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Ratatouille

Ratatouille
animation , usa 2007
original
ratatouille
regie
brad bird
drehbuch
brad bird
cast
patton oswalt,
lou romano,
ian holm,
janeane garofalo,
peter o'tool, u.a.
spielzeit
110 Minuten
kinostart
3. Oktober 2007
homepage
http://www.movie.de
bewertung

9 von 10 Augen

Man kommt, wenn man eine Kritik zu einem neuen Pixar-Film schreibt, einfach nicht umhin, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass diese Produktionsfirma seit nunmehr zwölf Jahren mit Filmen wie "Toy Story", "Die Monster AG", "Findet Nemo" und "Die Unglaublichen" quasi im Alleingang die Meilensteine im Animationsbereich gesetzt hat, und dass es trotz der leichten Schwächen des letzten Ablegers "Cars" noch immer erstaunlich ist, mit welch scheinbar spielerischer Leichtigkeit es den Jungs und Mädels von Pixar nach wie vor gelingt, die Konkurrenz in Sachen Einfallsreichtum, Story-Genialität und Herzblut um Meilen hinter sich zu lassen. Und das Schönste ist: Sie kommen nicht auf die dumme Idee, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Pixar definiert mit jedem Film den Standard im Animationsgenre neu, und ihre Filme sind dann am aufregendsten, wenn es nicht nur um technische, sondern auch erzählerische Innovationen geht. Genau deshalb ist "Ratatouille", erdacht von Brad Bird (der schon hinter dem bahnbrechenden "Die Unglaublichen" stand), auch der nächste Quantensprung des Genres - ein Film weit jenseits von allem, was die Konkurrenz auf die Beine bekommt, und künstlerisch der größte Schritt für Pixar seit "Toy Story".

Bereits die Grundidee ist in ihrer Ironie brillant: Held des Films ist die Ratte Remy, dummerweise mit einem sehr feinen Geschmacks- und Geruchssinn gesegnet und daher angewidert von der üblichen Ernährung seiner Artgenossen, die sich an Müll und anderem Verfaulten laben. Remy ist ein Gourmet und träumt davon, nach der Philosophie seines großen Vorbilds, dem verstorbenen Star-Koch Gusteau, selbst atemberaubende Köstlichkeiten zuzubereiten. Das Schicksal verschlägt Remy nach Paris, in die Küche von Gusteaus ehemaligem 5-Sterne-Restaurant, das nun unter der Führung des gierigen Geschäftemachers Skinner leidet. Dort schließt Remy ein Bündnis mit dem tollpatschigen Tropf Linguini, so dass dieser seinen Job in der Küche behalten und Remy sich heimlich als Koch betätigen kann. Doch Chefkoch Skinner wird schnell misstrauisch, und als Ratte in einer Restaurant-Küche lebt Remy höchst gefährlich….

Was bei "Ratatouille" natürlich als Erstes ins Auge springt, ist die Qualität der Animationen, die wieder einmal alles in den Schatten stellt, was man bisher im Kino gesehen hat. Bis zu den feinen Adern einer Karottenscheibe oder den Schattierungen einer Zwiebel sieht hier alles so unglaublich echt aus, dass man manchen Bildern wirklich nicht mehr ansieht, dass sie animiert sind. Das gilt vor allem für die üblichen Messlatten wie die Animation von Wasser oder Haaren, oder die natürlichen Bewegungen der Ratten. Was den Leuten von Pixar hier gelingt, lässt einem vor Staunen immer wieder die Kinnlade runter klappen.
Visuell berauschend ist "Ratatouille" auch deshalb, weil er auf wundervolle Weise die besondere Magie der Möglichkeiten eines Animationsfilms vor Augen führt, nämlich Bilder zeigen zu können, die eine reale Kamera niemals einfangen könnte. Das bezieht sich nicht nur auf die Sichtweise Remys, mit dem man hier aus Ratten-Perspektive die Welt erkundet, sondern vor allem auch auf das Wo und Wie seiner Fortbewegung. Da folgt man wie im Flug seinen flinken Füßen durch Abwasserkanäle und über Leitungsrohre, durch und hinter Wände, und das alles mit einer Rasanz, dass die entstehende Bilderflut geradezu atemberaubend wirkt. Wie schon zum Beispiel bei "Das große Krabbeln" gelingt es Pixar auch hier, allein durch die ungewöhnliche Perspektive aus einfachen Situationen ebenso faszinierende wie unglaubliche Action-Sequenzen zu zaubern.

