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Dem Film, der als erster aus den Startblöcken springt um die
anstehende Saison der großen Sommerblockbuster zu
eröffnen,
traut man in Hollywood für gewöhnlich nicht so ganz über
den Weg. Denn in diesem frühen Zucken und dem bewussten
Ausweichen
vor der vermeintlich noch stärkeren Konkurrenz sieht man
gerne
mal ein Zeichen von
Schwäche.
Auch auf "Iron Man" trifft diese Unsicherheit zu,
beinhaltet
die neueste Superhelden-Comicverfilmung doch gleich zwei
größere
Risikofaktoren, nämlich sowohl die Produktionsgeschichte,
als
auch die Wahl des Hauptdarstellers.
Erst nachdem ihre bekanntesten und lukrativsten Franchises
in den
letzten Jahren bereits erfolgreich auf die Leinwand
gebracht worden
sind, entschloss sich nun die Marvel Entertainment Group
zukünftig
auch selbst die Adaptionen einiger hauseigener Comichelden
in die
Hand zu nehmen und komplett im eigenen Hause zu
produzieren. Das
wirft dann fast zwangsläufig Fragen auf. Zum Beispiel die,
ob man denn bei der Wahl der Kreativen wohl ein ähnlich
glückliches
Händchen beweisen würde wie die Produktionskollegen mit
ihren "Spider-Man" und
"X-Men"-Reihen.
Und auch
die, ob denn überhaupt noch genug attraktives Material
vorhanden
ist, nachdem mit dem "Hulk"
und den "Fantastic Four"
weitere prominente Kandidaten auch bereits vergeben sind
und selbst
die zweite Reihe in Form von "Daredevil",
"Punisher"
oder "Ghost
Rider" nicht mehr zur Verfügung steht.
Haben wir sie damit alle, die großen Marvel-Helden? So
ziemlich,
und dann landen wir halt zwangsläufig irgendwann beim
Eisernen
(so der ehemalige deutsche Comictitel), immerhin auch
schon rund
45 Jahre auf dem Markt, dabei immer irgendwo zwischen A-
und B-Titel
herumwandernd, die meiste Zeit aber eher solide als
spektakulär.
Erst in den letzten Jahren wurden Iron
Man
bzw. seine private Identität Tony Stark zu einer Art
Buhmann
des Marvel-Universums umgeschrieben, aufgrund einiger
unpopulärer
Entscheidungen und fragwürdiger politischer Einstellungen.
Diese aktuelle Entwicklung lässt die Kino-Adaption aber
außen
vor und besinnt sich stattdessen auf den Kern der
Geschichte. Aus
Vietnam wird Afghanistan, aber ansonsten hält man sich eng
an die Vorlage:
Nach einer Waffenpräsentation vor Ort findet sich der
Industrielle
Tony Stark (Robert Downey Jr.) plötzlich in der Gewalt
afghanischer
Militaristen wieder, die sich ihre neue Hightech-Waffe am
Liebsten
vom Experten selbst basteln lassen möchten. Gemeinsam mit
dem
ebenfalls gefangen gehaltenen Yinsen (Shaun Toub)
konstruiert er
aber stattdessen unbemerkt eine eiserne Rüstung, die
gleichzeitig
dazu dient ihn am Leben zu halten, denn ein eingefangener
Metallsplitter
nähert sich ansonsten gefährlich seinem Herzen. Stark
gelingt der Ausbruch, und nach dem Erlebten sieht der
vorher moralisch
eher leichtgewichtige Rüstungsmagnat das Tun seiner Firma
mit
anderen Augen und beschließt die Abkehr von der
Waffenproduktion.
Sehr zum Missfallen seines Geschäftspartners Obadiah Stane
(Jeff Bridges), der sich genötigt sieht aktiv zu werden
und
dabei bedenkliche Verbindungen offenbart. Doch Stark
arbeitet nebenbei
noch an einem anderen Projekt: Der Verfeinerung seiner aus
der Not
geborenen Rüstung, die ihn zu einem mächtigen Kämpfer
für das Gute machen soll.
Mal
ehrlich: Wer hätte ernsthaft geglaubt, dass Robert Downey
Jr.
nochmal der Hauptdarsteller in einer
Multimillionendollar-Produktion
werden wird? Aus den Tagen der Teenagerromanzen nur mühsam
und über einige unerfreuliche Seitenwege mit diversen
Alkohol-
und Drogeneskapaden hinüber gerettet in eine halbwegs
brauchbare
Karriere als Nebendarsteller und eine Art kleiner
Kultfigur, und
jetzt das hier. Das Downey diese Rolle unbedingt wollte
kann man
verstehen und dementsprechend spielt er hier um sein
Leben, beweist
dabei aber doch fast mühelos, dass er die perfekte
Besetzung
ist.
