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Mamma mia!

Mamma mia!
musical , usa 2008
original
mamma mia!
regie
phyllida lloyd
drehbuch
catherine johnson
cast
meryl streep,
pierce brosnan,
colin firth,
stellan skarsgard,
amanda seyfried, u.a.
spielzeit
108 Minuten
kinostart
17. Juli 2008
homepage
http://www.mamma-mia-film.de
bewertung

5 von 10 Augen

 

Es herrscht nicht nur im Bezug aufs Wetter eitel Sonnenschein in der Villa Donna, dem leider schon etwas heruntergekommenen Hotel, welches die gleichnamige Besitzerin (Meryl Streep) auf der zauberhaften griechischen Insel Kalokairi betreibt. Denn deren Tochter Sophie (Amanda Seyfried) steht kurz vor der Heirat und möchte sich zu diesem Anlass einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Mit Hilfe des Tagebuchs ihrer Mutter hat sie die Namen ihrer drei potentiellen Väter ausfindig gemacht und diese eingeladen. Dies allerdings heimlich und so ist Donna zunächst nur mäßig begeistert, als sie schließlich nach zwanzig Jahren plötzlich Sam (Pierce Brosnan), Harry (Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgard) gegenüber steht.

Es ist wenig überraschend, dass ein weltweit so erfolgreiches und populäres Musical wie "Mamma Mia!" nun den Weg auf die Leinwand findet. Ein wenig erstaunlicher mutet es da schon an, dass man für die Hauptrollen der Kinoversion mit Meryl Streep und Pierce Brosnan echte Prominenz verpflichten konnte. Nun gut, Frau Streep soll sich ja um den Part der Donna regelrecht gerissen haben und bewies bereits in Robert Altmans wunderschönem Schwanengesang "Prairie Home Companion" ihr durchaus vorhandenes Gesangstalent. Auch diesmal darf man zumindest konstatieren, dass der Sprung von der kühlen Giftspritze aus "Der Teufel trägt Prada" zur Latzhose tragenden Lebenskünstlerin Donna ein ganz bemerkenswerter ist und die große Dame ihn erwartungsgemäß mühelos meistert, auch wenn vereinzelt vernommene Rufe nach einer erneuten Oscar-Nominierung für das hier Gebotene sicher nicht angebracht sind. Der frühere James Bond-Darsteller war für solcherlei Singspiel bisher allerdings nun gar nicht bekannt und dürfte sich mit der Unterschrift unter dieses Angebot auch nur bedingt einen Gefallen getan haben, denn sein Gesinge hier erfüllt - offen gesagt - doch fast schon den Tatbestand der akustischen Umweltverschmutzung.
Viele dürfte das aber nur wenig stören, denn das eher unprofessionelle und zuweilen sogar unbeholfene Geträller und Getanze ist hier schließlich fast schon Programm. Frisch, fromm, fröhlich, frei und grundsympathisch soll das nämlich alles rüber kommen, einfach ein Gute Laune-Potpourri ohne weiteren Anspruch. Das gelingt dem Film dann auch, dank eben dieser Darsteller und mit freundlicher Unterstützung der malerischen griechischen Inselkulisse. Die wird schon fast etwas penetrant ins Bild gesetzt, eignet sich aber eben auch einfach ganz hervorragend als Hintergrund für die schmissigen Songs.