Das wahrlich Besondere des Films, das, was ihn jenseits des technischen Spektakels über alles erhebt, was die Konkurrenz zustande bekommt, ist jedoch die Vertiefung in seine Figuren und die Geschichte. Hier führt Brad Bird fort, was er schon mit "Die Unglaublichen" (und - vor Pixar - mit seinem Debüt "Der Gigant aus dem All") begonnen hatte: Im familien- und kinderfreundlichen und daher eher flachen Animationsbereich schafft er glaubwürdige und komplexe Charaktere mit eben solchen Konflikten.
Das ließ die Geschäfts-Analysten nach dem im Pixar-internen Vergleich eher schwachen US-Start des Films mit "nur" knapp 50 Millionen Dollar Einspiel am ersten Wochenende schon unken, dass der Disney-Konzern deutlich zu viel bezahlt habe, als Pixar vor knapp zwei Jahren für 7,4 Milliarden aufgekauft wurde. Die ernsthafte Geschichte, der hintergründige Humor und nicht zuletzt die Tatsache, dass der komplett in Frankreich spielende und dadurch fast gänzlich un-amerikanische Film schwer zu vermarkten ist, sind in den Augen der Bilanz-Betrachter eindeutige Schwächen. "Ratatouille" ist tatsächlich ein "erwachsener" Film und deshalb für ein junges Publikum sicher nicht so erfüllend wie ein "Findet Nemo". Doch gerade dadurch, dass sich der Film von den einfachen Formeln eines Kinderfilms befreit, erreicht er eine neue Ebene, deren Erschließung für die Entwicklung des Genres weit mehr Wert ist als das oberflächliche Ergebnis an der Kinokasse.
Das beste Beispiel ist die Hauptfigur selbst. Remy ist nicht einfach ein von den eigenen Artgenossen unverstandener Sonderling, der sich nach etwas Besonderem sehnt. Für die Ratten hat sein außergewöhnlicher Geruchssinn seinen ganz eigenen wichtigen Nutzen, und Remys Vater, der Rudelanführer, ist durchaus stolz auf seinen Sohn. Für Remy geht es darum, sein Talent in dem Bereich zu nutzen, der seine eigentliche Leidenschaft ist, und dafür die scheinbar unüberwindliche Grenze zwischen Ratten und Menschen zu überwinden.
Das kann und soll als Parabel über jede Art von sozialer Abgrenzung gelesen werden, deren Überwindung zunächst unmöglich erscheint. Und das Credo von Remys Idol Gusteau - "Anyone can cook" - steht sinnbildlich dafür, Vorurteile zu überwinden und offen dafür zu sein, dass sich ein besonderes Talent an Orten und bei Personen finden kann, wo man nie damit gerechnet hätte. Wie schwierig das sein kann, illustriert der Film auf herrliche Weise durch die Kommunikation zwischen Remy und seinem menschlichen Kompagnon Linguini: Die Ratte kann den Menschen verstehen, der Mensch die Ratte aber nicht. Wie es Remy dennoch gelingt, den als Koch komplett unfähigen Linguini unbemerkt bei der Zubereitung fabulöser Köstlichkeiten anzuleiten, wirkt zwar unglaubwürdig, erweist sich aber als genialer Einfall für eine endlose Reihe visueller Gags und toller Szenen.

Was "Ratatouille" auszeichnet, ist sein Mut zum Anderssein. Schon bei "Die Unglaublichen" verzichtete Brad Bird auf die Einhaltung strikter filmdramaturgischer Richtlinien und ließ sich mehr Zeit mit der Entwicklung seiner Figuren, während er gleichzeitig das Tempo im Showdown beschleunigte. Dasselbe ist auch hier der Fall, weshalb der Film in der ersten Stunde vergleichsweise gemächlich erscheint, sich dann aber die Ereignisse überschlagen. Das ist mitnichten schlecht, sondern eben angenehm anders und ganz im Sinne der starken Figuren.
Auch bei diesen geht Pixar übrigens mutige eigene Wege, nämlich in Bezug auf die Synchronsprecher. Während die Konkurrenz immer mehr dazu übergeht, Animationsfiguren um einen prominenten Sprecher herum zu kreieren (bestes Beispiel: das Star-Aufgebot bei "Shrek" mit Mike Meyers, Cameron Diaz, Eddie Murphy und Antonio Banderas), stellt Pixar die Stimme ganz in den Dienst der Figur. Deswegen ist die Sprecherliste der Original-Version längst nicht so illuster wie anderswo, die Leistungen der Akteure aber umso großartiger. Denn hier geht es wirklich darum, die Figur zum Leben zu erwecken, und nicht so zu tun, als sähe man hier eigentlich einen großen Star auf der Leinwand. [Bedauerlicherweise wird davon einiges in der deutschen Version verloren gehen: Der Verleih hat zum Beispiel bereits angekündigt, dass TV-Küchenstar Tim Mälzer die kleine Rolle des deutschen Kochs Horst übernehmen wird - da passen Figur und Sprecher leider überhaupt nicht zusammen]

