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District 9

District 9
science fiction , usa/südafrika 2009
original
district 9
regie
neill blomkamp
drehbuch
neill blomkamp, terri tatchell
cast
sharlto copley,
david james,
jason cope,
vanessa haywood, u.a.
spielzeit
112 Minuten
kinostart
10. September 2009
homepage
http://www.district9-film.de
bewertung

8 von 10 Augen

Schön, dass es so etwas doch immer wieder gibt. Da kommt ein dreckiges kleines Science Fiction-Filmchen daher, das mit relativ wenig Geld und komplett unbekannten Darstellern eine ziemlich abgefahrene Aliengeschichte erzählt, die zu allem Überfluss auch noch in den Slums von Johannesburg spielt. Dank des Namens Peter Jackson im Produzententeam erzielt man aber eine gewisse Aufmerksamkeit, und ein clever getimtes Vorab-Screening auf dem für so etwas aller bestens geeigneten Comic-Con in San Diego sorgt für positive Mundpropaganda und eine gespannte Erwartungshaltung bei Genre-Fans. Dass sich "District 9" aber dann tatsächlich zu einem echten Überraschungserfolg und Blockbuster entwickelt hat, ist jedoch keineswegs nur einer effektiven Vermarktung geschuldet, sondern vielmehr der verdiente Erfolg eines echten Qualitätsprodukts.

Sie sind wirklich zu uns gekommen, aber sie haben sich nicht etwa New York oder Washington als glamourösen Ort für ihr Erscheinen ausgewählt, sondern tauchen mit ihrem Raumschiff ausgerechnet über Johannesburg in Südafrika auf. Was auch daran liegt, dass es sich um einen ungeplanten und unkontrollierten Kontakt mit der Menschheit handelt, denn die fremden Wesen an Bord erweisen sich als hilflose Ausgestoßene. Begeisterung und Faszination über die erste Begegnung mit einer fremden Rasse stellen sich nicht wirklich ein, und die Besucher werden kurzerhand in einem Auffanglager direkt unterhalb ihres Schiffes zusammengepfercht und notdürftig versorgt.
20 Jahre später ist die Population des "District 9" getauften Areals auf mehr als zwei Millionen angewachsen und die katastrophalen Zustände dort und die immer aggressiver werdende Stimmung in der menschlichen Bevölkerung veranlassen die Regierung, eine Art "Endlösung" in der Alien-Frage zu forcieren. Die Verantwortung für die Umsiedlung der ungeliebten Gäste an einen unwirtlichen Ort außerhalb der Metropole wird dem privaten Konzern MNU übertragen, dessen primäres Interesse jedoch in der Nutzung der außerirdischen Waffentechnik liegt. Das Kommando über die Evakuierung erhält der unerfahrene Zivilist Wikus van der Merwe (Sharlto Copley), seines Zeichens Schwiegersohn des MNU-Vorsitzenden. Als der überforderte Wikus sich jedoch unfreiwillig mit Alien-DNA infiziert, die seinen Körper teilweise mutieren lässt, wird dies für ihn zu einem doppelten Problem. Den während Wikus alles daransetzt wieder "gesund" zu werden, wird er durch die neu gewonnene Fähigkeit mit seinem veränderten Körper die Alientechnologie nutzen zu können, gleichzeitig auch zum wertvollsten Menschen des gesamten Planeten.

