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Terminator: Die Erlösung

Terminator: Die Erlösung
scifi-action , usa 2009
original
terminator: salvation
regie
mcg
drehbuch
john brancato, michael ferris
cast
christian bale,
sam worthington,
bryce dallas howard,
anton yelchin,
moon bloodgood, u.a.
spielzeit
115 Minuten
kinostart
4. Juni 2009
homepage
http://www.terminator-die-erloesung.de
bewertung

4 von 10 Augen

Wir befinden uns im Jahr 2018 n.Chr. und die ganze Welt wird von den Maschinen der künstlichen Intelligenz "Skynet" beherrscht. Die ganze Welt? Nein, denn eine tapfere Gruppe Menschen hört nicht auf, den kybernetischen Organismen Widerstand zu leisten. Unter ihnen gibt es einen, den man "Connor" nennt und dessen Bestimmung es sein soll, dereinst die Menschheit zum finalen Sieg in diesem Krieg zu führen. Woher er das weiß? Nun, da gab es mal den einen oder anderen Zeitreisenden und der hat ihm und seiner Mutter da die eine oder andere nützliche Info zugesteckt. Und so kommt es, dass sich John Connor auf die Suche macht nach seinem zukünftigen Vater mit Namen Kyle Reese. Da das aber noch nicht unübersichtlich genug ist, taucht plötzlich ein weiterer, aus seiner Zeit gefallener Mann auf und mischt sich einfach mal ein. Woher er kommt, weiß Marcus Wright dabei allerdings selbst nicht so genau, und auch auf welcher Seite er wirklich steht ist äußerst fraglich. Da die Herren sich aber eh ständig Angriffen der Maschinen ausgesetzt sehen und dementsprechend kämpfen müssen, bleibt vorerst wenig Zeit diese Dinge auszudiskutieren.

Die Ziffer 4 gehört eigentlich noch in den Titel dieses Films, den ersten "Terminator" ohne den in die Politik abgewanderten Arnold Schwarzenegger und damit ohne den Mann, der mit dem Begriff "Terminator" und der dazugehörigen Rolle so eng verbunden ist wie es ein Darsteller wohl nur sein kann. Dass es mit der Reihe aber trotzdem weitergehen würde war seit einiger Zeit absehbar, und wo man schon eine TV-Serie produziert hat, die den letzten Kinofilm inhaltlich mal locker ignoriert, da sind irgendwelche Hemmungen und allzu großer Respekt vor den beiden originären James Cameron-Werken wohl nicht mehr zu erwarten. Schon der dritte, nicht mehr von Cameron inszenierte Teil erschien vielen überflüssig, hatte aber doch seine Momente, überzeugte durch ein konsequentes Finale und bestätigte zumindest nicht die schlimmsten Erwartungen der Fans.
Diesmal ist es aber doch soweit und wir bekommen einen Film serviert, der nur noch ein blasses Abbild der kraftvollen Vorgänger darstellt. Blass wie die monochrome und triste Zukunftswelt, die uns Regisseur McG hier präsentiert. Genau, der Filmemacher mit dem lässigen Künstlernamen, der bisher für nicht viel mehr als die beiden "Drei Engel für Charlie"-Filme bekannt war und damit für rasante, aber oberflächliche Action-Kost mit hübschen Explosionen. Auch hier durfte man also schon im Vorfeld skeptisch sein, ob der Mann denn noch etwas mehr drauf hat. Hat er offensichtlich wirklich nicht, denn der Mac liefert in der Tat einen gradlinigen, aber flachen Action- und SF-Kracher ab, der inhaltlich wenig zu bieten hat und auch in der Art seiner Inszenierung weit von allem entfernt ist, was man als irgendwie neu oder gar revolutionär betiteln könnte.
Stattdessen werden bekannte Versatzstücke zu einem leidlich unterhaltsamen Cocktail zusammen gemixt, mit riesigen Kampfmaschinen, welche die Zeit bis zum nächsten "Transformers"-Film überbrücken helfen, oder einer Tanklastzug-Verfolgungsjagd, die vor allem nostalgische Erinnerungen an das mehr als 25 Jahre alte offensichtliche Vorbild "Mad Max 2" hervorruft. Alles nicht schlecht gemacht und nett anzuschauen, aber eben dem großen Namen leider absolut nicht gerecht werdend und das ist hier nun mal absolut prüfungsrelevant.

Die Handlung ist dabei viel weniger verwirrend und kompliziert als man auf den ersten Blick vermuten könnte, denn trotz der Mitwirkung eines weiteren "geheimnisvollen" Zeitreisenden wird die meiste Zeit nicht mehr als gerannt, gebrüllt und gekämpft. In Sachen "Gebrüll" tut sich vor allem die Figur des John Connor hervor, der hier erstaunlich farblos daherkommt und dessen angebliche charismatische Ausstrahlung somit eine Behauptung bleibt. Es bleibt auch ein Rätsel, was den doch so gut im Geschäft befindlichen Christian Bale (der immerhin schon die revitalisierte Batman-Franchise auf seinen Schultern trägt) nach langem Zögern letztendlich bewegt hat, sich doch für diese fragwürdige Fortsetzung einer von einem anderen großen Namen geprägten Filmreihe herzugeben - das angeblich mehrfach umgeschriebene und "verbesserte" Drehbuch kann es eigentlich nicht wirklich gewesen sein. Und dieses Fragezeichen wird nicht kleiner, wenn sich im Laufe der Handlung auch noch herausstellt, dass der "Method Actor" Bale hier zwar der prominenteste Name ist, im Grunde aber überhaupt nicht die Hauptrolle spielt. Der neue Charakter "Marcus" greift mindestens genauso viel (und gefühlt sogar viel mehr) Leinwandzeit ab und ist auch die mit Abstand interessanteste Figur des Films.
Zwar kann der um ihn herum konstruierte Masterplan logisch und inhaltlich ebenfalls nicht restlos überzeugen, doch greift er zweifellos die interessantesten und kraftvollsten Momente ab. Verkörpert wird er von dem australischen Newcomer Sam Worthington, den man sich auf jeden Fall merken muss. Was schon deshalb nicht schwer fallen sollte, weil er bereits in diesem Herbst auch in James Camerons lang erwarteten Comeback-Film "Avatar" die Hauptrolle spielen wird (womit dann auch die Verbindung, die ihn zum "Terminator" geführt hat, offensichtlich ist). Neben Worthington hat hier aber leider keiner der übrigen Darsteller Gelegenheit sich nachhaltig zu profilieren. Ein Anton Yelchin hat in seinen wenigen Szenen als Chekov im neuen "Star Trek"-Film mehr Eindruck hinterlassen als hier als junger Kyle Reese, Bryce Dallas Howard ist nicht mehr als Beiwerk in der zuvor von Claire Danes verkörperten Rolle als Connor-Gefährtin und die aparte Moon Bloodgood ("Pathfinder") darf sich als toughe Kriegerin Blair mal ganz fix in den Prachtkerl Marcus verlieben.

Mit den titelgebenden Terminatoren hat das alles die meiste Zeit recht wenig zu tun, aber schon klar, "Karge Zukunftswelt voll fieser Kampfroboter" macht sich als Titel nicht so gut, wenn man einen deutlich markanteren zur Verfügung hat. Und so bedient man die Fans auch mit einem kleinen Pseudo-Cameo des hier so stark Vermissten, für das allerdings der Computer ran musste, da der Gouvernator wohl doch nicht überzeugt werden konnte sich hierfür persönlich zum Set zu begeben. Dazu dann noch die beiden Catchphrases "Ich komme wieder" und "Komm mit mir, wenn Du leben möchtest" in neuem Zusammenhang. Der ist aber genauso fragwürdig wie das große Ganze hier, von dem auch noch gleich zwei weitere Fortsetzungen angekündigt sind.
Da "Terminator - Die Erlösung" aber bereit immens teuer war und es nicht ganz einfach haben dürfte, sich als profitabel zu erweisen, darf man die geplante neue Trilogie noch nicht unbedingt als gesichert betrachten. Auch wenn laut den Produzenten und Autoren ja "noch so viele interessante Geschichten zu erzählen sind". In diesem Zusammenhang ist es recht schade, dass sie das dann diesmal nicht einfach getan haben. Und ganz eventuell könnte man es auch als eine Art "Erlösung" betrachten, wenn dann jetzt doch mal Schluss ist. Also terminieren bitte.

