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Freundschaft plus

Freundschaft plus
romantische komödie , usa 2010
original
no strings attached
regie
ivan reitman
drehbuch
elizabeth meriwether
cast
natalie portman,
ashton kutcher,
kevin kline,
greta gerwig, u.a.
spielzeit
110 Minuten
kinostart
17. Februar 2011
homepage
http://www.freundschaftplus-film.de
bewertung

4 von 10 Augen

 

Seit einem ersten unschuldigen Kuss in ihrer Kindheit sind sich Emma (Natalie Portman) und Adam (Ashton Kutcher) immer mal wieder begegnet, doch nie ergab sich daraus etwas Dauerhaftes. Eine Verkettung merkwürdiger Umstände (und eine Menge Alkohol) führen jedoch dazu, dass sich Adam eines Morgens im Appartment von Emma und deren Freunden wiederfindet. Sex hatten sie in der Nacht zuvor zwar nicht, aber dieser Zustand ändert sich dann wenige Minuten später. Und die beruflich sehr beanspruchte Emma macht daraufhin einen Vorschlag, der Adam zunächst ausgezeichnet gefällt, schließlich ist das doch eigentlich der Traum so ziemlich jeden Mannes: Sie möchte keine tiefergehende Beziehung und schon gar keine gemeinsames Frühstück, sondern einfach nur Sex. Doch nicht nur, dass Adam gerade damit zu kämpfen hat, dass seine Ex-Freundin jetzt mit seinem Vater (Kevin Kline) schläft - er ist es auch, der bald echte Gefühle für Emma entwickelt und die verfahrene Situation gerne ändern würde. Doch wie soll er das anstellen?

Die Probleme dieser romantischen Komödie für ein nicht ganz junges Publikum sind mannigfaltig und beginnen schon beim deutschen Titel. "Unverbindlich" wäre eine sinngemäße Übersetzung des Originals, aber "Freundschaft plus" ist schlicht Unsinn, denn gerade um eine Freundschaft geht es hier ja zu keinem Zeitpunkt und auch nicht darum, ob daraus eventuell mal "mehr" werden könnte. Nein, die gemeinsame Zeit der beiden Hormongesteuerten soll sich von vornherein bitte ausschließlich auf sexuelle Aktivitäten beschränken und Emma verdeutlicht das auch gleich nochmal mit dem Satz "Ruf nicht mich in einem Notfall, denn ich würde nicht kommen".
So grundsympathisch wie diese Aussage sind dann auch die sonstigen Aktivitäten der beiden Protagonisten - oder eben auch nicht. Denn irgendetwas "romantisches" ist darin schwer zu erkennen und der Film daher für den gemeinsamen Pärchenabend auch nur sehr bedingt geeignet. Ashton Kutcher ist zwar im komischen Fach nicht ganz unerfahren, gefällt sich aber anscheinend zusehends in der Rolle des unersättlichen Frauenverschlingers. Seine Version eines männlichen Lustsklaven im reichlich absurden "Toyboy" kam bei uns letztes Jahr zu Recht aber gar nicht erst in die Kinos. Viel schlimmer ist es jedoch, der unendlich begabten Natalie Portman dabei zusehen zu müssen, wie sie sich hier als gefühlskalter Sex-Maniac präsentiert und dabei auch noch versucht irgendwie komisch zu sein. Für beides ist sie leider schlicht fehlbesetzt und wirkt in ihren Bemühungen, diese Erkenntnis zu kaschieren, arg hilflos.

Auch die besten Zeiten (namentlich "Ghostbusters") von Regie-Veteran Ivan Reitman liegen schon etwas länger zurück und die einzigen von ihm selbst inszenierten Filme der letzten Dekade namens "Evolution" und "Die Super-Ex" waren recht grässlich. "Freundschaft plus" reiht sich da leider entsprechend ein und eigentlich kann man dem Film nur die etwas ruhigere und zurückhaltende Tonart zugute halten, die ihn von den sonst meist lauten und überdrehten Reitman-Produktionen unterscheidet.
Keine Zurückhaltung gibt es allerdings bei der Sprache, denn da geht es eigentlich durchgehend ausschließlich um Sex und darum wer ihn wann mit wem hatte oder auch nicht. Die Protzereien von Kevin Kline in der Rolle als Adams durch eine TV-Serie berühmt gewordenen Vater, der seinen Star-Status auch im fortgeschrittenen Alter geschickt auszunutzen weiß, sind dabei noch das Amüsanteste in dieser lauen Komödie, in der aber natürlich über Sex mal wieder ausschließlich gequasselt wird, ohne dass dabei dann auch nur ein einziges Mal die Bettdecke ein winziges Stück zu weit verrücken und etwas zu diesem Thema Relevantes zeigen würde.

Da der Witz schmal, die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern nur in Spurenelementen vorhanden und die Identifikationsmöglichkeit für die meisten Zuschauer hier wohl unauffindbar ist, gibt es als Ergebnis dann auch nur eine Empfehlung auszusprechen. Und zwar die für den anderen, großartigen Natalie Portman-Film der zur Zeit im Kino zu sehen ist und der "Black Swan" heißt. Den darf man sich auch gerne mehrmals anschauen und kann dafür guten Gewissens auf den Besuch dieser merk- und fragwürdigen "Freundschaft" verzichten.

Volker Robrahn

Also ich mochte Evolution

ich auch...

Wagt ihr es etwa über diese Rom-Com ein Kommentar zu .... ?? (O.O)
...nein doch nicht!!

Alles klar. Weitermachen.

Die Einleitung dahingerotzt, der Rest träge und schwach. Irgendwie komme ich zu dem Schluss das Kutcher das Schauspielern nicht wirklich beherrscht. Natalie Portmann als Augenweide ist immer wieder nett anzuschauen aber zu wenig für diesen Film.

So jetzt steht auch hier ein Kommentar (zum Film)!

Null, nicht vier Punkte! KEIN Witz in dieser Komödie, keine Schauspielerleistung - von beiden nicht! Absoluter Sche... !!!
Spart Euch die Groschen. Wenn Ihr blind einen Film in der Videothek aussucht, ist die Wahl sehr sehr wahrscheinlich besser als dieser Ka..film !!!

War zwar nicht der beste Film,aber man konnte ihn sich anschauen.
Vorallem mit Ashton Kutcher.

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