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Kick-Ass

Kick-Ass
comic-action , usa 2010
original
kick-ass
regie
matthew vaughn
drehbuch
matthew vaughn, mark millar
cast
mark strong,
aaron johnson,
chloe moretz,
nicolas cage, u.a.
spielzeit
117 Minuten
kinostart
22. April 2010
homepage
http://www.kick-ass-film.de
bewertung

8 von 10 Augen

 

Jeder Teenager kennt und liebt Superhelden, aber warum streift sich in der realen Welt eigentlich keiner selbst ein Kostüm über und legt mal richtig los? Diese Frage stellt der frustrierte Loser Dave Lizewski (Aaron Johnson) sich und seinen Freunden solange, bis er schließlich doch die Initiative ergreift und mit einem online gekauften Ganzkörperanzug unter dem Namen "Kick-Ass" anfängt, für Gerechtigkeit auf den Straßen zu sorgen. Das Problem dabei: Er hat halt keinerlei Superkräfte und bekommt daher von den bösen Jungs zunächst mal kräftig was aufs Maul und einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus spendiert. Aber Dave gibt nicht auf, nicht zuletzt auch um seinem großem Schwarm Katie zu imponieren. Einer seiner couragierten Kämpfe gelangt dabei über ein Handyvideo und dank YouTube an die Öffentlichkeit und plötzlich ist "Kick-Ass" in aller Munde. Besonders erfolgreich ist er zwar immer noch nicht, aber das Blatt wendet sich, als er unerwartet Unterstützung bekommt. Der auf Rache an den Gangstern sinnende Waffennarr "Big Daddy" (Nicolas Cage) greift zusammen mit seiner noch ziemlich kleinen, aber durchtrainierten Tochter "Hit-Girl" (Chloe Moretz) in die Auseinandersetzung ein und richtet unter den überraschten Ganoven ein echtes Massaker an. Für Dave ist das zwar mittlerweile alles etwas zu viel und eigentlich gleich mehrere Nummern zu groß, aber aus der Geschichte kommt er nun leider nicht mehr raus….

Zu sagen, "Kick-Ass" wäre nach dem gleichnamigen Comic von Autor Mark Millar und Zeichner John Romita jr. entstanden, trifft nicht ganz den Punkt, denn es handelt sich hier um den ungewöhnlichen Fall, dass mit der Verfilmung bereits begonnen wurde als die Vorlage noch gar nicht abgeschlossen und erst vier der geplanten acht Hefte der Serie erschienen waren. Dass Hollywood so schnell zugriff, liegt sowohl in der Originalität von Millars Story begründet als auch in den Meriten, die der Künstler sich zuvor mit seinem ebenfalls erfolgreich adaptierten "Wanted" erworben hat. Die Verfilmung von "Kick-Ass" begleitete er nun intensiv und teilte Regisseur Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") dabei freundlicherweise auch mit, wie denn die Geschichte weitergehen würde. Und auch wenn Film und Comic vor allem beim Finale etwas auseinander driften, so ist es doch eine insgesamt sehr werkgetreue Umsetzung geworden, die oft Bild für Bild und Wort für Wort der Vorlage folgt.
"Kick-Ass" wirft dabei einen erfrischenden neuen Blick auf das altbekannte Superhelden-Thema, erzählt fast nebenbei eine recht überzeugende Coming-of-Age-Geschichte, nimmt seine Figuren trotz aller offensichtlichen Überzeichnung ernst und schafft so gleich mehrere Charaktere von bleibendem Erinnerungswert. Angefangen beim bekennenden Comic-Fan Nicolas Cage, der sich in seinem Lieblingsgenre auch mal mit einer Nebenrolle zufrieden gibt, dabei aber als getriebener und liebender "Big Daddy" sogar mehr zu überzeugen weiß als in vielen seiner oft fragwürdigen Rollen der letzten Jahre. Aaron Johnson gibt den typischen und von der Entwicklung überforderten Nerd grundsympathisch und lässt seinen Dave dabei eine erkennbare Entwicklung durchlaufen. Aber der eigentliche und mehr als nur heimliche Star des Films ist natürlich "Hit-Girl", das Schwert- und Pistolenschwingende, gerade mal elfjährige Mädchen mit Perücke und Lederklamotten, das mit den Bösewichten in einer Art und Weise aufräumt, wie man es so tatsächlich noch nicht gesehen hat.
Wer schon mal einen Blick in die Comicvorlage geworfen hat weiß, dass es da extrem blutig zur Sache geht und die Körperteile nur so durch die Gegend fliegen. Dass man diese Szenen für den Film kaum abgemildert hat und auch hier den roten Saft in Strömen fließen lässt, ist doch etwas überraschend und war nach dem eher harmlos-lustigen Trailer nicht zu erwarten. Dass wir es also keinesfalls mit einer weichgespülten, familienfreundlichen Adaption zu tun haben wird sicher viele freuen, es dürfte aber auch zu einigen unvermeidbaren moralischen Diskussionen führen. Vor allem natürlich im Bezug auf die für die diversen Massaker und Aufschlitzereien hauptverantwortliche junge Dame mit Namen "Hit Girl" bzw. ihre im echten Leben auch gerade erst 13 Jahre alt gewordene Darstellerin Chloe Moretz (mit der Filmszene auch ein Interview zum Film geführt hat). Natürlich ist die gezeigte Gewalt so hemmungslos überzogen und zum Teil cartoonhaft dargestellt, dass man sie kaum ernst nehmen kann, aber zumindest, sagen wir mal "bemerkenswert" ist das hier Gewagte allemal und der (natürlich beabsichtigte) Tabubruch also gelungen.

