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Planet Terror

Planet Terror
trashfilm , usa 2007
original
grindhouse: planet terror
regie
robert rodriguez
drehbuch
robert rodriguez
cast
josh brolin,
freddy rodriguez,
rose mcgowan,
michael biehn,
marley shelton, u.a.
spielzeit
105 Minuten
kinostart
4. Oktober 2007
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

Das erste "Grindhouse"-Projekt geht in seine zweite und wohl auch letzte Runde. Nach Startverschiebung nun doch deutlich von "Deathproof - Todsicher" abgesetzt, passt "Planet Terror" als zweiter Teil (mit Zwinkerzitat in Form des Nachrufs auf eine in "Deathproof" verblichene Figur) schon mal chronologisch besser als bei der umgekehrten Reihenfolge in den US-Kinos. Und auch sonst macht Rodriguez wesentlich mehr richtig als Kompagnon Tarantino, vor allem das Befolgen des allerersten Hollywoo-Gebots "Langweile deine Zuschauer nicht zu Tode." Das wusste ja schon B-Film-Produzentenlegende Roger Corman, der schon mal ein paar nackte Brüste oder eine Autoverfolgungsjagd, gerne auch aus einem fremden Film stammend, in seine Billigproduktionen einbaute, damit der Zuschauer auch ja bei der Stange bleibt.

Und so ist hier im Gegensatz zu Tarantinos Beitrag auch immer was los, manchmal schon zuviel des Guten, weswegen jegliche Kohärenz sich schon nach ein paar Minuten ähnlich schnell verabschiedet wie die Gesundheit der meisten Einwohner der im Zentrum stehenden texanischen Kleinstadt. Dort bricht ein merkwürdiger Virus aus, der die Angesteckten zu verrottenden mordlustigen Kreaturen macht. Bald stellt sich eine kleine Gruppe gegen die Monster: Der mysteriöse El Wray (Freddy Rodriguez), der auf der Durchfahrt seine alte Flamme Cherry Darling (Rose McGowan) trifft, die gerade ihren Job als Go-Go-Tänzerin an den Nagel gehängt hat, um Stand-Up-Comedy zu machen. Sheriff Hague (Michael Biehn), der El Wray sehr misstrauisch gegenübersteht, sich aber gezwungenermaßen an seine Seite stellt. Hagues Bruder JT (Jeff Fahey), der in seiner Grillspelunke das Rezept einer perfekten Barbecuesauce kreieren will. Und die Krankenschwester Dakota Block (Marley Shelton), die gerade in einen massiven Streit mit ihrem Ehemann (Josh Brolin) verwickelt ist, der im örtlichen Krankenhaus mysteriöse Experimente durchführt. Und dann gibt es da noch eine mysteriöse Armeeeinheit und einen gewissen Texas Ranger namens Earl McGraw...

"Planet Terror" ist im Grunde genommen eine Handvoll feiner Ideen und eindrucksvoller Szenen auf der Suche nach einem passenden Rahmen. Leider bleibt der Rahmen dann nicht nur im Zitieren sämtlicher Genre-Stereotypen (der mysteriöse Fremde, der "mad scientist", das fehlgeschlagene Experiment auf einer Militärbasis, etc.) und Vorbilder (besonders Romeros "Zombie"-Tetralogie) stecken, leider gibt es auch diverse halbgare und nicht recht zu Ende gedachte Szenen. Dadurch ist der Erzählrhythmus doch sehr holprig und Rodriguez' durchaus ansprechend abgefahrene Ideen wirken weniger wirkungsvoll als erwünscht.
Natürlich ist das schon saucool, wenngleich auf reichlich makabre Weise, wie Cherry Darling dann gegen Ende ihre MG-Beinprothese einsetzt oder wie Freddy Rodriguez als mysteriöser El Wray im von Infizierten überlaufenen Krankenhaus ordentlich aufräumt. Aber zwischendrin gibt es - trotz vieler für Genrefans feinen Schmankerl - auch die eine oder andere verhackstückt wirkende Szene. Besonders die Story um das Ehepaar Block, ursprünglich Ausgangspunkt der Geschichte, wirkt eher überflüssig und Handlungs-hemmend, trotz der netten Idee mit der Handlähmung.
Und der Scherz mit der fehlenden Filmrolle - nach einer entsprechenden Einblendung nebst Entschuldigung des Kinomanagements geht es erklärungslos und abrupt ganz woanders weiter - wird auch durch die "Grindhouse"-Idee nur mäßig gerechtfertigt. Etwas kritischer gesagt könnte man hier durchaus auch von erzählerischer Faulheit sprechen. Immerhin bleibt Rodriguez im Gegensatz zu Tarantino und "Deathproof" konsequent bei der kaputten, zerkratzten Schmuddelästhetik des "Grindhouse"-Projektes.

