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Harry Potter und der Orden des Phoenix

Harry Potter und der Orden des Phoenix
fantasy-abenteuer , usa/gb 2007
original
harry potter and the order of the phoenix
regie
david yates
drehbuch
michael goldenberg
cast
daniel radcliffe,
alan rickman,
rupert grint,
emma watson,
imelda staunton, u.a.
spielzeit
138 Minuten
kinostart
12. Juli 2007
homepage
http://www.harrypotter.de
bewertung

6 von 10 Augen

 

Am Ende des letzten Teils hat Harry Potter (Daniel Radcliffe) beim Trimagischen Turnier die Rückkehr des Dunklen Lord Voldemort (Ralph Fiennes) miterlebt und dabei hilflos zusehen müssen, wie der böse Magier seinen Mitschüler Cedric umgebracht hat. Doch an die Auferstehung des dunklen Meisters scheint die breite Zaubergemeinde und allen voran das Zauberministerium nicht so recht glauben zu wollen.
Und so beginnt das fünfte Schuljahr für Harry düsterer und gefährlicher als alle zuvor: Nachdem er seinen dämlichen Cousin vor zwei Dementoren gerettet hat, muss er sich von einer Ministeriumsversammlung rechtfertigen, die ihn im schlimmsten Fall aus Hogwarts herausschmeißen kann. Doch Harry darf weiter zur Schule, merkt aber, dass längst ein Krieg tobt. Der geheimnisvolle "Phoenix-Orden", dem auch Harrys Patenonkel Sirius Black (Gary Oldman) angehört, kämpft gegen das sture Ministerium an, welches die Rückkehr von Lord Voldemort immer noch nicht wahrhaben will. Und dieser Kampf macht auch vor den Toren von Hogwarts keinen Halt. Denn in Person der eigentlich sehr zierlichen Großinquisitorin Dolores Umbridge (Imelda Staunton) bekommt die Schule eine neue Direktorin verpasst. Ab jetzt weht ein anderer Wind in Hogwarts….

Das fünfte Buch "Harry Potter und der Orden des Phoenix" ist mit Abstand das bisher längste der Reihe. Auf den 1020 Seiten hat die Autorin Joanne K. Rowling zwar nur relativ wenig Geschichte zu erzählen (weshalb das Buch wohl auch als schwächster Teil der Reihe gilt), dafür aber umso erstaunlicher von den berstenden inneren Konflikten ihres Zauberschülers zu berichten. Das Buch spielt sehr mit dichten Atmosphären und psychologischen Kämpfen. Daher war es interessant zu sehen, wie das Filmteam rund um Regieneuling David Yates sich des Stoffes annimmt. Ist das Kino nicht geradezu prädestiniert dafür, packende Atmosphäre in große Bilder zu fassen?
Wie schon bei den vorherigen Teilen konnte allerdings nur ein in sich funktionaler Film dabei entstehen, wenn die Macher sich nicht sklavisch an die Vorlage halten und sich mit dem Drehbuch ein wenig vom Bestseller emanzipieren. Das scheint Autor Michael Goldenberg anfänglich auch gut zu gelingen. In der ersten Stunde können sowohl noch die Liebhaber der Bücher dem Film folgen, als auch alle, die Harry Potter bisher nur von der Leinwand kennen. Doch dann wird der Karren leider wieder langsam in den Dreck geschoben und der Film offenbart merkliche Schwächen.

Das Drehbuch entfernt einige Charaktere völlig, verdichtet viele kleine Handlungsstränge zu einem großen, fügt wiederum völlig neue hinzu und legt den Fokus, wider dem Buch, allein auf den Plot, der halt im fünften Band relativ dünn und nicht der wesentliche Mittelpunkt war. Yates zeigt in aller Ausführlichkeit das Formieren der "Dumbledore Armee", in der Harry einige Mitschüler in der Verteidigung gegen die dunklen Künste ausbildet, und natürlich den Machtwahn von Dolores Umbrigde, die den ganzen Hass der Schule samt Lehrkörper auf sich zieht.
 Was dabei auf der Strecke bleibt (und das ist wirklich ärgerlich) sind die inneren Konflikte Harrys. Seine Wut gegen Hermine und Ron, die ihn den ganzen Sommer über nicht kontaktiert haben. Die Schuldgefühle, Cedrics Tod nicht verhindert zu haben. Die Hetzkampagne des "Tagespropheten" gegen seine Person. Das Nichternstgenommenwerden durch Dumbledore, der ihn phasenweise einfach ignoriert. Die langsame Entfremdung gegenüber Sirius, der in ihm nur seinen Vater sehen möchte. Die immer größer werdenden Zweifel über seinen Vater, der anscheinend doch nicht so edel war, wie sich Harry ihn immer vorgestellt hat. Und schließlich seine Gefühle für seine Mitschülerin Cho Chang (Katie Leung), die in ihm aber immer nur das letzte Bindeglied zwischen ihr und ihrem Ex-Freund Cedric sieht. Da kann man nur verzweifeln. Viele dieser Konflikte kommen zwar im Film vor. Aber die meisten versucht das Drehbuch durch Dialoge zu vermitteln, da erscheinen diese Themen, gewaltig wie sie sind, nur marginal und skizzenhaft, fast unbedeutend.
Dass dies nicht immer so sein muss, beweist der Regisseur allerdings auch. Einmal wandert Harry allein durch die Wiesen von Hogwarts, aus dem Off spricht er den Inhalt eines Briefes, den er an Sirius schreibt, in dem er sagt: "Ich war vielleicht noch nie so allein in Hogwarts." Die Kamera macht in diesem Moment einen furiosen Rückwärtsschwenk und dann erscheint dieser Teenager, nur wie ein verlassener kleiner Punkt - einer unter vielen - in Mitten von gewaltigen Bergen und dunklen Wäldern. Ein tolles Bild für die Einsamkeit von Harry Potter, aber auch für die Einsamkeit eines Teenagers in der Pubertät.
Leider sind solche Sequenzen Mangelware. Aber hier spürt man, was für ein Film "Harry Potter V" hätte werden können. So schleicht sich beim Sehen des fünften Potter-Films ein wenig Wehmut ein. Selbst ein Quidditch-Spiel bekommt man nicht zu sehen. Und die Fragezeichen in den Köpfen des Betrachters häufen sich: Viele Wendungen und Erklärungen (auch der obligatorische Dumbledore-Monolog) wirken eher irritierend, und allen, die nicht die Buchvorlage kennen, wird sich das wahre Geheimnis um eine mysteriöse Prophezeiung nur schleierhaft enthüllen.

