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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
grusel-musical , usa 2007
original
sweeney todd - the demon barber of fleet street
regie
tim burton
drehbuch
john logan
cast
johnny depp,
helena bonham carter,
alan rickman,
timothy spall,
sacha baron cohen, u.a.
spielzeit
kinostart
21. Februar 2008
homepage
bewertung

8 von 10 Augen

Das London des 19. Jahrhunderts ist ein düsterer Ort - aber nicht halb so düster wie die Rachegedanken von Titelheld Sweeney Todd (Johnny Depp). Der war vor fast 15 Jahren aufgrund einer Intrige des Richters Turpin (Alan Rickman) aus London in ein Gefangenenlager in Übersee verschleppt worden. Jetzt ist Todd zurück, um sich blutig an denen zu rächen, die den Verlust von Frau (tot) und Tochter (nun in der Obhut Turpins) zu verantworten haben. Todd lässt sich in seiner alten Unterkunft nieder, sehr zur Freude der jetzigen Hausbesitzerin Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter). Deren Geschäft für Fleischpasteten im Erdgeschoss hat schon bessere Tage gesehen - und wird diese mit der Ankunft des psychotischen Herrn Todd auch wiedersehen. Denn mit dem Rasiermesser-schwingenden Barbier im Obergeschoss gibt es bald jede Menge Nachschub an Frischfleisch für die Pastetenherstellung....

Johnny und Tim(my) - das Traumpaar des fantastischen (in allen Wortsinnen) Films ist zurück. Und manche Dinge sind business as usual: das herausragende Ausstattungs- und Setdesign, die theatralische Ausleuchtung, die Überstilisierung aller Elemente. All das prädestiniert Tim Burton ja schon mal für eine Musicalverfilmung, und die letzten Filme waren da fast schon Vorboten: Die Paraden singender Umpa-Lumpas in "Charlie und die Schokoladenfabrik", die Musiksequenzen in "Hochzeit mit einer Leiche" - alles deutete in diese Richtung.
Es fehlte dann nur das richtige Ausgangsmaterial, und da bietet sich ja kaum etwas mehr an als Stephen Sondheims düster-blutiges Musical "Sweeney Todd", basierend auf einer urbanen Legende aus der Zeit, in der die Geschichte spielt. Das konnte bei der Premiere 1979 das Publikum nachhaltig schockieren - und kann es in Burtons fähigen Händen vielleicht auch heute noch. Denn eines ist klar: Blutiger als hier war die Geschichte um den dämonischen Barbier der Fleet Street wohl noch nie.
Das Kunstblut fließt hier in Strömen, oder korrekter: in Fontänen. Wenn Sweeney Todd seinen Opfern die Kehle durchschneidet, hält der Regisseur fröhlich drauf und ergötzt sich an dem klebrigen roten Zeugs überall. Mit Peter Gabriel könnte man im Musicalmodus singen: "Red rain is coming down, red rain". Es sind die einzigen Farbkleckser in einer ansonsten komplett in Schwarz und Grau gehaltenen, in ihrer konsequenten Düsternis beeindruckenden Kunstwelt, die Burton hier wieder mal erschaffen hat, diesmal mit Dariusz Wolski an der Kamera. Die Grand Guignol-inspirierten Splattersequenzen zielen dabei eindeutig eher auf die Lachmuskeln, denn den Würgereflex, aber zarte Seelen seien trotzdem gewarnt.
Andererseits sollten sich sowieso keine fanatischen "Cats"-Gucker in diese Geschichte verirren, in der sich Blutlachen mit Kannibalismus vereinen, misshandelte Kinder ihr tristes Schicksal mit der Alkoholflasche bekämpfen und Erwachsene minderjährigen Mädchen nachsteigen. Dann werfe man noch eine Schippe Vulgarität in den Songtexten in die Mischung und fertig ist ein blutrotes Unterhaltungspaket für die ganze Familie - wenn man denn zur Addams Family gehört.

Aber das Wort "Musical" ruft ja, und durchaus zurecht, bei manchen Leuten einen größeren Brechreiz hervor denn Blut und Gedärme auf der Leinwand. Dieser Spezies der Musical-Hasser sei hiermit Entwarnung gegeben: Alles, was man an den gelackten, klischierten, den kleinsten gemeinsamen Nenner bedienenden Revuenummern nicht mag, wird hier vermieden. Außer dem Gesang natürlich. Aber auch dieser ist abseits seelenlosen Professionalismus der "Phantom der Oper"-Varietät. Denn mit dem Ensemble hier hat man natürlich keine professionellen und ausgebildeten Sänger vor sich, was man hier und da auch hört, aber es ist einem trotzdem tausendmal lieber als Vier-Oktaven-Stimmen ohne Charisma dahinter.
Und wenn man dem "Sweeney Todd"-Ensemble eines nicht absprechen kann, dann das Charisma. Besonders Johnny Depp sticht hier natürlich wieder hervor, wie nicht anders zu erwarten. Sein Sweeney Todd ist dabei so typisch neben der Spur wie sein exzentrischer Piratenkapitän aus "Fluch der Karibik", und die Schnuten, die Depp während einer Traumsequenz von Mrs. Lovett zieht, sind wieder mal unvergleichlich. Mal ganz von der Ansicht von ihm im gestreiften Badeanzug abgesehen. Depp, der nur mit der Schauspielerei anfing, weil seine Band in L.A. kein Bein auf die Erde bekam, zeigt sich auch stimmlich der Herausforderung recht gut gewachsen. Seine limitierte, aber recht angenehm zu hörende Singstimme verwandelt Todd dabei statt einem pompös los singenden Rächer des 19. Jahrhunderts eher in einen sich in Flüstertönen artikulierenden Psychopathen des 21. Jahrhunderts.
Helena Bonham Carter als seine Partnerin zieht sich auch gut aus der Affäre, indem sie die mindestens ebenso psychisch derangierte Mrs. Lovett als enttäuschte Romantikerin spielt, die eigentlich nur mit Todd ein friedliches Familienleben im Haus am Strand haben will, wozu ihr dann jedes Mittel recht ist. Alan Rickman und Timothy Spall als zutiefst verdorbene Bösewichte lassen neben dem ein oder anderen gesanglichen Misston in ihren Rollen selbst kaum Raum für Zwischentöne, das ist aber auch nicht erwünscht. Dafür sind sie aber so herrlich verachtenswert, dass man den entscheidenden Schnitt von Todds geliebten Rasiermessern förmlich herbeisehnt. Und für alle "Borat"-Fans schlüpft Sacha Baron Cohen als Todd-Rivale Adolfo Pirelli wieder erfolgreich in eine Rolle mit absurdem Akzent.

"Sweeney Todd" ist wunderbare Unterhaltung wie alle Burton-Filme. Das einzige, was ihn davon abhält, zu Burtons Meisterwerken zu zählen, ist eine gewisse emotionale Wärme, die noch bei "Hochzeit mit einer Leiche" nachhaltig verzauberte, hier aber doch ein wenig fehlt. Das hat natürlich eher mit Story, Figuren und Konzept zu tun, als mit irgendwelchen Fehlern dieses hervorragend umgesetzten Films. Aber trotzdem geht man nicht mit derselben emotionalen Rührung heraus wie etwa bei "Big Fish" oder "Ed Wood". Vielleicht liegt es dann auch an Stephen Sondheims Songs, die in Ordnung gehen, aber nicht herausragend sind. Es fehlt hier an mitsummbaren oder anderweitig im Gedächtnis bleibenden Nummern.
Was man immerhin nicht vom Film selbst sagen kann, denn der bleibt als schaurig-schönes Musical der anderen Art sehr wohl im Gedächtnis und sei damit den Burton- und Deppfans ebenso ans Herz gelegt wie dem Gorehound von Nebenan, dem freundlichen Typen im Goth-Outfit von gegenüber und jedem Filmfreund mit Lust auf "mal was anderes". Nur "Cats"- und "Mamma Mia"-Fans müssen draußen bleiben!