Konsequent ist Rodriguez ebenfalls bei der Besetzung, indem er passenderweise echte B-Film-Schauspieler wie Michael Biehn, Jeff Fahey und Josh Brolin besetzt. Nur Bruce Willis fällt da natürlich raus, dessen Gesicht ist ja nun doch sehr bekannt. Immerhin darf er als Armeegeneral eine herrlich beknackte sowie fast schon wieder geniale Erklärung für die Ereignisse liefern. Dagegen passt das Großcameo von Stacy "Fergie" Ferguson von den Black Eyed Peas als trashiges Sexluder, das blitzartig zu Blutsuppe verarbeitet wird, schon eher. Nur Tarantinos immer noch fürchterliches Chargieren wird auch hier nicht besser, auch wenn eine symbolische Kastration (noch dazu eine lustig-eklige wie hier) von Mr. "Ich hab den Größten" ja schon lange überfällig war.
Aber auch wenn Freddy Rodriguez durchaus überzeugend den mysteriösen Troublemaker gibt und Rose McGowan als Cherry Darling attraktiv ist, ihre Hauptrollen bleiben wie sämtliche Charaktere eher blass. Schauspiel ist hier halt Nebensache, stattdessen wird den derben Gore- und Splattereffekten aus der bewährten KNB-Effektstube sowie absurden Storyeinfällen reichlich Platz gelassen. Immerhin kommt Michael Parks' Auftritt als Texas Ranger Earl McGraw hier doch deutlich motivierter rüber als in "Deathproof".

Alles in allem ist "Planet Terror" eine wie gewünscht enorm trashige Hommage an die Fun-Splatter-Filme der 1980er Jahre, die in Sequenzen durchaus sehr gut zu unterhalten weiß, aber in Sachen Story und Erzählstil nicht sehr rund wirkt. Das werden Fans korrekterweise mit der "Grindhouse"-Idee entschuldigen. Aber trotz ansehnlicherem Resultat hat man hier wie schon bei "Deathproof" das Gefühl, dieser Film würde mehr Spaß machen, wenn er sich nicht so unendlich bemühen würde, ein großer Spaß zu sein. Erzwungener Spaß, wie erzwungene Nostalgie, ist nur halber Spaß und falsche Nostalgie. Und um wirklich toll zu sein, hätte es schon etwas mehr sein müssen als eine zwar unterhaltsame, aber reichlich zusammengeworfene Nummernrevue von Rodriguez' Lieblingsmomenten aus dem Genre.

Daher: Wenn das im Großen und Ganzen gescheiterte "Grindhouse"-Projekt etwas überdeutlich aufzeigt, dann, wie sehr die Generation der Selfmade-Regisseure der 1990er am Ende der Popkultur-Nostalgie angekommen ist und die Frage aufwirft, ob das Stehlen und Neu-Zusammenbauen von Genre-Elementen und Zitaten noch etwas Interessantes hervorbringen kann. Denn wo nur noch die Zitate von Zitaten im Raum stehen und das Befeuern von 70er- und 80er Jahre-Nostalgie schon als Grund und Rechtfertigung für künstlerischen Stillstand bzw. Rückfall ausreicht, dann müssen sich die Wunderkinder der letzten Dekade langsam von ihrem Zitier-als-Kopier-Stil verabschieden, bevor auch der Letzte merkt: Ist ja alles nur geklaut, mit zunehmend abfallenden Ergebnissen.
Daher hier der Pitch für eine Fortsetzung an die Zitate und Selbstreflexionen liebenden "Grindhouse"-Regisseure: Zwei recht geekige Filmfreaks werden zu Popkulturzombies, die sich auf die blutige Jagd nach Hollywood-Genre-Regisseuren machen, um ihr Gehirn zu fressen und ihre Ideen auszusaugen. Am Ende reißen sich die beiden Freunde gegenseitig die Eingeweide raus und verspeisen sie sowie schlussendlich sich selbst, weil es nichts mehr Fremdes zu klauen oder zitieren gibt. Der Titel? Grindhouse II - Das sinnlose Popkultur-Massaker. Wohl bekomm's.