"District 9" beginnt als TV-Mockumentary mit Wackelkamera und bringt uns so zügig ins Geschehen und auf den aktuellen Stand der Situation. Wir begleiten Wikus van der Merwe bei dem Einsatz, der seine große Chance darstellt und bei dem er sich zunächst als willfähriger Scherge im Dienste eines skrupellosen Konzerns zeigt, dem das weitere Schicksal der Aliens herzlich egal ist. Apropos Aliens: Die sind hier weder von Natur aus böse, noch in irgendeiner Form als niedliche oder süße Kuscheltiere gestaltet, sondern kommen ganz eigenständig als drahtiger, insektoid angehauchter Typ mit Kriegerstatur daher, können sich gerade so mit den Menschen verständigen und zeigen eine bemerkenswerte Vorliebe für Katzenfutter. Das besorgen sie sich für gewöhnlich von nigerianischen Dealern und deren Warlords, und was uns hier als das ganz normale Leben im Slum präsentiert wird, ist in der Tat ziemlich kranker Scheiß und eigentlich nur sehr bedingt mainstreamtauglich. Da wird gerülpst und geballert, dass es nur so eine Freude ist, und das alles in aberwitzigem Tempo und steter Hektik.
Dabei gehen die Macher so geschickt vor, dass es einem zunächst gar nicht auffällt, wenn dann plötzlich Schluss ist mit dem gefakten Doku-Stil und dem sich auf der Flucht befindlichen Wikus gar keine TV-Kamera des Senders mehr folgt, sondern nur noch die unsichtbare eines fiktiven Spielfilms. Der grobkörnige Look wird aber auch beibehalten, wenn sich die Handlung des Films dann langsam in etwas konventionellere Fahrwasser begibt, was genauso den realistischen Eindruck fördert wie die frischen, unverbrauchten Gesichter der Darsteller. Eine besondere Verantwortung fällt dabei natürlich Sharlto Copley zu, seines Zeichens sonst selbst als Regisseur tätig und hier im Dienste seines Kumpels Neil Blomkamp als dessen Hauptdarsteller aktiv, der seinen Wikus überzeugend als nicht immer sympathischen Geek anlegt, der schließlich an seinen Aufgaben wächst.
Beide zusammen produzierten vor ein paar Jahren den Kurzfilm "Alive in Jo'Burg", in dem bereits das Grundkonzept von dem geboren wurde, was uns nun als weiter ausgearbeiteter Kinofilm einige Freude bereitet. Und obwohl Bloomkamp sich gegen die Interpretation seines Werks als politische Fabel ein wenig sträubt, sind bei seiner Herkunft und dem gewählten Schauplatz natürlich die Bezüge und Ähnlichkeiten zu den tatsächlich existierenden Townships der Republik Südafrika (oder ganz speziell zu Soweto in Johannesburg) weder zu übersehen noch komplett von der Hand zu weisen.

Nicht zuletzt dieses Element der sozialpolitischen und gesellschaftlichen Relevanz erhebt "District 9" neben seinem originellen Ansatz ein ganzes Stück über den Durchschnitt üblicher Genrebeiträge. Auch wenn dieses Genre im letzten Drittel dann in der Form bedient wird, dass die Entwicklung der Handlung etwas ins Hintertreffen gerät zugunsten von mehr Action und einer finalen Materialschlacht, die dann sogar ansatzweise an die "Transformers" erinnert und mitunter etwas ermüdet. Dies aber wirklich nur ansatzweise, denn in der Gesamtbetrachtung erweist sich "District 9" zweifellos als eine der kleinen Perlen dieser Kinosaison, die man besser nicht versäumen sollte.

Volker Robrahn

9

guter film! sehr sehr empfehlenswert

10

Ich habe den Film auf dem FantasyFilmFest in Köln schon gesehen und war restlos begeistert. Eine echte Überraschung und endlich mal ein neuer Ansatz für den Kontakt zwischen Menschen und Aliens.
Der Film hat meiner Meinung nach alles, was ein 10-Augen-Film braucht.

5

sehr guter und gelungener ansatz, aber das letzte transformers-action-drittel macht alles kaputt. es war einfach nur ermüdent und einer der wenigen filme wo ich früher das kino verlassen wollte.(SPOILER) allein die entwicklung des hauptcharakters, war total merkwürdig, vom tapsigen recht unsympathischen bürokratie-männchen zum heruntergekommenem flüchtling zum pathetischen actionhelden, einfach nur grausam (wobei die erste version des charakters am glaubwürdigsten war. ich finde die anfangsproblematik und aufmachung des films hätte in seiner düsternis weitergeführt werden müssen und dem entsprechend zu einem schlechten ende führen müssen.
aber diese beiden nicht zusammenpassenden filmteile gingen ja mal garnicht...

10

Was für ein dreckiger Film mit mächtigen Waffen und keinerlei Respekt vor dem Standard-Hollywood-Filmchen. So soll das sein und nicht anders. War voll begeistert und es war eine Freude, als die ersten das Kino verlassen mussten, da sie die herumspritzende Gehirnmasse nicht mehr ertrugen. So ist das mit der Grausamkeit in anderen Ländern... solange man es nicht sehen muss ist alles in Ordnung.

7

Nun ja, ich verstehe nicht ganz warum der Film das eine oder andere
Mal von pseudodokumentarisch auf eine normale Erzählweise wechselt
und ich mochte den Antihelden/Hauptdarsteller nicht.

Über das Ende kann man streiten, aber der Film ist kein Muss für die
große Leinwand. Auf DVD hätte locker gereicht.

Die Seitenheiebe auf unsere tolle Menschheit haben mir allerdings sehr
gut gefallen.
Genau so würden wir auf außerirdisches Leben reagieren - leider.