Man lacht bei "Ratatouille" vielleicht nicht ganz so viel wie bei früheren Pixar-Filmen (aber immer noch mehr als genug), aber dafür wird man entlohnt mit einer wirklich originellen, einzigartigen und besonderen Geschichte. Da fällt auch das Finale weit weniger spektakulär aus als zum Beispiel bei den "Unglaublichen", dafür ist es aber umso schöner. Der Moment, in dem Linguini und Remy den düsteren Restaurantkritiker-Papst Anton Ego für sich gewinnen, ist ebenso überraschend wie wundervoll herzerwärmend, und Egos abschließender Artikel ist ein weises und rührendes Resümee eines geläuterten Snobs, das sich auch die allermeisten Filmkritiker auf die Fahnen schreiben sollten.
Genug gesagt. "Ratatouille" ist der nächste Meilenstein des Animationsgenres, und jeder wahre Kino-Liebhaber sollte diesen Film sehen. Punkt.

Frank-Michael Helmke

10

Perfekte, kunstvolle Unterhaltung, die Deutsche nicht in Lichtjahren schaffen werden.

ich hoffe nach dem ganzen pixelschrott der letzten jahre (madagaskar,ice age) mal wieder auf einen film, der kinder UND erwachsene gleichermassen zu begeistern weiss...vielleicht wirds ja mit ratatouille was....die hoffnung stirbt zuletzt.

@ rizla23

Ich glaube deine Hoffunung wird in Erfüllung gehen. Hast du etwa schon jemals etwas Schlechtes von Brad Bird gesehen?

Ich kann nur dazu raten die englischsprachige Version anzugucken und die deutsche links liegen zu lassen. Allein wenn ich lese, dass Tim Mälzer einer Sprechrolle im Film hat rollen sich bei mir die Fußnägel auf. Warum werden wir bloß immer mit einer unsäglichen Synchronisation von Pseudo-Stars genervt? Man sollte endlich mal einsehen, dass professionelle Synchronsprecher dem Film viel besser tun, anstatt Frozone mit Kai Pflaume zu besetzen.

@zille: da stimme ich dir voll und ganz zu, ob es allerdings anders wäre, wenn unsere vielen tollen (hüstel) schauspieler, wie götz otto oder till schweiger synchronisieren würden, wage ich zu bezweifeln...den trend, halbgare tv-figuren zu verpflichten, finde ich allerdings auch recht bedenklich....

10

Der beste Animationsfilm aller Zeiten.
Hier passt einfach alles. Nemo, Toy Story und co hab ich mir geschenkt. aufgrund des trailers musste ich, mag sonst eigentlich keine anima-filme, mir diesen film jedoch unbedingt ansehen.

Hier stimmt einfach alles. Kein Tränendrüsengedrücke, keine sinnlosen Belehrungen, keine Unstimmigkeiten, keine selbstdarstellung, keine musik-tanz-einlagen - eben kein typischer amerikanischer selbstverliebter kitsch-film. das führt dann schließlich dazu, dass auch erwachsene ihre freude an diesem film haben werden.

nachdem ich den deutschen trailer gesehen habe, bin ich sogar guter Hoffnung, dass die deutsche version sogar bessere sprecher aufzubieten hat als die originalversion, zumindest was remy betrifft.

von mir gibts für den film volle punktzahl. bin absolut begeistert!

10

Da haben wir ihn: Den bis hierhin besten Animationsfilm Ueberhaupt und vermutlich auch der bis dahin beste Film des Jahres (zumindest einer der Besten, zusammen mit Pans Labirinth)! Ganz, ganz grosses Kino! Allerdings kann ich nicht sagen, wie die Synchronisation geworden ist, die englischen Sprecher sind aber hervorragend. Im Zweifelsfall als auf Englisch schauen!