Vor allem aber ist "Kick-Ass" ein großer, quietschbunter und äußerst kurzweiliger Spaß, der die fast zwei Stunden Spielzeit mit viel Witz und Tempo rasant verstreichen lässt und nur ganz selten von den im Comic-Medium weit verbreiteten Fußangeln der Kategorie "unnötiger Ballast" oder "uninteressante Nebenstränge" eingebremst wird (dazu zählt am Ehesten noch die Handlung um den weiteren Pseudo-Superhelden "Red Mist"). Im Gegenteil, das Ganze macht sogar Lust auf mehr und aufgrund des zweifellos vorhandenen Kultpotentials ist ein Wiedersehen mit "Kick-Ass" und "Hit-Girl" auch sicher nicht unwahrscheinlich.

Volker Robrahn

Roger Ebert hat die Moraldiskussion zu Hitgirl bereits losgetreten.
Allerdings sorgt in der amerikanischen Öffentlichkeit eher für Furore, dass sie flucht - Ebert hebt aber auf der Gewalttätigkeit ihres Charakters ab.

http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20100414/REVIE...

10

Anstatt meinen positiven Gesamteindruck noch einmal haarklein zu analysieren, schließe ich mich einfach mal der Rezension an und vergebe das Gesamturteil "SAUGEIL!!!".

8

Ich kann nachvollziehen, dass die Figur eines 11-jährigen, ohne Reue mordenden Kindes für Kontroversen sorgt. Allerdings konnte ich die Gewaltszenen - wie in der Rezension oben erwähnt - aufgrund der stark überzogenen Darstellung tatsächlich nicht ernst nehmen. Das relativiert das Ganze in meinen Augen doch erheblich.

Ich bin mit null Erwartungen ins Kino gegangen, aber schon nach 2 Minuten war klar, in welche Richtung der Film gehen wird. Eine der unterhaltsamsten, erfrischendsten, sympathischten und wohl auch blutigsten Comic-Verfilmung der letzten Jahre. Und Figuren, die man nicht so schnell vergisst. Um Figuren wie Dave Lizewski (einfach goldig!) sympathisch zu finden, darf man aber wahrscheinlich selbst kein Teenager mehr sein. ;-)

Ein sehr kurzweiliger Film ohne Längen, ich bin mit sehr guter Laune aus dem Kino herausgekommen. Was will man mehr von solch einem Film?
Leider waren heute Abend außer uns nur ca. 15 Leute im Kino. Schade, dem Film hätte ich mehr Zuschauer gegönnt.

