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Happy Feet

Happy Feet
animation , usa 2006
original
happy feet
regie
george miller
drehbuch
george miller, john collee
cast
elijah wood,
robin williams,
hugh jackman,
nicole kidman,
u.a., u.a.
spielzeit
108 Minuten
kinostart
30. November 2006
homepage
bewertung

8 von 10 Augen

Jaja, man kann sich als Filmkritiker mal wieder an die eigene Nase fassen. Da kritisiert man (wohl zurecht) die Unkreativität der Animationsfilmemacher, die durch die Bank das ganze Jahr über nur niedliche Tiere auf die Leinwand schicken (siehe "Ab durch die Hecke", "Tierisch wild", "Jagdfieber", usw.) und schimpft über diese allgemeine Ideenlosigkeit, und dann kommt "Happy Feet" und belehrt einen eines Besseren - trotz niedlicher Tiere. Der neue Animationsfilm der Warner Bros. Animation-Studios ist ein urkomisches Pinguin-Musical, voller filmischer Seitenhiebe und gesegnet mit einer wirklich packenden Story.

Es ist Brutzeit bei den Pinguinen, im ewigen Eis der Antarktis. Die Väter bleiben bei den Eiern und hüten sie wie ihre eigenen Augäpfel, während die Pinguinmütter sich auf Nahrungssuche zum Meer begeben. Pinguinmännchen Memphis (im Original gesprochen von Hugh Hackman) und Pinguinweibchen Norma Jean (Nicole Kidman) bringen so zusammen einen Sohn auf die Welt, Mumble (Elijah Wood). Doch Mumble kann im Gegensatz zu allen anderen Tieren nicht singen, was ihn sehr schnell zum Außenseiter macht (da Singen wichtigster Bestandteil im Balzritual der Kaiserpinguine ist). Dafür kann Mumble extrem gut steppen, und um allen zu beweisen, dass man nicht singen können muss, um ein "guter" Pinguin zu sein, macht er sich auf, um der rätselhaften Fischknappheit auf den Grund zu gehen.

Dass man mit Pinguinen gut punkten kann, bewiesen nicht nur die heimlichen Stars von "Madagaskar", sondern im letzten Jahr vor allem der Überraschungserfolg des Dokumentarfilms "Die Reise der Pinguine" von Luc Jacquet, an den man sich hier schnell erinnert fühlt. Ideenklau muss man Regisseur George Miller (Schöpfer von "Mad Max" und "Schweinchen Babe") aber nicht unterstellen: Sein Film war schon längst in der Produktion, als die Pinguin-Reise die Zuschauer begeisterte.
Solche Gedanken hat man ohnehin im Nu vergessen, denn "Happy Feet" schlägt einen sofort in seinen Bann: Die ersten Szenen sind wirklich wundervoll (und das im wahrsten Sinne des Wortes, also voller Wunder). Da treffen Memphis und Norma Jean während dem Balzritual aufeinander und singen - wie alle anderen Pinguine auch - "ihren" ganz eigenen Song, wofür natürlich Pop-Evergreens herhalten dürfen. Eine funkige Duett-Version von Prince's "Kiss", bringt die beiden Tiere zusammen, und demonstriert als Schlussteil eines kongenialen Pop-Medleys bereits den ersten großen Pluspunkt dieser reizenden Produktion: der grandiose Soundtrack. Wie schon bei "Moulin Rouge" wird auch hier auf ebenso ironische wie wirksame Weise der popmusikalische Kanon geplündert, von Earth Wind and Fires "Boogie Wonderland" bis zu Queens Klassiker "Somebody to Love". Das Ergebnis sind brillante Samples und clevere Mixe, von den Original-Darstellern gesungen (und zum Glück auch in der deutschen Version im Originalton), die beim nächsten Besuch im Plattenladen zum reflexhaften Griff ins Soundtrackregal führen dürften.