Simon Staake

5

ist der film eigentlich mit untertiteln versehen oder nachsynchronisiert?
duerfte an einigen stellen schwierig werden, weil gesang und sprechtext oft fliessend ineinander uebergehen...
kritik stimmt schon - allerdings fand ich die handlung schon etwas heftig

6

das setting und die figuren sind grandios, aber wenn man sich, wie ich, mit musicals schwer tut, können die 116min laufzeit eine ganz schöne tortur sein...im grunde genommen ein "echter" burton, nur halt als musical...hätte nicht unbedingt sein müssen, tim....

9

Typischer Burton eben.
Nur war ich sehr positiv überrascht von der Vorlage, den Film als Musical darzubieten. Habe schlimmes erwartet (wir alle kennen ja Musicals) aber wie schon gesagt wurden die nervtötenden Elemente in einem solchen einfach mal weggelassen und Gesang und Melodie herangezogen, die nur zu perfekt in diese schöne, düstere und verträumte Atmosphäre passten. Im humoristischen Sinne sehr hervorzuheben sind dabei die Szenen mit Sacha Baron Cohen, der in singender Form noch viel selbst-ironischer und witziger wirkt als ohnehin schon.
Insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen, und bot auf jedenfall wahnsinnig gute Unterhaltung, egal in welcher Hinsicht; auch wenn die Story an sich schon etwas überzogen wirkte, aber genau diese schaurig schöne Übertreibungen (man sehe sich nur die Konsistenz und Farbe des fontänen-artig herausspritzenden Blutes an) sind das, was dem Film ein wenig Witz und damit Charme und Charisma verleiht. Denn anders würde der Film nicht so funktionieren wie er es tut, dann würde sich Witz, Charme und düstere Ernsthaftigkeit nicht die Waage halten. Und dann wäre er kein Burton mehr =)

2

im letzten drittel ist bei mir das gefühl von "gute stimmung, teils recht witzig..." gekippt zu VOLLKOMMEN ABARTIG UND KRANK. mir ist am schluss richtig schlecht geworden... und das hat bei mir erst ein kinofilm geschafft... SAW2. tim burton ist in meiner gunst SEHR TIEF gefallen mit dem was er hier abgeliefert hat.

3

Ich verstehe nicht was die Kritiker an diesem Film finden... von wegen Burton hat zusammengeführt was niemand für möglich gehalten hätte dass es je zusammen passen könnte. Bei dem Film passt einfach nichts (abgesehen von den Schauspielern). Öde und viel zu brutal. Scheint so als wollte Burton ausloten wie weit er denn gehen kann. Krank kann ich da nur sagen - SEHR KRANK! Und die Gesangseinlagen sind einfach nur ein schlechter Witz und zum Auslaufen langweilig! Die "Gags" funktionieren auch hinten und vorne nicht.

Charlie und die Schokoladenfabrik, Sleepy Hollow, Mars Attacks waren auf ihre Art genial - Leider kann man das von Seeney Todd nicht behaupten. Tim Burten hats diesesmal eindeutig versemmelt.

10

so auch ich werde es mir nicht nehmen lassen nun mein review zu posten nachdem ich gestern in der abendvorstellung saß. die erste überraschung erlebte ich ja direkt als ich bemerkte, dass der kinosaal brechend voll war und man überall gemurmel hörte wie "hach ich freue mich ja so auf johnny"...das war echt cool. ich schließe mich aus dem gemurmel übrigens nicht aus

nun zum film selber: ich bin dermaßen hin und weg. der film war einfach nur gigantisch. ich habe mich gar nicht weiter an der synchronisation der dialoge gestört. hab ich nicht unbedingt als minus empfunden. und dann war der film ja auch gespickt mit gänsehautmomenten. das fing schon mit der musik an die währendessen gespielt wurde als die filmverleihe aufgelistet waren und endete mit dieser grandiosen letzten szene bei der ich mir ein tränchen mal wieder nicht verkneifen konnte. und überhaupt die ganze ausstattung war toll. die kostüme...das düstere london (das einzig richtig farbige wr ja da wirklich nur das blut und pirellis anzug ^^ ) und natürlich die grandiose darstellung der schauspieler. alle haben mich ausnahmslos überzeugt. johnny ja sowieso aber ich möchte an dieser stelle auch mal die jüngsten erwähnen. der toby- und der anthony-darsteller (der ja nicht wesentlich älter ist als ich) waren ja der wahnsinn...alle beide. aber auch sonst waren die schauspieler klasse. johnny hat bewiesen, dass er singen KANN und hat sich großartig gemacht. es hat sich für ihn echt gelohnt diese angst zu überwinden. ein wirklich supertoller film, der zwar extrem eklig ist an vielen szenen (*uuuuua* pirelli und judge turpin hats ja echt hammerhart erwischt) und das puplikum nicht verschont (aber das war ja klar) aber auch einige lacher parat hält und natürlich wieder den unverkennbaren burton-abdruck trägt ;)

einziges minus: ich war ja dermaßen genervt und als vor mir eine gruppe von weiblichen teenies zu seufzen anfingen und beim zweiten lied lautstark sagten: "boah der sing ja schon wieder..hoffe das geht nicht den ganzen film so." tja....manchmal sitzt der grusel auch vor der leihnwand und nicht im film.

9

Ein großartiger Film, ein Kunstwerk. Unglaubliche Atmosphäre, in Erinnerung bleibende, emotionale Momente, tolles Ensemble. Das Einzige, was mich störte, waren die Stellen, an denen zwischen deutscher Synchro und englischem Original-Gesang hin und her "gezappt" wurde. Erfreulich natürlich, dass die Songs NICHT synchronisiert wurden, aber gerade deswegen muss ich mir den Film nochmal im Original anschauen, um ihn komplett in Englisch genießen zu können.
Zwei Szenen, die mich besonders begeistert haben (!!!SPOILER!!!): Mrs. Lovett, die in bunten Bildern von einem gemeinsamen Strand-Leben mit Mr. T träumt mit abschließender Kamerafahrt zurück ins triste London und die absolut großartige Schlussszene im Barbershop und Keller (das letzte Bild, einfach krass!). (SPOILER ENDE)
Danke, Tim Burton! Für solche Filme ist Kino gemacht! :)

10

Gestern sah ich mir gespannt mit einer Freundin Sweeney Todd im Kino an und war nur begeistert. Die Schauspieler waren einfach genial vor allem Johnny Depp, wie immer. Die Gesangseinlagen waren nicht ohne und die Kostüme prima. Das mit dem Blut und dem "Würgereflex" war gar nicht so, obwohl ich noch 15 bin.(werde dieses Jahr noch 16!).
Grandiose Umsetzung, die Burton nicht anders machen hätte sollen.