1

Ensetzlich! Ein minderjähriges Kind metzelt brutal Erwachsene nieder und dieses wird hier auch noch als "saugeil" empfunden und mit Höchstbewertungen gelobt. Ich bin fassungslos!

1

Kick Vagina!
Ach so... darf man ja hier nicht sagen wegen der policital correctness.
Bei dem Film hab ich echt Tausend Fragezeichen... von wem? - für was?... warum?
Gewaltverherr/nied/lichung in Reinkultur.
Naja, was soll man von den Leute auch erwarten?
Kill Bill hatte ja auch seine Anhänger obwohl da nur ne Tante mit Katana durch die gegend hopst und allen die Augen aussticht.
Menschen im Kino sind hauptsächlich abschlachtware offensichtlich.
Kein Wunder dass der Held des Films irgendwie keine Mutter hat.
Übrigens, die Hauptdarstellerung war zum Drehzeitpunkt gerade mal 12 - gibt es den keinen Paragraphen gegen Kindesmißbrauch in der Filmindustrie?

ich finds übertrieben HIT GIRL als die beste person darzustellen. ich finde sie nicht soooo umwerfend talentiert und doch etwas zu überzogen......
der film is zwar recht unterhaltsam, aber ganz bestimmit kein meilenstein bie den comic adaptionen ( ganz im gegensatz zu THE DARK KNIGHT und WATCHMEN)
wer allerdings etwas gegen gnadenlos abschlachtende elfjährige hat (was man einem ja nicht wirklich übelnehmen kann) sollte wirklich lieber vom kino fernbleiben und sich die fabelhafte welt der amelie anschauen ( so ein schöner film :) )
LG

"Kein Wunder dass der Held des Films irgendwie keine Mutter hat."

Muss ich diesen Unfug jetzt verstehen?

8

Hallo Fragezeichen,

der Vergleich mit Watchmen hat sich mir ebenfalls aufgedrängt. Ich finde, beide Filme kranken an dem gleichen Problem: dem Fehlen von echten Sympathieträgern. Wobei ich "Kick-Ass" genau aus diesem Grund mehr mochte, da ich zumindest die Szenen mit Hit-Girl zum Kaputtlachen fand.

Was das Altersthema angeht: Mit Kostüm hat mich Hit-Girl weniger an eine Elfjährige erinnert, als an Yoda im Kampf mit Count Dooku in "Angriff der Klonkrieger". Genau deshalb hab ich mich im Kino auch gekugelt vor Lachen. Diskussionswürdig ist allenfalls eine unmaskierte Szene gleich zu Beginn, bei der man innerlich schon irgendwie hofft, dass nicht irgendein Hirnkranker auf die Idee kommt das nachzuahmen. Aber ansonsten kann ich wirklich nicht erkennen, worüber man sich hier aufregen soll.

Hit-Girl und Big Daddy sind im Übrigen die tragenden Säulen dieses Films. Ich bin definitiv kein Nicolas-Cage-Fan, aber den Big Daddy spielt er so liebevoll, dass ich ihm alle National Treasures verziehen habe. Wie er sein kleines Töchterlein motiviert und beschützt, das ist einfach schön anzusehen, und gerade diese emotionale Hingabe macht seine Figur auch irgendwie glaubwürdiger und nachvollziehbarer.

Kick-Ass selber hat mir leider nur in ganz wenigen Szenen gefallen. Meist wird er so überzeugend als langweilige Lusche dargestellt, dass ich schon nach kurzer Zeit genug von ihm hatte. Natürlich hätte man diese Rolle nicht mit Arnold Schwarzenegger besetzen können, aber ein klein wenig Ausstrahlung und Charisma hätte ihr trotzdem gut getan.

