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Sherlock Holmes

Sherlock Holmes
krimi-komödie , usa 2009
original
sherlock holmes
regie
guy ritchie
drehbuch
michael robert johnson
cast
robert downey jr.,
jude law,
rachel mcadams,
mark strong,
eddie marsan, u.a.
spielzeit
128 Minuten
kinostart
28. Januar 2010
homepage
http://www.sherlockholmes-derfilm.de/
bewertung

6 von 10 Augen

Die Idee lag auf der Hand und man darf sich höchstens wundern, warum es denn solange gedauert hat, bis es mal wieder eine Verfilmung von "Sherlock Holmes" gibt, einer der bekanntesten literarischen Figuren überhaupt. Denn während etwa der zur gleichen Zeit entstandene Kollege "Dracula" praktisch in jeder Dekade eine Neuinterpretation erfährt und auch "Robin Hood" bald schon wieder den Bogen spannt, hat man den Meister der logischen Kombination schon ewig nicht mehr auf der Kinoleinwand gesehen, im Grunde nicht mehr seit Peter Cushing und Christopher Lee sich 1959 mit dem "Hund von Baskerville" auseinander setzen mussten. Zwar hielten seitdem diverse britische oder kanadische TV-Produktionen den von Sir Arthur Conan Doyle geschaffenen Detektiv im Gespräch, aber auf eine aufwändige Verfilmung im Zeitalter des modernen Effektkinos musste man doch erstaunlich lange warten.
Bis jetzt, denn nun ist er da, der Zwei-Stunden-Film von Guy Ritchie, besetzt mit den bekannten Stars Robert Downey jr. und Jude Law. Und weil das Werk nun mal "Sherlock Holmes" betitelt ist darf man sich ja eigentlich auch nicht wundern, wenn es dann zuallererst von seiner Hauptfigur lebt. Das jedoch ist in diesem Fall gleichzeitig der größte Trumpf des Films wie auch sein Problem.

Den aktuellen Fall um eine Serie von Ritualmorden haben der Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey jr.) und sein Partner Dr. Watson (Jude Law) soeben gelöst und als deren Drahtzieher den berüchtigten Lord Blackwood (Mark Strong) entlarvt. Der soll prompt hingerichtet werden, und so könnte sich Holmes im Grunde wieder in sein von nur wenigen sozialen Kontakten bestimmtes, relativ ereignisloses Privatleben zurückziehen. Doch Blackwood bestellt seinen Gegner ins Gefängnis um ihm mitzuteilen, dass mit seinem Tod am Galgen der Spaß erst richtig beginnen wird. Und so kommt es auch, denn neue mysteriöse Verbrechen erschüttern bald das London des ausgehenden 19. Jahrhunderts und Holmes und Watson sehen sich dabei geheimnisvollen Frauen, schwarzer Magie und mysteriösen technischen Apparaten gegenüber, denen es mit Logik, Kombinationsgabe und gelegentlich auch mal dem einen oder anderen rechten Haken zu begegnen gilt.

Beschäftigen wir uns zunächst mal mit dem Namen, der im Zusammenhang mit diesem Film vielleicht der überraschendste war: Kann man dem seit einigen Jahren quasi nur noch in Verbindung mit seiner mittlerweile Ex-Frau Madonna wahrgenommenen Filmemacher Guy Ritchie, der sich zuletzt nur recht mühevoll mit schwacher ("Revolver") bis mediokrer Ware ("Rock'n Rolla") zurück ins Gedächtnis brachte, tatsächlich mit so einer Multimillionendollar-Produktion betrauen? Offensichtlich ja, denn Ritchie entpuppt sich hier weder als zu eigenwilliger Risikofaktor, noch begnügt er sich mit einer uninspirierten Nummer Sicher-Variante.
Im Gegenteil: Seinem Inszenierungsstil, der gerne mit detailreichen und vertrackten Handlungselementen sowie ungewöhnlichen Perspektiven arbeitet, kommt dieses Thema sogar ausgesprochen entgegen, von der typisch britischen Attitüde mal ganz abgesehen. Vom visuellen Standpunkt her gibt es überhaupt nichts zu nörgeln, dass sieht alles sehr schick, verspielt und elegant aus, und selbst diejenigen Bilder, welche ihre digitale Herkunft kaum verschleiern können, wie etwa die mit zahlreichen Schiffen gefüllte Themse oder eine noch im Bau befindliche Tower Bridge, mindern kaum die Atmosphäre einer kuscheligen Behaglichkeit, angesichts der man es sich in diesem fast schon etwas zu schönen London des Jahres 1890 gemütlich machen möchte.