Simon Staake

Das die Charaktere eher blass wirken und Schauspielerei Nebensache ist, trifft doch den Nagel auf den Kopf. Und wenn die Story nicht wirklich rund wirkt.. Ich finde wenn ein Filmemacher beschließt eine Hommage der alten B-Movies bzw. Horrorfilme zu drehen, dann nicht mit dem Gedanken das er die Darsteller besser agieren lässt und die Story aus einem Guss wirken lässt. Das würde nicht viel Sinn machen wenn es um eine Hommage alter B-Horror Filme geht, die, so weit wir alle wissen, üble Darsteller hatten und die Storys meist auch wie zusammengeflickt wirkten. Daher denke ich, dass es wohl so beabsichtigt war. Ob man dann diesen Film deshalb abwerten sollte, finde ich eher unpassend. Wenigsten hat sich die Theorie bestätigt, dass Rodriguez einen besseren und originelleren Beitrag zu diesem Thema abliefert als Tarantino (Death Proof war wirklich langweilig und einfallslos!).

8

Ich hatte Spaß!

also wenn dieser film genauso stark unterbewertet wurde wie deatproof(hätte meiner meinung nach schon mindesten 6 wenn, nich sogar 7 augen kriegen müssen),dann ist planet terror auf jeden fall der hammer!

9

Was für ein gelungener kurzweiliger Spaß, hier stört nichtmal die deutsche Syncro.

Da es eine Hommage an die Kunstform B-Movie ist darf Planet Terror auch ruhig trashig sein.

Rose Mcgowan as Cherry Darling rulez!!

Ich wünsche mir eine weiterführung des Grindhouse Konzeptes das ich übrigens nicht für gescheitert halte, ähnlich wie die B und C-Movies und Grindhouse Vorbilder wird hier eben kein Mainstream Publikum unterhalten sondern eine Subkultur.

Anders ausgedrückt wer die Vorbilder liebt wird an diesen zitatreichen Hommagen seine Freude haben.

8

rodriguez hat, im gegensatz zu tarantino, seine hausaufgaben gemacht,
und liefert eine WIRKLICHE und vor allem GELUNGENE hommage ans bahnhofskino ab...GRANDIOS...!!!

Man fragt sich halt schon, wer sich solche Trashfilme früher wirklich reingezogen hat - irgenwer muss es wohl gewesen sein, ich kenne aber irgendwie niemand in meinem persönlichen Bekanntenkreis.
Also, rein rechnerisch sollte die Sache mir der 'Hommage' doch mehr oder weniger für die Katze sein.

Hi lolliland,

ich arbeite über 10 Jahre in einer Videothek und weiss daher das zumindest bei uns 30% der Kunden straight an den Popcorn und "besonderem Film" Veröffentlichungen vorbei zu den genreübergreifenden B und C Movies greifen.

Dieses C und B Film Phenomen spielt sich in Deutschland mehr in Videotheken als in Kinos ab (es gibt halt keine typische Bahnhofskino Kultur hier), diese Video- Veröffentlichungen haben aber eine feste Fan-Gemeinde.

Und es ist schon so das vermehrt Nachfragen von B-Film Liebhabern bezüglich Grindhouse kamen (ey der Film mit der Frau mit dem Maschinengewehr als Bein, du weisst schon, wann kommt der denn?)

Es ist natürlich eventuell richtig das diese Hommage an den Kinokassen rechnerisch für die Katz ist :)
Allerdings entscheiden wie immer bei B Filmen ob nun Homagen oder Originale die Kassen in den Videotheken über Erfolg oder Misserfolg. (Tarantino weiss das übrigens auch nur zu gut).

