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Highlander - Endgame

Highlander - Endgame
fantasy-action , usa 2000
original
highlander: endgame
regie
douglas aarniokoski
drehbuch
joel soisson
cast
christopher lambert,
adrian paul,
bruce payne,
lisa barbuscia, u.a.
spielzeit
93 Minuten
kinostart
8. Februar 2001
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Es kann nur einen geben....

Dies ist seit 1986 der Satz, der gesagt werden mußte und jeder wußte, daß der Highlander gemeint war.
Der Highlander ist eine Sagengestalt, die nur durch Enthauptung durch das Schwert getötet werden kann. Das Problem ist, daß es eben nicht nur einen davon gibt und - man muß nun schon sagen: leider - die Macher vier Kino-Teile brauchten (und eine Serie), bis es denn mal soweit ist. Denn am Ende (und mit "Highlander: Endgame" hoffen wir auch, daß es das jetzt war!) sind alle Highlander und auch die entsprechende Macht im letzten vereint, denn durch jede Enthauptung wird derjenige, der den Highlander im Gefecht besiegt hat, durch dessen Macht ergänzt, die dieser sich wiederum durch die Enthauptung anderer Highlander aufgebaut hat.
Kompliziert?

Ich muß noch erwähnen, daß die Highlander nicht von Anfang an unsterblich sind. Sie müssen erst sterben, um unsterblich zu sein. So, jetzt hab ich´s Euch gegeben. Doch um das alles zu erklären und noch ein paar andere Umstände mehr, braucht der Film ne gute halbe Stunde. Da war ich mit den 5 Sätzen ja schon gar nicht so schlecht.
 

Lambert, Paul
Seite an Seite kämpfen Duncan
und Connor MacLeod

Der Plot des Films ist aber noch schneller erzählt: Connor (Christopher Lambert) und Duncan MacLeod (Adrian Paul, der aus der Serie) ziehen noch immer als unsterbliche Highlander umher. Besonders Connor verspürt eigentlich keine Lust mehr, die Klinge zu schwingen und hat sich schon etliche Jahre aus dem "Spiel" zurückgezogen. Doch da tritt ein Erzfeind auf den Plan, von dem wir noch nie was gehört hatten, der sich aber durch die unendliche Lebensgeschichte der Highlander leicht irgendwo einbauen läßt: Jacob Kell (Bruce Payne), dessen Vater vor vielen Jahren Connors Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Dafür ließ Connor sowohl Kell als auch seinen Vater ins Messer laufen. Dumm nur, daß Kell auch ein Highlander ist (und der mußte ja erst sterben, um unsterblich zu sein, wie wir eben gelernt haben!) und mehr Rachegefühle entwickeln kann als Connor. Und so versucht ersterer seit Jahrhunderten, dem (wahren) Highlander das Leben schwer zu machen. Es beginnt ein Kampf zwischen den letzten Highlandern, und eines kann ich versprechen: Es wird nur noch einer übrigbleiben!

"Zum ersten Mal stand Christopher Lambert mit Adrian Paul, seinem Kollegen aus der erfolgreichen TV-Serie, vor der Kamera. Regie-Debütant Douglas Aarniokoski schuf mit HIGHLANDER:ENDGAME den actiongeladenen vierten Teil einer der erfolgreichsten Serien der Filmgeschichte. Ein Fantasy-Abenteuer der ganz besonderen Art."
Dies steht auf der Website des Films und spiegelt leider nicht die Meinung eines normalen Kino-Fans wie mir wieder. Der Film will am Anfang erklären, was es mit den Highlandern auf sich hat und die kleine Story aufbauen. Dazu bedient er sich unzähliger Zeitsprünge. Das ist auch deswegen nötig, weil man die beiden McLeods noch nie zusammen hatte kämpfen sehen und man muß ja jetzt zeigen, daß sie sich auch schon in anderen Epochen begegnet sind. Leider stiftet das mehr Verwirrung als Klarheit.
 

Paul
Serien-Haudrauf Adrian Paul läßt sich von
einer Motorradgang schnetzeln

Dazu kommen Kampfszenen, die dem durch Matrix und anderen genialen Actionfilmen verwöhnten Zuschauer lediglich ein müdes Lächeln abgewinnen können, gespickt mit einigen lächerlichen Zutaten, die ich nicht auch noch verraten möchte, denn ihr sollt Euch ja auch noch amüsieren, wenn ihr den Film dann doch noch sehen wollt. Durch das ganze Verwirrspiel am Anfang und dem plötzlichen Ausbremsen durch eine kleine eingebaute Liebesgeschichte blieb den Produzenten am Ende nicht mehr genug Zeit für einen Endkampf, der den Namen auch verdient hätte; und so plätschert der Film dann auch harmlos aus.
Ich habe mich gefragt, warum sich die Macher nicht einfach an ihren Slogan gehalten haben und den wirklich genialen ersten Teil als Epos im Raum haben stehen lassen.
Es kann eben nur einen geben.

Frank-Michael Helmke

10

Highlander ist ein Empfehlenswerter Film, den jeder einmal Reinziehen sollte.
Einzige Kritik, es gibt viel zu wenig Folgen.

Das war das Beste was jemals auf den Märt gekommen ist.

Action
Fantasy
Humor
Legende
Leidenschaft

Hier fehlt es wirklich an nichts.

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