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Gegen jede Regel

Gegen jede Regel
sport-drama , usa 2000
original
remember the titans
regie
boaz yakin
drehbuch
gregory allen howard
cast
denzel washington,
will patton,
wood harris,
ryan hurst, u.a.
spielzeit
113 Minuten
kinostart
29. März 2001
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Um sich für "Gegen jede Regel" überhaupt zu interessieren, muß der potentielle Kinobesucher schon einige Voraussetzungen erfüllen: Erstens darf er keine generelle Abneigung gegen Sportfilme besitzen, und zweitens muß er über eine gewisse Immunität gegen allzu dick aufgetragenen Pathos, Kitsch und

Sandler und Hund

Kontrahenten auf der selben Trainerbank:
Denzel Washington und Will Patton

Klischees verfügen. Dann, aber auch nur dann, ist "Gegen jede Regel" vielleicht der richtige Film für ihn. Allen anderen darf man hier aber guten Gewissens abraten. In den USA der frühen siebziger Jahre, besonders in den Südstaaten, ist es mit der Gleichbehandlung von Schwarz und Weiß im öffentlichen Leben noch deutlich schlechter bestellt als heutzutage. Bürgerrechtsbewegung, Studentenunruhen und Vietnamkrieg sorgen für eine ohnehin schon gereizte Stimmung, als die Entscheidung des Kultusministeriums, an der T.C. Williams High School im kleinen Städtchen Alexandria, Virginia erstmals Schüler beider Hautfarben zusammenzulegen zusätzliche Unruhe anfacht. Dieses gilt nicht zuletzt auch für die "Titans", die Footballmannschaft der Schule. Als deren amtierenden Chefcoach Bill Yoast (Will Patton) dann auch noch der farbige Hermann Boone (Denzel Washington) als neuer Trainingsleiter vor die Nase gesetzt wird, droht die Situation zu eskalieren, weil zahlreiche wichtige Spieler die Mannschaft boykottieren wollen. Erst als Yoast selbst die Position als Assistenztrainers akzeptiert und seine Schützlinge um Mitarbeit bittet, beruhigt sich die Lage.

Sandler und Hund
Kein Spaß für niemanden: Coach Boone holt
im Trainingslager alles aus den Spielern heraus

Der neue Chefcoach Boone greift zu recht eigenwilligen Methoden, um seine jungen Spieler dazu zu bringen eine Einheit zu werden. Er organisiert ein mehrwöchiges Trainingslager und bringt die zuerst widerspenstigen Jungen tatsächlich dazu, aufeinander zuzugehen und sich miteinander zu beschäftigen. Seine Trainingsmethoden sind äußerst hart und werden von Yoast mit großer Skepsis beobachtet. Doch nach den zwischenmenschlichen stellen sich auch bald die ersten sportlichen Erfolge ein, und die Titans scheinen sich auf einem guten Weg zu befinden. Aber bis zur Schulmeisterschaft von Virginia warten noch zahlreiche Widerstände darauf, von Boone und seinem Team überwunden zu werden. Denn die gegenseitige Akzeptanz im Team sorgt noch lange nicht für Toleranz in der Schule. Bei "Gegen jede Regel" handelt es sich um eine angeblich wahre Geschichte, und noch heute soll es in Alexandria ein besonders vorbildliches Miteinander von Schwarz und Weiß geben, daß auf das legendäre gemischtrassige Footballteam der "Titans" aus den siebziger Jahren zurückzuführen sei. Nun gut, das

Sandler und Hund
Mit gemeinsamem Teamgeist fahren die Titans eine
beeindruckende Siegesserie ein

nehmen wir mal so hin, auch wenn es schwerfällt, den zahlreichen Dramen und Schicksalsschlägen im Verlauf einer einzigen Saison das Prädikat "glaubhaft" zu verleihen. Hier scheint doch mehr als einmal eine zwingende Drehbuchdramatik die Authentizität in den Hintergrund gedrängt zu haben. Als z.B. das unvermeidliche große High School-Endspiel (!) im Jahre 1971 (!!) live im Fernsehen übertragen wird (!!!), gibt es natürlich einen eigentlich unverzichtbaren Spieler, der dies mitfiebernd von seinem Krankenbett aus verfolgt. Uns so weiter und so fort.
Nun könnte man ja über solche hanebüchenen Unglaubwürdigkeiten hinwegsehen und sich einfach nur gut unterhalten lassen, aber "Gegen jede Regel" möchte ja viel mehr. Ständig wird hier versucht, einen todernsten Blick auf die sozialen Strukturen der damaligen Zeit zu werfen und dabei die einfachen Lösungen gleich mitzuliefern. Wenn es doch so simpel wäre, in kürzester Zeit und mit ein paar schönen Worten völlige Abneigung und Intoleranz in gegenseitigen Respekt und Verständnis füreinander zu verwandeln wie uns