2

tut mir leid aber ich verstehe das nicht. sind den inzwischen alle so abgestumpft? die meisten loben den film in den himmel und fast keiner findest es wert sich mit dem eigentlichen thema zu befassen? und zwar wie heldenhaft es nicht ist, wahllose irgendwelche leute von der straße die kehlen aufzuschlitzen (begründung: weil jeder den tod verdient), dabei noch fröhlich ein liedchen zu trällern und die leichen in einem riesigen fleischwolf zu verwurschten um das geschäft anzukurbeln weil die nette mrs. lovett zu arm ist sich richtiges fleisch zu besorgen. das ganze wird bis zum erbrechen wiederholt... einer nach dem anderen wird aufgeschlitzt, in jeder erdenklichen perspektive gezeigt wie das blut literweise aus den hälsen spritz und die halb-toten ca. 10 meter im keller auf den pflastersteinen zerschellen (natürlich auch wieder aus jeder erdenklichen perspektive sehr detailliert gezeigt wie das genick bricht bzw. die köpfe zerplatzen.)

wirklich ein absolut GENIALER film... ich muss schon sagen. hut ab vor mr. burton. das hat er ganz toll hinbekommen. wenn es einen oscar für "auf kaltblütigste weise alle umbringen und detailliert zeigen wie leute ABGESTOCHEN UND GEGESSEN WERDEN" dann hätte er mir sicherheit den oscar dafür bekommen.

s*** film. sehr schade :(

9

Für alle die den Film noch nicht gesehen haben: !!!ACHTUNG SPOILER!!!

@ ricky

Ich verstehe dich so, dass du die Moral, die der Film propagiert, für verwerflich hälst und daher nichts Gutes an dem Film finden kannst. Aber wenn du vom "eigentlichem Thema" sprichst, das hier alle vermeintlich Abgestumpften verkennen, dann glaube ich, hast du das "eigentliche Thema" schlicht nicht verstanden: Ich denke, es geht darum, was das Gefühl der Rache aus einem Menschen machen kann und dass sich Rachegefühle in ihrer extremsten Weise gegen den Rächenden selbst wenden. Sweeney verliert mit dem Fortschreiten des Films völlig seine ursprünglichen Ziele aus den Augen (Rache an Turpin und seinem Diener, Rettung seiner Tochter) und metzelt am Ende alles und jeden nieder (einschließlich seiner eigenen Frau!), weil er den Sinn für Realität und Maß völlig verloren hat und immer mehr dem Wahnsinn und Rausch verfällt. NIE wird Sweeney als "Held" oder werden seine Taten als "heldenhaft" dargestellt (wie du schreibst), sondern immer als das was sie sind, nämlich grausam, und am Ende fallen seine grausamen Taten auf ihn selbst zurück, als er realisiert, seine Frau getötet zu haben und auch er schließlich den grausamen Tod erleidet, seine tote Frau in den Armen. Was hat ihm seine Rache also gebracht? Nichts.

Soviel also zu meinen abgestumpften Ansichten.

3

@ Edward.

Das ändert aber nichts daran, dass die Gewaltdarstellung vollkommen sinnlosen ist. Da frag ich mich schon was in Tim Burtons Gehirn so vorgeht...

Ich zumindest finde (auch wenn es diese Darstellung von extremer Gewalt im Film nicht, bzw. etwas dezenter geben würde) dass der Film - Tim Burton und Johnny Depp hin oder her - trotzdem wenig zu bieten hat.

Ich hab mich 2 Stunden gelangweilt und manchmal geeckelt. Die Story hat es keinen einzigen Moment geschafft mich mitzureißen oder zu interessieren. Es war belanglos und ohne Gefühl. Da haben die ach so tollen Schauspieler leider auch nichts mehr retten können.

Die übertriebene Gewalt gibt dem ganzen Streifen dann den Rest.

@Edward: ok, vielleicht habe ich das mit dem Helden etwas übertrieben... das ändert aber noch lange nichts daran, dass der Film absolut unnötig brutal ist! und mit Kanibalismus kann ich mich ... auch wenn die Hauptfiguren keine Helden sind, nicht anfreunden.... und schon gar nicht, wenn man es auf der Leinwand auf diese Weise zeigt. 90% Zurückhaltung beim Leute umbringen und Verwurschten, hätten der Stimmung und Haldlung des Films absolut KEINEN abbruch getan! ABER NEIN, Burtun muss es bis zum ERBRECHEN ausführen. Diese Vorschlaghammermethoden ... vor allem wenns um Gewaltdarstellung geht, kotzen mich an.

@ peter und ricky:
Argumente wie "langweilig", "öde", "ekelhaft" find ich gut. Denn das sind Dinge, die wirken halt bei jedem anders, bei euch so, bei mir und anderen so. Ich fand die Musik toll, passend, die Atmosphäre umwerfend und den Film in seiner Gewaltdarstellung zwar extrem, aber nicht unnötig oder sinnlos. Für mich hat das Blutspritzen (was übrigens nur in EINER einzigen Szene mal zu Hauf vorkam!) kein Ekel-Gefühl ausgelöst, sondern Entsetzen, wie Sweeney so etwas nur machen kann und am liebsten hätte ich ihm zugerufen: "Oh mein Gott, hör auf damit!!" und ich unterstelle Tim Burton jetzt einfach mal, dass er ein Gefühl des Entsetzens im Zuschauer auslösen wollte (hat es bei euch nicht auch funktioniert?;-).
Und nochmal kurz zum Thema unnötig heftige Gewaltdarstellung: Das Problem, was viele bei Sweeney Todd haben dürften, ist vermutlich die Methode, mit denen er seine Opfer tötet. Würde er sie auf weniger blutspritzende Art und Weise erledigen, wäre die Empörung sicher nicht so groß (bei Stirb Langsam, Der Pate usw. regt sich ja auch niemand auf). Aber Sweeney ist halt Barbier und nicht Vorsitzender des örtlichen Schützenvereins, das weiß man bevor man in den Film geht, ebenso wie man vorher weiß, dass der Film eine FSK 16 bekommen hat. Gewisse realistische Erwartungen an einen solchen Film (die Filmplakate kommen ja auch nicht grad unschuldig daher) dürften im Rahmen des Möglichen liegen.

"Für mich hat das Blutspritzen (was übrigens nur in EINER einzigen Szene mal zu Hauf vorkam!)"

wir reden aber schon vom selben film oder? es geht um sweeney todd und noch um pipi langstrumpf.

mein punkt: es geht auch ohne extra übertriebener gewaltdarstellung. weniger wäre hier mit sicherheit mehr gewesen. leider hat burton vollkommen übertrieben. und genau diese maß und ziellose übertreibung ist es, die mir schlussendlich leider das filmerlebnis vollkommen zunichte gemacht hat.

beim ersten aufgeschlitzen hals hab ich mir noch nicht viel dabei gedacht... aber beim 5 ist mir die kotze schon im hals stecken geblieben... und dann noch diese aufprallszene am steinpflaster. WOZU????? WOZU SOLL DAS GUT SEIN??? WIESO MUSS ICH MIR X-MAL anschaun, wie jemand aufgeschlitzt wird und dann genüsslich in jeder perspektive gezeigt wird, wie die leichen am pflaster aufschlagen?!?! WIESOOOOO?????? der film wir durch mehr gewalt nicht besser! außer vielleicht für masochisten, die sich an sowas aufgeilen können. ich gehöre jedenfalls nicht zum typ mensch, der sich sowas ohne emotionen und ohne mit der wimper zu zucken anschaun kann :(

" 'Für mich hat das Blutspritzen (was übrigens nur in EINER einzigen Szene mal zu Hauf vorkam!)'

wir reden aber schon vom selben film oder? es geht um sweeney todd und noch um pipi langstrumpf."