7

konnte den film jetzt endlich sehen, nicht ganz der überbringer, aber much better als der ganze animationsquatsch der letzten jahre...ich stimme "rene" voll zu...

5

Hab den Film in der Sneak gesehn: Zugegeben er war nicht schlecht, aber auch bei weitem nicht so witzig wie z.B. Findet Nemo oder Monster AG. Es fehlten einfach ein paar verrückte Charaktere. Für alle im Grundschulalter sicher ein Knaller. Und für Eltern, die mit ihren Kindern anschließend die pädagogische Message erörtern können. Für den Rest: Guter Durchschnitt!

6

10 Augen?
Filmszene Redakteure scheinen die "Augen" als Restposten gekauft zu haben und versuchen die nun schnell an den Film zu bringen.
Erst Bourne Ultimatum nun Ratatouille - welcher mittelmässige Film kommt als nächstes?

Ratatoille ist stellenweise ganz lustig ....das wars dann aber auch!

10

Brad Bird, ich liebe seine Geschichten ! Diese Umsetzung von Pixar ist doch mal wieder der Hammer und stellt in der tat die Messlate für zukünftige Anim-Filme sehr hoch. Was mußte man sich alles für Schrott in den letzten Monaten an Anim-Filme anschauen, in der Hoffnung sie kommen an Pixar Filme ran, aber leider meißt in Negativ Form. Hoffe auf weitere Filme von Brad Bird und umgesetzt von Pixar, sind ja ein perfektes Team ;)

6

Jeder der hier 10 Augen vergibt kann den Film nicht gesehen haben.Istn nettes,mittelmäßiges Filmchen mehr aber auch nicht.Von bester Animationsfilm des Jahres keine Spur.

@ Eric Binford

Sowas nennt man wohl Meinungsfreiheit. Wenn es nach dir geht haben 90% aller renomierten Rezensenten den Film nicht gesehen.

Übrigens: Schade, dass die Qualität eines Animationsfilmes immer noch daran festgemacht wird, wieviele Witzchen dort gerissen werden. Das Problem ist nur, dass sich eben diese Witze abnutzen, während wirkliche Geschichten bestand haben. In ein paar Jahren wird niemand mehr über "Madagascar" oder "Surf´s up" reden, während z.B. "Finding Nemo" oder "The Incredibles" Klassiker bleiben...und das trotz der nicht unbedingt hohen Gagdichte.

10

Daumen ganz weit nach oben!!!

War am Sonntag mit meiner Tochter im Kino
Im Vorfeld war ich Skeptisch, aber was tut man nicht alles für die Kinder!
Aber am Ende war ich froh das meine Tochter den Film gewählt hat!
TopFilm, witzige Story, unglaublich gute animation und die befürchtungen das die sprecher nicht gut sind haben sich für mich nicht bewahrheitet.

Am Ende bleibt festzustellen. Der Film wird beworben mit dem Satz:
Von den Machern von Findet Nemo. Aber gleich nach dem Film dachte ich mir als erstes, WER IST FINDET NEMO???

begeisterung Pur von meiner Seite der Film 2007

9

Wunderschön. Und ich bin immer wieder begeistert, wie es Brad Bird schafft, die Kitsch-Grenze anzukratzen und dann doch der Versuchung widersteht, rüberzugehen.

10

Ich hätte nicht gedacht dass er "The Incredibles" tatsächlich nochmal toppen kann... nunja, glücklicherweise falsch gedacht.

Der obigen Rezension ist nichts hinzuzufügen, außer dass ein Stern bei der Bewertung fehlt. An dem Film ist einfach nichts, rein gar nichts auszusetzen, Perfektion pur. Ich habe selten einen derartigen atemberaubenden Film gesehen.

10

besten Animationsfilm 2007

10

Anschauen und Genießen!

6

ganz nett aber nix besonderes!

10

Es sind Sätze wie "Der Moment, in dem Linguini und Remy den düsteren Restaurantkritiker-Papst Anton Ego für sich gewinnen ...", die mich vor dem Kinobesuch einen großen Bogen um Filmkritiken machen lassen. Es wird einfach zu viel verraten und die Kritiker scheinen sich dessen gar nicht mehr bewusst. Ja, es ist ein Pixar-Film und ein Happy End ist absehbar. Wie dies aber zustande kommt ist keineswegs klar und dieser Genuß wird dem Zuschauer durch diese Vorwegnahme genommen.

