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"Schauen
Sie auch genau hin?" Mit dieser Frage wird "Prestige -
Meister der Magie" eröffnet, und man weiß, was zu
tun ist. Ein Film über zwei rivalisierende Zauberer, der
selbst
wie ein Zaubertrick aufgebaut ist und bei dem volle
Konzentration
gefragt ist. Wer dem Magier auf dem Regiestuhl genau auf
die Finger
guckt,
wird so manchen seiner Tricks erkennen und einen Teil des
Prestige
des Films vorausahnen können. Das Prestige, so erfahren
wir
vom alten Illusionserfinder Cutter (Michael Caine), ist
der dritte
Akt eines Zaubertricks. Der erste Akt ist das Versprechen,
das Zeigen
des Magiers eines normalen Gegenstands, der natürlich
nicht
so normal ist. Der zweite Akt wird die Wende genannt, bei
dem der
normale Gegenstand etwas Außergewöhnliches tut und die
Zuschauer gesammelt nach dem Geheimnis dahinter suchen. Da
sie dieses
nicht finden, gibt es das Prestige, den schockierenden,
oft lebensgefährlichen
Schlussakt einer Illusion.
Und von der perfekten Illusion besessen, das sind zwei
junge Zauberer
im London Ende des 19. Jahrhunderts. Der aus armen
Verhältnissen
stammende Alfred Borden (Christian Bale) und Robert Angier
(Huch
Jackman), der sich trotz reichem Familienhintergrund als
Zauberer
einen Namen machen will, sind anfänglich nur freundliche
Rivalen.
Aber ein tragisches Ereignis lässt sie zu bitteren Feinden
werden, deren Rivalität immer größer und immer erbitterter
wird. Besessen vom Willen, besser als der andere zu sein
und des
Anderen Tricks zu durchschauen und durch eigene, bessere
zu ersetzen,
treiben beide Männer in einen gnadenlosen Wettstreit der
Zauberer
mit ungewissem Ausgang….
Christopher
Nolan hat einen Film gemacht, der sich sowohl stilistisch -
wieder
gibt es verschiedene Zeitebenen und nicht-chronologisch
gezeigte
Ereignisse - als auch (und vor allem) thematisch
problemlos in eine
Reihe mit all seinen anderen Filmen stellt. Wieder geht es
um Männer,
die sich in Obsessionen stürzen, um ihr Leben besser oder
zumindest
erträglicher zu machen. Angier und Borden sind die Erben
von
Bill, dem fremde Leute beschattenden Schriftsteller in "Following",
von Leonard, dem Rächer ohne Erinnerung in "Memento",
von Dormer, dem ruhelosen Cop aus "Insomnia",
und von dem mit der größten Obsession von allen
ausgestatteten
Bruce Wayne alias Batman in "Batman
Begins".
Und wenn man einen kurzen Moment innehält, fällt einem
auf wie ähnlich und doch verschieden Nolan und M. Night
Shyamalan
("Sixth
Sense", "The
Village") sind. Sie sind zwei der besten Handwerker
Hollywoods,
deren Geschick in der Inszenierung herausragt. Sie hatten
etwa zur
selben Zeit ihren Durchbruch, jeweils mit einem sofortigen
Klassiker.
Und seitdem haben beide Männer systematisch mit jedem
neuen
Film einen thematischen roten Faden gesponnen, der ihr
Werk immer
zu denselben Themen zurückführt. Nur der künstlerische
Erfolg, da trennen sich die Wege und Kurven. Denn während
Shyamalan
einem mit seiner Egomanie, seiner Humorlosigkeit und
seinem bedeutungsschwangeren
New Age-Mystizismus mittlerweile rechtschaffen auf die
Nerven gehen
darf, macht Nolan einen intelligenten, vielschichtigen,
wunderbar
anzusehenden Film nach dem anderen. Selbst sein
schwächster,
weil vom Mainstreamanspruch am stärksten korrumpierter
Film
"Insomnia" bot ja noch intelligente und im Vergleich zur
Konkurrenz elegante Kinounterhaltung. Und mit "The
Prestige"
wird diese Reihe nahtlos fortgesetzt. Nolan bleibt seinem
Thema
treu - und seiner Klasse.
