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Kings of Rock - Tenacious D

Kings of Rock - Tenacious D
musik-komödie , usa 2006
original
tenacious d in the pick of destiny
regie
liam lynch
drehbuch
liam lynch
cast
jack black,
ben stiller,
tim robbins,
meat loaf,
kyle gass, u.a.
spielzeit
94 Minuten
kinostart
8. Februar 2006
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

 

Dass der Schauspieler Jack Black eine besondere Vorliebe zur Rockmusik hat, ist jedem Kinogänger spätestens seit "School of Rock" klar. Dass Black aber schon lange vor seiner Filmkarriere Gründungsmitglied eines in den USA recht berühmten Hard Rock-Duosmit dem Namen Tenacious D ist, wissen wohl eher wenige. Mit "Kings of Rock - Tenacious D" präsentieren Jack Black und sein Partner Kyle Gass die wenig ernst gemeinte und ziemlich eigenwillige Entstehungsgeschichte ihrer auch sehr eigenwilligen Band.

JB (Jack Black) folgt seiner Bestimmung, Rockstar zu werden, aus der Provinz bis nach Los Angeles, wo er auf den Straßenmusiker KG (Kyle Gass) trifft. Es stellt sich heraus, dass beide vom gleichen Ziel träumen, nämlich ganz groß raus zu kommen. Der einzige Weg dahin führt ihrer Ansicht nach über den Sieg beim Wettbewerb "Offenes Mikro" in ihrer Stammkneipe. Es fehlt nur noch der richtige Song, der die beiden ganz nach oben katapultieren soll. JB und KG bemerken, dass die größten Gitarristen der Rock-Geschichte alle das gleiche Plektron benutzten, und erfahren von einem zwielichtigen Gitarrenhändler (Ben Stiller), dass dieses teuflisch-magische Plektron im Rock and Roll History Museum gelagert wird. JB und KG machen sich also auf den Weg, um das Objekt der Begierde zu entwenden und damit ihren großen Traum zu verwirklichen.

 Um eines vorwegzunehmen: Dieser Film richtet sich ausschließlich an Jack Black und Tenacious D-Fans. Schließlich sagte Black selber, dass die ganze Crew - sowohl hinter als auch vor der Kamera - als einzige Voraussetzung für den Job nicht ausführliche Lebensläufe vorzeigen, sondern sich als große Tenacious D-Fans outen sollten. Wer sich nicht zu dieser Gruppe zählt, sollte einen großen Bogen um diesen Film machen - wobei jeder, der Jack Black grundsätzlich saukomisch findet, sehr wahrscheinlich auch die Musik von Tenacious D großartig finden wird, die mit der Black-typischen, hyperaktiven Attitüde und einem deutlichen Stoner-Humor dem klassischen Hard Rock ebenso huldigt wie ihn parodiert.
Hier geht es nicht um große Schauspielkunst und auch nicht um ausgeklügelte Psychogramme der Figuren. Vielmehr darf man sich auf einen vulgären und teilweise schon geschmacklosen Trip gefasst machen, bei dem leidenschaftlich gefurzt, geflucht und gerülpst wird, wie es das gängige Klischee eines Rockers verlangt.
Dominiert wird das ganze Geschehen durch den immer präsenten Jack Black. Seine Musikleidenschaft, die immer wieder seinen Körper wild zucken lässt. Sein Gesicht, welches jeden Ton widerspiegelt. Kyle Gass als gemütlicher Dicker lässt seinem Partner generell den Vortritt, ergänzt ihn dabei perfekt und trägt seinen Teil zum besonderen Charme dieses Duos bei, während Black klar dominiert. Selbst Ben Stiller als verschrobener Gitarrenverkäufer bleibt neben JB äußerst farblos. Eine positive Überraschung ist hingegen der Gastauftritt von Tim Robbins, der einen verwahrlosten Mann spielen darf, der ebenfalls auf der Jagd nach dem Plektron ist. Es ist einer der seltenen Momente, wo dieser außergewöhnliche Schauspieler dem Kinopublikum auch mal seine komödiantische Seite zeigen darf.

