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Man kommt, wenn
man eine Kritik zu einem neuen Pixar-Film schreibt,
einfach nicht umhin, wieder einmal darauf hinzuweisen,
dass diese
Produktionsfirma seit nunmehr zwölf Jahren mit Filmen wie "Toy
Story", "Die Monster
AG", "Findet Nemo"
und "Die Unglaublichen"
quasi im Alleingang die Meilensteine im Animationsbereich
gesetzt
hat, und dass es trotz der leichten Schwächen des letzten
Ablegers
"Cars"
noch immer erstaunlich
ist, mit welch scheinbar spielerischer Leichtigkeit es den
Jungs
und Mädels von Pixar nach wie vor gelingt, die Konkurrenz
in
Sachen Einfallsreichtum, Story-
Genialität
und Herzblut um Meilen hinter sich zu lassen. Und das
Schönste
ist: Sie kommen nicht auf die dumme Idee, sich auf ihren
Lorbeeren
auszuruhen. Pixar definiert mit jedem Film den Standard im
Animationsgenre
neu, und ihre Filme sind dann am aufregendsten, wenn es
nicht nur
um technische, sondern auch erzählerische Innovationen
geht.
Genau deshalb ist "Ratatouille", erdacht von Brad Bird
(der schon hinter dem bahnbrechenden "Die Unglaublichen"
stand), auch der nächste Quantensprung des Genres - ein
Film
weit jenseits von allem, was die Konkurrenz auf die Beine
bekommt,
und künstlerisch der größte Schritt für Pixar
seit "Toy Story".
Bereits die Grundidee ist in ihrer Ironie brillant: Held
des Films
ist die Ratte Remy, dummerweise mit einem sehr feinen
Geschmacks-
und Geruchssinn gesegnet und daher angewidert von der
üblichen
Ernährung seiner Artgenossen, die sich an Müll und anderem
Verfaulten laben. Remy ist ein Gourmet und träumt davon,
nach
der Philosophie seines großen Vorbilds, dem verstorbenen
Star-Koch
Gusteau, selbst atemberaubende Köstlichkeiten
zuzubereiten.
Das Schicksal verschlägt Remy nach Paris, in die Küche
von
Gusteaus
ehemaligem 5-Sterne-Restaurant, das nun unter der Führung
des
gierigen Geschäftemachers Skinner leidet. Dort schließt
Remy ein Bündnis mit dem tollpatschigen Tropf Linguini, so
dass dieser seinen Job in der Küche behalten und Remy sich
heimlich als Koch betätigen kann. Doch Chefkoch Skinner
wird
schnell misstrauisch, und als Ratte in einer
Restaurant-Küche
lebt Remy höchst gefährlich….
Was bei "Ratatouille" natürlich als Erstes ins Auge
springt, ist die Qualität der Animationen, die wieder
einmal
alles in den Schatten stellt, was man bisher im Kino
gesehen hat.
Bis zu den feinen Adern einer Karottenscheibe oder den
Schattierungen
einer Zwiebel sieht hier alles so unglaublich echt aus,
dass man
manchen Bildern wirklich nicht mehr ansieht, dass sie
animiert sind.
Das gilt vor allem für die üblichen Messlatten wie die
Animation von Wasser oder Haaren, oder die natürlichen
Bewegungen
der Ratten. Was den Leuten von Pixar hier gelingt, lässt
einem
vor Staunen immer wieder die Kinnlade runter klappen.
Visuell berauschend ist "Ratatouille" auch deshalb, weil
er auf wundervolle Weise die besondere Magie der
Möglichkeiten
eines Animationsfilms vor Augen führt, nämlich Bilder
zeigen zu können, die eine reale Kamera niemals einfangen
könnte.
Das bezieht sich nicht nur auf die Sichtweise Remys, mit
dem man
hier aus Ratten-Perspektive die Welt erkundet,
sondern
vor allem auch auf das Wo und Wie seiner Fortbewegung. Da
folgt
man wie im Flug seinen flinken Füßen durch Abwasserkanäle
und über Leitungsrohre, durch und hinter Wände, und das
alles mit einer Rasanz, dass die entstehende Bilderflut
geradezu
atemberaubend wirkt. Wie schon zum Beispiel bei "Das große
Krabbeln" gelingt es Pixar auch hier, allein durch die
ungewöhnliche
Perspektive aus einfachen Situationen ebenso faszinierende
wie unglaubliche
Action-Sequenzen zu zaubern.