Perfekt in seiner Rolle als Playboy und arroganter
Schnösel,
als Zyniker, dessen Charme man trotzdem nicht entgehen
kann. Die
ersten 30 Minuten von "Iron Man" sind eine hinreißende
Komödie, in der wir einen Mann kennenlernen dürfen, dessen
Lebensweise zwar leicht überzogen, aber nichtsdestoweniger
äußerst unterhaltsam ist - und das liegt allein an Downey
Jr. Auch später, als der Held seine entscheidende
bewusstseinsverändernde
Erfahrung hinter sich hat, zieht dies erfreulicherweise
keine unglaubwürdige
Wendung des Charakters um 180 Grad nach sich. Denn die
trockenen
Sprüche bleiben und das eine oder andere Missgeschick beim
Üben mit der neuen Rüstung und im Dialog mit pietätlosen
Robotern sorgen weiterhin für reichlich Spaß.
Das ist dann auch der Gegensatz zu beispielsweise einem
Bruce "Batman"
Wayne: Während dessen öffentliche Playboy-Figur lediglich
eine Rolle darstellt, die zur Ablenkung dient, scheint
hier die
tatsächliche Persönlichkeit des Tony Stark auch durch
jede Aktion seines Alter Egos. Dass die berühmteste "Iron
Man"-Storyline namens "Demon in a Bottle" sich
zufälligerweise
um die zeitweilige Alkoholabhängigkeit der Titelfigur
dreht,
wirft zwar durchaus interessante Perspektiven für die
Zukunft
auf, aber es wäre wirklich völlig unangebracht, die Wahl
Downeys nun speziell auf diesen Aspekt zu reduzieren.
Für
die anderen Figuren bleibt da nicht mehr all zu viel Raum,
und so
sind die prominent besetzten Nebenrollen auch keine Stärke
des Films. Gwyneth Paltrow (auch niemand, den man so
grundsätzlich
im Superheldengenre vermuten würde) als treue Sekretärin
und einzig konstante Frauenfigur im Leben des Partylöwen
sowie
Terence Howard als Freund und Vertrauter im Militärapparat
sind Beiwerk, dem dann eventuell in zukünftigen
Fortsetzungen
mal etwas mehr Raum eingeräumt werden könnte. Und den
mit Glatze, Bart und beträchtlichem Bauchumfang agierenden
Jeff Bridges hat man zwar noch nie so gesehen, aber sein
Obadiah
Stane ist trotzdem nicht mehr als ein aus der Zeitnot
geborener,
recht schwacher Bösewicht. Denn aufgrund der ausführlichen
Entstehungsgeschichte des Hauptcharakters bleibt dann
letztlich
halt keine Zeit mehr für einen klassischen kostümierten
Superschurken. Stattdessen stülpt sich dann der zum
Bösewicht
mutierte Ex-Partner einfach auch eine Rüstung über.
Die ist allerdings deutlich weniger elegant als die
unseres Helden
und auch wenn es ein wenig dauert, bis wir ihn damit in
voller Aktion
zu sehen bekommen, so werden doch auch vorher immer wieder
geschickt
einige kernige Actionsequenzen eingebaut. Tricktechnisch
gibt es
hier ebenfalls nichts zu meckern, insbesondere die
Flugsequenzen
der rotgoldenen Kampfmaschine sind eine wahre Schau, die
zu keinem
Zeitpunkt mehr an die früher oft gebotene
Videospielästhetik
erinnert. Der Kriegshintergrund wird bei all dem zwar
zwangsläufig
etwas simplifiziert, aber doch immerhin mit genug
Fingerspitzengefühl
eingesetzt, um nicht für allzu große Bauchschmerzen beim
kritischen Betrachter zu sorgen. So wirkt dann auch das
Eingreifen
von Iron Man inmitten eines Dorfes von Kriegsopfern
keineswegs so
unplatziert wie man im ersten Moment denken könnte.
Erstaunlich,
dass hier auch vier (!) namentlich aufgeführte
Drehbuchautoren
anscheinend nicht dazu geführt haben, einen ungenießbaren
Brei anzurichten.
Und wenn dann in der allerletzten Szene einfach mal einige gängige Regeln des Superheldenmythos außer Kraft gesetzt werden, weil dieser Tony Stark auch dort einfach wieder einhundertprozentig seinem Charakter treu bleibt, dann ist es an der Zeit das erfreuliche Fazit zu ziehen: Sich "Iron Man" anzuschauen, ist ein durchweg angenehmer Zeitvertreib, denn die erste Marvel-Eigenproduktion entpuppt sich als ein bemerkenswert witziges und cooles Filmchen, dem ein durchschlagender Erfolg nur zu wünschen ist. Denn davon wollen wir doch gern noch mehr sehen. Und vor allem natürlich von Robert Downey Jr.