4

nette idee, jedoch die realisierung hätte bei besser gestaltet werden.
ich kann der bewertung nicht zustimmen

9

Wow, ich komme grade aus dem Kino und fand den Film einfach klasse! Ich hatte ja ein bisschen befürchtet, dass er etwas zu sehr gehypt wird, aber dem ist (imo) definitv nicht so. Ein spannender, emotional mitnehmender SciFi-Actionfilm mit ein paar Seitenhieben auf die Apartheidpolitik in Südafrika, aber eben hauptsächlich ein Actionfilm der ohne allzuviele Logiklöcher auskommt und seine Actionsequenzen doch tatsächlich nicht zum Selbstzweck einsetzt. Respekt!

10

also ich kann nur sagen HAMMER !!! ich hab einfach mal gesagt ja hab eh nix besseres zu tuen heut gehen wir einfach mal in den film rein ... es hat sich total gelohnt ich find die story super und die action ist auch geil mit interessanten waffen ... also es lohnt sich auf jeden fall ... ich hoffe es kommt ein zweiter teil

6

Hallo,

ich finde den Film etwas überbewertet. Mit den positiven Punkten stimme ich zwar überein, trotzdem fehlt es dem Film an Logik. Logik sollte hierbei nicht mit Realismus verwechselt werden. Dass <<<<< SPOILER >>>>> die blöden Nigerianer nach 20 Jahren nicht merken, dass es nichts bringt die Viecher zu essen, dass die Aliens mit ihren High-Tech-Waffen bei diesen Gangs um Katzenfutter betteln müssen und, dass nur 2 von Millionen hoch entwickelter Aliens es schaffen das Schiff wieder flott zu machen (obwohl dazu ein Chemiebaukasten reicht) <<<< ENDE SPOILER >>>> passt einfach zusammen. Durch den Hauptdarsteller wirkt der Film anfangs wie eine Parodie, obwohl der Dokustil anderes suggeriert.

Wie erwähnt ist der Film kranker Scheiß... und trotz der Schwächen hat es Spaß gemacht ihn anzuschauen. Hierfür, und für die innovativen Ideen gibt es trotzdem 6 Punkte von mir.

Herausragender Sci-Fi-Film, spektakuläre Effekte trotz lächerlich geringem Budget, grandioser Hauptdarsteller, und ordentlich Tiefgang. Die finale Szene ist eine Wucht, es geschieht nicht alle Tage, daß mir bei Filmen dieses Genres Tränen kommen.

10

Woooow, der Film hat alles was man sich wünscht von einem Film. Als ich die ersten Bilder sah dachte ich gleich an Independance Day... doch hier ging es nicht um Ehre und Heldentum etc... nein hier ging es schlichtweg um den Umgang mit anders aussehenden. Traurig aber wahr, dies zeigt nur ein Spiegelbild von dem was wir Menschen sind, nämlich selber noch abartige Tiere ! Von Anfang bis ende hat der Film mich gefesselt, kann ich nur jedem Empfehlen... wer Herumfallende angeschoßene Körperteile nicht verträgt der sollte den Film eventl. meiden.

5

Hm,bin wirklich ein bisschen enttäuscht!Ich find die Story schon gut aber dennoch lässt die Handlung einige Fragen offen!Warum die Aliens gekommen sind hätte ich schon gerne gewusst.Und die Dialoge sind zum Teil auch nicht der Bringer.Wer einen wirklich guten Science-Fiction sehen will sollte sich Moon anschauen der glaube ich Ende des Jahres in die Kinos kommt.

3

Ein ganz schwacher Streifen. Aus meiner Sicht vollkommen überinterpretiert und inhaltlich ein Zusammenschnitt alter Kamellen. Nach den ersten 20 Minuten wäre der Film ja noch durchaus interessant gewesen, obwohl der reißerische Splatter-Stil schon jegliche Ernsthaftigkeit zerstört (ebenso wie die viel zitierte Sozialkritische Komponenete, welcher hier der Boden geraubt wird). Was sich nach der Ausführung der Grundprämisse anschließt ist aber lediglich ein dämliche B-Movie. Man verwurste "Die Fliege" mit einer Starship-Trooper Version von E.T. und fertig ist der Mist. (Der Film ist tatsächlich so billig, dass dieser Vergleich einem Spoiler nahe kommt)

SPOILER:
Konkret:
Die Figur seiner Ehefrau ist belanglos, der intrigante mächtige Schwiegervater ein Witz von einem Klischee und der Vodoo Kingpin ebenso wie der gewissenlose Militärvollstrecker ganz billige 0-8-15 Actionlieferanten, ohne Relevanz für eine sinnvolle Story. Selbst die zunächst vielversprechenden insektoiden Aliens werden zu billigen Abziehbildern, als die Vater-Sohn-story aus absolut fremdartigen Wesen (deren Motivation sich dem menschlichen Verständnis verschließt) ein anrühriges "Nach Hause telefoniere" Gewäsch macht.