Doch es ist natürlich nicht alles schlecht im neuen Potter-Film, mitnichten. Es ist wieder diese unglaubliche Liebe zum Detail, die immer wieder das Ruder herumreißt. Die Filmemacher (und hier muss man die grandiose Leistung des Kameramanns Slawomir Idziak hervorheben, der es wahrlich versteht, große Kinobilder zu erzeugen) haben sich wieder einmal große Mühe gegeben, den ganzen Kosmos, der Rowlings Kopf entsprungen ist, prachtvoll zu visualisieren. Wenn dann beispielsweise das Geheimquartier des Phoenix-Ordens sichtbar wird, oder die Kamera lustvoll das Treiben im Zauberministerium zeigt, ist das mit seiner leidenschaftlichen Detailverliebtheit einfach betörend. Und der Showdown ist, was den Actionanteil angeht, gewohnt spannend und ereignisreich. In einigen 3D-Kinos wird man diesen sogar mit 3D-Brille bewundern dürfen, so dass man nun ohne weiteres wirklich die Illusion vermittelt bekommt, man kämpfe an Harrys, Rons und Hermines Seite gegen das Böse. Doch im Nachhinein darf man berechtigter Weise fragen, ob denn die Entscheidung, den fünften Potter mit einem 3D-Teil auszustatten, nicht einfach nur über den ungeschickt aufgebauten Plot hinwegtäuschen soll? Eine Art Technik-Spektakel ohne viel Inhalt.

Aber das würde der Harry Potter-Reihe nicht gerecht werden. Schließlich gibt es hier immer noch Figuren, die von menschlichen Schauspielern gespielt werden, und die machen ihre Arbeit wieder einmal vorzüglich. Allen voran Imelda Staunton als Dolores Umbridge. Sie legt in ihren Charakter so unfassbar viel Widerlichkeit, dass man die Professorin auch als Zuschauer einfach nur verabscheut. Und das muss man erst einmal schaffen. Grandios ist auch wieder Alan Rickman als Professor Severus Snape, doch das Drehbuch lässt seine wichtige Stellung und Wirkung in dieser Episode leider nur erahnen. Auch ein positives Lob verdienen sich die beiden Jungdarsteller Emma Watson und Rupert Grint, die Hermine und Ron verkörpern. Sie gehen mit vielen Dialogstellen so wunderbar spielerisch um, dass ihr Potential sofort sichtbar wird. Rupert Grint hat jetzt schon seine Mimik und Gestik so perfekt unter Kontrolle, dass man von dieser jungen Karriere noch viel erwarten kann.
Das einzige Sorgenkind bleibt Daniel Radcliffe. Er vermag es nicht, die ganzen inneren Zerreißproben seiner Figur darzustellen. Dabei kann man dem Darsteller nur bedingt einen Vorwurf machen. Die Anforderungen übersteigen eigentlich seine Fähigkeiten. Hier würde sogar ein erfahrener Schauspieler seine Schwierigkeiten haben.

"Harry Potter und der Orden des Phoenix" ist ein äußerst zweischneidiges Schwert geworden. Auf der einen Seite kann man den Mut der Filmemacher nur loben, weil sie sich deutlich von der Buchvorlage distanziert haben und nicht mehr die Zeilen des Romans Wort für Wort auf die Leinwand pressen wollten (woran vor allem die ersten beiden Verfilmungen krankten), doch das Ergebnis dieses Mutes ist ein zu unausgegorenes, ein fast schon unfertiges Drehbuch geworden. Auch die düstere Atmosphäre, die den tollen Vorgänger geprägt hat, wird nicht vertieft. Vielleicht hatte man Angst, man würde bei noch dunkleren Szenen eine zu hohe Altersfreigabe erhalten und so viele junge Fans verprellen. Doch das bedeutet, dass sich die Film-Reihe mit dem fünften Teil im Gegensatz zur Buchvorlage nicht weiterentwickelt hat, sondern vielmehr einen kleinen Schritt zurückgegangen ist.
Nun ist aber noch nicht aller Tage Abend. "Harry Potter und der Orden des Phoenix" bietet für eingefleischte Potter-Liebhaber und Freunde der Bücher immer noch genug Gründe, um sich eine Kinokarte zu sichern, und man darf nach wie vor gespannt sein, was einen im nächsten Film und dann auch im endgültig letzten Buch erwartet.

Patrick Wellinski

6

Ich hatte also tatsächlich das grosse Glück beim „Blick-Gewinnspiel “ drei exklusive Premieretickets zu gewinnen. Die Vorfreude war gewaltig und ich sollte nicht enttäuscht werden. Die Schweizer Vorpremiere von „Harry Potter und der Orden des Phönix“ war einfach zauberhaft.

Dennoch stand ich dem Film von Anfang an skeptisch gegenüber, würde ich mich wirklich mit einem „Fernseh-Regisseur“ (David Yates) anfreunden können? -Genau hier kann man Kritik anbringen: Während die ersten beiden Filme durch ihre fantastische Inszenierung wie auch Detailverliebtheit punkteten, der dritte Teil schauspielerisch wie atmosphärisch in den Bann zog und die vierte Verfilmung durch starke Action und Rasanz bestach, fehlt bei „Harry Potter und der Orden des Phönix“ die gewisse persönliche Handschrift.

Viel Neues wird dem Kinobesucher leider nicht geboten, der Film lehnt sich in Atmosphäre und Tempo doch stark am vierten Teil an. Tragisch ist dies jedoch keineswegs. Glücklicherweise rücken die Teenager-Probleme der Schüler in den Hintergrund. Mit Ausnahme der heiss ersehnten Kussszene, ist die Romantik in Hogwarts diesmal sehr spärlich gesät. Die Actionszenen und Effekte dominieren. Die Sets sind stimmig und bedrohlich während die Specialeffects (Flugszenen) mich nicht vollends überzeugten. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor zahlt sich weiterhin aus. Als herrlich böse Schulleiterin von Hogwarts triumphiert allen voran Imelda Staunton (trotz einiger übertriebener Gesten) in der Figur der Dolore Umbride. Neben ihr wirkt die Newcomerin Luna Lovegood (Evanna Lynch) eher blass, was aber auch an ihrer kurzen Leinwandpräsenz liegt, die auch Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) zum Verhängnis wird. Die Darsteller machen ihre Sache wie immer ordentlich, haben sich aber leider nur optisch weiterentwickelt. Ist aber für die Geschichte nicht wirklich ausschlaggebend.