Gutes Review. Hört sich schlüssig an. Will es unbedingt anschauen.
Aber wie doof kann ein Publisher sein, wenn man beim Startwochenende mit der Veröffentlichung gegen GTA 4 antritt. Zielpublikum in etwa dasselbe. Und heute hat GTA 4 schon den welt- und zeitbesten Start aller Entertainmentmedien geschafft - inklusive Bücher, Filme, Spiele... Am ersten Tag (also gestern) fast 200.000.000 Dollar Umsatz. Wahnsinn.
Ich hoffe, es bleibt was für Iron man übrig, da das Studio sauviel Geld dafür ausgegeben hat!
Super Review!
Diese Qualität an informativem Journalismus und belegter, objektiver Kritik bitte weiter hochhalten!
Hi hab den Film grad im Kino erleben dürfen... kann ich nur bestätigen, super Film, gute Action. Was will man mehr!
Hab ihn gerade gesehen. Meiner meinung nach auf jeden Fall eine Der Besten Comicverfilmungen die es gibt. Anschauen Lohnt sich auf jeden Fall!
cheers
der film ist super. unbedingt bis nach dem abspann sitzen bleiben...da kommt noch was!!
Ich war gerade drin und er hat mir sehr gefallen, eine der besten Comicverfilmungen, die ich kenne. Robert Downey Jr. spielt einen sehr erfrischenden Helden, der Schurke ist gegen Ende etwas übertrieben und vorher etwas fade, aber das ist nicht so dramatisch, er ist sowieso nur ein Vorwand Iron Man mal in Aktion zu erleben.
Iron Man ist und bleibt auf jeden Fall kein ewig netter Milchbubi-Superheld und kein mystischer Rächer, er ist ein Mensch - ein Mensch mit Charakterschwächen, mit Eitelkeit und Arroganz, und er schämt sich dessen im Allgemeinen nicht. Ein Mensch der zu recht stolz auf seine herausragende Taten ist. Gerade deswegen ist er mir besonders sympathisch.
Der wirklich letzte Szene hat der Rezensent allerdings scheinbar nicht gesehen: Samuel Lee Jackson Fans bis zum Schluss sitzen bleiben.
Review ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht das es sich zumindest für comic-kenner lohnt bis nach dem abspann sitzen zu bleiben
komme auch gerade aus dem kino. im grossen und ganzen schon ein unterhalsamer film nur leider ist die story meiner meinung nach einfach zu klischeehaft. ohne downey jr. wäre der film nicht mal halb so gut.
bin absoluter hardcore comic-fan und schaue mir deshallb eigentlich jede
comic verfilmung an aber vorallem die marvel verfilmungen fangen dann doch langsam an zu nerven. der streifen is absolut okay wird aber hier und auf vielen anderen seiten viel zu hoch gelobt. batman begins bleibt immer noch ungeschlagen
Komme gerade aus der (uncut) OV. (Ihr solltet erwähnen, dass die Deutsche Version geschnitten ist!)
Bin recht angetan, da ich allgemein von Superhelden Filmen nicht viel erwarte. Außerdem hat John Favreau mit "Swingers" einen meiner absoluten Lieblingsfilme abgeliefert. Hat natürlich nicht immer viel zu sagen, denn bei Superhelden Filmen gelten andere Gesetze (nicht wahr Mr Raimi?).
Wie auch immer, man merkt dass hier erneut ein Film abgeliefert wurde, der quasi als "setup" für die nächsten Teile gilt. Es gibt erstaunlich wenig Action und der Film lässt sich generell viel Zeit seine Charaktere vorzustellen und ihre verschiedenen Motivationen aufzuzeigen. Wobei, ich das gleich wieder revidieren muss. Eigentlich nimmt sich der Film nur viel Zeit für Tony Stark, weniger für die anderen Charaktere. Da wäre zum Beispiel der Antagonist, gespielt von Jeff Bridges, der meiner Meinung nach sehr cool gespielt wird vom "Dude". Allerdings dauert es viel zu lange bis er an Relevanz gewinnt und am Ende ist es dann doch irgendwie recht flott vorbei.
Überhaupt war mir die ganze Terrorismus/Flüchtling/Gefangenschaft Nummer viel zu ausführlich. Klar, man hat nur einmal die Chance seinen Charakter vorzustellen, aber hier hätte man vor allem von dem anscheinend großen Vorbild Robocop ne Menge lernen können.
Was den Film trotz der Schwächen so gut macht, ist Robert Downey Jr., der einfach die coolste Superhelden-Sau ist, die es bislang gab. Seine Einzeiler, seine Mimik, einfach der gesamte Charakter Tony Stark macht großen Spaß. So wirkt der Film auch weniger, wie eine klassische Marvel Comic-Verfilmung, da er dafür irgendwie nicht "fantastisch" genug ist. Überhaupt gleichen sich Marvel Filme und James Bond Filme irgendwie immer mehr an...