Sandler und Hund
Integrationsprobleme: Mami muss sich an den
neuen Kumpel ihres Sohnes noch gewöhnen

die "Titans" dies vorgaukeln. Von einer ernsthaften Darstellung des Rassismus wie z.B. in "American History X" ist "Gegen jede Regel" soweit entfernt, wie man es von einem aufs durchschnittliche Familienpublikum ausgerichteten oberflächlichen Disney-Film wohl erwarten muß.
Und die Footballszenen? Zu beiläufig eingestreut, um aus "Gegen jede Regel" einen waschechten Sportfilm für den Fan zu machen. Aber auch zu viel Wissen voraussetzend, um einem unbedarften Zuschauer das Spiel näher zu bringen. Was vielleicht noch bleibt, um den Besuch zu rechtfertigen, sind die durchweg guten Darstellerleistungen. Dabei sticht gar nicht mal so sehr Denzel Washington heraus, der eher routiniert einen Charakter präsentiert, den man so oder ähnlich schon öfter von ihm gesehen hat. Beeindruckender ist vielmehr Will Patton in der Rolle des entmachteten Coach Yoast, der eine zwischen Egoismus und Loyalität hin- und hergerissene Figur darstellt, die noch am glaubwürdigsten daherkommt und eben nicht der üblichen Schwarzweißmalerei

Sandler und Hund
Ein paar klare Worte helfen immer: Die beiden
reden allerdings nicht über Taktik

verfällt. Der Rest des Ensembles besteht aus vielen unverbrauchten (sprich: unbekannten) Schauspielern, die sich redlich Mühe geben und ihren Job auch gut machen. "Gegen jede Regel" ist ein formelhafter, ganz fürchterlich amerikanischer Film, dessen aufgetragener Pathos einen je nach Geschmack zu Tränen rührt oder ganz furchtbar auf die Nerven geht. Der Rezensent neigt zu letzterem, was dann zu einer entsprechend schwachen Bewertung führen muß. Das amerikanische Publikum sah das jedoch, erwartungsgemäß, völlig anders und machte den Film zum bisher erfolgreichsten in Denzel Washingtons gar nicht mal so kurzer Karriere. Ein Erfolg, der sich in unseren Landen aber kaum wiederholen wird.

P.S.: Es sei hier noch kurz angemerkt, daß der deutsche Titel mal wieder eine mittelschwere Katastrophe ist, denn die einzige Regel, gegen die in diesem Film verstoßen wird, ist das 1971 längst abgeschaffte Gesetz der Rassentrennung, und dieser "Verstoß" soll hoffentlich nicht in irgendeiner Weise angeprangert werden.

Volker Robrahn

10

Ich finde dieser Film einfach nur genial!!!!!!!!!!!!
Nur finde Ich schade das nicht alle sspieler mit den richtigen Namen Beschrieben sind. Der Song am Schluss ist der Hammer und, wie gesagt: einfach klasse!!!!!

10

Ich finde diesen Film einfach nur saugeil!!! Das einzige was für mich daran gefehlt hat,war, dass es kein Happy-Endzwischen Sunshine und Allan gegeben hat. Meiner Meinung nach,hätten die beiden echt super zusammengepasst.

Das war einer der besten Filme die ich je gesehen hab und das waren zimlich viele =)

10

ich hab den film gestern gehsen und dann gleich runtergeladen...
aber ganz am schluss wo gary gestorben ist da haebn die doch so ein ein lied,des eght so "hey hey say goodbye" gespielt!weis jemand zufällig wie des heist wär echt geil

10

der film ist einfach super man zeigt in einem footbollteam wie sie gegen den rassisums kämpfen das inspiriert mich ich bin au gegen rassismus. der film ist eifach super würde ihn weiteremphelen

10

Super Film, spannende Handlung bis zum Schluss.

10

Als erst mal ein Wort zu den ganzen Leuten die den Film so mies fanden/finden.....
Leute das ist ein Film! Er ist vielleicht nach einer wahren Begebenheit gedreht worden..trotzdem..nur ein Film!Das heißt schließlich nicht, dass da alles wahr ist.
Nein die Szene wo die Nachbarschaft anfängt zu klatschen hat es bestimmt so nicht gegeben...
Sehen wir doch mal...Filme sind meistens zur Unterhaltung gedacht. Sonst nennt man sie Dokumentationen. Wenn ihr Filme sehen wollt wo alles genau so ist wie es in der Realität abläuft , dann seht euch die an und seid still.
Auch ziemlich unverschämt finde ich das diejenigen, die den Film sau gut finden so runtergemacht werden.
Bsp.:

"Name: leck mich
Email: omg
Bewertung: (3 von 10 Digital Eyes)

miene fresse der film ist nicht schlecht aber auch nicht so genieal wir ihr alle tut -.- entweder seid ihr alle dumm oder einfach nur hirnlos
meine meinung nicht schlecht aber nicht der beste film"

Was soll das denn? Niemand ist dumm oder hirnlos nur weil er einen Film toll findet. Meiner Meinung nach ist genau DAS hirnlos.
Ich möchte die Leute die das so sehen bitten diese Ansicht doch mal zu überdenken.