Ach ja, die stammen übrigens von einer in den 70er und frühen 80er Jahren recht erfolgreichen skandinavischen Popgruppe deren Name nicht wirklich einen Sinn ergibt. Und da dieses Quartett auch heutzutage noch keinesfalls dem Vergessen anheim gefallen ist, dürfte eben diese Musik sogar für die meisten Besucher der Hauptgrund fürs Lösen der Kinokarte sein. Knapp zwanzig der von den Herren Andersson und Ulvaeus komponierten 3-Minuten-Werke kommen hier zum Einsatz, darunter natürlich die bekanntesten aber auch eine Handvoll vorher nur den Komplettisten vertrauten. Was den Vorteil hat, so zumindest ein paar Lieder dabei zu haben, deren Texte auch zum Geschehen passen. "Slipping through my Fingers" über das Entgleiten einer erwachsen gewordenen Tochter, "When all is said and done" zur Befindlichkeit eines schon etwas älteren Liebespaares oder auch "Our Last Summer" über eine lang verblichene Jugendliebe - das macht Sinn und in diesen Momenten harmonieren Musik, Bilder und Handlung dann mal ganz vortrefflich.
Allzu oft jedoch wirken die eingeschobenen bekannten Gassenhauer reichlich gezwungen und lassen das musicaltypische, plötzlich einsetzende Trällern und Tanzen sämtlicher zufällig in der Gegend herumstehender Passanten so noch ein wenig abstruser erscheinen. (Paradebeispiel für einen völlig unpassenden Text ist z.B. "The Winner takes it all"). Das unverzichtbare "Waterloo" ließ sich so trotz aller Verrenkungen dann auch nur noch in den handlungstechnisch nicht mehr relevanten Nachspann einbauen. Und das alles heißt: Wer mit Musicals eh schon so seine Probleme hat, dem wird es hier nicht gerade leichter gemacht, und wer das Genre vor allem wegen schöner Stimmen schätzt, der ist hier leider auch eher falsch.

Wer sich allerdings schon bei den ersten Takten eines seiner Lieblingssongs aus Jugendtagen über das Wiedererkennen freut, der wird mit "Mamma Mia!" viel Spaß haben, je nach Vertrautheit mit der Materie demnach so ca. 10 - 20 mal. Da die ansonsten üblichen Kriterien wie Dramaturgie, Spannungskurven oder Charakterentwicklung hier aber zu vernachlässigen sind, bleibt festzustellen: Gegenüber der erfolgreichen Bühnenversion haben wir nun als Mehrwert also die bekannten Namen und die optischen Schauwerte, müssen dafür im Gegenzug allerdings auf erstklassig ausgebildete Stimmen verzichten. Abba was soll's....

Volker Robrahn

5

Zitat: "Ach ja, die stammen übrigens von einer in den 70er und frühen 80er Jahren recht erfolgreichen skandinavischen Popgruppe deren Name nicht wirklich einen Sinn ergibt."

Kleiner Tipp an den Rezensenten: A gnetha Fältskog, B enny Andersson, B jörn Ulvaeus, A nni-Frid Lyngstad...

Zum Film: "Mamma Mia" bietet genau das, was zu erwarten/befürchten war. Eine belanglose Story, dazu viel Geträller. Als Film ausgesprochen mittelmäßig, für ABBA-Fans dennoch geeignet.

3

Handlung und Texte sind eher dünn. Der ganze Film scheint nur unter übermäßigen Alkoholkonsum zu verkraften, welcher dann auch hoffentlich das Gehör verzerrt.

Statt, wie bei den Live Produktionen, auf hervorragende Stimmqualitäten zu achten, standen hier viel mehr Rang und Namen im Mittelpunkt. Meryl Streep spricht viele Songteile und anstatt stimmgewalt, zieht sie es vor zu Brüllen. Und dann ist da noch "James Bond" mit natürlich ganz besonderen Charme .... dennoch gesanglich eine glatte 6, bitte setzen und gut aussehen, aber das mit dem Gesang bitte unterlassen!

Die einzige,die gesangliches Talent aufweist ist hier die Darstellerin der Sophie. Zwar gibt es hier ebenso schwachstellen, aber diese sind noch zu verzeihen.

Vielleicht wäre hier eine Synchronisation angebracht gewesen, welche die Songs einbezieht, welche zudem im Untertitel reichlich schlecht getextet waren.

Für wirklich krasse Fans und Leute mit schlechtem musikalischen Verständnis ist der Film durchaus zu empfehlen. Aber alles in allem ist es sehr enttäuschend wie spielend es in diesem Film gelingt wunderbare Melodien von Abba zu versauen!

Einen positiven Aspekt gibt es trotzdem... das Setting ist allemal sehenswert!

Ach, @ocket: Das dürfte wohl auch dem Kritiker bekannt sein und zur Erklärung hätten ansonsten die Vornamen genügt, dann wirkt es auch nicht ganz so klugscheißerisch.

Und es ändert Nichts daran, dass Du den Begriff ABBA wohl trotzdem in keinem Rechtschreiblexikon finden wirst. Warum? Vielleicht, weil das Wort (für sich genommen) nun mal keinen Sinn ergibt ?