Auch aus einem anderen Grund liegt der Vergleich mit
Shyamalan
und dessen letztem Werk "Das Mädchen
aus dem Wasser" nahe: Wie eben jener Film ist auch
"Prestige"
in gewissem Sinne ein Metawerk - ein Werk, das über sich
selbst
reflektiert. Wo aber "Das Mädchen aus dem Wasser"
unverhältnismäßig plump und offensichtlich zu Werke
ging, ist "Prestige" geschickter und erfolgreicher. Man
kann dem Film sicherlich auch einfach auf der puren
Plotebene folgen
und auch entsprechend genießen - richtig interessant wird
es aber, wenn man den Film und die
Aktionen
seiner Hauptdarsteller als Reflektion Nolans über sein
bisheriges
Schaffen liest. Denn was waren etwa "Following" oder
"Memento"
anderes als perfekte Spiele mit Illusionen? Spätestens
beim
Schlussmonolog der Figur des mysteriösen Lord Caldlow
scheint
es, als spreche der Regisseur Nolan durch die Figur zu uns
übers
Filmemachen. Es ist nur einer der faszinierenden Momente
dieses
ausgesprochen gelungenen Films.
Alles ist hier wieder erlesen, von der Besetzung der
kleinsten
Nebenrollen (so huscht Ricky Jay als Magier gerade mal ein
Minütchen
durch den Film und Piper Perabo verabschiedet sich auch
nach kurzem
Aufenthalt) über die prächtige Ausstattung bis hin zu
den erlesenen Bildern, die Nolans Stamm-Kameramann Wally
Pfister
eingefangen hat. Und natürlich kann Nolan auch wieder auf
sehr
gute Schauspieler bauen. Von "Batman Begins" hat er gleich
mal die komplette Bewohnerschaft des Wayne Manor
mitgenommen: "Batman"
Christian Bale und "Alfred" Michael Caine dürfen
auch hier zeigen, was sie drauf haben. Besessen bis hin
zur Psychose
spielt sowieso kaum einer besser als "American Psycho"
Bale, zudem darf er hier seine Rolle noch mit ordentlich
düsterem
Humor durchtränken. Als sein Gegenspieler macht sich Hugh
Jackman
auch ganz gut und überspielt mit seinem natürlichen Charme
die Mängel beider Hauptfiguren.
Denn beide Magier sind ja im Grunde genommen nicht nur von
ihrer
Obsession mit der Illusion besessen, sie sind auch Teil
davon. Weswegen
sie seltsam kalt und emotionslos wirken, wie die Illusion
eines
Menschen denn wie wahre Menschen aus Fleisch und Blut.
Zudem sind
beide ja alles andere als Sympathieträger mit ihrer
Arroganz,
Egomanie und böswilligen Sabotage des Anderen, die
letztendlich
katastrophale Folgen haben. Tritt man dem Film und seinen
Figuren
also auf dessen eigenem Terrain gegenüber, machen
vermeintliche
Schwächen in der Charakterisierung schon wieder Sinn, denn
Borden und Angier sind ständige Illusionisten, die auch
sich
selbst ständig als Teil des Schauspiels, als Teil der
Illusion
begreifen. Die emotionalen Folgen auf ihr Umfeld rücken
"The
Prestige" dann tatsächlich in die Nähe der klassischen
Tragödie, in der Obsessionen zur Katastrophe für fast
alle führen.
Scarlett Johansson, die sich wohl verpflichtet fühlt, in
jedem
Film mitzuspielen, den man ihr anbietet (sie war ja
zumindest in
den USA fast
simultan
in drei Streifen zu bewundern, neben diesem noch "Scoop"
und "The
Black Dahlia")
bleibt hier im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen
blass
und wird auf ihren Schauwert reduziert. In der Obsession
der zwei
Hauptfiguren gibt es eben kaum Platz für unnötigen Ballast
durch Frauenzimmer, auch wenn Johansson als
Zauberer-Groupie Olivia
durchaus eine wichtige Rolle zufällt.
