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The Contract

The Contract
thriller , usa 2006
original
the contract
regie
bruce beresford
drehbuch
stephen katz, john darrouzet
cast
morgan freeman,
john cusack,
alice krige,
jamie anderson,
megan dodds, u.a.
spielzeit
97 Minuten
kinostart
5. April 2007
homepage
http://www.the-contract.de/
bewertung

7 von 10 Augen

Fast sieben Jahre sind vergangen, seit Regisseur Bruce Beresford letztmalig mit einem Film in unseren Kinos vertreten war. Nun ist es nicht so, dass er sich in dieser Zeit extrem rar gemacht hätte. Nein, stattdessen haben es seine Produktionen einfach nicht bis nach Deutschland geschafft. Beresfords Hochphase liegt mittlerweile gut 20 Jahre zurück, als er eine Nominierung für den Regie-Oscar für "Tender Mercies" erhielt und sein "Miss Daisy und ihr Chauffeur" (mit Morgan Freeman) als bester Film des Jahres ausgezeichnet wurde. Von "Doppelmord", jenem Film von vor sieben Jahren, zeigten sich damals allerdings nur die Wenigsten begeistert. Ob Beresford nun mit "The Contract" wieder die Wende zum Guten hin gelingt? Die erneute Zusammenarbeit mit Morgan Freeman lässt darauf hoffen.

Für Sport-Coach Ray (John Cusack) gehören die letzten Jahre sicherlich nicht zu den glücklichsten seines Lebens. Seit dem Krebs-Tod seiner Frau ist das Verhältnis zu seinem Sohn Chris (Jamie Anderson) stark gestört. Dass dieser gerade beim Kiffen erwischt wurde und nun als Fahrgast auf dem Rücksitz eines Polizei-Autos bei Ray abgeliefert wird, passt dabei perfekt ins Bild. Ray zieht nun gewissermaßen die Notbremse und hofft darauf, dass ein Vater-Sohn-Camping-Trip die Beiden wieder etwas näher zusammen führt. Bereits nach kurzer Zeit ist es jedoch schon vorbei mit dem Ausflug, als ein Auto in einen Fluss stürzt und zwei Männer angespült werden, von denen der eine behauptet, den anderen (Morgan Freeman) als Gefangenen zu transportieren. Kurz darauf ist der Sheriff tot und Ray und Chris sind mit einer geladenen Waffe und dem gefährlichen Auftragskiller Carden allein in weiter Wildnis. Zumindest für einen kurzen Augenblick, denn während sie den Gefangenen-Transport nun kurzerhand zu Fuß selbst übernehmen, haben Cardens Männer ausgestattet mit jeder Menge High-Tech die Verfolgung bereits aufgenommen.

Den Vorwurf, den sich Beresford schon bei "Doppelmord" gefallen lassen musste, wird er nun erneut zu hören bekommen: Er erfindet das Rad beileibe nicht neu. Ein Katz- und Mausspiel, in dessen Mittelpunkt ein flüchtiger Killer steht, gehört sicherlich nicht zu den Geschichten, die im Kino noch nicht erzählt wurden. Der Plot präsentiert sich ziemlich mager, überraschende Wendungen sind praktisch nicht vorhanden und auf Logik hinterfragen sollte man das alles im Nachhinein besser auch nicht. Ganz klar: In Sachen Originalität vermag "The Contract" nicht zu punkten.
Was ihm auf inhaltlicher Ebene fehlt, gleicht er jedoch vor allem durch eine solide Regie, wunderschöne Landschafts-Aufnahmen (ein wenig eye candy der etwas anderen Sorte darf's doch auch mal sein, oder?) und starke Darsteller-Leistungen wieder aus. Einen - sind wir mal ehrlich - 08/15-Thriller mit Größen wie Morgan Freeman und John Cusack bekommt man sicher nicht alle Tage zu Gesicht. Und auch wenn man vor allem Freeman natürlich schon bedeutend besser gesehen hat (in "Sieben" oder "Million Dollar Baby" beispielsweise), ist das, was er und Cusack hier abliefern, weit über Genre-Durchschnitt.
Das ist angesichts der Vorleistungen dieser Ausnahme-Mimen auch wenig überraschend und der wesentliche Grund dafür, dass "The Contract" trotz seiner schlichten Story gut unterhält. Er ist weder hochgradig spannend, noch übermäßig clever, aber in diesem Fall vermögen die Schauwerte darüber hinwegzutrösten.

Muss man diesen Film also unbedingt sehen? Sicher nicht. Falls man sich jedoch trotzdem dafür entscheidet (und das ist in Anbetracht des leicht ernüchternden Blicks auf das Kino-Programm des Monats April vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich), ist das Kino genau der richtige Ort dafür (und nicht etwa die Couch vorm Fernseher in drei Jahren), denn - auch wenn das sicherlich eher eine Nebensächlichkeit darstellt - nur hier können die sparsam eingesetzten Action-Momente ihre Wirkung voll und ganz entfalten. Selten hört und sieht man es beim Crash diverser Fortbewegungsmittel dermaßen scheppern wie in "The Contract" und nur sehr selten hat man das Gefühl, so unmittelbar dabei zu sein.

René Loch

9

Wieder ein super Film von Morgan Freeman

4

Ich kann Herrn Rene Loch fast in allen Punkten beipflichten ...allerdings auch nur fast;denn dieser Film ist wahrlich nur etwas für die Couch vor dem Fernseher an einem schlaflosen Abend.Dieser lahme Streifen ist glücklicherweise schon vergessen bevor der Abspann zu Ende ist.
Fürs Kino ist das bei weitem zuwenig von allem!

Augen gibts nur für spärlich verteilte witzige Sprüche.

1

Ein Film den die Welt nicht braucht! Der Regisseur hat sich wahrscheinlich ein paar Aktionfilme angeguckt und versuchte alles erfolglos abzukupfern. Die Handlung ist lächerlich und unrealistisch. Dagegen ist jede MacGyver Folge ein Meisterwerk :D. Dazu ist die Leistung der Schauspieler furchtbar. Ich glaube, hier wollten sie nur das Geld kassieren und es schnell hinter sich bringen. Kann jedem nur abraten diesen schlechten Film zu gucken!

4

Nichts besonderes.

2

Lächerlich, unlogisch, vorhersehbar. Wir mussten in diesem Film die meiste Zeit lachen oder den Kopf schütteln.

2

Schuss in den Ofen. Normalerweise kann man sich bei Cusack und Freeman auf die Rollenauswahl verlassen, aber hier haben sie sich ein wirklich schwaches Drehbuch angelacht.
Wirklich nichts neues, und das auch noch auffallend lustlos inszeniert. Dazu ganz viele Logikfehler, Platitüden und unfreiwillige Komik.
Abgehakt.

3

super langweilig, nichts neues !gähn

5

ja gar nicht sooo schlecht. die umsetzung der story ist ok. die schauspieler sowieso. über den rest sollte man besser schweigen.
++

5

es hat mich schon gewundert, das ich bei diesen super schauspielern von dem film noch nie was gehört hatte. am samstag habe ich ihn mir auf dvd ausgeliehen, auf grund der darsteller. jetzt lese ich hier genau das was ich denke: 1. kein schlechtes filmchen, aber ohne die darsteller (freeman und cusack unterfordert), wäre ein richtiger dvd abend flop daraus geworden.
2. wäre ich ins kino gegangen hätte ich mich geärgert.

Todeszug nach Yuma wäre für alle die einen guten film zu dem thema "ich transportiere mit meinem sohn einen killer" sehen wollen die bessere wahl. tiefgründiger, gut gezeichnete charaktere, action usw.

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