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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
abenteuer , usa 2007
original
pirates of the caribbean: at world's end
regie
gore verbinski
drehbuch
ted elliott, terry rossio
cast
johnny depp,
orlando bloom,
keira knightley,
bill nighy,
geoffrey rush,
chow yun-fat, u.a.
spielzeit
170 Minuten
kinostart
24. Mai 2007
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

Wenn ein Film zu den zehn erfolgreichsten aller Zeiten gehört und sein Einspielergebnis sogar noch locker das seines Vorgängers übertrifft, dann gibt es, zumindest nach den Gesetzen des Marktes, normalerweise überhaupt keinen Grund auf Produzentenseite, plötzlich in Panik zu verfallen. Allerdings war das Gemurre selbst der größten Fans wohl einfach nicht zu überhören, denn auch wenn alle letztes Jahr erwartungsfroh in "Fluch der Karibik 2" geströmt waren und die Kassen ordentlich klingeln ließen, so war doch kaum einer am Ende ähnlich begeistert wie noch nach dem ersten Abenteuer von Captain Jack und seinen Freunden. Als zu lang, zu überfrachtet, zu düster und zu angestrengt empfanden viele die Fortsetzung.
Grund genug offensichtlich, um sich auf Seiten der Macher noch einmal ausführlich an den eigentlich bereits simultan abgedrehten dritten Teil zu machen und daran so viele "Verbesserungen" vorzunehmen, dass es gerüchteweise sogar bis zuletzt fraglich war, ob denn der Film überhaupt zur geplanten Premiere fertig werden würde. Er ist es natürlich doch geworden und man darf nun also rätseln, wo denn im Einzelnen die Schraube angesetzt wurde. Die Vermutung liegt allerdings nahe, dass man die Kritik doch nicht so ganz richtig verstand (das wäre ja auch zu schön gewesen) und nun halt einfach ein paar zusätzliche Szenen gedreht hat, die dem Publikum eben einfach noch mehr bieten. Und somit haben wir also einen Film, der tatsächlich anders ist als sein Vorgänger: Nämlich noch länger und überfrachteter, noch viel ernster und anstrengender.

Dabei ist der Anfang von "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" (der "Fluch" ist nun also endgültig aus dem deutschen Titel verschwunden) ziemlich interessant und viel versprechend. Die ersten zwanzig Minuten schaffen mit der massenhaften Exekution von Gefangenen und der Ankunft der Freunde im Reich des Piratenkönigs Sao Feng ein bedrohliches Szenario, bei dem die Stimmung tatsächlich so bedrückt ist, dass man meint hier komme jetzt der obligatorische "düstere" Teil der Trilogie. Als dann die ersten Witzchen gemacht werden wirken diese daher auch fast unpassend und man muss zudem feststellen, dass diese in Abwesenheit des verschwundenen bzw. ziemlich toten Jack Sparrow auch recht bemüht ausfallen. Mit einem neuen Schiff und einer von Sao Feng zur Verfügung gestellten Crew gilt es für William (Orlando Bloom), Elisabeth (Keira Knightley) und Barbossa (Geoffrey Rush) dann zunächst also, ans "Ende der Welt" zu segeln, um Sparrow aus Davy Jones' Reich zu befreien. Denn allen ist klar, dass der gute Jack sowohl für die geplante große Zusammenkunft der neun Piratenkönige, als auch für diesen Film unbedingt gebraucht wird. Der Plan gelingt und es kommt schließlich zum großen Showdown zwischen den Piraten und der vom fiesen Beckett angeführten Armada der "Trade Company".

Wie ist es möglich eine Handlung, deren Grundzüge sich in zwei Sätzen zusammenfassen lassen, auf fast drei Stunden auszudehnen? Kein Problem, man lässt einfach jeden der Protagonisten gefühlte dreiundvierzigmal die Seiten wechseln, sorgt dafür, dass das Wort "Verräter" somit auf jeder zweiten Drehbuchseite auftaucht und ernennt im Schnitt alle acht Minuten jemand Neuen zum Kapitän. Dieses Prinzip verteilt man dann auf mehrere Schauplätze und das dadurch entstehende Hin und Her füllt fast mühelos zwei Drittel des Films.
Im Ernst: Es ist zwar durchaus möglich, den wechselnden Allianzen und Ränkespielen der Hauptfiguren zu folgen, es stellt sich nur die Frage, ob man daran nicht irgendwann die Lust und das Interesse verliert, um sich schließlich lieber nur noch über die Sprüche von Captain Jack zu amüsieren und von den aufwändigen Bildern und Effekten berauschen zu lassen. Wobei leider auch das gar nicht so ohne Weiteres möglich ist, denn einerseits hat man den Spaß-Faktor diesmal deutlich zurückgefahren, und Comedy-Highlights wie die Verfolgungsjagden auf Rädern oder mit Jack Sparrow am Spieß aus Teil Zwei sucht man diesmal vergebens. Und andererseits hat man sich auch am Bilderrausch wohl irgendwann satt gesehen. Gewaltige Actionszenen gibt es nämlich weniger, meist folgen wir nur der Kamera auf gewagten Fahrten, mit denen sie die zahlreichen Stürme und Wetterkapriolen sowie die massenhaft auftretenden Fabelwesen ins Bild rückt.
Denn während der originale "Fluch der Karibik" mit der untoten Mannschaft der "Black Pearl" eigentlich nur ein einziges wirklich übernatürliches Element parat hielt, entwickeln sich die beiden Fortsetzungen zu einem überbordenden Fantasy-Abenteuer, welches nur noch marginal in der Realität verhaftet bleibt. Am interessantesten kommen da noch die fast surrealen Szenen eines in der Totenwelt von absurden Halluzinationen geplagten Jack daher, die einen deutlichen Bruch zum Rest des Films darstellen und für sich genommen doch ziemlich gewagt sind.

Rund ein Dutzend Figuren wollen mittlerweile zu ihrem Recht kommen, und das hat natürlich Folgen. Denn während lediglich die Bedeutung der Magierin Tia Dalma deutlich ausgebaut wird, bleiben andere Charaktere entweder blass oder im Laufe des Films gleich ganz auf der Strecke, indem sie ihren letzten Atemzug aushauchen. Dem von Chow Yun-Fat verkörperten und groß beworbenen Sao Feng gelingt dabei übrigens gleich Beides auf einmal. Der vormals noch so herrlich fiese Captain Barbossa ist nun plötzlich gar nicht mehr böse und verkommt zum guten Onkel, lediglich der ebenfalls stark gehypte Kurzauftritt vom rollenden Stein Keith Richards darf schon als genauso schräg wie gelungen bezeichnet werden. Von der Romanze zwischen Will und Elizabeth ist bis kurz vor Schluss auch Nichts mehr zu spüren, da Keira Knightley viel zu sehr damit beschäftigt ist, grimmig zu gucken um als harte Kämpferin ernst genommen zu werden.
Das Finale selbst ist dann recht hübsch gelungen und hält auch noch eine wirklich mal überraschende Entwicklung bereit. Der Weg dorthin ist allerdings, wie beschrieben, ein sehr anstrengender und mühevoller. Es klingt grausam und es ist einfach auch sehr schade, aber: Die "Pirates of the Caribbean"-Reihe gehört letztendlich wohl doch in die schlimme Schublade mit der Aufschrift "Matrix". Denn auch hier hätten wir eigentlich Nichts verpasst, wenn man es nach dem absolut gelungenen ersten Teil einfach hätte gut sein lassen.

Denn was nun nach all den zusätzlichen Bearbeitungen entstand, ist ein wahres Monstrum von Film, auf das der Stempel "too much" noch viel eindeutiger passt als auf den von dieser Seuche ebenfalls betroffenen, aber dabei immer noch unterhaltsamen dritten "Spider-Man"-Film. "Am Ende der Welt" ist dagegen über weite Strecken kaum noch zu goutieren. Dieses "Jahr der dritten Teile" scheint also ein sehr problematisches für die großen Blockbuster zu werden.

Volker Robrahn

4

Der erste Teil profitierte stark davon, dass er so etwas wie den Reiz des Neuen hatte: Ironischer Piratenfilm und Captain Jack Sparrow. War einfach mal was Neues. Aber der daraus resultierende Witz und Charme reichte kaum fuer den ersten Teil.

Aber was solls, wird man sich gedacht haben, der Erfolg solcher Filme (Fortsetzung von erfolgreichen Filmen) ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Also wird er genauso sicher auch produziert. Und zwar im McDonalds-Stil: Viel CGI, viel Hype, viel Merchandising.

Ich goenne den Machern den Erfolg, aber ich schuettele den Kopf ueber die Leute, die fuer sowas Geld ausgeben. Vielleicht fall ich aber auch einfach aus der Zielgruppe raus...

tja - don't believe the hype. hab nur den einser gesehen - das reicht glaube ich.

3

wenn ich diese Kritik lese bekomm ich schon wieder nen Anfall. Nein nicht etwa weil ich die Kitik für daneben halte, sondern weil sie LEIDER den Nagel mal wieder auf den Kopf trifft!

Warum in Gottes Namen werden die Filmemacher nicht irgendwann mal schlau aus Vorgängern wie Matrix II, III und Star Wars Episode I-III und sehen ein, dass weniger manchmal einfach mehr ist. Dieser ganze CGI Kram war zu Beginn seiner Entwicklung vielleicht noch beeindruckend, aber mittlerweile NERVT es einfach nur. Jerry Bruckheimer und Co. bräuchten wirklich mal nen Denkzettel, indem sie vielleicht mal auf der Hälfte ihrer Produktionskosten von 350 Millionen Dollar sitzen bleiben würden, weil die Kinogänger das ganze Krach-Peng-Kawumm Zeugs einfach mal boykottieren, aber das wird wohl nur Wunschdenken bleiben...

Klar kommt man in solch einem Genre bzw solch einem Film nicht ohne Effekte etc.. aus aber das ganze sollte in Solch einem Rahmen gehalten werden das es nicht alles andere in den Hintergrund stellt und zum Hauptanliegen des Filmes mutiert!

So bleibt einem nur die Hoffnung, das vielleicht doch irgendwann mal ein Umdenken stattfindet, und wieder mehr auf Handlung, Dialoge und Atmossphäre etc.. gesetzt wird, denn das ist es nunmal was einen guten Film ausmacht!

Nunja die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!

Ich hab mir auch den 2.Teil gespart und werde auch wohl beim 3.Teil warten, bis ich mir beide auf DVD anschauen kann. Interessant finde ich aber, wie der Film bisher bei den Userbewertungen von imdb.com gelobt wird. 8,8 als Schnitt!
Fand ich bloss einen bemerkenswerten Kontrast zu dieser Rezension.