6

Also ich bin überhaupt kein Musical-Fan, war aber positiv überrascht, wie wenig sich dieser Film ernst nimmt und wie leicht man sich dadurch auf die Musical-typische, kitschig-surreale Stimmung einlassen kann, die zwischen den Handlungsabschnitten aufkommt.

Die Storyline ist zumindest Päärchenabend-kompatibel, und es gibt ein wirklich lustiges und überraschend unkitschiges Ende, das sich aber leider ein wenig zieht. Dazwischen wird man mit einer Menge seichtem Humor und viel, aber nicht zu viel, lustig choreographierten ABBA-Songs unterhalten.

Sophie und ihr Verlobter sind klassische, wirklich solide Musicalfiguren, die allerdings schauspielerisch nicht ganz mithalten können, was aber grade bei diesem Film eh nicht auffällt. Meryl Streep und ihre Kolleginnen machen übrigens eine wirklich witzige und fitte Figur, wobei sie ihr Alter permanent sympathisch auf die Schippe nehmen.
Einziger größerer Kritikpunkt ist die Tatsache, daß die 3 männlichen Hauptfiguren kein Bißchen singen können, und vor Allem neben Sophie und selbst Meryl schlecht aussehen.

Am Wichtigsten sind aber natürlich die Songs, und die werden ziemlich gut in die Geschichte eingebunden, nicht bis zum Erbrechen durchgespielt und sogar gut dargestellt - wobei sich die Figuren gerne mal absichtlich daneben benehmen. Die Lieder sind dabei zum Teil nicht die Originalversionen und geringfügig aufgepeppt, aber ich fand sie alle richtig gut.

Wenn man also bei Musicals nicht gleich schreiend aus dem Zimmer rennt und ABBA zumindest teilweise mag, wird man mit diesem Film gut unterhalten.
Alle eingefleischten Musicalfans wie meine Freundin dürfen diesem Film auch bedenkenlos "10 Augen" geben.

7

Normalerweise hasse ich Musicals, aber ich habe mich richtig gut amüsiert! Meine Güte, bei welchem Film weiß man denn im Voraus schon mehr, auf was man sich einlässt, als bei diesem? Der Trailer zeigt doch deutlich, dass es sich um einen bonbonfarbenen Supergau aus Glitzer und ABBA handelt, wer da von vornherein aufs Meckern aus ist, kann sein Geld auch sinnvoller anlegen. Oder vielleicht wirklich vorher ein Bierchen trinken, um sich im Kino zu trauen, auch mal ein bisschen mitzuwippen.

Doch, das war nett. Ich war durch die Kommentare hier vorgewarnt, hatte dementsprechend niedrige Erwartungen. Und schließlich habe ich mich doch sehr amüsiert. Herr Brosnan kann wirklich nicht singen. Aber alle anderen machen ihre Sache gut bis sehr gut. Dass Frau Streep sehr viele Liedteile spricht, habe ich nicht als störend, sondern vielmehr als endlich einmal vorhandenen Ausdruck empfunden. Ihre Filmtochter hat zwar eine schöne Stimme, mit der sie die Lieder auch sehr schön singt und sie sieht dabei auch sehr schön aus. Aber die Texte nimmt man eher ihrer Filmmutter ab.
@amy Und brüllen tut Meryl -Streep nicht. Das vage ich mit meinem durchaus vorhandenen musikalischen Verständnis (inkl. Gesangspraxis) mit Nachdruck zu behaupten.
Die Sing- und Tanzszenen waren wunderbar lächerlich und passend.
Kann man sich wirklich anschauen, wenn man Lust auf die Musik hat, Meryl Streep singend sehen und sein Hirn ansonsten entspannen will.

7

Ach, die Augen vergessen...

9

Sorry Leute, aber besser geht nicht... Die filmische Umsetzung dieses Film ist ein absolutes MUST für jeden ABBA-Fan, Musical-Fan, Urlaubs-Athmosphäre-Film-Fan,.... Ich arbeite selbst in einem Kino und habe noch nie (!) soviel Szenenapplaus und Gäste mit so einer genial beschwingten Laune nach dem Film erlebt! Es macht einfach Gänsehaut diesen Film zu sehen, zu bemerken wieviel Spass die Akteure während des Drehs gehabt haben müssen um so ein musikalisches Werk auf so hohem Niveau abzuliefern. Tom Hanks als Executive Producer und Initiator dieses Films hätte allein für die Idee und den Rechtekauf einen Oscar verdient.
Der Einbau der Songs wirkt gekonnt und nie gekünselt dramaturgisch. Das Overacting wirkt niemals albern sondern typisch musical-mäßig und erheiternd.