Alle Schüsselreize für das Zielpublikum sind zumindest am Start:)

Wollte da nur mal so aus dem Nähkästchen Plaudern.

Es grüßt
Julia

5

Leider nur durschnittliches Tarantino Imitat. Langweilig und viel zu künstlich aufgesetzt. Der Hauptdarsteller mit seinem Milchbubi-Gesicht passt dort auch nicht wirklich rein. Einzig die Musik hat mir gefallen. Das ist aber zu wenig, wenn es sich um einen Film handelt.

8

ach staake, nun sei doch nicht so überkorrekt. dass du death proof nicht magst, ok, geschmäcker sind nun mal verschieden. aber was du mit deiner rezi hier machst, ist doch alberne haarspalterei. du bist genauso ein kritiker geworden, der du früher, als du angefangen hast, selbst reviews zu schreiben, nicht sein wolltest. grindhouse ist schlichtweg ein herrlicher b-splatter. hast du mal gezählt, die oft du in altkluger oberlehrermanier wohlwollende satzhälften beginnst, um sie dann mit JA ABER in den boden zu rammen. das ist der feiste, frustrierte stil desjenigen, der es eben nicht zum regisseur, sondern nur zum kritiker gebracht hat. dein problem: vermutlich kennst du einfach zu viele filme. du kannst nicht mehr genießen, du kannst den film nicht mehr wirken lassen, sondern musst ständig vergleichen, die zitatenbibel wälzen. was bin ich froh, dass mir das das meiste, was dich stört, gar nicht auffällt. nach mehrmaligen death proof und grindhouse kinobesuchen kann ich nur sagen, dass ich in den letzten monaten selten besser gelaunt aus dem kino gegangen bin und wann im kino das letzte mal szenenapplaus zu hören war, hmmm, keine ahnung. natürlich sind die filme schund, natürlich gab es schon bessere, aber sind unterhaltsam. vielleicht solltest du pressesprecher der documenta in kassel werden, ich glaube, die stehen auf echte kunstexperten und stilsichere zeitgeister wie dich. nix für ungut, aber das musste ich mal loswerden.

8

ich mag gar keine b-movies und death proof hat mir auch besser gefallen, trotzdem finde ich planet terror einfach gute unterhaltung besonders im hinblick auf das double feature (ansonsten hätte ich mir den film sicher gar nicht angesehen und was verpasst) und alleine schon wegen der coolen beinprothese die sich sicherlich jedes mädchen wünscht. sieht so aus als ob die regisseure und schauspieler spaß hatten diesen schwachsinn zu machen und ich eben auch.

7

Planet Terror ist zweifelsohne der um weiten bessere Film der beiden Doppel-Vorstellungen. Rodriguez setzt konsequent die Störungsfilter ein, was Quentin leider nicht tat. Aber das ist nicht der Grund warum Planet Terror der unterhaltsamere und handwerklich besser gemachte Film ist. Er ist nie langweilig und macht auch visuell einfach eine gute Figur. Die schrägen Charaktere (verdammt tolle Idee mit dem MG-Bein), die zwar (gewollt) etwas blass rüberkommen aber alle eine unvergessliche Darstellung abliefern, machen Rodriguez einfach zum Sieger. Mit seinen selbstironischen Figuren, den schwarzen Humor, einen tollen Soundtrack und den wirklich gut ausgedachten Actionszenen (die das Blut wahrhaft literweise spritzen lassen) hält Rodriguez den Zuschauer stets bei Laune und vergeudet keine sinnlose Zeit damit, seine Charaktere um den heißen Brei herum reden zu lassen, so wie es leider bei Death Proof der Fall war.

Tarantino mag vielleicht ein besserer Autor sein (darüber lässt sich mittlerweile streiten) aber Rodriguez ist einfach der bessere und kreativere Handwerker. Sein visueller Stil lässt den Zuschauer gleich zu Beginn an in die tolle B-Film-Atmosphäre der 70er und 80er Jahre hineinversetzen und zwar perfekt! Sieben Augen für dieses visuell gelungene und schwarzhumorige Splatter-Werk, dass aber leider eben, bis auf den visuellen Stil, nicht viel neues bietet außer Zombie-Geschnetzeltes und flache aber auch witzige Dialoge ganz im B-Film Stil. Intelligentere Spannungsmomente hätten dem Film jedoch gut getan. Der Spannungsbogen bleibt leider stets auf der Flatline.