Der neue Potterfilm ist vielleicht gesamthaft düsterer aber dennoch witzig geworden kommt aber nicht an die ersten drei Teile heran. Den schwachen „Harry Potter und der Feuerkelch“ schlägt er jedenfalls um Längen. Das Drehbuch kann man als ein wenig zu unausgereift betrachten! Wer die Bücher noch nicht gelesen hat wird Schwierigkeiten haben der Geschichte zu folgen. Viel Zeit um neue Figuren einzuführen ist nicht vorhanden.

In erster Linie aber hat "Harry Potter und der Orden des Phönix" wieder erfüllt, was die Fans so lieben: Eine Geschichte zwischen Gut und Böse bei der einem Hören und Sehen vergeht...diesmal halt ohne grossen Tiefgang.

6/10

10

Ich war ebenfalls in der Schweizer Vorpremiere und war von dem neuem Potter restlos begeistert.
1. Ich finde es gut , dass die vielen inneren Konflikte Harrys (die das 5te Harry Potter Buch zu langatmig gemacht haben)nicht so stark angesprochen werden. Durch die Kürzung wirkt der film sehr viel kurtweiliger und besser. Zu den schauspielerischen Leistungen gibt es nicht viel zu sagen, die sind großartig. Allen vorran Imelda staunton spielt perfekt und Oscarreif.

Positiv finde ich auch, das der Film öfters von der Vorlage abweicht, und dadurch auch für Buch kenner etwas neues schaffen kann.

Das Finale fällt rasant aus, und man kann sagen das dieser Potter eine tolle Mischung aus thriller action fantasy und Komödie bietet

Der Film war gesundes Mittelmaß....der Kampf im Zaubereimisterium war hervorragend, Ralph Finnes hat mal wieder bewiesen, dass er psychisch gestörte Mörder aus dem "Eff-Eff" spielen kann, allerdings....

Ist man viel zu wenig auf die Psyche der Hauptdarsteller eingegangen, allen voran bei HP...seine Probleme, und seine Gedanken wurde nicht klar zum Ausdruck gebracht, stattdessen wurde das ganze mit schlechten Gags umschleiert. Einige Tatsachen wurden vollkommen ausgelassen, Tatsachen, die immens wichtig sind.

Die visuellen Effekte und Kamerafahrten waren gut, wobei manchmal zu extrem....teilweise dachte ich, dass ich bei "Stirb langsam" bin.

Mir hat irgendwie die Magie der ersten beiden Filme gefehlt...dieses Mysteriöse Drumherum in dieser Zauberwelt.
Wenn die Regisseure versuchen die ganze HP-Atmosphäre durch irgendwelche unnötigen Special-Efects kaputt zu machen, so ist es in gewisser Weise traurig, aber auch verständlich, da die Filme immer weiter an Brutälität zunehmen.

Ein bisschen "Magical-Feeling" hätte dem Film gut getan....nicht, dass es jetzt, wo wir die ganzen Bücher kennen, schon verpufft ist!

"harry...hol schon mal den zauberbesen" ....ich für meinen teil habe nach den bisherigen filmen keine lust mehr auf diese kinderkacke...
peinlich, wie viele erwachsene diese grütze gut finden...

Nachdem mich die bisherigen Teile eher angeödet als unterhalten haben, erwarte ich auch von diesem Teil eigentlich gar nichts. Der ganze Hype um Harry Potter und seine Spießgesellen ist und bleibt mir unbegreiflich, ich kann mit der Reihe absolut NICHTS anfangen :(

Schade dass man Gilliam nicht die Regie eines Potterfilmes übertragen hat - das wäre sicherlich etwas ganz einzigartiges geworden; evtl wäre dann sogar ich Harry Potter Fan geworden ;)

@ rizla23
hast du überhaupt schonmal einen harry potter film gesehen. spätestens ab teil 4 musst auch du sagen, das der kinderfilm eindeutig nicht mehr vorhanden ist

Echt, Gilliam war im Gespräch?
Ich finde nach wie vor den 3 Potterfilm am Besten, aber da war die Buchvorlage ja auchg ganz ordentlich.

Aber am Besten wär's sowieso, wenn man Helge Schneider die Regie gegeben hätte, nicht wahr, Nihil? ;) Zumindest Dumbledore hätte er doch spielen können...

naja...ich hab mir den Film auch angesehen. für mich ist und bleibt dieser ganze Potter-Mikrokosmos ein Rätsel. Auch wenn es die meisten leugnen: "H.P ist und bleibt ein Kinderbuch, die Handlungsstränge in allen Büchern sind prim..äh einfach gestrickt und somit für jeden Geist nachvollziehbar und für hängengebliebene Erwachsene genau das richtige". Besonders für Frauen "sorry ;-)", ich sehs auch wieder an meiner Freundin, die stehen auf diesen Märchen-Kitsch und die doch sehr heile tolle rosa Welt mit ein paar Gewitterwolken. Der Schreib-Stil mag gut sein, der Inhalt ist ein Pottpüree aus tausend und einer anderen Geschichte.

6

Kann mich eigentlich der Punktebewertung anschließen von filmszene. Rundum ein gut gemachter Film, aber irgendwie kam es mir am Ende vor als wäre es nur die Einstimmung auf den nächsten Teil.