Ein Punkt Abzug gab es für Pierce Brosnan, der doch etwas fehltbesetzt scheint. Klar, man brauchte einen Frauenmagneten, doch wirkt dieser hölzern und somit unfreiwillig komisch an so mancher Stelle und seine gesanglichen Fähigkeiten lassen selbst nach wohl sehr harter Nachbearbeitung sehr zu wünschen übrig. Mal davon abgesehen, dass ich allein seine Stimme nicht berauschend finde.

Finde sehr genial, dass die Texte im englischen Original gehalten wurden und untertitelt sind. So kann man so manch englisches Sprichwort und Gleichnis (und ABBAs Texte sind voll davon) nun zum ersten mal nach 10000 maligem anhören der ABBA-Songs verstehen, da sie kontextmäßig einfach passen und sehr gut übersetzt wurden.

Prädikat: SCHAUT IHN EUCH AN!!

9

also mir hat es gefallen. ich war 6 mal in verschiedenen städten in der theaterversion und habe die filmpremiere mit spannung erwartet. ich wurde nicht entäuscht! allerdings ist es auf der bühne zum teil noch witziger und die stimmung im saal, sowie der fantastische livesound tragen auch zum perfekten erlebnis bei!
wer die musik von ABBA mag wird nicht entäuscht sein und wer wie mehr als 30 millionen andere im theater war auch nicht!
Wikipedia:
Seit der Weltpremiere 1999 haben weltweit bislang über 30 Millionen Menschen das Musical Mamma Mia! gesehen – das sind täglich etwa 11.000 Zuschauer. (Stand: Dezember 2006)

9

ich habe den film gestern in der letzten vorstellung mit meiner
mama gesehen. ich muß sagen, ich weiß nicht wann ich das letzte
mal so gelacht habe. das publikum ist voll mitgegangen.
toll ist das der film sich selbst nicht so ernst nimmt
und meryl streep ist wieder mal brilliant!!! jetzt kommt das einzige aber,
für männer ist der film nix. ich glaube mein freund hätte sich nach 10 min.
das leben genommen.

also für alle mamas, töchter, schwestern und freundinen: reingehen mitfeiern!

Höchstens der ABBA-Hardcore-Fan-Front & den allgemeinen Musicalfanatikern zuzutrauen. Obwohl: sogar die würden sich bei dem Streifen vermutlich zu Tode langweilen. Man hat es einfach nicht geschafft, die Mutter-und-drei-potentielle-Väter-Vierecksbeziehung witzig rüberzubringen. Das hätte man sicher wesentlich besser hingekriegt, hier wurde echt viel Potential verschleudert. Die Schauspieler sind auch nicht viel besser - nichts gegen Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth, Stellan Skarsgard, Amanda Seyfried & Co., man hätte es sicher auch wesentlich schlimmer treffen können, aber irgendwie haben sie auf mich doch alle eher wie diese Standart-Beau's statt ernsthafter Schauspieler ausgesehen. Für mich ein Flop auf ganzer Linie, sorry. :-(

10

LEUTE: GEHT IN DIESEN FILM UND DER TAG IST GERETTET!

Dieser Film ist einfach nur mega lustig und voll gut gemacht!

Man muss als Voraussetzung schon mitbringen, dass man die Abba Musik mag!

Ansonsten gefällt einem womöglich der Film nicht, da in dem Film mehr Abba Lieder gesungen als gesprochen wird!

Selten habe ich erlebt, dass in einem Kinofilm so viel gelacht wurde, als in diesem!

Respekt an die Schauspieler(Ausser an Pierce Brosnan der kann wirklich nicht singen)!

10

Stimme dem letzten Kommentar voll bei. Ich habe den Film in Wien
bisher 5x gesehen, und er wird noch immer NICHT langweilig, da dies
wirklich ein einmaliges, lustiges Erlebnis ist, bei dem mann richtig
Entspannen kann und an gar nichts mehr denkt.
Die beste Therapie für gestresste Manager!!!

