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Max Payne

Max Payne
action , usa 2008
original
max payne
regie
john moore
drehbuch
beau thorne
cast
mark wahlberg,
mila kunis,
olga kurylenko,
beau bridges,
chris, u.a.
spielzeit
99 Minuten
kinostart
20. November 2008
homepage
http://www.maxpayne-derfilm.de
bewertung

6 von 10 Augen

Seit seine Familie bei einem Überfall brutal getötet wurde, ist aus Max Payne (Mark Wahlberg) ein verbitterter Einzelgänger geworden, ein Cop, der sich von seinen Kollegen zunehmend abkapselt und von ihnen auch immer weniger verstanden wird. Getrieben von der Suche nach den Tätern und Antworten auf seine Fragen verbeißt sich Payne immer mehr in einen Fall, der ihm schon längst über den Kopf gewachsen ist. Denn seine Gegenspieler scheinen nicht nur skrupellos sondern zudem auch bald gar nicht mehr von dieser Welt zu sein, häufen sich doch die mysteriösen Ereignisse und unerklärlichen Todesfälle. Unterstützt von der toughen Mona Sax (Mila Kunis), die ebenfalls auf der Suche nach den Mördern ihrer Schwester ist, und argwöhnisch beäugt von dem ermittelnden Cop Jim Bravura (Chris "Ludacris" Bridges) dringt Max Payne Stück für Stück in eine Welt voller Abgründe vor.

Mit "Max Payne" liegt uns eine weitere Videospiel-Verfilmung vor, diesmal allerdings eine mit besonderem Touch. Denn der im Namen der Titelfigur bereits phonetisch angedeutete "Schmerz" bezieht sich nicht etwa auf denjenigen, welchen hier ein gnadenloser Killer bei seinen Opfern verursacht, sondern vielmehr auf die inneren Qualen der Hauptfigur. Eine dankbare Rolle für Hauptdarsteller Mark Wahlberg, der hier reichlich Gelegenheit bekommt, seine Qualitäten als zwar harter, aber auch innerlich zerrissener Einzelkämpfer in die Waagschale zu werfen. In einzelnen Momenten, beispielsweise der Szene, in der Payne trotz aller Proteste der feindseligen Kollegen in das Büro seines Ex-Partners vordringt, bringt er dabei wieder genau die Aggressivität auf die Leinwand, die ihm für seinen Detective Dignam in "The Departed" eine Oscar-Nominierung einbrachte und damals noch so überraschend und unerwartet aufblitzte. Auf jeden Fall ist dieser "Max Payne" eine deutlich vielschichtigere Figur als man sie üblicherweise in der gemeinen Videospielverfilmung erwartet und meist auch vorgesetzt bekommt.

Das zweite starke Verkaufsargument des Films ist dann sein Look, denn hier hat man sich vom Spiel sogar dazu inspirieren lassen, dessen Vorgaben in dieser Hinsicht sogar noch zu toppen. Über weite Strecken haben wir es hier nämlich mit einem echten, nennen wir es mal "Neo-Noir"-Film zu tun. Der kommt natürlich mit Farben daher, allerdings in meist sehr zarten und zurückhaltenden, spielt zudem fast durchgehend im regnerischen Dunkel und verströmt so eindeutig das Feeling eines Beitrags zur "Schwarzen Serie" (und das einer Welt, in der man nicht allzu gern leben möchte). Weil dazu auch die übernatürlichen Momente in einem hübschen Gothic-Stil gehalten sind, ergibt sich so ein stimmiges visuelles Gesamtbild. Auch die (vom Spiel vorgegebene) Entscheidung, diese rational eigentlich nicht erklärbaren Sequenzen so dezent zu halten, dass man sich lange Zeit nicht sicher sein kann, ob sie denn überhaupt "wahr" sind, trägt dazu bei, dem Film eine gewisse Eleganz zu verleihen.

