Kleine
reine Science-Fiction-Filme haben es schwer. Wird nicht mit
großen
Stars (Will Smith, John Travolta) gelockt oder ist der Film
nicht
Teil einer bekannten Franchise ( Star Wars, Star Trek,
Alien),
interessieren sich meist nur die wirklich harten Fans für
das
Produkt. Nicht selten kommen solche Werke bei uns gar nicht
erst ins
Kino und warten darauf, als Videopremiere entdeckt zu
werden. Wobei
sich unter wenigen Juwelen allerdings auch viel Schrott
befindet.
Aus genau dieser B-Movie-Ecke kommt Regisseur David Twohy,
dessen
bisherige Werke bei uns bisher kaum ( „The Arrival“ mit
Charlie Sheen)
oder gar nicht ( „Disaster in Time“) bekannt sein dürften.
Sein
neuestes Werk hielt sich jedoch trotz größtenteils
unbekannter
Darsteller einige Wochen in den Top Ten der US Kino-Charts.
Und das
völlig zu Recht.
„Pitch
Black“ beginnt mit dem Absturz eines Transportraumschiffes
auf
einem unbekannten Planeten. Die Gruppe der Überlebenden
besteht
aus dem üblichen bunt zusammengewürfelten Haufen von starken
und schwachen, edlen und feigen Charakteren.
Ein sich zufällig an Bord befindlicher gefährlicher Mörder
ist natürlich der einzige, der zur Führungspersönlichkeit
taugt, um die Gruppe durch allerlei Gefahren zu leiten. Und
dann gibt
es da noch einen, der nicht mit offenen Karten spielt. So
weit, so
unoriginell.
Der zu erforschende Planet besitzt zwei Sonnen und daher
gibt es keine
Nacht, sondern ständige Hitze. Die vormaligen Siedler
scheinen
diese Welt ziemlich plötzlich verlassen zu haben, zumindest
deutet
der Zustand einer verwaisten Station darauf hin. Und
skelettierte
Überreste riesiger Tiere tragen ebenfalls nicht zur
Beruhigung
der Schiffbrüchigen bei. Aber die eigentliche Gefahr ist
auch
für den Zuschauer lange nicht erkennbar, und als die
Handlung
dann eine wirklich dramatische Wendung nimmt, läuft gar
nicht
mal alles so vorhersehbar ab, wie man als erfahrener
Kinobesucher
anfangs gedacht hat.
Es ist wohl nicht zu viel verraten, wenn ich auf die
beschriebene
„Wendung der Ereignisse“ eingehe. Denn wenn ein Film sich
„Pitch
Black - Planet der Finsternis“ nennt, hat entweder der
Verleih unglaublichen
Mist verzapft, oder es handelt sich eben doch nicht um eine
Welt,
auf der immer die Sonne scheint. Und genau so ist es. Wie
die Gestrandeten
herausfinden, kommt es aufgrund der Planetenkonstellationen
alle Jubeljahre
zu einer totalen Sonnenfinsternis. Dummerweise ist es auch
kurz nach
der Entdeckung dieser Tatsache schon soweit. Und in der
Dunkelheit
zeigt sich die öde Wüstenwelt von einer ganz anderen Seite
...
„Pitch
Black“ macht Spaß. Die Schauspieler sind schön unverbraucht,
sprich: unbekannt aber solide. Vin Diesel, aus „Soldat James
Ryan“
vielleicht noch am ehesten ein Begriff, gibt den rauhen
Killer Riddick
mit gutem Kern und ist cool genug, um seinen Kollegen die
Show zu
stehlen. Die attraktive Radha Mitchell muß als einziges
überlebendes
Besatzungsmitglied Fry das Kommando führen und sich
entsprechend
tough aufführen. Für einige Lacher sorgt Lewis Fitz-Gerald
als intellektueller Schöngeist und Antiquitätenhändler,
der natürlich immer seine Würde bewahrt.
Nachdem die Charaktere sich einigermaßen entwickelt haben,
versucht
der Film, uns ordentlich zu erschrecken, und das gelingt ihm
dank
sehenswerter Effekte und einfallsreicher „Kreaturen der
Nacht“ ganz
gut.
Manchmal
sind die Bilder auch einfach nur schön, wenn sich die Sonnen
übereinander schieben oder Riddick mit seinen eingebauten
„Spezialaugen“
als einziger die Ereignisse im Dunkeln beobachten kann
(welch praktische
Fähigkeit, genau am richtigen Ort). Zwar läuft natürlich
auch hier das „10 kleine Negerlein“-Prinzip ab, aber eben
nicht unbedingt
so, daß man Wetten auf das nächste Opfer abschließen
sollte. Und wer sagt eigentlich, daß Kindern in solchen
Streifen
nie etwas passiert?
„Pitch Black“ bietet gute Genre-Unterhaltung und ist
thematisch verwandten
Werken sogar überlegen. Wo „Event Horizon“ nur durch
schrille
Toneffekte und Brutalität zu beeindrucken versuchte, nimmt
dieser
Film sich sehr zurück. Wo bei „Lost in Space“ nicht nur die
Figuren,
sondern auch die Handlung im All verlorengeht, zieht „Pitch
Black“
seine Geschichte ohne Brüche und mit gelegentlichen
Überraschungen
durch. Die breite Masse wird den Film trotzdem nicht
beachten, aber
Science-Fiction-Fans können eigentlich nicht enttäuscht
sein. Und das ist doch schon was.
kleine Werbepause
Pitch Black - Planet der Finsternis
Bilder: Copyright


Echt geiler Film!
eigentlich war der film eh nicht so schlecht, aber bisschen übertrieben mit den viehern.....der film hat mir jedoch gefallen.
ein richtig geiler film
riddick.....ohhhhhh jaaaaaaaa mein gott sabber sabber....!!!!!geiler film.warum wird der immer mit alien verglichen.hab kein verständnis dafür.sorry aber dann haben manche leute keine ahnung.es gibt viel schlechtere filme als diese.und wem es nicht passt muß ihn ja nicht sn schauen.an alle fans: wir treten allen in den arsch die was anderes sagen
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