Wirklich nervtötend fand ich den männlichen Freundeskreis - spätestens, als der Held durch seine Abenteuer zu neuem Selbstbewusstsein fand, hätte er (ich hab mir noch nicht mal den "normalen" Namen gemerkt) eigentlich erkennen müssen, mit was für Flaschen er seine Zeit vergeudet. Die weibliche Nebenrolle war meistens erträglich, und gegen Ende bei einem unvermittelt abgebrochenen Barbesuch wurde sie mir sogar richtig sympathisch ;-)

Unterm Strich war's ein vergnüglicher Kinoabend. Wie auch bei "Watchmen" würde ich sagen, dass man den Film gesehen haben sollte. Manche Szenen stehen für sich, und ich könnte keinen einzigen Film nennen, in dem ich schon etwas ähnliches gesehen hätte. Hier spürt man ganz deutlich den Einfluss der Comic-Kultur.

Und wie bei "Watchmen" habe ich das Gefühl, dass der Film noch einen Stern mehr hätte ernten können, wenn man in manchen Punkten den Mut gehabt hätte, von der Comic-Vorlage abzuweichen und ein klein wenig mehr Richtung Kino zu denken. Denn dass ein gezeichnetes Gesicht kein Mimenspiel beherrscht ist klar, aber deshalb muss man nicht gleich die gesamte Altersgruppe zwischen 15 und 25 mit Schlaftabletten besetzen.

Ups, ich hab ja gar nichts zu dem jugendlichen Bösewicht geschrieben - das kommt wohl daher, dass ich den bereits wieder vergessen hatte.

Aber abgesehen davon: "ACTIVATE INFRARED", und Stroboskop an! Bitte noch mehr von den rumhopsenden Yodas.

8

Fand den Film äußerst Unterhaltsam. Hit Girl war echt die beste, wie sie sich duch die Gangster geschnetzelt hat. Und bevor jemand sagt, ich wär krank.
Der Film ist nicht ernst zu nehmen, alles ist übertrieben und die Szenen mit Hit Girl waren einfach auf sehr schwarzhumorige Weise amüsant.

10

"Kick Ass" ist genial. Er besticht durch tolle Kameraeinstellungen, Mega-Action-Einlagen und eine gute Geschichte. Zusätzlich ist er voller lustiger Verweise auf die "richtigen" Superhelden-Filme, weshalb sich ein Kino-Fan beim Anschauen wie im Kino-Himmel vorkommt und diesen nicht mehr verlassen möchte.
Und da wären auch noch Bid Daddy und Hit Girl, ein Gespann, wie man es noch nicht erlebt hat. Vor allem Hit Girl verleiht dem Film etwas einmaliges, ihre Actionszenen sind der absolute Hammer.
Leute, seht Euch den Film an, der Film macht so viel Spass wie kein anderer.

3

"Heftig. Derbe. Abgefahren." Damit wird für diesen Mist geworben. "Dämlich. Blutig. Unlustig." Das trifft es schon eher.

Als ich den Trailer vor ein paar Wochen zum ersten Mal sah, dachte ich, es würde sich um einen satirischen Aufguss der sogenannten Superherofilme handeln.

Stattdessen ist es ein gewaltverherlichender Schrottfilm. Keine Story, nur Mord und Totschlag in sämtlichen Varianten! Wäre auch okay, wenn damit geworben werden würde. Stattdessen wurde ein familienfreundlicher Trailer gedreht der eher auf eine Komödie deuten lässt.

Higlight ist die Szene in der Autopresse. Spätestens dort verliert der Film jeglichen Anspruch.... ..vor allem auf eine Jugendfreigabe!!

Dieser Film ist sicher was für SAW Fans, aber sicher nix für Spiderman oder Batman Anhänger. Ihn mit Kill Bill zu vergleichen halt ich ausserdem für lächerlich.

Kick Ass verherrlicht Gewalt und nimmt sich dabei auch noch ernst! Sowas gabs schonmal in Form eines Computerspiels das heut fast weltweit indiziert ist....

Tarantino's Filme hingegen sind immer mit nem zwinkernden Auge zu betrachten!

8

Überraschend gut. Vor allem, überraschend guter Script, Schnitt und
Einstellungen. Sehr professionell und insgesamt überraschend "ernst".