Kommen wir nun aber zur Kehrseite der Medaille, und wo sich hier der Wurm versteckt, mag der Eine oder Andere nun vielleicht schon erahnen. Denn wo die Hauptfigur ihre auf dem Plakat noch so präsente Wumme eher zurückhaltend einsetzt (zumindest auf dem Original-Plakat, bis man es zwecks Jugendschutz durch Nachbearbeitung gegen ein Messer austauschte) und die visuellen Höhepunkte eher in den Bereichen "Location" und "Wetter" zu finden sind statt in aufwändig choreographierten Kampfszenen, da könnte einem der Verdacht kommen, dass es mit der klassischen "Action" vielleicht nicht so weit her ist in dieser Adaption. Und dieser Verdacht lässt sich leider auch nicht so richtig entkräften, was für einen Film, der sich zu einem wesentlichen Teil über diesen Punkt vermarktet, natürlich problematisch sein könnte. Da hat man tatsächlich etwas gegeizt und bietet dem Publikum wirklich nicht gerade viel. Es lässt sich nicht einmal leugnen, dass "Max Payne" sogar trotz seiner überschaubaren Laufzeit einige deutliche Längen aufweist und sich immer mal wieder einige Augenblicke zu lang an seiner eigenen Schönheit zu berauschen scheint.

In die Rubrik "Bonusmaterial" fallen dabei schon fast die einzig bemerkenswerten Darstellermomente, die nicht Mark Wahlberg gehören. Das bezieht sich einerseits auf eine schön zwiespältige Rolle für Beau, den nach wie vor Unbekannteren der Bridges-Brüder, und eine Fünf-Minuten-Rolle für Bond-Girl Olga Kurylenko, die jetzt anscheinend auch schon Cameo-Auftritte absolviert. Was also insgesamt bleibt, ist ein für das Genre sehr ambitionierter, letztendlich aber doch nicht restlos überzeugender Beitrag.

Volker Robrahn

9

Der Film hat mir als Kenner beider Spiele sehr gut gefallen! Für einen 2. Teil dann aber bitte ohne Jugendfreigabe!

7

visuell recht gut gelungen, allerdings wurde dafür wieder am plot gespart, trotzdem eine der besseren videogame-verfilmungen.

6

Is die Rezension jetzt schon fertig? Oder kommt da noch was? oO'

Sieht jedenfalls unvollständig aus..

Was gefällt denn an den Actionszenen jetzt nicht usw?

Also ich fand den Film "Ganz OK". Kann mich mit 6 Augen dem Rezensenten also anschließen, aber die Rezension selbst is irgendwie ein schlechter Scherz!!

1

So ein Schrottfilm. Miese schauspielerische Leistungen - vor allem von Mark Wahlberg, total wirre und langweilige Story und recht aufgesetzte Action. Der Rest ist dann von SIN CITY und MATRIX geklaut. War ich froh als der Mist zu Ende war...

2

Eine Spiel fr Erwachsene wird als Weichspülfim für Kinder gedreht. Komlett daneben. Ungefähr so, als wenn man das Leben einer Gina Wild verfilmt und dabei keine nackte Brust zu sehen bekommt. Für mich einer der schlechtesten Filme des Jahres.

5

ich fand den film jez auch nich grade berauschend.hab storytechnisch nich viel erwartet, aber dachte das einem wenigstens die fetzen um die ohren fliegen. aber bis auf 3 etwas größeren actionszenen im film, wars das dann auch schon.
abgesehn davon fand ich das es eindeutig zu wenig "bullet-timeszenen" gab, wo im spiel ja der hauptmerk drauf lag. bis auf die eine szene mit dem schrotgewehr, die wirklich hervoragend war, war so gut wie keine andere vernünftige zeitlupenszene drin.
ich frage mich echt was man sich dabei denkt einen max payne film zu drehen um die action dann derartig an der kurzen leine zu halten.
wo es bei anderen filme ehr gut tut wenn das ewige geballer sich mal zurückhält, fehlt es hier eindeutig.
einen fehler der mir sehr aufgestoßen ist war auch die schlüsselszne für die motivation der hauptfigur irgendwo nach dem ersten drittel anzusiedeln. mir kams so vor das max payne sich am amfang einfach nur die story schleift ohne genau zu wissen wo er(bzw. man selber) hinwill.
schade fand ich auch die charaktere aus dem spiel nicht wirklich übernommen wurden.
alles in allem dann halt 5 augen für stil und eine recht solide story, die durchaus gut die action hätte tragen können, wenn denn genug dagewesen wäre zum tragen...

