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Storm Hunters

Storm Hunters
katastrophenfilm , usa 2014
original
into the storm
regie
steven quale
drehbuch
john swetnam
cast
richard armitage,
sarah wayne callies,
matt walsh,
max deacon,
nathan kress,
alycia debnam carey, u.a.
spielzeit
89 Minuten
kinostart
21. August 2014
homepage
http://wwws.warnerbros.de/intothestorm/
bewertung

7 von 10 Augen

18 Jahre sind seit dem letzten großen Wirbelsturmthriller „Twister“ vergangen – eine so lange Zeit offenbar, dass das Thema mal wieder für einen Filmemacher auf die Agenda rutschte. „Final Destination 5“-Regisseur Steven Quale nahm sich der Sache an und inszenierte „Storm Hunters“ als halben Found-Footage-Film. Was man normalerweise ja aus Kostengründen macht, dürfte hier eher primär dem Bemühen um Authentizität geschuldet sein, schließlich kommt „Storm Hunters“ auf ein Budget von schätzungsweise 50 Millionen US-Dollar. Das Ergebnis kann sich trotz einiger offensichtlicher Schwächen sehen (und hören) lassen, vor allem im Kino mit großer Leinwand und guter Soundanlage.

Die Kleinstadt Silverton in Oklahoma bereitet sich auf die Abschlussfeier der lokalen High School vor. Darunter befinden sich auch die beiden Söhne des Vizerektors Gary (Richard Armitage), die das gesamte Geschehen auf Video festhalten sollen. Gleichzeitig nähert sich ein Team von „Sturmjägern“ der Stadt. Angeführt vom erfahrenen Pete (Matt Walsh) und der Meteorologin Allison (Sarah Wayne Callies) und ausgerüstet mit einem gepanzerten Fahrzeug hoffen sie darauf, für einen Dokumentarfilm in die Nähe eines Tornados zu kommen. Und tatsächlich braut sich etwas zusammen, was nicht nur sie und die Schüler in Gefahr bringt, sondern auch ein paar betrunkene Amateure, die den Wirbelsturm ebenfalls unbedingt filmen wollen.

Fällt die Wahl beim Kinobesuch auf einen Film wie diesen, kann man sich natürlich auch für die Charaktere interessieren. So wie das viele US-Kritiker getan haben, die „Storm Hunters“ vielfach wegen allzu schablonenhafter Figuren verrissen haben. Tatsächlich besitzt kaum jemand mehr als eine nennenswerte Eigenschaft und schlägt das Pathospegel in einigen Szenen bedrohlich weit aus. Im Gegenzug ist das Drehbuch von John Swetnam („Step Up All In“) aber auch dahingehend clever, dass es in der ersten halben Stunde eine große Zahl an Charakteren einführt, von denen keiner so wirklich im Mittelpunkt steht. So scheint potentiell auch jede Filmfigur ein mögliches Opfer der Wirbelstürme zu sein, was eine gewisse Spannung garantiert.
Grundsätzlich lässt sich mit den Charakteren auch ganz gut mitfiebern. Problematisch ist jedoch beispielsweise das, was die Sturmjäger empfinden, als sich mal wieder ein neuer Tornado vom Himmel senkt: Freude. In Anbetracht eines Naturphänomens, das höchstwahrscheinlich gleich katastrophalen Schaden an Menschen und Häusern anrichten wird, sollte man eher keine Freude empfinden, wenn man vom Zuschauer gemocht werden möchte.

Für den wiederum ist das alles aber eigentlich auch gar nicht so wichtig, denn ein Ticket für „Storm Hunters“ löst er wohl kaum wegen der Familienkonflikte und ambivalenten Charaktere. Er will Action sehen und die bekommt er auch. Die gewaltigen Wirbelstürme wirken realistisch, die beeindruckende Soundkulisse trägt ihren Teil dazu bei. Reißt es am Anfang „nur“ einigen Häusern die Dächer ab, ist es am Ende dann auch mal ein Flughafen, dessen Fahrzeuge sich im Tornado wiederfinden. Quale gelingen dabei ein paar schöne Aufnahmen, allerdings wären etwas weniger Hektik und eilige Schnitte von Vorteil gewesen. Die Wirbelstürme auf einer riesigen Kinoleinwand sorgen schließlich vor allem dann für staunende Gesichter, wenn sich ein Mittendrin-Gefühl einstellt. Und das gibt’s sam Einfachsten ohne viele Schnitte.

Obwohl „Storm Hunters“ ein paar unsympathische Charaktere hat, die zudem die meiste Zeit ziemlich langweilige Dinge erzählen (etwa ausufernd lange Abschiedsreden im Angesicht des sicheren Todes), überwiegt der positive Eindruck, für den einzig und allein die effektlastigen Wetterextreme sorgen. Man verpasst sicherlich nichts, wenn die Wahl auf einen anderen Film fällt – aber wenn man „Storm Hunters“ sehen möchte, dann sollte man das in einem gut ausgestatteten Kino tun.

René Loch

Ich war in einem gut

7

Ich war in einem gut ausgestattetem Kino und ich muss der Bewertung
absolut zustimmen.

Effekte und Sound - TOLL

Schauspieler - durchschnittlich (auch Mr. Oakenshield ^^)

Unterhaltungswert - Gut

Story - Story ? (Ok, ist auch egal^^)

Ein filmisches Nichts, ein

3

Ein filmisches Nichts, ein Furz im Äther, ein Sturm im Wasserglas. NULL Handlung, NULL Schauspielerleistung und eine handvoll Wirbelstürme, die den Braten dann auch nicht mehr voll machen. Was bitte soll das ??? Und wo kommt die 7-Augen-Bewertung her ???

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