Wer sich schon mal gefragt hat, wieso es irgendwann mal populär
wurde auf komischen Brettern mit vier kleinen Rollen durch die Gegend
zu jagen, der findet hier die Antwort. So wie die Hawaiianer wohl
als erste das Wellenreiten beherrschten, wurde das Skateboarden,
wie wir es heute kennen, in Südkalifornien "erfunden",
dem Film zufolge in Dogtown, einem Surferghetto im Stadtteil Venice
Beach in Los Angeles.
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Die heutzutage in Skaterkreisen schon legendären "Z-Boys" Tony Alva (Viktor Rasuk), Stacy Peralta (John Robinson) und Jay Adams (Emile Hirsch) beginnen Mitte der siebziger Jahre das Skaten zu revolutionieren, indem sie ihre Rollbretter wie Surfboards behandeln. Kräftig unterstützt werden sie dabei nicht nur von ihrem Mentor Skip (Heath Ledger), sondern auch von einer Wasserknappheit und dementsprechend vielen knochentrockenen Swimming-Pools, die sich hervorragend als Half-Pipes benutzen lassen. Als Stacy und Tony innerhalb kürzester Zeit zu Superstars der Szene avancieren, sich Jay dagegen der Kommerzialisierung verweigert, wird die Freundschaft der Z-Boys auf eine harte Probe gestellt.
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Zunächst eine gute Nachricht: Man muss nicht des Skatens kundig sein, um sich auf diesen Film einlassen zu können. Im Gegenteil, man kann sich gut vorstellen, dass der Film für echte Surf- und Skateexperten nur wenig "Credibility" besitzt, denn alles wirkt doch ein wenig für die breite Masse weichgespült. Und da hätten wir auch schon das Zielpublikum und den Grund für diesen Film, denn Drehbuchautor Stacy Peralta hatte bereits 2001 den autobiografischen Stoff in seiner Dokumentation "Dogtown & Z-Boys" verwertet. Mit Dokumentationen ist allerdings nur selten der große Markt zu erreichen, und so ging man in der Spielfilmversion zugunsten einer massenkompatiblen Story Kompromisse ein. Folglich erstaunt es auch nicht, dass nun im Ergebnis die drei Hauptcharaktere eher fiktional und klischeehaft wirken und man sie in Sergio Leone-Manier auch "der Gute, der Geldgeile und der Rebell" nennen könnte.
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Nichtsdestotrotz
ist der Versuch durchaus legitim, auf diese Weise auch Zuschauer
anzusprechen, die eben nicht für eine Dokumentation ins Kino gehen
- und: Es funktioniert. Die Story ist interessant genug um keine
Langeweile aufkommen zu lassen, und die schauspielerischen Leistungen
sind durchaus überzeugend. Hierbei sind Heath Ledger ("Ritter aus Leidenschaft")
in der Rolle des bekifften Surfboard-Herstellers Skip Engblom und
Rebecca de Mornay ("Die Hand an der Wiege") hervorzuheben,
die in der Rolle von Jays kaputter Mutter ähnlich überzeugend wirkt,
wie Frances McDormand in der Rolle der Hippie-Mutter in "Laurel Canyon".
Was dem Film dann doch eine gewisse Authentizität verleiht und ihn
wirklich sehenswert macht, ist der bis ins kleinste Detail perfekt
gestylte und historisch korrekte 70er-Jahre-Look, Skateszenen, die
beinahe so originalgetreu wirken wie die in Stacy Peraltas Dokumentation
und an den richtigen Stellen effektvoll eingesetzte Super-8-Optik.
Zu empfehlen ist "Dogtown Boys" denjenigen, die sich eben lieber
eine nette, auf Tatsachen basierende Geschichte anschauen, als reine
historische Fakten. Letztlich ist man nach dem Kinobesuch auch um
einiges klüger und weiß nun was Urethan-Rollen sind und dass Skater,
Extremsportler und "Jackass"-Freaks
wie Johnny Knoxville - der hier übrigens auch eine amüsante Nebenrolle
spielt - größtenteils auch nur Kopf und Kragen riskieren, um Mädels
zu beeindrucken.




der film ist arschgeil i love victor rasuk der ist mega süß
Dieser Film ist übelst gail .. ich habe einen Freund der sieht genauso aus WIE JAY ... OMG sooo gail ich liebe die FREAKS einfach nur <33
das ist der geilste film überhaupt
allein die aufnahmen sind schon sau geil
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