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Ich bin Nummer Vier

Ich bin Nummer Vier
scifi-action , usa 2011
original
i am number four
regie
d.j. caruso
drehbuch
alfred gough, miles millar, martin noxon
cast
timothy olyphant,
teresa palmer,
alex pettyfer,
dianna agron, u.a.
spielzeit
110 Minuten
kinostart
17. März 2011
homepage
http://www.ich-bin-nummer-4.de
bewertung

4 von 10 Augen

Der große Erfolg, den die Verfilmungen der "Twilight"-Saga für sich verbuchen konnten, ließ sämtliche Produzenten Hollywoods natürlich sofort auf die Suche nach der nächsten Romanreihe gehen, die sich in ein lukratives Franchise von Teenie-Filmen verwandeln lässt. "Transformers"-Regisseur Michael Bay, der ja unbestreitbar ein Näschen für massentaugliche Stoffe hat, roch in "Ich bin Nummer Vier", einem Roman von Pittacus Lore (ein Pseudonym, hinter dem sich die Autoren James Frey and Jobie Hughes verbergen), genau jenen nächsten großen Wurf. Produziert von Bay und unter der Regie von D.J. Caruso ("Disturbia") kommt nun also mal wieder eine Romanverfilmung in die Kinos, die alle Zutaten für ein Teenager-taugliches Kinoabenteuer enthält und außerdem - bei entsprechendem Erfolg - noch Erzählstoff für mehrere Fortsetzungen bereithält.

Und die Geschichte geht so: John Smith (Alex Pettyfer) scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager zu sein, doch selbstverständlich trügt der Schein. Denn John ist kein Mensch. Er stammt vom Planeten Lorien, der von feindlichen Aliens - den Mogadori - zerstört worden ist, die nun Jagd auf die letzten Überlebenden machen. John ist dabei eines von neun Kindern Loriens, die spezielle Fähigkeiten besitzen und auf die Erde geschickt wurden, um vor den Mogadori in Sicherheit zu sein. Jedem der Neun ist eine Nummer zugeordnet und John hat - richtig - die Nummer Vier gezogen. Nachdem die Mogadori bereits Nummer eins, zwei und drei erwischt haben, sind sie nun hinter John und seinem Beschützer Henri (Timothy Olyphant) her, die gerade in ein beschauliches Städtchen namens Paradise gezogen sind, wo John sich auf seiner neuen High School schnell neue Freunde und Feinde gemacht hat. Zu ersteren zählt vor allem die Hobbyfotografin Sarah (Dianna Agron aus der TV-Serie "Glee"), der John schnell näher kommt. Doch die Mogadori sind ihm dicht auf den Fersen…

Einen Preis für außergewöhnliche kreative Leistungen haben sich die Macher von "Ich bin Nummer Vier" ganz sicher nicht verdient. Nicht nur ist die Geschichte des Films von überschaubarer Komplexität, sämtliche Erklärungen beschränken sich hier zudem auf ein Minimum bzw. werden gar nicht erst geliefert, so dass man die banale Ausgangssituation des gejagten Wunderkindes vom zerstörten Planeten einfach so hinnehmen muss, ohne Näheres zu erfahren. Was die Figuren betrifft, bekommt man hier genau das geboten, was in einem Teenie-Abenteuer zum Erzählstandard gehört: Einen ziemlich gut aussehenden jugendlichen Helden, der sich erst allmählich seiner wahren Bedeutung bewusst wird und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckt; seinen väterlichen Mentor und Beschützer, der für seinen Schützling immer nur das Beste will, aber dennoch nicht verhindern kann, dass dieser eigene Entscheidungen trifft; ein unschuldig dreinschauendes, aber irgendwie mysteriöses Mädchen, in das sich unser Held sofort verliebt; außerdem wären da noch der High-School-Nerd ohne Freunde sowie dessen ärgster Gegenspieler, der ständig nach der nächsten Schlägerei suchende Football-Captain, der zudem sauer ist, weil er früher mit eben jenem Mädchen zusammen war, an das nun der strahlende Helden sein Herz verloren hat. So weit, so einfallslos.
Die Jungschauspieler müssen sich zum Teil sichtlich Mühe geben, ihren Text ernsthaft rüberzubringen, und selbst Timothy Olyphant ("Deadwood", "Stirb Langsam 4.0") gelingt es nicht, seiner Figur wirkliche emotionale Tiefe und Ernsthaftigkeit zu verleihen (wenigstens bleibt ihm die bescheuerte Frisur, die er in seiner ersten Szene noch trägt, für den Rest des Films erspart).

Dabei geht der Film gar nicht so schlecht los: Die erste Szene, die den Angriff auf Nummer Drei zeigt, macht Lust auf mehr und auch mit Johns und Henris anschließender Flucht nach Paradise schafft es der Film, einen anständigen Spannungsbogen aufzubauen. Als dann aber die wirklich unsagbar platt und als böse Klischee-Aliens gestalteten Mogadori ins Spiel kommen, über deren genaue Motivation man so gut wie nichts erfährt und die hier nur als im Grunde vollkommen austauschbare Bedrohung fungieren, findet die spannungsgeladene Atmosphäre der Geschichte schnell wieder ein Ende.
Viel interessanter, weil emotional berührender ist da die Beziehung zwischen John und Sarah, die in der Mitte des Films ein, zwei wirklich berührende Szenen bereithält und in Verbindung mit Diana Agrons natürlichem, unaufdringlichem Schauspiel dann den besten Teil von "Ich bin Nummer Vier" darstellt. Der Schlussteil erstickt dann sämtliche ruhigeren Untertöne der Geschichte in einem ermüdenden Actionfeuerwerk, das durch viele schnelle Schnitte interessanter gemacht werden soll als es ist und mit ein paar überflüssigen CGI-Monstern aufwartet. Mit Nummer Sechs (Teresa Palmer) wird noch schnell eine weitere Figur ins Spiel gebracht, damit noch vor dem Abspann die Weichen für eine Fortsetzung gestellt werden können. Wirklich wünschenswert ist ein Sequel nach so einem verkorksten Auftakt allerdings nicht.

