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Possession - Das Dunkle in Dir

Possession - Das Dunkle in Dir
horror-drama , usa 2012
original
possession
regie
ole bornedal
drehbuch
juliet snowden, stiles white
cast
jeffrey dean morgan,
kyra sedgwick,
natasha calis,
matisyahu, u.a.
spielzeit
93 Minuten
kinostart
8. November 2012
homepage
http://www.possession.studiocanal.de/
bewertung

4 von 10 Augen

poss 1Die antike Holzbox hat sich die kleine Em (Natasha Calis) auf einem Straßenflohmarkt gekauft. Da ihre Eltern getrennt leben und so jeder nur einen Teil vom Alltag der gemeinsamen Tochter mitbekommt, fällt weder Clyde (Jeffrey Dean Morgan) noch Stephanie (Kyra Sedgwick) sofort auf, wie Em sich unter dem Einfluss ihres neuen Lieblingsspielzeugs langsam verändert. Doch bald ist nicht mehr zu übersehen, dass das Mädchen immer aggressiver wird und ein äußerst befremdliches Auftreten an den Tag legt. Während die Mutter jedoch weiterhin abwiegelt und sogar ihren Ex-Mann für die Entwicklung des Kindes mitverantwortlich macht, beginnt Clyde nachzuforschen und stößt dabei auf einen alten jüdischen Volksglauben um den Totengeist „Dibbuk“, der sich Stück für Stück in den Organismus seines Wirts bohrt.

 

Der Däne Ole Bornedal hat sich einst mit seinem Film „Nightwatch – Nachtwache“ einen guten Ruf erworben und inszeniert seit dem immer wieder kleinere Genrebeiträge, die aber vorwiegend auf diversen Fantasy-Filmfesten ihr Publikum finden. Von seinem zweiten Hollywoodausflug (nach dem US-Remake seines eigenen „Nightwatch“) durfte man sich daher eigentlich etwas mehr erwarten als diesen ziemlich lauen Aufguss altbekannter Motive, diese Art „Best of“ sämtlicher einschlägiger Filme über Exorzismus oder teuflisch böse Kinder. Von Beginn an ist dabei allen (bis auf den ahnungslos schauenden Darstellern auf der Leinwand natürlich) völlig klar, was mit der kleinen Em los ist und wohin sich das Ganze entwickeln wird (nein, erstaunlicherweise nicht zum Besseren). poss 2

Auf bewährtes Augenrollen, zombiehaftes schräg in der Gegend rumstehen und Mutationen in der Stimme wird dabei ebenso wenig verzichtet wie auf das Meucheln mehr oder weniger sympathischer Nebenfiguren, während die „Wichtigen“ erstmal verschont bleiben. Und wenn sich der sorgende Vater dann schließlich nach dem Scheitern sämtlicher ärztlicher Bemühungen tatsächlich in das Stadtviertel aufmacht in dem tief in religiöses Gemurmel versunkene Fachleute ihn über die Hintergrundgeschichte unseres Dämons der Woche aufklären und sich einer von ihnen nach langem Zögern schließlich doch zur Teufelsaustreibung bereit erklärt, dann ist sie endgültig vergeben, die „Pater Karras“-Gedächtnismedaille.

 

poss 3Es gibt im Grunde nicht eine wirklich neue Idee in „Possession“ und darüber darf man sich durchaus wundern oder es dreist nennen. Denn wenn das Interessanteste an einem Horrorfilm die problematischen Familienverhältnisse der Hauptfiguren sind, dann stimmt hier vermutlich irgendwas nicht. Was das Lob aber nicht überschatten soll, welches vor allem Jeffrey Dean Morgan (der „Comedian“ aus „Watchmen“) gebührt, der hier sehr überzeugend den bärbeißigen, aber gutmütigen und besorgten Vater gibt. Auch die kleine Natasha Calis macht ihre Sache als vom Dämon besessenes und gequältes Wesen ordentlich, wie der Film überhaupt handwerklich und visuell sehr solide gemacht ist. Nur das WAS erzählt und gezeigt wird ist halt ziemlich enttäuschend, das müde Finale ausdrücklich mit eingeschlossen.

Das Einzige, was einem hier in gewissem Sinn die Haare zu Berge stehen lässt, ist die im Presseheft erzählte Mär von einer tatsächlich existierenden Dibbuk-Box. Die hat zwar keiner der Filmleute zu Gesicht bekommen, aber allein die in einer Ebay-Auktion (!) beschriebenen schlimmen Auswirkungen des Teils auf seine Besitzer hätten das Team so in Panik versetzt, dass die Bedrohung selbst über die Internet-Webseite förmlich spürbar gewesen sei und sich deshalb auch niemand traute die für den Film hergestellte Box bloß anzufassen (sie muss sich demnach also von selbst von einem Drehort zum anderen bewegt haben). Yup, ist klar und eventuell wäre das dann auch die bessere Filmstory gewesen. Vielleicht aber auch nicht.

Volker Robrahn

Boring as hell. Nicht zu

3

Boring as hell.
Nicht zu empfehlen, das ist wie der Exorzist light.
Schade das der sonst so großartige Jeffrey Dean Morgan hier so verheizt wird.

Ist zwar nicht der MEGA-Hit,

6

Ist zwar nicht der MEGA-Hit, aber nach den unzähligen Horror - und Gruselgurken der letzten Zeit, kann man diesen Film hier schon eher als relativ gelungen bezeichnen, weshalb eine "nur" 4-Augen-Bewertung meiner Meinung nach nicht angemessen ist: Jeffrey Dean Morgan spielt wie immer sehr gut, diesmal den besorgten Papa und die Kameraführung bzw. die Effekte, was die Besessenheit betrifft, können sich absolut sehen lassen. Natürlich klaut Ole Bornedal von diversen Horrorklassikern à la 'Der Exorzist', das aber ziemlich gut, warum sich also drüber aufregen ? Das Rad neu erfinden kann mittlerweile kein Film mehr, von daher ...

Solide Gruselkost mit einigen sehenswerten Effekten, gut aufgelegten Schauspielern und einem extrem schlecht gelaunten Dämon ;)

Endlich mal wieder ein wenig

7

Endlich mal wieder ein wenig Horror im Kino. (kein 3D Film um uns Pleite zu machen)
Bis auf die letzten 5 Minuten alles super.
Man sieht am Ende das "Monster" = da war dann wohl kein Budget mehr übrig.
Sah ein wenig aus wie Gollum mit Bulimie.
Sonst aber ein gelungener Film!!!!

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