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Fast & Furious 8

Fast & Furious 8
action , usa 2017
original
the fate of the furious
regie
f. gary gray
drehbuch
chris morgan
cast
vin diesel,
dwayne johnson,
jason statham,
charlize theron,
michelle rodriguez,
kurt russell,
helen mirren,
tyrese gibson,
ludacris,
scott eastwood,
nathalie emmanuel, u.a.
spielzeit
136 Minuten
kinostart
12. April 2017
homepage
http://www.fastfurious8.de
bewertung

6 von 10 Augen

fast 8Im Ernst, acht Filme? Diese kleine, ursprünglich mal auf eine recht spitze Zielgruppe zugeschnittene „Fast & Furious“-Reihe erlebt bereits ihre achte Inkarnation? Und dies nicht etwa - dem sonst üblichen Gesetz solcher Franchises folgend – aufgrund stetig schwindender Qualität und nachlassenden Publikumsinteresses mittlerweile als wenig beachtete DVD-Premiere? Wer sich so um 2007, also nachdem der dritte, ohne Beteiligung von Vin Diesel und Paul Walker entstandene Teil der Reihe namens „Tokyo Drift“ eigentlich genau diesen beschriebenen Weg vorgezeichnet hatte, für ein paar Jahre unter einen Stein verkrochen hat und unter dem heute wieder hervorkriecht, der dürfte ziemlich große, ungläubige Augen machen. Denn sie sind nicht nur immer noch da, die wilden Raser rund um die „Familie“ von Dominic Toretto. Ihre Abenteuer werden auch tatsächlich mit jedem neuen Auftritt noch eine Nummer größer, verrückter und absurder. Und wer die Folgen 5-7 gesehen hat, der weiß, was das für eine Leistung ist.
 

fast 8 2Was nicht heißt, dass man sich der Wurzeln der Reihe nicht mehr bewusst ist. Und so beginnt der achte Teil (dem bei uns in Deutschland erneut nur einfallslos eine Ziffer hinten angeklatscht wurde, während man sich im Original mit „The Fate of the Furious“ ein wenig mehr Mühe gab) geradezu beschaulich, mit einem kleinen Straßenrennen auf Kuba, bei dem es um ein Fahrzeug geht, dass nicht nur bei PS-Fanatikern eher als „Schrottkarre“ kategorisiert werden dürfte. Aber eigentlich geht es ja sowieso eher um Ehre und Respekt und mit der Beschaulichkeit ist es am Ende dieses „kleinen“ Rennens dann auch schnell wieder vorbei. Was auch für die Flitterwochen von Dominic Toretto (Vin Diesel) und seine Frau Letty (Michelle Rodriguez) gilt, denn die werden Dom von der kühlen und mysteriösen „Cipher“ (Charlize Theron) vermiest, die ihn auffordert sich ihr anzuschließen – und dafür anscheinend ein paar sehr überzeugende Argumente besitzt. Was das genau für ein Druckmittel ist, erfahren wir zunächst nicht, aber es wird dafür sorgen, dass Dom das Unvorstellbare tun wird, nämlich seine Familie und Freunde verraten!
 

fast 8 3Wie man so eine Aktion halbwegs plausibel rechtfertigen kann? Sagen wir mal so viel: Wenn der stets auf die über allem stehende, heilige Familie verweisende Toretto sich gegen diese wendet, dann kann es dafür wohl nur einen anderen, mindestens ebenso starken familiären Grund geben. Was allemal eine bessere Erklärung ist, als wenn man uns hier mit einer der üblichen hanebüchenen Erklärungen wie Gehirnwäsche oder Gedächtnisverlust kommen würde (für Letzteres ist in dieser Reihe ja aber eh Letty zuständig).

Es sei eingeräumt, dass es vor allem für die Autoren sicher keine leichte Aufgabe ist, sich immer wieder etwas Neues auszudenken, womit man die Bewohner dieses im Grunde sehr klar und eng definierten Film-Universums in ein neues Abenteuer schickt. Nach dem zuletzt der Heist-Ansatz dominierte und man sich mit clever ausgeklügelten „unmöglichen“ Überfällen und Diebstählen die Zeit vertrieb, geht es jetzt etwas stärker in Richtung des klassischen Agentenfilms, inklusive eines Oberschurken, der mit gigantischer technischer Ausrüstung am liebsten gleich die ganze Welt ins Chaos stürzen möchte.