 

Volker Robrahn

Oha - was für eine vernichtende Kritik. Da bin ich ja mal auf morgen abend gespannt.

Noch keine Wertung

Gruß

ikisan

7

Nun, mit welchen Erwartungen kauft man die Kinokarte für einen neuen Terminatorfilm?

1.
Eine zerstörte Endzeitwelt nach dem Nuklearkrieg. Zumindest, wenn man sich darunter eine Wüstenlandschaft mit viel Schrott und Autowracks vorstellt, bekommt man diese geliefert. Aber dann gibt es noch Flug- und Fahrzeuge, U-Boote, Treibstoff und schöne Menschen ohne Ende. Und bevor noch jemand auf die Idee kommt, dass ein Atomkrieg gar nicht so schlimm ist, bauen wir noch die obligatorischen Plünderer ein. Kennt eigentlich jemand die Zitadelle aus Half-Life 2?

2.
Christian Bale als John Connor. Connor ist also kein schreiendes Kindchen mehr, sondern ein höchst männlicher, charismatischer Anführer. Bale ist ohne Frage ein coole Sau. Und Charisma hat er auch. Nur nicht in diesem Film. Da hat der gute Marcus wirklich mehr zu bieten.

3.
Arnold Schwarzenegger. Wer die alten Filme kennt, wartet darauf, dass der T-800 Connor töten wird. Arni ist jedenfalls wieder da, wenn auch schlecht animiert. Mehr soll nicht verraten werden.

4.
Das Terminator-Feeling. Die Machtlosigkeit der Menschheit gegen die überlegenen Maschinen. Nicht vorhanden. Die Maschinen sind größer und durchschlagskräftiger als je zuvor. Aber Connor und Kumpanen sind ebenso kugelsicher wie James Bond zu seinen besten Zeiten, was die Bedrohung doch erheblich relativiert. Früher war ein Terminator ein unzerstörbares wandelndes Bollwerk. Jetzt haben wir hunderte davon, aber irgendwie sind die Maschinen zu doof, daraus etwas ordentliches zu machen.

Was bleibt also? Ein gut gemachter Aktionfilm mit einer ganzen Menge (teils plumpen) Terminator-Anleihen und tollen Bildern. Leider sehr hervorsehbar: Als Connor auf dem Hubschrauberwrack von den Wurmviechern angegriffen wird, wem war denn nicht klar, was passieren wird, nachdem die Munition weggeballert war? Und wie bei allen Zeitreisefilmen wieder große Logiklücken ***SPOILER ... Warum soll Connor seinen Vater beschützen. Er ist doch schon geboren, also ist es doch völlig egal, was mit Papi geschieht, oder? *** Ach ja, warum haben Maschinenmotorräder eigentlich Bedienelemente für Menschen?

Also für den zweiten Teil bitte „weniger ist mehr“. Ich wünsche mir psychisch und pysisch verwundbare Helden und dadurch eine realere Bedrohung. Und die haushohen Roboter lasst bitte Michael Bay und seinem Kinderfilm. Den kann dann der Nachwuchs schauen, während parallel Terminator 5 mit FSK-18 läuft. Danke !

8

Also war gerade in der Vorpremiere und fand ihn überraschen unterhaltsam.

Das die Autoren eine völlig neue Richtung gehen und deshalb wenig ähnlichkeiten mit den alten zweifelsohne "Meisterwerken" besteht ist meiner Meinung nach zu verkraften, denn es wird einem niemals langweilig und das Potenzial dieser Geschichte scheint mir noch überragend groß.

Also wer sich bewusst ist kein neuen "Terminator 2 - Judgment Day" zu sehen, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

6

Kann der Review im Großen und Ganzen zustimmen, wobei ich einige Dinge nun nicht zu eng sehe.

1

intelligente dialoge, gut durchdacht, orginelle besetzung (besonders common mit sonnenbrille bei nacht im krieg), nachvollziehbar warum alle john connor folgen, skynet handelt sehr durchdacht und jagt dadurch sehr viel angst ein, perfekte spannungsbögen, intelligentes ende, orginelle und unbedingt notwendige erweiterung der terminatoren palette (motorad, fisch und riesen roboter...fahren rum, schwimmen rum und großen rum)....überzeugende darsteller....fügt sich nahtlos in die reihe ein...logisch und ausgeklügelt...vielschichtig...tiefsinnig...aufregend....*ironieaus

7

Erwartungsgemäss kann der Film den Cameron Erstlingen nicht das Wasser reichen, meiner Meinung nach ist er jedoch um Welten besser als der lausige 3. Teil, da hier noch eine gewisse Endzeitstimmung bzw. Ernsthaftigkeit rüberkommt, insbesondere aufgrund des silbernen Farbfilters und passend gewählter Landschaften / Kulissen.

Terminator 3 wirkt im Vergleich wie ein knallbuntes Comedy Lutschbonbon im B-Movie Style mitsamt unwürdiger Schauplätze sowie Schauspielerschar.

Letztere verdient jedoch auch bei Salvation zum Teil Kritik, Bryce Dallas Howards Rolle kann getrost als überflüssig bezeichnet werden, wobei primär die Schuld dem Drehbuch anzulasten ist, nicht aufgrund ihrer schauspielerischen Fähigkeiten.

Ebenso verwundert es mich immer wieder, warum diverse Rollen mit "Stars" aus der Rap/Hip Hop Szene besetzt werden, Gestalten wie Common oder Ludacris würden bei professionellen Regisseuren durch jedes Casting fallen.

- SPOILER -

Angesichts des derzeitigen Animationsstandes finde ich den CGI Arnold absolut überzeugend, klar dass man keinen untrainierten, übergewichtigen 62 jährigen T800 vor der Kamera sehen will, zumal es rechtlich auch gar nicht möglich gewesen wäre.

7

Hr. Robrahn jetzt mal ehrlich:

Ich finde hier versucht man noch ernsthaft, dass Thema der Terminatorfilme aufzugreifen
Aber wenn ich sehe, dass Sie bei FILMSZENE.DE diese Bewertung abgeben, frag ich mich warum HIER das Kasperletheater vom 3. Teil (das schlechteste was man aus der Filmreihe machen konnte) 8 Punkte vergibt?

Ich glaube in dieser Bewertung des Films hackt man auf die fehlende Inhalte ein, meint aber das Fehlen von Arnold Schwarznegger (warum auch immer der Typ ist auch schon über 60) und Christian Bale ist eine mehr als bessere Antwort (nicht nur des namens Wegen)

8

Die "Versatzstücke, die zu einem leidlich unterhaltsamen Cocktail" zusammengefügt werden, sind hochgradige und höchst originelle Querverweise auf die bisherigen Terminator-Filme. Tipp meinerseits: man sollte sich schon die Mühe geben, die Filme anzusehen, auf die man sich bezieht, das erleichtert einiges. Es gab im Film einige action-Passagen, wo ich für mich nur ein staunendes "WOW" fand, leider natürlich auch einige Klischees, etwas schwächere Schauspielerleistungen, als der Hype um den überschätzten Christian Bale vermuten ließ, die dem Film meine letzten beiden Punkte zur vollen 10 versagen lassen.
Aber als funktionierender Teil der Terminator-Saga ist das Machwerk durchaus sehenswert - für Fans der Reihe. Die vielen Anspielungen auf die Teile 1 und 2 machen Spaß.
Mein Fazit: teilweise sehr gelungenes action- und popcorn-Kino, auf den "logischen" Action-Reisser muss man leider noch ein wenig warten.
Noch eines, vielleicht habe ich da ja einiges nicht mitgekriegt, aber Zeitreisen finden in diesem Teil der Filmreihe eben noch nicht statt, der hierzu vorbereitete Prototyp (siehe "Pseudo-Cameo-Auftritt") wird ja gerade erst vorbereitet und auch Kyle Reese ist noch nicht der gestandene Soldat, der er später sein wird. Da "fällt" also niemand mal ganz locker so "aus der Zukunft".

Wieso müssen eigentlich ALLE direkt losspoilern als gäbs kein Morgen ?

Vielleicht will ich den Film noch sehen ? (trotz schlechter Kritiken)

Vielleicht wäre es cool gewesen plötzlich Arnie selbst zu entdecken ?

