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Freddy vs. Jason

Freddy vs. Jason
horror , usa 2003
original
freddy vs. jason
regie
ronny yu
drehbuch
damien shannon, mark swift
cast
robert englund,
monica keena,
kelly rowland,
jason ritter, u.a.
spielzeit
94 Minuten
kinostart
20. November 2003
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Freddy gegen Jason. Das Duell der Horrorheroen. Von beiden Fangemeinden lange erwartet und nun endlich Wirklichkeit. Über Jahre wurden Drehbuchentwürfe geschrieben und wieder abgelehnt, grübelte man über Möglichkeiten, die beiden Ikonen aus den 80ern für die Hochzeit des Slasherfilms zusammenzubringen. Und ersann dann ein doch recht simples Konzept:

Freddy Krueger, der metzelnde Alptraum mit der Klingenkralle (aus der "Nightmare on Elm Street"-Reihe) ist mächtig frustriert. Keiner erinnert sich mehr an ihn, keiner träumt mehr von ihm, keiner hat folglich mehr Angst vor ihm. Und so fehlt ihm Lebenskraft, labt er sich doch an der Angst seiner Opfer. Also: Angst muss her. Und wer könnte die Teenager im alten Jagdrevier Elm Street besser in Angst und Schrecken versetzen, als ein baumgroßer, unzerstörbarer, verrückter Massenmörder mit Eishockeymaske? Also wird Jason Voorhees (aus der "Freitag, der 13."-Serie) per Alptraum rekrutiert, der sich auch gleich lustig ans blutige Handwerk macht. Nur als er damit nicht mehr aufhören will, wird Freddy knatschig, schließlich sollen für ihn auch noch ein paar knackige Teenies übrigbleiben. Also kommt es zum Duell der Slasher-Ikonen.

Als Regisseur für diesen "Neuanfang" von zwei Horrorlegenden, die schon deutlich bessere Tage gesehen haben, hat man wiederum auf Hongkongexport Ronnie Yu zurückgegriffen, der 1998 bereits die ebenfalls ein wenig in Vergessenheit geratene Killerpuppe Chucky für eine neue Generation Teeniepublikum wiederbelebte ("Chucky und seine Braut"). Allerdings vergaß man wohl, dass sich Yu mit diesem eher dümmlichen Streifen zwar mit reichlich Kunstblut, nicht unbedingt aber mit Ruhm bekleckerte. Und so ist auch Yus zweiter Versuch, abgenudelten amerikanischen Horrorkonventionen Leben einzuhauchen, ein allerhöchstens zwiespältiges Vergnügen.
Nur die beinharten Fans werden vor Verzückung an die Decke gehen, dem unvoreingenommenen Normalzuschauer wird allerdings genau das geboten, was zu befürchten war, und was beide Serien mehr und mehr kennzeichnete: Von mäßig talentierten Teenagerdarstellern (von denen einige der weiblichen offenbar nur wegen ihrem Brustumfang genommen wurden, und zwei der Silikonschönheiten sind bereits nach 15 Minuten nackt aufgetreten) über grottenschlechte Dialoge und haarsträubende Drehbuchwendungen (Schon gewusst? Springwood liegt fast direkt am Crystal Lake!) ist alles da. Man erwartet ja grundsätzlich schon nicht viel, aber was sich die hiermit debütierenden Herren Shannon und Swift da ausdachten, ist schon hart an der Schmerzgrenze. Dialoge erfüllen hier grundsätzlich den Tatbestand der Körper-, zumindest aber der Geistesverletzung, und die Schauspieler sind größtenteils so komplett zu vergessen wie in der gesamten "Freitag der 13."-Serie.
Besonders hervorgehoben werden in Sachen "schlechte Schauspielkunst" muss hier einfach Garry Chalk als der Sheriff von Springwood. Mein Gott, wo haben sie diesen Kerl bloß aufgetrieben? Ansonsten darf Teeniesternchen Monica Keena ("Dawsons Creek") ihren Push-Up-BH ausgiebig spazieren tragen und ganz doll Angst haben, während R'n'B-Sängerin Kelly Rowland (die mit Nelly und "Dilemma") ganz doll zickig sein darf und ein ähnlich dürftiges Leinwanddebüt feiert, wie Kollegin Brandy in "Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast". Allerdings hat man auch den Mann hinter der Hockeymaske neu besetzt, und statt dem bulligen, furchteinflößenden Kane Hodder gibt nun der eher schmächtige Ken Kirzinger den Jason, angeblich um den stumpfen Schlächter "gefühlvoller" wirken zu lassen. Ähem, das hat nicht wirklich geklappt. Denn hatte man vor dem in diversen Teilen der Serie angetretenen Hodder schon rein physisch Respekt, so wirkt Kirzinger (besonders mit seiner komischen, rudimentären Fusselhaarfrisur) schlichtweg ein bisschen dämlich. Mal davon abgesehen, dass auch Begriffe wie "gefühlvoll" nicht so richtig zum Tragen kommen.