Charlize Theron geht dabei als Cyber-Terroristin mit dem sprechenden Namen „Cipher“ derart rücksichtslos und brutal vor, dass es vermutlich sogar die meisten klassischen James Bond-Schurken mit der Angst zu tun bekommen würden. Trotzdem gehört Neuzugang Theron in dieser Rolle nicht zu den Highlights des Films, dafür ist ihre Figur einfach zu überzogen angelegt, selbst in ruhigeren Dialogszenen ist im Grunde kein „normales“ Gespräch mit ihr möglich, denn jeder Satz von Cipher ist auf Coolness und Pose angelegt.

fast 8 4Ebenfalls zum ungeschriebenen Gesetz dieser Serie gehört es mittlerweile, dass der Bösewicht bzw. Gegner aus dem Vorgängerfilm schließlich die Seiten wechselt und sich unseren Helden anschließt. Dieses Schicksal ereilt nun – mit Abstrichen – auch den von Jason Statham verkörperten Deckard Shaw, was nach den von ihm angerichteten Blutbädern in Teil 7 zwar kaum vorstellbar scheint, aber hey, auch für den steht schließlich die Familie über allem. Schon länger im Team ist ja der bullige US-Agent Hobbs und nachdem er zuletzt fast einen ganzen Film über im Krankenhaus verweilen musste, zeigt sich Dwayne Johnson jetzt wieder deutlich präsenter als die eigentliche Urgewalt der Truppe. Die namhafte Helen Mirren bekommt dagegen einfach zu wenig Leinwandzeit um sich profilieren zu können und der letzte bedeutende Neuzugang Scott Eastwood dient in seiner Rolle als Agenten-Frischling vor allem als Comic-Relief.

fast 8 5Überhaupt der Humor: Der kommt diesmal schon sehr bemüht daher und wirkt dabei oft aufgesetzt, das gilt sowohl für die übertrieben auf lustig getrimmte Szene, in der Hobbs als überehrgeiziger Vater seine Tochter beim Fußballspielen motiviert, als auch für die flachen Witzchen der beiden Quasselstrippen Roman & Tej (Tyrese Gibson & Ludacris sind auch immer noch dabei), die sich gegenüber der heißen Ramsey (Nathalie Emmanuel) zu profilieren versuchen. Die nach einer weiteren Runde mit Macho-Sprüchen in den Raum geworfene Frage „Wie alt seid Ihr eigentlich, zwölf?“ bleibt zwar unbeantwortet, hat aber durchaus ihre Berechtigung. Dem stetig anwachsenden Ensemble (das nun endgültig ohne den im Vorgänger angemessen verabschiedeten Paul Walker auskommen muss) durchgehend genug Eigenes zu tun zu geben gelingt diesmal nicht ganz zufriedenstellend, und auf den einen oder anderen altgedienten Recken könnte man eventuell auch in Zukunft verzichten.

fast 8 6Grundsätzlich sorgt die Durchmischung mit neuen Gesichtern, die dann für zwei bis drei Filme im Boot bleiben, aber für eine stete und sicher auch notwendige Auffrischung der Marke. Die natürlich zum allergrößten Teil nach wie vor von ihren Action-Sequenzen lebt, falls jemand schon geglaubt haben sollte wir würden hier doch wohl irgendwas vergessen. Nein, tun wir selbstverständlich nicht und reden dann auch nicht länger drum rum: Ja, es wird sich nochmal gesteigert, es wird alles noch eine Nummer verrückter. Schon das anfangs erwähnte kleine „Schrottautorennen“ endet mit einem aberwitzigen Moment, dann regnet es in New York gleich massenweise von Cipher kontrollierte Autos und im Finale jagt schließlich ein Atom U-Boot die Fahrzeuge durch das russische Eis.