PS: Der Film ist natürlich superb, die Filmszene-Wertung gerechtfertig. ;-)

7

ich hab den gerade mit meiner 8jährigen tochter geschaut.ich fand den ganz lustig aber der kleinen hats nicht besonders gefallen.die gags und sprüche sind eher was für reifere semester denke ich.

10

Einer der besten Filme aller Zeiten.

8

Perfekte & wirklich witzige Unterhaltung mit einer originellen Story und sehr liebenswerten Charakteren. Habe mich köstlich amüsiert und kann den Film nur weiter empfehlen.

10

Trotz allen Beschwichtigungen kommt man nicht umhin zu vermuten, dass Disney hier wohl schon ein wenig Einfluss auf den Film hatte. Pixars Toy Story, Monster AG, Nemo, Incredibles, Cars, usw. waren sehr moderne, coole Geschichten. Die Story rund um Remy ist im Vergleich viel märchenhafter, rührseliger und harmloser. Das ist hier (ausnahmsweise) keineswegs negativ! Man nähert sich Klassikern wie "Feivel der Mauswanderer" u.ä an und hat unendlich viel Herz und Wärme in der Story, ohne aber in den Kitsch abzugleiten. Ich finde diesen Film für Kinder besonders gut, auch wenn sich diese nach all den Hammys und Eseln (Shrek), mit den etwas besonneneren Geschichten erstmal "anfreunden" müssen.

Die Geschichte selber ist genial inszeniert, hat keine Längen und macht Spaß. Ich habe Tränen gelacht. Man mag es kaum glauben, aber die Animationen setzen mal wieder neue Maßstäbe. Es ist eine Freude, Remy durchs Abwasser zu folgen und mit ihm über die Pariser Dächer zu klettern. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Küche, welche mit all dem Essen wundervoll in Szene gesetzt wird.

Für mich ist das Pixars bester, insgesamt perfektester Film.

10

Zusammen mit "The Incredibles" und "Shrek" der beste Film des ganzen Genres! Ich bin froh das man nicht nur versucht hat wie bei "Ice Age" oder "Ab durch die Hecke" einen flachen Gag nach den nächsten zu setzen, sondern sich wirklich mal richtig anzustrengen.
Es stimmt alles: Story, Charaktere, Animationen, Soundtrack.....

Ein Meisterwerk!

9

@ Stan

Das Disney Pixar bei Ratatouille beeinflusst hat kann ich nicht glauben, da das Projekt ja bereits vor der Übernahme von dem Mäuse-Konzern gestartet wurde. Sowieso glaube ich, dass Disney nur noch ein Schatten ihrer selbst sind und Pixar eine ziemliche Narrenfreiheit genießt, was man ja an dem Riskanten Wall*E-Projekt erkennen kann.

Aber zum Film: Ratatouille ist einfach wunderbar warmherzig und verzichtet dabei bewusst auf jegliche Anbiederungen an die Popkultur. Dadurch wirkt der Film weniger cool und frech als zum Beispiel Könige der Wellen (was für ein grausamer Vergleich), ist dadurch andererseits aber absolut zeitlos und auch in dreißig Jahren noch genießbar, wenn keiner mehr Pinguine leiden kann.
Sowieso scheint Pixar mit ihren Filmen immer größere Risiken einzugehen. Ratatouille entwickelt sich für einen Animationsfilm gradezu gemächlich und lässt viel Zeit zwischen den großen Lachern verstreichen. Durchaus riskant, wenn man bedenkt, dass die CGI-Produktionen der letzten Jahre ausschließlich auf Gags am Fließband gesetzt haben. Was aber hier in den vielen ruhigen Momenten passiert ist aber durch billige Witzchen nicht aufzuwiegen: Es wird eine sagenhafte Atmosphäre aufgebaut und es werden unglaublich liebenswürdige Charaktere eingeführt.

Aber Achtung: Ratatouille ist, genauso wie alle anderen Filme von Brad Bird, kein Kinderfilm! Die Kleinen werden den hintersinnigen Humor und die lustigen Wortspiele kaum verstehen. Genausowenig dürfte der Storyverlauf für Kinder einleuchtend sein. Hier werden offensichtlich Erwachsene angesprochen, die ihre Phantasie und Kindlichkeit erhalten haben, die klassische Filmgeschichten und Herzlichkeit dem schnellen Fast-Food-Kino vorziehen.