Aber knapp an FSK 18 vorbeigeschrammt.

Ach ja, ein Männerfilm. Frauen werden der ganzen Sache nicht allzu
viel abgewinnen können.

9

Sehr gute COMIC Verfilmung, kenn das Comic zwar nicht so gut, aber was ich im Film sah war reinste Unterhaltung Pur , da es eine COMIC Verfilmung ist sollte man das also nicht so BIERERNST nehmen , wie hier einige mal wieder tun ! Die Sequence mit Hit Girl hat mir auch am besten gefallen, mich hat dies eher an ein Ego-Shooter Erinnert als sie durch ihr Nachtglas hindurch sah und die Gangster ein nach dem anderen in das Visier nahm, einfach Genial das Spie... die Sequence ^^ Von daher sah ich das eher als Humorvolle dreingabe an leute die viel Ego Shooter Spielen . Die Story des Filmes war auch gut umgesetzt, hoffe das Mark Millar eine Fortsetzung bringt .

9

Achtung !!! Sicherlich ist das kein Film für jede Zielgruppe. Ich kann alle Argumente verstehen, die dazu führen können diesen Film zu verurteilen.
Jedoch sehe ich den Film weniger als lustige Comic-Verfilmung oder als Comic-Persiflage sondern eher als zynisch satirischen Blick auf den aktuellen Superhelden-Trend mit Unterhaltungswert.

Den unblutigen und trotzdem gewaltätigen bzw. miltitanten Verfilmungen wie Transformers oder Iron Man wird eine überzogene gewaltätige und blutige Karikatur entgegengesetzt.

Es ist natürlich ein grosse Portion an schwarzem Humor notwendig um an Kick-Ass gefallen zu finden. Aber die Wahl eines kleinen Mädchens als Rachengel und auch die kompromisslose Darstellung von Big Daddy (der meint er sei im Recht seine Tochter zur Kampfmaschine auszubauen und alles Geld in die eigene Tasche zu stopfen) dient nur dazu den weichgespülten MARVEL-Verfilmungen zu trotzen.
Die Glorifizierung der anderen Comic-Verfilmungen, vielleicht gemildert durch ein paar Selbstzweifel der Superhelden, bleibt aus.
Der optimale Kick-Ass-Zuschauer sollte durchaus Comic-Fan sein, damit er die vielen Anspielung geniessen kann.
Kritisieren kann man natürlich die fehlende letzte Konsequenz und den nicht vorhanden moralischen Zeigefinger, aber der richtigen Zielgruppe macht der Film einen Heidenspass und läßt einen den Kinosaal mit einen zynischen Grinsen verlassen.

7

Was maanst...

Kein Überfilm, aber ich wurde erstaunlich gut von dem Film unterhalten. Gut drei mal hat's mich fast zerrissen vor Lachen und auch sonst musste ich erstaunlich oft schmunzeln - vor allem bei ernster Betrachtung eigentlich ziemlich unlustiger Szenen, etwa als der arme Bub, nachdem er fies ein Messer in den Magen bekam auch noch von einem Auto zusammengefahren wurde - mit anschließender Fahrerflucht!
Die brutale Gewalt ist natürlich nix für kleine Kinder und auch psychisch labile Individuen sollten sich das besser nicht anschauen, womöglich kommen sie noch auf dumme Gedanken. Auch, wie oben bereits erwähnt, ist das tatsächlich generell ein Männerfilm und ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher weiblichen Begleitung ein "wie kann man sich nur so einen Scheiß anschauen" - Kommentar aus dem Mund fällt.
Ich verstehe allerdings nicht, wie der Film mit einer 16er Altersfreigabe davongekommen ist: Das Abgehacke von Körperteilen, die ganzen Headshots, die Menschenkaputtmacherei und brutalen Schlägereien - das alles gab's in dieser Form nichtmal in Wanted! und der Film bekam keine Jugendfreigabe. Alles sehr merkwürdig.

Das Comic kenne ich übrigens nicht, von daher kann ich auch kein Urteil über die Qualität der Umsetzung in Bezug auf die Comicvorlage geben.