Der erste Teil hatte schon deutliche Längen. Statt sich für den Zweiten eine schöne Geschichte auszudenken, wurde nur der Aufwand vergrößert und in allen Belangen eines draufgesetzt, aber eben auch im Bereich der Längen, was einen Film ergab, der nur knapp über Mittelmaß schwebte. Für den dritten Teil hatte ich persönlich die Hoffnung, dass es "irgendwie" besser wird, aber nach der Kritik von Herrn Robrahn ist mir jetzt klar, in welche Richtung die Macher gegangen sind - in die falsche.
Wer das mit einer Kinokarte unterstützt, ist selbst Schuld, wenn sich solche Geschichten Jahr für Jahr wiederholen. Qualität findet wohl nur noch in den kleinen Programmkinos statt. Aber die Zuschauerzahlen werden sicher belegen, wie es mit den Ansprüchen des Volkes aussieht...

Right, der zweite Teil war schon schlimm scheiße.

8

Da sieht man mal wie unterschiedlich Geschmäcker sind. der 2. Teil hat hier schon miese Kritiken bekommen und hat mich wunderbar unterhalten. War meiner Meinung nach einen schöner Kinoabend und auch auf DVD immer wieder spaßig. Genau das gleich Bild hab ich auch von Teil 3. Seien wir doch mal ehrlich, bei einem solchen Film ist die Geschichte doch eher ein kleiner Bonus. Spaß hats auf jedenfall gemacht und das erwarte ich von so einem Film nicht mehr und nicht weniger.

Ich hätte mal Lust auf ein wirklich düsteres Piratenepos ohne Blockbuster-Gedöns.
Ds würde ich mir noch gerne angucken. Aber immer diese witzigen Action-Serein ab 12 Jahren von Jerry Bruckheimer...

Da hau ich mir den Säbel doch lieber selber ins Auge.

7

Hüüülfe. Filmszene wird älter, es gibt seit Neuestem eine Prüfung(?) der eingegebenen Kommentare und dennoch werde ich hier weiterhin von Blobs & Co beleidigt, weil ich mir gerne solche Filme ansehe. Und bzgl. "Hype" und "McDonalds-Stil" - da hätte man sich schon beim ersten Teil melden müssen. Naja, wen kümmern die Meinunen von Leuten, die den Film noch nicht gesegen haben ;)

Daher zum Film: Nicht so gut wie Teil 1, aber wiederum besser als Teil 2! Witzig, gute Action und Keith Richards ^^ Klare Schwächen stellen anfängliche, doofe Gags dar, einige Längen und die vernachlässigte Liebesgeschichte von Orlando und Keira - schade... (dass ich das mal schreibe). Wem die ersten beiden Filme gefallen haben, der muss nicht zu Hause auf dem Sofa Hollywood-Boykott spielen, sondern darf sich über einen immer noch genialen Jack Sparrow freuen. Und wie immer: Schön warten, bis der Abspann über die Leinwand gezogen ist.

Vielleicht sollten fähige Leute mal "Monkey Island" verfilmen. Das wäre mal ein Stoff mit Witz, Charme und Fantasie. Nur ist zu vermuten, dass es wieder die Falschen in die Finger kriegen und ähnlich wie die letzten(?) beiden Teile der Karibik-Trilogie ausschlachten und kaputt machen.

4

@Stan

Na, beleidigen wollte ich Dich nicht (und habe ich auch nicht). Ich glaube Dir ja, dass Du sinnentleerte Effektschlachten als gute Unterhaltung ansiehst. Da bist Du ja nicht der Einzige und es ist ja auch Nichts wofuer man sich entschuldigen muesste. Genauso wenig muss man sich entschuldigen, wenn man McDonalds fuer ein Restaurant und Britney Spears fuer eine talentierte Saengerin haelt.

Es zeigt vielleicht aber, wie niedrig die Erwartungshaltung an einen "Kinofilm" im Moment ist. Es wird fuer voellig normal gehalten, dass ein Film einfach nur noch ein Teil der Vermarktungskette ist. Seite an Seite mit dem dazugehoerenden Computerspielen, irgendeinem MTV-Gewinnspiel und den unvermeidlichen Happy-Meal-Figuren. Ob eine Geschichte dabei erzaehlt wird und ob diese spannend ist - das ist einfach kein Kriterium. Hauptsache es gibt den passenden Klingelton. Eigentlich fehlt nur noch, dass man die Schauspieler in einer Casting Show aussucht. Naja, kommt noch.

5

Mittelmaß. Mehr kann man leider nicht geben. 170 minuten sind viel zu lang und alle anderen Kritikpunkte wurden in dem Bericht bereits erwähnt.
Zu abgedreht, zuviel aus der Realität schon weg, jeder wechselt hundertmal die Seiten und im Endeffekt lebt der Film nur von zwei Sachen: Jack Sparrow und CGI. Alles andere ist leider nur Mittel zum Zweck.

Da habe ich für die schon wieder überschnell angekündigten Teile 4, 5 und 6 (bzw. eine weitere Fluch der Karibik-Trilogie) keine große Lust mehr.

Monkey Island wäre ein guter Ansatz für einen witzigen und schönen Piratenfilm mit Abenteuer. Allerdings werde ich das Gefühl auch nicht los, dass die Macher von Fluch der Karibik auch große Fans des Spiels sind..ihr wißt schon was ich meine.

Ich nehme nur mal ein paar Teile aus der Kritik heraus um mal nachzuhaken.

"Denn allen ist klar, dass der gute Jack sowohl für die geplante große Zusammenkunft der neun Piratenkönige,[...]gebraucht wird."

Nachdem was ich eben im Kino gesehen habe, ist das bis auf Barbossa und Calypso zum Anfang noch Keinem anderen klar.

"Comedy-Highlights wie die Verfolgungsjagden auf Rädern oder mit Jack Sparrow am Spieß aus Teil Zwei sucht man diesmal vergebens."

Das liegt vor allem daran, dass es der dritte Teil der Triologie ist und dieser eben nicht ganz so witzig ist. Wenn man nach solchen und ähnlichen Szenen ausschau hält guckt man sich am besten den zweiten Teil noch einmal an und verwendet das nicht als ungerechtfertigte Kritik an einem weiterführenden, aber anderen Teil.

"Gewaltige Actionszenen gibt es nämlich weniger, meist folgen wir nur der Kamera auf gewagten Fahrten, mit denen sie die zahlreichen Stürme und Wetterkapriolen sowie die massenhaft auftretenden Fabelwesen ins Bild rückt."

Die zahlreichen Stürme ist eigentlich falsch, denn eigentlich ist es nur ein Sturm und was mit Wetterkapriolen gemeint ist muss man wohl in den Sternen nachlesen. Denn auch hier kann ich mich lediglich an diesen einen Sturm, den man natürlich als Wetterkapriole benennen kann, erinnern.
Eigentlich gibt es gar nicht soviele Fabelwesen. Das wäre Calypso weil sie im Ursprung aus der griechischen Mythologie entstammt und vielleicht auch noch Davy Jones, als adaption des fliegenden Holländers. Die anderen "Fabelwesen" respektive die Crew von Jones sind keine Fabelwesen sondern nur Matrosen die an die Dutchman gebunden sind und sich entsprechend ihrem Umfeld angepasst haben, also meeresartig geworden sind, jedoch spielen sie keine wichtige Rolle - mit Ausnahme des Vaters. Und die gab es soweit das im Double Feature ersichtlich war auch schon im zweiten Teil, also sind bis auf Calypso keine weiteren hinzugekommen, so das man von massenhaft wohl nicht sprechen kann. Denn anders müsste man im ersten Teil dann auch von masshaft in Szene gesetzten Zombies reden, was wohl nicht der Fall war.

2

@Blobbb:
Ganz genau!!
Das schöne aber daran ist, dass scheinbar diese Tendenz des "Lasst uns machen was wir wollen, das dumme Volk frisst es eh, wenn wir es nur genug aufbauschen" im kippen zu sein scheint.
Es gab immer wieder Zeiten, in denen die gewaltigen Studiobosse sich auf ihren angeblich todsicheren Erfolgsrezepten ausgeruht haben, bis dann plötzlich die Stimmung umkippte und die Leute merkten, dass sie verarscht wurden; anschliessend wurden dann neue stilistische "junge Wilde" zu Helden und somit zu den Pionieren frischer Ideen und liessen die alten Fürze im Morast sitzen...
Dieser Wechsel liegt jetzt scheinbar in greifbarer Nähe, denn trotz all dem millionenschweren Hype hört man die Leute über viele dieser geplanten Blockbuster nur noch unken... Gottseidank lassen sich auch die simpelsten Popcornkinogänger nicht für ewig auf die Schippe nehmen. Also Hollywood: Du musst wohl langsam wieder Deine Budgets durch echte Qualität ersetzen, hilft alles nichts!

2

Dünne Story, platte Dialoge, oberflächliche Charaktere, grausige Synchronisation, z.T. schwache Schauspieler. Einfach nur schlecht....

8

Gleich mal das Negative: Von der Story her ist Teil 3 etwas sehr über die Stränge geschlagen. Realistisch war Teil 1 auch nicht, aber er blieb auf dem Boden. Aber damit hat man sich ja bereits abgefunden. Ziemlich krass war auch gleich der Anfang mit der in der Rezession angesprochenen Massenexekution. Jut, für ne FSK 12 hat es gereicht und die is auch gerechtfertigt, aber die Tatsache das auch Kinder ab 6+ mit Erwachsenen den Film sehen können, stimmt einen ziemlich bedenklich. Besonders krass fand ich das Eltern sogar ihre Kleinen mit zur 22 Uhr Premiere mitgeschleppt haben...oh mann. Aber zum Film. Kurz und bündig. Mir hats gefallen. Ich fande der Film hatte auf Grund seiner Länge erstaunlicherweise keine Längen und wenn man sich mit der abstrusen Story angefreundet hat, nimmt man alles in Kauf und freut sich über gelungene optische Spielereien. Was mir allerdings am besten gefallen hat, war der allgegenwärtige Humor, der nach den ständigen Szenenwechseln von Teil 2 von nur Actionszenen und nur Spaßszenen ohne Storybezug endlich wieder vorhanden war. Und düster war der Film...da freut sich der GRoße und die Kleinen verkriechen sich :-)...

Wie auch immer, sehr große Geschmackssache. Ohne Depp würde der Film für die Hunde gehen und die Story is zwar total irre aber insgesamt ganz lustig ausgefallen. Aber naja, wie gesagt mir hats gefallen.