Übrigens hat Mr. Bale bei mir sowas von verspielt. Wer das "You f***in Idiot" Video von YouTube kennt, weiß was ich meine.

Ich bin mal gespannt, was mir der Film noch bringt, jetzt wo ich alles weiß und noch einen blöden John Conner ertragen muss...

4

Selten so einen belanglosen Film gesehen!Die Handlung plätschert so dahin, Bale grunzt ständig irgendwelche bedeutungsschweren Phrasen ins Bild, die Charaktere sind blass und austauschbar, ja selbst die Action (für einen Terminator Film ja das Salz in der Suppe) ist schlicht und einfach nicht packend.

*Spoiler*! Wer beim Showdown in der Skynet-Base (Mordor lässt grüßen) einen Kampf gegen eine Armee von Terminatoren erwartete wurde bitter enttäuscht!

Wie kann es bitte angehen das sich Connor und Co nur EIN EINZIGER T800 entgegenstellt? Hatte die anderen Terminatoren Kaffeepause, Feierabend oder mussten die Überstunden abbummeln? Nix genaues weiß man! *Spoiler Ende*

Was am Ende bleibt ist ein seelenloser, routiniert abgedrehter B-Movie Blockbuster, welcher selbst in seinen Paradedisziplinen-> Action+packende Inszenierung<- nicht annäherend zu überzeugen weiss!

Danke für die Aufklärung. Wollte heute Abend eigentlich in's Kino gehen. Nach dieser vernichtenden Kritik spare ich mir aber die Kohle, und warte bis der Download fertig ist... ;-)

9

Wahnsinn! Der Film hat sich mal sowas von gelohnt!!! ich hätte nicht gedacht dass der so gut wird.

9

Klasse Film. Ich habe nicht so viel erwartet und diese wurden Übertroffen. Auch die Arnie Szene ist doch gelungen. Genauso hab ich mich über Guns N Roses gefreut.

+++SPOILER++++
Das Bedienelement hat Connor doch erst an dem Motorradterminator angeschlossen.

2

Absolut verwirrende Handlung,von den Effekten habe ich mir auch mehr versprochen!Eine sehr unüberschaubare Story und Bale macht den ganzen Film auch nicht besser.Für mich sieht der Film aus wie schnell gemacht und gut ist...

8

Also ich kann die Aufregung und die schlechte Kritik nicht nachvollziehen. Okay, die angeführten Mängel kann ich größtenteils auch nicht leugnen - aber man muss auch mal sehen was man bekommt:

Recht harte und kompromisslose Action - mit vielen vielen tollen Szenen! Für mich war der Film keine Sekunde langweilig und er hat mich super unterhalten! Reines-Popcorn-Kino! Also ich fands klasse!
Vor allem die Schluß-halbe-Stunde fand ich einfach super!

Nach Teil 3 ist Terminator endlich wieder düster und ernst! Und die Terminatoren endlich wieder böse und nicht schön und sexy (Terminatrix).

Auch wenn der Vergleich mit den anderen 3 Teilen schwierig ist, weil dieser 4te halt schon irgendwie anders ist (eben nach dem Nuklearkrieg), würde ich sagen dass der neue Film schon besser ist als der quietschbunte 3te Teil (auch wenn ich den immer noch gut finde).
Dass er nicht an Teil 1 oder 2 rankommt, war doch ohnehin vorher schon jedem klar....

hab den Streifen noch nicht gesehen, deswegen auch keine Augen.
wollte nur meinen Kommentar zu Viggo's Meinung abgeben.
und zwar speziell zu seiner Frage warum Reese beschützt werden MUSS.

Reese ist doch noch jung, also wurde er noch nicht in die Vergangenheit zurückgeschickt, um Sarah zu schwängern - falls er jetzt stirbt, bricht ja logischerweise das Zeitgefüge zusammen und John sollte augenblicklich von der Bildfläche verschwinden, da er ja so niemals geboren werden konnte.

man könnte nun sagen, dass ein anderer Terminator das wieder berichtigen sollte, aber dann würde die erste Triologie total durcheinander gebracht werden und baut ja nicht mehr ganz auf dem auf, was man kennt und ja mittlerweile Grundstein für weitere Spinnereien ist.

also ich werd mir den ganz sicher mit großem Vergnügen anschauen. es ist einfach Terminator und außerdem hat es meiner Meinung nach eine realistische moderne Menschheitskritik.
ganz gleich ich den zweiten Teil bis auf ewig als besten der Reihe preisen werde, da ich unter anderem mir auch nie vorstellen konnte, wie in der zerstörten Zukunft wirklich Abwechslung in der Atmosphäre und den Schauplätzen möglich ist.

Ich werd ihn mir nicht ansehen. Wieso muss man immer jede Geschichte ausschlachten, bis es nichts mehr vorzustellen gibt? John Connors Kampf gegen Skynet war immer die mysteriöse, lauernde Zukunft, in die man mal 1-2 ganz kurze Blicke erhaschen durfte und sich sonst ausmalen konnte. Das ist ein idealer Hintergrund und ein toller Nährboden. Aber nein, nachdem man vor diesem Hintergrund schon 3 Geschichten bis hin zum Start der Atomraketen erzählt hat, muss man unbedingt auch noch die letzten Fitzelchen ausschlachten.

T3 war ein toller, verspäteter Abgesang auf ein sterbendes Genre - dabei hätte man es lassen sollen.

10

Meine Erwartungen waren groß und sie wurden übertroffen. Wen jemand bei Terminator 4 auf ein Drama hofft, darf ruhig mit "4 Augen" ins Kino gehen. Wen jemand bei Terminator 4 auf Sci-Fi-Action hofft, darf ruhig mit "10 Augen" ins Kino gehen.
In Terminator 1-3 ging es immer um John Connor und nicht um Terminator-Arnie. Natürlich bekam er Kultstatus mit seiner Rolle, aber Terminator 4 mit Arnie zu vergleichen ist "terminierend".
Wer behauptet es wären Logiklücken, bezüglich Zeitreisen. Connor existiere ja schon, der soll bitte Zurück in die Zukunft schauen oder mir erklären wie so eine Zeitmaschine eigentlich funktioniert.
Terminator 4 wird seine finanziellen Erwartungen übertreffen...

Puh...ich weiß nicht so recht, was ich von dem Film halten soll.

Da waren mir einfach zuviele Schnitzer oder andere Sachen drinnen, die mir den Filmgenuss irgendwie verdorben haben.

Hier mal meine (nicht chronologische) Meckerliste:
- plötzlich ist es in der Dunkelheit viel gefährlicher, rauszugehen als bei Tage, in T1 wurde es von Kyle noch genau anders herum gesagt. Schon praktisch, dadurch erspart man sich kostspielige Nachtdreharbeiten.
- Was ist eigentlich mit den Typen passiert, die mit John zusammen die Anlage untersucht haben, der Atomsprengkopf ist doch viel zuweit weg explodiert, um die zu killen (aber John an der Oberfläche am Leben zu lassen), oder war das nur blöd von der Kamera eingefangen?
- das postapokalyptische Setting lässt doch sehr zu wünschen übrig. Ein paar schmuddelige Schilder und überall verrostete Autos + ein paar brennende Stellen, fertig ist die Endzeitwüste, die noch dazu sterbenslangweilig anzusehen war. (Und die Berge von Totenschädeln habe ich auch vermisst)
- Ehrlich, wenn sogar mir die Action zuviel wird dann haben die Macher was nicht richtig gemacht. Blair befreit also Marcus (mit lautem Krach, den niemand in der Anlage hört) und schon wird gefühlte 10 Minuten pausenlos auf die beiden geballert, was das Zeug hergibt, obwohl John grade vor einer Minute noch Zweifel an der "Bösartigkeit" von Marcus hegt. Das war einfach nur eine sinnlose Actionszene die keinerlei Bedeutung für die Handlung mit sich brachte. Auch wird überhaupt nicht klar, dass Blair wegen Marcus ihr Leben aufs Spiel setzt, nur weil er sie vor ein paar besoffenen Raufbolden gerettet hat. Weibliche Emotionalität??
- Sooo bedrohlich kann Skynets Militär gar nicht sein, wenn die Menschen sogar lichtdurchflutete Flugplätze und Anlagen an der Erdoberfläche betreiben können, ohne dass mal eben ein paar HKs vorbeigeschickt werden.
- Skynet scheint ein Fable für Gadets zu haben, ständig passen irgendwelche Riesenmaschinen in noch riesigere Maschinen und können kleinere Maschinen auswerfen
- die Hydroterminator: setzt Skynet davon hunderte in jeden Fischteich, falls dochmal ein Mensch reinfallen sollte? Unterwasser dürfte aufgrund der menschlichen Anatomie wohl kaum das Hauptschlachtfeld sein
- Warum wird John eigentlich so vergöttert? Was hat der Mann geleistet? Ausstrahlung alleine wird doch nicht alles sein (zumal davon auf der Leinwand nicht viel rüber kam) - Schon klar, alle Widerstandszellen setzen einen Angriff auf Skynet aus, weil John was völlig zusammenhangloses von der Zukunft faselt. Er hätte ja wenigstens mit den hunderten von Menschen im Komplex argumentieren können
- Der Finalkampf gegen den T-800. Er schleicht sich an John und Kyle und und...Richtig! Er schubst John beiseite Ein T-800 kann zwar einem Menschen mit einer Bewegung das Herz rausreißen aber dieser Prototyp besitzt noch keine ausgefeilte Tötungs-KI...schon klar
- Kyle Reese ist die Nummer 1 auf Skynets Tötungsliste: Warum? Woher weiß Skynet von Kyles Bedeutung? Es wurden hier ja schon Begründungen dafür abgegeben, Fakt bleibt aber für mich: der Plot hätte auch ohne dieses Gimmick wunderbar funktioniert und wenn Kyle die Nummer 1 ist, warum wird er dann nicht auf der Stelle umgebracht, sondern erst noch langwierig interniert etc.? Effektivität der Maschinen? Fehlanzeige!