Man kann, wenn man sich auf den vulgären Humor dieses Films einlässt, durchaus eine amüsante Zeit mit JB und KG verbringen. Man kann mit ihnen ein bisschen auf der Gitarre herumklimpern, bergeweise Pizza essen, einen surrealen Drogentrip durchleben und ganz nebenbei ein furioses "Rock-Battle" gegen Satan persönlich bestreiten.
"Kings of Rock - Tenacious D" schafft es einige Witze gezielt unter der Gürtellinie zu platzieren, und man fragt sich schon ein wenig, ob das denn wirklich nötig war - die besten Lacher erntet der Film an anderer Stelle. Er ist häufig anmaßend, politisch unkorrekt, rüpelhaft und provokant - und genau deshalb einfach nur purer Rock.

Patrick Wellinski

7

echt überraschend witziger film. ben stiller als verkäufer im musik geschäft....super. und die 2 kleinen dicken hauptdarsteller sind auch nicht schlecht. können vor allem super singen :-)
die texte sind klasse. für mich ist der film um klassen besser als school of rock. was ganz anderes.
durch den hauch von rocky horror picture zwar etwas morbide, aber interessant und lustig. natürlich muß man den einen oder anderen sehr platten rohrkrepierer einkalkulieren. aber echt schräg.
gruß

2

So ein Schwachsinn !! Ich fand School of Rock ja noch
ganz witzig, aber dieser Film, ohne jegliche Handlung
oder Sinn, nervt einfach !

9

"It doesn´t matter if it is good,
it only matters if it ROCKS!" Nach dieser Einstellung ist dieser Film entstanden und er rockt absolut. K.G. und J.B. sind einfach ein grandioses Duo und haben musikalisch echt was drauf.
Absolute Lachgarantie!

9

Ronnie James Dio rockt wie Sau!! Aus und Ende!!

Ich habe viel mehr erwartet !
Der Film war teilweise witzig, aber nicht soooo witzig wie *School of Rock* ! Schade...
Aber dennoch ist er noch Unterhaltsam !
****** 6 Sterne Filmsterne von mir *****

6

Ah.... hab ich ganz vergessen, die Filmpunkte!^^
******6 Filmsterne von mir******

9

Hat mir überraschend gut gefallen! Eigentlich dachte ich, diese Art von Film wäre mit Jay & Silent Bob endgültig totgenudelt, aber Jack Black ist einfach der König der Bekloppten :) Schade, dass viele richtig gute Ideen rausgeschnitten wurden, die man auf der DVD sehen kann. Satan ist übrigens Dave Grohl von den Foo Fighters, nur so nebenbei. Ich würde den Film schon fast in den Bereich Musical einordnen statt als Komödie, die Texte sind so schön sinnfrei, dass es prima passt ;)

8

Ohne die miserable Vermarktung wäre der Film hier wahrscheinlich besser gelaufen.
Die Trailer mit übersetzten Lieder waren eine sehr schlechte Idee (wer sollte sich das auch ansehen wollen?), noch dazu ist es hier natürlich schwierig, mit Tenacious D Werbung zu machen. Also musste Jack Black reichen. Das erklärt aber die tausend Insider nicht, die man im Film entdeckt. Die ganzen kleinen Witze mit dem Satan-Duell, Lee, Schwanzstützen und der Trennung der Band etc. - alles Material, das es auch auf dem ersten Tenacious D-Album gibt und in den USA auch im Fernsehen öfter gezeigt wurde (Andy Dick Show etc.). Hier sind Tenacious D einfach zu unbekannt.

Mit dem Hintergrund ist der Film auf jeden Fall wirklich witzig und ich mag ihn auch abgesehen davon, weil die Lieder einfach gut sind und man daran sieht, dass sie es genauso haben möchten - sie könnten es nämlich auch besser und ernst, wenn es sein müsste. Würde aber weniger Spaß machen. :)
Sicher sind einige Witze etwas überzogen, aber den Vorwurf muss sich so ziemlich jede neuere Komödie gefallen lassen. Deshalb: Für das Ziel, das der Film erreichen sollte, sind acht Augen ok.

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