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Ritter Jamal - Eine schwarze Komödie

Ritter Jamal - Eine schwarze Komödie
komödie , usa 2001
original
black knight
regie
gil junger
drehbuch
peter gaulke, gerry swallow
cast
martin lawrence,
tom wilkinson,
marsha tomason, u.a.
spielzeit
95 Minuten
kinostart
8. August 2002
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Jamal Walker (Martin Lawrence) ist Angestellter eines Mittelalter-Vergnügungsparks und als solcher nicht besonders motiviert. Als in der Nähe ein aufwendiger neuer Park eröffnet, ist er daher auch sofort bereit die Fronten zu wechseln. Dann jedoch fällt er beim Reinigen des Burggrabens erst mal ins Wasser und taucht aus einem kleinen See wieder auf. Dort begegnen ihm einige bunte und seltsame Gestalten und beim Anblick des eindrucksvollen Schlosses ist er endgültig überzeugt, dass dieser neue Park wohl ein echter Knüller ist. Auch dass die Darsteller der Schlossbewohner ihre Rollen äußerst überzeugend durchziehen findet Jamal ziemlich cool, bis ihm plötzlich klar wird warum die gerade demonstrierte Enthauptung so echt wirkt - eben weil sie absolut echt ist! Jamal befindet sich nämlich plötzlich im England des 14. Jahrhunderts, und das Leben ist nicht leicht am Hofe des fiesen Königs Leo und seiner finsteren Schergen.

Wieso denn, um alles in der Welt, der arme Jamal nicht nur einen Zeitsprung sondern gleich auch noch einen gewaltigen Ortswechsel vornimmt und was für ein unspektakulär ödes und unlogisches "Portal" dafür genau verantwortlich ist erfahren wir leider nicht. Ist natürlich auch nicht wirklich relevant für diesen kleinen Blödsinn, hätte man aber ja auch durchaus etwas aufregender inszenieren können. Der Labertasche Martin Lawrence bietet diese Umgebung jedenfalls reichlich Gelegenheit, den mittelalterlichen Hof so richtig schön mit coolen Sprüchen und hippen Tanzeinlagen aufzumischen. Gewürzt wird das Ganze dann mit den zu erwartenden Zutaten wie bösen Rittern, bezaubernd schöner Zofe und einem Haufen aufrechter Rebellen. Jamal wird erst zum Hochstapler, dann zum Verräter und letztendlich natürlich zum strahlenden Helden, der auch noch was für später und Zuhause gelernt hat.

Überraschungen hat sie also nicht zu bieten diese "schwarze Komödie" und eigentlich dient das komplette bunte Brimborium samt Ensemble auch nur als Staffage für den Komiker Lawrence. Trotzdem ist dessen neuestes Werk aber gar nicht mal so übel, wie es sich bis hierhin vielleicht angehört hat. Das Märchen vom All-American Boy an König Leos Hof weiß nämlich über die längste Zeit durchaus zu unterhalten, beim Setting hat man sich wirklich Mühe gegeben und manchmal gibt es sogar was zu lachen. Nicht gerade aus vollstem Herzen zwar, aber bei der einen oder anderen Anspielung auf die Gepflogenheiten unserer modernen Zeit zuckt doch mal kurz der Mundwinkel. Und dies wohlgemerkt sogar nach oben. Entgleisen können einem die Gesichtszüge allerdings dann wieder beim Anblick des sonst großartigen Charaktermimen Tom Wilkinson ("In the Bedroom") in seiner Rolle als heruntergekommener und meist volltrunkener Ritter Knolte. Welche Herausforderung Wilkinson in dieser Figur gesehen haben mag bleibt sein Geheimnis.

Das Erfreulichste an "Ritter Jamal" ist allerdings der Verzicht auf den allzu plumpen und ordinären Fäkalhumor, der noch Martin Lawrences frühere Filme wie den "Diamantencop" oder vor allem "Big Mamas Haus" "ausgezeichnet" hat. Die jetzt vorliegende Komödie erlaubt dagegen absolut die Zuordnung unter die Rubrik "nette und harmlose Familienunterhaltung". Was dem amerikanischen Publikum aber anscheinend zu wenig war, denn dieses verweigerte dem "Ritter Jamal" leider die Gefolgschaft. Was Mr. Lawrence wohl dazu verleiten wird, in Zukunft wieder etwas derber zur Sache zu gehen. Und das muss ja nun wirklich nicht sein.

Volker Robrahn

10

Die standen eben nicht unter Drogen ;) deswegen kapieren die den Humor nicht!!! Einfach nen TOP FILM!!!

10

ALso der Film ist einfach geil und sau komisch

10

Fand den Film auch sehr gut
Die Aussage von Evil trifft die Sache auf den Punkt

8

zwar etwas seichte story .
aber martin lawrence saukomisch

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