:D Jaja, wir reden vom selben Film. Ich meine die Szene, in der Sweeney während eines Liedes gleich 4 oder 5 mal zur Tat schreitet (wobei er seinen Kunden sogar einmal in Anwesenheit von Frau und Kind verschont), das ist auch deine besagte "aufprallszene am steinpflaster".
Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass wir verschiedene Ansichten haben, ohne uns als abgestumpfte Masochisten zu bezeichnen? Ich verstehe ja, dass man solche Szenen mit viel Blut nicht unbedingt mag, aber lass anderen Leuten doch auch ihre Meinung, ohne beleidgend zu werden. Ein starker Magen ist kein Verbrechen! :)

9

Hey es laufen noch "PS: ich liebe dich" und "Keinohrhasen" in den Kinos, wäre das nichts für dich?^^
Und wenn man hier schon "Sweeney Todd" mit dem Bruatlitätsfaktor eines unterdurchschnittlichen "Saw 2" vergleicht, gar gleichsetzt, dann kann ich eure Kritik bei bestem Willen nicht nachvollziehen.

In meinen Augen zeigt gerade der lockere Umgang des Filmes mit dem Ableben der Kunden, die Gleichgültigkeit Sweeney Todds.
Ein Abbild seiner blinden Wut und seiner Rachegelüste.
Einfach genial in Szene gesetzt in Bild & Ton.
Diesen Film OHNE Chansons hätte ich mir nicht vorstellen können, auch wenn sich die Lieder alle sehr ähnlich waren und man bei vielen da snde nicht abwarten konnte.OHNE dieses Element wäre viel von der oben genannten Wirkung verloren gegangen.

Und keineswegs wird die Brutalität verherrlicht!
Weshalb kommt es zu diesem Ende.Aber gegen so viele Ignorranz und Intoleranz gegenüber Neuem( sehr wahrscheinlich jemand der schon vorhat die Tickets für irgendwelche anspruchslosen Filme zu lösen), kann ich nur Edward zitieren: ,,...wenn du vom "eigentlichem Thema" sprichst, das hier alle vermeintlich Abgestumpften verkennen, dann glaube ich, hast du das "eigentliche Thema" schlicht nicht verstanden."

Tim Burton zeigt ein weiteres Mal sein Talent skuril zu sein.Er will gar kein Mainstreampublikum anziehen.
Und dafür, dass er es trotzdem immer wieder schafft gebührt ihm mein voller Respekt.

@ alle Pseudo Moralisten hier

Ich wüsste gern mit welchen Erwartungen ihr in diesen Film gegangen seid?Ihr habt doch nicht wohl nicht erwartet, dass Johnny Depp hier auf Don Jan de Marco macht oder auf die Tränendrüse drückt wie bei Edward mit den Scherenhänden!?

Naja man sollte vorher wissen worauf man sich einlässt.
Für euch laufen ja noch so "tolle" Filme wie Märzmelodie, 27 Dresses oder Meine Frau, die Spartaner und ich. -.-

2

*hüstl* ich dachte ich hätte mich klar genug ausgedrückt. aber egal. offenbar ist einfach bei vielen die schmerzgrenze der gewaltverträglichkeit zu hoch.

ich fands abartig, ekelerregend, abstoßend und vor allem vollkommen sinnlos.

PS: Märzmelodie, 27 Dresses oder Meine Frau, die Spartaner und ich, "PS: ich liebe dich" und "Keinohrhasen. kann ich nicht beurteilen, da nicht gesehen (zum glück).

ich bin (oder war) ein großer fan von burton und depp und habe zu wissen geglaubt, worauf ich mich einlasse... aber dieser film ist in vielen szenen einfach krank und abartig brutal ekelhaft widerlich und abstoßend (und damit meine ich nicht den gesang)

2

"Tim Burton zeigt ein weiteres Mal sein Talent skuril zu sein"

Burton zeigt wie mans übertreiben kann... meine Sichtweise

"Und keineswegs wird die Brutalität verherrlicht!"

nein gaaaaaar nicht... ÜBERHAUPT nicht. soll das ein witz sein? wenn ja dann kann ich nicht drüber lachen. fröhlich ein liedchen zu trällern wärend er die leute dahinmäzelt und das geschäft unten aufblüht weil die leichen zu pastete verarbeitet werden. klar. zeigt ganz deutlich dass leute aufschlitzen total schlecht ist.

6

Ich hab den Film gestern gesehen, nachdem ich hier einige Meinungen gelesen habe.
Dem Machwerk zu unterstellen, es befände sich auf dem Gewalt/Gore-Niveau eines SAW-Filmes, ist ja wohl lächerlich. Ich habe erwartet, dass das Blut in Strömen fliesst bzw. Fontänen gab es bei Kill Bill Vol. 1, aber hier war es ja alles noch recht dezent!
Hab den Eindruck, manche haben entweder einen anderen Film gesehen (John Rambo mit Walkman im Ohr?) oder aber einen extrem empfindlichen Magen, der schon bei South Park rebelliert....

Auch die Rezensenten diverser Film-Seiten sollten sich überlegen, ob ihre Beschreibungen bezüglich des Blut-/Gewaltgehaltes richtig sind: Man erwartet nämlich nach dem Lesen der Kritiken mehr, als der Film tatsächlich bietet.
Nicht falsch verstehen, ich bin NICHT in den Film gegangen, weil da viel Blut vorkommen soll (da wäre ich eher in Rambo oder SAW 4 gegangen), aber ich hab mich doch sehr gewundert, was dann tatsächlich zu sehen war.....

Ich habe übrigens eine Abneigung gegen Rasiermesser....

9

@ricky

Zitat:"*hüstl* ich dachte ich hätte mich klar genug ausgedrückt. aber egal. offenbar ist einfach bei vielen die schmerzgrenze der gewaltverträglichkeit zu hoch. "

Das meinte ich damit, mit meiner Frage: "Was hast du denn erwartet?".
Wenn du so zartbesaitet bist, warum hast du dir dann diesen Film angeschaut? Ich finde Johnny Depp als Mimen auch fantastisch aber ich habe mir auch nicht jeden Film mit ihm angeschaut.

Das der Film viel Blut zeigt, steht ausser Frage. Ich habe auch mein Gesicht verzogen.Nur wenn du den Blut & Tod als stilistisches Mittel nicht akzeptieren kannst, dann solltest du halt auf andere Filme zugreifen.

Habe keine Lust auf Moralpredigten.Ich habe gedacht, solche Diskussionen gehören der Vergangenheit an.
Jeder weiss, dass es nicht gut ist, doch jeder guckt's und akzeptiert's zu Gunsten des Werkes.

Es gibt ja auch Filme wo man dieses Mittel nur aus Mangel an Einfällen verwendet(John Rambo, Saw 2- 6000000), und dies ist bei Sweeney Todd doch wohl überhaupt nicht der Fall.

Ricky , du wirst definitiv ein paar geniale Filme verpasst haben mit dieser Grundeinstellung.

Bitte fass' meine Antwort nicht als Angriff auf.