2

Der Film besitzt keinerlei Spannungsbogen, die Actionszenen sind recht einfallslos, die Dialoge sind zum einschläfern, zum Großteil miese Darsteller, die Kritikpunkte lassen sich wohl fast endlos fortführen.

Einen Punkt gibts für ab und an schöne Kameraeinstellungen und Locations und einen für die halbnackte Olga :>

6

Dieser Film ist der Prototyp des modernen Actionfilms! Wenn man einen gesehen hat kennt man sie alle...Man nehme die Effekte von Matrix und Sin City, garniere das Ganze mit einer Prise Action à la Stirb Langsam 4 und backe das ganze bei Constantine Temperatur...Das Ergebnis ist dann weder weltbewegend noch wirklich schlecht...Ich habe mir den Film nur reingezogen, weil ich die Spiele früher gezockt habe und muss sagen: Hier verhält sich das Ganze halt wie bei einem Buch: Man hat schon seine persönliche Verbindung und Vorstellung, wie der Film sein soll und ist nur neugierig, wie andere dieses Universum auf der Leinwand umsetzen.
Mein Tip: Einfach n paar Bierchen kippen, rein ins Kino und sich das Hirn freiballern lassen;)

7

Ich war recht zufrieden mit der Adaption.
Mark Wahlberg passt zwar von seiner Natur her nicht auf den Helden, hat mich aber trotzdem überzeugt und der Film selber ist halt ein Actionfilm der sehr solide gemacht wurde.
Ich war nicht enttäuscht und würde ihn weiter empfehlen.

@filmszene team:

wäre es nicht möglich den durchschnitt der bewertungen der kommentare mit unter die bewertung zu packen? ich fände es sehr interessant zu sehen in wie weit die leute mit der kritik konform gehen oder eben nicht.

gruß
waldemar

@waldemar:

ein solches Feature sparen wir bewusst aus, da wir eigentlich vermeiden wollen, dass ein Film nur schnell über eine Zahl bewertet wird. Die Wertung soll eine Orientierung geben, aber was es über den Film wirklich zu sagen gibt, steht in der Rezension, nicht in der Wertung. Dasselbe gilt für die User-Beiträge: Ein Klick auf der Wertungsskala ist schnell gemacht und nicht immer wohl überlegt (siehe die vielen extremen Wertungen bei den User-Kommentaren, die oft sehr schnell zu einer 10 greifen, solange der Film grundsätzlich gefiel). Wie die User den Film tatsächlich einstufen, darüber gibt ihr geschriebener Beitrag besser Auskunft als die Wertung.
Oder kurz gesagt: Wir wollen weniger Bewertungs-Fastfood, sondern mehr Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Film. :-)

4

Ein recht lahmer Film.

Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich nie Max Payne gespielt habe. Daher beschränke mich allein auf den Kinofilm und lasse die Vorlage außen vor. Was man hier bekommt ist dann allerdings doch so ziemlich von der Stange. Die Story war erstaunlich linear und teilweise auch einfallslos. Zumal sich jedes Element der Geschichte in anderen Filmen besser ausgearbeitet finden lässt. Schlimmer noch man wird das Gefühl nicht los sogar diese Konstellation schon einmal gesehen zu haben.