4

ich kann der kritik voll und ganz zustimmen.. vollig überfrachtet die zweite große enttäuschung nach spiderman3. da fragt man sich wieso man überhaupt noch 7,5 und mehr für kino zahlt....

8

Hallo,

ich war gestern im Triple-Feature von Fluch der Karibik und muss sagen, dass ich wirklich gut unterhalten wurde.

Das liegt mit Sicherheit nicht daran, dass meine Erwartungshaltungen auf MTV-Niveau geschrumpft sind. Ich bin kein großer Freund von Bruckheimer-Produktionen und schaue mir lieber die zehnte Wiederholung von "kleineren" Filmen a la Little Miss Sunshine an.

Alle drei Teile sind aber meiner Meinung nach gutes Entertainment mit einem charismatischen Hauptdarsteller, tollen Effekten und Kostümen, etc. Langeweile ist bei mir nicht aufgekommen und von deutlichen Längen habe ich auch nichts bemerkt. Sicherlich kann man da anderer Meinung sein.
Alle Befürworter des Films als Leute mit niedrigen Erwartungshaltungen ohne Anspruch zu charakterisieren, die sich vom Merchandising blenden lassen, ist aber falsch.

9

Der 3. Teil von Pirates of the Carribean hat mir sehr gut gefallen und ist meiner Meinung nach inhaltlich gelungener und auch lustiger und unterhaltsamer als Teil 2, wenn er auch von der Qualität her nicht ganz an Teil 1 heranreicht.Er enthält viele humorvolle und ironische Szenen, die auch darstellerisch sehr gelungen sind, besonders wenn es sich um Szenen mit Johnny Depp als Captain Sparrow handelt, der hier wieder zu schauspielerischer Höchstform wie in Teil 1 aufläuft. Auch Geoffrey Rush als Captain Barbossa hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn er in diesem Teil sympathischer und weniger brutal als in Teil 1 dargestellt wird. Orlando Bloom als Will Turner hat besonders in der 2. Hälfte und gegen Ende des Films einige darstellerisch sehr gelungene Auftritte, was meiner Ansicht nach auch auf Keira Knightley als Elisabeth zutrifft, die endlich etwas mehr Spielzeit als in den vorherigen Filmen bekommen hat. Die übrigen wichtigen Rollen sind ebenfalls gut besetzt,wobei besonders die großartige Darstellung der Magierin hervorzuheben ist. Auch der Kurzauftritt von Keith Richards als Jack Sparrows Vater ist sehr gelungen.
Die technischen Tricks und Special Effects sind ebenfalls sehr gelungen, auch an unterhaltsamen Actionszenen und gut choreografierten Kämpfen mangelt es nicht.
Ich empfinde den Filme weder als langweilig noch als zu lang oder langatmig und fühlte mich vom Anfang bis zum Ende gut unterhalten, was auch für die Mehrzahl der übrigen Besucher der von mir besuchten Spätvorstellung am 23.5.07 zutraf. "Pirates of the Carribean- Am Ende der Welt" ist gutes Popcornkino ohne grosse intellektuelle Ansprüche mit einem großartigen Johnny Depp. Er ist für Fans von Johnny Depp und unterhaltsamen Action-, Abenteuer- und Fantasyfilmen durchaus eine Kinokarte wert, wenn man sich gut unterhalten lassen oder amüsieren will.

6

Naja, in der unteren Hälfte ist jetzt schon ein wenig zu hart. Der Film sieht gut aus, manche Szenen sind echt sehenswert und die Geschichte... lebt von ihrem Ende. Da verzeiht man ihr auch, dass sie gerade im Mittelteil fast nur aus dem besonders bedrohlichen aussprechen bestimmter Namen besteht.

Sicher: man hätte das ganze besser machen können, und vor allem ein wenig schneller und gewitzter. Die ganzen Verräterspielereien würden mehr Spass machen, wenn man sie zumindest mit Geschwindigkeit würzen würde.

Leider ändert das nichts daran, das Tintenfischkopf Jones immernoch kein toller Bösewicht ist.

Das alte Fortsetzungsproblem: zu lang, zu viel Geld.

Trotzdem finde ich, dass der Film schon in die besser Hälfte gehört: die Kameraarbeit ist durchweg gut, die visuellen Effekte seeehr schick. Die Schauspieler sind gut, echte Fehlleistungen sind nicht vorhanden. Gerade der Ausflug an den Grund des Meeres ist ein Part, der einfach nur noch als 'gut' zu bezeichnen ist.

Den Vergleich zu Matrix finde ich hinkend.

10

Naja wer sich seine Meinung von anderen vorgeben lässt ist selber schuld. Ich meine hier alle die, die den Film noch nicht einmal gesehen haben und sich hier ausheulen, wie schlecht der Film doch ist. Nur weil einer eine schlechte Rezension geschrieben hat, kann ich mir noch kein Urteil über einen Film erlauben, den ich noch nicht einmal gesehen habe. Da es ja schließlich des Autoren seine persönliche Meinung ist.
Geht einfach hin und schaut ihn euch an, und meckert dann rum, aber nicht vorher.
Ich persönlich finde die Fluch der Karibik Reihe einfach nur geil, weil man da für sein Geld viel zu sehen bekommt. Ich gehe bestimmt nicht in solche Filme und erwarte dann tiefgründige, hochphilosophische Dialoge. Ich will da mit meinem Popcorn sitzen und unterhalten werden, und genau das tut der Film.
Ob nun der ganze Merchandise-Kram gerechtfertigt ist oder nicht, sei einmal dahingestellt. Aber es wird ja auch keiner gezwungen, sich an entsprechenden Gewinnspielen zu beteiligen oder die Junior Tüte mit Jack Sparrow Figur bei McD. zu kaufen. Diese Art von Vermarktung ist aber kein Phänomen unserer Zeit, sondern gab es schon bei den ersten Star Wars Filmen mitte der 70er.

Egal. Ich persönlich finde die Reihe hervorragend und mit diesem Film zu einem passendem Ende gebracht. Und wenn alles klappt, kann man sich auf einen 4. Teil freuen. Und auf die Menge von Negativkritiken, von Leuten die vorher wieder rummekeln, dass der Film scheisse ist.

8

Also ich kann mich nur anschließen: bin knapp 3 Stunden wunderbar unterhalten wurden. Sicherlich war das ständige Jeder-verrät-Jeden etwas anstrengend und angestrengt, dies wurde aber doch oft genug durch kleinere oder größere Witzeleien aufgelockert. Ich hab mich jedenfalls nicht gelangweilt und auch der Rest des Kinosaals schien sich deutlich zu amüsieren. Natürlich waren Teil 2 und 3 nicht mehr so schön locker-flockig wie Teil 1, aber man muss doch etwas mehr als dumme Sprüche bieten, um nicht als Parodie seiner selbst zu enden. Die Charakterentwicklung fand ich interessant und auch im Großen und Ganzen nachvollziehbar.

Fazit: Lustig, unterhaltsam und abwechslungsreich. Wen interessiert, wie es mit Jack weitergeht, wird nicht enttäuscht werden. Für intellektuelle Filmchen muss man halt ins Programmkino um die Ecke gehen.

10

ich finde die kritik mieß ich war gestern in der prewiev und war begeistert, bereits am anfang kriegt man schon eine tollen eindruck der sich den ganzen film bis auf den leicht langwierign mittelteil, hält. die gigantische seeschlacht übertrifft meiner meinung anch sogar die schlachtszenen von "herr der ringe"

@Blobbb: Ja ja, den Abgesang auf die Unterhaltungsindustrie und deren Konsumenten darf man sich ja hier schon seit mindestens acht Jahren (nicht "im Moment") von zahlreichen Usern immer und immer wieder anhören. Ich h-a-s-s-e es. Man muss auch in der Öffentlichkeit schon aufpassen, dass man keine Pseudo-Intellektuellen um sich hat, wenn man gerade gesteht: "Ja! Ich habe gelacht, als Jack Sparrow mal wieder...". Huiiii, denn dann rümpfen sich die Nasen und böse Blicke tangieren einen, weil man ja Mitschuldiger ist an der Finanzierung des Imperiums für Massenverblödung. Komisch nur, dass man diese Menschen immer um sich hat man nie unter sich ist. Und diese Leute sitzen nicht im Programmkino oder zu Hause im Schaukelstuhl und lesen Goethe oder Schiller. Nein, sie sitzen neben dir im Kino, sie hocken im Fast-Food-Restaurant und auch hier bei Filmszene - auf der Seite, auf welcher man die Kritik der Verfilmung einer Disney-Attraktion mit skurrilen Figuren und knallbonbonfarbenen Kulissen nachlesen darf. Und sie sind nicht hergesurft, um zu schauen ob daraus - schwupps - nach den ersten beiden Teilen plötzlich eine sozialkritische Dokumentation der Kolonialzeit mit Konzentration auf charakterliche Entwicklungen eines invertierten Piratenkapitäns geworden ist. Sie wollen lästern, andere nerven und gerade im Xyz-Magazin Nachgelesenes als eigene Gedanken verkaufen. Gibt es denn kein Forum, welches deinen intellektuellen Ansprüchen genügt und in welchem über Menschen wie mich, die mitverantwortlich sind für die völlige Verblödung der Menschheit, hergezogen werden kann? Zur Strafe gehe ich morgen noch mal rein... ;)

3

zitat: die gigantische seeschlacht übertrifft meiner meinung anch sogar die schlachtszenen von "herr der ringe"

hmmm, war wohl im falschen film ...

also wenn ich die reaktionen des publikums gestern in der premiere mit denen im ersten teil, dass sagt schon alles. ab und zu mal ein schmunzler aber eigentlich nix wirklich tolles. fand sogar den tintenfisch kapitän am sympatischsten -.- der herr depp hat meiner meinung nach nur genervt :-/

optisch eigentlich ganz gut gelungen aber zu viele logische und inhaltliche sachen die entweder unaufgeklärt bleiben oder sehr zu verwirrungen geführt haben.

war mit 8 leuten im kino, keiner fand den film wirklich gut. selbst die frauen! :D

9

fast so gut wie der erste Teil und wesendlich besser als der zweite Teil

5

Ja, enttäuschend. Fällt gegenüber dem zweiten Teil erheblich ab.

