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In den Schuhen meiner Schwester

In den Schuhen meiner Schwester
drama , usa 2005
original
in her shoes
regie
curtis hanson
drehbuch
susannah grant
cast
cameron diaz,
toni collette,
shirley maclaine,
mark feuerstein, u.a.
spielzeit
130 Minuten
kinostart
10. November 2005
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

 

Die beiden Schwestern Maggie und Rose verbindet nicht eben viel. Maggie gibt die attraktive aber oberflächliche Partymaus, kriegt in ihrem Leben ansonsten aber nicht allzu viel geregelt, und immer wieder muss Rose ihr aus dem Schlamassel helfen. Die hat zwar beruflichen Erfolg, fristet aber trotzdem ein eher tristes Mauerblümchendasein. Als Maggie dann auch noch rücksichtslos ihren aktuellen Freund verführt, hat Rose die Nase endgültig voll und setzt die Unverbesserliche vor die Tür. Maggie bleibt als letzte Zuflucht nur noch ihre Großmutter Ella, zu der sie bisher keinerlei Kontakt hatte. In deren Gesellschaft macht Maggie ganz neue Erfahrungen und beginnt tatsächlich, sich zu ändern. Doch irgendwann naht der Tag, an dem sich die beiden Schwestern wieder gegenüber stehen werden.

Während Toni Collette als verführerisches Girlie alle Register zieht, glänzt Cameron Diaz in der Rolle der gutmütigen, aber unscheinbaren Rose. Was natürlich völliger Quatsch ist, oder glaubt wirklich jemand, dass man diese Hollywood-Produktion einfach mal so komplett gegen den Strich besetzt hätte? Nein, nein, natürlich spielt Miss Diaz den schnuckeligen Männerschwarm und Toni Collette bleibt der Part der etwas blässlichen und eher herben Partie, so wie wir dass seit "Sixth Sense" oder vor allem "About a Boy" schon von ihr kennen.
Und so wenig überraschend wie die Besetzung der beiden Hauptrollen präsentiert sich leider auch der Rest dieser arg konventionell inszenierten Familiengeschichte. Zu Beginn wird deutlicher als nötig die Gegensätzlichkeit von Schwester A und Schwester B aufgezeigt, um diese dann für die nächste Stunde komplett voneinander zu trennen und sich langsam verändern zu lassen. Wobei dieses "langsam" durchaus wörtlich genommen werden darf, werden die Erlebnisse von M und R doch in einem äußerst behäbigen Tempo erzählt, welches den Betrachter das eine oder andere Mal etwas angestrengt im Sitz umherrutschen lässt. Dass zudem deutlich abzusehen ist, wohin diese "Entwicklung" führen wird (natürlich ein Stück weit in Richtung der jeweils anderen Schwester), macht die ganze Angelegenheit dabei auch nicht gerade interessanter.
Da ist man dann sogar dankbar für die eigentlich eher platten Gags mit den Bewohnern der Altersresidenz, in der Großmutter Ella arbeitet und in der sexy Maggie für erhöhte Herzfrequenzen sorgt. Diese Anlage befindet sich selbstverständlich im Rentnerparadies Florida, und fast scheint es, als hätte sich die Filmcrew von der beschaulichen Atmosphäre dort etwas zu sehr inspirieren lassen. Auch das immerhin Titel gebende Thema mit dem Schuhtick hat man dabei wohl irgendwann einfach vergessen und greift die zu Beginn angedeutete Symbolik dann gar nicht mehr auf. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit die Erwartungen des Publikums zu konterkarieren, wenn auch vielleicht nicht unbedingt die Beste. Ansonsten plätschert das Ganze bis zum Finale so dahin, und dieses darf man dann je nach Gusto mit "rührend" oder "kitschig" beschriften.

Um nun nicht unangemessen bösartig zu wirken sei festgehalten, dass Diaz und Collette natürlich beide viel zu gute Schauspielerinnen sind um hier keine ordentliche Leistung abzuliefern. Groß gefordert werden sie dabei aber wirklich nicht, bei den meisten Szenen konnten sie sicher problemlos auf "Autopilot" stellen. Und das gilt auch für die alte Dame Shirley MacLaine, die aber bei ihrem zweiten Gastauftritt in diesem Filmjahr zumindest eine bessere Rolle abbekommen hat als die nervige Diva in "Bewitched".
So ist "In den Schuhen meiner Schwester" sicher kein völlig misslungener oder schlecht gemachter Film im klassischen Sinne. Aber von Curtis Hanson, dem Mann der uns bereits so schön verschachtelte Geschichten wie "L.A. Confidential" oder auch ein warmherziges Charakterstück wie die "Wonder Boys" bescherte, erwartet man eben doch ein bisschen mehr als diese lediglich professionell und routiniert abgewickelte Arbeit.

Volker Robrahn

8

Eine sehr emotionale Schwester-Beziehung, sehr gute Darsteller (Cameron Diaz in einer ihrer besten Rollen) und eine Geschichte, die ich keinesfalls langweilig fand. Absolut sehenswert!

9

ich fands echt süß wie die die beiden schwestern so gelebt haben.tolle schauspieler!eine nette geschichte die mir seehr gut gefallen hat.empfehlenswert!

9

echt süßer film.Sehr schön dargestellt und tolle story.sollte man sich auf jeden fall mal ansehen.fast 10 augen verdient.

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