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Paul - Ein Alien auf der Flucht

Paul - Ein Alien auf der Flucht
komödie , usa 2011
original
paul
regie
greg mottola
drehbuch
simon pegg, nick frost
cast
simon pegg,
nick frost,
seth rogen,
jason bateman,
kirsten wiig, u.a.
spielzeit
104 Minuten
kinostart
14. April 2011
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

Mit "Paul - Ein Alien auf der Flucht" prallen zwei transatlantische Versionen der Männer-Komödie (oder "Bromedy" wie dieses Genre in den USA auch gerne genannt wird) aufeinander. Auf der einen Seite haben wir Regisseur Greg Mottola, der schon bei der Judd Apatow-Produktion "Superbad" Regie führte und sich auch in seinem letzten Film "Adventureland" als würdiger Vertreter der Apatow'schen "Bromedy"-Schmiede erwies. Dem gegenüber stehen die beiden Engländer Simon Pegg und Nick Frost, die mit der Zombie-Satire "Shaun of the Dead" und der Polizeikomödie "Hot Fuzz" ihre ganz eigene - sehr britische - Variante der Buddy-Komödie entwickelten.

Pegg und Frost haben für "Paul" das Drehbuch geschrieben und spielen hier auch die Hauptrollen. Sie spielen Graham (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) zwei Freunde und Comicfans, die aus England in die USA reisen, um eine Comic-Convention zu besuchen. Auf dem Rückweg beobachten sie einen Unfall, als dessen Verursacher sich zu ihrem beachtlichen Erstaunen das Alien Paul erweist (im Original gesprochen von Seth Rogen, deutsche Synchronstimme: Bela B. von den "Ärzten"). Paul ist gerade aus einer streng geheimen staatlichen Einrichtung geflohen und will nun wieder zurück zu seinen "Leuten" fliehen. Graham und Clive wollen ihm dabei helfen.

Greg Mottola inszeniert die erste Viertelstunde relativ schwungvoll. Man folgt den beiden Hardcore-Comic-Fans gerne durch die Hallen der Comic-Convention. Manchmal bekommt man fast den Eindruck, als würden Pegg und Frost (die auf solchen Veranstaltungen ihrerseits viele Fans haben) sich selbst spielen. Und auch die Begegnung mit Paul, der sich als kiffender, trinkender und fluchender Kumpel in Form eines Außerirdischen herausstellt, hat etwas sehr Erfrischendes.
Doch schon bald darauf geht dem Film leider etwas die Luft aus. Synonym dafür ist die Figur Ruth Buggs (Kirsten Wiig). Sie ist eine ultrareligiöse Christin, die fast den ganzen Film über ein ulkiges T-Shirt mit einem Cartoon von Jesus trägt, der gerade Darwin erschießt mit dem Kommentar "Evolve This!". Doch Ruths Figur bringt keinen neuen Wind in den Film. Die sich langsam anbahnende Romanze mit Graham wirkt steif und überflüssig. Das liegt auch daran, dass fast alle Charaktere hier selten flach ausfallen, also genau jene Vielsichtigkeit vermissen lassen, die Filme dieses Genres wie "Beim ersten Mal" oder "Superbad" ausgezeichnet hat. Selbst ein Comedy-Veteran wie Jason Bateman, der hier einen Agenten auf der Jage nach den beiden Nerds und ihrem Alien-Kumpel spielt, bekommt eigentlich viel zu wenig zu tun und agiert weit unter seinen Möglichkeiten.

Das führt in letzter Konsequenz dazu, dass "Paul" in den letzten zwei Dritteln eher zu einer Filmzitate-Sketch-Show mutiert und kein konsistentes Werk mehr ist. Wer an den vielen - manchmal mehr, manchmal weniger gelungenen - "Alien"-, "E.T."-, "Independence Day"- und "Unheimliche Begegnung der dritten Art"-Anspielungen Gefallen findet, wird vielleicht die großen dramaturgischen Schwächen des Films ignorieren können. Am Ende ist "Paul" aber ein Film, der sich nur an eine ganz bestimmte Zielgruppe richten möchte und auch nie versucht, diese signifikant zu erweitern. Ein amerikanischer Kritiker bezeichnete ihn darum folgerichtig als "Film von Nerds, über Nerds, für Nerds." Daran ist nichts schlecht. Man sollte das nur wissen, bevor man die Kinokarte kauft.