Ich wünsche dir weiterhin ein schönes Kinojahr^^

Und bitte schreib jetzt nicht mehr darüber, wie ekelhaft die Szenen waren für dich.
Ich habe lediglich geantwortet, da du meine Meinung nicht ganz verstanden hast.(Was nicht so schlimm ist. ;o) )

5

Köstlich wie hier wieder um die Brutalität oder sonstwas diskutiert wird, und das, worum es im Film geht, völlig außer Acht gelassen wird.
ES IST EIN MUSICAL. Ein MUSICAL hat (normalerweise) GUTE MUSIK, sprich GENIALE MELODIEN. ATMOSPHÄRE.
GENAU DAS fehlt hier VÖLLIGST. Es gab nicht EIN, NICHT EIN guten Song.
Alles, was aus den Mündern kam, war irgendein Text auf irgendwas gesungen, nur nicht auf eine Melodie. Was genau ist das? Wo ist der Sinn?
Wäre es kein Musical, ok, der Film wäre auch lanweilig gewesen (nur ein Schauplatz, völlig standard langweilige Story), aber besser.
Jedes mal, wenn Johnny Depp aufs Neue den Mund geöffnet hat, dachte ich "ok, JETZT kommt nen gutes Stück, bitte Gott"... und dann.. Fehlanzeige.

Ich liebe Musicals. Ich liebe Tim Burton. Ich liebe Johnny Depp. Ich liebe Helena B Carter. Ich liebe dunkle Gothic Stücke.
Und dieses "Musical", dieser Film war das schlimmste Kinoerlebnis meines Lebens. Wirklich (Ich spreche nicht von Filmen allgemein, aber von den Stücken, die ich eben auf der großen Leinwand gesehen habe).

Eine so katastrophale Katastrophe, dass man es gar nicht richtig beschreiben kann. Die wohl größte Enttäuschung seit Jahren.

PS: Ich kenn mich mit dem Stoff nicht aus. Ist das nen "adaptiertes Musical", dass bereits sonstwo läuft? Sprich, ist es nicht die Schuld des Films, dass es so katastrophale "Songs" beinhaltet, oder wurden die Stücke allesamt für den Film "komponiert" (viel zu komponieren für den Sprechgesang gab es dann allerdings nicht)? Sollte es die "Schuld" des Films sein, können gerne noch 4 Punkte abgezogen werden.

6

Ist schon herrlich diese Meinungsdifferenzen hier zu lesen.Berauschend wie jeder versucht dem anderen seine Meinung plausibel nur mit Worten ins Hirn zu ritzen!
Bin mit meiner Meinung wahrlich hin-und hergerissen und möchte diese Seite als Nachtlektüre niemals missen.
Die Gewaltbereitschaft,Mordlust und spritzenden Blutfontänen sprachen bildlich und akustisch für sich und brachten mich zu keinem Zeitpunkt zum gähnen.
Die nicht enden wollenden Gesangseinlagen sind wohl nicht jedermanns Ding aber irgendwie sehr passend wenn der Johhny schwingt ästhetisch seine spiegelnd-funkelnd Rasierkling'
Generell wissen die Kostüme,Settings und Schauspieler sehr zu überzeugen und drum muss ich als Musicalhasser mich dieser tollen Leistung ehrfürchtig beugen!

6,5 Fleischpasteten-Augen für diesen Film sind wohl angemessen glücklicherweise braucht die keiner von uns aufzuessen :-)

9

Ich halte Sweeney Todd für einen wirklich genialen Film , der den Oscar für das beste Szenenbild wirklich verdient hat....die Darsteller sind hochmotiviert, die Gesangseinlagen sind klasse und der Plot ist einfach wunderbar böse und sarkastisch...und im Gegensatz zu Filmen wie Saw etc. geht es hier nicht nur um exzessive Gewalt sondern um einen Menschen, der aufgrund von zerstörerischen äußeren Einflüssen zum Mörder wird und am Ende alles verliert...die gewalt steht nicht im Vordergrund sondern die traurige Geschichte des Benjamin Barker...außerdem ist der Film ironisch an Punkten wo sich oben genannte Filme leider sehr Ernst nehmen^^

10

@ leecooper

klasse dein comment.kannst du das auch singen? ;-)

6

Bin recht enttäuscht. Man merkt: Burton ist ein großartiger Regisseur und Depp ein hervorragender Schauspieler. Auch die anderen Schauspieler waren großartig und auch die historische Kulisse. Wäre das kein Musical gewesen, hätte Burton sicher einen hervorragenden Film daraus gemacht. Aber leider ist die Handlung so recht dürftig, da etwa drei Viertel des Filmes aus Gesinge und Geträller besteht, während dessen die Handlung nicht vorankommt. Ich mag ja auch durchaus schwarzhumorige Komödien. Aber Leuten die Kehle durchzuschneiden und sie als Pastetenfüllung zu benutzen finde ich als Clou ziemlich dürftig.

Zitat Rezension: "Nur "Cats"- und "Mamma Mia"-Fans müssen draußen bleiben!"

8

Die Haupt - Schauspieler sind in ihren Rollen sehr überzeugend. Auch die Gesang - Parts sind wirklich echt gelungen, auch wenn ich mir teilweise ein paar mehr Dialoge gewünscht hätte. Die gesungen Lieder sind sllerdings auch häufig durchaus lustig..
Ein Kritik - Punkt ist sicherlich auch das Problem bei der Synchronisation bei den Übergängen zwischen Dialog und Gesang.
Die Handlungen und Denkweisen von sweeny wirken weitestgehend nachvollziehbar, auch wenn ich zwischenzeitig ein anderes ende erwartet hätte, war am ende die finale hadlung von sweeny durchaus nachvollziehbar und verständlich..
unterm strich sicherlich ein film, den man sich ruhig ansehen kann, sofern man bereit ist, sich auf einen musical - film einzulassen..

10

Hey, Leute! Ihr fandet den Film ja nur dumm, weil ihr keine Musicals und die Gesangseinlagen mögt. Meiner Meinung nach ist dies ein glänzender Film mit tollen Darstellern und tollen Gesangseinlagen, die man nicht besser machen konnte. Wenn ihr in ein Musical namens Sweeney Todd gehen würdet, würdet ihr auch vielleicht aufgeschnittende Kehlen sehen, die im Theater dargestellt werden. Es ist so in der Story. Tim Burton hatte nun mal die Idee diese Story auf die Leinwand zu bringen, das er nicht schlecht gemacht hat. Ich empfehlen den Film nicht an Zartbeseigten, aber der Film hat schon etwas Anspruch, sonst hätte er nicht gleich zwei Oscars und drei Golden Globes bekommen! Geht dann halt in einen anderen Film als in Sweeney Todd und bewertet den Film dann nicht als schlecht! Love Johnny Depp!

9

Wie ich schon sagte, ein wirklich toller Film, nur eine kleine Korrektur: Er wurde "nur" mit 1 oscar und 2 Golden Globes ausgezeichnet.

