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Monsters vs. Aliens

Monsters vs. Aliens
animations-komödie , usa 2009
original
monsters vs. aliens
regie
rob letterman, conrad vernon
drehbuch
rob letterman
cast
diana amft,
oliver kalkofe,
ralf moeller,
sebastian höffner, u.a.
spielzeit
95 Minuten
kinostart
2. April 2009
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

 

 So hatte sich Susan ihre Hochzeit mit Sicherheit nicht vorgestellt. Erst wird sie von einem Meteor getroffen und mit Weltraumschleim infiziert, und nur Minuten später verwandelt sie sich in ein identisches Ebenbild ihrer selbst - allerdings etwa zehnmal so groß. Das Militär lässt nicht lange auf sich warten, nimmt die Riesin gefangen und verschleppt sie in ein streng geheimes Areal. So wie "Area 51", doch statt auf Aliens trifft Susan, die nun auf den Monster-Namen "Gigantika" hört, auf andere Monster, mal mehr und mal weniger menschlichen Ursprungs. Kurze Zeit später bekommt sie es allerdings doch noch mit Aliens zu tun, denn solche sind gerade im Begriff, die Erde anzugreifen. Als letzte Rettung für die Menschheit nehmen Gigantika und ihre Monster-Kollegen den Kampf gegen die feindlichen Invasoren auf.

"Monsters vs. Aliens" ist DreamWorks Animation, wie es leibt und lebt, mit allen bekannten Stärken und Schwächen. Zu ersteren zählt einmal mehr das hohe Niveau der Animationen. Dass man vor lauter Staunen mal das Atmen vergisst, wie es jüngst bei "WALL-E" der Fall war, passiert zwar nicht, doch sehen lassen kann sich das Dargebotene allemal, seien es nun die liebevoll animierten Charaktere, die Umgebungen oder auch beispielsweise die Inszenierung des ersten Kontakts mit den Außerirdischen.
Gewohnt aus anderen DreamWorks-Filmen wie "Shrek" oder "Große Haie - kleine Fische" ist man natürlich auch die zahlreichen popkulturellen Anspielungen, die auch dieses Mal nicht zu kurz kommen. Allein die Herkunftsgeschichten der einzelnen Monster erinnern schon stark an Frankenstein, Godzilla oder auch die Killer-Tomaten. Und das Szenario im Generellen spielt auf Alien-Angst und -Paranoia der 50er Jahre sowie zahlreiche der damaligen Scifi-B-Movies an.

Ein bisschen zwiespältig bleibt der Eindruck trotzdem, den die Charaktere in Sachen Witz, Charme und vor allem Originalität hinterlassen. Ob nun in "Shrek", "Madagascar" oder "Kung Fu Panda" - sehr redselig und fast schon hyperaktiv durch die Gegend springend waren die Dreamworks-Figuren ja schon immer, manchmal getreu dem Motto "Wenn schon nicht witzig, dann wenigstens laut". Nach diesem simplen Muster verfährt auch "Monsters vs. Aliens", so dass man sich nach Einführung der verschiedenen monströsen Charaktere schon mal denken darf "nicht schon wieder". Zum Glück entwickeln die Figuren im weiteren Filmverlauf aber noch ein paar Eigenschaften mehr als diese DreamWorks-Standard-Mitgaben und sind für den einen oder anderen Lacher gut.

Also alles beim Alten? Fast. Wer das Glück hat, in der Nähe eines der 30 deutschen 3D-Kinos zu wohnen, kann zusätzlich in den etwas anderen Genuss dieses ersten vollständig in 3D produzierten Films von DreamWorks Animation kommen. Aber davon abgesehen bleibt wirklich alles beim Alten. Und das bedeutet: "Monsters vs. Aliens" ist fast durchweg unterhaltsam, schafft es aber auch zu keinem Zeitpunkt, wirklich zu begeistern, und wird der Vormachtstellung von Pixar somit auch zu keinem Zeitpunkt gefährlich.

René Loch

"in der Nähe eines der 30 deutschen 3D-Kinos" ?? also meines Wissens gibts nur 1 deutsches Imax3D Kino, wo nicht nur Naturdokus o.ä. gezeigt wird, nämlich das in Berlin.

Also in Weimar gibt es auch eins !!!

@Mike Camen

Ne, ne. Das ist so nicht richtig. Gibt mittlerweile schon ein paar 3D-Kinos in Deutschland. Ich arbeite beispielsweise im UCI in Bad Oeynhausen und wir haben seit einigen Wochen auch eins :)

http://www.uci-kinowelt.de/kino/weiterefilme/212881/73/

Lohnt sich!

8

ICH bin begeistert! Ein wirklich schöner Film für die ganze Famlie! Und das heißt nicht nur für die Kleinen...
Das was Pixar mit "Incredibles" abgeliefert hat, wird hier allemal in den Schatten gestellt! Bessere Charaktere, bessere Kräfte bzw. Monster, schnellerer Handlungsrahmen ohne viele Schnörkel und Witz! Animationsherz was willst Du mehr?!
Durfte dazu den Film in meinem UCI um die Ecke in 3D bewundern und muß sagen, die Technik hat Potential. Langsamere Sequenzen kommen verdammt gut rüber; wirklich "echte" Raumtiefe (beeindruckend die Weltraumsequenzen und die Endkarambolage im Alien-Mutterschiff)und Mittendrin-Gefühl. Bei Action kann es schon mal zur Eintrübung des Effektes kommen. Aber trotzdem - wer das Glück hat, ein 3D-Kino in seiner Umgebung zu haben, sollte schon mal ein Blick auf die cineastische Zukunft werfen. Es lohnt sich!

Also in München gibts auch eins, aber an die vom Amiland kommen se noch ran bzw sind wir hier hinteher. War in Chigago das letze Mal in einem einfach nur fazinierend.

6

Mittelprächtiger Animationsspass.

Gute Idee aber leider war mir die Charakterzeichnung nicht geschickt genug ausarbeitet. Dialoge waren teilweise auch unter aller Sau.

@ B.O.B!!! Naja also an die Klasse von "The Incredibles" kommt "Alien vs Monster" nun wirklich nich ran, nichteinmal annähernd
Da muss sich Dreamworks noch nen bissl strecken.

Aber unterm Strich doch ganz nett ... vorallem eine ganz eigene Art von Humor der durch Parodien auf bekannte Science-Fiction Filme und deren Klisches entsteht.

3

Ich fand den Film grässlich gewöhnlich und langweilig. Die Witze waren zu "aufgesetzt" und die Story absolut lahm...naja, Geschmackssache scheinbar. WallE, Shrek (1) & Co waren dagegen grossartig...

3

Schlecht. Richtig schlecht. Der Film verschenkt das zugrunde liegende Potential Ungetiere gegen Marsianer völlig. Ausser Susan, die gegen Ende auch noch auf Normalgrösse geschrumpft wird, steht der Rest der unwitzigen Monster nur lamentierend und hilflos herum. Die Dialoge, vor allem in der Eröffnungssequenz, sind einfach nur schauderhaft und die Story ein schlechter Witz. Lediglich die gelungene Action und die rasanten Kamerafahrten retten den Film vor der Totalkatastrophe.

Wer "Monster vs. Aliens" besser als "Incredibles" findet, der würde vermutlich auch "Dungeons & Dragons" einem "Herrn der Ringe" vorziehen.

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