Das wahrlich Besondere des Films, das, was ihn jenseits
des technischen
Spektakels über alles erhebt, was die Konkurrenz zustande
bekommt,
ist jedoch die Vertiefung in seine Figuren und die
Geschichte. Hier
führt Brad Bird fort, was er schon mit "Die Unglaublichen"
(und - vor Pixar - mit seinem Debüt "Der Gigant aus dem
All") begonnen hatte: Im familien- und kinderfreundlichen
und
daher eher flachen Animationsbereich schafft er
glaubwürdige
und komplexe Charaktere mit eben solchen Konflikten.
Das ließ die Geschäfts-Analysten nach dem im
Pixar-internen
Vergleich eher schwachen US-Start des Films mit "nur"
knapp 50 Millionen Dollar Einspiel am ersten Wochenende
schon unken,
dass der Disney-Konzern deutlich zu viel bezahlt habe, als
Pixar
vor knapp zwei Jahren für 7,4 Milliarden aufgekauft wurde.
Die ernsthafte Geschichte, der hintergründige Humor und
nicht
zuletzt die Tatsache, dass der komplett in Frankreich
spielende
und dadurch fast gänzlich un-amerikanische Film schwer zu
vermarkten
ist, sind in den Augen der Bilanz-Betrachter eindeutige
Schwächen.
"Ratatouille" ist tatsächlich ein "erwachsener"
Film und deshalb für ein junges Publikum sicher nicht so
erfüllend
wie ein "Findet Nemo". Doch gerade dadurch, dass sich
der Film von den einfachen Formeln eines Kinderfilms
befreit, erreicht
er eine neue Ebene, deren Erschließung für die Entwicklung
des Genres weit mehr Wert ist als das oberflächliche
Ergebnis
an der Kinokasse.
Das beste Beispiel ist die Hauptfigur selbst. Remy ist
nicht einfach
ein von den eigenen Artgenossen unverstandener Sonderling,
der sich
nach etwas Besonderem sehnt. Für die Ratten hat sein
außergewöhnlicher
Geruchssinn seinen ganz eigenen wichtigen Nutzen, und
Remys Vater,
der Rudelanführer, ist durchaus stolz auf seinen Sohn. Für
Remy geht es darum, sein Talent in dem Bereich zu nutzen,
der seine
eigentliche Leidenschaft ist, und dafür die scheinbar
unüberwindliche
Grenze zwischen Ratten und Menschen zu überwinden.
Das
kann und soll als Parabel über jede Art von sozialer
Abgrenzung
gelesen werden, deren Überwindung zunächst unmöglich
erscheint. Und das Credo von Remys Idol Gusteau - "Anyone
can
cook" - steht sinnbildlich dafür, Vorurteile zu überwinden
und offen dafür zu sein, dass sich ein besonderes Talent
an
Orten und bei Personen finden kann, wo man nie damit
gerechnet hätte.
Wie schwierig das sein kann, illustriert der Film auf
herrliche
Weise durch die Kommunikation zwischen Remy und seinem
menschlichen
Kompagnon Linguini: Die Ratte kann den Menschen verstehen,
der Mensch
die Ratte aber nicht. Wie es Remy dennoch gelingt, den als
Koch
komplett unfähigen Linguini unbemerkt bei der Zubereitung
fabulöser
Köstlichkeiten anzuleiten, wirkt zwar unglaubwürdig,
erweist
sich aber als genialer Einfall für eine endlose Reihe
visueller
Gags und toller Szenen.
Was "Ratatouille" auszeichnet, ist sein Mut zum
Anderssein.
Schon bei "Die Unglaublichen" verzichtete Brad Bird auf
die Einhaltung strikter filmdramaturgischer Richtlinien
und ließ
sich mehr Zeit mit der Entwicklung seiner Figuren, während
er gleichzeitig das Tempo im Showdown beschleunigte.
Dasselbe ist
auch hier der Fall, weshalb der Film in der ersten Stunde
vergleichsweise
gemächlich erscheint, sich dann aber die Ereignisse
überschlagen.
Das ist mitnichten schlecht, sondern eben angenehm anders
und ganz
im Sinne der starken Figuren.
