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Marley & Ich

Marley & Ich
familien-drama , usa 2009
original
marley & me
regie
david frankel
drehbuch
scott frank, don roos
cast
owen wilson,
jennifer aniston,
eric dane,
alan arkin, u.a.
spielzeit
115 Minuten
kinostart
5. März 2009
homepage
http://www.marley-und-ich-derfilm.de
bewertung

6 von 10 Augen

 

John und Jenny Grogan (Owen Wilson und Jennifer Aniston) sind eigentlich ein echtes Musterpaar. Nach der Heirat ziehen sie ins sonnige Florida und ergattern beide Jobs bei verschiedenen Lokalzeitungen. Dass sie dabei etwas erfolgreicher ist und die bedeutenderen Reportagen schreibt, ist kein wirkliches Problem, und auch die anstehende heikle Frage der weiteren Zukunfts- und Familienplanung umgeht John recht geschickt, indem er als Zwischenlösung den knuddeligen Labrador Marley präsentiert. Der ist allerdings irgendwann 50 Kilo schwer und entpuppt sich als echter und kaum zu bändigender Rabauke. Allerdings liefert er seinem Herrchen damit auch den Stoff für eine Zeitungskolumne, welche John zunächst nur widerstrebend übernommen hatte, die ihn jetzt aber äußerst beliebt und bekannt macht. Doch die Probleme, die Marley verursacht, sind fast nichts gegen den Stress und den Streit, der sich mit den dann doch irgendwann anstehenden Schwangerschaften und der folgenden Kindererziehung ergibt. Eingekeilt zwischen Job, Familie und Hund wird die Beziehung der Grogans auf eine echte Probe gestellt.

Die erwähnte Zeitungskolumne des realen John Grogan und der darauf basierende Sammelband "Marley und Ich" bilden die Grundlage für diesen Film. Denn wenn ein Werk sich dermaßen gut verkauft, dann wird Hollywood schnell hellhörig. Kleine Besonderheit oder auch Problem dabei: Es handelt sich um ein amüsantes, aus vielen kleinen Einzelteilen bestehendes Sachbuch, welches natürlich keiner klassischen Dramaturgie folgt. Dass es nicht ganz einfach ist, aus so einer Vorlage ein stimmiges Drehbuch zu basteln, konnte man hierzulande ja bereits bei dem Projekt "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" feststellen. Obwohl sich die Handlung zusätzlich noch über viele Jahre streckt, wirkt "Marley & Ich" aber nicht ganz so bemüht konstruiert wie das genannte Beispiel - allerdings präsentiert sich auch dieser Film nicht gerade als einheitliches Ganzes.
Was aber im Grunde positiv zu sehen ist, denn nur aufgrund des Stimmungs- und Schwerpunktwechsels in der zweiten Hälfte rettet sich diese Produktion noch aus dem tiefen Tal einer zuvor nur ausgesprochen mäßig goutierbaren Adaption. Was einem da in den ersten rund 45 Minuten geboten wird, ist nämlich bemerkenswert wenig. Zunächst eindeutig als leichter Komödienstoff angelegt, gibt es leider so gut wie keine brauchbaren Gags. Weder durch oder mit Owen Wilson, dessen komisches Potential auch die komplette Laufzeit über nicht genutzt wird, noch durch die eigentlich ziemlich harmlosen Streiche und Aktionen des angeblich ach so wilden Hundes.
Die Lustlosigkeit des Ganzen wird dabei nicht nur in den ausdruckslosen Gesichtern der beiden menschlichen Hauptfiguren deutlich, sondern zum Beispiel auch in einer Szene, in der Marley allein zu Haus gelassen die gesamte Garageneinrichtung verwüstet. Wie er das tut wird uns allerdings gar nicht gezeigt, sondern lediglich das finale Ergebnis präsentiert.
Während also die Grogans der Meinung sind, den mindestens frechsten und verrücktesten Hund der Welt zu besitzen, weisen der Erfolg der Zeitungskolumne und das hohe Identifikationspotential zahlreicher Leser doch eher darauf hin, dass es eben vielen Hundebesitzern ganz genauso geht und der gute "Marley" vielleicht doch nicht ganz so spektakulär und einzigartig ist wie gedacht.
Auch der Versuch, mit zwei prominenten Nebendarstellern zu punkten, geht nur zu 50 Prozent auf. Während nämlich der seit "Little Miss Sunshine" anscheinend nun auf solch kauzige Rollen abonnierte Alan Arkin als Johns vorgesetzter Chefredakteur für die besten Gags überhaupt sorgt, wirkt der kurze Auftritt der kaum wieder zuerkennenden Kathleen Turner als Hundetrainerin eher skurril.