Der Film zehrt also zu einem guten Teil von dieser gelungenen Optik, noch vielmehr allerdings von der Präsenz seines Hauptdarstellers. Ob nun bei seinem fulminanten Comeback als "Iron Man", als herausragendes Ensemble-Mitglied in "Tropic Thunder" oder nun als smarter Chefkombinierer: Robert Downey jr. drückt momentan einfach jedem Film, an dem er beteiligt ist, seinen Stempel auf und lässt dabei den Kollegen nur noch sehr wenig Platz ebenfalls nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Hier sind es zum Einen die cleveren Dialoge und kleinen Kabbeleien mit Kollege/Freund/Mitbewohner Watson und zum Anderen die aus Holmes gestörtem Sozialverhalten entstehenden Situationen, die sich als amüsant bis hinreißend komische Szenen entpuppen. So pendelt Holmes immer leicht zwischen Genie und Wahnsinn, wenn er beispielsweise beim ersten Treffen mit Watsons neuer Flamme (wie war das noch mit der angeblichen homosexuellen Beziehung?) zwar gekonnt seine unvergleichliche Beobachtungs- und Kombinationsgabe demonstriert, gleichzeitig aber auch durch seine unsensiblen Äußerungen für einen Eklat sorgt.
Bei Downey jr. darf man heutzutage ziemlich sicher sein, dass solche Momente dann nie zur albernen Karikatur ausarten, sondern eben stets mit einem kleinen Augenzwinkern verabreicht werden, das dem Mimen bzw. seiner Figur weiterhin unsere Sympathie sichert. Und ein klein wenig Ernsthaftigkeit und Tiefe bringt dann schließlich sogar noch das komplizierte Liebesverhältnis zur von Rachel McAdams recht glamourös verkörperten Dame Irene Adler (also immer noch nix mit der Homoerotik) ins Spiel, dem man ohne Bedenken ein gewisses "Knistern" attestieren kann.

Klingt doch ziemlich erfreulich so weit, wo also verbirgt sich dann das oben erwähnte "Problem"? Nun, durch die starke Fixierung auf die Hauptfigur bleibt nicht nur der Rest der Besetzung reichlich blass (allen voran der extrem farblose Oberschurke Lord Blackwood, aber auch der von Jude Law eher sachlich-funktional angelegte Watson), man hat sich leider auch gleich die Mühe erspart, noch eine halbwegs brauchbare oder interessante Geschichte zu erzählen. Im Grunde besteht der Film nur aus diversen kleinen Einzelepisoden, jede für sich halt nett gemacht und hübsch anzuschauen, aber praktisch frei von jeglicher Spannung und in ihrer Häufung auch nicht ganz frei von einem Hauch Langatmigkeit.
So geht es munter von einem Rätsel und einem Mord zum Nächsten, manches wird dabei schnell aufgeklärt, anderes (wie das Geheimnis um Blackwoods missglückte Hinrichtung) auch gern mal für eine gute Stunde vergessen, um dann am Ende noch kurz nachgereicht zu werden. Die Entscheidung, sich Story und Widersacher komplett neu zu basteln, mag dem Wunsch geschuldet sein, somit frei von literarischen Vorgaben die zahlreichen eigenen Ideen unterbringen zu können, es erweist sich jedoch als beinahe tödlich für den dramaturgischen Aufbau und macht die Suche nach so etwas wie einer "Spannungskurve" zu einem aussichtslosen Unterfangen. Erst ganz zum Schluss deutet sich mit der Erwähnung des Namens "Professor Moriarty" dann auch an, dass der berüchtigte Erzfeind unseres Meisterdetektivs wohl für die geplante Fortsetzung richtig von der Leine gelassen wird und nicht wie hier nur ein - im wahrsten Sinne des Wortes - zurückhaltendes Schattendasein führt.

Diese Defizite schmerzen also weitaus mehr als der Verzicht auf lieb gewonnene Sherlock-Utensilien wie Jagdhut oder den Satz "Elementar, mein lieber Watson", zumal man uns dafür mit einer recht werkgetreuen Demonstration von Holmes' Kampfsportfähigkeiten entschädigt. Da "Sherlock Holmes" aber in den USA im Schatten des übermächtigen "Avatar" ein trotzdem mehr als nur solides Kasseneinspiel vorweisen konnte, ist die Hoffnung auf eine Fortsetzung, die dann vielleicht auch eine nennenswerte und zusammenhängende Geschichte erzählt, ja durchaus begründet. Und der Hauptdarsteller, der wird ja wohl bleiben.