Auch
bei diesen geht Pixar übrigens mutige eigene Wege, nämlich
in Bezug auf die Synchronsprecher. Während die Konkurrenz
immer
mehr dazu übergeht, Animationsfiguren um einen prominenten
Sprecher herum zu kreieren (bestes Beispiel: das
Star-Aufgebot bei
"Shrek"
mit Mike Meyers,
Cameron Diaz, Eddie Murphy und Antonio Banderas), stellt
Pixar die
Stimme ganz in den Dienst der Figur. Deswegen ist die
Sprecherliste
der Original-Version längst nicht so illuster wie
anderswo,
die Leistungen der Akteure aber umso großartiger. Denn
hier
geht es wirklich darum, die Figur zum Leben zu erwecken,
und nicht
so zu tun, als sähe man hier eigentlich einen großen
Star auf der Leinwand. [Bedauerlicherweise wird davon
einiges in
der deutschen Version verloren gehen: Der Verleih hat zum
Beispiel
bereits angekündigt, dass TV-Küchenstar Tim Mälzer
die kleine Rolle des deutschen Kochs Horst übernehmen wird
- da passen Figur und Sprecher leider überhaupt nicht
zusammen]
Man lacht bei "Ratatouille" vielleicht nicht ganz so
viel wie bei früheren Pixar-Filmen (aber immer noch mehr
als
genug), aber dafür wird man entlohnt mit einer wirklich
originellen,
einzigartigen und besonderen Geschichte. Da fällt auch das
Finale weit weniger spektakulär aus als zum Beispiel bei
den
"Unglaublichen", dafür ist es aber umso schöner.
Der Moment, in dem Linguini und Remy den düsteren
Restaurantkritiker-Papst
Anton Ego für sich gewinnen, ist ebenso überraschend wie
wundervoll herzerwärmend, und Egos abschließender Artikel
ist ein weises und rührendes Resümee eines geläuterten
Snobs, das sich auch die allermeisten Filmkritiker auf die
Fahnen
schreiben sollten.
Genug gesagt. "Ratatouille" ist der nächste Meilenstein
des Animationsgenres, und jeder wahre Kino-Liebhaber
sollte diesen
Film sehen. Punkt.


Perfekte, kunstvolle Unterhaltung, die Deutsche nicht in Lichtjahren schaffen werden.
ich hoffe nach dem ganzen pixelschrott der letzten jahre (madagaskar,ice age) mal wieder auf einen film, der kinder UND erwachsene gleichermassen zu begeistern weiss...vielleicht wirds ja mit ratatouille was....die hoffnung stirbt zuletzt.
@ rizla23
Ich glaube deine Hoffunung wird in Erfüllung gehen. Hast du etwa schon jemals etwas Schlechtes von Brad Bird gesehen?
Ich kann nur dazu raten die englischsprachige Version anzugucken und die deutsche links liegen zu lassen. Allein wenn ich lese, dass Tim Mälzer einer Sprechrolle im Film hat rollen sich bei mir die Fußnägel auf. Warum werden wir bloß immer mit einer unsäglichen Synchronisation von Pseudo-Stars genervt? Man sollte endlich mal einsehen, dass professionelle Synchronsprecher dem Film viel besser tun, anstatt Frozone mit Kai Pflaume zu besetzen.
@zille: da stimme ich dir voll und ganz zu, ob es allerdings anders wäre, wenn unsere vielen tollen (hüstel) schauspieler, wie götz otto oder till schweiger synchronisieren würden, wage ich zu bezweifeln...den trend, halbgare tv-figuren zu verpflichten, finde ich allerdings auch recht bedenklich....
Der beste Animationsfilm aller Zeiten.
Hier passt einfach alles. Nemo, Toy Story und co hab ich mir geschenkt. aufgrund des trailers musste ich, mag sonst eigentlich keine anima-filme, mir diesen film jedoch unbedingt ansehen.
Hier stimmt einfach alles. Kein Tränendrüsengedrücke, keine sinnlosen Belehrungen, keine Unstimmigkeiten, keine selbstdarstellung, keine musik-tanz-einlagen - eben kein typischer amerikanischer selbstverliebter kitsch-film. das führt dann schließlich dazu, dass auch erwachsene ihre freude an diesem film haben werden.
nachdem ich den deutschen trailer gesehen habe, bin ich sogar guter Hoffnung, dass die deutsche version sogar bessere sprecher aufzubieten hat als die originalversion, zumindest was remy betrifft.
von mir gibts für den film volle punktzahl. bin absolut begeistert!