Aber außer jener Wichtigkeit als Plotfunktion bleibt von
ihr
nicht viel hängen, da hinterlässt Rebecca Hall als Bordens
leidende Ehefrau und emotionales und moralisches Zentrum
des Films
einen deutlich besseren Eindruck. Eindrucksvoll auch David
Bowie,
der nach langer Leinwandabwesenheit sein Comeback als
Erfinder bzw.
wahnsinniger Wissenschaftler Nikola Tesla gibt. Fernab
seiner üblichen
Flamboyance gibt Bowie Tesla als verschrobenen, einsamen,
traurigen
Mann, der an seine wissenschaftlichen Obsessionen gebunden
ist wie
Angier und Borden an die ihrigen.
Natürlich weiß man aufgrund des Machers und des Themas,
das hier nicht alles so sein kann, wie es auf den ersten
Blick scheint,
und dies versucht der Film, der selbst den drei Akten der
Illusion
folgt, ja
auch
gar nicht zu verhehlen. Wenn es dann aber zum
titelgebenden Prestige
mit den entsprechenden plot twists und Überraschungen
kommt,
ist man entweder erstaunt - oder man hatte schon gewisse
Ahnungen,
die man nun abgleichen kann. Wer nämlich Michael Caines
Rat
folgt ("Schauen Sie genau hin"), besonders in Bezug auf
eine relativ wichtige Nebenfigur, der wird eine der
zentralen Mysterien
des Films schon vor der Enthüllung lösen und dem
Kinomagier
Nolan ein kleines Schnäppchen schlagen können.
Das Vergnügen schmälert dies aber in keinem Fall, dafür
ist die Geschichte viel zu schön umgesetzt, zu packend
gespielt
und zu sehr Teil seines Themas. Denn wie bei einem guten
Zaubertrick
weiß man ja nie: War's das jetzt oder kommt noch was? Sind
alle Tricks enthüllt oder plumpst irgendwo noch ein
Karnickel
aus einem Zylinder?
Allerdings wird man als Zuschauer einen plot twist zumindest diskutabel finden, der die Geschichte um das Handwerk von Illusionen in die Nähe der Science-Fiction rückt. Oder vielleicht doch nicht? Ist dies vielleicht auch nur Teil der Illusion, Teil des Tricks? Dem "Prestige" gelingt etwas, was Mainstream-Filmen aus Hollywood selten gelingt: Noch Tage nach dem Abspann kann man den Film rekonstruieren, gewisse Interpretationen hin- und herschieben und sich überhaupt ausgiebig mit Film und Thema beschäftigen. Intelligente, fesselnde und absolut makellos umgesetzte Kinounterhaltung - das sieht man in dieser Kombination leider nur all zu selten und deshalb darf man dem "Prestige" gleich mal ein dickes Lob aussprechen und ihn küren: Zum ersten wirklichen Prestigeobjekt des Kinojahres 2007, bei dem Ansehen Pflicht ist.


DAS MEISTERWERK DES JAHRES 2006!
Für mich war das der absolut perfekte Film: grandiose Darsteller, gute Geschichte, gute Effekte (aber keine Orgie, sondern dezent), wunderschön gefilmt.
Diesen Film kann ich nur weiterempfehlen... man sollte ihn wirklich nicht verpassen.
**Achtung Spoiler - wer den Film nicht gesehen hat, nicht weiterlesen!**
Hier die Antwort für "ja":
Teslas Maschine kann ja keinen Menschen teleportieren (wie der Zaubertrick "der transportierte Mensch" suggeriert), sondern er erstellt eine perfekte Kopie. Das ist nun mal (leider) Science Fiction!
Angier hat also während den 100 Vorstellungen jeden Abend "Selbstmord" begangen (Ertrinken im Tank), da er sich ja sonst jeden Abend verdoppelt hätte. Sein "identischer Klon" bzw. die Kopie (im Film "Prestige" genannt) hat dann jeweils für ihn weitergelebt und die nächste Vorstellung bestritten. Die ganzen "ertrunkenen" Angiers (also das Original und die ganzen Kopien) waren dann am Schluss des Films in diesem Keller in den ganzen Tanks gelagert.