So, was hat mir gefallen? Der T-800 mit dem Arnie-CGI-Double sah verdammt gut aus, ich hatte gedacht, dass man ihn nur auf einem Computerdisplay sehen wird, aber damit hätte ich nicht gerechnet! Fettes Plus für die CGI-Abteilung, auch der Rest der Effekte war erste Sahne, von daher würde ich mal sagen zwischen 3/10 und 4/10 Punkten sind drin, mehr leider nicht

2

Kein guter Film! Langatmig, witzlos und, obwohl die Story mehr zuliesse, leider sehr oberflächlich. Obwohl die Geschichte reine Fantasie ist, hätte ich mir in den Details mehr Authentizität erhofft: ist es realistisch, dass alte weisse Leute vor 90 Jahren schon in ein von Schwarzen geführtes Altersheim gingen? Entsprechen der Sprachgebrauch und die Umgangsformen von Daisy in den 50er-Jahren wirklich dieser Zeit? Kann ein Cherokee ein extrem patriotischer Amerikaner in der Position eines Kannoniers gewesen sein? Zu allem Überfluss bleibt Pitt als Schauspieler so eindimensional wie er es meistens war, Blanchett agierte unter ihren Fähigkeiten, einzig Tilda Swinton war wie immer herausragend.

4

4 von 10 entspricht in etwa dem Schnitt der Kritiker bei Rotten Tomatoes.

Viel bumm weniger Sinn.

Da ich von Star Trek schon so maßlos enttäuscht wurde, werde ich warten, bis Terminator auf einem billigeren Format rauskommt. Nochmal Kino-Geld dieses Jahr für Schund, nein danke!

9

Nun ja, wem T4 nicht gefällt, der sollte sich WINNIE PUH angucken.
Lachhafte Kritik....

Ich hab's befürchtet. Danke für die Rezension, den Film werde ich mir wohl sparen. Und das, *obwohl* ich Christian Bale ebenfalls als ohne Frage coole (und äußerst attraktive ;-p) Sau schätze. Naja, sei's drum.

5

Also man kann ihn sich angucken. Die Endzeitatmosphäre kommt schon gut rüber. Aber in der Tat hapert es an der Story. Es mangelt an Spannung, an der überzegenden Entwicklung einer fesselnden Handlung. Mitfiebern konnte ich kaum. Eine Fortsetzung davon würde ich mir nicht ansehen. Das liegt sicher auch daran, dass das Konzept schon in den voran gegangenen Teilen ausgelutscht wurde. Da hätte man sich schon was grundlegend Neues einfallen lassen müssen.

3

Was für eine Katastrophe. Man hat nahezu alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Gab es denn nicht einen Einzigen, der während der Produktion mal den Finger hob und sagte, "Hey Leute, das ist doch alles totaler Quatsch"? Oder wurde so jemand gleich von Bale zusammengeschissen? Wer zog bloß die Fäden in dieser Produktion? McGinty, Brancato und Ferris sollten für diesen teuren Schrott Drehverbot auf Lebenszeit bekommen.

[Spoiler] Zum Film. Nach der grandiosen Hubschrauber-Szene schaltet man sofort einige Gänge herunter man erfährt ein wenig über einen geplanten Angriff der Rebellen auf die SkyNet-Zentrale (mittels Kurzwellen-Radio als Waffe... Herrje). John Conner sucht derweil nach seinem Vater, der ganz oben auf der Todesliste von Skynet steht (hä?) und eben dieser Kyle Reese trifft in der Einöde auf Marcus Wright, der rund 15 jahre zuvor wegen Mordes hingerichtet wurde. Dass man sein "Geheimnis" im Trailer bereits gelüftet hat, war im Nachinein eine ziemlich blöde Idee. Ich schließe mich den allgemeinen Meinungen nicht an, dass Worthington hier der einzige Lichtblick des Films darstellt. Er gibt der Figur, die hier quasi die Hauptrolle spielt, keinen Charakter, keine Dimension und am Ende auch keinen Sinn. Im Folgenden wird die Logik mit Füßen getreten, weiterhin keine Spannung erzeugt und das Finale gipfelt in völliger Blödsinnigkeit. Erschreckend, dass Bale mal wieder zu wenig Zeit gegeben wird. Der Kult um seine Person als Anführer (also als Connor) kann man nicht nachvollziehen. Wie er mal eben den T-800 erledigt, hätte er mal Kyle Reese zeigen sollen, dann hätte er im ersten Teil nicht solche Probleme gehabt.

Wessen Erwartungen hier übertroffen wurden, der hat die ersten Teile nicht gesehen, in welchen nicht nur eine unglaublich bedrohliche Atmosphäre geschaffen wurde, sondern welche auch intelligent und charakterstark waren. Das hier ist Hollywood vom Fließband. Zwar mit hervorragender Action, die aber den Murks an Story nicht verdecken kann.

Bitte keinen weiteren Teil!

[SPOILER]
Du hast noch was vergessen:
- Wieso wird Reese nicht von Skynet umgebracht? Es macht doch NULL Sinn, ihn nur gefangen zu nehmen. Wenn Skynet von Connors Vater und seiner Bedeutung weiß, könnte er die Bedrohung doch sofort beenden. Einfach nur unlogisch.
- Wie konnte sich die haushohe Maschine so lautlos der Tankstelle nähern? Schließlich war sie im Folgenden so laut, dass das ganze Kino gebebt hat.
- Und nochmal möchte ich mich über die unfassbare Unglaubwürdigkeit der Befreiung von Marcus durch Blair aufregen.

3

Mir wird jetzt erst klar, warum Bale am Set so ausgetickt ist. Offenbar hat sich außer ihm kein Schwein für Professionalität gekümmert. Die Situation war wohl nur der letztliche Auslöser für den Anfall.

3

Als Film an sich gar nicht schlecht. Eine handvoll wirklich hervorragender Actionszenen, der CGI-Arnie nicht mal albern und der "Endkampf" gelungen. Wenn jedoch "Terminator" im Titel steht, muss sich der Film einer härteren Kritik stellen und hier fällt er gnadenlos durch. Erschreckend ideenlos, Christian Bale langweilig, viele verschenkte Rollen (Carter!, Yelchin!, Ironside!!, Howard!!), haarsträubende Logikfehler und keine Spannung. Auch bitter, dass der Soundtrack, der Score quasi fehlt. Kein markantes Musik-Thema wie früher. Marcus Geschichte im Trailer bereits erzählt und im Film wird die recht interessante Thematik leider nicht vertieft. Menschliches geht bei den ganzen Special-Effects ohnehin unter (welch Ironie). Die Erklärungen der Maschinen ("berechne Flugbahn") sind unnötig - fast schon peinlich wirkt die Szene, als Marcus von Skynet höhstpersönlich via Bildschirm über sein Sein und Tun aufgeklärt wird. Als wenn so ein Supercomputer sowas nötig hätte.
Wie auch bei Matrix 2 fehlt mir hier so ein wenig die Geschichte zwischen den beiden Teilen. Wie auch Neo ist einem John Conner völlig fremd und man versteht die Charakterentwicklung nicht so ganz.