Da haben wir ihn: Den bis hierhin besten Animationsfilm Ueberhaupt und vermutlich auch der bis dahin beste Film des Jahres (zumindest einer der Besten, zusammen mit Pans Labirinth)! Ganz, ganz grosses Kino! Allerdings kann ich nicht sagen, wie die Synchronisation geworden ist, die englischen Sprecher sind aber hervorragend. Im Zweifelsfall als auf Englisch schauen!
konnte den film jetzt endlich sehen, nicht ganz der überbringer, aber much better als der ganze animationsquatsch der letzten jahre...ich stimme "rene" voll zu...
Hab den Film in der Sneak gesehn: Zugegeben er war nicht schlecht, aber auch bei weitem nicht so witzig wie z.B. Findet Nemo oder Monster AG. Es fehlten einfach ein paar verrückte Charaktere. Für alle im Grundschulalter sicher ein Knaller. Und für Eltern, die mit ihren Kindern anschließend die pädagogische Message erörtern können. Für den Rest: Guter Durchschnitt!
10 Augen?
Filmszene Redakteure scheinen die "Augen" als Restposten gekauft zu haben und versuchen die nun schnell an den Film zu bringen.
Erst Bourne Ultimatum nun Ratatouille - welcher mittelmässige Film kommt als nächstes?
Ratatoille ist stellenweise ganz lustig ....das wars dann aber auch!
Brad Bird, ich liebe seine Geschichten ! Diese Umsetzung von Pixar ist doch mal wieder der Hammer und stellt in der tat die Messlate für zukünftige Anim-Filme sehr hoch. Was mußte man sich alles für Schrott in den letzten Monaten an Anim-Filme anschauen, in der Hoffnung sie kommen an Pixar Filme ran, aber leider meißt in Negativ Form. Hoffe auf weitere Filme von Brad Bird und umgesetzt von Pixar, sind ja ein perfektes Team ;)
Jeder der hier 10 Augen vergibt kann den Film nicht gesehen haben.Istn nettes,mittelmäßiges Filmchen mehr aber auch nicht.Von bester Animationsfilm des Jahres keine Spur.
@ Eric Binford
Sowas nennt man wohl Meinungsfreiheit. Wenn es nach dir geht haben 90% aller renomierten Rezensenten den Film nicht gesehen.
Übrigens: Schade, dass die Qualität eines Animationsfilmes immer noch daran festgemacht wird, wieviele Witzchen dort gerissen werden. Das Problem ist nur, dass sich eben diese Witze abnutzen, während wirkliche Geschichten bestand haben. In ein paar Jahren wird niemand mehr über "Madagascar" oder "Surf´s up" reden, während z.B. "Finding Nemo" oder "The Incredibles" Klassiker bleiben...und das trotz der nicht unbedingt hohen Gagdichte.
Daumen ganz weit nach oben!!!
War am Sonntag mit meiner Tochter im Kino
Im Vorfeld war ich Skeptisch, aber was tut man nicht alles für die Kinder!
Aber am Ende war ich froh das meine Tochter den Film gewählt hat!
TopFilm, witzige Story, unglaublich gute animation und die befürchtungen das die sprecher nicht gut sind haben sich für mich nicht bewahrheitet.
Am Ende bleibt festzustellen. Der Film wird beworben mit dem Satz:
Von den Machern von Findet Nemo. Aber gleich nach dem Film dachte ich mir als erstes, WER IST FINDET NEMO???
begeisterung Pur von meiner Seite der Film 2007
Wunderschön. Und ich bin immer wieder begeistert, wie es Brad Bird schafft, die Kitsch-Grenze anzukratzen und dann doch der Versuchung widersteht, rüberzugehen.
Ich hätte nicht gedacht dass er "The Incredibles" tatsächlich nochmal toppen kann... nunja, glücklicherweise falsch gedacht.
Der obigen Rezension ist nichts hinzuzufügen, außer dass ein Stern bei der Bewertung fehlt. An dem Film ist einfach nichts, rein gar nichts auszusetzen, Perfektion pur. Ich habe selten einen derartigen atemberaubenden Film gesehen.
besten Animationsfilm 2007
Anschauen und Genießen!
ganz nett aber nix besonderes!