8

mir hat der film auch sehr viel spaß gemacht und das ist immer noch das wichtigste. zwar hab ich bei manchen szenen (wie diesem ehestreit) auch gedacht, das hätte auch kürzer gehen können, aber letztlich wurde ich dank vieler cooler ideen und geilen splattereffekten verdammt gut unterhalten. alles drin was ich wollte!

8

Ich habe mich köstlich amüsiert.

9

Splatterige Zombiefilmparodie. Sehr witzig und unterhaltsam ohne die Längen des leider nur zur Hälfte gelungenen Tarantinoparts.

10

Der wohl BESTE FILM, den ich seit so ca. 10 Jahren gesehen habe. Ich habe selten so viel und so oft und herzhaft gelacht wie bei dieser Hommage an die schlechtesten Trash-Action-Streifen der 80er...einfach das Beste, was es gibt und im Grunde sowas wie das GEGENTEIL zu Death Proof...heiss. Übrigens nur auf englisch. Auf deutsch lahmt der Film teilweise arg!

10

Es tut so gut!!! Endlich kam man mal wider aus dem Kino mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Nach dem ganzen Hollywood-Mainstream-2ter, 3ter, 4ter- Teil-Scheiß ohne echte Neuerungen geht einem hier doch das Herz auf. Wenn man wie ich Mitte 20 ist und Filme wie Evil Dead oder Braindead nur auf DVD hat ist es doch ein Genuss so etwas mal im Kino auf der großen Leindwand zu sehen. Ein Spass der seit den letzen Jahren seines gleichen sucht. Und an alle die meinen es sei ja alles nur geklaut und schlecht gemacht und ohne Sinn: DAS SOLL SO! Es ist eine Hommage, es soll schlecht geschnitten, gespielt und präsentiert sein. Wäre der Film nicht so würde er sein Ziel verfehlen. Da dürfen keine Neuerungen, Spannungsbögen oder gutes Schauspiel sein. Wer auf Neues hofft ist hier falsch und dennoch hat der Film so viel mehr Innovatives als alle anderen Fantastic Four-Spiderman-King Kong-Potter Filme zusammen. Ich habe mit 10 Augen genossen!

10

Auch für mich ein Highlight der letzten Jahre.

3

Krudes Zombiegematsche ohne Sinn und Verstand. Ich war schon von Death Proof einigermaßen enttäuscht, Planet Terror allerdings ist weitaus schlechter ... in Relation zu diesem lieblos herunter gekurbelten Untotenquark finde ich im nachhinein Death Proof schon gar nicht mehr sooooo enttäuschend.

Einen Extrapunkt gibt's für Megababe CHERRY, grins :)

4

In Planet Terror wurde ich von den Kumpels reingeschleppt - unter normalen Umständen hätte ich wohl den Preis für die Kinokarte für einen anderen Film eingesetzt.
Tja,was soll ich zu diesem Zombie-Trash-Klamauk sagen?Ist ganz witzig und unterhaltend ...aber definitiv nicht mein Geschmack!

Cherry Darling ist atemberaubend mit ihren markanten Kurven und dem kirschroten Holzbein und bleibt auch nach dem Kinobesuch in Erinnerung ;-)

verdammt nochmal!!!!!

überall lese ich die krankenschwester Dakota Block

SIE IST ÄRZTIN!!!!!!
das steht auf ihrem Mantel

aber natürlich eine frau in einem spital
das muss natürlich eine schwester sein
pffffff

also...mit war in meinem ganzen leben noch nie nach einem film kotzübel!!
wahrscheinlich ist das ein grund mehr für die splatterfans den film zu sehen, aber ich frage mich wirklich wer so einen film gut finden kann..
Ich meine, ich hab ja auch gelacht, aber das ist alles echt sehr kaputt!!!