Neben Downey Jr. sind vor allem auch die Spezial Effekte eine Augenweide. Ganz einfach weil sie fließend in den Film integriert sind und daher kaum auffallen. Das größte Kompliment das man einer SpecialFX Abteilung (in dem Fall ILM) machen kann. Iron Man wirkt super stylish, knackig und cool. Schneidet meiner Meinung dabei wesentlich besser als die Kollegen Transformers ab, wenngleich die in Punkto Action einiges mehr zu bieten hatten.
Der Film hätte viel viel schlechter sein können und wäre dennoch genauso erfolgreich geworden. Insofern bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich die Avengers und Samuel L. Jackson als Nick Fury...
So viele Spoiler in einem Review...
Verdammt, und ich musste so dringend aufs Klo, dass ich nicht bis zum Schluss sitzen bleiben konnte. Aber auch so war es ein klasse Film, hat Spaß gemacht!
Ich mag Downey Jr. immer gerne sehen und auch die Geschichte rund um den Iron Man finde ich recht interessant. Aber mal ganz ehrlich, mehr als Mittelmaß war das nicht. Die Charaktere bleiben allesamt sehr oberflächlich und einfallslos. Zwar macht Downey Jr. seine Rolle ganz gut, die Rolle des Tony Stark spielt er interessant, lustig und glaubwürdig. Aber in der (kleinen Neben-)Rolle des Iron Man dagegen wirkt er irgendwie deplaziert und stellenweise albern. Das Gleiche gilt für Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges, die beide eine so schrecklich belanglose Rolle haben, dass sie total unterfordert sind.
Ein großes Manko ist auch die Story, die irgendwie keinen Spannungsbogen hat. Nach der "Flucht", die ohnehin schon recht unspektaklär ist, passiert lange Zeit rein gar nichts und dann kommt auch schon das Ende (welches schon zu Beginn glasklar vorausgesagt werden kann). Hier fehlt auch einfach ein guter Gegenspieler, der Bridges nicht ist.
"Reichlich Spaß" ist auch ein wenig übertrieben. Leider verfällt der Film zu oft in ruhige Passagen, die wohl Ernsthaftigkeit vermitteln sollen und dazu gibt es dann noch das übliche, platte Gesülze über Waffen, die USA und böse Menschen. Die zwei, drei guten One-Liner und die lustigen Szenen platzen dann so überraschend herein, dass man gar nicht weiß, ob man jetzt lachen soll oder nicht.
Und auch die Musikbegleitung fällt nicht besonders auf. Eine Mischung aus alldem, was man schon mal gehört hat.
Ja, ganz schlecht ist er ja nicht, man hätte nur mehr daraus machen können. Und wenn man im Kino seinen Kopf auch "zwölf Jahre alt" stellt, macht der Film auch Spaß. Zum Beispiel, wenn Stark in seiner abstrusen, futuristischen Werkstatt zu basteln anfängt oder wenn sich zum ersten Mal das Visir seines neuen rot-goldenen Anzugs senkt oder wenn er mit donnerdem Raketenantrieb vor zwei Kampfjets flieht oder sich saucool dem Panzer stellt...
Ach ja, wer nicht den endlosen Abspann abwarten will, kann auch kurz im Internet danach suchen...
Wir haben gestern IRON MAN im Kino gesehen und es war keine Minute langweilig.... viele coole Sprüche, genügend Action und ein super Hauptdarsteller heben den Film weit von Produktionen wie DARE DEVIL ab. Hab mich sehr gut unterhalten und amüsiert. Und Jeff Bridgets als Bösewicht kommt schon recht cool rüber .... hab ihn zunächst gar nicht erkannt.
Fazit: Lohnt auf alle Fälle einen Kinobesuch - ein Film mit guter Musik, guten Sprüchen, sehr gelungenen Special Effects und einer ordentlichen Ladung Action - 7 von 10 Augen.
wo sind die Leute mit schlechten Geschmack!
Gerade aus dem Film gekommen in den USA, wirklich eine der besten Marvel-Verfilmungen, wie schon öfter gesagt in erster Linie wegen des exzellenten Hauptdarstellers! Sehr gelungenes Review von Filmszene übrigens, sollte ja auch mal erwähnt werden ;)
Mich würde interessieren was den in der deutschen Version an dem Film geschnitten wurde, da gab es doch eigentlich so gut wie keine Szene die wirklich viel Blut enthalten hat???
Hm, also eine Sache irritiert mich ein wenig.