Es sind Sätze wie "Der Moment, in dem Linguini und Remy den düsteren Restaurantkritiker-Papst Anton Ego für sich gewinnen ...", die mich vor dem Kinobesuch einen großen Bogen um Filmkritiken machen lassen. Es wird einfach zu viel verraten und die Kritiker scheinen sich dessen gar nicht mehr bewusst. Ja, es ist ein Pixar-Film und ein Happy End ist absehbar. Wie dies aber zustande kommt ist keineswegs klar und dieser Genuß wird dem Zuschauer durch diese Vorwegnahme genommen.
PS: Der Film ist natürlich superb, die Filmszene-Wertung gerechtfertig. ;-)
ich hab den gerade mit meiner 8jährigen tochter geschaut.ich fand den ganz lustig aber der kleinen hats nicht besonders gefallen.die gags und sprüche sind eher was für reifere semester denke ich.
Einer der besten Filme aller Zeiten.
Perfekte & wirklich witzige Unterhaltung mit einer originellen Story und sehr liebenswerten Charakteren. Habe mich köstlich amüsiert und kann den Film nur weiter empfehlen.
Trotz allen Beschwichtigungen kommt man nicht umhin zu vermuten, dass Disney hier wohl schon ein wenig Einfluss auf den Film hatte. Pixars Toy Story, Monster AG, Nemo, Incredibles, Cars, usw. waren sehr moderne, coole Geschichten. Die Story rund um Remy ist im Vergleich viel märchenhafter, rührseliger und harmloser. Das ist hier (ausnahmsweise) keineswegs negativ! Man nähert sich Klassikern wie "Feivel der Mauswanderer" u.ä an und hat unendlich viel Herz und Wärme in der Story, ohne aber in den Kitsch abzugleiten. Ich finde diesen Film für Kinder besonders gut, auch wenn sich diese nach all den Hammys und Eseln (Shrek), mit den etwas besonneneren Geschichten erstmal "anfreunden" müssen.
Die Geschichte selber ist genial inszeniert, hat keine Längen und macht Spaß. Ich habe Tränen gelacht. Man mag es kaum glauben, aber die Animationen setzen mal wieder neue Maßstäbe. Es ist eine Freude, Remy durchs Abwasser zu folgen und mit ihm über die Pariser Dächer zu klettern. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Küche, welche mit all dem Essen wundervoll in Szene gesetzt wird.
Für mich ist das Pixars bester, insgesamt perfektester Film.
Zusammen mit "The Incredibles" und "Shrek" der beste Film des ganzen Genres! Ich bin froh das man nicht nur versucht hat wie bei "Ice Age" oder "Ab durch die Hecke" einen flachen Gag nach den nächsten zu setzen, sondern sich wirklich mal richtig anzustrengen.
Es stimmt alles: Story, Charaktere, Animationen, Soundtrack.....
Ein Meisterwerk!
@ Stan
Das Disney Pixar bei Ratatouille beeinflusst hat kann ich nicht glauben, da das Projekt ja bereits vor der Übernahme von dem Mäuse-Konzern gestartet wurde. Sowieso glaube ich, dass Disney nur noch ein Schatten ihrer selbst sind und Pixar eine ziemliche Narrenfreiheit genießt, was man ja an dem Riskanten Wall*E-Projekt erkennen kann.
Aber zum Film: Ratatouille ist einfach wunderbar warmherzig und verzichtet dabei bewusst auf jegliche Anbiederungen an die Popkultur. Dadurch wirkt der Film weniger cool und frech als zum Beispiel Könige der Wellen (was für ein grausamer Vergleich), ist dadurch andererseits aber absolut zeitlos und auch in dreißig Jahren noch genießbar, wenn keiner mehr Pinguine leiden kann.
Sowieso scheint Pixar mit ihren Filmen immer größere Risiken einzugehen. Ratatouille entwickelt sich für einen Animationsfilm gradezu gemächlich und lässt viel Zeit zwischen den großen Lachern verstreichen. Durchaus riskant, wenn man bedenkt, dass die CGI-Produktionen der letzten Jahre ausschließlich auf Gags am Fließband gesetzt haben. Was aber hier in den vielen ruhigen Momenten passiert ist aber durch billige Witzchen nicht aufzuwiegen: Es wird eine sagenhafte Atmosphäre aufgebaut und es werden unglaublich liebenswürdige Charaktere eingeführt.
Aber Achtung: Ratatouille ist, genauso wie alle anderen Filme von Brad Bird, kein Kinderfilm! Die Kleinen werden den hintersinnigen Humor und die lustigen Wortspiele kaum verstehen. Genausowenig dürfte der Storyverlauf für Kinder einleuchtend sein. Hier werden offensichtlich Erwachsene angesprochen, die ihre Phantasie und Kindlichkeit erhalten haben, die klassische Filmgeschichten und Herzlichkeit dem schnellen Fast-Food-Kino vorziehen.