Das alles ist genauso irre wie grandios inszeniert und dreht die sich eigentlich schon längst am Anschlag befindliche Action-Spirale mit vollem Einsatz doch noch wieder eine Idee weiter. Das ist toll, das ist völlig bescheuert und das macht immer noch eine Menge Spaß. Und auch „Fast & Furious 8“ wird natürlich völlig unabhängig von irgendwelchen Kritikerurteilen wieder weltweit die Kinokassen zum Klingeln bringen. Man sieht sich dann in zwei Jahren.

Volker Robrahn

Ich muss zugeben das mich die

7

Ich muss zugeben das mich die ersten 4 staffeln der Folgen nie vorher interssiert haben, ich fing somit mit F&F 5 an die Folgen zu schauen und muss im nachhinein bedauern die anderen verpasst zu haben, werd ich wohl demnächst mal nachholen auf DVD. Zum neuen F&F kann ich nur sagen genau so sollte Action sein, etwas viel Übertrieben aber Spassig. Mir hats im großen und ganzen spass bereitet, auch wenn die Action etwas zuviel war und von den Schauspielern dadurch weniger zu sehen war, würde es andersrum eher begrüßen.

Ich denke 6 Augen sind

6

Ich denke 6 Augen sind angebracht, die Action ist prima und auch die Schauspieler sind diesmal besser als noch in Teil 7. Die Dialoge und Story sind natürlich wie immer hanebüchen, obwohl diesmal der Bösewicht und auch deren Gefolgsmann richtig gut sind und Statham deutlich überflügeln. Dieser taugt einfach nicht als Bösewicht, dafür ist sein Schauspiel zu begrenzt, Charliz Theron kann das deutlich besser und wirkt wirklich bedrohlich.

Die größte Schwäche sind natürlich der fehlende Realismus und Pathos der Geschichte, es gibt nur gut und Böse und das gute ist so gut das es auch mal vollkommen unschuldige russische Soldaten niedermähen darf, ohne Strafen zu fürchten.
Fast&Furious ist das neue Die Hard, aber im Gegensatz zu Willis gibt sich Diesel auch im neuen Teil Mühe und man damit rechnen das es weitere Filme geben wird.
Ein bisschen mehr Realismus und eine grauere Story könnte das Franchise noch ein bisschen aufwerten und somit mehr sein als nur Action.

Dumm, dümmer - F&F 8 Selten

3

Dumm, dümmer - F&F 8

Selten so einen Unsinn gesehen. Klar, wäre es eine Comicverfilmung, würde ich nichts sagen,
Avengers ist auch weit von der Realität entfernt. Aber wie gesagt, ein Comic.

Hier wird meine Intelligenz beleidigt, nein, mit Füßen getreten.

Ok, fassen wir die schlimmsten Sachen zusammen:

In Kuba fahren Autos rückwärts schneller als vorwärts. Und wenn sie, brennen, noch schneller...

Man kann ALLE, wirklich alle Autos hacken und eine Person kann diese dann fernsteuern.

Es gibt 2000, nein 3000 oder gar 5000 PS Autos die dann alle Gesetze der Physik ausschalten.
Man kann die Türen nicht herausreissen, auch nicht mit einem 500 PS Auto, aber wenn Toretto
ihr dann einen kleinen Klaps gibt, fliegt sie weg.
Ein solches Auto kann sich auch in den Boden krallen und keine Macht bewegt es.
U-Boote können schneller tauchen als Lamborginis fahren, Wasser hat keinen Widerstand und wenn
das U-Boot durch das Eis bricht, wird es noch schneller.
Ach so, es kann außerdem mit dem Heckantrieb so schnell drehen, dass dieser wie ein Propeller
wirkt und das U-Boot von den Stelzen ins Wasser treibt.
Es gibt Fluganzüge mit denen man ein 900 KM/h Flugzeug einholen kann und dann auch locker ins
Heck einsteigen kann. Die Hacker im Flugzeug machten wohl grad Pause...
usw.
usw.
Für mich, der größe Schwachsinn seit Rambo.

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