Dadurch dass am Schluss ein Feuer ausgebrochen ist, wurde die Tesla-Maschine und die ganzen Kopien von Angier dann wohl vernichtet.
Der "Gewinner" der Fehde war dann wohl Borden (bzw. einer der Bordens). Was aber mit der Musik sein soll, verstehe ich nicht.
Der Film ist sehr spannend und gut aufgebaut, hat unglaublich tolle Kostume und ist in fast allem in sich schluessig.
Was mir allerdings aufgefallen ist, ist dass der Film seinem Zuschauer auf der Emotionsebene wenig angenehmes bietet, hauptsaechlich Rivalitaet, Eifersucht, Macht, unangenehme Ueberraschungen und Schmerz - momente der Liebe, Zaertlichkeit und andere positive Momente werden im Lauf des Films eher zunichte gemacht.
Eine Quasi-Hauptfigur, die noch einen letzten Rest von menschlicher Waerme in sich trug, verschwindet im Lauf der Handlung gegen Ende sogar voellig - von ihr erfaehrt man am Ende garnichts mehr.
Es kommt wohl eher die harte Seite des Berufs des Illusionisten in der viktorianischen Zeit zum Vorschein - echte Magie gibt es fuer diesen Film nicht, alles ist echtes Ingenierwesen, oder bestenfalls hoehere Wissenschaft.
Das nur fuer all diejenigen, die von diesem Film ein liebes Zaubermaerchen erwarten, was er definitiv nicht ist, man sollte sich eher auf einige ganz schoen nackte und brutale Ecken und Kanten gefasst machen.
Am Ende des Films fuehlte ich mich deshalb ziemlich niedergedrueckt und erschoepft - es erklaehrtzwar (fast) alles, bringt aber leider keine erleichternde Aufloesung, sondern fuehlt sich eher an wie ein Schlag in die Magengrube.
Einfach genial.
Wie die Rezension sagt kann man manche Tricks (auch den Haupttrick von Angier) erkennen, allerdings schmälert das die Unterhaltung in keinster Weise.
Endlich wieder ein Film der begeistert!!!
Hätte ein toller Film werden können, wenn er nicht so unsinnig verschachtelt wäre. Ganz schlecht geschnitten. Enttäuschend
Schlecht geschnitten??? Ich finde gerade der hervorarragende Schnitt gibt diesem Film das gewisse Etwas....ansonsten ist alles geasagt. Beste Unterhaltung!
Unglaublich guter Film, keine Frage.
Aza, immer noch ganz berauscht
ACHTUNG SPOILER!
Wirklich guter Film, nur eine Sache habe ich nicht ganz verstanden. Wie haben Borden/Fallon denn nun ihren "Transportierten Mann" aufgeführt? Borden erklärt es Angier mit den Worten "Der Trick war, wo wir getauscht haben." Das hat mich dann doch irritiert, noch dazu sieht man beide an einer Kabine stehen. Der eine zieht sich den Bart ab, der andere geht weg. Wie kann er so schnell zu seiner Türe gehen und dann noch den Ball auffangen? Kann mir das jemand erklären?
Klasse Film. Sehr spannend/unterhaltend von Anfang an.
tja entweder man mags oder nich, hab den film grad auf dvd gesehn und ärgere mich über den nichtkinobesuch meinerseits.
viele kritikpunkte die hier aufgeworfen werden finde ich ziemlich unsinnig.
zb. den mangel an liebesszene oä., hier gehts doch um die rivalität der beiden protagonisten!? und um deren verhalten nachzuvolziehen (ehefraumord=rache zb.) muss man nicht erst gezeigt bekommen wie sehr angier seine frau liebt. weil man ja schließlich davon ausgehen kann das einem an seiner geliebten viel liegt und man ziemlich angepisst wäre wenn ihr etwas geschiet (gleiches bezieht sich, meiner meinug nach, auf alle anderen "unausführlichen" liebesbeziehungen des films! soll ja kein romantikfilm oä. sein)
Dazu das man zu vieles schon zu früh erahnen kann, ich finde das das dem film eigentlich nur gut tut. wenn man erst gegen ende die ganze wahrheit an den kopf geknallt bekommen hätte, wäre einem das doch bestimmt sehr arg konstruiert vorgekommen. grade so vieles schon zu erahnen und dann trotzdem noch ah-ha efekte präsentiert zu bekommen fand ich schon ne ziemliche glanzleistung des films.