Patrick Wellinski

Ok, etwas ernüchternd, aber ich werde mir das Pegg/Frost-Spektakel trotzdem nicht entgehen lassen.
Mal abgesehen von eventuellen Storyschwächen und oder einem unterforderten Bateman, finde ich dass, Simon Pegg & Nick Frost einfach perfekt zusammen agieren und auch funktionieren.Dieses irrwitzige Duo lässt den einen oder anderen (ich hoffe das dies auch auf mich zutrifft) Kinobesucher über einiges hinwegsehen.
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und hat nichts mit Objektivität zutun.

Eine kleine Frage hätte ich da noch an den zustänigen Kritiker bzw. Rezensent: die Story mal außen vor, funktioniert das Kumpel-Duo genauso wie in Shaun of the dead oder Hot Fuzz, also rein Witz-Spaß-ich lach mich tot-technisch?

Lieben Gruß!

7

Ich fand den Film kurzweilig und nett anzuschauen, ist alles zwar nicht mehr so tight wie in Shaun of the Dead oder den auch ganz guten Hot Fuzz, aber irgendwie schaffen es Simon Pegg und Nick Frost mich immer zum Lachen zu bringen, und das ist wohl auch deren Intention.
Den beiden nimmt man die Sience Fiction Nerds voll ab, die Story eiert in der Tat ab und an mal rum aber auf einem verzeihbaren Level.

2

Mit gutem Willen gibs zwei Augen, wenn ich auch noch nicht weiß wofür? Hauptproblem für mich war, dass der Film einfach keine Handlung hatte....grenzdebile "Bösewichte"....ne miese Synchro-Bela B. Stimme nervt und der Witz geht in der Übersetzung verloren (besonders bei den Flüchen). Ausserdem hat man alles mal schonmal gesehen-nur besser....
Achja Shaun of the Dead fand ich sehr gut und Hot Fuzz auch ganz gelungen...vielleicht daher die zwei gnaden "Augen"...

7

E.T.-Hommage für Erwachsene

Seit dem Crash in Roswell von 1947 in Area 51 festgehalten, muss der aus einem UFO-Wrack geborgene Alien namens Paul 50 Jahre später erkennen, dass er kein Gast, sondern ein Gefangener ist. Spektakulär gelingt ihm die Flucht und trifft dabei auf Graeme und Clive, die sich gerade auf einer UFO-Themenreise quer durch die USA befinden. Paul bittet die beiden Comic- und Alienfans um Hilfe, damit er mit seinem Raumschiff nach Hause kann. Doch die bösen Agenten sind nicht weit und möchten Paul gern wieder zurück haben.

Dieser Film beginnt ähnlich wie der 1982 gedrehte Streifen von Steven Spielberg namens "E.T.", der seinerzeit Kassenrekorde geschlagen hat, und endet auch entsprechend - nur mit dem Unterschied, dass es sich dieses Mal um die Erwachsenenversion handelt. Paul hat in den 60 Jahren Aufenthalt in einer militärischen Basis genügend Zeit damit verbringen können, die menschliche Sprache und auch Flüche zu lernen. Sci-Fi- und Comic-Fans kommen hier aufgrund der vielen Crossovers und Querverweise hervorragend auf ihre Kosten und der rauchende und witzereißende Alien wird schnell vom Publikum ins Herz geschlossen, lässt ihn nahezu sympathisch wirken und vertreibt damit erfolgreich gewisse Vorbehalte, die man Aliens gegenüber aufbringen könnte. Während diese Masche pädagogisch betrachtet hervorragend zu wirken scheint, verulkt es doch das ernste Thema abermals in altbekannter Manier.

