Ehemann
entführt - endlich
allein: Meg Ryan
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Alice Bowman (Meg Ryan) lebt mit ihrem Mann Peter (David Morse),
einem Ingenieur, in Kolumbien. Der Job bei einem Bauprojekt
fördert zwar Peters Karriere, belastet aber ihre Ehe, in
der Alice sich zunehmend unausgelastet und wurzellos fühlt.
Als es eines Abends wiederum zu einem heftigen Streit kommt,
scheint ihre Trennung unumgänglich zu sein.
Die Auseinandersetzung steht noch zwischen ihnen, als Peter
am nächsten Morgen das Haus verläßt und auf
dem Weg zu seinem Job von Guerilleros in den Dschungel verschleppt
wird.
Die Kidnapper stellen bald ihre erste Lösegeldforderung
- eine astronomische Summe angesichts der Tatsache, daß
Peters Firma die Versicherungen für Entführungsfälle
längst aufgelöst hat.
Ein Hoffnungsschimmer zeichnet sich für Alice in der Gestalt
Terry Thornes (Russell Crowe) ab, einem K + R Experten (Kidnapping
and Ransom), der auf Fälle wie Peters spezialisiert ist
und mit den Entführern in Funkkontakt tritt. Während
der nächtelangen, zermürbenden Verhandlungen um ein
Lebenszeichen ("Proof of Life") Peters und Lösegeldzahlungen
kommen Alice und der zunächst sehr distanzierte Terry sich
näher...
David
Morse befindet sich in bester Gesellschaft.
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Als es Thorne schließlich gelungen ist, eine bezahlbare
Summe auszuhandeln, spitzt sich die Situation dramatisch zu
und er faßt den riskanten Plan, zur Befreiung Peters selbst
in den Dschungel aufzubrechen. Für Alice, die nicht weiß,
wer lebend zurückkehren wird, beginnen angsterfüllte
Stunden...
"Lebenszeichen - Proof of Life" sorgte schon während
der Dreharbeiten für Schlagzeilen, als sich die Affäre
der Protagonisten Ryan und Crowe hinter der Kamera fortsetzte
und schließlich in der Scheidung Ryans von Dennis Quaid
endete. Im Film ist von dem Knistern zwischen den Hauptfiguren
wenig zu merken, weil Regisseur Taylor Hackford (Im Auftrag
des Teufels, Ein Offizier und Gentleman) die offensichtlich
sehr authentischen Liebesszenen nach Protesten bei der New Yorker
Premiere herausgeschnitten hat. Dies hat zur Folge, daß
die Beziehung zwischen Thorne und Alice seltsam unmotiviert
bleibt, da sie sich nicht zu dem moralischen Dilemma, das der
Handlung die notwendige Spannung verleihen würde, entwickeln
kann.
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Tribun!
Russell Crowe darf wieder den
Bizeps umherschwenken.






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