Maximilian Schröter

Als ich den Trailer im Kino sah, dachte ich sofort an die Twilight 2 und 3 Schmonzette (der 1 war noch gut). Der Hauptdarsteller ist ja schon extrem schlecht und profillos. Filme, die die Welt nicht braucht.

Die 4 Augen scheinen bei diesem Streifen ja geradezu vorgezeichnet.

7

Hab den Film gestern gesehen.
Die ersten Bilder vor allem die des Hauptdarstellers haben mich kritisch gestimmt. Dann las ich hier noch die recht vernichtende Kritik und ging erwartungslos ins Kino.
Ich wurde aber mehr als durchschnittlich unterhalten. Den direkten Vergleich zu Twilight gewinnt Nr.4 alle mal! Bessere Action, bessere Hauptdarsteller und mit Olyphant eine stimmige Vaterfigur. Die fehlende Ernsthaftigkeit wie in der Kritik erwähnt konnte ich nicht feststellen.
Auch die als überflüssig gehaltenen CGI-Monster fand ich toll - mal eine andere Idee!
Alles in allem vertrete ich die Meinung, wenn sich Twilight 4 Teile verdient hat, dann Ich bin Nr. 4 alle mal!

8

Also wer auf Sachen wie Buffy, Smallville, Vampire Diaries und dergleichen steht, dem sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt.

Alle die solche Sachen nicht mögen: weg bleiben

Ich wurde gut unterhalten. Meine Erwartungen waren "dank" der negativen
Kritiken niedrig und wurden daher übertroffen.

Mal allgemein an alle Kritiker:
Ihr wusstet bestimmt, wohin die Reise geht bei DEN Drehbuchautoren.
Was habt ihr erwartet ? Schindlers Liste ? Die unerträgliche leichtig-
keit des Seins ?
Nein, hier gibt es Teenykost vom Feinsten. Wenn man damit nichts an-
fangen kann - schreibt einfach KEINE Kritiken.
Werdet endlich mal sachlich bei so etwas und empfehlt die Filme dem
passenden Publikum. Aber macht sie nicht jedes mal gnadenlos nieder.
Dank dieser Kritiken hatte der Film nämlich einen schlechten Start
und dann gehen auch die zögerlichen nicht rein.
Das Resultat - keine Fortsetzungen und somit entäuschte Fans.

Echt, der Film ist dank dieser Kritik schlecht gelaufen?
Vielleicht etwas zuviel Macht, die Du den Autoren hier zubilligst,
aber, ganz ehrlich:

Wer für einen Film, der sich wie die halbfertige Auftaktepisode zu einer TV-Serie präsentiert den vollen Preis einer Kinokarte verlangt ist wohl etwas mehr Schuld an der konsequenten Verweigerung des Publikums, als die Kritiker, die zurecht auf diesen Mißstand hinweisen.

Ein Jammer ist daher wirklich nicht, wenn wir nicht erfahren werden wie es denn mit "Nummer Vier" weiter geht.
Als Alternative und Trostpflaster empfehle ich lieber ein erneutes Anschauen von "Nummer Fünf lebt". Ist viel besser.

4

Ja ich denke auch man muss hier zielgruppenorientiert bewerten. Mir persönliche wäre der Eintrittspreis zu schade gewesen. Freikarten gehabt :-)

Aber die Unterhaltung war okay, der Nebencharakter von Sam erstaunlich witzig und einer netter Soundtrack obendrauf. Aber diese Hisghschools-Klischés könnte man echt weglassen. Ich war am Anfang positiv überrascht, dass dieses "Entdecken der eigenen Superkräfte" schön niedrig gehalten wurde und Platz für eine ganz nette Liebesgeschichte machte. Ein 2. Teil hätte nur was im TV verloren bzw. ich denke, dass sich kein Kinoverleih in Europa erbarmen wird...

Auf jeden Fall besser als "Sucker Punch" weil man einfach keine hohen Erwartungen hatte.

2

Ich musste auch sofort an Twilight denken oder den ganzen anderen Mist, der so auf Pro7 läuft. Und wenn ich jetzt hier noch den Namen Michael Bay lese, dann sind auch die letzten Fragen beantwortet. Einfach nur grauenvoll der Film. Der Titel klang ja ganz vielversprechend.
Aber das ist halt so diese Kinder-Science-Fiction, die jetzt überall propagiert wird. Eigentlich ein eigenes Genre und wäre ganz schön, wenn das in Zukunft klar gekennzeichnet würde. Man erwartet einen Science Fiction, bekommt aber einen absoluten Mädchenfilm.
2 Punkte gibts trotzdem für ein paar nette Effekte und dafür, dass die Hauptdarstellerin nicht so unattraktiv ist, wie in Twilight.
Führt natürlich auch dann dazu, dass sich nicht so viele Mädchen damit identifizieren können und die Kasse nicht so klingelt.

Also dafür, dass dieser Film

4

Also dafür, dass dieser Film als SciFi/Mystery vermarktet wird, enthält er doch sehr viel High School Pseudodrama und Teenie-Romanze. Deutlich zu viel! Das war langweilig, zumindest für Erwachsene.
Ansonsten ist die Idee ganz nett, die Effekte sind ok. Das Ende fand ich aber unbefriedigend.

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