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Pixels

Pixels
scifi-komödie , usa 2015
original
pixels
regie
chris columbus
drehbuch
tim herlihy, timothy dowling
cast
adam sandler,
kevin james,
michelle monaghan,
peter dinklage,
josh gad, u.a.
spielzeit
105 Minuten
kinostart
30. Juli 2015
homepage
http://www.pixels-film.de
bewertung

4 von 10 Augen

pixels 1Schon als Kinder waren sie echte Asse in den Videospielhallen und jetzt macht sie diese Erfahrung vielleicht zu den Rettern der Menschheit. Die Freunde Sam (Adam Sandler) und Will (Kevin James) gehören jedenfalls zu denen die sich mutig einer außerirdischen Invasion entgegenstellen, die in Form von alten Videospielmonstern erfolgt. Denn den Inhalt einer in den 80er Jahren ins All geschickten Video-Übertragung verstehen die Empfänger als Aufforderung zum Duell und beglücken die Erdlinge daher nun mit riesigen Versionen von Pac Man, Donkey Kong und Co. Verstärkt durch die Militärexpertin Violet (Michelle Monaghan), den Verschwörungstheoretiker Ludlow (Josh Gad) sowie den unausstehlichen, aber leider unentbehrlichen Videospiel-Champion Eddie (Peter Dinklage)  gerät die bunte Truppe unter gewaltigen Druck, denn die ersten Spielrunden gingen bereits zu Ungunsten der Erde aus und bei nur einer weiteren Niederlage heißt es für diese schon „Game Over“.
 

pixels 2Sie hängen beide aktuell ein wenig durch, die Karrieren der ehemaligen Kinokassenlieblinge Adam Sandler und Kevin James. Sandler konnte zuletzt mit „Urlaubsreif“ kommerziell kaum punkten, sein Film „Cobbler“ schaffte es hierzulande nicht mal mehr ins Kino und Kevin James drehte mit mehreren Jahren Verspätung aus lauter Ratlosigkeit doch noch eine Fortsetzung seines ersten Erfolgsfilms „Der Kaufhaus-Cop“. Da scheint ein Ensemble-Film mit großem Special Effects-Gewitter eine recht viel versprechende Alternative, und vom Konzept her hatte „Pixels“ eigentlich auch das Potential für großes Sommer-Popcornkino.

Das daraus aber nichts werden wird hat verschiedene Gründe. Zum Einen hat Sony dem Braten wohl von vornherein nicht so richtig getraut und das Budget auf unter 100 Millionen Dollar festgezurrt, womit man heutzutage für Blockbuster-Verhältnisse halt nur im unteren Mittelfeld  spielt. Und das sieht man auch, denn insgesamt kommt der Film was Ausstattung und Effekte angeht recht schmalbrüstig daher. In den Szenen, in denen es wirklich darauf ankommt, nämlich den zwei bis drei großen Actionsequenzen mit den monströsen Pixelmonstern gibt es allerdings visuell nicht viel zu meckern, gerade die - ähem - „Pixelhaftigkeit“ der Gegner erweist sich als äußerst passend und verleiht den betreffenden Szenen ihren nostalgischen Charme.

pixels 3Von dem kann jedoch bei den Charakteren, die man hier zusammengeschrieben hat, zu keinem Zeitpunkt die Rede sein. Wenn ein Adam Sandler in der gefühlt 83. Variante seiner typischen „Loser mit Herz“-Rolle noch klar die sympathischste und interessanteste Figur abgibt, dann muss beim Rest wirklich Einiges schief gelaufen sein und das ist es auch. Josh Gad gibt den unlustigen Voll-Nerd mit extrem hohem Nerv-Faktor, Michelle Monaghan die blasse Alibi-Frau und selbst ein Peter Dinklage kann – verunstaltet mit einer beklagenswerten Frisur – kaum etwas aus dem eindimensional charakterisierten Widerling rausholen, den er hier zu verkörpern hat. Und klar, auf irgendeine Art von Glaubwürdigkeit kommt es bei dieser Art Film nicht wirklich an, doch wie die Autoren sich hier das Leben erleichtern indem sie einfach aus einem der beiden Videospiel-Kinderfreunde den aktuellen Präsidenten der USA machen, der dann natürlich mühelos dafür sorgen kann, dass unsere Nerds zur richtigen Zeit an die richtige Stelle platziert werden, das offenbart schon eine ziemliche Dreistigkeit.

