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Hangover 3

Hangover 3
komödie , usa 2013
original
hangover 3
regie
todd phillips
drehbuch
todd phillips, dan goldberg
cast
bradley cooper,
zach galifianakis,
ed helms,
justin bartha,
ken jeong,
john goodman, u.a.
spielzeit
100 Minuten
kinostart
30. Mai 2013
homepage
http://www.hangover3-derfilm.de
bewertung

4 von 10 Augen

hangover 3 1Das Problem: „Hangover 2" hat zwar auch wieder eine Unmenge von Geld eingespielt, hat aber auch als an Dreistigkeit bisher selbst in Hollywood noch nicht gesehene, lieblose Kopie des Originals dabei jedoch so ziemlich jeden Besucher verärgert. Wie holt man also die verstimmten Fans für eine weitere Runde zurück ins Kino? Nun, man vermarktet Episode 3 als „episches Finale“ einer angeblich von vornherein so geplanten Trilogie. Nach dem Motto „Hey, wir wissen zwar, dass ihr den letzten Film gehasst habt, aber dies ist definitiv das letzte Mal, dass ihr diese Typen zu sehen bekommt und das dürft ihr doch auf keinen Fall verpassen“. Ob das Konzept wirtschaftlich aufgeht ist beim Verfassen dieser Zeilen noch offen, ziemlich dreist ist das Ganze aber erneut. Denn dass es hier wie von den Machern behauptet um offene Handlungsstränge geht, die man bei ganz genauem Hinsehen ja bereits in den Vorgängerfilmen entdecken konnte und die nun allesamt zu einem Abschluss gebracht werden sollen, ist natürlich ziemlicher Quatsch. Kein Mensch hat beim Verfassen des Drehbuchs zum damaligen Überraschungserfolg bereits den Plan für eine zusammenhängende Trilogie gehabt und auch „Hangover 3“ liefert sehr wenig Material um solch eine steile These zu untermauern.

hangover 3 2Was hat man sich also ausgedacht, um die vier Freunde vom „Wolfsrudel“ erneut zusammen und in eine ausweglose Situation zu bringen? Ausgangspunkt der neuen Verwicklungen ist der mittlerweile völlig derangierte Alan (Zach Galifianakis), der mit seinem nicht vorhandenen Sozialverhalten alle vor den Kopf stößt und dringend einer Therapie bedarf. Zu der wollen ihn die Kumpel Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Doug (Justin Bartha) schließlich fahren, als ihr Wagen plötzlich von der Straße gedrängt und die vier anschließend dem brutalen Gangsterboss Marshall (John Goodman) vorgeführt werden. Dem wurde ein nicht unbeträchtlicher Batzen Gold gestohlen und zwar von dem berüchtigten Mr. Chow (Ken Jeong), der auch dem „Wolfpack“ noch schlecht in Erinnerung ist. Der einzige der – zum Entsetzen seiner Freunde – zuletzt regelmäßig Kontakt zu Chow hatte ist Alan, und daher erhalten die Vier nun auch den Auftrag diesen aufzuspüren und auszuliefern. Als Faustpfand wird der unglückliche Doug solange festgehalten und der Countdown beginnt.
 

Klingt etwas gezwungen? Ist es auch und dieses Konstrukt dient natürlich in erster Linie dazu sowohl unsere Helden wieder ins Abenteuer schicken zu können, als auch altbekannte Figuren wieder zusammen zu führen. Und wie beim zweiten Teil möchte man das zunächst noch akzeptieren um sich auf das anschließende Festival an Gags und Wahnsinn zu freuen. Doch erneut wird diese Hoffnung enttäuscht, wenn auch auf andere Art. Denn was folgt ist diesmal kein nervendes, schrilles und unwitziges Spektakel, sondern ein erstaunlich flau und träge vor sich hinplätscherndes Komödchen. Im Bemühen es jetzt aber auch wirklich anders zu machen gibt es diesmal tatsächlich keinen "Hangover" und die vier Freunde haben auch eigentlich keine Schuld an dem Schlamassel in den sie diesmal geraten. Doch man hat dafür nun auch kräftig Tempo rausgenommen und baut mittendrin sogar noch einen relativ filigran geplanten Einbruch im Stile eines Heist-Thrillers ein.