Doch nachdem man sich schon fragt, ob es wohl nicht etwas anstrengend werden könnte, sich dieses nur mäßig bunte Treiben über fast zwei volle Stunden anzuschauen und ob denn der gewaltige kommerzielle US-Erfolg des Films wirklich ausschließlich an den prominenten Namen der beiden Hauptdarsteller und dem familientauglichen Hundethema liegt, ändert sich plötzlich doch noch etwas. Mit dem Beginn der durch den Kindersegen ausgelösten Probleme wird es zwar nicht unbedingt komischer, aber doch deutlich interessanter. So ist Johns Karriere zwar nun rein äußerlich und finanziell betrachtet ins Rollen gekommen, doch da er sich viel eher als Reporter sieht denn als Kolumnenschreiber bleibt eine latente Unzufriedenheit vorhanden.
Hund und Kleinkinder rauben der Familie oft den letzten Nerv und es kommt zu einigen Gesprächen und Situationen, die gar nicht mal so weit von der Realität entfernt sind und glaubhaft dargeboten werden. Auch die beiden Hauptdarsteller wirken in diesen dramatischen Szenen deutlich motivierter und spielen engagiert und überzeugend. Aufgrund dieser Entwicklung (und auch dem eher unfreiwilligen Mangel an gelungenen wirklich witzigen Momenten) dürfte die Klassifizierung des Films als "Drama" statt als "Komödie" somit gerechtfertigt sein. Und das ist dann doch eine Überraschung, die man auch aufgrund der Vermarktungsstrategie wahrlich nicht erwarten konnte.
Zum Schluss wird es dann sogar richtig heftig, sprich sehr emotional, und ob einen das dann packt oder man sich eher die Geschmacksfrage stellt, liegt im Auge des Betrachters. Es steht zu vermuten, dass zumindest die Haustierbesitzer eher zur erstgenannten Variante tendieren werden.

Volker Robrahn

2

Der Film ist Nix. Kann ich nur warnen. Um was soll es da eigentlich gehen ?
Um einen total bescheuerten Hund, der nicht erziehbar ist,
oder um die Depressionen eines Yuppie Paares ?
Lustig ist er auch nicht. Als Owen Wilson Fan sage ich da beide Daumen runter.
Vielleicht ja was für Kinder ? Keine Ahnung.
Woher kommen denn da die 6 Augen ?
Kann ich der Kritik hier auch nicht entnehmen.
Also man kann ja streiten wie schlecht genau der Film ist,
aber überdurchschnittlich ist er ja bei aller Liebe nicht ansatzweise.
Da kann es keine zwei Meinungen geben. Einfach zum einschlafen.

9

Killer der Hund

9

Eben die in der Kritik genannte Wendung des Films fand ich auch sehr überraschend. Ich finde,gerade die Mischung aus Slapstickhundegags,den dramatisch-kritischen Momenten mit hohem Identifikationspotenzial des Zuschauers und dem emotionalen Ende machen diesen Film außergewöhnlich und interessant. Mir hat er gefallen.

2

Trailer, Schauspieler und Hund suggerieren eine lustige Familien-Komödie. Was man zu sehen bekommt, ist dann etwas ganz Anderes. Was genau dieser Film zu bedeuten hat, will sich mir irgendwie nicht so ganz erschließen, weshalb ich nach ca. 1 Stunde Laufzeit genervt das Kino verlassen und nach Hause gegangen bin. Daumen runter für diese überaus langweilige und völlig sinnfreie Mogelpackung !

1

Als Schlafmittel absolut geeignet.
Waren mit drei Leuten im Kino. Mein Kumpel und ich sind beide eingeschlafen...
Der Film ist total sinnfrei und langweilig.... nicht zu empfehlen !!!

6

Vom Grundsatz her ist der Film schön gemacht, allerdings sollte wer das Buch kennt vl. nicht unbedingt in den Film gehen. Die lustigen Geschehnisse von John/Jenny mit Marley kommen im Film leider nicht so gut rüber wie im Buch. Daher sage ich eher Buch lesen!

