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Old Dogs - Daddy oder Deal

Old Dogs - Daddy oder Deal
komödie , usa 2009
original
old dogs
regie
walt becker
drehbuch
david diamond, david weissman
cast
robin williams,
john travolta,
kelly preston,
ella bleu travolta,
lori loughlin, u.a.
spielzeit
88 Minuten
kinostart
14. Januar 2010
homepage
http://www.olddogs-derfilm.de
bewertung

2 von 10 Augen

Die beiden Mittfünfziger Dan (Robin Williams) und Charlie (John Travolta) sind seit Jahrzehnten beste Freunde und außerdem Geschäftspartner, die gemeinsam eine recht erfolgreiche Sport-Marketing-Agentur führen. Als sie gerade kurz vor dem Abschluss eines millionenschweren Deals stehen, wird Dan von seiner Vergangenheit heimgesucht: Vicki (Travoltas Ehefrau Kelly Preston), mit der er vor sieben Jahren eine sehr kurze, aber heftige Affäre hatte und die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist, erscheint plötzlich wieder auf der Bildfläche und eröffnet ihm, dass sie in ein paar Tagen für zwei Wochen ins Gefängnis muss, weil sie als militante Umweltaktivistin gegen amerikanisches Recht verstoßen hat. Natürlich ist das aber noch nicht alles, denn zu Dans großer Überraschung präsentiert sie ihm auch noch ihre gemeinsamen Kinder, die siebenjährigen Zwillinge Emily und Zach, Ergebnis jener schicksalhaften Nacht. Wie es der Zufall so will, steht Vicki kurze Zeit später auch noch plötzlich ohne Babysitter da, so dass Dan ihr kurzerhand anbietet, 14 Tage lang auf die Kinder aufzupassen. Weil Dan aber absolut keine Begabung im Umgang mit Kindern aufweist, bittet er seinen besten Freund Charlie, ihm bei der Betreuung der Zwillinge zu helfen.

Genauso formelhaft und unrealistisch, wie sich diese Zusammenfassung des ersten Drittels der Handlung von "Old Dogs" liest, geht es im weiteren Verlauf des Films leider auch weiter. Darüber könnte man hinwegsehen, wenn die dabei präsentierten Gags wenigstens originell und zudem auf halbwegs stimmige Weise in den Verlauf der Geschichte integriert wären. Doch leider präsentiert sich der Film von Beginn an als uninspirierte Aneinanderreihung von selten mehr, meistens aber eher weniger gelungenen Zoten, über die man selbst mit viel gutem Willen höchstens amüsiert schmunzeln kann.
Vom "Unfall" in der Sprühkabine eines Bräunungsstudios bis hin zur folgenreichen Verwechslung der zahlreichen bunten Pillen, die Dan und Charlie in ihrem ja nicht mehr ganz taufrischen Alter täglich einzunehmen haben, werden hier der Reihe nach all die dämlichen Albernheiten abgespult, die man bei einer schlechten TV-Sitcom zum Anlass nehmen würde, das Ganze einfach mit einem energischen Knopfdruck auf die Fernbedienung weg zu zappen. Dass der Großteil davon auch noch aus reinem Selbstzweck in den Film geschrieben worden zu sein scheint, ohne für die dünne Handlung von wirklich nennenswerter Bedeutung zu sein, macht das Ganze nur noch schlimmer. Für Filminteressierte ist somit das einzig Positive an "Old Dogs" der Lerneffekt, der sich nach dem Kinobesuch einstellt; spätestens dann nämlich ist man um die Erkenntnis reicher, wie eine gute Komödie nicht aufgebaut sein sollte - man kann nur hoffen, dass auch die Drehbuchautoren diese Lektion inzwischen gelernt haben.

Was genau Robin Williams und John Travolta dazu bewogen hat, in dieser Abfolge von Peinlichkeiten die Hauptrollen zu spielen, wird wohl ein Rätsel bleiben. Travolta, der zuvor mit Regisseur Walt Becker bereits den mittelprächtig erfolgreichen "Born to Be Wild" gedreht hat, hat vielleicht erneut auf eine familientaugliche Hitkomödie spekuliert. Aber weder er noch der Komödienprofi Williams ("Mrs. Doubtfire") können hier noch viel ausrichten und man kann sich beim Zuschauen nicht des Eindrucks erwehren, den beiden sei das auch selbst bewusst gewesen. Ihr Schauspiel schwankt jedenfalls zwischen unbeteiligt-lustlos und zwanghaft-angestrengt. Ähnliches gilt sogar für die Kinderdarsteller, normalerweise ja der große Pluspunkt in einem Film dieser Art. Doch die beiden (darunter Travoltas Tochter) wirken in keiner Szene wirklich sympathisch und können gegen die Untiefen des grauenhaften Drehbuchs natürlich auch nichts ausrichten.
Somit bleiben sämtliche Figuren in "Old Dogs" blass und lassen einen als Zuschauer fast vollkommen kalt. Erwähnenswert ist damit höchstens noch, dass der 2008 verstorbene Bernie Mac in "Old Dogs" seinen letzten Leinwandauftritt hat. Mit diesem Film wird er uns aber garantiert nicht in Erinnerung bleiben.

Maximilian Schröter

1

Das einzig lachhafte ist das sich so etwas "Komödie" schimpft!Grauenvoll,miserabel,unterirdisch!!Wie kann man so was auf die Kinoleinwände loslassen?!

1

Jedes B-Movie ist besser als dieser "Film"!!

1

schlecht!

1

oh je....

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