3

Naja ich sehe es so ...mir wurde es als Musicalfilm beschrieben ..vielleicht passt die einordnung ja nicht ...Aber die gesangseinlagen sind natürlich akzeptabel gesungen aber total unkreativ komponiert....halt so wie ich es selber wärend des singens machen könnte indem ich eine zufällige melodie singe ...Ich als Musikfan bin nicht auf meine kosten gekommen^^

die musik ist schon ok - ist eher musical-untypisch und geht eher in richtung oper mit leitmotiven etc. (wobei die leitmotive in der tat eher einfacher natur sind)
ist doch toll arrangiert, für orchester, etc.
aber es stimmt schon, was einem am Ende im Gedächtnis bleibt ist nicht besonders attraktiv (hauptsächlich dieses motiv aus absteigenden molltonleitern -)

10

der film war mega geil!bin zwar erst 14 aber was solls?zugegeben das blut ist unrealistich und man hätte damit einen springbrunnen eröffnen können aber na und?helena bonham carter singt super (muss ich sagen ist meine lieblingsschauspielerin)und ingegensatz zu HP5 (an alle die die ministeriumszene wo sie kommt mal auf englisch gesehen hat-aua!)hat sie eine menge getan hätte ich ihr gar nicht zugetraut.als ich den film noch nicht gesehen hatte habe ich aber gedacht:leute umbringen kommt in jedem guten film vor aber die auch noch zu pasteten verarbeiten?igitt!!! heute denk ich andersrum.wären die leute nur nicht tot!aber wer fand die szene mit den zutode verurteilten jungen noch heftig?ein bisschen hart ist das schon,oder?aber als toby für mrs lovett gesungen hat,hat das halbe kino rührungstränen geweint-einschließlich mir.wieso muss dieser bescheuerte kerl von babier sie auch noch ins feuer werfen?falls ihr euch wundert:fasst alle wussten das sie stirbt,aber nicht wie.aber das sie zu viel gesungen haben finde ich nicht.nur von der stelle mit dem lied by the sea von mrs lovett habe ich immer noch albträume.wenn man so denkt:bellatrix singt das!es ist fast so schlimm als würde man sich vorstellen,das voldemort den kuschelsong singt.ansonsten-geiler film!!!!!!

10

wer musicals nicht ausstehen kann,hat da zwar nichts zusuchen,aber vielleicht wird der ein oder andere ja ein fan...................

4

Habe schon bessere Musicals gesehen/gehört!

5

Was soll der Schwachsinn?
Einerseits soll man von der Lovestory im Film gerührt sein, andererseits soll man sich an dem literweise Blut ergötzen?
Stumpfsinnige Gewalt und Gefühlskino passen nicht zusammen.
Ein Film wie das Leben: Scheiss Handlung, aber geile Grafik.

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falls du mich meinst,trampeltier:die geschichte zwischen toby und mrs lovett (nur falls du es nicht weißt)ist keine lovestory.toby hat z.b gesungen,dass sie keinen mörder zu befürchten hat,er wird sie beschützen.ironischer weiße wird sie noch am gleichen abend von sweeny in den ofen geschmissen.und außerdem ist toby höchstens 12 jahre alt.das war aber wirklich die einzige rührende szene.meine güte wenn du den film noch nicht gesehen hast dann geh auf you tube.dort gibt es die szene (wenn auch auf englisch).das ist wirklich süß!!!!

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Zu Beginn des Films ist es etwas anstrengend sich an die vielen Lieder zu gewöhnen. Anders als bei anderen Musicals wird seeeeeehr wenig gesprochen. Die Musik ist typisches 70er-Jahre Gedudel, aber von englischem Humor sieht man es im Zusammenhang mit Serienmorden. Die Schauspieler sind alle wunderbar. Alleine der Charakter des verliebten Teenagers stört durch seine Liebesschnulzen.
Der Film ist sehenswert.

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endlich sagt mal jemand etwas wirklich wahres nur ich fand die musik gut aber teilweise etwas zu schnell wie z.b in der ertsten szene ich konnte garnicht so schnell lesen und normaler weise lese ich ein buch mit 1000 seiten (hp5)in tagen durch aber anthony hat wirklich genervt und das nicht nur den zuschauern sondern auch sweeny

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@ Danijél
Endlich sagt hier mal wer um was es wirklich ging.

@ Andy
Die Lieder waren schon so, da es dazu ja bereits ein Musical gibt.
Ich finde es nur gut, dass hier die Schauspieler alle samt selbst singen und keine Profis dafür eingesetzt wurden. Habe mir auch den OST zugelegt und hör das rauf und runter.

Alles in allem finde ich den Film sehr gelungen, typisch Burton. Zudem hat er auch noch eine Moral und die Altersgrenze sollte manchen Leuten zeigen, dass es sich hierbei eben um einen brutalen Film handelt. Ihn allerdings mit einem sinnfreien Film wie SAW2 zu vergleichen, halte ich für eine Beleidigung des Streifens oO

@ moni
Es ist ein Unterschied ob man ein Buch fix durchlesen kann oder untertitel am Bildschirm/Leindwand schnell liest ist ein Unterschied. Aber es stimmt: man muss den Film zweimal sehen um alles zu verstehen was gesungen wird.
Manchmal nervt aber auch der Wechsel in den Liedern, daher freu ich mich auf die DVD mit Originalton.

Ich bin begeistert und kann die DVD kaum abwarten.

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Der Film ist leider nur in visueller Hinsicht erstklassig. Der Oscar an die Ausstattung ist voll berechtigt. Gelungene Musicalverfilmungen erhalten allerdings in der Regel mehrere Oscars. Wie auch immer das Stück auf der Bühne wirkte, die Burtonverfilmung läßt stark zu wünschen übrig.
Vor einigen Jahren ließ Burton in „Sleepy Hollow“ die Köpfe rollen, nun läßt er in "Sweeney" auf Guinessrekordniveau die Hälse schlitzen. Was damals aber noch Teil einer großartig erzählten, fantasiereichen Geschichte war, bildet nun den monoton aneinander gereihten Hauptbestandteil einer dürftigen Story. Da hat man in drittklassigen Spagettiwestern den Rachefeldzug der Hauptfigur schon klüger erzählt gesehen.
Und was die für ein Musical so entscheidende Musik angeht, so bietet das Sondheimmusical auch keine Highlights. Und dabei hat dieser Sondheim einst an einem Musical mitgewirkt, dessen Musik aus unvergesslichen Melodien bestand, und dessen Geschichte einem den Atem verschlag. Die 10 Punkte gehen daher eindeutig an die „West Side Story“.

P.S.: Ich bin Burton Fan (v.a. Edward m. d. Scherenhänden, Big Fish).

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Ich finde den Film sehenswert, vorallem die Settings und die musikalische Untermahlung fand ich sehr passend.

Also ich werde mir den Film heut Abend auf DVD ansehen und mir meine eigene Meinung darüber bilden...

Aber zu ALLEN hier, die sich über die abmetzlerei aufregen und über all das Blut, das in diesem Film vergossen wird etc. pp., kann ich nur sagen: Ihr habt doch genau gewußt, um was es bei diesem Film geht, und das eine gewisse Brutalität (wie auch immer sie zum Schluß ausgeführt wird) eine große Rolle dabei spielt... Und da gibts nur eins, entweder man kann sich sowas anschauen bzw. ist Fan von solcher Art Filme, oder man läßt es von vorne herein sein.

Meine Meinung ist, dass heutzutage generell zu viel makabre und extrem brutale Filme gedreht werden (Saw, Hostel, The hills have eyes)... Und die schaut sich eben jeder an, der sich sowas anschauen will. Und wer das nicht sehen will, läßt es einfach bleiben!!!

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Diesem Schwachsinn kann ich am Ende nur Konsequenz bescheinigen. Der Müll wird bis zum Schluss durchgezogen.

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also ich hasse musicals, wie wahrscheinlich jeder "normale" mensch :-))
...daher ist der film wirklich unerträglich, wie alle musicals...aber das blutgespritze etc. ist schon richtig krass.
muß man schon zugeben.
++

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Hat mir überraschend gut gefallen.
War zuerst sehr voreingenommen und musste mich doch dazu überreden lassen. Im Endeffekt wars ein interessanter und teilweise sogar witziger Film.
Den Film aber in englischen Gesang und deutsche Dialoge zu trennen fand ich blöd. Entweder man macht alles englisch mit deutschem Untertitel, oder garnichts.
Johnny Depp war natürlich großartig, aber Sacha Baron Cohen...neee der ging garnicht!