8

Ich kenne den Roman "Harry Potter und der Orden des Phönix" nicht und habe somit auch keine Ahnung, ob wichtige Szenen aus dem Roman im Film fehlen oder verfälscht wiedergegeben wurden, fand den Film allerdings sehr spannend und atmosphärisch sehr gelungen. Gerade die unterschiedlichen Welten des modernen London und der märchenhaften Zaubererwelt wurden hervorragend dargestellt und bekamen ihren jeweils ganz besonderen Stil. Die darstellerischen Leistungen der Hauptdarsteller waren gut bis sehr gut, wobei die Darstellung der Großinquisitorin und späteren Schulleiterin von Hogwarts durch Imelda Staunton besonders gelungen und ein Highlight des Films war. Ich finde es allerdings schade, dass mit Ausnahme von Daniel Radcliff als Harry Potter die übrigen Darsteller der Stammbesetzung nur verhältnismäßig wenige bedeutende Szenen haben. Dieses gilt besonders für Emma Watson als Hermine und Rupert Grint als Ron, die ich gerne öfter gesehen hätte. Auch Hagrid und Dumbledore waren leider nur in wenigen Szenen zu sehen.
Die Actionszenen und auch die Mehrzahl der Trickaufnahmen sind meiner Meinung nach recht gelungen, auch der Humor kam nicht zu kurz. Ich hätte allerdings gerne einige Szenen mehr gesehen, in denen die psychischen Probleme und Gefühle Harry Potters, die laut Rezensent ja eine grosse Rolle im Roman spielen, dargestellt werden. Alles in allem ein unterhaltsamer und spannender Film, der Vorfreude auf Teil 6 weckt.

@marius : ich habe alle bisherigen teile gesehen, die ganze serie ist doch nichts weiter als bibi blocksberg meets burg schreckenstein auf blockbuster-niveau, bloss langweiliger...

an alle die hier abkotzen über HP:

warum schaut ihr ecuh die filme (1-5) komplett an, und sagt dann ihr könnt mir dieser "kinderkacke" nichts anfangen? wenn euch das thema nicht liegt, dann schaut ihn euch doch einfach nicht an, das hat auch nichts mit konstruktiver kritik zu tun einfach nur stupides rumgeheule...

3

Als Fan der Bücher und der Filme waren meine Erwartungen an den 5. Teil groß. Obwohl ich zeitweise doch skeptisch war als ich hörte, dass diesmal jemand mit fast null Filmerfahrung auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Und eigentlich ist es traurig, dass als Fan sagen zu müssen aber genauso groß war auch die Enttäuschung. Ich saß im Kino und habe die ganze Zeit versucht das bisherige zu entschuldigen und habe gehofft, dass es besser wird aber es wurde nicht besser und dann war der Film vorbei. Zurück blieb grenzenlose Enttäuschung. Das Buch (welches ich im übrigen auch nicht grad toll fande) ist schlichtweg schlecht umgesetzt. Die Szenen sind meistens langatmig, Charaktere geraten fast ins Lächerliche, bleiben flach und emotionslos und es fehlt das Gänsehautfeeling was ich bisher bei allen Potterfilmen hatte. Es gab so gut wie nichts was mich auch nur annähernd mitgerissen hätte...vielleicht die beiden Flugszenen durch London aber das wars auch schon. Hier mal eine Auflistung der Dinge die mich am meisten gestört haben:

- Charakter wurden dermaßen durch den Dreck gezogen. Da ist zum einen Dumbledore, der ja immer für Kraft, Stärke und Weisheit stand. Im 5. Teil wirkte er für mich einfach wie ein vergreister Opa der nur total hilflos ist und weder ein noch aus weiß. Von seiner Entschlossenheit ist nichts mehr übrig. Harry Potter bleibt durchweg emotionslos und ist lieber damit beschäftigt die ganze Zeit grimmig durch die Gegend zu starren. Man weiß fast nie wie es ihm grade geht. Ron und Hermine treten leider total in den Hintergrund und Filch, der für mich immer Listigkeit ausdrückte wirkt einfach nur noch dämlich.

- Ich fande den Showdown im Buch grandios und als Sirius starb hat mich das total mitgenommen. Der Showdown ist im Film ganz ok aber der Tod von Sirius geht total unter und nimmt einen gar nicht mehr mit geschweigedenn macht einen traurig. Einfach total lieblos dahin geklatscht...ohne Emotion.

- Mit der Zeit gehen schön und gut aber hier hat man eindeutig über die Strenge geschlagen. Muss es denn sein, dass Harry seinem größten Widersache Voldemort in Kapuzenpulli, Jeans und Chucks gegenüber steht? Ich hätte den Umhang und die Schuluniform in der Szene wesentlich authentischer gefunden.

- Mir hielt der Film eindeutig zu wenig Lacher parat. Der Humor kam einfach zu kurz wie als hätte man ihn fast vergessen und hat dann zum Schluss doch noch ein paar Gnadenwitzchen eingebaut.

Gefallen haben mir die Darstellung von Gary Oldman als Sirius (meisterhaft!) und die von Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange (da ich sie als Schauspielerin ganz super finde, habe ich mich auf ihren Auftritt besonders gefreut und wurde nicht enttäuscht).

Allgemein also ist der 5. Potter ein mittelmäßiger Film, wenn man sich aber nur auf die Potterfilme bezieht ist er schlecht.
Schade, dass meine Erwartungen so hoch waren. Nun wurde ich enttäuscht.

Ich vergebe trotzdem mal 3 Augen. Eins für Gary Oldman, eins für Helena Bonham Carter und ein Gnadenäuglein dafür, dass schon die Buchvorlage nicht so gut war und der Film deshalb kaum besser hätte werden können.

7

Handwerklich okay. Inhalt des Buches okay zusammen gefasst. Leistung der Schauspieler z.T. hervorhebenswert z.B. Helena Bonham Carter, Imelda Staunton.
Gesamt gesehen wurde ich gut unterhalten, aber irgendwie hab ich im Rückblick doch das Gefühl,dass Raum nach oben gewesen wäre.

@ rizla 23 das ist dann halt deine meinung, nur bei bibi blocksberg sterben keine schüler, sie werden auch mit mittelalterlichem nachsitzen nicht gefoltert, das gibt es auch generell in anderen kinderfilmen nicht

10

also ich find diesen Film einfach klasse und damit basta

@marius : da haste recht...