3

Es ist sehr schade, was ich da gestern sehen musste. Die Vorfreude war immens. Nach den ersten beiden Teilen konnte man nun wirklich einiges erwarten. Vor allen Dingen die "spitzohrige Reinlegerei" am Ende des zweiten Teils war spaßig. Aber wir der Faden jetzt im 3. Teil weitergesponnen wurde gefällt mir nicht.
Es sterben zu viele symphatische Charaktere, die Hexe Tia Dalma entwickelt sich zu aboslutem Schwachsinn. Sao Feng taucht als Bösewicht auf und ist so schnell weg, dass man sich wundert warum er überhaupt auf dem Plakat und in der Werbung auftaucht. Elisabeth wird leider zur Piratenkönigin, was total doof ist...und so setzt sich sie "Storyunzufriedenheit" im erheblichen Maße fort....Schade, schade

Kaptain Jack widerrum ist eine Freude, die aber leider zu kurz währt. Keith Richards Cameo ist amtlich !

Schade, schade.. hier hat das Spiderman oder "Dritter Teil Phänomen" zugeschlagen...viel ist nicht gleich gut viel....

4

... peinlich

Das ist eigentlich das passendste was mir zu diesem Film einfällt. Ich selbst bin großer Anhänger der ersten 2 Filme gewesen, die meiner Meinung nach einfach nur GENIAL waren aber was hier beim dritten Teil abgeliefert wurde zählt wohl zur ganz unteren Kategorie.

Ist der Sinn einer Fortsetzung nicht das abschließen begonnener Handlungsstränge? Ich denke doch! Aber was wird hier gemacht? Ach, wir packen einfach nochmal ein riesiges Knäul von Strängen drauf, das kriegen wir schon irgendwie hin. Es ist nicht so, dass man dem Film nicht mehr folgen kann, das Problem besteht darin, dass nun einfach keine Zeit mehr blieb irgendwas wirklich ausgeschmückt aufzulösen. Alles ist einfach lieblos dahin geklatscht und so schnell erzählt, dass sich zahlreiche inhaltiliche Fragen ergeben.

Nähme man den Film die CGI und Jack Sparrow, was würde wohl übrig bleiben? Eine wirre und an den Haaren herbeigezogene Story die sich teilweise jeglicher Logik entzieht gepaart mit Schauspielern, die verzweifelt versuchen auch nur einen Hauch ihrer Rolle an den Zuschauer zu bringen.
Wenn man überhaupt das Bedürfnis verspüren sollte diesen Film anzuschaun, dann sollte man das noch tunlichst im Kino tun, denn da kann man sich wenigstens noch an den Spezialeffekten erfreuen, zu Hause bleibt warscheinlich schließlich nur Jack Sparrow der einzige Lichtblick in diesen langatmigen drei Stunden.
Was mir nach dem Kinobesuch blieb war ein sehr deutlicher Eindruck:

GÄHN!

Da hätte sicher jeder FdK Fan ein besseres Drehbuch schreiben können.

PS: "die gigantische seeschlacht übertrifft meiner meinung anch sogar die schlachtszenen von "herr der ringe""

*pruuuuust* Zwei Schiffskolonnen segeln aufeinander! zu (und das ohne Rudern, ich wüsste gern ob der Wind auch aus mehr als 2 Richtungen wehen kann). Die Armada der EITC war ja mal wohl ein schlechter Scherz, verschwommene Schatten am Horizont die im weiteren Verlauf der Geschichte einfach ignoriert wurden...

10

Geniale Popcorn Kino Unterhaltung

4

schon sekunden nach dem film bleibt nix mehr davon hängen.

ein wahrhaft unwichtiges und ziemlich unspannendes werk, mit schier ermüdendem showdown und einigen lächerlichkeiten in der handlung.

fast alle schauspieler bleiben blass, einzig naomi harris schafft sowas ähnliches wie eine aura aufzubauen.

und,ja okay.keith richards is auch ganz lustig.

ansonsten KEIN FILM für die spätvorstellung..

4

Tja viel Gesabbel und am Ende ne Seeschlacht wo die Augen nicht mehr mitkommen. Da hätte man aber mehr erwarten können. Außerdem nervt es das
die Figuren alle zwei Sekunden die Seiten wechseln (wieso sollte man die Story verstehen wollen??? die scriptschreiber wollten wahrscheinlich möglichst viele Twists einbauen und sind über das Ziel hinausgeschossen)

4

war gestern drin...um mich kurz zu fassen: der film hat einige lustige und spannende momente, und der film ist natürlich super gemacht und tolle schauspieler, dennoch ist der film wirklich SEHR langatmig und eintönig. also wirklich nur was für eingefleischte fans der ersten beiden teile.

9

@gähn: Dir ist schon bewusst, dass man sowohl mit als auch gegen den Wind Segeln kann ( wie sonnst sollte man sonst bei eienr Regatta nach der Wende auch weiter fahren können). Dh es ist SEHR WOHL möglich, dass zwei Flotten aufeinander zu segeln. Wie sagt Dieter Nuhr immer so schön: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr***e halten."

Abgesehen davon, dass dies in einem Fantasy Film(!) eh volkommen egal wäre. Hauptsache man lässt mal wieder den Bildungsbürger raus hängen.

8

Na, na, nicht gleich beleidigen...
*** kleiner Spoiler ****
@Ric Gähns Aussage bezog sich sicher auf die Aussagen beider Seiten kurz vor Beginn der Schlacht, sie hätten günstigen Wind (also Rückenwind). Der Wind wehte also wirklich aus verschiedenen Richtungen (was allerdings eine Falle von Calypso war)
*** Ende ****
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich bin gut unterhalten worden. Genau das hatte ich erwartet.

9

Ja hast recht, das mit der Beleidigung war dumm und ich möchte mich hiermit dafür Entschuldigen. Lieber gähn, tut mir leid. Ebenso möcht ich mich für meine Tippfehler entschuldigen, aber es war früh und ich war sauer.

Nachdem ich mich jetzt beruhigt hab möchte ich noch meine Kritik posten:

WOW....so sieht perfektes Popcornkino aus. Der Film unterhält trotz seiner langen Laufzeit von Anfang bis Ende Perfekt und hat keinen einzigen Durchhänger. Im Gegenteil von mir aus hätte der Film noch ne Stunde gehen können. Einfach grandios wie alle möglichen Storyfäden die irgendwan in den ersten Teilen ausgeworfen wurden, wieder aufgenommen werden. Auch sämtliche Charaktere, inklusive der Nebencharaktere (ja auch die Tiere), sind wieder dabei. Dazu noch ein genialer Gastauftritt von Jack Sparrows Dad. Und am Ende bekommt man den spektakulärsten Shodown seit der Schlacht auf den Pelenor Feldern bei Herr der Ringe. Insgesamt ist die letzte halbe Stunde absolut gelungen.
Der Film hat wirklich alles: Spannung, Plot Twists, Humor, bisschen Horror, geniale Action, sensationelle Effekte, super Aktionszenen, tolle Schauspieler, viele kleien Details und dazu noch ein stimmiges Gesamtbild. Für Freunde des Popcornkinos ein MUST SEE.

PS Nein ich bin weder anspruchslos noch dumm.

Ich bin weder schadenfroh noch hab ich diesen Film (schon) gesehen...Aber als ich gerade die Kritik gelesen habe und mir im Hintergrund all die unzähligen Kino-Trailer, die ich in den letzen Wochen im Fernsehn sehen musste, wieder einfielen, konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen...

Ich glaube zwar nicht, dass das den Menschen endlich mal eine Lehre sein wird, dass Trailer, Werbung oder künstlich gehyptes aufbauschen einen Film selbst niemals besser werden lässt...aber ich würde es mir wünschen...
Wie gesagt, ich bin eigentlich nicht schadenfroh...aber dennoch täte es gut, wenn irgendwann sogar die breite Masse endlich merkt, dass ein Film nicht unbedingt gut sein muss, weil der ja ach so süüüüüse johnny depp wieder mitspielt oder weil der erste Teil ja so absolut "crazy" war... (man denke da an die Matrix-Triologie wie "crazy" die war...)

Ohne den Film gesehen zu haben - ich finds schade, dass einerseits absolut durchschnittliche Filme so dermassen gehypt werden, dass sie in wirklich aller Munde sind und es andererseits wirklich tolle Filme gibt, die keiner kennt, geschweige denn flächedeckend in den Kinos gezeigt wird, dadurch meist unbekannt bleiben und das nur, weil nicht Millionen von Dollars in die Publicity gesteckt wurde.

Es lebe das Geld, mit dem man Mist anscheinend glaubwürdig als Highlights verkaufen kann...

Gruß
Dr.Knorr

7

Teil 1 und 2 fand ich gut, konnte sie aber nie ein zweites Mal sehen, weil die Storys einfach schlecht und langweilig waren.
Was hier einfach so begeistert ist das perfekte Märchen einer Piratenwelt. Eine Welt, welche es in der Art zwar nicht gegeben hat, in welche man aber gerne mal für ein paar Stunden abtauchen und Abenteuer und Karibik-Flair erleben möchte. Dazu kommt dann auch noch einegehörige Portion Selbstironie und der geniale Jack Sparrow. Dass Johnny Depp auch nach zwei Filmen erneut begeistern kann, ist schon bemerkenswert für die Filmwelt. Nur wenige Figuren schaffen das.

Tja, die Story ist offenbar schon wieder vom Studio-Praktikanten geschrieben worden, einfach schlecht. Echt schade. Ich frage mich immer wieder, warum man bei Sequels nicht noch einmal alles gibt, um sich als Produzent/Regisseur/Drehbuchschreiber mit einem furiosen Finale unsterblich zu machen. Naja...

Dennoch komme ich nicht um eine gute Wertung herum. Der Film unterhält und macht einfach Spaß. Und welcher Film im Programmkino, mit schlechter Story, hat das jemals geschafft? ;)

2

Du meine Güte, ich wusste nicht dass man Unfug so lang machen kann.
Man mag über Fantasylastigkeit der Handlung ja gespaltener Meinung sein, aber der eklatante Mangel einer echten Handlung lässt sich auch mit noch so vielen Effekten nicht übertünchen. Bisher habe ich nie eine Kinovorführung vorzeitig verlassen, jedoch hat dieser Film den Gedanken daran mehr als einmal in meinen Kopf gepflanzt. Die Tatsache dass ich überhaupt meinen Gedanken nachgehen konnte zeigt schon, dass mich der Film nicht im entferntesten fesseln konnte. Selten war es so egal was auf der Leinwand passiert, denn warum soll man dem ganzen folgen, wenn es eh keinen Sinn macht sich die Namen der Nebencharaktere zu merken, da sie bereits nach wenigen Minuten verheitzt werden oder einfach komplett Sinnlos sind. Die Tatsache dass der "böse" Gegenspieler blass und ohne jegliche Motivation erscheint, tut ihr übriges.
Alles in allem ein unglaublich unnützer Film. Am besten man trennt den ersten Teil geistig aus der Trilogie, denn außer den Namen der personen hat er nichts mit diesem Unsinn zu tun. Letztlich wurden sogar Persönlichkeiten der Charaktere soweit vermurkst, dass man auch einfach einen anderen Schauspieler hätte nehmen können.
Fazit: Schrecklich. 2 Augen für die solide technische Umsetzung und die Inszenierung der Armada.

