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Streben nach Glück, das

Streben nach Glück, das
drama , usa 2006
original
the pursuit of happiness
regie
gabriele muccino
drehbuch
steve conrad
cast
will smith,
thandie newton,
jaden christopher smith,
brian howe, u.a.
spielzeit
118 Minuten
kinostart
11. Januar 2007
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

 

Es ist in der amerikanischen Verfassung als Grundrecht festgeschrieben, das Streben nach Glück, der "Pursuit of happiness". Im Grunde ist es deshalb auch ein Thema nahezu jeden amerikanischen Films. In dem Vater-Sohn-Drama "Das Streben nach Glück" wird der Kampf des jungen Vaters Chris Gardener (Will Smith) und seines Sohnes (Smiths Sohn Jaden Christopher Syre Smith) um ihre wirtschaftliche Existenz zur Suche nach dem amerikanischen Traum hochstilisiert. Kaum eine Zeit in der amerikanischen Geschichte würde sich dazu besser eignen, als die 1980er Jahre, in denen Armut und schneller Reichtum in den Vereinigten Staaten sehr dicht beieinander lagen. Wer sich einen guten Überblick über die Lage der "Great Nation" in diesem Jahrzehnt verschaffen will, kann sich entweder eine Doku über Ronald Reagan anschauen, oder "Das Streben nach Glück". Liebevoll gestaltete Details wie Poster oder Billboards lassen zudem die 80er wieder auferstehen.

Chris Gardener (Smith) ist eigentlich ziemlich am Ende. Der Verkauf seiner radiologischen Geräte läuft eher schleppend, wenn man es freundlich betrachtet. Leider hat er seine gesamten Ersparnisse in die unhandlichen Dinger investiert und eilt nun von Praxis zu Praxis, um das Geld für Miete und Essen zusammenzubekommen. Seine Frau Linda (Thandie Newton) arbeitet Doppelschichten, um die kleine Familie durchzubringen und ist von Chris' Karriereverlauf nicht wirklich begeistert. Dass sich dessen Lage nicht erheblich bessert, als seine Frau ihn und den kleinen Christopher verlässt, versteht sich. Doch Chris weiß, wo er hin will: Er will Börsenmakler werden, denn an der Börse, scheint ihm, sind die Leute nicht nur reich und fahren Ferrari, nein, sie sind auch unglaublich glücklich. Doch der Weg dorthin wird kein leichter sein, er führt über Bewerbungsgespräche und ein Praktikum, bei dem nur einer der zwanzig Kandidaten einen Job als Makler erhält.

Will Smith ist ziemlich erwachsen geworden und hat endgültig sein "Fresh Prince"-Image abgelegt, das bislang noch in fast jeder Rolle durchschimmerte. Seine überzeugende schauspielerische Leistung macht auch die schier unglaubliche Pechsträhne seiner Figur wett, bei der man zwischendurch schon kein weiteres Unglück mehr sehen mag. Außerdem ist die Geschichte vom Traum nach dem finanziellen und gesellschaftlichen Aufstieg nebenbei eine schöne Vater-Sohn-Story. Für jeden Rückschlag fällt Chris eine neue Idee ein, Kernszene ist eine Nacht in der Toilette einer U-Bahn-Station, die er für seinen Sohn in eine Urzeithöhle verwandelt. Etwas unglaubwürdig ist, dass der kleine Christopher nur einmal nach seiner Mutter fragt und das Thema dann auf sich beruhen lässt.
Die Botschaft ist, kaum überraschend, dass man in Amerika alles schaffen kann, wenn man hart arbeitet und sich nicht von seinem Weg abbringen lässt. Obwohl der Film die real bestehenden Kontraste der 80er Jahre zwischen endlosen Schlangen an den Obdachlosenheimen gegenüber den Schnellaufsteigern an der Börse deutlich aufzeigt, ist doch schade, dass hier der bloße finanzielle Aufstieg mit Glück gleichgesetzt wird.
Sieht man von den sich wiederholenden Szenen ab, in denen Chris symbolisch die Treppe zur Börse erklimmt, über sich die wehende amerikanische Flagge, vermeidet Regisseur Gabriele Muccino allerdings allzu großes Pathos. Die Verzweiflung über die Situation verbunden mit dem unglaublichen Einsatzwillen macht Chris zu einer glaubwürdigen Figur, zumal das Drehbuch nach einer wahren Geschichte entstanden ist, obwohl sicher dramaturgisch etwas nachgeholfen wurde.