hangover 3 3Wirklich gute Gags oder Ideen fallen dabei allerdings kaum ab und zwischendurch darf sich dann sogar noch eine Liebesgeschichte entwickeln, in der auch Alan seinen weiblichen Deckel findet, der wenig subtil von der aktuellen Allzweckwaffe für lustige dicke Frauen namens Melissa McCarthy verkörpert wird. Obwohl man ihn wirklich nur noch als Soziopath bezeichnen kann, ist es dennoch der Alan von Zach Galifianakis, der mit seinem völlig unberechenbaren Benehmen für die besten Momente sorgt. Allein in den ersten zehn Minuten tötet er mehr oder weniger passiv bereits eine Giraffe sowie seinen entnervten Vater und beschwert sich anschließend darüber, dass es nicht seine Mutter getroffen hat.
 

hangover 3 4Doch mit zunehmender Laufzeit wird auch Alan gezähmt, Doug wie üblich aus dem Spiel genommen und Mr. Chow darf die Nerven aller strapazieren, bevor er dann nach einer pflichtschuldigen Verfolgungsjagd in Las Vegas seinem Schicksal überliefert wird. „Alles endet hier und heute Nacht“ beschließt Anführer Phil dann nämlich irgendwann einfach mal und das ist auch gut so. Denn schon länger macht das uninspirierte Treiben, dem man jetzt auch noch die charakterisierende Wildheit ausgetrieben hat, offensichtlich nicht mal mehr den Beteiligten wirklich Spaß. Und so endet dann auf kleiner Flamme eine Franchise, welcher der Zwang zur Fortsetzung so schlecht bekommen ist wie kaum einer anderen zuvor.

Volker Robrahn

Von null auf eins in den

Von null auf eins in den deutschen kinocharts....manche leute lassen sich scheinbar gern mehrmals verarschen....

Ich fand den 1. Teil

Ich fand den 1. Teil allenfalls durchschnittlich und den 2. eine Frechheit. Wer bitte braucht einen 3. Teil ??

Das Kino war fast

7

Das Kino war fast ausverkauft. Sehr gute Stimmung im Saal. Ich wurde jedenfalls sehr gut unterhalten. Am besten war der 2. Teil, der 3. ein sehr spannender Comedy-Thriller. Vom 1. Teil war ich jedoch noch nie begeistert (eine Frechheit).

Größter Mist seit

1

Größter Mist seit Ewigkeiten.

Den einen Stern gibt es für insgesamt vier Lacher im ganzen Film. Die restlichen 99 Minuten sind quälend lang,
sterbenslangweilig und von so unfassbar mieser Qualität das es weh tut.

Die Story ist so albern, es ist schon peinlich das man so etwas ernsthaft auf die Leinwand ausstrahlt.

Und ganz ehrlich, wie nervig ist einfach nur Mr. Chow.....geht einem so auf den ....

Das ganze Kino hat sich gelangweilt, jeder der rausgegangen ist war enttäuscht.
Spart es euch!

4 Augen sind noch gnädig für

2

4 Augen sind noch gnädig für diesen ausgemachten Schund. Mit dem letzten Teil wurde nun der Tiefpunkt einer an sich schon ziemlich witzlosen Trilogie erreicht. Hauptsache die Kasse stimmt, peinlich sowas. Und dann noch der wohl nervigste Film-Charakter aller Zeiten: Mr. Chow. Ein Armutszeugnis :( !

Kann mich nicht entsinnen, auch nur einmal gelacht zu haben.

Daumen runter auch für die Szenen mit der Giraffe und dem Huhn. Einfach nur geschmacklos.

Ich vergeben 10 Punkte. Minus

Ich vergeben 10 Punkte. Minus 10 Punkte!
Kein einziger Lacher, konstruierte Handlung und das einzige, was dieser Schund noch mit The Hang-over zu tun hat, sind die bekannten Charaktere.
Das braucht nun wirklich kein Mensch; nicht mal Gehirnamputierte...
Ab in ein Loch in der Wüste von Las Vegas und dann ist für immer Ruhe.

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