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Rush Hour 2

Rush Hour 2
action-komödie , usa 2001
original
rush hour 2
regie
brett ratner
drehbuch
jeff nathanson
cast
zhang ziyi,
jackie chan,
chris tucker,
john lone, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
7. Februar 2002
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

 

Nachdem er sich bereits über viele Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut hatte, gelang Jackie Chan, dem Superstar des Hongkong-Kinos, mit "Rush Hour" im Jahr 1998 der ganz große Durchbruch beim westlichen (vorwiegend amerikanischen) Publikum. Das altbewährte Rezept, zwei völlig unterschiedliche Charaktere solange durch die Gegend zu hetzen bis sie zwangsläufig Freunde werden, hatte mal wieder funktioniert und ließ die Kinokassen klingeln wie noch nie zuvor in Chans langer Karriere. Aber das war noch nicht das letzte Wort: Die unvermeidliche Fortsetzung setzt kommerziell noch eines drauf und steht mit einem US-Einspielergebnis von über 200 Millionen Dollar sogar in der Liste der 30 erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Ein fast unglaublicher und aus künstlerischer Sicht auch eher unverdienter Erfolg.

"Rush Hour 2" beginnt, wo der erste Teil aufhörte: Inspector Lee (Jackie Chan) und sein neuer Kumpel Detective Carter (Chris Tucker) genießen in Hongkong ihren wohlverdienten Urlaub und diesmal ist natürlich Carter fremd in einem fremden Land. Ein ums andere Mal benimmt er sich bei seinen Versuchen "Spaß zu haben" wie ein Elefant im Porzellanladen. Was um so schwerer wiegt, da Kollege Lee es nicht lassen kann ständig im Dienst zu sein - trotz anderslauternder Versprechungen. An der Jagd auf den Triaden-Boss Ricky Tan (John Lone) hat er nämlich ein gesteigertes persönliches Interesse: Ist Tan doch der ehemalige Partner seines Vaters und für dessen Tod verantwortlich. Die Hatz auf Tan und seine Geldfälscherbande endet jedoch schnell in einer Sackgasse. Die einzige Spur führt die beiden Helden zurück in die Vereinigten Staaten.

Und da spielt dann natürlich die zweite Hälfte des Films. Womit genügend Zeit bleibt beide Kulturen einmal schnell durch den Klischee-Wolf zu drehen. Hat bei "Crocodile Dundee" ja damals auch immerhin zweimal funktioniert: Erst der komische Typ in der ungewohnten Zivilisation, dann die verweichlichten Westler in der Welt des komischen Typen. Dementsprechend werden auch alle vorhersehbaren Gags gebracht, die man im ersten Teil noch nicht verbraten hat oder die eben auch umgekehrt funktionieren: Carter bei der asiatischen Massage, Carter zeigt den Karaoke-Dödels was echter Rhythmus ist. Nebenbei wird ein bisschen geballert und gestorben, was aber in erster Linie nur Vorwand für einige halsbrecherische Verfolgungsjagden mit spektakulären Stunts ist. Typisch Jackie Chan eben, angereichert mit der großen Klappe von Chris Tucker.
Allerdings hat Chan gerade in dieser Hinsicht schon deutlich Aufregenderes abgeliefert und man merkt leider auch, dass er langsam in die Jahre kommt (obwohl sein "blitzschnell-durch-kleinste-Öffnungen-gleiten-Trick" schon ziemlich genial ist). Trotzdem ist von dem Tempo und Witz aus Klassikern wie "Police Story" oder "City Hunter" nichts mehr zu spüren. Es ist ein Jammer, dass die großen Stars des asiatischen Kinos immer erst dann in den Blickpunkt der großen westlichen Öffentlichkeit geraten, wenn ihre beste Zeit eigentlich schon vorbei ist (Siehe dazu bitte auch die Akten "Jet Li" oder "John Woo"). Und ob man Chris Tuckers Dauergequassel nun witzig oder doch eher nervig findet ist sicherlich Geschmackssache, nur: Die Fortsetzung von "Rush Hour" ist so deutlich auf Wiederholung der Erfolgsmasche aufgelegt und durchkalkuliert, dass es schwer fällt, das nicht zu bemerken und sich unbeschwert unterhalten zu lassen.

Denn unterhaltsam ist das Ganze sicherlich. Aber eben nicht wirklich witzig und keine Spur originell. Lediglich Zhang Ziyi ("Tiger & Dragon") als wunderschöne und obercoole Auftragskillerin sorgt für einige "Ahs" und "Ohs" im Publikum. Das war sonst eigentlich die Aufgabe von Jackie Chan, der aufpassen muss, dass er sich mit solch lieblosen Fließbandarbeiten nicht seinen ausgezeichneten Ruf als Martial Arts-Ikone und Obersympathikus verdirbt. Es sei denn, die Kassen für diesen "kleinsten gemeinsamen Nenner" klingeln so laut, dass auch Mr. Chan taub wird für die enttäuschten Stimmen seiner alten Fans.

Volker Robrahn

4

dieser film ist so scheisse, dass er fast schon wieder lustig ist

10

Perfekter Film !!
Lustig,actiongeladen, einfach genial!
könnt mir den immer und immer wieder angucken.

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