Zur Synchro: Top! Man scheint aus dem letztjährigen Cars-Debakel gelernt zu haben und hat fast ausschließlich professionelle Sprecher engagiert...so muss es sein. Sogar Tim Mälzer macht sich erstaunlich gut, obwohl er eindeutig die schwächste Performance abliefert.

Warum nur 9 Punkte? Eigentlich nur wegen subjektivem Schnickschnack: Ein paar Nebenfiguren hätten etwas besser ausgearbeitet werden können und kommen kaum über das Prädikat - Schmückendes Beiwerk - hinweg. Außerdem empfand ich den Charakter von Collette extrem interessant. Leider hat diese viel zu wenig Zeit einberaumt bekommen...schade.

10

herzenswarm.lustig.niedlich.unkitschig.
der beste animationsfilm...überhaupt würd ich sagen:
angucken!!!

9

Herrlich witzig und verdammt niedlich (das Gequitsche meiner Freundin hab ich jetzt noch in den Ohren). Für jüngere Kinder ist die Story aber zu anspruchsvoll und der Film zu lang, ansonsten Top!

10

So, ich habe den neuesten Film von Pixar gesehen. Dabei ist gestern abend, als der Film zu Ende war etwas im (vollen) Kinosaal passiert was ich noch nicht erlebt habe: Die Zuschauer klatschten am Ende Beifall ! Und das hat dieses moderne Meisterwerk mehr als verdient.

Und jetzt muss ich etwas loswerden:

Wie kann mann für diesen Film NICHT 10 Augen vergeben ?

An Ratatouille ist alles, aber auch wirklich ALLES perfekt. Selbst wenn es irgendwelche logischen Fehlen oder ähnliches gibt, sie werden durch die wunderschöne Story hinweggefegt.

Der wunderbarste, schönste, anrührendste und witzigste Animationsfilm den ich jemals gesehen habe !

Wer auch nur ein bißchen Herz hat, MUSS ihn einfach lieben !

DANKE PIXAR

9

Das war Kino wie es sein muss. Gefühlvoll, unterhaltsam aber nicht in Slapstick ausartend und ohne zweidimensionale Schablonenfiguren.

Mein Tip: am späten Nachmittag ins Kino und danach schön Essen gehen.

Übrigens die für mich schönste Stelle im Film ist die Kritikerszene. Vor allem, was er nachher schreibt. Das sollte sich so mancher Kritiker mal durch den Kopf gehen lassen.

10

Eine geniale Produktion! Klasse Story,hervorragende Animation, habe ich noch nie so gut gesehen. Emotions kommen nicht zu kurz, und sehr humorvolle, intelligent witzige Bestzung im Restaurant. Hinter den vielen Dialogen steckt viel mehr, als man im ersten Moment vermutet.
Einziges Manko: Eine richtig miese Synchronisation von Tim Mälzer. Die Stimme nervt nur, obwohl sein Part wenig Sätze beinhaltet. Zum Glück muss man sagen!
Ansonsten ein super Film!!

10

@ Stan & Zille: Meines Wissens liegt der Kreativbereich des Disneykonzerns in der Hand des ehemaligen Pixar-Bosses John Lasseter...ein großartige Beeinflussung oder eine Verkitschung von Pixarfilmen ist deshalb eher auszuschließen.
Bleibt zu hoffen, dass auch der Rest der Disney-Animationsfilme in Zukunft qualitativ näher am Pixar-Standard sein werden..denn gute und innovative Geschichten sind dort leider seit Jahren Mangelware..

"Ratatouille" war für mich der beste Animationsfilmen seit langem..auch wenn ich befürchte, daß er für (kleinere) Kinder aufgrund seiner Story und des eher hintergründigen Humors wenig unterhaltsam ist.
Ich habe den Film in der deutschen Fassung gesehen und fand diese ziemlich gut (auch wenn Tim Mälzer ein wenig nervt, seine Stimme paßt einfach so gar nicht zu Horst), werde ihn mir aber sicher demnächst noch einmal auf englisch ansehen.
Also: wer kann, in der OV genießen..und evtl. gleich einen Tisch in einem guten Restaurant buchen..ich bin jedenfalls mit knurrendem Magen aus dem Kino gegangen :o)

6

MEISTERWERK!
GENIALE PRODUKTION!
PERFEKTER FILM!
BESTER ANIMATIONSFILM!
DER HAMMER!