Soo zum eigentlichen Thema...
Der Film...Ich fand ihn einfach nur geil..
Eine schöne story. Sehr unterhaltsam. Könnt ich mir wirklich hundertmal ansehen;-)
Viele Liebe Grüße

10

Super Film. Geht echt unter die Haut.

10

Ich hab den film jetzt schon 3 mal gesehen und find in immer noch super. Also der wo was gegen den film hat hat echt was an seiner birne den das get gegen jede regel.

10

genialer film, viel gänsehaut... dass es rassenkonflikte gab und gibt ist ja nun leider nicht ausgedacht. und dass dinge die im film beschriebenen werden nicht immer 100%ig wahr sind, sollte doch wohl jedem klar sein... ich erinnere an "titanic", diese liebesgeschichte wird wohl auch nicht in jedem detail so stattgefunden haben, trotzdem eine schöne story zu einer wahren begebenheit ;) aber schon interessant, dass die meisten frauen den film gut bewerten, die meisten männer sich eher negativ äussern. aber vielleicht liegt es daran, dass es in "gegen jede regel" um gefühle geht und der film auch davon lebt!
ach so, wer den film wegen football geguckt hat, der sollte sich lieber "an jedem verdammten sonntag" reinziehen!

10

Ich hab den film zwar erst einmal gesehn aber ich find ihn absolut toll. Vor allem weil das ja auch eine wahre Geschichte ist. Es ist nicht nur so wie es sein sollte, sondern es war auch wirklich so: Ansonsten sagen Filme ja nur, wie etwas zu sein HAT, aber bei diesem Film war es dann auch in Wirklichkeit genau so...
Den Schluss fand ich auch sehr ergreifend, als man alle noch mal gesehn hat...

10

Ich hab den Film sofort gemocht. Einfach super. Hab ihn mir dann auch sofort als Dvd bestellt.

10

Der Film ist einfach total geil! Kann ihn nur jedem empfehlen.

10

Gänsehaut pur, einfach genial!!! Die schlechte Bewertung ist lächerlich!!!

8

Sehr geehrter Herr Robrahn, Highschool-Finals werden in den USA tatsächlich teilweise im Regionalfernsehen gezeigt. Und natürlich wird in diesen Filmen - siehe 'The Miracle' - zentimeterdick Pathos aufgetragen. Aber dies einem amerikanischen Sportfilm als Nachteil auszulegen ist wie in einem Liebesfilm die Kussszenen anzuprangern. Ich finde den Film beeindruckend - gerade wegen der pathetischen Kernszene, in der Coach Boone die Spieler auf das ehemalige Schlachtfeld von Gettysburg führt.

Der oben genannte Song ist von der Band Steam und nennt sich "Na na hey hey kiss him goodbye".

10

bin zwar eigentlich Fussballer, aber fand diesen Film einfach Klasse. Bin einfach sprachlos bei der Kritik hier. Bin bei Leibe nicht leicht zu beeindrucken oder zu emotionalisieren und sehr kritisch gegenüber Filmen aber muss ehrlich gestehen am Ende geheult zu haben. Da gibt es deutlich schlechtere Filme die deutlich bessere Kritiken gekriegt haben. Toller Film...und er beruht auf Tatsachen...und das die Rassentrennung teilweise heute in den USA noch nicht richtig angekommen ist sollte jedem klar sein gerade trotz oder wegen Obama...also scheiss auf die pfeife von kritiker und guckt euch einen tollen Film an. Kann mir nur erklären das der Autor nie in einer Mannschaft war und ne Antipartie dadurch gegen Sportfilme und das Gefühl was damit einhergeht hat...na der Dicke gewesen der immer am Ende gewählt wurde?

8

Gegen jede Regel ist einer dieser Filme,die bei jedem Mal besser werden.
Man muss Ihn ja nicht lieben obwohl er liebenswert ist,man muss auch nicht glauben, dass die amerikanische Gesellschaft der 70er wirklich so leicht zu Veränderungen zu bewegen war, aber meine Güte: es ist ein Disney-Film, es ist keine Doku.Es ist ein Film ,der auch unterhalten soll,für das Thema sensibilisieren soll.Das ist nur eine Facette,ein kleiner Einblick in einem begrenzten Bereich, in dem viele Dinge ausgeblendet sind:Die individuellen Probleme z.B. oder Drogen, der Vietnamkrieg,sexuelle Befreiung.Was soll denn ein normaler Film,der auf einer wahren Begebenheit "basiert" und ein breites Familienpublikum ansprechen soll noch alles vermitteln,lasst mal die Kirche im Dorf.Für mich hat die Botschaft den Aspekt,dass man mit einer kleinen Gruppe anfangen kann,Dinge zu verändern, man muss nur mal anfangen sich für Menschen zu interessieren.Das bringt der Film spitzenmäßig rüber

10

Klar Walt Disney, aber der Film ist einer der besten Filme die es gibt. Ich habe nachgelesen, dass Danzel sogar auf Gage verzichtet hat schon das verdient respeckt.

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