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S.H.I.T - Die Highschool GmbH

S.H.I.T - Die Highschool GmbH
komödie , usa 2006
original
accepted
regie
steve pink
drehbuch
adam cooper, bill collage
cast
justin long,
jonah hill,
adam herschman,
maria thayer, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
31. Mai 2007
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

 

Im Herbst ist es wieder so weit: In Deutschland werden Tausende von Abiturienten auf die ersehnte Hochschulzulassung warten und täglich die Briefkästen kontrollieren. Doch was geschieht, wenn die erhoffte Zusage aus und so der Briefkasten leer bleibt?
Genau an dieser Stelle setzt "S.H.I.T - Die Highschool GmbH" ein. Bartleby Gaines (Justin Long) wartet auch auf die Aufnahmeschreiben der Universitäten, an denen er sich beworben hat. Doch keine nimmt ihn an. Bartleby fehlt der Mut, diese persönliche Niederlage seinen Eltern einzugestehen und er verschweigt ihnen die Absagen. Ohne großartig zu überlegen gründet er mit einer handvoll weiterer gescheiterter Existenzen eine fiktive Universität. Ein vielversprechender, selbst gebastelter Internetauftritt der Uni führt dazu, dass sich einige hundert Schüler, die ebenfalls nicht an den amerikanischen Hochschulen angenommen worden sind, bei Bartlebys virtueller Neugründung um die Aufnahme bewerben. Die erwarten allerdings eine echte Uni. Die wahren Probleme fangen aber erst an, wenn die Eltern in den Semesterferien ihre Kinder besuchen möchten.

 Eigentlich ist der Erstlingsfilm von Regisseur Steve Pink relativ schnell abgehakt. Eine weitere und durchaus überflüssige Teenager-Komödie, die mit dem genreüblichen vulgären Slapstickhumor die altbekannten Gags à la "American Pie" wieder neu aufkocht. Die ganzen Stereotypen-Charaktere, die sich während der 90 Minuten Spielzeit die Klinke in die Hand geben, nicht zu vergessen. Dies alles trifft auch auf "S.H.I.T" zu. So weit, so egal.
Wäre da nicht die Grundidee des Films. Die fast schon utopische Vision einer weitestgehend mit Waldorf-Elementen aufgebauten Universität klingt im ersten Moment sehr verführerisch, fast schon innovativ. Doch der Film will anscheinend keine Studie einer alternativen Studentenbewegung sein und sonnt sich fast die ganze Zeit in ausgelutschtem Klamauk. Wenn die Studenten ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen dürfen und dann schon mal Holzschnitzerei neben modernem Kochen steht, kann man nur vage erahnen, wie eine anarchische Version dieser redundanten Komödie hätte aussehen können.

Dies ist einer der sehr seltenen Momente, in denen der pfiffige Geist der Grundidee zur Geltung kommt. Aber eine interessante und gute Idee macht noch lange keinen interessanten und guten Film, wenn man sie nicht gedeihen lässt. So versinkt "S.H.I.T" in der Belanglosigkeit und ist trotz seines abwechslungsreichen Ansatzes nicht mehr als eine weitere, zum schnellen Vergessen verdammte Teenager-Komödie. Eine unterm Strich verpasste Chance und eine nicht zu empfehlende obendrauf.

Patrick Wellinski

Und so reicht eine Szene, in der Holzschnitzerei neben modernem Kochen steht, schon zu 4 Augen.

5

Hier und da ein paar gute Lacher, baut so ab der 2.Hälfte ein wenig ab da scheinbar Ideen ausgegangen sind. Wer eine einfache Komödie zum Abschalten sucht wird hier fündig, mehr ist es nicht. Geht halt in Richtung American Pie Humor...

6

Immer dieses dekandente Gehabe.
Als wenn der Film versuchen würde, ernst zu sein und irgendwen von irgendwas überzeugen zu wollen.

Es ist ein belangloses Concept-Movie, ein Party-Film mit den üblichen unrealistischen Banalitäten.

So what? Der Film weiss das und funktioniert in der Hinsicht. Also ist ein Verriss in Hinsicht auf seinen Anspruch total lächerlich.

Man sollte als Rezensent mal beleuchten, was man erwarten würde, denn so steht die Rezension ja schon im Vordergrund fest.
Dass der Film nicht wertvoll ist, ist klar, aber will er das sein.
Nicht vergessen Herr Rezensent. Und nicht immer die AmericanPie-Schiene auspacken.

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