:-))

Ich lach mich echt krumm...allerdings weniger über diesen mittelmäßigen Trickfilm als über diese maßlos übertriebenen Beiträge.

10

kurz und knapp: pixar hat es geschafft...monster ag ist getoppt !

10

Ich sehe die Geschichte als Modernes Märchen für Leute ab 12 Jahren, Kinder darunter haben es eventl. etwas schwer sie zu verstehen weil sie eher auf viel Witz aus sind und zum GLÜCK ist dies hier nicht wieder ein Versuch viel Slapstik in ein AnimationsFilm einzubringen nur um auch ja den letzten 6 Jährigen vor den Film holen zu können. Nein hier wurde mehr auf die Geschichte Wert gelegt und nich auf albernheiten am laufenden meter die mittlerweile ziemlich verflacht sind, so wie bei Filmen wie Jagdfieber, total verrückter Bauernhof usw.
Bin auch der Meinung Ratatouille in 50 oder XX Jahren noch Kult sein wird , wärend andere unter gehen werden, eben weil es eine neue art von Märchen ist. Ich hab den Film nun ca. 5 mal gesehen und bekomm nicht genug davon, freue mich schon auf die DVD die ich mir 100% kaufen werde ! Für diesen Film sind 10 Augen nicht genug ;)

7

man könnte meinen manche leute bekommen geld dafür,daß sie diesen 08/15 film in höchsten tönen loben.
ich hab den gestern angeschaut und finde den film ganz nett.das war es aber dann auch mit dem loblied.

10

Nach diesem Film bringt es Spass, diese Kritik zu lesen.
Die Leute, die den Film für 08/15 halten,
sollten lieber weiterhin American Pie o. ä. anschauen.
Die Synchro des Fernsehkochs ist unterirdisch, aber zum Glück nur kurz.

9

gut, dass ich den film bereits vor dieser rezension gesehen habe. der schluss dieses artikels spoilert doch ein wenig zu sehr den handlungsabschluss des films, herr/frau F.-M. Helmke...

7

Kann man gucken aber für 10 Augen habe ich wahrlich mehr erwartet.

10

Ne wat war dat lustich

8

„ratatouille“ ist perfekte unterhaltung. auch allen anderen pixar-filme (lediglich „cars“ habe ich weiträumig umfahren) dürfen dieses prädikat für sich beanspruchen. nie wird gedankenlos drauf los animiert – alles basiert auf einem ausgeklügelten drehbuch und wird mit fingerspitzengefühl im sinne der liebevoll entwickelten charaktere eingesetzt. auch „findet nemo“ wußte zu unterhalten, war aber eher auf kinder zugeschnitten, als „ratatouille“. ungeschlagen für mich immer noch „monsters inc.“ – da kommt „ratatouille“ in sachen originalität einfach nicht ran. das ist schon das einzige kleine härchen in der suppe.

auf jeden fall schon vor dem kinobesuch für den besuch im restaurant danach reservieren. man kommt mit oder ohne popcorn hungrig aus dem kino.

die originalfassung kann ich durchweg empfehlen, auf deutsch ist „ratatouille“ anscheinend weniger empfehlenswert.

9

bin sehr gut unterhalten worden. mein bisheriger lieblings-animationsfilm.

10

Fantastisch. Unbeschreiblich. Opulent. Ein Fest!
Brad Bird und die Pixar-Crew zaubern hier ein 6-Sterne-Menü auf den Bildschirm, hier stimmt einfach restlos alles!
Viel mehr als einfach "so ein Animationsfilm". Gegen diese "haute cuisine" hier sind die anderen reinstes fast food...
Der absolut beste Pixar-Streifen bislang, und einer der besten Filme der letzten Jahre. Perfekte, wirklich frische und überraschende Unterhaltung; absoluter Hochgenuss!
Ratatouille hat sich jetzt schon seinen Platz in der Liga der absoluten Klassiker gesichert. Wer sich dieses kleine Wunder nicht reinzieht ist wirklich selbst schuld. Das sagen viele Leute über viele Filme, aber verdammt: diesmal stimmt es!

5

Langweiliger Pixelkäse.

5

Ich fand den Film bei weitem nicht so gut, wie Pixar´s Meisterwerke "Toy Story" oder "Monster AG".

Zwar ein paar ganz nette Ideen... aber doch mit deutlichen Längen. Nichts, was einen 2 Stunden an der Stange hält.

