Auch wenn es in dieser Komödie
ein paar romantische Szenen gibt: mit der landläufigen
romantischen Komödie hat dieser Film wirklich nichts gemein.
Er tritt vielmehr in die Fußstapfen von Filmen wie "Verrückt
nach Mary" und "Road Trip" und sprengt diese
gleichzeitig. Zuschauer, die über "American Pie"
lachen konnten, wird vermutlich auch dieser Film gefallen, jene,
denen der Film zu derb war, werden hier erst recht abgestoßen.
Christina
(Cameron Diaz) ist jung, erfolgreich, schön und umwerfend
sexy. Ihren Erfolg bei Männern nutzt sie, lässt
sich aber nie auf eine feste Bindung ein - die bitteren Erfahrungen
aus der Teenie-Zeit, wo man sich noch verliebte und dann verletzt
wurde, liegen schließlich hinter ihr. Zusammen mit ihren
WG-Freundinnen Courtney (Christina Applegate) und Jane (Selma
Blair) hat sie nur ein Ziel im Auge: Möglichst viel Spaß
haben! Als Jane dann doch Liebeskummer hat, ist ihr probates
Mittel denn auch: tanzen gehen. Um die traurige Jane aufzumuntern,
kneift Christina in der Disco dem ahnungslosen Peter (gut:
Thomas Jane) in den Hintern und versucht daraufhin, ihn mit
Jane zu verkuppeln. Doch Peter reagiert nicht wie gewünscht,
er durchschaut Christinas Spiel sehr schnell und verabschiedet
sich. Beim zweiten, späteren Kontakt sind sich die beiden
doch sympathisch und Peter lädt Christina zu der Hochzeit
seines Bruders auf dem Land am nächsten Wochenende ein.
Da Christina Feuer gefangen hat, fahren sie und Courtney zu
der Hochzeit, nur um festzustellen, dass es Peter ist, der
als Bräutigam vor dem Altar steht. Nun entwickeln sich
die Dinge ganz anders als geplant.
Was
noch nach Schema F klingt ist lediglich das Gerüst, an
dem sich dieses Girl-Buddy-Roadmovie voll von absurdem Slapstick
entlang hangelt. Was bei "Verrückt nach Mary"
noch der Höhepunkt war (Mary hält Teds Sperma für
Haargel und stylt sich damit eine Beton-Tolle) ist hier Dauerfeuer.
Kein sexueller Bezug scheint zu skurril, um daraus nicht eine
Musical-Szene ("Mein Körper ist ein Spielfilm, dein
Penis ist der Star"), einen vermeintlichen Frauen-Blow-Job
oder ein Maleur bei einem echten (Jane ist an seinem Genitalpiercing
hängengeblieben) zu kreieren.
Interessanterweise ist das Drehbuch von einer Frau ("South
Park" Autorin Nancy M. Piemental) geschrieben worden,
die dann auch gleich mit einigen Klischees aufräumt und
deren derber Sex einen ungewöhnlich ehrlichen Blick auf
das Thema Männer und Beziehungen aus weiblicher Perspektive
wirft. Das der Film nicht in die stumpfe "Schlampen-Ecke"
abdriftet, liegt erstens daran, dass es neben schönen
Frauen und groben Sex-Lachern noch jede Menge "echte"
Comedy in allen Variationen gibt, und zweitens an dem großartigen
Zusammenspiel von Cameron Diaz ("Vanilla
Sky", "Drei Engel
für Charlie") und Christina Applegate ("Eine
schreckliche nette Familie", "Mars Attacks").
Mit der scheinbar braveren Selma Blair ("Eiskalte
Engel") verkörpern sie das charmante Freundschafts-Trio
der erfolgreichen, partymachenden Frauen so realistisch, dass
es nicht verwunderlich wäre, wenn sie einfach sich selbst
darstellten. Sie sind so, wie man selbst einmal war, oder
doch zumindest gerne einmal sein würde, und sei es auch
nur einen verrückten Abend lang.
Den
sonderbaren deutschen Titel hat denn offenbar auch ein hoffnungsloser
Cameron-Diaz-Fan erfunden. Die Übersetzung gibt nicht
den (Original-)Filmtitel "The Sweetest Thing", womit
im Film einfach die Liebe gemeint ist, wieder, sondern beschreibt
lediglich die alles überstrahlende Hauptdarstellerin.
