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Keine halben Sachen

Keine halben Sachen
krimi-komödie , usa 2000
original
the whole nine yards
regie
jonathan lynn
drehbuch
mitchell kapner
cast
bruce willis,
amanda peet,
natasha henstridge,
michael clarke duncan,
mattew perry,
rosanna arquette, u.a.
spielzeit
98 Minuten
kinostart
20. April 2000
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

 

Ob Zahnärzte wirklich derart selbstmordgefährdet sind, wie es in diesem Film des öfteren behauptet wird, läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber Nicholas „Oz“ Oseransky hätte definitiv Gründe genug, sich aus dem Fenster seiner Praxis zu stürzen. Der gravierendste dieser Gründe heißt Sophie, ist mit ihm verheiratet und hat nebenbei noch einen Berg Schulden sowie eine hassenswerte Schwiegermutter mit in die Ehe gebracht. Kurz gesagt: Oz ist mit seinem Leben nicht gerade glücklich und wartet sehnlichst auf irgendeine Veränderung. Auch diese Veränderung hat einen Namen, denn der neue Nachbar des Dentisten ist Jimmy „Die Tulpe“ Tudeski, ein berüchtigter Auftragskiller, der gegen seinen ehemaligen Boss Yanni Gogolack ausgesagt hat. Sophie schlägt ihrem Mann nun vor, Gogolack Jimmys Aufenthaltsort zu verraten, um ein saftiges Kopfgeld zu kassieren. Als Belohnung stellt sie ihm außerdem noch die lang ersehnte Scheidung in Aussicht. Obwohl Oz den Mann von nebenan eigentlich ganz nett findet, willigt er ein und macht sich auf den Weg nach Chicago, um Gogolack dort zu treffen. Ehe er sich versieht, zappelt er bereits in einem Netz aus Intrigen und gegenseitigen Mordaufträgen. Daß er sich schließlich auch noch in Jimmys Frau Cynthia verliebt, macht die Sache nicht eben unkomplizierter...

Leider muß man sagen, daß „Keine halbe Sachen“ fast genauso viele Probleme hat wie seine Hauptfigur. Je länger der Film andauert, desto mehr drängt sich der Eindruck auf, das Skript sei eigentlich mal für einen ‚richtigen‘ Gangsterfilm gedacht gewesen und erst nach der Hinzunahme eines Sitcom-erprobten Hauptdarstellers in Richtung Komödie umgeschrieben worden. Die Wendungen des gar nicht mal so simplen Plots verfehlen durch die mangelnde Ernsthaftigkeit jedenfalls viel von ihrer Wirkung, da das Hauptaugenmerk stets auf den Zappel-Eskapaden von Matthew Perry liegt. Hier darf dann auch gleich weiter genörgelt werden, denn Perrys Performance, die lediglich zwischen Waschlappen und Nervenbündel variiert, nutzt sich doch sehr schnell ab und trägt außerdem dazu bei, daß ein Großteil der Gags sehr vorhersehbar daherkommt. 

Fast die gesamte Komik des Films zielt nur darauf ab, daß der unbescholtene und herzensgute Doktor mit den kaltblütigen Mafia-Methoden seiner neuen Bekanntschaften konfrontiert wird und davon so geschockt ist, daß ihm die Gesichtszüge entgleisen oder er bemüht ist, eben jene Entgleisungen unter Kontrolle zu halten. Wirklich abendfüllend ist das Ganze jedoch nicht, zumal der auf dem selben Prinzip basierende Vorjahresfilm „Reine Nervensache“ deutlich stimmiger wirkte und das Potential der durchaus ansehnlichen Rest-Besetzung hier auch nicht gänzlich ausgeschöpft wird. Eine wahre Wohltat ist immerhin der angesichts seiner leicht verdienten Gage vollkommen entspannt aufspielende Bruce Willis, der wenigstens kurzzeitige Erholung von den Hampeleien des Hauptdarstellers ermöglicht. Als positive Überraschung kann auch Amanda Peets Auftritt als Zahnarzthelferin Jill gewertet werden. Sie überzeugt mit quirligem Enthusiasmus, charmanter Unbefangenheit und einem Oben-Ohne-Auftritt, der tatsächlich dramaturgische Funktion hat. Ehrlich.

Anstatt jetzt noch auf die eher biedere Inszenierung Jonathan Lynns einzugehen, sei der Fairness halber noch der recht coole Jazz-Soundtrack erwähnt und auf die Tatsache verwiesen, daß eine gute Handvoll Gags durchaus funktioniert. Alle netten Ansätze reichen letztendlich aber nicht aus, um den Film noch in den grünen Bereich zu hieven. Keine halben Sachen? Schön wär’s.
Andreas Berger

7

Ich versteh die Bewertung nicht, ich finde der Film unterhält sehr gut und das ist für mich das wichtigste an einem Film.
Die Hauptdarsteller Willis und Perry sind echt witzig, nur Rosanna Arquette nervt mit dem französischen Akzent (in der deutschen Übersetzung).

Das das Drehbuch kein Oscar is bei einer Komödie eh normal.

1

Frauen mit Augen wie Sie gibt es sehr selten...Sie ist einfach ein Traum, Gott segne dich...Meine sehr geliebte und Atemnberaubende schöne Natasha Henstridge"...

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