Volker Robrahn

anmerkung (ohne den film gesehen zu haben): der autor dieser kritik kann unmöglich die literaturvorlage zum film gelesen haben (ist nämlich genauso episodenhaft wie oben beschrieben). und "fixierung auf die hauptfigur"? das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?

9

Nur 6 Punkte?
Was nehmt ihr für Medikamente vor dem Gang ins Kino?
Wer einen Holmes der früheren schwarz/weiss Zeiten erwartet wird eventuell etwas überrascht und blöd aus der Wäsche gucken - aber alle anderen die ohne Nostalgie-Erwartung ins Kino gehen werden blendend unterhalten.Super PopCornKino!
Der Film ist absolut Klasse.Die 6 Punkte verdient allein schon Robert Downey für seine Anwesenheit!
Meine Freunde und ich wurden bestens bedient und ich werde mir den Film wahrscheinlich noch ein weiteres mal mit der Freundin anschauen.

6

@aurora:

Was heißt denn für Dich "kann unmöglich die Literaturvorlage gelesen haben"?

Selbst wenn Du dafür also sämtliche 60 Kurzgeschichten und Romane einforderst, trifft das "Episodenhafte" halt auf das Erste
naturgemäß eher zu, auf das Letztere dagegen kaum.

Aber die Frage was dann für eine Adaption als Blockbuster-Kinofilm eher geeignet wäre und besser funktioniert stellt sich doch trotzdem, oder?
Nicht ohne Grund wurde schließlich auf den Roman "Der Hund von Baskerville" so oft und gern zurückgegriffen.

Und dass die starke "Fixierung auf die Hauptfigur" nicht als reiner Vorwurf gemeint ist sondern hier halt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt, sollte aus dem Text eigentlich hervorgehen.

5

Eigentlich ganz guter Film - mit allen möglichen angenehm polymorph-perversen Anspielungen.
Nur der körperliche Gewaltfaktor lief bei mir nicht so doll rein.
Irgendwie ist das Kino zur Zeit einfach durchgeknallt und man kann sich auf nix mehr verlassen.
Auf ähnliche Weise unangenehm wie seinerzeit "Das Prestige", wenn auch mit etwas mehr (nicht wirklich genug) Humor.

8

"Sherlock Holmes" ist natürlich Popcornkino in Reinkultur und mit dementsprechender Erwartungshaltung sollte man sich den Film dann auch ansehen - und siehe da, es funktioniert. Das liegt natürlich, wie auch die Rezension deutlich macht, in erster Linie an Downey Jr., dessen gut gelauntes Spiel den gesamten Film trägt. Er ist schon seit "Iron Man" genau die Art von Actionheld, die seit Harrison Ford so schmerzlich vermisst wurde: Sympathisch, humorvoll und latent cool, ohne dass es jemals in reine Pose ausartet - sein Zusammenspiel mit "Watson" Law ist eine wahre Freude. Leider fällt der Bösewicht dagegen stark ab, Mark Strong ist extrem farblos und wirkt wenig bedrohlich.
Auch inhaltlich erfüllt der Film die Anforderungen recht ordentlich: Die Grundidee des Plots, den alles mit rationaler Logik durchdenkenden Holmes mit scheinbar übersinnlichen Kräften zu konfrontieren, ist reizvoll und erfreulicherweise löst sich die Geschichte sauber auf, ohne sich dabei in Ungereimtheiten zu verstricken. Desweiteren fängt der Film das ausgehende 19. Jahrhundert hervorragend ein, schafft ein Gefühl für diese faszinierende Epoche, in der Vergangenheit und Moderne mit Wucht aufeinanderprallen - besonders die Miteinbeziehung obskurer geheimer Logen ist hier nicht wie so oft fehl am Platz, sondern absolut stimmig, da es sich um ein reales Phänomen der damaligen Zeit handelt.
"Sherlock Holmes" ist kurzweilige Unterhaltung und verfügt eigentlich über fast alles, was ein gelungenes, ironische Popcornabenteuer braucht: Ein tolles Heldengespann, gute Atmosphäre, eine ordentliche Story, wohldosierte Action - an dieser Mischung sind schon einige Filme gescheitert.