Aber was hatten wir erwartet? Die Drehbuchschreiber sind die gleichen wie bei T3...

4

Bewertung vergessen!

Was auch gefehlt hat: die Atmosphäre! Erinnert sich jemand daran, wie die Leute in Teil 1 Ratten gejagt haben oder wie die Kinder sich am Feuer in dem ausgehöhlten Fernseher gewärmt haben? Sowas fehlt diesem Teil leider föllig. Nicht einmal hat man das Gefühl, es wäre eine verzweifelte Situation. Nein! Der Widerstand hat genug Resourcen, sich fette Luftgefechte mit Hunter Killern leisten zu können. Ich habe in diesem Film zwei etwa gleichstarke Gegner gesehen, keine an den Rand der Vernichtung gedrängte Menschheit.

Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Der Film kann logisch nicht überzeugen? Leute, das hier ist ein ACTIONFILM!!! Hat etwa jemand über 'logische Schwächen' gemeckert, als Harrison Ford in 'auf der Flucht' aus einer hundert Meter hohen Staumauer sprang? Wenn ich solche Kritiken lese, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Urteil des Rezensenten schon fest stand, als er an der Theke die Nachos kaufte. Cool-düster gefilmt, und ich hoffe, dass der Film endlich Christian Bale aus seiner Ecke als 'ewiges Talent' heraus holt. Die einzigen Abstriche gibt es für die nicht ganz so gute Dialogregie. Auf knochentrockene Gags à la Terminator 2, wo Arnie am Ende ohne einen Arm und nur noch mit halbem Gesicht herum läuft und dazu nur meint 'ich - brauch - mal - Urlaub', wartet man hier leider vergebens.
Ich vergebe sieben Punkte. Der Film gehört definitiv zur besseren Hälfte der Filme, die ich im Kino gesehen habe. Okay, ein Extrapunkt davon gehört der hübschen

@Viper-1082

Zu deinem Kritikpunkt bezügl. Atmosphäre und gleichwertiger Gegner:

Die von dir angesprochenen Szenen aus Teil 1 spielen im Jahr 2029. Teil 4 spielt 2018. Die Lage der Menschheit kann sich also in den 11 Jahren noch gehörig verschlechtern.... Das macht ja auch wohl Sinn, da die Maschinen immer cleverer und stärker werden....

5

Ich kann mich Viper nur anschliessen, mehr als Popkorn-Kino ist es nicht.
Aber für einen Kinoabend reicht es schon. Freue mich schon auf den 5.Teil ;)

2

Die Zukunftsvision ist hier völlig zerstört worden. Cameron hat in den 1-minütigen Ausschnitten 100x mehr Stimmung erzeugt als hier im ganzen Film. Die Menschheit hatte nur improvisierte Waffen zur Verfügung (deshalb wußte Reese ja wie man Rohrbomben baut)und konnte überirdisch praktisch nicht überleben. Jeder zerstörte Terminator war ein großer Erfolg für den Widerstand. Skynet und die Terminatoren sind kalt und eröffnen bei erster Gelegenheit das Feuer auf Zielpersonen und nehmen sie nicht vorher noch gefangen?? John Connor der Zukunft zeigte in den alten Filmen in einer einzigen Einstellung deutlicher, warum er der Leader ist als es Bale hier im ganzen Film tut.

Der Film ist etwas Trash-Gegner schlachten a la 21 Days auf Madmax Basis, gewürtzt mit einer ganzen Menge Matrix (Marcus äh Neo trifft auf den Architekten).

4

*** enthält spoiler ****

Es wurden ja bereits so gut wie alle Kritkpunkte genannt, insbesondere die Atmosphäre (hatte nichts von den Erzählungen Rees' aus dem ersten Teil) und der Riesen-Unsinn daß Reese zwar auf der "Kill-Liste" ganz oben steht aber nach seiner Gefangennahme nicht sofort terminiert wird - damit würde sich das ganze Theater mit Marcus um Connor zu töten erübrigen. Daß es ohne Rees keinen Connor geben scheint Skynet ja klar zu sein, warum sonst steht er oben auf der Liste.

Zum auch oft kritisierten 3. Teil - oft ist es gerade das Ende eines Filmes das den Eindruck ausmacht, hier gefiel mir der kompromisslose Schluss des 3. Teils, was jedoch in "Die Erlösung" am Ende geboten wird ist unter aller Sau. Unnötig, dumm, lächerlich (und damit meine ich nicht einmal das Ignorieren von medizinischen Grundlagen).

Vieles lässt sich sicher auf McGinty schieben, jedoch hapert es so dermaßen am Drehbuch daß auch ein brauchbarer Regisseur nicht hätte viel rausholen hätte können.

Wieso "ignorieren von medizinischen Grundlagen"? Kate ist doch schließlich Tierärztin... [/Ironie]

8

Ich weiß leider nicht, was so mancher hier erwartet hat...

NOCH einen Terminator der in unserer Zeit spielt und wieder kommt eine angeblich unzerstörbare Tötungsmaschine aus der Zukunft ?
Einen NOCH älteren Schwarzenegger der dann gebotoxt, baucheinziehend durchs Bild stapft ?

Ich finde, der Film hat alles in der Grundform richtig gemacht. Die Action stimmt, die Story passt (war ja noch nie die Story schlechthin)
die Schauspieler machen gute Arbeit, ausser eigentlich einem recht blassen Bale.
Und wer nach logischen Fehlern in einem Actionfilm sucht, sollte mal echt überlegen. (oder zu Pro 7 gehen, die versuchen ja auch grade alles zu testen)
Wieso rennen die Helden immer vor den Kugeln weg und werden nie getroffen ? Der Schütze müsste nur kurz in den Vorhalt wechseln und weg ist der Held.
Wieso steigen Helden immer fast unverletzt aus Autos die sich 3-5 mal überschlagen haben und das noch unangeschnallt ?

Warum wurde der erste Terminator geschickt Sarah Connor zu töten, wo es doch wesentlich leichter wäre ein wenig zu warten und das Kind zu töten ? Zumal dann Kyle Reese nicht in der Gegend rumspringen kann, da er ja einen anderen Zeitsprung wälen muss um John zu zeugen, ;)
Wollen wir nun noch anfangen zu versuchen mit einer Harley von einer Brücke zu springen und dann noch weiter zu fahren ?
Oder all die anderen Logikfehler aus anderen Terminator Filmen zu zerlegen ?

Der Film soll unterhalten, Spannung bringen und Geld einspielen und ich denke all das gelingt doch recht gut.

7

Wer die Terminatorenfilme bislang als intellektuelle Meisterleistungen gesehen hat, wird zweifelos von diesem Teil entäuscht sein. Aber es geht hier nicht um Autorenkino, sodern um Action und Popcorn. Die gesamte Terminatorreihe ist per se zutiefst unlogisch. Beispiel: Wie soll eine überlegene künstliche Intelligenz, welche intelligente Killermachinen in unglaublichen Mengen produzieren kann, durch eine Handvoll Menschen, mit veralteter Technologie besiegt werden? Völlig Schwachsinnig! Daher ist die obige Kritik auch nicht nachvollziehbar.

Der Film sollte daher nach dem bewertet werden, was er versucht zu sein: Ein Action-Film in einer post-nuklearen Welt. Und das klappt meiner Meinung nach recht gut. Die Action ist unterhaltsam, der Charakter Marcus ist durchaus interessant, auch Bale macht einen brauchbaren Job. Einziger deutlicher Kritikpunkt ist meiner Meinung nach das Ende des Films. SPOILER - Ohne wesentlichen Kampf in die Skynet-Hauptbasis einzudringen, dort nur auf lächerlichen Widerstand zu treffen, und zum Schluß opfert sich Marcus noch freiwillig...das war wirklich nicht so toll -SPOILER ENDE.