naja und über die angeblichen ganz schlechten schnitt des films...(;
für mich jedenfalls nach langer zeit endlich ma wieder ein wirklich guter film, aus der sparte "bitte überaschen sie mich".
nach filmen wie prestige kann man auch verstehen warum zb. fluch d. karibik3 nich mal ne mittelmäßige bewertung bekommen hat. ich sag nur warum nen total storylehren piratenschinken so verhunzen wenn man derart meisterhafte hollywoodfilme wie the pretige schaffen kann!
guter flm ? ja. meisterwerk ? nein.
das ganze hätte auch gut in 60 minuten gepasst. aber schlecht war er nicht. da gabs so viel schlechteres in diesem enttäuschenden kinojahr.;-)
gruß
beim ersten mal schauen hab ich den film überhaupt nicht verstanden, aber es war auch 5 uhr morgens und meine müdigkeit und das nervige vogelgezwitscher draussen haben mich ziemlich abgelenkt. nun habe ich mir den film noch einmal angeschaut und war erstaunt, was ich alles verpasst hatte. ein wahnsinns film. ich bin echt ganz von den socken. der filmaufbau, einfach klasse, die darsteller hätten besser nicht sein können. viele anspielungen auf die zauberei geschichte, besonders auf houdini. war schon sehr interessant und super aufgemacht das ganze. david bowie als tesla - ganz großes kino! sehr empfehlenswert!
also der film war mal richtig gut. ich hatte mich lange gefragt, wann mal wieder was vernünftiges rauskommt. da war ich vor zwei tagen in der videothek und hab "the prestige" für nen 10er erstanden,reingemacht und gestaunt.
natürlich muss man,wenn man über the prestige redet, auch über das ende reden. es ist keineswegs so nebensächlig, wie hier behauptet wurde.würde es fehlen, blieb der film nur eine gewöhnliche, oberflächliche dokumentation der gefühle der protagonisten bei hübschen kostümen und kulisse. da muss man nämlich wirklich saen: kostüm und atmosphere sind sehr gut gelungen.
-------------SPOILER-------------
jemand hat gefragt was es sollte, als christian bale am ende gesagt hat :"Der trick ist, wo wir getauscht haben". und sie haben die beiden in einer art kabine gezeigt. ich denke das war jene kabine,aus der der doppelgänger rausspringt um den ball aufzufangen, nur dass es under der bühne war, und zwar vor der show. ein aähnliches ding, mit dem auch hugh jackman und sein doppelgänger gearbeitet haben, und das dann in der show hochfährt.
ich fand nich nur das das ende mit den "negnilliwZ" einzigartig, ich fand auch die idee an sich sehr toll. ok, es ist geschmackssache, ob diese maschine da reinpasst oder ob sie auch nur eine art war, das ganze logisch zu machen.ich fand die science fiction idee nicht die beste, aber beim gucken und mit der zeit hat man sich darangewöhnt und es akzeptiert.
toll fand ich die szene, in der angier endlich seinen "wahren transportirten mann" vormacht und christian bale unter die bühne geht um das geheimnis des tricks zu erkennen.in der szene werden alle vermuungen,die man sich beim anschauen macht(wenn sich der hut vervielfältigt, wass passiert dann mit angiers kopie) bestätigt, als man sieht, wie er in den tank fallt. und dann ist einem eigentlich schon alles klar...
---------------SPOILER ENDE-----------------
ein grossartiger denkfilm,den es in der form so nich nie gab. echt klasse !!!
-------------SPOILER-------------
Kleriker: "Sicher ist der Film auch ohne die Auflösung des großen Rätsels am Ende berauschend, stilvoll und spannend. Aber ohne diesen "Twist", wie es so schön heißt, wäre der Film auch nicht mehr das Wahre. Also erkläre bitte auch mir, warum es nicht um den Twist ging und von was der Film tatsächlich handelte. Danke."