Übrigens, ist es jemandem aufgefallen, dass in der Szene mit dem Jet-Bag und den Gattling-Guns eine elementare Regel der Physik ausser Acht gelassen wurden? Kraft und Gegenkraft? Rückstoßprinzip? Aber halt, ich vergaß, es handelt sich ja um eine Comicverfilmung ;-)

@Neo: Für einen satirischen Aufguss eines Superheldenfilms muss man sich "Superhero-Movie" anschauen. Obwohl, nein, muss man nicht, denn der Film ist gequirllter Stuhl!

P.S.: Die dargestellte Meinung ist rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Allgemeingültigkeit

Das Wort zum Bergbeginn

7

Filme mit Kindern als Ratzeputz waren immer schon ganz vorne dabei: Das Omen, Der Exorzist, Leon - Der Profi, RoboCop II. Alles Meilensteine. Kick-Ass erreicht vielleicht nicht ganz die Klasse, da metaphysisch nicht so ganz viel abläuft, aber dafür werden hier jede Menge Klischees in den Ofen gejagt. Der Typ versucht sich als Superheld, und fliegt damit so dermaßen und wiederholt auf die Fresse, daß es ein Fest ist. Mit mehr Glück als Verstand, echt. Aber Hut ab für die Initiative.

Ach ja: Englische OV ist leider wieder Pflicht.

10

Ich liebe diesen Film

8

Der Film ist super! Aus einem einfachen Grund: Er verbindet Action mit Komödie sauber, aber vor allen Dingen ist er endlich mal im Jahre 2010 angekommen, die ganzen Seitenhiebe Richtung Massenmedien, Internet usw. sind ja wohl kaum zu übersehen.

Zu dem Mädchen: Ja es ist verwerflich. NEIN, die Figur ist sicherlich nicht ernst gemeint mit Rücksicht auf die zeitgenössische Amoklauf-Mentalität (-.-)
Ich persönlich halte die beste Form mit ihr umzugehen, indem man sie als Kritik gegen die drohende Abstumpfung der Jugend betrachtet, was natürlich nicht immer der Fall ist (ich bin selbst 19 XD)
Deswegen ist es so faszinierend ihr zu zuschauen, weil die Figur doch erschreckend viel aus dem echten Leben hat... gewissermaßen ^^

7

Also auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Film.Guter Mix aus Action und Comedy,echt mal originell!Ich war positiv überrascht!

9

Ist Euch die eine "Springmesser-Szene" aufgefallen, in der HitGirl ihren "Move" nicht ganz sauber beendet hat (...nach unzähligen Pirouetten positioniert sie das "ausgesprungene" Messer nicht gänzlich perfekt in ihrer geschlossenen Hand, sodass einer der beiden Messerschäfte noch einmal kurz zur Seite springt...)? Skandal!

Naja, sehr viel mehr Negatives bezüglich des Films gibt es eigentlich nicht zu sagen ;) ...

10

sau geiler film!!!!
hab ich absolut nicht erwartet. ich dachte das wird jetzt no ne 0 8 15 superhelden-billig-ami-komödie! - aber nein - alles kommt anders als man denkt!
diese mischung aus markaberen gewalt, super humor und action ist echt super - mal was ganz neues!!
absolut sehenswert ;)

10

Muss man irgendwas zu diesem film sagen?
Kurzweiliger Spass, unbedingt angucken !!!!!

9

Hab den Film grad gesehen einfach grandioser Superhelden ulk

10

Der beste Film,die Mischung aus Slapstick und Brutalität veleiht dem Film einen Charme der bis dahin noch nicht gezeigt wurde. Unbedingt sehenswert. Leute die über den Tellerand der der Filmkust nicht weiterblicken, soltten sich ihre gutgemeinten Kommentare einfach sparen und Avatar, Titanik und weiteren Oscarprämierten Weichspühlschund bewundern. Darüber hinaus super Soundtrack (Make Me Wanna Die - The Pretty Reckless)!!!HAMMER!!!!