5

Der Film ist nur Durchschnitt. Mehr auch nicht. Die Story ist mehr als schwach, der Film insgesamt viel zu lang. Habe mich teilweise wirklich sehr gelangweilt.
Sehenswert sind höchstens die wiedermal brillianten Spezialeffekte und das hohe Niveau der Schausspieler. Johny Depp briliert einmal mehr in der Rolle als Captain Jack Sparrow. Dadurch gewinnt der Film zu dem an etwas Komik und Unterhaltung.
2 Augen für die technische Umsetzung,
2 Augen für die Schausspieler und
1 Auge für zeitweise wirklich witzige Szenen
-> machen 5 Augen insgesamt!

5

naja was bleibt noch zu sagen - die kritik nimmt mir die worte aus dem mund.

der soundtrack ist nett (bringt aber auch nix wirklich neues), die inszenierung ist teils schon sehr geil und ein paar schöne bilder sind auch dabei.
aber die behauptung, dass ein film diesen formats keine geschichte braucht, ist schlichtweg blödsinnig. ich hab mich im kino selten so gelangweilt. zum glück hab ich nur 4,50 bezahlt.

3

Hier eine ernst gemeinte und etwas ausführlichere Kritik:

Ich hab seitdem ich aus dem Kino in dem ich den zweiten Teil gesehen habe ein halbes Jahr auf diesen Film hingefiebert. Der Trailer machte mich schon etwas mistrauisch, aber ich dachte mir: Gute Effekte - gute Musik und Johnny Depp.... wird schon werden.
Aber ich fand ihn absolut enttäuschent. Die gigantischen und teilweise vollkommen fehl eingesezten Effekte (Die Wahrsagerin wird zur riesigen Göttin...usw.) stumpfen einen quasi ab. Es kracht, rumst und knallt auf der Leinwand und es geht einem am Auge vorbei ohne eine Spur zu hinterlassen. Ebenso reagiert man dann auch auf die verdrehten Dialoge bei denen man teilweise gar nicht mehr hinterherkommt, da (wie in der Kritik sehr passend erklärt) ein Verräter nach dem Anderen die FIlmgeschichte kreuzt und einige Sachen derart aus der Luft gegriffen wirken, dass es absolut unglaubwürdig wirkt (auf einmal gibt es nämlich einen Piratenbund von dem man zuuuufälliger weise noch nie etwas gehört hat- ja ja... schon recht.) Und somit verlässt man das Kino enttäuscht über einen so schwachen Abschluss einer wunderbaren Grundidee und am nächsten Tag... was bleibt da noch? Nichts. Man hat vermutlich nur noch das ständige Wummern und Krachen der Soundeffekte in der Brust....

1

Nachdem der zweite Teil schon eine sehr blamable Vorstellung war kann man den dritten Teil eigentlich nur noch als wahre Schande bezeichnen.

Der wunderschöne erste Teil, ein klasse Film, ist geradezu fürchterlich entstellt worden durch diesen jetzt dritten Teil.

Im ersten Teil ging es noch um Abenteuer von Piraten, die durch den unterhaltsamen Fluch um den Schatz auf interessante Weise aufgelockert wurden.

Im zweiten und im dritten noch viel mehr ging es eigentlich nur noch um totalen Quatsch (Fantasy) und die Piratengeschichten waren eigentlich überhaupt nicht mehr präsent und schienen einem beinahe vollkommen unwichtig für den Handlungsverlauf. War das wirklich nötig ? Was wollte man erreichen ? Was hat sich Regisseur bloß dabei gedacht ?

Es ist wirklich eine Schande, wenn großartige Filme durch stümperhafte Fortsetzungen förmlich in der Luft zerrissen werden.

Pirates of Carribean - Fluch der Karibik hatte ein geniales Konzept. Seefahrer und Piratengeschichten aus der spannenden Kolonialzeit durch dosierten Fantasyeinsatz aufgepeppt und einzigartig und mit dem Humor der Hauptdarsteller genial.
Von diesem Erfolgskonzept ist in den folgenden Teilen nichts mehr zu erkennen. Die Filme spielen in einer völlig verrückt gewordenen Welt und haben so gut wie nichts mehr mit dem eigentlichen Kern der Handlungswelt zu tun. Damit verfehlt die Story ihren Titel völlig, sagt mir was hat der Quatsch mit Piraten in der Karibik zu tun, ich sehe da keine Verbindung.
Dieser konzeptionelle Fehler wirkt schwer und offensichtlich wurde versucht durch immer skurilleren und plumperen, völlig überzogenen, geschmacklosen und flachen Witzen, die bis zur Lächerlichkeit überreizt wurden, dieser Mangel an Substanz auszugleichen, was den ganzen Film eigentlich nur noch unerträglicher gemacht hat, als er ohnehin schon ist.

Ich bin sehr enttäuscht, die schlechten Filme häufen sich in letzter Zeit. Irgendwie sind alle Filme in der Tendenz immer verrückter geworden. Ich möchte nicht die ganze Zeit angetsrengt überlegen, was mir Regisseur wohl sagen wollte, wenn ich ins Kino gehe, ich möchte eine locker leichte Unterhaltung geniessen. Alles Müll, was es in letzter Zeit so gibt.

Hoffentlich ändert sich dieser Trend bald.

Buddel

3

350 Millionen Dollar Produktionskosten, 3 Stunden Dauer, eine dauernd wechselnde Story und vieel zu vieele special effects machen den film meiner meinung nach immernoch nicht gut :-!

ziemlich stark übertrieben und zu lang!

10

Ich verstehe echt die Kritiken einiger Personen hier nicht so ganz, vor allem wenn es um das Thema Storyline geht. Sicher handelt es sich beim 3. Teil der Fluch der Karibik Saga nicht um eine 0815 Story, aber sie ist auf jeden Fall verständlich gestaltet. Natürlich sollte man dafür die ersten beiden Teile gesehen haben, aber das ist bei Trilogien sowieso selbstverständlich. Ich finde es sehr gut umgesetzt, dass man nicht -im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Filmen- schon nach 10 Minuten das Ende abschätzen kann. Natürlich erfordert Fluch der Karibik eine wenig Gehirnleistung, aber ich glaube, das kann man den Zuschauern auch zumuten. Spätestens am Ende erklärt sich sowieso von selbst, welcher Charakter für welche Seite und aus welchen Beweggründen handelt.

Weiterhin positiv anzuführen ist die geniale Leistung der Schauspieler. Ich denke, der Film glänzt, ähnlich dem ersten und zweiten Teil, durch seine überragende Komik, besonders des Hauptdarstellers. Es ist sehr angenehm, dass Captain Jack Sparrow nicht mehr so stark in die lächerliche Tollpatschigkeit des zweiten Teils verfällt. Auch den anderen Schauspielern, allen voran Keira Knightley, lässt sich eine hervorragende Leistung attestieren. Dies gilt auch für Orlando Bloom, der zwar aufgrund des Drehbuchs nicht viele Möglichkeiten bekommt sich zu beweisen, aber am Ende doch überzeugen kann.

Ich denke nicht, dass den Machern die Ideen in irgendeiner Weise ausgehen. Man kann eine ganze Reihe interessante neue Aspekte aufführen: Das beginnt mit dem Reich der Toten. Ich finde es sehr mutig vom Regisseur den Irrsinn in einem Mainstream Movie auf diese Weise darzustellen. Weiterhin lässt sich auch die Idee der Gottheit als Besonderheit auszeichnen, die der Handlung eine neue Ebene eröffnet. Zusätzlich lässt sich hier noch anführen, z.B. die Erweiterung des Aktionsradius und der Einbeziehung Asiens (auch wenn das nicht hochinnovativ ist), die Idee des Paktes der Piratenfürsten oder auch die Wandlung Keira Knightleys von einer Frau, die sich ihrer Gefühle nicht sicher war, zur Anführerin der Piraten mit bestimmtem Handlungswillen. Das sind wesentlich mehr erfrischende Ideen, als in den meisten Kinofilmen der letzten Zeit à la Spiderman, Mr Bean, James Bond, 7 Zwerge usw.

Zu guter Letzt möchte ich noch die großartigen Actionszenen herausheben. Natürlich kann man jetzt wieder sagen, der Film gefällt mir nicht, weil man von den 170 Minuten nur insgesamt 40 Minuten Action bewundern kann. Aber das war auch noch nie der direkte Anspruch von Fluch der Karibik. Wenn ich 2 Stunden lang Explosionen und Schießereien anschauen will, kann ich auch zu Stirb Langsam mit Bruce Willis greifen. Fluch der Karibik hingegen lebt zum Einen von seinem Unterhaltungswert und zum Anderen von der genialen Qualität der Actionszenen. Meines Erachtens ist das Seegefecht innerhalb des Strudels eine der besten Szenen überhaupt, die ich bis jetzt gesehen habe.

FAZIT: Abschließend muss man festhalten, dass der dritte Teil von Fluch der Karibik keineswegs nach dem Schema F verläuft. Wer allerdings offen ist für 3 Stunden Unterhaltung pur und geniale Actionszenen wird von diesem Film einfach begeistert sein. Man sollte allerdings beide Vorgänge ausreichend gut kennen, damit das Verständnis erleichtert wird und man die Komik genießen kann.

8

wir waren gestern im kino und haben den film gesehen und zugegeben er ist gruseliger und düsterer als die beiden vorgänger aber die seeschlachten und ein überragender jhonny depp sorgen dennoch für beste unterhaltung einziger grösserer nachteil des films ist das die komik aus den ersten beiden teilen um einiges zurückgefahren wurde deshalb 2 punkte abzug der film ist für einen amüsanten kinoabend bestens geeignet

3

Eines würde mich interessieren. Vielleicht hab ichs nicht mitbekommen, weil ich den Film viiiiiel zu langatmig fand. Aber kann mir jemand evtl folgendes erklären:

*********SPOILER*******
Das Kind mit welchem Keira Knightley am Ende an den Strand geht, ist doch das gleiche, welches in der Anfangsszene gehängt wurde.
*********SPOILERENDE***
Hab ich da irgendwas verpasst oder nicht verstanden (kann gut sein, dass ich zwischendrin mal 2-3min die Augen zu hatte)?

