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Ein Chef zum Verlieben

Ein Chef zum Verlieben
romantische komödie , usa 2002
original
two weeks notice
regie
mark lawrence
drehbuch
mark lawrence
cast
sandra bullock,
hugh grant,
alicia witt,
david haig, u.a.
spielzeit
100 Minuten
kinostart
13. Februar 2003
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

 

Lucy Kelson (Sandra Bullock) hat einen Harvard-Abschluss, einen brillanten Geist und kein Privatleben. Ganz nach dem Geschmack ihrer Eltern, Juraprofessorin Ruth (Dana Ivey), und Anwalt Larry (Robert Klein), setzt sie sich als Anwältin für soziale und gemeinnützige Projekte ein. Als die Wade Corporation das Gemeindezentrum des Viertels abreißen und dafür Eigentumswohnungen bauen will, kämpft sie verbissen für die Erhaltung des alten Gebäudes. Aushängeschild der Wade Corporation ist der oberflächliche Playboy George Wade (Hugh Grant), der mit Segen seines Bruders Howard (David Haig) fröhlich sein Geld verprasst. Das ändert sich schlagartig, als wieder einmal eine hübsche, aber juristisch unterbelichtete Leiterin der Rechtsabteilung einen teuren Fehler macht. George muss jemand fachkundigen einstellen, sonst streicht Howard ihm sein Aktienpaket.
Bei einen kurzen Begegnung engagiert George kurzerhand Lucy als neue Leiterin, die nur unter der Bedingung zustimmt, dass das Gemeindezentrum gerettet wird. Doch statt kniffliger juristischer Probleme erwartet Lucy ein Kindermädchen-Fulltime-Job - den sie nach einigen Monaten entnervt kündigen will. Doch George ist nicht bereit, sie freiwillig aus dem Vertrag zu entlassen, den Lucy selbst wasserdicht entworfen hat....

"Ein Chef zum Verlieben" hat zwar einen banalen Titel, aber eine gute, nicht zu simple Story, prima Haupt- und Nebenschauspieler sowie fabelhafte Kameraeinstellungen (László Kovács) über die Dächer von New York. Umso mehr ist es schade, dass hier den Figuren das entscheidende Quäntchen Tiefe fehlt, welche herausragende RomComs wie "Notting Hill" oder "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" auszeichnet.
Absolut unglaubwürdig ist auch Lucys Kleiderwechsel vom Ökolook mit Birkenstock (protestierend auf der Straße liegend) zum braven Kostümchen mit Stöckelschuhen (bei Wade). Auch die deutlichen Anleihen bei "E-mail für Dich" hätte man sich sparen sollen.
Herausragend bei dem von Sandra Bullock auch produzierten Film sind allerdings die vielen Gags und komödiantischen Wendungen, die oft neu und wirklich komisch sind. Für einen entspannten und witzigen Abend ist der Film daher absolut tauglich.

 
Heide Fuhljahn

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