"Freddy vs. Jason" leidet grundsätzlich darunter, dass der einzige Existenzgrund des Films, nämlich das Duell der beiden Horrorikonen, natürlich erst am Ende des Films kommen kann. Und so muss der geneigte Zuschauer sich eine Stunde lang durch eine belanglose Story mit belanglosen Darstellern quälen (hier hat man eindeutig zuviel "Freitag" und zuwenig "Nightmare" einfließen lassen), bevor es so richtig losgeht.
Das große Duell hat Yu dann in Erinnerung an fernöstliche Traditionen wie eine Begegnung von Godzilla gegen Mothra aus den billigen japanischen "Männer im Monsterkostüm inmitten von Modelleisenbahnkulissen"-Filmen inszeniert, zeitgemäß mit CGI aufgemotzt natürlich. Und auch wenn man mit letzterem dann etwas übertreibt (Jason als Flipperball?), so bietet der Endkampf zumindest Fans das, was sie sich erhofft haben. Auch wenn es einen ein wenig verdutzt, Filigranfürchter Freddy sich in Bud Spencer-Manier kloppen zu sehen, inklusive Elbow Smashes und anderen Wrestlingaktionen.
Immerhin erinnert das Ende des Films in seiner comic-haften Struktur an den Ursprung jener Crossover-Events, in denen zwei gegensätzliche Helden oder Schurken antreten - dem Superheldencomic. Dessen Standardplot (die beiden Helden duellieren sich erst, um dann festzustellen, dass sie auf derselben Seite sind, und gehen dann gemeinsam gegen die wirklichen Bösewichter vor) wird in "Freddy vs. Jason" recht gelungen umgedreht (erst Bündnis, dann Duell), kann aber trotzdem nicht über etliche Plotlängen hinwegtrösten, noch über die Tatsache, dass vielerlei Dinge hier selbst für Fans ausgesprochen lahm rüberkommen. Hauptproblem sind dabei Freddy Kruegers One-Liner. Baute man ihn damit in den 80ern systematisch zur Popkulturikone auf (und sein Furchtpotential ab), so wirken sämtliche seiner Sprüche hier wie gewollt und nicht gekonnt. Witzig ist was anderes. Da macht wiederum Kollege Jason mit einigen unerwarteten und teilweise absurden Tötungen im Vergleich die bessere Figur, wenn auch nur knapp.

Letztendlich ist es bei diesem Film eine Frage des Publikums: Hardcorefans werden Spaß haben, das Sneakpublikum wird zumindest teilweise (der alkoholisierte Teil?) Spaß haben, allen anderen wird dieser hochgradig alberne Splatter mit seinem Mix aus erzählerischem und darstellerischem Unvermögen und Insiders-only-Szenen schwer im Magen liegen. Die Schlachtplatte ist als Zugeständnis an den ersteren Publikumsteil zumindest wirklich blutig ausgefallen. Aber auch Kunstblut in rauen Mengen ersetzt eben nicht solch Unerlässliches wie Geschichte, Figuren und Stimmung. Zugegeben, davon hat man sich ein gutes Dutzend Mal in beiden Filmreihen auch nicht aufhalten lassen, aber da dürfte (und muss) es beim nächsten Mal schon ein bisschen mehr sein.

Simon Staake

der film war schon geil alta aber fredy hat jason ganz klar mehr gegeben

8

leuteeeeeeeee denkt doch mal klarer
ich meine freddy vs jason is ein brüller gewesen aber nun muss was neues her
ich finde jason vs freddy vs michael ist nicht schlecht oder mal
jason vs michael das wäre ein duell der giganten jason ist genau wie michael myers er redet nie schreit nie vor schmerzen und tötet wie michael
ich sag ma so ich habe alle teile von freitag der 13 alle teile von nightmare of elm street und alle teil von halloween gesehen
und ich fände es geil wenn von halloween dr loomis der psychater von myers mit bei jason vs michael oder freddy vs jason vs michael wäre weil der stirbt auch nie wie michael aber leider ist er ja in WIRCKLICHKEIT SCHON GESTORBEN LEIDER aba wie gesagt macht entweder
freddy vs jason vs michael oder
jason vs michael von mir aus auch
freddy vs michael nur aba sowas in der richtung haut rein jungz peace

7

also freunde mein eintrag kommt spät aber nun ja
also ich fand den film sehr gut und auch für keien hardcorefans sehr unterhaltsam obwohl ich ein fan der serien bin
es passiert genau das was man von einem film wie diesem erwartet mein gott so sind diese horrorfilme nunmal also lieber herr.staake hör auf hier so nen quatsch zu erzählen wenn du undbedingt ein film mit handlung haben möchtest gehe doch in rettung der glücksbärchies
mfg waldi

ps: auch wens kein interessiert aber hallowenn 6 war der beste basta!

10

he also ich find den so hammer geil aber echt jetz so brutal ahmmer geil ich könnte ihn 1000 mal anschauen also echt kompliemen HDL

Eins, zwei, Freddy kommt vorbei,drei, vier, verschließe die Tür,fünf, sechs, jetzt holt dich die Hex',sieben, acht, gleich ist Mitternacht,neun, zehn, wir woll'n nicht schlafen geh'n.

2

Für die Fans ist dieser Film anscheinend was lange erhofftes.. Ganz selten hab ich mal schmunzeln müssen, aber das war eher, weil die Weiber so dumm sind und die Panik so gestellt aussieht.
Der Film war langweilig. Echt langweilig. Die Story ist langweilig, die Gestalten sind langweilig (typisch Teenie-Film eben) usw.

Echt.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich vorher Shining und Braindead gesehen hab.
Aber woher hätte ich wissen sollen, dass Freddy vs. Jason scheiße ist, wenn welche ihn in einem Atemzug mit den beiden anderen Filmen erwähnen?? Na ja, jetzt weiß ich es.

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