Zur Synchro: Top! Man scheint aus dem letztjährigen Cars-Debakel gelernt zu haben und hat fast ausschließlich professionelle Sprecher engagiert...so muss es sein. Sogar Tim Mälzer macht sich erstaunlich gut, obwohl er eindeutig die schwächste Performance abliefert.
Warum nur 9 Punkte? Eigentlich nur wegen subjektivem Schnickschnack: Ein paar Nebenfiguren hätten etwas besser ausgearbeitet werden können und kommen kaum über das Prädikat - Schmückendes Beiwerk - hinweg. Außerdem empfand ich den Charakter von Collette extrem interessant. Leider hat diese viel zu wenig Zeit einberaumt bekommen...schade.
herzenswarm.lustig.niedlich.unkitschig.
der beste animationsfilm...überhaupt würd ich sagen:
angucken!!!
Herrlich witzig und verdammt niedlich (das Gequitsche meiner Freundin hab ich jetzt noch in den Ohren). Für jüngere Kinder ist die Story aber zu anspruchsvoll und der Film zu lang, ansonsten Top!
So, ich habe den neuesten Film von Pixar gesehen. Dabei ist gestern abend, als der Film zu Ende war etwas im (vollen) Kinosaal passiert was ich noch nicht erlebt habe: Die Zuschauer klatschten am Ende Beifall ! Und das hat dieses moderne Meisterwerk mehr als verdient.
Und jetzt muss ich etwas loswerden:
Wie kann mann für diesen Film NICHT 10 Augen vergeben ?
An Ratatouille ist alles, aber auch wirklich ALLES perfekt. Selbst wenn es irgendwelche logischen Fehlen oder ähnliches gibt, sie werden durch die wunderschöne Story hinweggefegt.
Der wunderbarste, schönste, anrührendste und witzigste Animationsfilm den ich jemals gesehen habe !
Wer auch nur ein bißchen Herz hat, MUSS ihn einfach lieben !
DANKE PIXAR
Das war Kino wie es sein muss. Gefühlvoll, unterhaltsam aber nicht in Slapstick ausartend und ohne zweidimensionale Schablonenfiguren.
Mein Tip: am späten Nachmittag ins Kino und danach schön Essen gehen.
Übrigens die für mich schönste Stelle im Film ist die Kritikerszene. Vor allem, was er nachher schreibt. Das sollte sich so mancher Kritiker mal durch den Kopf gehen lassen.
Eine geniale Produktion! Klasse Story,hervorragende Animation, habe ich noch nie so gut gesehen. Emotions kommen nicht zu kurz, und sehr humorvolle, intelligent witzige Bestzung im Restaurant. Hinter den vielen Dialogen steckt viel mehr, als man im ersten Moment vermutet.
Einziges Manko: Eine richtig miese Synchronisation von Tim Mälzer. Die Stimme nervt nur, obwohl sein Part wenig Sätze beinhaltet. Zum Glück muss man sagen!
Ansonsten ein super Film!!
@ Stan & Zille: Meines Wissens liegt der Kreativbereich des Disneykonzerns in der Hand des ehemaligen Pixar-Bosses John Lasseter...ein großartige Beeinflussung oder eine Verkitschung von Pixarfilmen ist deshalb eher auszuschließen.
Bleibt zu hoffen, dass auch der Rest der Disney-Animationsfilme in Zukunft qualitativ näher am Pixar-Standard sein werden..denn gute und innovative Geschichten sind dort leider seit Jahren Mangelware..
"Ratatouille" war für mich der beste Animationsfilmen seit langem..auch wenn ich befürchte, daß er für (kleinere) Kinder aufgrund seiner Story und des eher hintergründigen Humors wenig unterhaltsam ist.
Ich habe den Film in der deutschen Fassung gesehen und fand diese ziemlich gut (auch wenn Tim Mälzer ein wenig nervt, seine Stimme paßt einfach so gar nicht zu Horst), werde ihn mir aber sicher demnächst noch einmal auf englisch ansehen.
Also: wer kann, in der OV genießen..und evtl. gleich einen Tisch in einem guten Restaurant buchen..ich bin jedenfalls mit knurrendem Magen aus dem Kino gegangen :o)
MEISTERWERK!