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Ich würd mal sagen, wer in's Kino geht, muss auch wissen, dass es hierbei um ein Tim Burton Stück handelt und wir wissen wahrscheinlich alle, dass er lieber Blut als herumtänzelnde Pony's in seinen Filmen nimmt! Die Story war schon skuril, aber diese Filme hat man nicht allzu oft und ich find' gut, dass es nicht nur Filme wie die oben schon genannten gibt [27 Dresses & Keinohrhasen], man muss halt für jeden Filngeschmack was machen und manche mögens halt skuril und mit viel Blut. Ich fand den Film auch recht schön [ich meine jetzt nicht die Szenen, in denen Leuten die Kehle aufgeschlitzt wird, sondern u.A. auch die Leistung der Schauschpieler]!
Lg :)

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Nun ja, wenn das nervige Gesinge nicht wäre könnte man der flachen Story ja noch einen gewissen Reiz abringen. Nach dem ganz amüsanten "Sleepy Hollow" aus dem Jahre 1999 wurde der künstlerische Ausstoß des Gespanns Burton/Depp ohnehin immer schmalziger und unerträglicher, insofern waren die filmischen Qualitäten von "Sweeney Todd" vorhersehbar. Bleibt zu hoffen, daß Depp - der ein überragender Schauspieler sein kann - irgendwann den Narren, den er an Burton gefressen zu haben scheint, wieder ausspuckt. Aber unbestätigten Gerüchten zufolge droht bereits neues Unheil in Form einer Vampirverfilmung mit Depp. Im Gespräch: Tim Burton als Regisseur.

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Sweeney Todd ist zweifellos ein ausgesprochen skurriler Film, welcher sich von der Masse an Hollywood Produktionen stark abhebt. Zudem verbindet er das Genre des Musicalfilms mit dem einer tief dunkelschwarzen Komödie und fügt dieser Mischung auch noch sehr brutale Gewaltszenen hinzu. Somit ist es nicht verwunderlich, sondern sehr verständlich, dass die Meinungen extrem auseinander gehen.
Ich für meinen Teil halte den Film für ein brillantes Werk und als großer Tim Burton Anhänger kann ich sagen, er hat seinem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht.
Ich gehöre zudem zu den Menschen, welche Musicals lieben und obwohl Sondheims Lieder nicht ganz musicaltypisch sind, haben sie mich sofort begeistert. Die schauspielerische, sowie gesangliche Leistung fand ich hervorragend und jede Rolle war perfekt besetzt. Johnny als mordender Barbier spielt wie immer einzigartig und bringt Schmerz, Verzweiflung, sowie blinden Rachedurst wunderbar rüber. - Nicht zuletzt wegen seiner phänomenalen Stimme. Auch Helenas Leistung steht der seinen in nichts nach und ich könnte mir keine andere Schauspielerin für Mrs. Lovett vorstellen. Allen Rickman begeistert mich ebenfalls, wie er es in all seinen Filmen tut, nur macht er es mir leider sehr schwer, Richter Turpin zu hassen.
Burton versteht es gekonnt, bösen Humor und tragische Momente zu verknüpfen und der Zynismus des Ganzen hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
In meinen Augen handelt es sich um ein künstlerisches Meisterwerk, mit besonderer, düsterer und fesselnder Atmosphäre...

10

Sweeney Todd ist super!! Johnny Depp ist einer der besten schauspieler was es gibt!!
habe selten ein so schönes musical gesehen!!
Da ist alles dabei, Liebe, drama, blut und viel zu lachen gibt es auch!!
Wusste nicht das man so viel in einen film reinpacken kann!!!

2

Ein Horror-Musical... mmmhhh, musste das sein! Johnny Depp als grausamer Barbier und Helena Bonham Carter als schlechte Köchin, die nur darauf gewartet hat, dass jemand endlich frisches Fleisch ins Haus(Für die leckere Pastete) bringt?! Dämlich, langweilig und geradezu lächerlich. Das Ganze kommt mir vor, als ob sich die Macher über die Zuschauer lustig machen wollen. Hey, Zuschauer, schaut mal, wieder ein extrem überteuerter Streifen, wo sich namhafte Schauspieler lächerlich machen und ihr zahlt noch dafür, HAHAHA. Wer sich zu tode langweilen möchte, bitte schön. Ich sag ja, ein HORROR-Musical. Mehr kann man dazu nicht sagen.

8

wer johnny depp und tim burton mag, wird auch diesen film toll finden.
der reiht sich wie ein puzzelteil in die schon vorhandenen exzentrischen leckerbissen der beiden ein. ein film mit faszinierenden bildern und zwei super hauptdarstellern.
plus tief-schwarzer humor. ich fands gut würde ihn auch empfehlen, allerdings nicht für jedermann. was ich noch fabelhaft fand war die angenehme stimme von johnny depp, die gerade wegen der kleinen ungenauigkeiten gepasst hat.

was hier bei den posts scheinbar zusätzlich fehlt ist hintergrundwissen zu sweeny todd. die geschichte des sweeny todd wird erstmals 1846 in einem Penny Dreadful (Groschenroman) erwähnt und zieht sich seitdem durch kino, theater, etc. 1935 war die erste verfilmung des stoffes, später hat sogar der große ben kingsley den sweeny todd gespielt. zur gewalt muß man sagen das die in einigen bühnen aufführungen viel schlimmer dargestellt wird. ich kann auch nicht verstehen wie hier wieder wild filme verglichen werden, die so gut zusammenpassen wie schnecke und gepard...

ist mal was anderes und mutig umgesetzt.

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Ein Friseur rasiert den ganzen Film Leute und nebenbei ist er sowas wie der Weltmeister im rasieren. Ihm wurde unrecht getan und darum schlitzt er einfach jedem während der Rasur die Kehle auf, völlig wahllos. Die Hauptfigur hat den Charme einer Erbse. Die Musik ist leider schlecht.
Ein weiterer Tim Burton Film, der es immer wieder schafft mit großen Budgets und tollen Darstellern einen Film zu verhunzen, Sleepy Hollow vieleicht ausgenommen ... wobei man bei dem die Endfassung Burton aus der Hand genommen hatte...

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Ein bisschen eklig ist der film ja schon. Hab dem grad im Unikino gesehen... Und das am ende 90 prozent der figuren rumspritzen... naja

ich fand persönlich die musik nicht mitreißend genug, und ein wenig zu schnell war sie teilweise auch (Danke Untertitel)

Am besten ist den film gleich auf englisch zu schauen, dass springt fast schon wahllos umher mit der synchro

10

Es wird dunkel. Der Film beginnt. Seit einigen Jahren bin ich überzeugter Tim Burton Fan und habe alle seine unverwechselbaren Werke gesehen; angefangen mit den beiden Batman-Teilen, über Mars Attacks bis hin zu seinem jüngstem Film, der sehr gelungenen Alice im Wunderland Adaption. Aber sprechen wir über seinen zweitjüngsten Film. Burton verfilmt den Stoff des Broadway-Musicals „Sweeney Todd – The Demon Barber of Fleet Street” von Stephen Sondheim.