10

DAS iST DER BESTE<3 FiLM DEN iCH JE GESEHEN HABE!!!!!!!

RESPEKT!!

9

super film! sehr gut gemacht und unterhaltsam!

1

Nicht gut. Sehr langweilig !!!

8

Solide Unterhaltung, flott und kurzweilig.Für Menschen die keine Überraschungen mögen perfekt.

10

der film ist für ABBA-Fans ein absolutes MUSS!!!!
die handlung - wie übrigens das gleichnamige bühnenmusical auch -
kann man als eher "bescheiden" bezeichnen...
aber das muß ja auch keine super-dramatugie sein. was hier zählt
sind die ABBA-Hits, und mal ganz ehrlich hat man zuvor echte
weltstars wie streep oder brosnan mal von dieser (lockeren) seite
gesehen?
kurzum: tolle bilder und klasse musik

10

ehrlich gesagt hasse ich die abba musik!
aber der film ist die reinste ausnahme!es war richtig geil den zu gucken!
den könnte ich mir noch 100 mal angucken!
aber die pure musik muss nicht sein!passt einfach alles mit dem filmischen!

10

Wenn ich einen Film innerhalb kurzer Zeit bereits mehrfach gesehen und noch immer große Lust auf ein weiteres Mal habe- kriegt der Film von mir natürlich 10 Augen. Warum herumkritteln an Pierce Brosnan und so weiter...
Der Film ist rund und entweder mag man ihn wie er ist oder nicht.

Lustig finde ich ihn allerdings nicht aber charmant, romantisch, mitreißend - genau das Richtige für meine sentimentale Ader! Er hat für mich Suchtpotential und ich kann ihn gezielt einschmeißen, um für eine Weile abzuheben.
Darüber hinaus- Meryl Streeps Schauspielerei finde ich herausragend, einschlißelich ihrer kreischenden Freundinnen! Großartig!

Ob nun nur für ABBA-Fans (ich bin Eine)oder nicht, und nur für Frauen oder wen auch auch immer- das kann ja jeder selbst entscheiden. Gesehene Trailer fand ich übrigens blöd. Und gesehen habe ich den Film das erste Mal auch nur zufällig. Ausgesucht hätte ich ihn mir, glaube ich, nicht. 'Noch eine Klamotte für die seichte Masse', wäre wohl meine erste und einzige Assoziation gewesen.

Und zum Vergleich- auch zufällig (als DVD bei Verwandten) sahen wir ein Stück von "Keinohrhasen". Im Gegensatz zu meiner Freundin, die den Film unterhaltsam fand, "Mamma Mia" jedoch nicht, konnten wir dem Film nach der Eingangsszene nichts mehr abgewinnen und haben ihn nach einer dreiviertel Stunde abgewählt.

Ich bin gespannt, ob er meiner Mutter gefällt, der ich ihn gerade geschenkt habe. Könnte gut sein, muß aber nicht.

Natürlich arg spät und im

6

Natürlich arg spät und im Fernsehen, also eigentlich "außer Konkurrenz", aber dennoch einige Bemerkungen:
Eine Qualität der Geschichte und des Films ist m.E. die Thematisierung des "Generationenphänomens" Abba, denn die eigentlichen "Musikerinnen" der Story sind ja alle in einem Alter, das Musicalstars sicher oft haben, aber beileibe nicht zeigen, während die Jungen incl. Sophie und Sky rechte PappkameradInnen sind und bleiben.
Der parodistische Effekt, als halbe Omas immer noch im Abbastil und -Kostüm der eigenen Jugend aufzutreten und sich nicht dafür zu schämen, ist m.E. das Charmanteste an dem Film. Schade, dass Brosnan so eindeutig als "der eigentliche" herausgestellt wurde, die beiden Konkurrenzväter blieben ein wenig zu blass. Und täusche ich mich, oder wird ganz am Ende wenigstens einem der Herren, der bisher unverheiratet und kinderlos war, zumindest ganz schüchtern ein Coming-Out mit einem knackigen Inselknaben gegönnt?
Also, unter dieser nostalgischen Perspektive als halbe Parodie amüsant und manchmal sogar fast anrührend. Wer's mag...

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