Für mich eine positive Überraschung, mit enormem Potential für etwaige Fortsetzungen

6

Handlung und Action gewinnen nicht gerade einen Preis für Originalität.
Ansonsten: kurzweiliger Popcorn-Spaß der sich gerade so, dank seines Hauptdarstellers, über das Mittelmass retten kann.

9

SUPER FILM.
DIE KINOKARTE IST DAS GELD WERT!

7

Ich kann die Kritik bedingt nachvollziehen, aber nicht teilen. Daß ein aktueller Kino-Sherlock-Holmes im Zeitalter von Michael Bay und Daniel Craig als neuem Bond nicht viel Ähnlichkeit haben würde mit den distinguiert-unterleibslosen Gentlemen vergangener Jahrzehnte, war doch vorher klar. Im Hinblick darauf hätte es IMO wesentlich schlimmer kommen können.

Mir war nicht bekannt, daß der literarische Sherlock Holmes über Kampfsportfähigkeiten verfügt; wenn dem so ist, dann liefert dieser Umstand eine sehr dankbare Möglichkeit, den Stoff ins heutige Action-Kino zu transferieren UND dabei "kanonisch" zu bleiben. Für einen alten Martial-Arts-Actionfan erfreulich, daß von dieser Möglichkeit dann auch genügend Gebrauch gemacht wird. Das Episodenhafte der Handlung konnte ich so nicht nachvollzuiehen; ich fand sie durchaus stringent, wenn auch (natürlich?) mit Logiklöchern der Größenordnung, wie sie im "Mainstream"-Popcornkino üblich sind. Und auch in dieser Hinsicht sind wir weitaus Schlimmeres gewohnt.

Was die Fixierung auf die Hauptfigur betrifft: Das ist doch im vorliegenden Fall sozusagen stoffimmanent. Noch dazu, wenn man für die Hauptrolle jemanden wie Robert Downey jr. castet, der es wie kaum ein anderer aktuell Aktiver beherrscht, die gesamte Aufmerksamkeit mit selbstironisch-charmanter Unausstehlichkeit an sich zu reißen. Für einen action-lastigen Homes, der mit seiner intellektuellen Überlegenheit bei gleichzeitiger sozialer Inkompatibilität zwangsläufig immer einen Drahtseilakt zwischen narzistischem Beeindrucken, peinlichem Anecken und dissozialer Kontaktarmut hinlegen muß, geradezu die Idealbesetzung.

Daß der Bösewicht blaß und fablos bleibe, kann ich nachvollziehen. Es stört mich aber nicht weiter – im Gegenteil, es ist sogar stimmig angesichts des Umstands, daß er ja letzten Endes nichts als ein Hochstapler und Blender ist. Ein wirklich beängstigend-charismatischer, diabolischer Okkultist hätte hier evtl. angesichts der doch sehr rationalistischen und so gar nicht übernatürlichen Auflösung IMO sogar eher unplausibel bis enttäuschend wirken können. So aber haben wir es mit einem Schwachstrom-Bösewicht zu tun, der zwar mächtig auf wichtig machen will, aber nichts versprechen kann, was er im Endeffekt sowieso nicht hält.

Insgesamt also ein solides, durchaus unterhaltsames Stück Popcornkino, das weder das Genre neu erfindet noch allzu lautstark Anspruch auf einen Platz in der DVD-Sammlung erhebt, für einen kurzweiligen Kinoabend aber auf jeden Fall gut getaugt hat.

8

@ Melvin Weaver
ich als indy fan sage dir: super vergleich mit harrison ford, hehe!
allerdings fand ich den bösewicht auch ziemlich gut! vl liegts aber auch daran, dass ich ihn bis gerade eben für andy garcia gehalten haben, hmm...

7

"ja" trifft die Nägel auf die Köpfe. :)

Ich wurde gut unterhalten und möchte nur nochmal Downeys Leistung hervorheben, ohne die der Film vielleicht wirklich nur lauer Durchschnitt geworden wäre.

Grundsätzlich hat die Modernisierung der klassischen Figur und der Transfer ins heutige Kino sehr gut funktioniert und der Film macht eine Menge Spaß ohne sich billig anzubiedern oder zu einem hohlen Actionfilm zu mutieren.