Dass Bordon einen (Zwilling-)Doppelgänger hatte, bekommt der eine früher, der andere später heraus. Das ist aber doch gar nicht der Hauptplot. Da finde ich Beiträge hier wie von Stan a la "habe sofort gemerkt, dass Bordon einen Doppelgänger hat. Langweiliges Ende/Geschchichte" recht eindimensional (da hat wohl jemand im Kino gepennt...) - zumal Cutter schon recht früh den Hinweis gibt, dass Bordon einen Doppelgänger haben müsse.
mrs_weasley: "...in der szene werden alle vermuungen,die man sich beim anschauen macht(wenn sich der hut vervielfältigt, wass passiert dann mit angiers kopie) bestätigt, als man sieht, wie er in den tank fallt. und dann ist einem eigentlich schon alles klar..."
Damit ist noch nichts klar ;-) Offenbar haben hier viele nicht genau hingeschaut.
Tatsächlich funktioniert Teslas Maschine nämlich nicht. Der Hinweis zur Auflösung wird am Anfang des Filmes in der Szene mit den Hüten gegeben, und der Aufforderung "genau hinzuschauen". Bis zur entscheidenden Szene denkt der normale Zuschauer aber nicht an diesen Hinweis. Später wird die Katze - offensichtlich - dupliziert. Angier findet die "duplizierte" Katze, sie hat aber eine andere Halskette, als die Katze, die in der Maschine war. Die Maschine funktioniert also nicht; Angier und die Zuschauer, die nicht "genau hingesehen" haben, denken, die Maschine würde funktionieren.
---------------SPOILER ENDE-----------------
SPOILER!!!
@Dr. No: Ja, was denn nun? Wenn die Maschine nicht funktioniert, warum lebt Jackmans Charakter dann am Ende noch? Und warum sieht man am Filmende 'einen' Angier tot im Wassertank liegen? Wenn die Maschine nicht funktioniert und Doppelgänger erschafft, wie funktioniert denn der grosse Trick?
Bitte um Hilfe, bin echt ratlos.
Auf jedenfall ein sehr sehenswerter Film.
Aber die Szene am Schluss, als gesagt wird: "Der trick ist, wo wir getauscht haben" habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Vieleicht könnte diese (Schlüssel?)-Szene bzw. diesen Satz nochmals jemand erläutern?
Und zu Dr. No: Natürlich hat die Maschiene funktioniert, man sieht Hugh Jackman ja zusammen mit dem Doppelgänger. Was Ich hier sehr gut finde in dem Film ist, dass man nicht weiß ob sich der Doppelgänger oder das Original hinterher IN der Maschine befindet.
Eine Frage noch:
War das Schlüsselwort zu Christian Bales Tagebuch ("Tesla") eigentlich wirklich nur eine Finte, oder gab es von Ihm auch eine Kopie? Das mit dem 'Zwilling' erscheint mir irgendwie ... unlogisch.
mir hat der film auch sehr gut gefallen. finde eigentlich alle filme mit und wegen christian bale toll.
SPOILER
ich wünsche mir auch, dass die tesla-maschine nicht funktioniert, und der "scifi"-trick tatsächlich doch anders funktioniert, als im sinne der story offensichtlich dargestellt. denn ganz zum schluss kommt nochmal der satz "sie wollen wohl nicht richtig hinsehen" oder so ähnlich.
das bringt mich zum fazit, dass der tesla-trick wohl eigentlich doch anders ablief, als man plakativ die ganze zeit sah. aber bis heute habe ich hierfür keine lösung.
wäre dankbar, wenn da jemand konkrete hinweise geben kann.
ich fände es auch zu einfach und billig, wenn man science-fiction als lösung akzeptieren soll, kann ich mir auch in Nolans Sinne so garnicht vorstellen.
ACHTUNG SPOILER für den gesamten Beitrag
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ich komme jetzt doch langsam zu einer für mich interessanten Auflösung. Sie muss nicht der Intention des Regisseurs entsprechen, aber ich hoffe da ist vielleicht was dran :) ?
Keine Sorge, beide Magier hatten nachwievor die Obsession, die Geheimnisse des jeweils anderen rauszufinden.