In der Review wird der Hauptdarsteller so sehr gelobt, dass die anderen Sachen schon fast an Bedeutung verlieren. Und wenn dem auch im Film so ist, dann ist das doch keine 8 Augen wert? Wenn der Hauptdarsteller alles herumreißt und der Rest nicht besser als das Mittelmaß ist meine ich... naja ich werd ihn mir auch jeden Fall auch noch anschauen, und dann mal sehen.
ENDLICH, Endlich mal eine fast 1:1 Umsetzung der Comicvorlage, gelobt sei MARVEL ! Die hätten schon eher das hefter in die Hand nehmen sollen ! Bei Spiderman hat ja einiges einfach nicht gestimmt, wer das Comic kennt weiß bescheid :( Aber hier wurde endlich mal, bis auf die sache das Vitnam nun Afganistan ist alles so übernommen so wie es auch in den Comics mir in Erinnerung ist. Von mir aus darf Marvel auch ihre anderen Titel (besonders Spiderman!) selber in die Hand nehmen, damit man auch die Comics in den Filmen wieder erkennt. Ich stimme dem auch zu das bisher Batman Returns auch bei mir eine der besten Umsetzungen zu Batman war, alles andere war mir zu Kindisch !
Ich hoffe auf weitere folgen von Iron Man und mehr Action Szenen von diesem sehr Stylish Cool aussehendem Helden ;)
Ich kann der Rezension nur zustimmen - muss allerdings einen Punkt für die schamlos - und unnötig - geschnittene deutsche Verleihversion abziehen. Welcher Bock die Deutschen da mal wieder geritten hat, will sich mir auch nicht so richtig erschließen. Jedenfalls verlieh diese Zensur dem Film die Atmosphäre einer Fernsehausstrahlung im Nachmittagsprogramm - fehlten nur noch die Werbeblöcke!
Der Streifen lohnt sich definitiv und gehört für mich eindeutig zu den besten Comicverfilmungen!!!
Die CGI wirkt unglaublich real und detailgetreu!
Downey Jr. bringt den Tony Stark nicht nur vom optischen 1A auf die Leinwand!
Einzig die Gesamtaction kam ein wenig zu kurz, aber das ist nunmal häufig so bei einem ersten Teil, wo es größtenteils um die Origin geht...
Tipp an alle Unentschlossenen: ANSCHAUEN!!!! ;-)
Absolutes Funkino! Downey Jr. ist zurück und macht richtig Stimmung! Es sind eigentlich weniger die Effekte und es ist auch nicht wirklich die Story oder die sparsam eingesetzten Actionszenen, die den Film so viel Qualität schenken. Jon Favreau als Regisseur (und übrigens auch als Fahrer von Stark) und Downey Jr. geben den Film einfach den richtigen Pfiff. Er macht Spaß ist spritzig, hat natürlich wieder mal typische Blockbuster-Mainstream Elemente enthalten (wie nicht anders zu erwarten) und man darf sogar getrost die eine Hirnhälfte beim Schauen abschalten. Im letzten Drittel lassen Downey's witzige Sprüche zunehmends nach. Trotzdem erreicht er leider nicht die erwartete Düsterheit zum Showdown hin.
Wirklich gute Umsetzung, sogar ich als 'Der Eiserne-Hasser' war angenehm überrascht.
Aber ich denke, 80% des Erfolges liegen an der Spitzenperformance von Robert Downey jr.
Er IST - Iron Man. ;)
Sooo nachdem ich überall nur Gutes über Iron Man gelesen hatte,hab ich mir nun heute abend also den Film auch mal angeschaut,um mir selbst ein Bild machen zu können. Allerdings mit großer Skepsis,denn alle Kritiken zu diesem Film haben eigentlich nur ein richtiges Argument gebracht,warum dieser Film so toll sei: Robert Downey Jr. als Tony Stark ist richtig cool,hat geile Sprüche drauf und...achja,er ist halt ne coole Sau,aber das hatten wir ja schon. Ansonsten liest man überall nur das übliche Blabla: tolle Effekte und tolle Action. Es mag ja sein,dass Robert Downey Jr. hier eine richtig gute und coole Figur abgibt,aber reicht das aus,um Iron Man als richtig gelungenen Film in den Himmel zu loben? Aus meiner Sicht nicht,denn ohne Downey Jr. wäre dieser Popcorn-Streifen recht schwach und würde wohl sehr schnell mit all den mittelmäßigen Comicverfilmungen a la Hulk,Superman Returns oder Daredevil in Vergessenheit geraten.
Klar,tolle Schauspieler oder in diesem Falle ein toller Schauspieler sind die eine Seite,aber eine überzeugende Story und glaubhafte Charaktere sind eben die andere. Und leider mangelt es Iron Man an Beidem.