SPOILER:
Ausnehmen möchte ich da die Andeutungen zum Übersinnlichen. Mir war beim sehen zumindest nicht klar wohin das ganze führen soll
SPOILER ENDE

Dummerweise führt es dann letztlich auch nirgendwo hin. Mein Kritikpunkt setzt sich dann in der Optik und der Action fort. Abgekupfert mag etwas zu hart sein, aber es wird wohl keiner sagen "Hey, das sieht aus wie Max Payne" wenn er eine derartige visuelle Gestaltung oder Action-Choreographie wieder sieht. Das haben andere Filme früher, konsequenter und leider auch besser gezeigt.

Warum also noch 4 von 10 Augen? -Weil der Film keinem weh tut (dem Geldbeutel am Wochenende evtl. mal ausgenommen). Richtig mies ist er an keiner Stelle. Man setzt sich, schaut auf die Leinwand ohne ständig gähnen zu müssen, geht im Anschluss nach Hause und vergisst das ganze sehr schnell wieder. Wer mehr nicht haben will, der darf sich den Film gerne angucken, empfehlen würde ich es aber nicht.

3

Totale enttäuschung, vielleicht hätten sich die Macher ein wenig mit der Vorlage auseinandersetzen sollen. Dann hätten sie unter anderem mitbekommen, dass Jim Bravura ein alter, fetter, weißer ist und kein schwarzer. Und solche sachen ziehen sich durch den ganzen Film.

1

also ganz ehrlich...???

meeeega schlecht, meeeega langweilig...!!!
bin schon nach 35 minuten das erste mal weggenickt und musste fortan 4-5 weitere male sehr stark mit mir kämpfen nicht völlig einzunicken...

schlechte story, schlechte schauspieler - ich war selten glücklicher als der schlusspfiff ertönte...

erschreckend schlecht, 1 auge - und das ist für den trailer...

lg figaroo

ich wollts ja net glauben, aber der film is echt ein krampf. ich musste den ganze film lange lachen, über die schlechte synchro und auf das dumme gelaber. dass es ein actionfilm sein soll, hab ich zwischendrin einfach mal vergessen. also echt richtig lahm.

7

Ich war von dem Film positiv überrascht. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich aufgrund der durchwachsenen Kritik keine großen Erwartungen hatte.
Ich kenne das Spiel nicht, bin also mit der Vorstellung einen harten Actionfilm in bemerkenswerter Visualisierung zu sehen ins Kino gegangen.

Negativ:
- dem Bösewicht nehme ich seine Rolle nicht ab.
- alle außer Payne können mit ihren Waffen grottenschlecht zielen

Positiv:
- keine Längen, stetiger Aufbau der Spannung
- keine Großaufnahmen von Ekelszenen
- visuell klasse
- Mark Wahlberg spielt wirklich gut

8

habe den Film gesehen und muss sagen das ich wirklich positiv überrascht wahr. Vorallem wenn man das Spiel gespielt hatte gab es eigentlich an jeder Ecke irgendetwas was man wiedererkannt hat. auch fand ich die Story, wie in anderen Kritiken gesagt, überhaupt nicht überheblich und mit zuviel fantasy (zwischenwelt) gespickt...sowas enne ich halluzinationen unter drogeneinfluss...

1

Langweiliger look + dumme story + schlechte schauspieler + dämliche dialoge + null tempo = maximaler schmerz beim zuschauer

3

Na ja, die Story habe ich nicht ganz vestanden, z.B. warum wurde die Natascha bestialisch umgebracht, was hat der eine Supersoldat bei den Russen gemacht usw. Sehr chaotischer und undurchsichtiger Film.

2

total wirrer, unbeholfener, langweiliger schwachsinn. wahlberg ist schlecht wie selten, hat eine mimik wie pinoccio. die story ist zum einschlafen, die action, sofern es die mal gibt, fad in szene gesetzt. wirklich enttäuschend...

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