GENIALE PRODUKTION!
PERFEKTER FILM!
BESTER ANIMATIONSFILM!
DER HAMMER!
:-))
Ich lach mich echt krumm...allerdings weniger über diesen mittelmäßigen Trickfilm als über diese maßlos übertriebenen Beiträge.
kurz und knapp: pixar hat es geschafft...monster ag ist getoppt !
Ich sehe die Geschichte als Modernes Märchen für Leute ab 12 Jahren, Kinder darunter haben es eventl. etwas schwer sie zu verstehen weil sie eher auf viel Witz aus sind und zum GLÜCK ist dies hier nicht wieder ein Versuch viel Slapstik in ein AnimationsFilm einzubringen nur um auch ja den letzten 6 Jährigen vor den Film holen zu können. Nein hier wurde mehr auf die Geschichte Wert gelegt und nich auf albernheiten am laufenden meter die mittlerweile ziemlich verflacht sind, so wie bei Filmen wie Jagdfieber, total verrückter Bauernhof usw.
Bin auch der Meinung Ratatouille in 50 oder XX Jahren noch Kult sein wird , wärend andere unter gehen werden, eben weil es eine neue art von Märchen ist. Ich hab den Film nun ca. 5 mal gesehen und bekomm nicht genug davon, freue mich schon auf die DVD die ich mir 100% kaufen werde ! Für diesen Film sind 10 Augen nicht genug ;)
man könnte meinen manche leute bekommen geld dafür,daß sie diesen 08/15 film in höchsten tönen loben.
ich hab den gestern angeschaut und finde den film ganz nett.das war es aber dann auch mit dem loblied.
Nach diesem Film bringt es Spass, diese Kritik zu lesen.
Die Leute, die den Film für 08/15 halten,
sollten lieber weiterhin American Pie o. ä. anschauen.
Die Synchro des Fernsehkochs ist unterirdisch, aber zum Glück nur kurz.
gut, dass ich den film bereits vor dieser rezension gesehen habe. der schluss dieses artikels spoilert doch ein wenig zu sehr den handlungsabschluss des films, herr/frau F.-M. Helmke...
Kann man gucken aber für 10 Augen habe ich wahrlich mehr erwartet.
Ne wat war dat lustich
„ratatouille“ ist perfekte unterhaltung. auch allen anderen pixar-filme (lediglich „cars“ habe ich weiträumig umfahren) dürfen dieses prädikat für sich beanspruchen. nie wird gedankenlos drauf los animiert – alles basiert auf einem ausgeklügelten drehbuch und wird mit fingerspitzengefühl im sinne der liebevoll entwickelten charaktere eingesetzt. auch „findet nemo“ wußte zu unterhalten, war aber eher auf kinder zugeschnitten, als „ratatouille“. ungeschlagen für mich immer noch „monsters inc.“ – da kommt „ratatouille“ in sachen originalität einfach nicht ran. das ist schon das einzige kleine härchen in der suppe.
auf jeden fall schon vor dem kinobesuch für den besuch im restaurant danach reservieren. man kommt mit oder ohne popcorn hungrig aus dem kino.
die originalfassung kann ich durchweg empfehlen, auf deutsch ist „ratatouille“ anscheinend weniger empfehlenswert.
bin sehr gut unterhalten worden. mein bisheriger lieblings-animationsfilm.
Fantastisch. Unbeschreiblich. Opulent. Ein Fest!
Brad Bird und die Pixar-Crew zaubern hier ein 6-Sterne-Menü auf den Bildschirm, hier stimmt einfach restlos alles!
Viel mehr als einfach "so ein Animationsfilm". Gegen diese "haute cuisine" hier sind die anderen reinstes fast food...
Der absolut beste Pixar-Streifen bislang, und einer der besten Filme der letzten Jahre. Perfekte, wirklich frische und überraschende Unterhaltung; absoluter Hochgenuss!
Ratatouille hat sich jetzt schon seinen Platz in der Liga der absoluten Klassiker gesichert. Wer sich dieses kleine Wunder nicht reinzieht ist wirklich selbst schuld. Das sagen viele Leute über viele Filme, aber verdammt: diesmal stimmt es!
Langweiliger Pixelkäse.
Ich fand den Film bei weitem nicht so gut, wie Pixar´s Meisterwerke "Toy Story" oder "Monster AG".