Daß die Geschichte eher episodenhaft erzählt wird sehe ich ähnlich, wodurch der Film zwischenzeitlich an Schwung verliert. Das fällt allerdings nur gegen Ende negativ auf und ich halte das große Finale für recht trocken und unspektakulär.
[Spoiler] ich meine, eine Art bombe zu entschärfen während ein Kampf mit ein paar namenlosen Handlangern wütet ist schon mal kein guter Auftakt. Die Szene auf der Tower Bridge ist dann schon wieder durch Holmes Auflösung von Blackwoods Tricks recht interessant, insgesamt aber nicht im Ton des eher actionorientierten Rests des Films.[Spoiler]

Außerdem zieht sich das Ende, was aber durch den Hinweis auf den geheimnisvollen Hintermann belohnt wird und den ein oder anderen Holmes-Kenner schmunzeln lassen dürfte, wodurch es ein wenig an das Ende von Batman Begins erinnert.

Dank Downeys Darstellung, sympathischer Sticheleien und der unterhaltsamen Darstellung Holmes' kombinatorischer Fähigkeiten ein spaßiger Film für zwischendurch, ohne allerdings von Anfang bis Ende zu fesseln.

6

Der Film hat ein wirklich gutes Setup und Robert "ohne Drogen ziemlich downey" Downey jr. in der Rolle des Meisterdetektivs ist einfach herrlich anzuschauen.

Dennoch wäre sicherlich ein deutlich besserer Film möglich gewesen, wenn man versucht hätte eine Geschichte zu erzählen und der weiter oben erwähnte Spannungsbogen vorhanden gewesen wäre.

Fazit: Man ärgert sich nicht das Geld für den Film investiert zu haben, wartet aber nach dem Kinobesuch sicherlich auch nicht lechzend auf die DVD.

8

Sieht man einmal davon ab, daß dieser Holmes kein Holmes ist,
dann bleibt immer noch ein stimmiger Film mit schöner Atmosphäre.

Oft wurden grade solche Filme schlimm versaut: tolles Bild, tolle
Aufnahmen - mieser Film (z.B. Van Helsing)

Auch die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt 100%.

Man geht aus dem Kino und bereut nicht das Geld.

Und wichtig - man freut sich auf eine Fortsetzung.

9

Mir hat dieser Film überraschend gut gefallen.Ich hatte Angst das Sherlock Holmes durch diesen Film zum Actionhero wird, der er nach den Büchern einfach nicht ist...Meiner Meinung nach waren aber die Actionszenen richtig gesetzt und nicht zu viele. Außerdem musste ich im Kino auch viel lachen (Holmes und Watson sind einfach köstlich zusammen)!
Die Rollen sind absolut perfekt besetzt und die Geschichte ist wahnsinnig gut!
Einfach tolle Unterhaltung!!!

5

Hm, naja. In den nächsten Jahren werden wir von Hollywood ja mit Reboots zugeschmissen, und das war jetzt eher einer aus der Kategorie an die sich in ein paar Jahren kaum jemand erinnern wird, weil der Reboot in diesem Fall das Original nicht respektiert. Die Autoren waren so begeistert von ihrer eigenen "Hey, Holmes ist ein trotteliger Kauz und Watson ist der richtig coole smart guy der in Wirklichkeit die Hosen an hat"-Idee dass man manchmal wirklich die Augen verdrehte und nur noch sagen konnte "ja, ja, ich hab´s kapiert, ihr habt hier echt nen völlig neuen Ansatz"....
Die Story ist verschwurbelt und ohne echte hervorstechende Merkmale und gehorcht null den Elementen einer klassischen Detektivgeschichte. Hans Zimmers Musik ist wie üblich gut, aber passt in diesem Fall irgendwie überhaupt nicht. Der Fightclub-Sherlock hat keinerlei Funktion für die Handlung, ebensowenig wie viele andere Szenen wie z.B. die SlowMo-Explosion, das zum sinken gebrachte Schiff usw usw. Irgendwie werden da einfach viele Sachen zusammengekloppt und finden nicht schlüssig zusammen...
Was die Sache rettet ist die durchgehend großartige Performance der Schauspieler und das wirklich unglaublich (!) gute Set Design. Selten sah das viktorianische London so toll aus.
Aber ansonsten wird selbst "Geheimnis des verborgenen Tempels" dem Geist der Originalgeschichten von Arthur Conan Doyle eher gerecht als dieser Film. Steht Sherlock Holmes drauf, ist aber nirgends drin.