2

Also wenn Trash draufsteht, muss ja nicht gleich Müll drin sein. Leider hier geschehen. Dieser Film ist keineswegs so schlecht, dass er schon wieder gut ist. Vielmehr eine Vorstufe von richtig, absolut schlecht und das ist dann schlecht, und nicht gut.
Nur, weil man das Prinzip von Grindhouse begriffen hat, muss man sich nicht künstlich totlachen. Das machen nur Deppen.

Sogar Death Proof ist da besser gelungen.

10

Planet Terror ist schon jetzt ein Klassiker und steht auf einer Stufe mit Sin City und Pulp Fiction. Einfach spitze! Quentin - you're f****** wonderful!

5

die ersten drei viertel des films sind einfach nur geil.
im letzten viertel parodiert der film sich einfach selbst
und das lässt ihn dann zu lächerlich erscheinen.
die selbstparodierung nimmt dem ganzen dann auch den spass..

9

Ich fande den Film so Toll.Kann mir mal einer sagen wann der Film auf DVD Kommt ? ....

3

Ganz anders als bei der Kritik zu Death Proof, der nach meiner Meinung ein ganz feiner Film geworden ist, stimme ich hier S. Staake weitestgehend zu.
Zuviel Spaß und Ironie.
Wie kann ein Film nur so viel Blut und Gedärme zeigen und trotzdem so harmlos sein?
Ich fürchte, ich habe Funsplatter (Peter Jackson mal ausgenommen) gründlich satt. Leider ist Planet Terror ein Spaßfilm reinsten Wassers. (Der Tiefpunkt ist der Kalauer mit der fehlenden Filmrolle)
Muß man die Laune zu haben. Mir hat es nicht gefallen. Ich finde, wenn schon Blut fliesst (und es fliesst reichlich) muß es auch ein bisschen weh tun.

10

TOP Film!!! Kann man nicht anders sagen. Der Autor gibt vor zu verstehen das es sich um eine Hommage an das Grindhouse Kino handelt um im Endeffekt dann genau diese Punkte als negativ und abwertend auszulegen.. Das verstehe wer will!

9

super film ! ich hab echt gut gelacht. gefiel mir klar besser, als der durchnittliche deathproof, der aber auch noch ok war.
++

1

Blutiger, doller, ekliger...
Da reicht wohl kein Mariachi mehr, der in Geigenkästen n ganzes Militärarsenal mit rumschleppt und ne Bar vollpisst, da reichen keine Witze über Mongos oder Minderjährigen die Muschies ausschlecken oder "blutige Pussies" mehr, nein, jetzt kommen auch noch die Amputierten dran.
Über Geschmack lässt sich streiten, aber irgendwann merken auch die Letzten, dass an nem Haufen Scheisse zu lecken einfach nach Scheisse schmeckt. Vielleicht mag sich der ein oder andere ja "besonders" vorkommen, dass er so ne Abartigkeit toll findet, oder vielleicht auch "besonders hart", was auch immer die Ursache ist, solche Filme gehen einfach garnicht.
Dieser Film mag ja auf ne Parodie abzielen, aber ne Parodie sollte eigentlich die Schwächen eines Filmes karrikieren, nicht sie einfach wiederholen.
Für wie blöd hält der Regisseur sein Publikum?
Baut Filmstreifen rein und Kratzer und simuliert ne fehlende Filmrolle... Faulheit des Drehbuchautors passt da sicher gut!
Da haut der Typ der Tussie n Tischbein an den Stumpf- und das hält!?
(mal ganz abgesehen davon, wie die Tussie an ihrem tollen MG-Bein den Abzug betätigt- oder ist das so ne Art von Telepathie-Abzug ala Harry Potter?)
Solche Filme sind zurecht B-Movies und sollten es bleiben, eine sog. "Parodie" ist viel zuviel Ehre! Da werden Filme wie "Scary Movie" (1-4) gedreht, die man in zwei Worten erzählt hat: Sex und Kiffen.
Ich denke, man kann aus dem prüden Amerika auch kaum etwas anderes erwarten. Aber so etwas geschmacksverzerrendes, wie dieser Film ist einfach nur lächerlich. Rob Zombie gibt sich schon alle Mühe, das alte, bescheuerte Genre wiederzubeleben, wieso dann Leute, die mit Pulp Fiction oder True Romance gute Beiträge geleistet haben???

Sehr sehr enttäuschend. Schade.

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