Stichwort Story: Ich kann verstehen,dass es schwierig ist,aus einer Comicvorlage einen Gegner für den Helden zu finden,ohne dass es lächerlich wirkt. Aber Leute,kommt schon,der Big Boss der Waffenfirma klaut Starks Idee,baut sich einen übergroßen Metallanzug und versucht so die Kontrolle über die Firma an sich zu reißen? Was Besseres ist euch nicht eingefallen? Mir ist schon klar,dass in Comicverfilmungen die Story nicht revolutionär sein muss,aber ein bisschen mehr Kreativität wäre doch möglich gewesen. Filme wie Spider-Man 1&2 und vor allem Batman Begins haben gezeigt,dass man unrealistische Comic-Bösewichter auch glaubwürdig rüberbringen kann. Aber nun gut, Iron Man und Batman Begins zu vergleichen ist dann vielleicht doch unfair, denn während beim dunklen Ritter schon eigentlich mehr auf Charakterkino als auf einen Actionfilm abgezielt hat,begnügt sich der rot-goldene Eisenmann mit seiner Rolle als oberflächliches,cooles Actionspektakel.
Stichwort Charaktere: Außer Tony Stark bleiben hier alle sehr blass und oberflächlich,vor allem Obadiah Stane als der böse Bube,der nach Macht und Geld strebt *schnarch*. Gwyneth Paltrow ist zwar ganz nett anzuschauen, jedoch wird ihr Charakter nicht ausreichend genug beleuchtet als dass man sie wirklich ernst nehmen könnte. Und was Terence Howard hier eigentlich verloren hat, bleibt mir schleierhaft. Also wären wir jetzt wieder bei Robert Downey Jr. In der Tat ist er die Idealbesetzung für Tony Stark, und sein lässig cooler Humor ist tatsächlich das Beste an dem ganzen Film, jedoch werden seine One-Liner im späteren Verlauf auch irgendwann langweilig. Gelacht hab ich eigentlich nur zu Beginn. Denn als Stark aus der Gefangenschaft zurückkehrt, vollzieht sich sein Sinneswandel dann doch ein wenig zu schnell und dies dann mit seinen weiterhin coolen Sprüchen versuchen zu kaschieren, schlägt aus meiner Meinung nach fehl.
Nichtsdestotrotz ist Iron Man ein unterhaltsamer Film, der viel Action,super Effekte und einen toll aufgelegten Hauptdarsteller bietet. Allerdings rechtfertigt dies keine Bewertung von 8 oder wie bei den Kollegen von Filmstarts.de gar von 9 Punkten. Iron Man hat mich ein wenig an Transformers erinnert. Ebenfalls viel Action,ebenfalls schöne Effekte und ebenfalls ne dumme Story. Jedoch fand ich das Trio Bumblebee,Shia Labouf und Megan Fox in Transformers eigentlich noch unterhaltsamer als Robert Downey Jr. in Iron Man. Womit wir wieder beim Hauptdarsteller wären. Tja,in Iron man dreht sich eben leider alles nur um ihn. Und das reicht für einen richtig guten Film nicht aus!
bin mit sehr hohen erwartungen reingegangen und wurde natürlich zutiefst enttäuscht.iron man ist ein gut gemachter action film für kinder die auf power rangers stehen.
diesen film mit batman oder spiderman zu vergleichen ist so als würde ich eine kiwi gegen eine wassermelone antreten lassen.
Sehr gut gemachter Actionfilm. Robert Downey Jr. war für mich immer schon einer der charismatischeren Hollywoodstars. Schön, dass er hier mal wieder eine Plattform gefunden hat, über die er wieder mehr und größere Rollen bekommen könnte.
Meines Erachtens kann er von der Charakterzeichnung durchaus mit Batman und Spiderman mithalten. Denn an die vereinzelten "Batman-hat-die-bessere-Hintergrundstory"-Finder: Also bei Batman werden die Eltern umgebracht und der wird fortan zum Rächer. Diese Charaktermotivation ist nun auch nicht wirklich bahnbrechend. Es kommt darauf an wie die Typen ihre Rolle in der Geschichte füllen und das machen Christian Bale und Robert Downey Jr. jeweils hervorragend.
Unter dem Strich habe ich mich prima mit dem Film amüsiert und hoffe auf eine Fortsetzung, damit ich noch mehr saucoole Szenen genießen kann wie bei Iron Man´s erstem Auftritt in dem afghanischen Dorf.
Robert ist cool und garantiert die bestmögliche Besetzung gewesen aber der Film im ganzen ist leider nicht so überragend wie viele es hier einem weismachen wollen.
Oberer Durschnitt aber nix besonderes.