Fazit: Brauchbarer Action-Film den man sich durchaus ansehen kann, wenn einige Logik-Fehler verschmerzt werden

6

War erst ziemlich enttäuscht, weil riesige Logiklücken da waren und ich mir was anderes gewünscht hatte, hab aber jetzt schon wieder Lust den wegen der action nochmal zu sehen.

Aber mal ehrlich: ist John Conner da am Anfang in eine Atombombe hineingeflogen und wie gehen eigentlich die menschen mit der radioaktivität um? Es müssten ja schon ettliche Bomben gefallen sein.

8

Nur zum Vergleich: Illuminati bekommt 7 Augen... Warum?!

Der Illuminati-Film war absoluter Mist, da er auch den Titel "Ein Tag mit Tom Hanks und einer netten Frau" tragen könnte. Es gibt nichts außer Tom im Film und ab und an den fehlbesetzten Ewan. Die Story war nonsense, langatmig, billig in der Zusammenschneidung, schlecht in der Auflösung und unterm Strich ohne einen einzigen Spannungsbogen.

Der Terminator-Film war hingegen um Längen besser, weil er mit starker Action und einem tollen Zukunftsszenario aufwartet. Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine hätte in der Tat noch etwas dichter sein können, aber es gibt meiner Meinung nach keine Lücken o.ä. Als Tipp sollte man den Film eventuell in Englisch sehen, da mir bereits beim Dark Knight aufgefallen ist, wie sehr durch das Deutsche der Zusammenhang fast völlig zerstört wird...

5

Ich hatte mir etwas ganz vorgestellt. Gerade für diesen Teil der Terminator-Saga hätte ich mir gewünscht, dass man erklärt, wie Skynet eigentlich tickt und wie es zur Produktion von Terminatoren kommt. Wie die Menschen zum ersten Mal auf jene treffen und wie sich überhaupt der Widerstand - vor allem John Connor - entwickelt.

Nun gut, der Zeitsprung mitten ins Geschehen ist vielleicht dramaturgisch sinnvoll, nur ist die Geschichte leider undurchdacht und absolut uninterresant. Dieser Film hat kein Profil, keinen Kern, welcher klar benannt werden kann. Die mickrige Geschichte ist nur Rahmenhandlung für diverser Actioneinlagen. Im Filmtitel könnte auch Mad Max 4, Matrix Prequel oder sogar James Bond in the Future stehen.
Teilweise entwickelt sich Atmosphäre und Spannung, beispielsweise als die Menschen zusammengefercht werden. Hier kommt dann aber der Schnitt, keine Erklärungen, keine Fortführung, kein Sinn.

Vollkommen fehl am Platze ist für mich der Charakter Marcus. In einer Story, in welcher Menschen gegen Maschinen kämpfen, in welcher so viel Platz für intelligente SciFiction oder auch Utopien-Ideen sind, in welcher doch gerade der menschliche Zusammenhalt im letzten Kampf der Menschheit so herausragen sollte, kann doch nicht so ein karger, gefühlloser und sinnloser Charakter die Hauptrolle spielen. Dann macht doch gleich ein Full-CGI-Film, in dem Maschinen gegen Maschinen kämpfen. Man hat doch auch bei Matrix gesehen, dass Neo nur interessant im ersten Teil war, in dem er noch menschlich war.

Klar unterhält mich auch sowas für 120 Minuten einigermaßen, aber auch bei Mainstream-Action-SciFi-"Popcorkino" (ich kann diese Universalentschuldung "Popcornkino" echt nicht mehr hören/lesen) habe ich einen gewissen Anspruch, der über kurzweilige Unterhaltung hinausgeht. Es geht hier schließlich um erfolgreiche Kultfilme.

@Benjamin B.:

Scheint so, als wäre Fallout kein Thema. ;)

**** SPOILER ****
Auch am Ende werden Nukleare Sprengsätze in Massen gezündet, der
Hubschrauber jedoch scheint immun gegen den EMP zu sein und fliegt
fröhlich in den Sonnenuntergang (von der Druckwelle ganz zu schweigen)

Auch das mit der Gegenwehr bei Skynet fand ich merkwürdig. Es gab so gut wie keine obwohl man sah wie Marcus den Nordturm deaktivierte.
Hätte auf dem Bildschirm "deactivate all defense systems" gestanden, wäre es nachvollziehbar gewesen, aber so ?

Und: auf den größten Feind der Roberschaft wartet genau EIN T800 ?
Na klar, ist ja auch logisch. John Conner hat schon 3 Terminatoren überlebt, da wird der vierte ihn bestimmt schaffen. ;)

So wie ich das verstanden habe, sind die Brennstoffzellen in der Fabrik zur Explosion gebracht worden, keine nuklearen Sprengsätze.

7

Also für mich war der Film sehr gut ausser den Blassen Christian Bale obwohl ein kleine Fan von ihm bin und jeden Film gesehen habe wirkt er hier wirklich wie die meisten hier schreiben wirklich Blass.
Leute ich weiss nicht was ihr alle habt!( die Meisten von euch .)
In welchen Terminator gibt es keine Logik fehler ?
Ich stimme vollkommen den Filmfan 66 zu.
Den Film kann man anschauen mehr auch nicht für die meistens hier, ich für mein teil werde den sogar auf Blu ray holen.

6

Terminator ohne Arni ist wie Modern Talking ohne Dieter Bohlen. Action und Specialeffekts sind gut.

9

Nach den vernichtenden Kritiken hatte ich keine grosse Erwartungen und wurde doch positiv überrascht. Die Story war ansprechend, Action genügend vorhanden. Ein Kinobesuch allemal wert, daher verstehe ich nicht die Polemik einiger User hier. Es ist Popcorn Kino - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von mir eine absolute Empfehlung...

9

Der Film ist wirklich super.

Man darf eben nicht vergessen, dass Teil 4 von Terminator ähnlich wie bei Star Trek die Franchise "neu startet".
Ging es in den ersten 3 Terminatoren primär um einzelone Charaktere und deren Geschichte, ist Terminator 4 zu einem gigantischen SciFi-Kriegsfilm geworden. Und mal ehrlich: Wir alle wollten damals wissen wie es in der Zukunft aussieht. Und hier punktet der Film voll. Tolle Effekte, gigantische Materialschlacht, alles, was man sich von einem Terminator erhofft.

Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, weil ich einige Stellen im Film und auch das Handeln von Skynet generell etwas unlogisch finde. Zudem springt die Handlung manchmal etwas wild.

Beispiel: Connor springt von dem Hubschrauber ins Meer ab. Nächste Szene: Er sitzt schon im Uboot. Man weiss hier gar nie genau was passiert. Aber das bleibt eben der eigenen Phantasie überlassen.

Insgesamt nach Star Trek der zweite Topfilm des Kinojahres. Bleibt zu hoffen, das Hollywood der SciFi-Schiene weiter treu bleibt.

3

Mit der Erwartung, daß T4 nicht das halten kann, was seine Vorgänger abgelieft haben (T3 mal ausgenommen), löste ich eine Karte am Kino um die Ecke und hoffte, daß ich wenigstens die nächsten 90 Minuten einigermaßen achtioreich unterhalten werden würde. Obwohl die Kritik aus den Medien dies nicht versprachen, mußte ich doch einfach den neusten Terminator im Kino sehen.

Als dann nach ca. 80 Minuten das Kino durch einen Stromausfall lahmgelegt wurde und ich mein Eintrittsgeld an der Kinokasse zurückerhielt, wußte ich, daß es doch noch so etwas wie Gerechtigkeit auf Erden geben muß...

3

@ Florian
Sorry aber die kurzen Zukunftssequenzen auf Terminator 1 wirkten furchteinflößender als die Zukunft die jetzt gezeigt wird.

9

Also der Film ist jetzt keine große Bereicherung in Sachen Story und Charaktertiefe, aber er weiß sehr gut zu unterhalten. Die Effekte und die Action sind auf der Höhe der Zeit. Er macht einfach Spaß und es ging öfters ein Raunen durch den großen Kinosaal, wie z. B. am Anfang, wenn es überall kracht und rumpelt (A10 hier, Soldaten da). Der Film ist für mich persönlich einer der besten Actionfilme dieses Jahres und um Welten besser als der dritte Teil. Also Hirn aus, in den Film rein und Spaß haben, ansonsten lieber meiden.