Trotz der leichten Tendenz zum Kitsch und einer arg amerikanisierten Vorstellung des Glücksbegriffes ist "Das Streben nach Glück" ein schöner Film mit einem überraschend starken Will Smith und ein sehenswertes zeitgeschichtliches Dokument. Wer über seine europäische Ansicht von Gerechtigkeit und sozialer Verantwortung hinwegsieht, wird mit Chris mitfiebern und seine Qualitäten als Stehaufmännchen bewundern.

Moritz Piehler

10

Ich finde dieser Film ist sehr rührend, traurig... .
Dieser Film hat mich beeindruckt, er hat mich auf gute Ideen fürs
Leben gebracht. Dieser Film ist einfach unbeschreiblich.
Ein sehr großes Lob.

10

Mag sein das es für einige ein typischer Klischehafter Film ist der wieder mal zeigt, das man mit willen vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen kann. Mich hat in erster Linie Fasziniert das die Geschichte einer wahren Begebenheit angesiedelt wurde. Klar wird man es sicherlich auch dramtisiert haben. Aber hier wird mal wieder gezeigt wie Hart es doch ist als kleiner Mann der praktisch schon im Dreck ist, sich wieder aufzuraffen trotz der Menschen die ihn weiterhin versuchen auszubeuten. Somit eine Glanzleistung von Will Smith wie er sein Schauspielerisches Talent hier mal wieder zeigt!

4

Ich fand den Film etwas langweilig. Dazu kam, dass meiner Meinung nach die Gleichung Geld=Glück in dem Film ein wenig überstrapaziert wird: Seine Frau verlässt ihn, nur weil er kein Geld hat und alle Börsenmakler sind ja soooooo glücklich, aha.... außerdem vermittelt der Film die Botschaft, dass man sich nur genug anstrengen muss, um alles zu erreichen, in diesem Fall genug Geld, möglichst ein paar Millionen... leider ist das Leben meistens anders und zum Glück gibt es Leute, die auch ohne finanziellen Erfolg glücklich sind. Sorry Chris!

7

sehe den film auch (überraschend) positiv. hab mich nie gelangweilt und kitschig fand ich den auch kaum. glücklicherweise verabschiedet sich die k(n)eifzange gleich am anfang des films, so daß uns unnötiges liebesgesäusel erspart bleibt.
klar sind die aussagen etwas "einfach" aber wer im kino erwartet, das leben erklärt zu bekommen, der wird sowieso immer enttäuscht werden.
im übrigen finde ich den film klar stärker als der hochgelobte miss sunshine, welcher einfach langweiliger und weniger komisch ist.

9

diesr fielm ist berürent es war so schön haber auch traurig

2

Ami Kitsch der untersten Schiene.

7

Die Idee vom "American Dream", vom Tellerwäscher zum Millionär! Im Prinzip ausgelutscht.

Und dennoch: Ich habe in einer Woche meine Nachprüfungen, habe mich schon aufgegeben! Das Glück fällt einem nicht in den Schoß! Natürlich ist diese Geschichte übertrieben, man muss nicht immer zum Millionär werden. Fangen wir mit den kleinen Dingen an!

1

Ich fand den Film wirklich grottenschlecht! Langweilig, kitschig, klischeehaft, langatmig, unrealistisch, schlechte Moral! Nach diesem Film wollte ich mir weder I am legend (der für einen smith-film auch sehr schlecht ist), noch Hancock ansehen, da mich dieser Film schon sehr enttäuscht hat! Ich hab ihn mir auch nur deshalb angeschaut, weil ein freund mich darum bat! Nicht weiterzuempehlen!

10

Ganz ehrlich, das ist einer der besten Filme die ich je gesehen habe!
Eine gefühlvolle Geschichte,
Top Schauspieler,
und ein Happy End! Was will man mehr?=)

10

Ich hab echt geweint...
Weil ich endlich in einem Film sehen konnte wie sich das leben in so einer situation anfühlt.
Dieser Film ist echt klasse.

Was mich bisschen störte das happy End. Obwohl das zeigt das man von ganz unten wieder hoch kann. Aber leider sieht die Realität nicht so aus....nicht für jeden.

Ich finde den Film wirklich

8

Ich finde den Film wirklich gelungen.

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