8

Also sorry an alle die den Film so zerreißen. Aber wenn ihr wirklich sagt Teil 2 war besser, hatte keine längen und weniger CGI dann müsste ihr in nem anderen Film gewesen sein.
Teil 3 ist um LÄNGEN besser als TEil 2. Klar nicht so gut wie TEil 1, aber ganz ehrlich, wenn man sich jetzt TEil 1 nochmal ansieht dann findet man den auch lahm.

Zum Film :

Meine Befürchtungen waren dass der Film übertrieben sein wird mit CGI und Captain Jack, sodass der am Ende nervt.
Aber genau das Gegenteil ist eingetreten. Ausser die Schlacht am Ende und der Wasserfall war ja wohl kaum was besonderes CGI!
Jack tritt genau oft genug auf, ich finde den Film richtig gut (ausser vlt. Keira mit ihrer William Wallace Ansprache gegen Ende)

Um längen besser als 2 und evtl. etwas schlechter als Teil 1, und das Ende finde ich auch richtig gut!

Und ihr sagt der Film sei zu lang ?Ich finde dass es im ganzen Film nicht eine langatmige Szene gibt. Einfach nur TOP der Film.

Lasst euch nicht von den ganzen negativen Kritiken beeinflussen, vondenen die Hälfte den Film nicht gesehen hat und die nur stänkern wollen weil Teil 2 schlecht war.
Geht einfach selbst rein.

Klar soweit ?

5

Wieder einmal ein typisches Beispiel für "Super Trailer - mittelmässiger Film".

Der dritte Teil ist ein Riesenspektakel was aber nie richtig zündet und durch sehr wirren Handlungsstränge und kruden Wendungen sehr konfus wirkt. Das Kino war trotz 32 Grad Aussentemperatur proppenvoll, trotzdem konnte man kaum mal ein Lachen vernehmen und wenn dann oftmals nur bei Szenen mit dem Affen oder den beiden Piraten Trotteln mit dem unechten Auge.

Die richtig witzigen Gags findet man dann leider auch nicht wirklich und selbst Johnny Depp wirkt bei weitem nicht mehr lustig so wie in den ersten beiden Teilen. Ganz besonders nervend sind die Traumsequenzen mit seinen "Doppelgängern" ..... gähn.

Sehr enttäuschend auch der Auftritt von Chow Yun Fat - aus dieser Rolle hätte man viel mehr machen können, leider wird das Potenzial nicht genutzt und endet in einer eher peinlichen Klischee Nummer.

Fazit: Ganz nettes Popcorn Kino mit bombastischer Musik, mitreissenden Bildern, zu schnell gefilmter Action, teilweise unterforderten Darstellern und reichlich blöden und völlig unpassenden aber typisch amerikanischen Sprüchen ("Willst du mich heiraten?" .... ha ha ha....) - ein Film den man kein zweites Mal sehen muss aber der einen doch halbwegs gut für einen Kinoabend unterhalten kann. Nicht mehr und nicht weniger.

9

egal, was andere sagen, mir haben alle drei teile sehr gut gefallen, obwohl der dritte schon ein wenig lang ist.
es hpert zwar ein wenig an allem , doch das gesamtkonzept ist gelungen!

6

Ich kann dir nur zustimmen. Fand den auch schlechter als den ersten Teil.

8

Der Film ist ein würdiger Abschluß der Trilogie (vorerst...). Die Story ist, wenn man die ersten beiden Teile gesehen hat, logisch und konsequent. Erfreulicherweise legt der Film seine Albernheit ab und wird zunehmend ernster, was vor allem den Hauptdarstellern und der Geschichte gut tut. Das Ende allein ist ohnehin schon den Kinobesuch wert, einfach überwältigend und ohne Frage genau die Schlacht, auf die man die ganze Zeit gewartet hat.
Enttäuscht war ich von Calypso und auch der Armada von Lord Beckett. Das sah mal wieder ganz nach Zeitdruck/Geldmangel der Produktion aus (wer die Extras auf der DVD von FDK2 gesehen hat, weiß wovon ich spreche).

Fazit: Ein furioses Finale mit interessantem Ende.

6

*********SPOILER*******
Das Kind mit welchem Keira Knightley am Ende an den Strand geht, ist doch das gleiche, welches in der Anfangsszene gehängt wurde.
*********SPOILERENDE***

Jap, kam mir auch so vor. Vll wollten sie nicht extra eins casten, weils ja eh kaum wer sieht ... naja

8

Mal zu der Kritik oben:

"Wie ist es möglich eine Handlung, deren Grundzüge sich in zwei Sätzen zusammenfassen lassen, auf fast drei Stunden auszudehnen?"

So ein Schwachsinn. Sie Grundzüge von fast jedem anderen Film lassen sich ebenfalls in 2 Sätzen zusammenfassen. Na und?

"Kein Problem, man lässt einfach jeden der Protagonisten gefühlte dreiundvierzigmal die Seiten wechseln, sorgt dafür, dass das Wort "Verräter" somit auf jeder zweiten Drehbuchseite auftaucht[...]"
Wir haben es hier auch mit Piraten zu tun. Man muß nur einmal verstanden haben, dass jeder seine eigenen Ziele verfolgte, und dann ist die Sache einleuchtend.

"[...]und ernennt im Schnitt alle acht Minuten jemand Neuen zum Kapitän."
Wer wurde denn, außer Elisabeth und Will, noch zum Kapitän ernannt?

"Es ist zwar durchaus möglich, den wechselnden Allianzen und Ränkespielen der Hauptfiguren zu folgen, es stellt sich nur die Frage, ob man daran nicht irgendwann die Lust und das Interesse verliert, um sich schließlich lieber nur noch über die Sprüche von Captain Jack zu amüsieren und von den aufwändigen Bildern und Effekten berauschen zu lassen."
Wo ist denn das Problem, den "Ränkespielen" der Hauptfiguren zu folgen und sich GLEICHZEITIG über Jacks Sprüche zu amüsieren und den aufwändigen Bildern berauschen zu lassen????

"Denn während der originale "Fluch der Karibik" mit der untoten Mannschaft der "Black Pearl" eigentlich nur ein einziges wirklich übernatürliches Element parat hielt, entwickeln sich die beiden Fortsetzungen zu einem überbordenden Fantasy-Abenteuer, welches nur noch marginal in der Realität verhaftet bleibt."
Na, Gott sei dank! Wie unoriginell wären wenn die Nachfolger geworden, wenn man ständig auf den "Fluch" vom ersten Teil zurückgegriffen hätte?

"Der vormals noch so herrlich fiese Captain Barbossa ist nun plötzlich gar nicht mehr böse und verkommt zum guten Onkel,[...]"
Das hängt ein bischen mit der Geschichte zusammen ( Im ersten Teil hatte er eine Crew + ein Schiff und keine Sorgen.). Ansonsten ändert er seinen Charakter nicht. Ja, er stiehlt am Ende wieder die Black Pearl von Sparrow.

Alles in allem kann ich sagen, dass der Film gute Unterhaltung bieten konnte. Er war wieder vom gleichen Stil wie Teil 1 und 2.

4

Was für ein riesen Haufen Bullshit
EIgentlich bin ich ein grosser Fan von "Black Pearl" und
"Dead Mens Chest" (Wobei dieser auch wesentlich schlechter war als Teil 1.

Aber was ich beim letzte Teil vergesetzt bekam war eine Beleidigung meiner Augen.

***Achtung SPOILER***

Wer eine 10-Meter grosse Tia Dalma die aussieht als hätte die Tricktechniker von der Herkules-serie gemacht. Peinlich, peinlich. Oh ich wusste gar nicht, dass Singapur aussieht wie eine Ecke im Themenpark, originell Mister Verbinski.
Nicht zu vergessen unsere Keira Knightley die uns in als Pirätenkönigin zeigt, dass sie nicht wirklich Schauspieltalent besitzt. Da wäre noch die Segio Leone Spaghettiwesternmusik gegen Ende als sich die zwei Parteien auf einer Sandbank treffen. WAS SOLL DASS!

***SPOILER Ende***

Insgesamt ist die Geschichte ziemlich Kitschig und die Ideenlosigkeit der Autoren ist der Höhepunkt des Ganzen.
Potential wäre da gewesen aber es muss immer mehr, knalliger, actionreicher werden. Gratuliere es ist ein überfülltes CGI Spektakel geworden welches den Charme von Teil 1 gegen Effekthascherei getauscht hat.

Darum gibt von mir 4 Augen für Jack Sparrow uns seinen Vater (Keith Richards) "Wie gehts Mutter?"

9

War gestern im Kino..und das einzige was ich sagen kann ist ..WOOOW O_O, ich kriegte meine Augen gar nicht mehr zu. Vor allem dieser Kampf im Strudel entschädigt für einige Längen, die der Film zugegebener maßen, hatte.
Klar die Story war etwas schwerer zu folgen, aber gegen Ende wurde doch eigentlich recht deutlich, warum Wer was gemacht gemacht hat.
Aber dises 'Seitenwechseln' macht doch gerade den Reiz an diesen Filmen aus...man weiß nie genau, wer grade auf wessen Seite ist.
War doch schon im ersten Teil so (wie oft hat Jack in teil 1, Will hintergagngen? 2-3 mal?)

*****SPOILER***
Vor allem die Szene, als Jack befreit ist..und sich alle gegenseitig mit ihren Pistolen bedrohen..und keiner überhaubt so richtig weiß, wen er bedrohen soll, ist doch wohl zum brüllen ^^
***************

Viele reden hier von 'unlogisch', realitätsfern ..und loben dabei den ersten Teil in höchsten Tönen. Klar der erste zählt zu dem besten...aber trotzdem finde ich untote-Skelette auch nicht grade sehr logisch.^^

ich hab alles gekriegt was ich wollte...und das war Unterhaltung, geile Musik, Bombast pur und ne geile Seeschlacht...Piraten eben.
Und die Leute die immer nur nörgerln, wie schlcht doch diese gehypten Hollywood-Filme sind, geht doch ins Kulturkinound schaut euch da einen irgendeinen französich/italienischen Film an, wo ihr intellektuell auch gefordert seid.
adios

9

VIER AUGEN?! Jahaa, dann geh ich doch lieber in die Videothek und leih mir Käpt'n Blaubär aus oder Erkan und Stefan und die Mächte der Finsternis. Oder noch besser: Alien vs. Predator! Ja, denn die haben mehr Punkte bekommen.