2

Ich war gestern im Kino und hab den neuen Potter jetzt auch gesehen und ich muß leider sagen, dass ich mit einem Gefühl der Enttäuschung aus dem Film gegangen bin.
Ich habe hin und her überlegt, ob es an den fehlenden Szenen liegt oder daran, dass Harrys Freunde allesamt nur Randfiguren waren. Aber ich denke, dass es an Daniel Radcliff gelegen hat. Harry sollte 15-16 sein und Radcliff sieht eindeutig älter aus. Viel zu groß und zu markante Kinnpartie. Es ist ja schön für Radcliff, dass er kein Junge mehr ist sondern ein kerniger Mann aber ein Harry Potter ist er nicht mehr. Harry ist ein sensibler Junge, der erkennen muß, dass das Bild, welches er sich von seinem Vater gemacht hat nicht stimmt. Auch sein Vater hatte dunkle Seiten. Daniel Radcliff verkörpert dies in keiner Weise. Radcliff kann vielleicht in Zukunft flache Charakterschwache Aktionhelden spielen aber zu einem guten Schauspieler wird er wohl nicht heranreifen. Vielleicht hätte man den Film etwas eher drehen müssen oder die Rolle umbesetzen.
Sehr schade ist auch, dass Snape keine richtigen Szenen bekommen hat. Die Gelegenheit ihn als einen tieferen Charakter darzustellen wurde verpasst. Er hasst Harrys Vater nicht ohne Grund und ist ein Mensch, der nicht nur eindimensional böse ist (wie Voldemort) sondern einen inneren Konflikt austrägt. Er kämpft für das Gute hasst aber seine ehemaligen Peiniger. Aber leider leider nichts davon im Film. Als bekennender Snape Fan bin ich sehr enttäuscht vom Regiseur.

8

Grandioser Film, leider mal wieder zu stark gekürzt.
Dennoch sicher ein Film, den man gesehen haben söllte..

7

Wie ich flamer hasse. Eure Anonymität macht euch stark und überall seid ihr zu finden.....

Geht endlich aus dem Netz.

So, zum Film. Ich kann leider nur die amerikanischen Kritiker zitieren und bestätigen "The Magic is gone"

Netter Film, leider nichts mehr für die jüngeren und von dem Buch das mir eigentlich ganz gut gefallen hat (im Gegensatz zu 4 und 6) ist leider auch nur ein Fragment auf der Leinwand zu sehen.

So viele Details fehlen. Warum ist dieses recht dicke Buch auch zu knapp 2 Stunden verwurstet worden ?

5

Ich habe das Buch nicht gelesen. Das Grundproblem des Films ist: Die Handlung gibt nicht viel her und ist völlig unspannend. Außerdem geht es wie immer um das Gleiche: (Ein altkluger) Harry Potter gegen Lord Voldemort. Der Showdown ist leider ziemlich blass und wirr. Die anderen Teile haben mir ganz gut gefallen. Dies ist der schwächste. Gelangweilt habe ich mich allerdings nicht. Optisch gibt der Film einiges her und manches ist auch ganz unterhaltsam und witzig.

2

kinderkacke für erwachsene !

10

der film war ganz super

habe den film noch nicht gesehen.
ich finde es echt interessant, dass es erwachsene(?) gibt, die sich nicht nur die zeit nehmen sich FÜNF "kinderkacke"-filme anzuschauen und dann auch noch zeit haben im internet darüber zu lästern. wer in einen harrypotter-film geht (vor allem wenn er die vorherigen teile gesehen hat), weiß doch vorher, dass es ein kinderfilm ist, der dazu gedacht ist, auch sechsjährige mit ihren eltern ins kino zu locken. wer das nicht mag, sollte vieleicht nicht hin gehen.
im übrigen erscheint es mir seltsam, dass erwachsene(?) sich noch gut genug an bibi blocksberg erinnern, um harry potter damit vergleich zu können.

10

*Mit Spoilern*

Heute endlich den Film gesehen und ich kann nur sagen dass ich einfach begeistert bin
Harry Potter und der Orden des Phoenix zählt für mich jetzt schon zu den besten der Reihe.
Regiesseur David Yates hat wirklich ganze Arbeit geleistet,kein Wunder das er sogar schon für Teil 6 verpflichtet wurde,der Film ist einfach fantastisch geworden,ich kann meine Begeisterung für den Streifen gar nicht in Worte fassen
Die Schauspieler besonders Daniel Radcliffe überzeugen auf ganzer Linie,Radcliffe hat seine ganze Verzweiflung und Ängste so emotional gut rübergebracht, ich war sehr erstaunt über seine Entwicklung, er hat sich schauspielerisch sehr verbessert, nicht das er in den anderen Filmen schlecht war, aber in diesem Teil, hat er mir viel besser gefallen als in den vorangegangen Filmen.
Besonders die Szene als er kurz bessessen von Voldemort ist und mit aller Kraft dagegen ankämpft, diese Szene war so gut gespielt von ihm und auch sehr emotional. Da sind bei mir auch einpaar Tränen geflossen
Ein großes Lob auch an Rupert Grint,ich finde er ist das beste am ganzen Film (Ron ist mein absoluter Lieblingscharackter) die Szenen mit ihm und Hermione haben mir besonders toll gefallen Mensch, die zwei wären das perfekte Paar, warum sehen sie das nicht endlich ein ?
Emma Watson als Hermione war wie immer auch brillant.
Evanna Lynch ist die ideale Besetzung der Luna Lovegood, so schön verträumt und manchmal sogar etwas schräg
Hat mir sehr gut gefallen.
Nun zu Imelda Staunton als Dolores Umbridge
ich fand sie einfach nur herrlich.
Umbridge selbst fand ich furchtbar. Ich habe sie gehasst.
Aber Imelda Staunton hat sie so überzeugend fies und ätzend gespielt das ich ihr diese Rolle wirklich abgenommen habe.
Eine bessere Darstellerin der Umbridge hätten die Macher wirklich nicht finden können.
Perfekt
Was die Beziehung zu Harry und Cho angeht
naja im Grunde hätte man sich das mit den beiden auch sparen können. Erst Kuss dann Schluss. Das Cho ihn verraten hat obwohl das im Buch eigentlich nicht der Fall war fand ich sehr gut gelöst. Aber ich muss zugeben das mir Cho am Ende doch ein wenig leid getan hat als niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben wollte auch Harry nicht.
Harry und Luna wären ja eigentlich auch nicht so übel
man hat am Ende irgendwie etwas gemerkt das Harry etwas Gefühle für sie hegt
Aber in Film 6
bahnt sich ja noch was zwischen Harry und Ginny an. Fand es gut das die im 5.Teil schon so Andeutungen gemacht haben. z.b. als Hermione zu Harry sagt das Cho ihn die ganze Zeit angesehen hat oder so ähnlich, da hat Ginny etwas eifersüchtig geschaut
Den Anfang mit den Dementoren muss ich aber auch noch erwähnen, den fand ich echt gut und düster gemacht.
Das Finale war natürlich das absolute Highlight des Films
Es gibt echt nichts negatives zu bemängeln.
Mir hat alles an dem Film gefallen.
Freu mich schon riesig auf Teil 6

10/10 Punkten

2

Kenne die Bücher nicht und habe bisher mit einer Kollegin zusammen alle File gesehen, die ich recht nett und unterhaltsam fand. Aber der 5. Teil ist eindeutig der Schwächste der Serie und für einen gehypten Film dieser Größenordnung strenggenommen eine Zumutung.

