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Friendship!

Friendship!
komödie , deutschland 2009
original
regie
markus goller
drehbuch
oliver ziegenbalg
cast
matthias schweighöfer,
friedrich mücke,
alicia bachleda, u.a.
spielzeit
108 Minuten
kinostart
14. Januar 2010
homepage
http://www.friendship-derfilm.de
bewertung

5 von 10 Augen

 

Schon einige Monate vor dem nun anstehenden Kinostart wurde "Friendship!" der Presse vorgeführt, und wenn es dann so lange dauert, bis ein Film schließlich raus gebracht wird, so vermutet man dahinter ja gerne entweder ein Qualitätsproblem oder aber eine gewisse Ratlosigkeit des Studios hinsichtlich der Vermarktung. An solch mangelndem Vertrauen dürfte es aber in diesem Fall nicht gelegen haben, sondern eher an der Entscheidung, dem gewaltigen medialen Overkill" zum Thema "20 Jahre Mauerfall" lieber etwas aus dem Weg zu gehen. Und das könnte durchaus klug gewesen sein, wie der Fall des gar nicht so üblen, vom Publikum aber komplett ignorierten Beispiels "Liebe Mauer" zeigt. Die Geschichte von "Friendship!" ist dabei originell genug um Interesse zu wecken und mit Matthias Schweighöfer kann man zudem einen prominenten Hauptdarsteller vorweisen. Dass es dann aber doch nicht für einen wirklich gelungenen Film reicht, liegt an diversen anderen, mehr oder weniger großen Problemen.

Im Herbst 1989 ist die Mauer gefallen und ganz Berlin eine Party. Die Freunde Tom (Matthias Schweighöfer) und Veit (Friedrich Mücke) geben sich aber im Gegensatz zur Mehrheit keineswegs mit der Entdeckung der BRD zufrieden, sondern haben weit größere Ziele: San Francisco soll es sein, wo sich angeblich der westlichste Punkt der Welt befindet. Zwar reicht das gesammelte Geld erstmal nur bis New York, doch trotzdem stürzen sich die beiden voller Optimismus ins Abenteuer. Doch nicht jeder Kapitalist erweist sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten als angenehmer Zeitgenosse und reagiert wie gewünscht auf die "Friendship!"-Botschaft der beiden unbedarften Ossis. Als sich dann noch heraus stellt, dass Veit in Wahrheit einen ganz anderen Grund für sein Reiseziel hat, stellt das die Freundschaft schließlich auf eine große Probe.

Zwei naive und von jeglicher Kenntnis der amerikanischen Kultur und Bräuche unbefleckte junge Männer auf der Reise vom Osten in den Westen der USA - das ist zwar keine schlechte Idee, lässt aber natürlich auch sofort befürchten, dass wir es in der Folge mit den üblichen unvermeidbaren Witzchen und Klischees zu tun bekommen werden, die man bei so einer Gelegenheit gerne auspackt. Und leider, leider kommt es auch genau so und die Geschichte verschenkt beim Aufmarsch der wilden Rocker, humorlosen Security-Sheriffs und wütenden Landeier mit Schrotflinte jede Menge Potential. Insbesondere der aus Geldnot geborene Auftritt unserer beiden Helden als Stripper im Russen-Outfit durchbricht dann endgültig die bis dahin noch übrig gebliebenen Scham- und Niveaugrenzen.
Glücklicherweise verweilt der Film aber immer nur kurzfristig auf diesem fragwürdigen Level und bekommt stets wieder die Kurve, wenn er sich auf die Beziehung seiner Hauptcharaktere konzentriert, zu denen im Verlauf auch noch das attraktive Love Interest Zoey (Alicia Bachleda) stößt. Eine Frau zwischen zwei Männern also, auch das ein "klassischer" Plot, der aber dank der engagierten Darsteller zu den überzeugendsten Elementen gehört, was so auch über das emotionale und sogar recht clever aufgelöste Finale gesagt werden kann. Zu den besseren Ideen gehört außerdem noch der Einfall der beiden Verzweifelten, zwecks Aufbesserung der Reisekasse der interessierten US-Bevölkerung ein paar selbst gedrehte Super 8-Filme zu präsentieren, welche den Alltag des bis vor kurzem noch real existierenden Sozialismus beleuchten. In diesen Momenten zwischen ehrlicher Sprachlosigkeit und einem grundsätzlich vorhandenen Willen zur Verständigung beim Clash der Kulturen geht es dann für wenige Augenblicke auch mal richtig anrührend zu.
Und damit bietet "Friendship!" in der Gesamtbetrachtung also immerhin einigermaßen brauchbare Unterhaltung und entgeht noch einmal um Haaresbreite dem Absturz in die Niederungen der ganz flachen Klamotte.

Volker Robrahn

Super Film

10

Komme gerade aus dem kino und bin begeistert!Der Film ist wirklich lustig!Hab schon lang nicht mehr so viel gelacht!!!Und Matthias Schweighöfer ist einfach der Wahnsinn!Super Film!

Kann mich der Meinung von Katja nur anschließen. Mag eigentlich keine deutschen Filme aber der ist echt lustig!

8

Ein sehr liebenswerter Film.
Wenn man die Kritik oben liest, weiß man wieder: "Die Welt ist bunt"

8

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen : ))
Ein sehr lustiger und schöner Film mit den beiden tollen
deutschen Schauspielern Mücke und Schweighöfer.
Sehr gelungen

10

Ich finde diesen Film liebendswert, lustig und unterhaltsam.. !

Kann die Kritik nicht ganz verstehen aber jeder sieht einen Film anders, besonders dann wenn man so wie ich ein "Ossi" ist. :o)

Dank für diesen tollen Film.

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