Spaß beiseite: Der beste Film, die ich seit langem gesehen habe. Hier war alles drin und alles dran. Eine für den dritten Teil gute Story, grandiose Action, unsere liebgewonnenen Charaktere und viel Witz.

********* SPOILER **********
alkgakslghaölsghakslghajksgh
aosig das kind am ende ist
definitiv nicht das kind vom
anfang (s. auch cast) kadfjdl
askgaklsghajdhgasgjashgjasgha
********* SPOILER **********

3

Einfach viel zu viel. Man verliert tatsächlich die Lust dem ganzen noch folgen zu wollen und begnügt sich damit, von den Effekten berieseln zu lassen.

Der erste Teil war halt noch weitestgehend eine sehr klassische Piratenstory, während die Nachfolger einfach zu abgedreht für die Allgemeinheit sind.

2

Leider kann ich auch nur zwei Augen vergeben.

********* SPOILER **********
Unlogische Szenen, bspw. wenn Depp am Ende der Seeschlach trocken aus dem Wasser steigt, nach dem Flug mit dem Gleitdrachen, der im Wasser landet und ings. wird eine riesige Seeschlacht aufgebaut und ein Piratenbund geschmiedet, der am Filmende überhaupt keine Bedeutung mehr hat.
********* SPOILER **********

Zusammengefasst: Langatmig, unlogisch und einfach nur reine Zeitverschwendung.

9

Haha, unlogisch? Ach nö! Baron Münchhausen ritt auf einer Kanonenkugel und da habe ich mir gedacht,: Komisch, die muß doch runterfallen bei dem Gewicht. Aber damals war ich sechs!

Entweder schaue ich den ganzen Tag nur Discovery Channel, oder ich hab Spass an solchen, wirklich gut gemachten Filmen!

Grüßle
Der Piranha

4

ich schließe mich voll und ganz an..

ES WAR SOOOOOOOOOOOOO LANGWEILIG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Der Witz von Teil 1 und 2 ist fast gänzlich verloren.
Vielleicht 2-3 gute Lacher, aber das wars.

Und die Seeschlacht am Ende ist zwar actionreich, aber reißt lange nicht
den ganzen Film aus seiner Misere.

Alles in allem:

EIN SCHLECHTER FILM..

Der Vergleich mit Matrix und seinem Abflachen von Teil 2 und 3
ist durchaus angemessen !!!

6

Konnte nicht bis ganz zum Schluss sitzenbleiben. Kann jemand mal die Szene nach dem Abspann schildern?

9

Fand den Film so gut wie die beiden andere Teile. Die Kritik mag vielleicht stimmen, mich stören die genannten Punkte jedoch nicht. Von den großen Filmtrilogien gehört Fluch der Karibik neben Indiana Jones und Mad Max zu meinen Favoriten. Wem das Thema gefällt und die Charaktere wird die Filme mögen, andere bevorzugen eben Herr der Ringe oder Star Wars.

8

Komischerweise muss ich sagen, dass die Kritikpunkte stimmen, aber der Film mir trotzdem sehr gut gefallen hat! Erstaunliche!! Selten sind 170 Minuten soo schnell vergangen...selbst die Pause kam total unerwartet. Tja, irgendwie hab ich mich recht gut entertainen lassen und es gab selbst genug Witze; das merkt man am nachträglichen resumieren des Films mit Freunden. Hab ihn mir echt schlechter vorgestellt. Schon krass, dass Presse-Meinung und User-Kritik sooo weit auseinanderliegen (siehe andere (englische) Filmseiten).

10

Da merkt man wirklich mal wieder wie sehr Geschmäcker auseinander gehen können, denn wie man schon an meiner Bewertung sieht fande ich den Film absolut gelungen...meiner Meinung nach der beste der Trilogie.

Erstmal muss ich sagen, dass es mir bei jeder einzelnen Rezesion die Schuhe ausgezogen hat, wenn jemand Teil 3 mit Teil 1 verglichen hat. Auch wenn es beides Teile einer Trilogie sind, so hat Teil 3 doch wahrlich wenig mit Teil 1 gemeinsam. Meiner Meinung nach sind die beiden Filme keinesfalls vergleichbar. Teil 1 fand ich absolut genial, bei Teil 2 war ich beim ersten Mal schauen reichlich unentschlossen wie ich ihn nun finden soll, konnte mich aber noch mit anfreunden und finde ihn nur auch gut aber Teil 3 hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe.

Absolut spannende Story die die 3 Std. keinefalls lang erscheinen lässt, tolle Schauspieler und ein Soundtrack vom feinstend. Jedoch gibt es auch was zu bemängeln, z.B. die überflüssigen Szenen mit der Befreiung Calypsos (ja da stellte sich dann eine leichte Schläfrigkeit ein) und die übertriebenen Wahnvorstellungen von Jack. Als er noch in Davy Jones' Locker war, war das ganze ja noch nachzuvollziehen aber schon die beiden kleinen Jacks auf seiner Schulter fande ich lächerlich. Aber gut, der Captain hat wohl doch einen Knacks davon getragen.

Dafür, dass der Charakter Sao Feng so groß umworben wurde, fiel er recht dürftig aus. Ich fande den Charakter zu anfang sehr viel versprechend und hatte mir mehr erhofft. Sein Abgang war mehr als enttäuschend. Aber irgendwie war er da kein Einzelfall. Auch dem guten James Norrington (den ich sehr gern mochte) hat man ebefalls keinen würdigen Abschied gegönnt. Wirklich schade!

Deutlich aufgebauscht fande ich die Rolle der Elizabeth Swann. Im ersten Teil noch die Unschuld vom Lande aus gutem Haus und nun eine Piratenkönigen...was für eine Karriere.

Aber all das sind für mich Mängel, die jeder Film aufzuweisen hat und die die geniale Musik und der einzigartige Humor dieser Trilogie alle mal wieder wett machen.

Ich für meinen Teil wurde wunderbar unterhalten und habe das Geld gern investiert.

1

Ich war heute in dem Film und auch mich hat er maßlos enttäuscht, nicht nur dass er inhaltlich verworren war, er war schlichtweg nicht spannend, jeder hat irgendwas irgendwo gemacht, jeder hat jeden verraten und dann waren sie doch wieder zusammen: Eine steigende Spannung auf das kommende war nicht vorhanden. Das meiste war ein echter Quark und völlig uninspiriert. Kleine Kostprobe?
1. Was sollte das mit den unzähligen Jack Sparrows? Was sollte daran bitteschön originell und witzig sein? Habe ich schon in Otto Walkes Filmen aus den 80ern und in Sitcoms zigfach gesehen!
2. Will macht Elisabeth mitten im Gefecht(?)einen Heiratsantrag und dass, obwohl sie vorher in diesem 3. Teil nicht eine Liebesszene hatten! (Ironie ein) Natürlich hören auch die Gegner auf zu kämpfen, während sie sich küssen (Ironie aus).
3. Will wechselt die Seiten, obwohl er mit Elisabeth und ein klein wenig auch mit Jack befreundet ist (von Jack ist man das ja gewohnt, Will hat sich wohl den Verräter-Virus wie die meisten eingefangen)?!
4. Die übergroße Callipso verwandelt sich in Tausende Krebse, wozu?
Außerdem bewirkt sie einen riesigen Sturm und Strudel, und wieder: Wozu? Auch das wirkt vollkommen uninspiriert.
So könnte ich noch einiges anführen, was ich mir schenke, da der Film einfach zu schlecht ist.
Teil 1 war noch toll, Teil 2 überflüssig, Teil 3 ein sprichwörtlicher Schlag ins Wasser. Das 1 Auge gibts für einige witzige Szenen und die Musik.

9

Nachdem im zweiten Teil noch mehr Seemansgarn gesponnen wurde als in Teil eins, war es nicht überraschend, dass der dritte Teil das ganze Stroygeflecht auf die Spitze treiben würde. Aber ist es nicht genau das, was wir erwartet haben? Das Problem mit dem Abschluss der FDK Trilogie ist das selbe wie bei Matrix: man wird nicht überrascht. Alle angerissenen Handlungsstränge werden erstaunlich unspektakulär aufgelöst und in manchen Fällen (Rettung von Jack Sparrow) behilft man sich eben mit ein paar Mythen (Rand der Welt). Im Mittelteil gibt es kaum eine Person, die nicht mindestens ein mal die Seiten gewechselt hat oder deren Loyalität nicht ganz deutlich wird, so dass man hier tatsächlich den Eindruck gewinnen könnte, man versuche Zeit zu schinden, um auf das große Finale hinzuarbeiten.
Warum vergebe ich trotz dieser Kritikpunkte neun Augen? Ganz einfach: man wird prächtig unterhalten und die knapp drei Stunden vergehen wie im Flug. Das erwähnte "Wer-ist-für-wen?"-Spiel entwickelt sich zum Running Gag und es darf auch darüber herzhaft gelacht werden. Und die Idee, Barbossa wiederzubeleben, war ein genialer Schachzug, denn das Duell der Kapitäne ist einfach zu gut.
Über den Showdown brauch ich wohl nichts zu schreiben, der sucht seinesgleichen. Die Choreografie ist fantastisch, die Effekte bombastisch und die eingestreuten Gags lassen zusammen mit dem genialen Soundtrack die Hoffnung aufkommen, es möge noch eine Weil andauern.
Ein Auge ziehe ich ab, weil der Anfang unpassend düster ist und aus dem Ende der Welt zu wenig gemacht wurde. Man fährt halt mal kurz hin und darüber hinaus. Ganz einfach :-) Aber auch darüber darf gelacht werden und wer in der Lage ist, ein Auge zuzudrücken und das ganze als Blödsinn hinzunehmen, wird seinen Spaß haben.

8

Ein sehr unterhaltsamer Film!
Aber die groß beworbene Seeschlacht ist ein Witz!!!
Im Grunde bekämpfen sich nur 2 Schiffe (genau wie den vorherigen Teilen!)

7

Dies ist sicher nicht der beste Teil von allen aber er hat mich sehr gut unterhalten im gegensatz zum 2 Teil. Am Anfang ist der 3 teil sehr kompliziert doch so gegen schluss versteht man den Film auch richtig.

9

Super Unterhaltung von Anfang bis Ende. Der zweite war dagegen todlangweilig und zerfahren. Der erste Teil aber straffer und etwas besser. Mir hat die Wahnsinns-Wüstenszene richtig gut gefallen. Wann gabs zum letzten mal so witzigen und schön anzuschauenden Nonsens.