Einen wirklichen Spannungsbogen gibt es nicht. Vieles wirkt für Nichtleser schlecht erklärt und fast alles überhastet. Die Effekte und wirklichen Schaueffekte sind selten und kaum spektakulär. Aktion ist kaum vorhanden. Das die Hauptdarsteller inzwischen doch um einiges zu alt sind, wird wohl in den kommenden Filmen wohl noch viel problematischer werden.

Fazit: Die Harry-Potter-Welt kann sich so den reinen Kinogängern und Nichtlesern nicht erschließen, sondern schreckt eher ab. Schade für das eigentlich interessante Thema.

3

ich muss mich leider den negativen meinngen hier anschließen
is echt schade was aus der geschichte gemacht wurde
es km mir so vor als ob der regisseur nur möglichst schnell alle bedeutungsvollen szenen abspulen wollte und somit wirkt alles hektisch
ach sachen wie zb die tatsache dass hagrid eine weile nich da is total ignoriert wird, aber wo er dann da is gibts geschrei
ausserdem kamen wie schon erwähnt harrys freunde, besonders ron (was ich sehr bedauerte) zu kurz und hatte sogut wie null text oder aktion ausser hinter harry stehen und grimmig gucken.
Und charakteren wie zb Tonks hätten sie wenigstes mal bem namen nennen können.

naja hoffen wir dass sie für den 6. doch noch nen besseren regisseur finden

cheers

6

Der Film war - wie übrigens alle anderen Potter-Verfilmungen auch - mittelmäßig. Im Vergleich zu der Buchvorlage schwächelten einfach alle Teile, was vermutlich in der Natur der Sache liegt, denn ein Roman läßt dem Publikum nun einmal viel mehr Freiräume, als beim Medium Film möglich sind.

"Der Orden des Phönix" wird zu Recht als schwächster Teil der Reihe angesehen, aber seine Stärke war ganz eindeutig die psychologische Entwicklung der Charaktere. Dass ausgerechnet dieser Aspekt, wie bereits in der Rezension angemerkt, zu Gunsten der dünnen Handlung vernachlässigt und marginalisiert wurde, ist einfach nur eine Schande, muss aber wohl als Tribut an das Popcorn-Kino angesehen werden. Hollywood kann sich eben nicht vorstellen, dass das Publikum von einem Potter-Film mehr erwartet als nur protzige Special-Effects.

10

David Lynch müsste man mal mit der Regie des letzten Potter Films beauftragen, der Film wäre der Hammer und dann mal wirklich eine Kinokarte wert. ;-) Ansonsten hat Yates seinen ersten Kinofilm ganz ordentlich gemeistert und sollte beim nächsten keine Probleme haben.

5

Ganz klar der bisher schwächste Teil der Harry Potter Filme, nicht schlecht aber doch etwas enttäuschend.

Richtige Highlights hat Teil 5 nicht zu bieten, ausserdem nerven die unzähligfen Rückblenden, Visionen und Alpträume nach geraumer Zeit.... weniger wäre hier mehr gewesen. Auch die darstellerischen Leistungen halten sich diesmal durch die Bank Weg in Grenzen.

Ist mir schleierhaft warum nach dem sehr gelungenen vierten Teil nun schon wieder ein neuer Regisseur angeheuert wurde - etwas mehr Konsequenz hätte dem Fim gut getan.

Fazit: Halbwegs unterhaltsame aber auf Sparflamme köchelnde Buchverfilmung der die grossen Momente fehlen und die arg konventionell daherkommt.

7

Solide Arbeit des Regisseurs. Ich kann verstehen, wenn kritisiert wird, dass ein wenig die Handlung gefehlt hat - es ist halt ein Mehrteiler & das ganz grosse Finale laesst noch auf sich warten. Aber ich fand Harry's Frust ausreichend wiedergegeben & ein Psychodrama haette ich nicht sehen wollen. Ich fand alle Schauspieler gut, aber der Oberhammer war wirklich die Umbridge-Darstellerin. Wahnsinn, wie man als Zuschauer allmaehlich Hass auf eine Filmfigur entwickelt. :o)

Wie immer geniale Detailverliebtheit (der pinke Lautsprecher!!!)& sehr schoene Bilder. Meiner Meinung nach einer der besseren (!) Teile bisher und stellt definitiv den davor in den Schatten, wo mir schon mal schlecht wurde bei der neu-modernen Rockparty in Hogwarts.

Zusammengefasst: Harry Potter-Fans werden auf ihre Kosten kommen & alle anderen duerfen sich auf gute Unterhaltung freuen.

@Marilyn: ich denke ja auch, dass Ron & Hermione noch ein Paar werden

4

Genauso einschläfernd und nichtssagend wie die vorherigen 4 Teile auch. Gute Nacht, Harry Potter :(

9

Drei Dinge:

Mit Hary Potter ist es wie mit vielen Dingen: Es ist eine Frage des Geschmacks. Entweder man mag solche Fantasy-Märchen oder eben nicht, dann muss sich das auch nicht anschauen.

Man muss begreifen, dass Bücher und Filme unterschiedlichen Regeln folgen, deswegen auch eine ganz unterschiedliche Wirkung haben. Sonst wird man nach der Lektüre immer vom Film enttäuscht sein.

Der Film ist absolut großartig.