1

Der Film ist grottenschlecht !! Habe mit einer Komödie gerechnet,
die Gags kommen nicht an. Im Gegenteil man wird in irgendwelchen Beziehungsstress des Paares konfrontiert und so immer depressiver...
Das Ende schlägt dem Fass den Boden aus, besonders die Kinder werden traurig das Kino verlassen. Man kann sich genausogut an eine Bushalte in der Stadt stellen und Passanten beobachten, das hat wenigstens noch eine Tick mehr Unterhaltunswert.
Der Film ist wirklich ein Drama.
Spendet das Geld lieber der Hundepflegestiftung!!

1

Was macht einen Menschen zu einem miesen Hundehalter? Wenn er dem Hund böse Dinge antut? Ja - aber auch wenn er ihm die guten Dinge nicht antut. Grogan der mieseste Hundehalter der Welt? Na, wenigstens einer von ihnen und er schlug aus seiner Unfähigkeit offensichtlich mit einer ach so witzigen Kolumne Profit, danach kommen die Kolumnen in Buchform raus und es gibt noch mehr Profit, schliesslich wird noch ein Film davon gemacht und es gibt noch viel mehr... eben! Dieser Film und alles drum und dran sind einfach nur zum Kotzen.

3

Der Film ist wirklich nix.
Auch nicht für Hundebesitzer, ich bin nämlich einer von denen und ich kann nicht verstehen, wie man es lustig finden einen zwar prinzipiell lieben, aber dennoch großen Hund so ohne jegliche Erziehung durchs Land streifen zu lassen.
Ich habe als Zuschauer keinerlei Beziehung zu dem Hund aufgebaut, was z.B. bei "Mein Partner mit der kalten SChnauze" oder auch "Scott und Huutch" ganz anders war.
Außerdem steht mir die Beziehung der beiden Menschen zu sehr im Vordergrund.
Nicht empfehlenswert, wenn meine bescheidene Meinung hier gefragt ist.

1

Ich konnte das ende kaum noch abwarten. Traurig das außer lustlosigkeit nichts rüber kam von den beiden Schauspielern, die ich normalerweise als gute schauspieler betitteln würde.
Kaum Humor, wenn dann sehr flach und einfach.
Kaum emotionen empfunden, das sagt schon alles für meine Verhältnisse!!
Leider Nicht empfehlenswert

10

Ich fand den Film total cool da ich das buch von meiner Freundin aus der schule kenne war dieser Film das Sahnetörtchen oben drauf.

einfach lustig
"auf jeden fall ansehen!!!!"
sag ich nur.

Pavianartig der Film und das nicht im Sinne von gut.
Hab echt schon einigen miesen Rotz gesehen Aber das übertriff wirklich alles.
Hätte ich in der Nähe eines Notausgangs gesessen dann wär ich mit Sicherheit geflüchtet. So bin ich nur eingeschlafen.
Oder anders ausgedrückt der Film ist echt eine gute Methode jemanden zu foltern. Muskelrelaxans und dann die Augenlieder mit Thesa hochgeklebt.
Uuuuuuuuuuuuuuuuaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrgggggggggggggggg
ECHT NICHT ZU EMFEHLEN.

6

ich kann der kritik voll zustimmen! ich habe ein- oder zweimal herzlich über den hund und dessen halter gelacht und am ende auch mitgefühlt. schöner sonntagabend film für zu hause.

10

Also ich hab das buch gelesen und den film geguckt!
Fand beides super. Man lacht und weint wirklich ein guter film!

6

Der Film ist prinzipiell nicht schlecht. Was mich verärgert hat ist, dass er als Komödie beworben wurde, was er schlicht und einfach nicht ist. Der Einblick in das Glück und das Leid eines Paares ist auch mal eine Abwechslung, obwohl es hier und da deprimierende Noten gibt, und es im Mittelteil gelegentlich doch etwas öde wird. Ich bin mit der Regie teilweise nicht einverstanden.

7

der Film ist cool und total witzig und wer das nicht so sieht der hat keine ahnung und ist nur neidisch weil er nicht die hauptrolle hat !!!

Ich kann Mrs Dalloway nur

2

Ich kann Mrs Dalloway nur zustimmen: Ich habe auch ein- oder zweimal herzhaft gelacht und am Ende ein paar Tränchen verdrückt. Aber reicht das bei einem Film, der fast zwei Stunden dauert??? Der Film dümpelt völlig konzeptlos vor sich hin und wirkt wie eine einzige Flickschusterei aus Familienfilm, Tierkomödie und Beziehungsdrama. Personen, die episodenhaft auftauchen und kommentarlos wieder verschwinden und ein Hund, der einem auch nach 120 Minuten noch ziemlich knapp sonst wo vorbei geht. Unsäglich.

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