Zwar ein paar ganz nette Ideen... aber doch mit deutlichen Längen. Nichts, was einen 2 Stunden an der Stange hält.
Die Gags waren grösstenteils überzogen und zündeten nicht....; die Geschichte an sich fesselte auch nicht wirklich.
Meines Erachtens ist es den Machern auch nicht gelungen, Ratten als süsse und knuffelige Wesen darzustellen: spätestens nachdem eine Schar von Ratten die Küche "überfallen" hatten, musste ich innerlich würgen.
Fazit: der Alien-Vorfilm war das Beste am Kinoabend (da war auch richtig gut Stimmung im Kino... danach ziemlich tote Hose); der Hauptfilm "Ratatouille" ist allenfalls passables Mittelfeld.
Also ich fand Ratatouille ganz amüsant...ne neue art von story und den machern ist eine sehr schöne animation gelungen.
Ist empfehlenswert von meiner seite aus
Mfg M_M
War mit meinem Ältesten drin - kann mich der Rezension weitgehend anschließen, die ganz großen Schenkelklopfer gibts nicht. Die Animation ist jedoch absolut herausragend. Vor allem die rasanten Szenen aus der Rattenperspektive sind richtig klasse.
Meine Kurzer fand ihn gut und ich wurde auch unterhalten.
Absolut charmanter, wunderbar gelungener Streifen der amerikanischen Animationsexperten. Wunderbare Story und mit feiner Feder gezeichnete Charaktere, die in die Tiefe gehen. Dieser Film garantiert den perfekten Kinoabend für jede Altersklasse auf hohem Niveau. Im Animationsfilm zeigt Pixar einfach allen, wo der Hammer hängt. Ein Glücksfall. Anschließender Restaurantbesuch dringend empfohlen.
@ werner
Hast du bei deiner Rezension nicht ein paar Augen vergessen? ;-))
Ich kann mich der Begeisterung der meisten meiner Vorredner/innen nur anschließen. War gestern im Film und bin noch immer hin und weg - und das, obwohl ich Animationsfilme eigentlich überhaupt nicht mag. Entsprechend skeptisch ging ich in Begleitung einiger Freunde ins Kino. Und wir waren uns einig: Besser geht's nicht! Warum, dazu wurde hier schon alles gesagt. An alle, die sich den Film noch anschauen wollen: Besser nicht auf nüchternem Magen reingehen; man kriegt solchen Hunger!!!
Na super, nun habe ich eben selbst meine Augen vergessen. Hier sind sie: die volle 10!
@ ratzifatzi
Natürlich habe ich ein paar Augen verloren - sie müssen doch hier irgendwo sein... ah ja, jetzt aber, alle 10ne!!!!
Super film, aber kann ice age nicht toppen
der film ist absolut perfeckt.
ich habe sogar remy als kuscheltier.
Nur, um zu sagen, dass ich den für WESENTLICH besser und witziger als Ice Age halte.
Obwohl es ein Animationsfilm ist, übertrifft so viele Spielfilme im Punkto Herz, Tiefgang, Charakter und natürlich auch Story um Lichtjahre, ach was, viel mehr! Einziger Schwachpunkt ist meiner Meinung nach die etwas unpassende Musik.
Fast "10 Augen" für diesen wirklich unterhaltsamen Film. Endlich mal wieder ein Disneymovie wie aus der guten, alten Zeit. Mehr davon!
Wirklich ganz großes Kino
der streifen ist prima
schöner tv-abend für die ganze familie
Man fühlte sich ein bisschen wie im Ferienflieger, denn nach dem Film gab es Beifall im Kino. Seltenst erlebt aber absolut berechtigt, denn Ratatouille ist klasse. Noch nie war technisch so realistisch animiert (man sah jedes einzelne Haar der Figuren im Wind wippen) und auch die Story war gut, mitreissend und lustig. Nur das Ende ist dann doch einen Hauch zu kitschig und vor allem zu unrealistisch. Trotzdem alle Daumen hoch: ein Film für die ganze Familie!
Wie viel besser kann ein Animationsfilmchen sein?
Sehr charmant und mit unglaublich viel Liebe zum Detail inszeniert,klasse..
Ein wirklich sehr guter Film, aber ich glaube Wall e wird noch einen drauf setzen!
Warum Pixar-Filme funktionieren? Weil sie mit Herz und Liebe gemacht werden.
na ja der film ist okay - aber bissel viel hype hier oder ?
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