8

Also ich versteh die ganze Diskussion nicht das der Film zu wenig Charaktertiefe besitzt,was hatten denn die Kritiker erwartet?Das die Menschen 2 Stunden lang Diskussionen mit den Maschinen führen würden zum Pro und Contra Krieg???Und dann fallen sich alle in die Arme....,Ich finde den Film sehr unterhaltsam,natürlich kommt er nicht an den zweiten Teil ran,aber muß er das denn?Müssen immer alle Filme miteinander verglichen werden.Das ist nun mal ein Action Film und deshalb ist er ja gedreht worden um den Krieg der Menschen gegen die Maschinen zu zeigen!Ich hab das Gefühl wenn heut zu Tage der Held nicht zweimal pro Film 10 Minuten rum heult fehlts dem Film an Tiefe!!!

5

Tja, da hatte ich heute das Vergnügen T4 im original zu sehen.
Die kritiken kannte ich ja nun alle schon und fand sie leider zum größten Teil bestätigt, was Drehbuch und Story angeht: Den John Conner Teil hätte man komplett rauslassen können. Er paßt überhaupt nicht zur Marcus-Story, der man mehr Raum wünscht.
Marcus stielt Conner komplett die Show!
Das die angedeutete Lovestory vielen zu "fix" vorkommt, kann ich zwar verstehen, sehe das aber nicht als Manko an. Schließlich ist das selbst in ausgesprochenen Liebesfilmen oft nicht anders (wobei der Film dann mehr von Poblemen handelt :o)).
Vieles andere geht aber zu schnell... "Nimm mein Herz" "OK" ...
Es tut einem direkt leid, dass Marcus sich opfert für, ja wofür eigentlich...?

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann sind Kritiken an den Effekten und der Action. Die ist 1a. Raketen und Schüsse werden tatsächlich mal so schnell und brutal dargestellt wie sie tatsächlich sind. Die Terminatoren sahen auch einfach klasse aus und bewegten sich auch gut. Blöderweise waren sie aber gleichzeitig auch strohdoof. Der Sprung vom T600 zum T800 ist offenbar ein sehr großer.

Zum Soundtrack von Danny Elfman sei gesgagt, daß er an eine Mischung aus "Planet der Affen" und "Batman" erinnert, allerdings zu meiner Bestürzung nicht Elfmans Batman, sonder Zimmers. Dessen Klangschöpfungen sind in ihrer Art zwar musiklisch simpel, aber sehr wirkungsvoll, passen aber nicht in Elfmans Stil. Das sollte er besser schnell wieder lassen!

Gruß
Wotan

8

Also ehrlich gesagt, die zum Teil harsche Kritik an diesem Film kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Habe heute den Film gesehen, und muss sagen, dass er sehr solide geworden ist.
Bin mit verhaltenen Erwartungen in den Film gegangen, hatte befürchtet, dass eine Komplettdemontage der Terminatorstoy (s. Matrix) stattfindet, aber weit gefehlt.
Die Story ist (soweit möglich für Sci-Fi) schlüssig, eine Menge gute Effekte und keine Erzähllängen zu erkennen.
Also, kurzum, natürlich kein Knaller wie T2, aber solide; daher: 8 Augen. Empfehlenswert!

7

Ich habe ebenfalls einen anderen Eindruck als der Filmszene-Rezensent.
Der Film hat grosse Stärken aber auch Schwächen - z.B. sind die apokalyptischen Kampfszenen am Anfang einfach sehr gut gelungen. Man muss dabei natürlich zwangsläufig an alle möglichen Computerspiele denken, aber es ist doch sehr konsequent und trickreich umgesetzt (insbesondere die Kameraführung ist einigermassen genial gemacht).
Sobald Angriffe von Riesenrobotern und Flugmaschinen zu verzeichnen sind ist der Film eigentlich ziemlich ok!
Dagegen ist ein unheimliches Problem des Films der Showdown in "Skynet"- es scheint so als ob hier aufdeubelkommraus versucht wurde die Originalfilme zu zitieren... Metallroboter, Flüssiges Metal - aber vor allem spielt der Kammerspiel-Endkampf zwischen den Hauptfiguren und den neuen Terminatoren auf einmal in einem 08-15 Billigtiefgeschoss mit irgendwelchen Heizungsrohren etc, Terminator 2 winkt um die Ecke! Und dann sind da noch all die Fragezeichen die das Kurzerscheinen von Schwarzenegger umranken.
Was aber noch schlimmer ist ist das Logik und Tempo der Geschichte am Ende irgendwie auf der Strecke bleiben - was davor noch wie ein guter Sci-Fi wirkte (z.B. das Verhältnis zwischen Marcus und Connor etc.) wird auf einmal zu einem hekitschen gefleddere von wilden zusammentreffen zwischen X und Y die alle irgendwie wie aus dem Ruder gelaufen wirken.
Trotzdem und trotz der offensichtlichen Anleihen an andere Blockbuster die der Film so abliefert (z.B. wird der neue "Krieg der Welten" in mehreren Sequenzen referenziert) war es doch ein Streckenweise ganz lustiger Film -

Insbesondere wegen "Marcus", dessen Geschichte einem schon ein wenig "ans Herz" geht.
Wenn die Geschichte von "Marcus" nur nicht diesen komischen Holperer im Showdown hätte, bei dem seine Situation dann doch etwas zu unklar und auch verdammt unlogisch wird!
Ich finde es auch gut daß die beiden so ein romantisches Ende bekommen - irgendwo zwischen Winnetou und Old Shatterhand und gleichgeschlechtlichem Liebestod oder so.
Hätte ein besserer Film sein können - schade drum!
Nichtsdestotrotz - streckenweise garnicht so übel.

5

Mal wieder keine Rezension, sondern eine Katastrophe voller Spoiler.

Die Pseudorezensionen von filmszene kann man sich nur NACH dem Film antun.

T3 kriegt 8 Punkte, T4 kriegt 4 Punkte - LACHHAFT!

Es sind einfach beide gleich finsterer Actionschrott, wobei T4 noch deutlich erträglicher ist.

Zum Film:

Leider wird hier wie bei Alien3, Alien vs Predator 1&2, Matrix 2&3, Rambo 2&3, etc. etc. ein guter Ansatz so dermaßen verhauen, daß man sich wünscht, der Film würde außerhalb des Franchise-Universums stattfinden oder wenigstens schnell vergessen werden, damit ihn jemand mit Hirn nochmal drehen kann.

Die Zukunft ist nuklearer Winter, Finsternis, maschinelle Übermacht, Todescamps, Schädelberge, in unterirdischen provisorischen schmutzigen Bunkern kauern, totale Angst und Verzweiflung, Armeen von ballernden Terminatoren - und Edward Furlong als John Connor.

4

Zitat:
"So wie ich das verstanden habe, sind die Brennstoffzellen in der Fabrik zur Explosion gebracht worden, keine nuklearen Sprengsätze."

Tja, so sehr T3 im Vergleich zu den ersten beiden Filmen abfiel, so übertrumpft er T4 um Längen! Fast alles, was T3 zur Erklärung beitrug, wurde vom vierten Teil ignoriert.

Lobende Ausnahme: Die Brennstoffzellen. Die waren nämlich nuklear - in T3 baut Arnie nämlich eine beschädigte bei sich selbst aus u. die explodiert dann in einem netten kleinen Atompilz.

Hab mir T3 NACH T4 nochmal angeschaut - erschreckend, wie gut der jetzt einem gefällt ;o)

@blackzed: Es ging bei der Frage vorwiegend um den NEMP-Effekt, welcher bei nuklearen Sprengsätzen auftritt. Unklar ist, ob bei der Explosion von Brennstoffzellen (wenn auch nuklear) dieser Effekt auch auftritt. Aber 1) bin ich kein Physiker und 2) ist es vielleicht die Zeit nicht Wert, die man in diese Frage investiert... ;)

2

ÜÜÜÜääääää!!!

Zum heulen, die Menschen rennen nur so vor den (teils kaputten) Terminators weg und kommen immer gaaaanz knapp mit dem Leben davon...

Es gibt keinerlei Überraschungen und zum Kotzen viele logikfehler:
z.B. hat John Connor ends die Panik vor dem Androiden Mensch-Roboter, er ist ein Jammerlappen, der sich vor Angst manches mal echt schon einscheisst...