Die Gags waren grösstenteils überzogen und zündeten nicht....; die Geschichte an sich fesselte auch nicht wirklich.

Meines Erachtens ist es den Machern auch nicht gelungen, Ratten als süsse und knuffelige Wesen darzustellen: spätestens nachdem eine Schar von Ratten die Küche "überfallen" hatten, musste ich innerlich würgen.

Fazit: der Alien-Vorfilm war das Beste am Kinoabend (da war auch richtig gut Stimmung im Kino... danach ziemlich tote Hose); der Hauptfilm "Ratatouille" ist allenfalls passables Mittelfeld.

9

Also ich fand Ratatouille ganz amüsant...ne neue art von story und den machern ist eine sehr schöne animation gelungen.

Ist empfehlenswert von meiner seite aus

Mfg M_M

8

War mit meinem Ältesten drin - kann mich der Rezension weitgehend anschließen, die ganz großen Schenkelklopfer gibts nicht. Die Animation ist jedoch absolut herausragend. Vor allem die rasanten Szenen aus der Rattenperspektive sind richtig klasse.
Meine Kurzer fand ihn gut und ich wurde auch unterhalten.

3

Absolut charmanter, wunderbar gelungener Streifen der amerikanischen Animationsexperten. Wunderbare Story und mit feiner Feder gezeichnete Charaktere, die in die Tiefe gehen. Dieser Film garantiert den perfekten Kinoabend für jede Altersklasse auf hohem Niveau. Im Animationsfilm zeigt Pixar einfach allen, wo der Hammer hängt. Ein Glücksfall. Anschließender Restaurantbesuch dringend empfohlen.

@ werner

Hast du bei deiner Rezension nicht ein paar Augen vergessen? ;-))

Ich kann mich der Begeisterung der meisten meiner Vorredner/innen nur anschließen. War gestern im Film und bin noch immer hin und weg - und das, obwohl ich Animationsfilme eigentlich überhaupt nicht mag. Entsprechend skeptisch ging ich in Begleitung einiger Freunde ins Kino. Und wir waren uns einig: Besser geht's nicht! Warum, dazu wurde hier schon alles gesagt. An alle, die sich den Film noch anschauen wollen: Besser nicht auf nüchternem Magen reingehen; man kriegt solchen Hunger!!!

10

Na super, nun habe ich eben selbst meine Augen vergessen. Hier sind sie: die volle 10!

10

@ ratzifatzi

Natürlich habe ich ein paar Augen verloren - sie müssen doch hier irgendwo sein... ah ja, jetzt aber, alle 10ne!!!!

9

Super film, aber kann ice age nicht toppen

der film ist absolut perfeckt.
ich habe sogar remy als kuscheltier.

10

Nur, um zu sagen, dass ich den für WESENTLICH besser und witziger als Ice Age halte.

9

Obwohl es ein Animationsfilm ist, übertrifft so viele Spielfilme im Punkto Herz, Tiefgang, Charakter und natürlich auch Story um Lichtjahre, ach was, viel mehr! Einziger Schwachpunkt ist meiner Meinung nach die etwas unpassende Musik.

9

Fast "10 Augen" für diesen wirklich unterhaltsamen Film. Endlich mal wieder ein Disneymovie wie aus der guten, alten Zeit. Mehr davon!

10

Wirklich ganz großes Kino

8

der streifen ist prima
schöner tv-abend für die ganze familie

8

Man fühlte sich ein bisschen wie im Ferienflieger, denn nach dem Film gab es Beifall im Kino. Seltenst erlebt aber absolut berechtigt, denn Ratatouille ist klasse. Noch nie war technisch so realistisch animiert (man sah jedes einzelne Haar der Figuren im Wind wippen) und auch die Story war gut, mitreissend und lustig. Nur das Ende ist dann doch einen Hauch zu kitschig und vor allem zu unrealistisch. Trotzdem alle Daumen hoch: ein Film für die ganze Familie!

10

Wie viel besser kann ein Animationsfilmchen sein?
Sehr charmant und mit unglaublich viel Liebe zum Detail inszeniert,klasse..

9

Ein wirklich sehr guter Film, aber ich glaube Wall e wird noch einen drauf setzen!

9

Warum Pixar-Filme funktionieren? Weil sie mit Herz und Liebe gemacht werden.

6

na ja der film ist okay - aber bissel viel hype hier oder ?

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