Der Film besitzt doppelten Boden. Damit meine ich nicht den ersten Plottwist mit dem Zwillingsbruder von Borden (was ja auch klar gezeigt wird), sondern dass es einen weiteren sehr versteckten Twist gibt: Auch Angier besitzt einen Zwillingsbruder. Im Film wurde explizit von Angier in einem Gespräch zu seiner Assistentin erwähnt, wie sehr er seine familiären Hintergründe aus allem raushält, und das wahrscheinlich auch zu seiner Assistentin. Dieser Zwillingsbruder ist nun der Trunkenbold, der als sein Doppelgänger im Film verkauft wird.
Mich hatte schon immer bei dem Film gestört, wie plump ein äusserlich perfekter Doppelgänger von Angier im Film gefunden wird. Und dass seine Assistentin ihn so leicht fand. wenn man nun aber davon ausgeht, dass dies sein Zwillingsbruder ist, hätte dieser vorher leicht von sich aus die Assistentin kennenlernen können (oder sich ihre aufmerksamkeit verschaffen können), damit sie ihn dann findet, wenn es auf die Suche nach einem Doppelgänger geht.
Wenn man dies nun als gegeben setzt, und sich dann den Film nochmal anschaut, kommt man zu völlig neuen Perspektiven :) und auch zu jener, dass die Tesla-Maschine nicht so funktionieren muss, wie uns gezeigt wird, und die meisten als scifi-element im film annehmen.Also eine direkte Täuschung an uns Zuschauern, so wie ich es mir auch wünsche.
Denn eines fällt im Film auf: der Trunkenbold-Doppelgänger wird ab jener Szene im Film nicht mehr zum Thema gemacht, seit er zuletzt am Strick demonstrierend hängend auf der Bühne präsentiert wird.
zum Teslatrick:
der Präsentierende Bruder fällt nach wievor durch den Boden nach unten und landet weich. der andere taucht dann in den oberen Rängen auf, und gibt das Prestige.
Im Grunde hat sich also nix geändert zur ersten Version von Angiers "der transportierte Mann", nur eines: Angier will alle täuschen (auch Borden und Cutter), und klar machen, dass es eine tatsächliche Portation gibt, und keine getrickste.
Uns den Zuschauern, wird vorgegaukelt, dass der sich klonen wollende Bruder in einen Wassertank immer fällt, und dann stirbt. dies muss aber nicht so sein. das eine Mal, wo er tatsächlich im Wassertank ertrinkt, war es der Zwillingsbruder von Borden, der den Wassertank dort aufstellt (Ohne dass es jemand mitbekommt), die Arbeiter waren ja dort unten blind.
In der Anfangsszene sehen wir, wie ungläubig Borden den Angier ertrinken sieht und retten will. Er wusste nicht, dass sein Bruder es war, der den Wassertank dort aufstellte. in der Gefängnisszene zum schluss erfahren wir, wie der Bruder (der sterben wird) sich bei dem anderen entschuldigt, dass er nicht davon lassen konnte, den Trick von Angier sein zu lassen.
(Man erinnert die Gerichtsszene zu Beginn, wo Cutter sagt, Bordon kann zaubern, fragen sie Ihn, wie er den Wassertank dort aufgestellt hat:))
Die Nächte, wo die Wassertanks immer aus dem Theater gefahren wurden, wie der Bruder von Borden beobachtet hatte, waren nur zur Täuschung gegenüber Borden geplant. damit dieser tatsächlich zu glauben beginnt, der Tesla-Trick funktioniert bzw. ihn auf eine falsche Fährte und uns locken will.
Am Ende des Films sind beide Angier-Zwillingsbrüder tot. der eine ertrank ja im Wassertank, der andere wird zum schluss von Bordon erschossen. das Lager , welches Borden am Ende sich anschaut, enthält viele Wassertanks. aber alle sind undurchsichtig, bis auf einem, da ist der Zwillingsbruder von Angier drin. Am Ende nahm nur einer die komplette Wahrheit ins Grab, und das war Angier.