pixels 4Im Grunde ist alles, was sich zwischen den einzelnen Attacken der Pixelwesen abspielt, so überflüssig wie fad, und genauso lustlos vom Handwerker Chris Columbus inszeniert wirkt es dann auch. Dabei ist die Grundidee des Films zwar natürlich komplett absurd, aber doch einigermaßen originell und zudem ist einem das nostalgisch gefärbte Interesse gleich mehrerer Videospiel-Generationen ja eigentlich sicher. Die wurde allerdings bei Disneys „Ralph Reichts“ erst vor Kurzem doch ein ganzes Stück besser bedient. Und so präsentiert sich „Pixels“ im Endeffekt doch nur als das was man befürchten musste hier zu sehen zu bekommen: Nämlich eine Art „Ghostbusters“ für Arme.  

Volker Robrahn

Wenn ich schon den Namen Adam

Wenn ich schon den Namen Adam Sandler lese dreht sich mir der Magen um. Schade um den verschenkten Nostalgiebonus.

Hab mir mehr erwartet vom

4

Hab mir mehr erwartet vom Film, die erste halbe stunde des Filmes war reine Langeweile angesagt , erst wo der Kampf gegen die alten Video Klassiker los ging wurde es ansehnlich. Auch ich war in den 80igern ein Spielhallen Ass in sachen Videospiele, hab sogar mal ein Wettbewerb gewonnen. Aber heute würde ich mich kaum mehr an die Levels und Tricks erinnern die ich als Jugendlicher noch kannte. Es sei den man würde heute noch die Spiele spielen, wohl aber kaum ! Daher die sache mit den Top Spielern von damals ziemlich unglaubwürdig , aber die Pixels wie gesagt waren echt nett, hatten mich wirklich an die alten Klassiker erinnert... wobei ich Bomb Jack vermisst habe ... oder war in einer der Bilder doch einmal durch gehuscht ?!? ^^
Wie gesagt, hab mehr erwartet vom Film , die Story war doch sehr flach und Adam Sandler kann ich auch nicht mehr sehen ! Kevin James war mir am liebsten in King of Queens , alles andere reiner Flop was der abgeliefert hat, vielleicht sollte er wieder zurück in die Komödie Serien. Den rest der truppe... auch langweilig!
Auch von mir nur 4 Augen wegen der Pixels und der Nostalgie in Erinnerung der 80iger, da war mir "Ralphs Reichts" auch viel viel lieber !

Kevin James und Adam Sandler.

Kevin James und Adam Sandler. Mehr muss man eigentlich nicht wissen. Die haben meine Meinung nach noch niemals einen guten oder lustigen Film gemacht. Aber zumindest kann man ihnen nicht vorwerfen zu varieren. Also wer drauf steht wird hier sich auch nicht enttäuscht...

Trotz alledem sind es Voxels und keine Pixels! Allein dieses Unwissen sagt schon alles.

Einigermaßen kurzweilige

5

Einigermaßen kurzweilige Sci-fi-Comedy mit größtenteils flachen Gags, aber netten Effekten und charmanten Huldigungen an die Nerdkultur. Der Cast muss sich durch einige sehr dumme Dialoge und Sprüche durchkämpfen, Peter Dinklages Figur ist komplett unsympathisch und nervig und der Rest(Kevin James,Josh Gad,Adam Sandler,Michelle Monaghan) agiert solide.Alles in allem aber nur durchschnittliches Fast Food-Komödienkino.

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