7

Die Lobeshymnen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Obwohl sich der Film als Persiflage versteht kopiert er meines Erachtens viel zu viel aus ernstgemeinten Superheldenstreifen: die Gängeleien der zwei Criminals, die auf der Nerdskala ganz oben stehenden Freunde, die liebenswerte Schulschönheit und das Loserbehaviour des Protagonisten. Alles in allem wird einem also das übliche vorgesetzt, abgesehen von ein paar Besonderheiten: der außergewöhnlichen Gewaltdarstellung, insbesondere durch das mordende Mädchen, die "Superkraft" des Helden sich in einen menschlichen Boxsack zu verwandeln und die ausnahmslos lächerlichen Kostüme. Selbst die grauenvolle Musik entspricht der einer typischen Highschool-Komödie. Positiv überraschen konnte mich allerdings der Spannungsbogen, den der Film später aufzubauen vermag und von dem andere Superheldenstreifen (Persiflage bzw. Hommage hin oder her) nur träumen können. Denn dem Zuschauer wird schon in der Eröffnungssequenz unmissverständlich klar gemacht, dass er die nächsten 2 Stunden mit allem rechnen darf. Im Ansatz also völlig lobenswert und teilweise recht originell, aber ein wenig konsequenter hätte es noch sein dürfen.

10

Wahnsinn !!!
Einer der besten Filme der letzten Jahre.

Hit Girl ist der Hit.

Unbedingt ansehn.

9

einfach nur ... GEIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

10

Der Film ist der absolute Oberhammer und seit dieser Woche mein Lieblingsfilm! Vor allem der Soundtrack ist gigantisch, da passt einfach alles.
Negativ nur, dass der Film völlig falsch beworben wurde. Ich bin ein großer Superheldenfan und sehe mir fast jede Comicverfilmung an, aber als ich den Trailer sah, hatte ich den Eindruck einer leicht albernen Komödie mit Kindersuperhelden... Das hat mich leider davon abgehalten, ins Kino zu gehen und diesen bombastischen Film (Prodigy! Und dieses Theme! Wie geil!) auf der großen Leinwand zu genießen, was ich jetzt sehr bereue. Wohl auch ein Grund, warum die Besucherzahlen nicht so berauschend waren, aber die DVD reißt das wieder raus, weil sich die Qualität des Films langsam rumspricht. Meine Freunde waren auch alle begeistert, und das sind nicht nur Männer :)

10

selten so gelacht! 2 enthusiastisch erhobene daumen...

5

Faengt stark an doch laesst leider ungleich staerker nach. Und gerade im Vergleich zur Vorlage scheint der Film ziemlich schwach zu sein. Ich empfehle hierzu den Wiki-Artikel:

http://en.wikipedia.org/wiki/Kick-Ass_(comics)#Synopsis

Bezeichnend, aber leider ziemlich traurig ist, dass zwar die Sprache und Gewalt beibehalten, doch die wirklich subversiven Ecken und Kanten fein saeuberlich geglaettet wurden. Es reicht eben nicht, laut zu fluchen und ganz viel Kunstblut zu verteilen.

Klassischer Fall von: Chance vertan!

4

Ohne das Gedöns mit den Verkleidungen wäre das ein normaler Rache Thriller wo es den Gangstern mal richtig gezeigt wird. Brutal und unlustig wird gemetzelt wie in jedem konventionellen Action Film, mit Kostümen eben.
Ein bißchen wie 96 hours nur mit verkleidetem Mädchen oder so ähnlich.
Scott Pilgrim ist um Klassen besser.....

Schade, dass man dem Film -

9

Schade, dass man dem Film - im Gegensatz zum Comic - ein Happy End in Sachen Love Story angehängt hat. Hier war der Comic doch wesentlich härter - und für das Mainstream-Kinopublikum vielleicht auch was zu eklig. Trotz ein paar Änderungen zum gezeichneten "Kick-Ass" eine erfeulich konsequente Umsetzung, vor allem in Sachen Brutalität. Für mih auf jeden Fall eine der besten Comic-Adaptionen ever. Und verdammt unterhaltsam sowieso.

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