So funktioniert der Film einerseits und bestens als furioses Popmusical. Gleichzeitig bietet "Happy Feet" aber auch die interessanteste Geschichte aller Tier-Animationen 2006. Alles, was die diesjährige Tieranimationsfilm-Palette an flachen und zum Teil wirklich lieblosen Figuren aufbot, macht "Happy Feet" anders und wesentlich besser. Die Figuren haben Tiefe, sind liebenswürdig, man hat es mit wahren Charakteren zu tun.
Zudem wird die Geschichte packend und äußerst professionell in Szene gesetzt. Da arbeitet Regisseur George Miller schon mal mit Hitchcock'schen Suspense und Verfolgungsjagden á la Spielberg. Man ist sogar als Erwachsener immer wieder gefangen vom mitreisenden Sog der Geschichte. Toll auch die Sprech- und Gesangsleistungen, angefangen bei Nicole Kidman, die nach ihrem Swing-Duett mit Robbie Williams jetzt auch jazzigere Töne anschlägt, und Hugh Jackman, der mit seiner Broadway-erprobten Stimme voll überzeugt. Außerdem glänzt Robin Williams unter anderem mit einer lateinamerikanischen Version von "My Way" als schräger Möchtegern-Gangsta-Pinguin - dem dann glatt von einem fetten, hippie-artigen Guru-Pinguin die Show gestohlen wird. Jeder wird sicher seinen Liebling unter diesen Pinguinen finden und das macht die ganze Sache umso vergnüglicher.

So erreicht "Happy Feet" mit einer überzeugenden Geschichte, tollen Musikeinlagen und Charakteren, die man einfach nur lieb hat und unheimlich süß findet, jene Intensität, die man früher einmal mit Disney-Filmen verband. Das macht aus ihm den besten Animationsfilm dieses Jahres - auch wegen der Leistung, in einem von Story-Konventionen fast erstarrten Genre ein Schlussdrittel hinzulegen, das in Sachen Handlungsführung, Atmosphäre und (jawoll!) Aussage einen Weg beschreitet, den man so garantiert nicht erwartet hat. Das ist hübsche, rundum gelungene Familienunterhaltung, die sogar noch ein wenig zum Nachdenken einlädt.

 

Patrick Wellinski

5

Seelenlose Durchschnittsware.

10

Als ich happy feet zum erstenmal gesehen habe war ich von der herausragenden optik der hintergründe und dem extrem realistischen charakterdesign begeistert. Auch die songs der pinguine sind ein hammer( besonders gefällt mir das lied das mumble angeblich singt, um gloria zu beindrucken) deshalb ein dickes + von mir für die lieder. Bezüglich der story: Die außenseiter geschichte die ca 60% des films ausmachen, ist zwar nichts neues, aber da man mumble fast den ganzen film ûber folgt und der film extrem lang ist baut man ( meiner meinung nach) eine sehr starke emotionale bindung zu mumble auf. Somit hat man einen stärkeren bezug zu ihm als bei einem kurzen film. Leider wechselt der nach den obig genannten thema auf eine, schlecht durchdachte storyline, die zwar zum nachdenken animiert, aber meiner meinung nach hätten die produzenten die außenseiter geschichte noch weiter ausbauen sollen. Wie üblich ist das ende totaler holywood kitsch, dass viel zu promt und zu schnell eintritt. Meiner meinung nach wäre es das beste gewesen wenn der film da aufgehört hätte wo mumble in den zoo eingesperrt wurde. Dann gäbe es nämlich einen verdammt guten stoff für einen zweiten teil. Trotz dieser mängel fällt mein fazit für den film sehr gut aus. Ps: der zweite teil ist schon geplant, hoffentlich lernt george miller aus dem mängeln des ersten teils und schafft somit einen fast fehlerfreien 2. Teil. Das fast habe ich geschrieben weil selbst der beste film fehler hat.

5

Enttäuschend. Story? Spannung? Fehlanzeige. Erst als der Hauptpinguin aufbricht, den Grund für die Fischarmut zu finden, wird der Film kurz interessant. Aber auch nur solange, bis der Pinguin bei den Menschen an Land gespült wird. Was schon nach wenigen Minuten passiert. Die Animationen sind sehr schön. Die Pinguine sehen alle gleich aus, was die Identifikation mit den Darstellern erschwert - wenn man das mal so sagen kann ;-)

Fazit: schön und langweilig...

10

is ein super film.

kann mir wer sagen wie das lied heist das die kleine pinguine (die amigos) gesungen haben dieses spanishe lied oder was das is des is super muss unbedingt wissen wie das heist bitte sagt es mir ^^

10

Also ich finde den film "Happy Feet" klasse
die animation ist perfekt geworden und die musik sin lauter gute songs
ich bin überaus zufrieden als ich mit diesen film angesehen habe

10

An pitaniumx[DoAw]: Das Lied heißt My way und wird in dem film von Robin Williams gesunges

Der film ist Hamma

10

Der FILM IST EINFACH NUR GEIL GEIL GEIL ICH WAR SECHS und nachdem film hab ich gesteppt weil ich so happy happy war einfach nurrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr geilllllllllll mehr kann man da nicht sagen der beste überhaupt süß und nicht babyhafte musik zum glück heute bin ich 12 und kann gut steppen xD kauft euch die dvd

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