5

Ich kann mich der Kritik von P. Wellinski nur von vorn bis hinten anschließen. Zwar ist die Handlung des Film wesentlich besser nachvollziehbar als im vierten Teil, wo lediglich im Schnelldurchlauf jeder Aspekt des Buches kurz angerissen wird, aber trotzdem verliert der Film den wichtigsten Handlungsstrang neben der Beschreibung Harrys innerer Zerissenheit, vollkommen aus den Augen. Ja, es stimmt, dass die Stimmung des Films zumindest am Anfang extrem dicht ist. Die Szenen sind gut gefilmt und der Kampf mit den Dementoren, die quälende kleinbürgerliche Enge, die Unfähigkeit der Vorsitzenden des Straftribunals einen fairen Prozess abzuhalten oder das verrückte drüber und drunter des Hauptquartiers des Phönixordens. All das wird wirklich gut herausgestellt und Regisseur und Hauptdarsteller geben sich große Mühe bei der Umsetzung von Harrys Visionen. Trotzdem bleibt für den Zuschauer ohne Harry-Potter-Vorbelastung der Effekt aus, dass Harry und Voldemort eine Verbindung haben, dass Harry regelmäßig gezwungen ist, durch Voldemorts Augen zu blicken und dass eben diese Verbindung Harry zum Verhängnis wird, da Voldemort sich selbst mehr und mehr in Harry überträgt. Zwar wird das explizit gesagt und schließlich gezeigt, was aber nicht dasselbe ist, als wenn es aufgebaut wird und der Zuschauer es spürt und ahnt und schließlich bemerkt. So läuft also alles darauf hinaus, dass der Film diese Dialoge zwischen Dumbledore und Harry zwingender braucht als das Buch, da er ständig explizit erklären muss, was er versäumt hat zu zeigen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der schließliche Kampf. ja, Voldemort ist mächtig, doch eigentlich geht Dumbledore als fast-Sieger aus dem letzten Kampf hervor. Das scheint auch sinnvoller. Ist nicht Dumbledore der einzige Zauberer, den Voldemort Zeit seines Lebens fürchtet?
Die fliegenden Todesser und Ordensanhänger. Spektakulär. Aber sind sie so mächtig? Die Mitglieder Dumbledore's Army sind ihnen im Buch zumindest zeitweise ebenbürtig. Diese jungen Zauberer, die dort stehen werden mit die wichtigsten Kämpfer gegen die Todesser. Neville gar ein Freiheitskämpfer. Doch was sind sie im Film? EIne Horde dummer Kinder, die gegen übermächtige Todesser stehen. Sind in den folgenden zwei Filmen Harry, Ron, Hermione, Neville, Luna und Ginny (freut euch auf den nächsten Teil) auch fähig so durch die Luft zu fliegen? Ist es nicht grade die gefährliche Macht Voldemorts im 7. Teil (okay, zum Erscheinungstermin war der Film bereits in den Kinos), dass er ohne Besen und Hilfsmittel fliegen kann? Geht die Prophezeiung nicht vollkommen unter im Film? bemerkt der Zuschauer irgendwas über die Motivation Volemorts, diese Prophezeiung (in der die Rede davon ist, dass Harry eine Waffe besitzt, die Vorldemort nicht hat-Selbstlosigkeit) zu besitzen? Nein, all das versäumt der Film. Und ganz nebenbei baut er mit der effektüberbordenden Darstellung der zauberischen Kraft der Todesser eine Erwartungshaltung auf, die es den folgenden Teilen sehr schwer machen wird diese wieder auszugleichen, ohne dass es lachhaft ist. Immerhin ist Harry Voldemort am Ende weit überlegen. Und ich hoffe, da ich den siebenten Teil bereits gelesen habe, dass die Regisseure und Drehbuchschreiber wieder zurückfinden zu einer etwas verhältnismäßigeren Darstellung. Denn die Reihe endet mit einem Ende, welches ihrer wirklich mehr als würdig ist. Auf diesen 7. Teil als Film darf man gespannt sein, des Rowling hat bisher keinen besseren und dichteren Band verfasst. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden außer vielleicht

Achtung: ein Spoiler: Natürlich werden Ron und Hermione ein Paar. Und das für immer.

Und nur, um das festzuhalten: Ich bin großer Fan der Bücher und kein großer Fan von Filmen, die versuchen, das Buch eins zu eins zu übernehmen. Aber bestimmte Aspekte eines Buches sollte ein Film, der sich als "Verfilmung" versteht, nicht über den Haufen werfen, weil es sein kann, dass er sich selbst Fallen stellt. Und genau das macht dieser Film. Schön inszeniert. Aber leider an den falschen Stellen emanzipiert. So bleibt dann also der dritte Film der bisher beste aus der Reihe.

3

mensch war der Film schlecht. Für jemanden der weder das Buch noch die Filme geguckt hat, völlig uninteressant.
Eigentlich weiß man gar nicht worum es geht, weil wichtige Storyelemente gar nicht erklärt werden.

4

Also ich als Großer Fan der Buchvorlage muss sagen, dass ich maßlos enttäuscht von diesem Teil der Reihe war. Der Film fing recht gut an, sehr atmosphärisch, auch gut gefallen haben mir die Detailverliebtheit, ich nenne da nur diese schön gemachten Zeitungsschlagzeilen, welche es doch mal schafften, die Stimmung etwas rüberzubringen. Auch Umbridge wurde fantastisch widerlich gespielt, eine große Freude. Aber was mich wirklich enntäuscht hat, war, dass so viele inhaltliche Lücken waren. Z.B. hieß dieser Teil ja nicht umsonst "Der Orden des Phönix", nur gezeigt wurde davon kaum etwas. Außerdem wurden die entscheidenden Konflikte zwischen den Personen, vor Allem zwischen Sirius und Snape überhaupt nicht gezeigt, gerade Snape kam doch sehr kurz. Ich frage mich, wie die Macher auf dieser Folge die letzten Teile (ich habe den letzten Teil schon gelesen) auch für Nichtkenner der Buchvorlage verständlich rüberbringen wollen. Auch auf die Prophezeiung wurde kaum eingegangen. Ich zähle mich wirklich nicht zu Leuten, die auf einer 1-zu-1-Umsetzung der Buchvorlage bestehen, aber ich denke doch, dass man wichtige Story-Elemente nicht völlig entstellen sollte. Gerade bei einem Mehrteiler wird dass doch dann immer problematischer, wenn man dann immer mehr erklären müsste, damit die Figuren noch glaubhaft bleiben. Und gerade das zeichnet doch auch die Vorlage aus, dass jeder, auch der unbedeutendste Charakter, nachvollziehbar und schlüssig handelt.
Zu den Kommentatoren, die immer noch behaupten, es würde sich um Kinderfilme handeln, kann ich nur sagen, dass ich, wenn ich kleine KInder hätte, diese schon lange nicht mehr zu HP mit ins Kino nehmen würde, denn Mord und Folter ist einfach nichts für KInderaugen. Abgesehen davon habe ich gemerkt, wie unruhig es in der Nachmittagsvorstellung, in der ich war, mit den ganzen Kindern war, weil diese einfach nicht der eigentlich komplexen Handlung folgen konnten.

