"Eine
zauberhafte Nanny" ist bonbonbunt und Tim-Burton-skurril, aber
leider auch klebrigsüß wie Zuckerwatte. In den Zeiten
von Super-Nannys und Co. zeigt uns dieses Kindermädchen eine
viktorianische Erziehungsstunde, in der einer Rasselbande Etikette
und Anstand auf magische Weise beigebracht werden - was für
die kleinen Strolche nicht gerade angenehm ist.
"Sie essen das Baby!" Mit diesen Worten gibt auch das
siebzehnte Kindermädchen es auf, mit der siebenköpfigen
Rasselbande des Witwers Brown fertig zu werden und kündigt.
Mr. Brown (Colin Firth, "Bridget
Jones") weiß nicht mehr ein noch aus. Es scheinen
keine weiteren Kindermädchen mehr aufzutreiben zu sein, und
so ist er reichlich froh, als plötzlich Nanny McPhee (Emma
Thompson, "Harry Potter und der
Gefangene von Azkaban"; "Tatsächlich
Liebe") vor seiner Tür steht. Die Dame ist kein schöner
Anblick mit Warze auf der Nase und einem vorstehenden Riesenzahn,
doch sind ihre Methoden effektiv: Das "Kindermädchen der
Regierung" nutzt Magie, um den
Nachwuchs
die Konsequenzen seiner Streiche spüren zu lassen. Doch wird
es Nanny McPhee auch gelingen, das Unheil in Form der heiratswütigen
Mrs. Quickly abzuwehren, die der Vater Mr. Brown ehelichen will,
um seine Tante Adelaide zu besänftigen, die ihm sonst den Geldhahn
zudreht?
Das Drehbuch von Emma Thompson, die für "Sinn und Sinnlichkeit"
einen Skript-Oscar in die Arme schließen konnte, überzeugt
leider nicht wirklich, obwohl es auf den erfolgreichen englischen
Kinderbüchern über "Nurse Matilda" der Autorin
Chistianna Brand basiert. Die Geschichte ist so simpel und geradlinig,
dass es zum Gähnen ist, und die Figuren sind so überzeichnet,
dass kaum Raum für Charakterentwicklung bleibt, so dass die
größten Wandlungen rein optischer Natur sind.
Klar ist es fein, dass alle Guten am Ende des Märchens zauberhaft
hübsch sind, aber was soll das unseren Kindern beibringen?
Wenn du schön bist, finden dich alle toll, aber wer hässlich
ist, der wird für böse gehalten? Da wünscht man sich
doch in den ersten Film des Regisseurs Kirk Jones zurück, "Lang
lebe Ned Devine", in dem alte hagere Männer auf einem
Motorrad nackt durch den Ort brausten.
Während
die Kinder Anstand und Etikette lernen, wird Mr. Brown leider kein
besserer Vater. Trotz Begegnung mit seiner Märchenprinzessin
(sie ist die Hübscheste) macht er sich am Ende immer noch keine
Gedanken darüber, dass er seinen Kindern fast eine Rabenmutter
verschafft hätte. Modern kann man diese Geschichte also wirklich
nicht nennen, denn dieser Mann ist alles andere als ein Rollenvorbild
für allein erziehende Väter.
Schade ist auch, dass man die sieben Kinder so wenig als Einzelpersonen
vorgestellt bekommt, sondern nur einige davon eine Persönlichkeit
entwickeln dürfen. Auch von Nanny McPhee sehen wir leider nur
wenig außer der gruseligen Fassade. Dass sich Emma Thompson,
die sich die Rolle ja sozusagen auf den sonst so hübschen Leib
schneiderte, auch selbst keinen besseren Part stricken konnte, ist
wirklich bedenklich.
Aber
dies ist ja nun mal ein Märchen. Das Haus der Browns mit seiner
prachtvoll-bunten Üppigkeit und die malerische Stadt, in der
Mr. Brown seinem Geschäft als Bestattungsunternehmer gruselig
frönt, sind so wunderbar, dass man sich gar nicht daran satt
sehen kann. Auch die Schauspieler gehören zum Feinsten, was
das britische Königreich so herzugeben hat. In Nebenrollen
sieht man zum Beispiel Kelly McDonald ("Finding
Neverland"), Derek Jacobi ("Gladiator"),
Patrick Barlow ("Bridget Jones") und Imelda Staunton ("Vera
Drake"). Dementsprechend sind die schauspielerischen Leistungen
in ihrer Gänze ausgezeichnet, wenn sie auch durch die Grenzen
ihrer Figuren eingeschränkt werden.
So ist "Eine zauberhafte Nanny" zwar kein Tim-Burton-Film geworden (zu knuddelig-herzige Märchengeschichte), aber dafür auch kein "Im Dutzend billiger" oder ein "Deine, meine und unsere" (zu liebevoll gemacht und zu wenig billiger Slapstick - abgesehen von der Tortenschlacht am Ende). Kleine Kinder werden diesen Film toll finden, größere völlig uncool, aber dafür kann sich das Kind in uns an einer Geschichte erfreuen, nach der man sich fühlt wie nach einer Riesenportion Zuckerwatte - übersüßt und verklebt, aber auch ganz schön gut.
Und keine Angst, das Baby wurde natürlich nicht gegessen.



Menschen die diesem Film nichts abgewinnen können, kann ich nur bedauren. Der ist für jeden was von 8 bis 80. Ich fand ihn super. Super Drehbuch und eine wunderbare Geschichte.
Für alle die noch etwas Fantasie und Herz im Leib haben ein Muß!
Gruß. Mike.
Also ich finde den Finde den Film einfach nur spitze!!!!!!!
Vor allem die emma thompson ist die beste von dem ganzen Film weil ich ein riesen großer fan von ihr bin!
Ich habe alle filme die sie gespielt hat:z.b eine zauberhafte nanny-
junior-harry Potter- Peters friends-was vom tage übrigblieb und noch viele mehr!!!!!!!!!!!!!!!!
wenn Emma thompson dass lesen sollte!!!!!!!!!!
Liebe grüße und sie soll meine Post beantworten!!!!
gruß melanie
Ich liebe diesen film er ist wunderschön und sehr gut
Am besten finde ich den schauspieler VON Simon Brown
I LOVE YOU SIMON
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