@ destroyer, dark knight und kelly p.
gut das es noch ein paar leute hier gibt die in diesem film auch auf den rest guckn und nicht nur auf die performance von downey jr. ohne downey jr. bleibt nämlich nicht mehr viel übrig und lässt den film nur mittelmäßig abschneiden. aber destroyer hat das schon aureichend auf den punkt gebracht
Gut gemachter Film. Leider kommen Spannung und Action zu kurz. Es fehlt der durchgehende rote Faden. Die bemühte Komik hat mich och nicht zum Lachen gebracht. Fazit: Man kann ihn sich gut ansehen, aber wenn man ihn nicht gesehen hat, hat man auch nichts verpasst.
Und die ganze Zeit ging mir durch den Kopf wie gut diesem Film der alte Black Sabbath-Song "Iron Man" zu Gesicht gestanden hätte. Hätte echt in einigen Augenblick authentisch gewirkt und wie die Faust aufs Auge gepasst. Bringt sich sogar dazu dem Film glattweg Punkte abzuziehen.
So einen Scheiß hab ich lange nicht gesehn.
Ich kann nur sagen : Einfach klasse der Film !
Ich kann der Bewertung des Rezensenten nur zustimmen. Gute Leistung von Downey Jr. und auch anderen Schauspieler bringen solide Leistungen. Es gibt für mich eigentlich nicht viel zu kritisieren, trotzdem fehlt diesem Film was. Spiderman u. v. a. Spiderman II sind die klar besseren Comic-Verfilmungen.
Fazit: Ein Kinobesuch lohnt sich, ich denke aber, die Original ungeschnittene Version wird (wie fast immer) besser sein.
Ach ja, wird die Terroristensau wieder durch's Dorf (sic!) getrieben, bisse tot is.
Gestern böses Vietnam, heute böses Afghanistan, alle sind böse, denn wir werfen ihnen Bomben auf den Kopp und deshalb müssen das ja dann auch Schurken sein.
Eindimensionale Sichtweisen, die die große Blase der Wohlstandschauvinisten definieren, in denen ahnungslose Mitläufer das Ding mit dem Gesicht aka BuSSh-Praktikantin zum Häuptling wählen, welches dann wiederum "böse" Filme wie >Valley of the Wolves< zensieren will, weil es nicht die erlaubten Gedanken des Reichspropagandaministeriums einhält.
Höhepunkt der letzten Zeit war ja "300", die Durchhalteparole zur blutigen Geschichtsfälschung geschmiedet, aber es geht immer weiter, von Flick zu Flick, bis den verblödeten Amis inmitten von Handelsbilanzdefizit, Budgetlücken, kostspieligen Menschheitsverbrechen und schwindendem Petrod0llar das gottverdammte grüne Klopapier trotz Doppelschicht in der Druckerei ausgeht...
Hat dein gütiger Augenöffner der wahren Natur der Dinge auch etwas mit dem Film zu tun oder hast du den nicht gesehen?
Das dort die Waffenlobby/Industrie sogar kritisiert wird ein dir egal oder? Hauptsache mal geistigen Brechdurchfall abgelassen.
das hat sehr wohl was mit dem film zu tun - ich habe mich fast genauso über diesen schwarz-weiß-malerischen menschenfeindlichen propagandamist geärgert - zudem , dass ich den rest des films noch total langweilig fand mit der untalentiert wirkenden gwyneth p. die aus ihrer dämlichen rolle gar nix rausholen kann und dem völlig unterforderten jeff bridges, der wiederum nicht weiß wohin mit seiner energie. was für ein schwachsinn. spaß macht alleine die technische seite, wenn stark an seinen anzügen rumbastelt und das dafür richtig. leider verpuffen dagegen die meisten gags weil man schon fast im kinosessel eingeschlafen ist und erst mal überlegen muss : ach ja - ein lustiger spruch. doch zum lachen ist es schon zu spät, oder der witz bahnt sich über minuten an und bei der pointe ist man vom warten völlig erschöpft. natürlich nicht "man" sondern "ich". und das gefühlsgesülze bei jeder passenden oder unpassenden gelegenheit ging mir auch gehörig auf den zeiger.
trockener, durchaus gelungener humor. gute bis bezaubernde (gwyneth paltrow!) darsteller. sehr gute optik. cool und lässig. aber im grunde trotz aller lobgesänge nicht mehr als eine überdurchschnittlich guter popcorn-film. man hat durchaus seine unterhaltung wenn man ihn sich ansieht, und er wird zurecht zu der wohl bisher besten comicverfilmung angesehen. schaut ihn euch an, er macht spass und für das was der film sein will, macht er seine sache wirklich gut. aber für so einen unfassbar großen wurf wie er oft beschrieben wird, halte ich ihn nicht. hübsch, aber nicht brilliant.
Ein Hammer Film mit unglaublich geilen Bildern...was ein Hammer Haus...was ein Hammer Auto...wasfür Hammer Frauen und wasfür ein unglaublich geiler Anzug!