5

Ziemlich entaeuschend,war teil1 noch perfektes entertainment, teil2 schwaecher aber noch recht unterhaltsam ist teil3 ueber weite strecken nur lagweilig,die handlung ist total verworren und die grosse seeschlacht findet gar nicht statt[man laesst 2 flotten auffahren die am ende gar nicht kaemfen,ausser den 2 flagschiffen].Was mich aber am meisten generft hat war die tatsache dass man k.knightly in den mittelpunkt gestellt hat.Wenigstens gabs einige witzige szenen zwischen J.Depp und G.Rush.

8

Nicht ganz so witzig wie sein Vorgänger, aber durchaus annehmbar. Gelungene Special Effects, Kostüme, Darsteller etc. und ein teils recht interessanter/überraschender Plot. Ich würde den Film weiter empfehlen und kann das Gemeckere einiger Leute hier nicht ganz nachvollziehen. Nun gut, man hat - wie bereits erwähnt - den Humor seiner beiden Vorgänger etwas vermisst, Barbossa kommt mit einem Mal verdächtig freundlich daher (ich hätte mir sein Verhalten gegenüber den anderen etwas ruppiger vorgestellt, wenn man bedenkt, das sie sich in Tl.1 noch alle an die Gurgel wollten :-)) und einige Szenen scheinen einem zunächst etwas abgedreht/fantastisch, aber Spaß macht der Film alle mal. Ich persönlich kann und werde ihn jedenfalls weiterempfehlen.

3

Nur kurz : Der erste Teil war schon Klasse ( aber nur beim ersten mal im Kino , auf DVD war er schon nur noch mittelmässig ) der zweite Teil war unnötig und der dritte total überflüssig und zu guter letzt auch viel zu lang.

7

Natürlich war der erste Teil besser. Aber wer stellt heute noch große Erwartungen an einen dritten Teil? Und warum gehen Leute, denen dieser "Hollywood-Hype" viel zu kommerziell ist überhaupt in so einen Film? Wenn man aufmerksam die Kritiken der einzelnen Filme verfolgt, weiß man vorher, welcher Film welchem Anspruch entspricht. Wer etwas zum zum nachdenken sehen will, geht in ein Programmkino. Berieselungs- und Spaßfilme zeigen die Kinoketten. So einfach ist das. Nun zum Film: Leider waren einige Elemente offensichtlich aus anderen Filmen "entliehen". Beispielsweise das Dampfbad des Sao Feng. Die dort vorhandene Zugschnur- und Holzplattentechnik fand sich schon in "Chihiros Reise ins Zauberland" und auch sonst wurde sich hier und da gerne der Ideen japanischer Filmemacher bedient. Einen schizophrenen Johnny Depp gab es bereits in "Das geheime Fenster". Aber anscheinend spielt er so etwas einfach gerne. Das sollte man ihm auch gönnen, da er es gut und witzig macht. Leider wurde auch mehr Blut als im ersten Teil gezeigt, was wohl den an einigen Stellen fehlenden Humor ausgleichen sollte.
Die Voodoofrau, die sich später als Calypso (Herrin der Meere) entpuppt ist in der deutschen Fassung grausam synchronisiert. Sie klingt permanent nach TicTacToe-Ricky. Bzw. nach Anke Engelkes Version von Ricky und ist darum kaum ernst zu nehmen. Ihre Stimme ist im Englischen wesentlich angenehmer. Die spontane Hochzeit während eines Kampfes ist einfach witzig und sogar rührend. Dass die beiden in den vorigen Szenen kaum mit einander geschmust haben ist unwichtig. Sie hatten durch die ganze Kämpferei eben keine Zeit zum Schmusen ;-) Und trotz all der angebrachten Kritik war der Film in sich witzig, spannend und unterhaltsam. Wenn man zähneknirschend darauf besteht, dass es nur anspruchsvolles Kino geben darf nimmt man sich selber sehr viel Spass und gesteht zugleich ein, dass er/sie eine rein subjektive Sichweise der Dinge besitzt und anderen sein/ihr Niveau, unter Aberkennung jeder Selbstbestimmung, aufzuerlegen versucht. Eine bedenkliche Einstellung. Macht nur Magengeschwüre.

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Kritiker, was erwartet Ihr? Tiefschürfendes, aber bitte nur-action-lastiges und möglichst einen Gag nach dem anderen zündendes Kinospektakel? Nein, das werdet ihr in allen Teilen der Piratensaga nicht finden....
Der dritte Teil ist anders. Keine einfach Kost wie Teil eins, keine fast-zuviel-Gag-Parade wie Teil zwei, dafür aber düster, für Disney-Filme ungewöhnlich experimentell und unglaublich gut inszeniert. Schwäche, Lücken? Ja, manchmal ist es schwierig, der Handlung zu folgen (Anmerkung: Die Krebse, in die sich Calypso verwandelt, machen Sinn: Denn wie entkam die "Pearl" der Wüste des Todes? Da hatte doch Calypso von Anfang an die Hand im Spiel...), ja, manchmal erschlägt einen die opulente Inszenierung fast. Aber die Schauspieler agieren freudig und gekonnt, die Handlung verzerrt sich ins absurde (was wirklich gut zu der ganzen Reihe passt), man konsuliert viel Popcorn, staunt über unglaubliche Action, lässt sich hineinziehen in eine beklemmende Vision eines Toten-"landes" und ist fast schon entsetzt berührt vom Anfang.
Der Film ist anders. Durchaus Popcorn-Kino, aber man muss isch auf ihn einlassen. Keine leichte, aber durchwegs spannende und toll inszenierte Kost. Hingehen!

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Ich hab kurz nach Kinostart hier meine Kritik eingetragen und finde es echt eine Schande, dass sie noch immer nicht auf der Seite ergänzt wurde - Tragt nur weiter die Berichte hier ein, die Euch gefallen ... diese Internetseite ist alles andere als neutral und Ihre Kritiken, wie man an dieser Filmkritik sehen kann, fern jeglicher Ehrlichkeit zum Filmemachen... und das, gepaart mit der Tatsache dass filmszene.de bestimmt was hier für Einträge stehen statt die die sich hier die Mühe machen viel Kritik loszuwerden (sowohl positiv als auch negativ) mit einzubeziehen...

Wonach richtet ihr eigentlich eure Kritiken?? Shrek 3 hat keinerlei Überraschungen zu bieten und wird in den Himmel gehoben und in "Am Ende der Welt" stecken so viele neue Ideen, dass man doch als vernünftiger Mensch mit Achtung und Respekt vor den Mühen der Filmemacher Worte der Anerkennung finden muss!

Nicht filmszene.de

Aber mehr brauch ich eh nicht zu schreiben ... dieser Eintrag wird ja gewiss wieder von Euch aussortiert!

Auf alle Fälle ist "Pirates of the Carribean - Am Ende der Welt" genau das Gegenteil von dem Geworden was Ihre Kritik bemängelt ... denn jedes Wort, dass hier als negativ gebraucht wurde kann man auch auf Filme wie "Der Herr der Ringe" oder "Departed" münzen...

Meine Bitte wäre es nur, dass filmszene.de endlich wieder objektiv mit respektvollen Blick auf die Kunst des Filmemachens schaut - Vielen Dank im Voraus...

Ich bin gespannt ob dieser Eintrag wenigstens von Euch veröffentlicht wird...

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ich glaube, der begriff müll trift es sehr gut.
wer ihn unbedingt sehen will, sollte waren, bis es ihn auf dvd gibt und ihn sich aus der videothek ausleihen.

Der erste Teil ist verdammt nochmal ein Top Film!

Der zweite Teil hat einfach nichts mehr mit dem ersten zu tun,
nur die Schauspieler sind noch die gleichen. Und ich finde den
zweiten Teil einfach nur noch schlecht und zwar so schlecht,
das ich ihn nichtmal mehr sehen möchte.

Teil 3 kenne ich noch nicht. Aber Teil 2 und 3 gehören ja zusammen,
deshalb denke ich wird er genauso schlecht sein wie Teil 2?!

2

So, nun ist er also auf DVD zu haben. Die schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt, um es kurz und schmerzhaft zu machen: super langweilig, überfrachtet und völlig überflüssig. Einzig den Kostümen kann man noch etwas abgewinnen und dem Kurzauftritt von Keef Richards, aber sonst- bleiben lassen !!!!

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Teil 2 gefiel mir durchaus noch gut. Beim 3. Teil fragte ich mich erst noch, worum es denn wohl eigentlich gehen mag. Aber selbst das interessierte mich schon bald nicht mehr. Langeweile, Langeweile, Langeweile.....

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SCHROTT

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Tolles Ende der Trilogie. Wieder mal völlig überfrachtet mit skurillen und knalligen Elementen, aber wie es begann so endet es auch. Was an der Geschichte so schwer zu verstehen ist, weiß ich auch nicht. Mal sehen, wann Teil IV rauskommt. :D

3

also der erste und 2teil fand ich wirklich gut vor allem auch schon wegen den 3d grafiken ...dieser teil bis auf ein paar kleine lacher eher schwach ...vor allem alles so wirr und durcheinander

4

Teil2 war schon ziehmlich abgedreht, aber noch ganz nett. Der Dritte
setzt das Seemannsgarn fort und verstrick sich darin.
Der Film ist bestenfalls als durchschnittliche Fortsetzung zu bewerten.
Einmal ansehen als Leih-DVD ist mehr als ausreichend.
Alt-rocker Keef Richards war cool...

6

fand ich garnicht sooooo schlecht.
der erste teil war klasse, der zweite teil war müll und der dritte jetzt ist schon ordnung.... nach meiner bescheidenen meinung jedenfalls.
hab mich tatsächlich unterhalten gefühlt und bin auch nicht eingeschlafen, wie in dem unsäglichen 2. teil.
++

10

Also mal ehrlich, dieser Film ist doch voll cool.

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Ich, einer der richtigen Hardcore-Fluch der Karibik-Reihe fand Teil 2 sehr gut umgesetzt und eine richtige gute Fortsetzung für den ersten Teil, der meiner Meinung der Beste der Reihe ist. Der 3. Teil jedoch setzt dies nicht so genau um. Der Schluss ist noch ganz gut, doch die Geschichte mit Orlando Bloom als neuer Davy Jones hätte ich ausgelassen. Johnny Depp hat seine Rolle mal wieder brilliant gespielt. Eigentlich war ich nachdem ich im Kino war, ziemlich enttäuscht und am Boden zerstört, was Gore Verbinski daraus gemacht hat! Im Film sind zu viele Handlungen und man weiß nie wer jetzt auf welcher Seite oder Schiff ist. Na ja , hab ja noch den ersten und zweiten Teil zum Mitfiebern!Euer Jyrkigirl

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