9

Robert Downey ist einfach die Idealbesetzung für diese Neuinterpratation von S.H. und Jude Law die perfekte Ergänzung. Besetzung und Inzenierung alleine sind schon Grund genug für eine Empfehlung. Die Reklamation des "wahren" Sherlock Holmes in einigen Kommentaren kann ich nicht nachvollziehen. Es ist doch völlig klar zu sehen, dass es nicht das Ziel war Doyles Vorlage zu entsprechen, sondern neu zu erfinden. Auch fand ich nicht, dass die Beziehung zwischen den beiden (S.H & Dr.W) so einfach gestrickt war, um sagen zu können hier hätte Watson die Hosen an, denn seine Spielsucht und die Verwaltung seiner Vermögensverhältnisse durch Holmes sprechen eine andere Sprache. Das war jetzt einwenig zuviel tiefgehende Interpretation für einen Unterhaltungsfilm, soll aber heißen, dass die Persönlichkeiten für mich stimmig waren. Selten freue ich mich auf eine Fortsetzung in diesem Fall ist es aber so.

6

Ganz ok.....so für zwischendurch. Ich dachte aber nach dem Kinotrailer das es der Film des Jahres wird. War doch zeitweise etwas langatmig.

8

Gute Besetzung, stimmungsvolle Bilder, einfach Popcorn Kino, wie ich es mag; die Neuinterpretation ist gut gelungen, würde mich über eine Fortsetzung freuen.

8

Die Kulissen sind toll. Die Darsteller sind gut und die Geschichte etwas wirr aber unterhaltsam. Was will man mehr.
Kein Meisterwerk aber gute Kino Unterhaltung.

8

Als ich damals gelesen hatte das einen neuen Sherlock Holmes Film kommen soll war ich Feuer und Flamme. Ich liebe Sherlock Holmes. Als ich dann den ersten Trailer gesehen hatte verstummte meine Euforie. Das sie eine art Action Helden aus meinem Idol machen wollten gefiel mir ganz und gar nicht. Nur sehr wieder willig ging ich dann doch ins Kino und wurde Angenehm überrascht. Hier passt einfach alles was man sich von einem Gelungene Filmabend verspricht. Der Film hat Tempo, Witz und Charm. Die Protagonisten sind gut besetzt und allen voran Robert Downey Jr. macht eine menge Spaß. Bild und Ton sind stimmig und fangen wirklich bestens das England des ausgehenden 19. Jahrhunderts ein. Besonders erfreulich ist die Tatsache das der Film ein voller Erfolg für Warner war. 514 Mio $ hat er eingespielt bei einem Budget von grade mal 90 Mio $. Teil 2 ist also sicher und ich freu mich wieder.

Fazit:
Kino / ja.
DVD Abend / ein muss
und ist auch schon bestellt.

9

Super Film, super gute unterhaltung, sehenswert !!

8

Finde den Film auch ziemlich super, er unterhält mehr als ordentlich...Übrigens, ich dachte auch einen Moment an Garcia in der Bösewichtenrolle.

Jude Law ist auch sehr gut besetzt und ist der richtige, weil etwas mädchenhaft, Partner für den coolen, etwas aus der Welt seienden Holmes...Hoffe unbedingt auf eine Fortsetzung, die ähnlich großbudgetig aussfallen soll.

Der Guy is back und zwar richtig stark

9

einer der besten filme der letzten monate!

7

Sherlock Holmes, so wie man ihn sich nicht vorstellt ;) Aber egal, netter Kinospaß mit kleinen Späßen. Ein heilloses Durcheinander, aber Downey Jr. und Law sind ein so nettes "Paar", da lässt man das durchgehen. Eine etwas weniger hastige Fortsetzung wäre schön.

10

Ich kann dem Film nach MEINEM Ermessen die volle Punktzahl geben. Einerseits habe ich mich köstlich amüsiert und andererseits fand ich es war eine nette Action-Vorstellung. Besonders interessant und cool fand ich wie in Zeitlupe angekündigt/beschrieben wird, wie und wo Sherlock zuschlagen wird und was das für Auswirkungen bei dem Geschlagenen haben wird.
Ich fand ihn echt gelungen. Endlich mal nicht der biedere Typus von Sherlock Holmes.

ICH freu mich auf Teil 2 !!!!!

9

ich kann missy echt zustimmen, obwohl ein BISSCHEN mehr Nostalgie auch schön wäre

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