Auch wenns übertrieben ist, kann ich nicht weniger als 10 Punkte geben.
Super gemacht und absolut großes Kino.
@MichaelGG
die beste user-kritik überhaupt. die kriterien nach denen du den film bewertest sind genial. du bekommst von mir -10/10 punkten.
Erstaunlich langweiliger Film. Habe aber nach 25 Minuten wenigstens gut geschlafen.
Prost.
bin doch über die sehr positiven meinungen etwas überrascht. eigentlich mag ich dieses genre wirklich. auch die sogenannte zweite garde.
aber dieser film hat doch wirklich etwas enttäuscht. kommt sehr schwer in die gänge und bauchlandet am ende auf transformers-niveau.
und transformers war ja nun wirklich der untergang des abendlandes.
geht für mich gerade so durch. wegen dem hauptdarsteller doch noch 6 augen. aber schon interessanteres gesehen aus der ecke.
Klasse gemachte Marvel-Comic-Verfilmung. Unbedingt ansehen! Das Drehbuch stimmt (Hat ein paar kleine logische Fehler, aber will ja nicht zu viel erzählen), die Darsteller (Gwyneth Paltrow ist auch dabei, sieht umwerfend aus!!) überzeugen und die Computer-Effekte sind klasse! Was will man mehr von Hollywood?! 100% pure Unterhaltung, bester Art.
Ein fantastich guter Film mit guter Star-Besetzung wie z.B. Robert Downey Jr. , der seine Rolle meisterhaft spielt. Ich war mit meinem Bruder im Kino und er fand den Film auch genial. Es war eine super Comic-Action Verfilmung! Sogar mit etwas Humor.
Sehr Empfehlenswert...
auf jeden fall eine von den besseren marvel verfilmungen. nettes und absolut unterhaltsames popcorn kino. für den film an sich 6 punkte + 2 extra für den coolen downey jr.
Der Film unterhält wirklich ganz gut, man kommt sofort rein und es gibt im Großen und Ganzen auch keinen Bruch.
Nur manchmal fühlt man sich von den seltsamen Aktionen der handelnden Personen irritiert. Man fragt sich schon, warum der Army-Kumpel sich die Behandlung gefallen läßt, was eigentlich Pepper an Tony bindet und besonders, was eigentlich die seltsame Konstellation mit O.Stane soll.
Völlig aus dem Ruder läuft die Geschichte jedoch in dem Moment, wo der kaufmännische Leiter der Firma quasi aus dem Nichts heraus eine gleichwertige Konstruktion zur Verfügung hat. Wozu bitteschön muß man da genialer Erfinder sein, wenn der Prokurist es genauso gut in Nullzeit hinkriegt? In diesem Moment hatte der Film für mich verloren, dieses Plothole konnte er nicht wieder gutmachen.
Ansonsten ganz nette Unterhaltung.
ganz guter film, handlung hätte man etwas intelligenter gestalten können (die story böser egoist, wird dann zum menschenfreund ist einfach zu simpel). ich mag das auch nichtmehr auf der leinwand sehn das ewige spezialeffekt feuerwerk hat keine seele und war schon in matrix 2 und 3 langweilig. aber ich muss auch loben. robert downey jr find ich einfach klasse, und hoffe das er wieder viele filme macht, man muss den mann einfach mögen und jeff bridges ist auch der hammer.
ja mal dvd ausleihen anschauen!
Ich kann @sta2think nur zustimmen:
Propaganda, wohin man schaut. Warum muss der Film afghanische Bösewichte beinhalten, die einfältiger und eindimensionaler nicht dargestellt werden können? Gleichzeitig wird das amerikanische Heer gelobt ("Nein, wir tun den armen Menschen nichts") und von Patriotismus geschwafelt. Muss das sein?
Wieso nimmt man nicht ein fiktives Szenario, wenn man schon vom Konfliktort Vietnam abweicht? Warum ein Land, in das die USA einmaschiert sind? Will man damit diese Invasion wieder mal medial bestätigt und als notwendig dargestellt sehen? Was hier noch fehlt, sind Bilder der Twin Towers und des bösen Osama...
Neben obige völlig unnötige Schwächen weist der Film auch noch zahlreiche Längen auf. Zudem können sich die Nebencharaktere überhaupt nicht profilieren. Sowohl der gute Freund des Protagonisten als auch seine Sekretärin und Möchtegernfreundin wirken blass und uninteressant. Der Bösewicht des Films in Form eines väterlichen Ratgebers bzw. eines Negativ des Helden ist ebenso zu wenig reizvoll.
Einzig die Darstellung Downey Juniors kann auch und vor allem in Zusammenspiel mit den Special Effects überzeugen.
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