Es gibt aber in dieser Interpretationsweise ein paar Szenen, die uns gezeigt werden, die keinen richtigen Sinn ergeben würden. Ausser man kommt zum Schluss, dass diese Szenen nur uns Zuschauern galten, um uns direkt zu täuschen:
Die Szene mit den Katzen und Hüten im Wald, die Angier findet:
Angier hat sie dort selbst hingelegt (die Katzen haben dort auch andere Halsbänder, als das Original), weil er wusste, dass die Maschine nicht funktioniert, um so Tesla vorzugaukeln, die Maschine funktioniert. Seine gespielte Ungläubigkeit galt nur direkt uns Zuschauern.
Tesla selber: evtl. kam er dann doch dahinter, dass seine Maschine nicht funktioniert. oder wurde von Angier aufgeklärt. der vorgelesene Brief von Tesla im Film kann vielleicht neu uminterpretiert werden (ist ja sehr allgemein gehalten).
die Erschiessung von Angier durch einen anderen Klon:
diese Szene ist die hartnäckigste, die meine Interpretation kaputt machen könnte und wahrscheinlich auch wird. wenn ich regisseur wäre, hätte ich sie weggelassen, um den Film eben mehrfach deuten zu lassen.oder könnte man diese Szene noch anders interpretieren, ausser die Klonerschiessungsvariante, die ich nicht will :) ?
SPOILER
ich bins nochmal :)
zu den Szenen, die auf den ersten Blick keinen Sinn ergeben würden, muss man sich aber auch immer dabei klar machen, dass es immer jene Szenen sind, die der andere gerade in einem gefälschten Notizbuch liest.
beide haben jeweils gefälschte Notizbücher(Tagebücher) in ihnen Händen. damit werden uns zuschauern auch verfälschte Rückblenden teilweise gezeigt (eigentlich sicherlich nur jene, die die erlebnisse in Colorado angehen, also alles zur Teslamaschine).
@berliner
Interessante Theorie, aber einen (großen) Haken gibt es noch: der im Beisein eines der Bordens im Wassertank ertrunkene Angier(-Klon/Zwilling?) wird ja aus dem (nebenbei stark beschädigten) Tank gezogen, obduziert etc. Danach wird er wohl kaum wieder in einem Wassertank in Angiers Lager geschoben worden sein, um dort am Ende des Films gezeigt werden zu können. Es muss also mindestens drei Angier's geben, was wohl doch eher für das Klonen per Tesla-Maschine spricht...
Könnte eigentlich nicht einer der Bordens ebenfalls ein Klon sein? Borden muss Tesla ja irgendwie gekannt haben, sonst hätte er Angier nicht dort "hingelotst", und vielleicht funktionierte die Klon-Maschine ja doch schon bei einem früheren Besuch Bordens bei Tesla? Anders als Angier hätte sich Borden nicht die "Finger schmutzig gemacht" und den Klon leben gelassen...
Super Film übrigens!
Keine Frage, der Film is Klasse. Aber letztendlich glaube ich nicht
daran, dass es eine RICHTIGE "Lösung" des Filmes gibt.
Der Film soll einfach zum diskutieren anregen und die Zuschauer
zum nachdenken anregen.
Schon mal dran gedacht, dass es auch Drillinge oder gar Vierlinge geben
könnte. :P
It's just Magic guys :P
Intelligent erzählt, tolle Storyentfaltung, cineastisch anspruchsvolle Bilder, wie immer bei Nolan, und natürlich ein tolles Ende wenn man derlei Überraschungen in einem Film mag so wie ich.
Extraklasse wie Nolan seinen Film wie den von den Figuren so oft zitierten Zaubertrickablauf konstruiert.
Also ich hab noch etwas Merkwürdiges entdeckt.Am Anfang sieht man Angier im Zug mit der linken Hand schreiben und später hält er mit der rechten Hand die Pistole um Cutter zu erschießen.Ist glaube ich eher untypisch für einen Linkshänder.Wäre dann wohl so etwas wie doppelte Ironie, da ja auch Cutter die verletzung an der Hand hat
@berliner
absoluter quatsch.
wenn erschießt angier denn dann, als er sich das erste mal kopiert?
was soll die szene mit den kopierten hüten und/oder der katze?
die maschine kopierte. es ist sci-fi ob man's mag oder nicht.
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