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Lebenszeichen - Proof of Life

Lebenszeichen - Proof of Life
thriller-romanze , usa 2000
original
proof of life
regie
taylor hackford
drehbuch
tony gilroy
cast
meg ryan,
russell crowe,
david morse,
gottfried john, u.a.
spielzeit
133 Minuten
kinostart
22. März 2001
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

 

Meg Ryan
Ehemann entführt - endlich allein: Meg Ryan

Alice Bowman (Meg Ryan) lebt mit ihrem Mann Peter (David Morse), einem Ingenieur, in Kolumbien. Der Job bei einem Bauprojekt fördert zwar Peters Karriere, belastet aber ihre Ehe, in der Alice sich zunehmend unausgelastet und wurzellos fühlt. Als es eines Abends wiederum zu einem heftigen Streit kommt, scheint ihre Trennung unumgänglich zu sein.
Die Auseinandersetzung steht noch zwischen ihnen, als Peter am nächsten Morgen das Haus verläßt und auf dem Weg zu seinem Job von Guerilleros in den Dschungel verschleppt wird.
Die Kidnapper stellen bald ihre erste Lösegeldforderung - eine astronomische Summe angesichts der Tatsache, daß Peters Firma die Versicherungen für Entführungsfälle längst aufgelöst hat.
Ein Hoffnungsschimmer zeichnet sich für Alice in der Gestalt Terry Thornes (Russell Crowe) ab, einem K + R Experten (Kidnapping and Ransom), der auf Fälle wie Peters spezialisiert ist und mit den Entführern in Funkkontakt tritt. Während der nächtelangen, zermürbenden Verhandlungen um ein Lebenszeichen ("Proof of Life") Peters und Lösegeldzahlungen kommen Alice und der zunächst sehr distanzierte Terry sich näher...

Morse
David Morse befindet sich in bester Gesellschaft.

Als es Thorne schließlich gelungen ist, eine bezahlbare Summe auszuhandeln, spitzt sich die Situation dramatisch zu und er faßt den riskanten Plan, zur Befreiung Peters selbst in den Dschungel aufzubrechen. Für Alice, die nicht weiß, wer lebend zurückkehren wird, beginnen angsterfüllte Stunden...

"Lebenszeichen - Proof of Life" sorgte schon während der Dreharbeiten für Schlagzeilen, als sich die Affäre der Protagonisten Ryan und Crowe hinter der Kamera fortsetzte und schließlich in der Scheidung Ryans von Dennis Quaid endete. Im Film ist von dem Knistern zwischen den Hauptfiguren wenig zu merken, weil Regisseur Taylor Hackford (Im Auftrag des Teufels, Ein Offizier und Gentleman) die offensichtlich sehr authentischen Liebesszenen nach Protesten bei der New Yorker Premiere herausgeschnitten hat. Dies hat zur Folge, daß die Beziehung zwischen Thorne und Alice seltsam unmotiviert bleibt, da sie sich nicht zu dem moralischen Dilemma, das der Handlung die notwendige Spannung verleihen würde, entwickeln kann.

Crowe

Tribun!
Russell Crowe darf wieder den
Bizeps umherschwenken.

Miriam Flüß

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