DABEI war er nicht im 2. Teil ein ziemlich cooler Draufgängerteenie, der am Ende sogar um Arnie weinte?
und in Teil drei flogen ihm nur so die Kugeln und Fetzen um die Ohren, und dieser Mann, der echt viel durchgemacht hat, ist auf einmal ein Bale-Emo ohne Erinnerung an die Vergangenheit? Komisch!

Wo ist der Actionfilm-Charme geblieben? eine softe, möchtegern tiefgründige Story, die eigendlich nur eine langezogene Vorgeschichte zu Teil 5 ist!
Heul
Und es klappt halt nicht immer, auf eine alte Story ein bisschen Christian Bale und Larifari zu setzen und schon wird ein tiefgründiges Meisterwerk daraus...
Schlachten Mensch-Maschine gibt es GAR NICHT!!! Keine Unerwarteten Überraschungen...
gefällt mir nicht, war Zeitverschwendung

Zudem noch billige PC Effekte, kaum eine Explosion ist echt, die Huschrauber schauen aus wie aus einem XBOX Game, traurig!!!

Ach ja ich hab im Radio (Bayern 2 Kultur) gehört, dass Arnie höchstpersöhnlich sagte, der Film wäre nichts weiter, als langweilige Geldmacherrei!

8

Hat mir sehr gut gefallen.
Nicht nur wegen Christian Bale (der Typ is einfach ein Brecher) sondern auch wegen der guten Action und den Neuerungen.
Ich hätte mir zwar ein wenig mehr Hintergrundinformationen gewünscht, der Film an und für sich war aber sonst super und ein Erlebnis.

6

War gestern im Film!!!
1. Langeweile kam nicht auf!!
2. Story etwas zu gewagt (Woher weiß SKynet von Kyle?
3. Effekte bis auf den Governator gut bis sehr gut.
4. Manche Action ist einfach zu viel (Flucht von Blair und dem NEUEN)
5. Kamerafahrten teils genial (Fahrtszenen) und teils stümperhaft (Finale im Skynet)
6. Als "großer Wurf" gegen die ersten beiden Teile kann er nicht bestehen. Gegen den 3. Teil - ist eben einfach ein Neuanfang (siehe auch Batman)
Fazit: Nicht vergleichen, nicht viel denken und den Film als eigenständiges Produkt ansehen - Vielleicht hätte man aus dem Titel "Terminator" weglassen sollen. Aber das Geld ruft! ;-)

Was macht für mich einen guten Terminator-Film aus?
1. Die/Der Terminator muss bedrohlich wirken.
2.Kompromisslose aber vorallem -originelle- Actionsequenzen.
4.Eine spannender Handlungsverlauf der vorallem durch die Action wesentlich getragen wird
3.Gute Effekte.

5

Was macht für mich einen guten Terminator-Film aus?

1.)Die/Der Terminator muss bedrohlich wirken(was mit ein paar blutigen Szenen eigentlich ganz einfach zu beheben ist, siehe T1 und T2. Aber naja, schliesslich sollen sich ja auch die zwöljährigen durch die Kinokasse schummeln können. Nichwahr? Hat zwar auch schon im 3ten Teil gefehlt aber war nich so schlimm weil ja wenigstens die Action gut war)
3.)Ein spannender Handlungsverlauf der vorallem -und ich sags nocheinmal- durch WOHL ÜBERLEGTE Actionsequenzen getragen wird
4.)Gute Effekte.

Hab ich das im vierten Teil gesehen?? Nein!!
Abgesehen vielleicht von den Effekten, aber das kann ich bei einem Projekt dieser größenordnung auch erwarten und damit stehen die hier überhaupt nicht zu Debatte!
Was mich einfach massiv gestört hat an dem Film ist, das die Action einfach Sauschlecht inszeniert wurde, was ich als ein wesentliches Element in einem Terminator Film betrachte. Sorry aber gute Effekte wiegen eine gute Inszenierung einfach nicht auf und das hat bei den den drei Teilen zuvor bestens funktioniert, trotz erheblicher Logiklücken im dritten Teil (ich gebs ja zu...trotzdem geil!)

...Es gibt noch vieles mehr was mir nicht gefallen hat und auch sicher Dinge die mir gut gefallen haben am neuen Terminator...aber ich zähl das jetz nicht nocheinmal auf...

Also mein kleines Fazit:

"MCG" hat es einfach nicht drauf und ihm war scheinbar die Kohle wichtiger als der Ruf eines grossartigen Action-Regisseurs, der es schafft die Terminator-reihe neu zu beleben und es zusätzlich versäumt hat sich seinen komischen, Pseudo-coolen Namen rein zu waschen.

5

Hmmm..Wirklich schade.... das was in den achtzigern und anfang der neunziger für etwas neues und bahnbrechendes stand, ist mit diesem 4ten teil zum einfachen popcorn kino verkommen, ohne wirkliche geschichte oder handlung....weder was originelles noch einzigartiges..dass die ursprüngliche Geschichte so vernachlässigt wurde ist nahezu ein sakrileg...nichts von sarah connor- die amazone, die fighting woman die durch umstände oder zufall das geworden ist was sie "damals"war- zusammen mit ihrem sohn,einem kleinen punk dessen mutter in der klapse sitzt, der dreh und angelpunkt der ganzen geschichte. die beiden nämlich, die als nobodys als "auserwählte" dazu auserkoren sind die welt zu retten,den lauf der geschichte zu ändern,nichts von alldem.. stattdessen reichlich action und ein überladener ansatz- Marcus(roboter mit gefühlen),endkampf zwischen mensch und maschine,rettung des Kyle...wenn der film wenigstens einen packenden moment gehabt hätte,eine szene,nicht mehr, wo der zuschauer sich ergriffen fühlt,der ernst der lage sichtbar wird, dann würde ich ihm 6 statt 5 punkte geben...aber so hat er die bekommen nur wegen Alice in Chains(Rooster) und Guns and Roses(You could be mine) kurz gesagt zwischen Transformers und diesem Terminator besteht kein Unterschied...

6

SPOILER

Zum Thema "Warum hat Skynet Kyle Reese nicht gleich umgebracht?"

Das konnte es nicht und es wird auch klar gezeigt warum. Da Marcus ja ein unabsichtlicher Doppelagent für Skynet ist, muss Reese so lange am Leben gelassen werden, bis Marcus ihn lebend ortet und John Connor dorthin lockt, wo Skynet ihn haben will. Dies ist ja auch passiert, und sobald John in Position war stand ja auch schon ein Blechmann vor Reeses Zellentür (die als einzige vorher nicht geöffnet wurde, warum wohl?) um ihn zu eliminieren. Klar, dass dann genau EIN T-800 geschickt wird, um Connor zu töten und dieser dann auch lieber erstmal prügelt als terminiert ist natürlich nicht sonderlich logisch. Aber zumindest das am Leben lassen von Reese ist integraler Part des Plans von Skynet.

Die Frage "Woher weiss Skynet von der Wichtigkeit von John Connor?" ist eines der vielen Paradoxi, die eine Zeitreisegeschichte nun mal mit sich bringt, auch da gibt es kein wirkliches "richtig" oder "falsch", da man eben nicht mit einem linearen Zeitstrang und Effekt-und-Wirkung argumentieren kann.

8

Ich würde mich nicht als Fan der Terminator-Reihe bezeichen, dennoch göreten bisher alle Teile zu meine kineastischen Pflichtprogramm.
Mir hat diese Teil bisher trotz einiger Schwächen in der Story bisher am besten gefallen, da er am sifi-mäßigsten ausfiel und der unsympatische Nachwuchs-Meinscheits-Befreier Conner erwachsen doch besser rüberkommt. Der reingemorphte Gouvernator Arni hat auch gereicht mehr Reminiszenz war nicht nötig!

9

Guter Film hat mir gefallen !!

7

Erstmal folgendes, dieser Teil der Terminator-Serie ist anders! Muss als eigenständiger Film gesehen werden, da die überragende Figur des Arnold Schwarzenegger nunmal fehlt. Wer den Film als eigenständigen Teil anschaut, wird von der geradezu sterilen Machart etwas überrascht, aber danach doch begeistert sein. Gut gemachte Fortsetzung, aber etwas "blutleer" und zu steril.

6

naja... ich habe mehr erwartet. was kann ich gar nicht genau sagen.

bale macht im ganzen film dasselbe gesicht...

solides popcorn kino mit guten schauwerten.
aber bitte nicht noch einen teil.

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