Zur Geschichte:

Der junge, leichtsinnige Barbier Benjamin Barker ist glücklich verheiratet mit seiner Frau Lucy. Zusammen kümmern sie sich um ihr gemeinsames Kind Joanna (zu diesem Zeitpunkt noch ein Baby). Doch auch der einflussreiche Richter Turpin erblickt die Schönheit von Lucy und lässt Barker unschuldig hinter Gitter bringen.
15 Jahre später kehrt Barker zurück und macht sich auf die Suche nach seinem Barbiergeschäft. Dort trifft er Mrs. Lovett, die dort einen Fleischpastetenladen eröffnet hat. Von ihr erfährt Barker, dass Turpin seine Frau Lucy an sich reißen wollte, diese jedoch aus Verzweiflung Gift nahm und starb. Daraufhin adoptierte Richter Turpin Barkers Tochter und hält sie seitdem bei sich gefangen. Barker verkündet, dass er sich ab jetzt Sweeney Todd nennt und Rache an Turpin und der Welt nehmen will. Da er die Kunst des Rasierens noch nicht verlernt hat, kann man sich wahrscheinlich gut vorstellen, wie diese blutige Rache aussehen soll...

Zum Film:

Tim Burton hat eine Reihe sehr guter Filme gemacht. Edward mit den Scherenhänden, das düstere Fantasy-Drama mit einem Oscarreifen Johnny Depp; Ed Wood, die sehr lebensnahe Biographie über den schlechtesten Regisseur aller Zeiten mit einem Oscarreifen Johnny Depp; Sleepy Hollow; die skurrile Hommage an alte Horrorfilme mit einem Oscarreifen Johnny...ähm, so langsam nervt es, nicht wahr? Und doch ist es wahr, Depp kommt bei Burtonfilmen immer auf seine Kosten, dieses theatralische in seinen Rollen steht im einfach gut. Was würde man als Regisseur also am liebsten machen? Genau, ihn singen lassen. Schon nach den ersten 20 Minuten des Films fragt man sich, was kann der Junge eigentlich nicht?
Gleich zu Anfang war ich begeistert. Der bei Alice im Wunderland so schmerzlich vermisste Vorspann, funkelt hier wie ein Juwel. Die Animationen sind perfekt, bereiten den Zuschauer wunderbar auf die düstere Stimmung vor. Was bin ich froh, dass bei Sweeney Todd keine 3D Technik verwendet wurde. Die Bilder sind so dunkel, dass man selbst ohne 3D Brillen kaum etwas erkennt. Alle Schauspieler haben hervorragende Stimmen, selbst Alan Rickman, der bekanntermaßen eine sehr tiefe Stimme hat, überzeugt auf ganzer Strecke. Wer genauer hinsieht, oder einfach so schlau ist sich die Besetzungsliste anzuschauen wird hier noch einen Star erkennen. Sacha Baron Cohen alias BORAT, alias BRÜNO spielt den Hochstapler Adolfo Pirelli. Auch seine Singstimme (mit einem leichtem Akzent) ist wunderbar. Johnny Depp, hier der Kehlenaufschlitzer und Psychopath persönlich, ist schlicht und einfach großartig. Zusammen mit der Darstellung des exzentrischem Piraten Captain(!) Jack Sparrow, seine bisher beste Rolle. Helena Bonham Carter, hier Mrs. Lovett, spielt ebenfalls genial und beweißt ihr schauspielerisches Talent, sowohl auch ihre einfach perfekte Singstimme.
Von vielen wird der Film, wegen seiner sehr expliziten Darstellung von Gewalt, abgelehnt. Ich kann dies sehr gut verstehen. Schon in Sleepy Hollow hatte Burton bewiesen, dass seine Horrorfilme kein Zuckerschlecken waren. Sweeney Todd jedoch ist eine Ausnahme. Das Blut spritzt, sprudelt aus allen erdenklichen Kehlen, teilweise sogar direkt in die Kamera. Die Entsorgung der Leichen ist ebenfalls alles andere als schön. Würde ich mit abstimmen dürfen, würde ich dem Film „keine Jugendfreigabe“ geben, da diese Szenen sich schlecht herausschneiden lassen und sie selbst für Sechzehnjährige einfach zu hart sind.

Nichtsdestotrotz ist Sweeney Todd der beste Film von Tim Burton und für Filmliebhaber mit einem starkem Magen ein hochgradiger Genuss. Absolut verdiente 10 Augen!

10

Ein super gelungener ausgezeichneter Film!
Ich bin eigentlich der Typ, der überhaupt nicht auf Musicals und allgemein Gesinge in einem Film steht, aber dieser Film hat es doch tatsächlich MIT seinem Gesinge geschafft, einer meiner liebsten Filme zu werden ! Es passt einfach alles. Die Schauspieler( zu Johnny Depp muss ich ja wohl nichts positives mehr sagen, das erklärt sich von selbst) die Geschichte, die Umsetzung, die Atmosphäre, die Musik, etc..
was kann man denn auch anderes erwarten, wenn Tim Burton und Johnny Depp zusammenarbeiten?!
Und es ist keineswegs vergleichbar mit einem Saw Gemetzel, das ist Kunst!

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also ich find den film in ordnung, jonny depp beweist damit das er ne tolle stimme hat

9

das mit dem abstechen und all dem war ja nicht seine idee. das musical gibt es ja schon früher.
und ich mein so schlimm ist es ja nicht. ist doch nurn film.
und ich find ihn klasse, wie jeden film von burton mit depp und carter.

Meiner Meinung nach ein

10

Meiner Meinung nach ein grandioser Film. Selbstverständlich, eher für dunkle Gemüter, aber damit wäre eventuell bei einem Tim-Burton-Film zu rechnen gewesen, oder? Das Problem mit der Brutalität kann ich auch nicht nachvollziehen. Ein paar Blutspritzer waren schon dabei, aber man hat doch nichts besonders verstörendes gesehen. Mir die Tagesnachrichten anzusehen verstört mich offengestanden mehr.

Was ich besonders interessant finde, ist Burtons Umsetzung des Theaterstücks, das urpsrünglich ein Flop war in ein Meisterwerk der Filmkunst - vor allen Dingen was Musicalfilme anbetrifft. Das fängt schon beim Vorspann an, während wir den Weg des Blutes durch Zahnräder hindurch verfolgen. Genial. Die Welt ist wie immer wunderschön grau und kalt. Der Mensch wird ebenfalls von seiner besten Seite gezeigt. Um das ganze genießen zu können, muss man allerdings schon über einen Sinn für schwarzen Humor verfügen, Gesang nicht von Grund auf verabscheuen und eine gesunde Portion Selbstironie mitbringen. Ich persönlich liebe es. Diese Einblicke, in Burtons Kopf sind äußerst reizvoll, allerdings bin ich doch froh, dass es nur bei Einblicken bleibt. Denn, wie es bei den meisten Genies ist, muss es im Kopf von Tim Burton fürchterlich aussehen...

Die Akteure leisten ebenfalls bemerkenswerte Arbeit, auch was ihre Singstimmen angeht. Obwohl ich selbst bei Leibe kein fan von Musicals bin, sind mir die Lieder schon im Kopf geblieben. Ich bin auch der Meinung, dass genügend Ohrwürmer vertreten waren. So pi mal Daumen in jedem Stück.

Wunderbar! Im Gegensatz zum Theaterstück haben die Figuren auch wirklich Charakter und das ganze endet, wie es angefangen hat: mit Blut. Sehr schön.

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