Fazit: Für Kenner der Buchvorlage durch und durch enttäuschend, für Unkundige bleiben die Handlungen nicht nachvollziehbar.

3

ich fand den Film ziemlich lahm....nichts gegen das Buch und zum teil mit wirklich unterirdischen Dialogen

5

es ist nicht dass was versprochen wurde fertig!!!!

6

Hart, schnell, kalt, oberflächlich.
Übrigens: Magie ist was anderes als krawomm!

10

Wie ihr vom Filmarchiv HP2 bereits wist bin ich ein riesen Harry Potter Fan!
Ausnahmsweise gebe ich meine Internetadresse an.
In den anderen Kommentaren der Filme schrieb ich oben bei E-mail immer "sag ich nicht".
HP5 ist ein sehr toller Potter!

Viele Grüse an alle Potter-Fans
Kelvin

9

Der absolut beste Potter-Film bislang! Nach dem etwas holprigen, Special Effects-überladenem vierten Teil ist Regisseur David Yates genau der richtige Mix aus Tricks, Spannung, Action und Emotion gelungen. Die Schauspieler, allen voran die grandiose Imelda Staunton, veredeln dieses Fantasyabenteuer noch zusätzlich. Außerdem fantastische Kamerafahrten und eine Story mit viel Hintersinn und Botschaft. Einfach ein tolles Fantasymärchen!!!

4

wer das Buch kennt wird von Film enttäuscht sein

7

ich fand den film recht gelungen, er war aber bei weitem nicht so toll wie das buch (das beste aus der reihe). ich glaube allerdings das der film nur was für die fans ist. alle leute die die bücher nicht kannten und nur die filme sehen fanden ihn langweilig. schade.

6

Hi Leute.

Um es vorab zu sagen: Ich habe keine Ahnung von der Restlichen Thematik, hab keinen der anderen Filme gesehen, habe keins der Bücher gelesen und werde es auch ganz bestimmt nie tun^^. Bin nur in den Film gegangen weil ich nichts anderes vor hatte und meine Freunde alle gemeint haben dass der Film viel erwachsener sein soll als seine Vorgänger. Außerdem war ich immer der Meinung man sollte das worüber man sich aufregt, bzw. lustig macht wenigstens einmal unter die Lupe genommen haben .Und na ja… ich will hier wirklich niemanden zu nahe treten aber: „Was soll dieser ganze Blödsinn?“ Ich haben den Hype um die Bücher sowie der Filme nie verstanden und na ja. Jetzt da ich einen davon gesehen habe, und zwar den, den die Allgemeinheit und anscheinend auch ein Großteil dieses Forums als erwachsensden ansieht, versteh ich ihn erst recht nicht. Vielleicht kommt es daher dass ich von „Fantasy“, sei es in Buch- oder Filmform, noch nie viel gehallten habe, ich nie für „Herr der Ringe“ geschwärmt habe und auch nie Sex mit meiner Tante hatte^^, aber was ich gesehen Habe hatte nichts von dem Stoff mit dem ich mich als Erwachsener auseinander setzen möchte. Was ich sah war ein unterhaltsamer Film für KINDER mit tollen Schauspielern (seit Leon der Profi liebe ich Gary Oldman) und ganz gut gemachten Tricks. Aber das war auch schon alles. Ich bin 24 Jahre alt und fühle mich im Inner, zu einem nicht unwesendlichen Teil, immer noch wie ein Kind und da ich ein Kerl bin, wird sicht das wohl auch nie ändern^^ . Ich leibe Disneyfilme (die guten: Lilo & Stitch, Lion King, Tarzan,etc…) , habe Fantasie und auch Sinn für Humor, aber das bedeutet doch nicht das ich mein Hirn an der Kinokasse Abgebe. Ich saß in meinem Kinosessel und musste bei jeder zweiten Szene und nahezu bei allen Dialogen schmunzeln. Nicht wegen des Films, sonder weil neben mir und wahrscheinlich auch im ganzen Kino verteilt Leute saßen, welche zum Teil fast doppelt so alt wahren wie ich, und dieses Zeug wirklich ernst genommen Haben. Hallo? Mal ganz davon Abgesehen dass dieser Streifen für mich ein Ganz klarer Kinderfilm ist, und zwar ein ganz guter, kann einem normal denkenden Menschen doch nicht entgehen, das dass Drehbuch absoluter uninspirierter Alltagsstoff war (wobei ich fairer weise nicht auf die Inhalte die ich mangels fehlenden Hintergrundwissens nicht verstanden habe eingehe), sowie der Aufbau des Films völlig Konfus und willkürlich. Beispiel: Achtung SPOILER !!! Weiß nicht ob die das direkt aus dem Buch übernommen haben aber zum „Showdown“ hin, wird fleißig „gekämpft“ (wenn man das wilde rumfuchteln mit einem kleinen Glitzerstock so bezeichnen kann) und mehrere Charaktere „sterben?“ ( verschwinden, verpuffen oder wie auch immer man das nennt). Und kurz bevor es dem Kleinen an den Kragen geht, kommen auf einmal unzählige verbündete aus dem Nichts und retten ihm den knochigen Zaubererhintern. Wo sind die auf einmal her gekommen? Und was haben die die ganze Zeit gemacht? Haben die an der Schlange für das „Portal nach Nirgendwo“ angestanden? Oder mussten die erst jede Menge Kleingeld zusammen sammeln, um die Mautgebühr für den Raumtransporter zu bezahlen? . Werd´s wohl nie erfahren

Nun ja. Was ich aber auf jeden Fall nach dem Film in der Lobby gesehen habe, waren jede Menge lachender Gesichter in wirklich allen denkbaren Altersgruppen und so kann mein Fazit eigentlich nur sein, das der Film auf jeden Fall seine Existenzberechtigung besitzt, auch wenn mir die Faszination „Potter“ wohl für immer ein Rätsel bleiben wird.

Gut für Kinder, auch wenn diese schon das Rentenalter erreicht haben.

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