(J. Dilas, www.matrixseite.de)

7

Ein schöner Film zum schmunzeln und laut lachen.

Man hätte einiges besser machen können, die Sprache ist auch etwas
rüde (hier einen Gruß an die FSK - habt ihr auch ZUGEHÖRT als ihr
den FSK 12 gegeben habt ? ^^)
Ein 8jähriger wird sich bestimmt freuen über die vielen neuen Schimpfwörter die er lernt.

Na egal, der Film ist eh was für Erwachsene. Vor allem solche die
mit ET und Star Wars aufgewachsen sind.

Die gelangweile Syncronstimme von Paul war auch nicht so toll.

Diese kleinen Mängel weg und es wären 10 Augen geworden.

3

Einfach nur öde. Genauso doof wie "Shaun Of the Dead" und "Hot Fuzz".

2

Gaaanz schlechter Film. In wenigen Augenblicken ging ein Zittern durch meine mimische Muskulatur, selbst mit viel Anstrengung gelingt kein einziger Lacher. Das Alien nervt, ist schlecht synchronisiert (WIESO ZUR HÖLLE MÜSSEN DIE DEUTSCHEN IMMER IRGENDWELCHE PROMIES ALS SYNCHRONISATOREN NEHMEN- das hat mir damals schon Arthur und die Minimoys kaputt gemacht und die Siedler 5 verdorben) und die Hauptcharaktere bieten leider nicht Genug für irgendwelches weitere Ineresse. "Ein Film für, über, von Nerds"? Ich bin halt doch irgendwie keiner, scheint es mir. Viel Gelaber, unnötiges Raushauen von Schimpfwörtern (@ Filmfan66 : Was denn bitte für neue Flüche? Ist doch alles schon sowas von abgedroschen!) ein Alien, das den Nerds das Leben zeigt und Flüche beibringt? Selten so viel gelangweilt. Aus dem Stoff hätte man ne Menge mehr und vielleicht auch durchaus Gutes machen können, aber, leider nix.
Der Review anzumerken wäre noch der ewige Querverweis zu Star Wars, sei es die Braut im Wookie-kostüm, das am Ende zurecht zerschossene T-Shirt oder das Stück, das die Band in der Kneipe mit der Schlägerei spielt- Habt Ihrs auch gleich erkannt? :-)
Also, wer völlig zu ist und Zeit totschlagen will, kann vielleicht Spass haben, ich hatte ihn nicht wirklich. Allerdings war er nicht so schlecht, dass ich raus bin, was die 1-Augen-Bewertung verhindert hat und sich noch mühsam auf die 2 retten konnte.

Ein grottenschlechter Film!

3

Böse Enttäuschung. Das Nerd Thema dürfte momentan wirklich durch sein.
Da schau ich mir ja lieber Big bang Theory an. Da gibts jedenfalls noch Lacher. In diesem Film leider nicht.
Und mit Simon Pegg geht es nur noch bergab. Was war Spaced ne tolle Serie !!! oder Shaun of the Dead ein klasse Film. Danach kam ja nichts mehr von Pegg. Hot Fuzz war ja eigentlich auch schon scheiße.

2

Der war einfach langatmig und langweilig. Gab es überhaupt einen Witz in dem Film? Ich hab jedenfalls nicht gelacht!!

Viel Lob ein bisschen Kritik

8

Viel Lob ein bisschen Kritik

Der Film ist eine willkommene Abwechslung! Im gegensatz zu den meisten Alien und Sience-Fiction Filmen ist Paul ein friedlicher Geselle und nicht keine gruselige Gestalt die unseren Planeten auslöschen will. Die Geschichte wird mit vielen witzen und außergewöhnlichen rollen geschmückt die den film sehr sehenswert machen. das Zusammenspiel von Nerds Polizisten streng gläubige Christen und einem Alien machen den Film einzigartig.Jedoch ist die Syncro auf Deutsch nicht sehr gelungen und ich hätte mir mehr einzelheiten zu paul(z.b. alter) gewünscht.

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