Was sie so einnehmend attraktiv macht ist ihre lebensbejahende,
vitale Ausstrahlung, gepaart mit ihrem komischen Talent. Ihren
Charme kann sie denn auch immer dann am besten transportieren
(anders als in "Die Maske"), wenn sie neben dem
guten Aussehen auch komisch sein darf, wobei sie keine Hemmungen
hat, sich selbst auch unvorteilhaft in Szene setzen zu lassen.
So selbstbewusst sind wenige Hollywood-Kolleginnen, zwar Drew
Barrymore, nicht aber Lucy Liu (in "Drei Engel für
Charlie"). Auch Christina Applegate und Selma Blair stellen
ihre Rollen glaubhaft dar, ergeben im Gesamtbild aber doch
nur den schönen Rahmen für ein viel schöneres
Bild.
Regisseur
Roger Kumble setzt sich in "Super Süss und Super
Sexy" wie schon in seinem ersten Film "Eiskalte
Engel" (1999) über gängige Konventionen hinweg.
Er erweitert die engen Grenzen der Genres und zeigt hier zudem
sein Talent für komische Inszenierungen. Ebenso wie bei
"Eiskalte Engel" verknüpft er einen schonungslosen
Blick auf die Realität mit einer gekonnten filmischen
Umsetzung. So handelt "Super Süss und Super Sexy"
von emanzipierter Frauenfreundschaft, grenzenlosem Spaß
und der Suche nach dem Mann fürs Leben, ist jedoch meilenweit
entfernt von den sogenannten "Frauenfilmen". Wenn
nicht gerade umwerfend geflirtet, getanzt oder gelacht wird,
lebt der Film von witzigen Dialogen, knackigen Sprüchen,
guten Gags und haarsträubenden, oft sexistischen Einfällen.
Wer "American Pie 1 + 2" mochte und es auch manchmal
noch einen Schlag deftiger, sozusagen erwachsener, haben kann,
ist hier gut aufgehoben und wird aus dem Lachen nicht herauskommen.
Absolut Spitze der Film !
Genial der Gag auf der Herrentoilette ! Da könnte ich jetzt noch Tränen lachen ...
Da, da kelly(die brünette) von (eine Schrecklich nette Familie) mit spielt ;) die ist super sieht geil aus und hat ein Tallent für´s Film bizz.Gruß Tengelwood aus Castrop-Rauxel
Meiner Meinung nach ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert !
Allerdings so einer, den man sich 5 mal anguckt und der dann erstmal 3 Monate gar nicht mehr beachtet wird ;)
Es gibt zwar Szenen die schon unrealistisch sind und der Film hat auch nix Einzigartiges, aber für Teenies ist der Film echt der Hit
Cameron Diaz hat im Film ein tolles Styling...
das nur so nebenbei =D
hallo kann mir einer sagen so zum schluß in der disko wo christina und donny tanzen nach dem woggi woggi .fängt ein lied an ich müßte unbedingt wissen wer das singt das lied ist so geil.bitte um hilfe.
dachte das wär nur ne Fernseh-Produktion
so für Mittags zu Ostern im Fernsehen schauen (hab ich jetzt auch schon mittlerweise ein paar mal gemacht, also ungefähr den Film 3 mal im Fernsehen geschaut, aber immerhin in so großen Zeitabständen, dass ich den Inhalt immer wieder vergessen hab) ist der eigentlich ganz gut und witzig (jetzt kein "vor lachen den Bauch halten" lachen, aber ab und an ein schmunzeln)
Auch wenn die Musical einlage ein wenig... naja... nicht zum Film passt, aber immernoch das highlight des Filmes ist
Also für nebenbei ist der Film eigentlich ganz gut geeignet. Würde aber kein Geld dafür bezahlen
Was maanst...
War für mich nicht so der Hit. Musste einfach selten lachen. Das dümmliche Gesinge über irgend jemanden's Schwengel war der absolute Tiefpunkt des Films. Man sollte einen Schwengel einfach nicht überbewerten.
P.S.: Die dargestellte Meinung ist rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch aus Richtigkeit, Vollständigkeit sowie Allgemeingültigkeit!
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