Als Satire hätte manche Szene funktionieren können, doch der Film nimmt sich leider bier-ernst. Drei Punkte bekommt er für die gelungene CGI, den Hauptdarsteller und die ersten 20 Minuten, die zumindest etwas Potential erkennen ließen.

9

Ein sehr starker Film! Den positiven Punkten der Rezension muß ich so zustimmen.

Es gibt vielleicht ein paar Punkte, die unter den üblichen Film-Logik-Unsinn fallen, allerdings nichts, was nun wirklich grundsätzlich stören würde.

Der Hauptdarsteller ist ein angenehm unbeschriebenes Blatt und schauspielert seine Wandlung vom spießigen Schreibtischheld durchaus glaubwürdig, auch wenn das Ende etwas klischeehaft daher kommt. Auch Schwiegerpapi ist trotz weniger Szenen ein echter Firmenbösewicht. Die einzige oft erscheinende Figur, die ein völlig flacher Quoten-Rambo bleibt, ist der Chefsöldner.

Der pseudodokumentarische Stil des Films dient als erzählerischer Rahmen und versorgt den Zuschauer häppchenweise mit Hintergrundinformationen. Das paßt zum Glück auch zum Handkamera-Look der eigentlichen Handlung, die trotzdem mit Bildern aufwarten kann, die zwar wie echte Moneyshots, jedoch nicht nach Hochglanz-Blockbuster-Kino aussehen. Zum Glück.

Insgesamt eine gute Wahl, die mit dem Schauplatz Johannesburg dem realistischen Anspruch des Filmes in Punkto Thematik zugute kommt.
Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Völkerverständigung oder Militärisch-Wirtschaftlicher Komplex, dazu eine unangenehme Anspielung auf historische Ereignisse wie Konzentrationslager, Apartheid, Privatisierung des Krieges, und das alles gezeigt in teilweise schmerzhaften Bildern.
Wirklich, der Ekelfaktor ist teilweise überraschend hoch - ganz zu schweigen von den Szenen, in denen moralische Werte unangenehm skrupellos beiseite gewischt werden.

Was das Ganze nun von anderen Sci-Fi/Action Filmen abhebt, ist ganz einfach die Tatsache, daß man es hier geschafft hat, brisante, realitätsbezogene Themen mit knallharter Action zusammenzubringen, wo ambivalente Figuren eine Rolle spielen, die den Zuschauer wirklich berühren. Und Aliens! Wo gabs das zuletzt?

Ja, es bleiben am Ende einige Fragen offen - mindestens für die nächsten 3 Jahre. ;) Aber was erwartet man von einem Film, der hauptsächlich das Schicksal einiger weniger Rädchen in einem unmenschlichen(unaußerirdischen?) System spielen?

Mein einziger größerer Kritikpunkt ist, daß man es mit der Action in der letzten viertel Stunde etwas übertreibt und Herr Schreibtischtäter doch ein wenig eindimensional wirkt. Aber dafür gibt es noch ein paar unheimlich coole Bilder zu sehen.
Insgesamt ganz klar eine Empfehlung.

3

=== ENTHÄLT SPOILER ===
Total daneben gegriffen. Der Film fängt eigentlich genial an, Dokustil, Kamera und Ausstattung überzeugen. Über den naiven Wikus muss man schmunzeln, dennoch wird die Spannung gerade durch ihn gesteigert. Ahnt man doch, dass die kommende Evakuierung der Aliens mit ihm eigentlich nur schiefgehen kann. Nochmal zur Ausstattung: Hier liebe ich ja die Liebe zum Detail, wenn z.B. nicht alles sauber und geordnet ist. Die Waffen der MNU sind abgenutzt, das Personal relativ gelöst von Befehlen und Hierarchien. Und gerade der Drehort in den Slums trägt dazu bei, dass alles schmutzig und unorganisiert erscheint. Bis hierhin alles gut.

Was dann folgt, kann man eigentlich kaum fassen. Transformers feat. Enemy Mind. Hauptdarsteller infiziert sich tölpelhaft, wodurch er sich langsam in ein Alien verwandelt. Mit dem einzigen Alilen, welches ein Hirn zu haben scheint, tut er sich zusammen, um eine Chance auf Heilung zu haben. Das Alien selber möcte nach zwanzig Jahren ins Mutterschiff um nach Hause zu fliegen. In der Folge gibt es dann eine reine Splatterorgie, für die wahrscheinlich Peter Jackson verantwortlich ist. Alle Geheimnisse der Aliens bleiben um Dunkeln und die Handlungen der Protagonisten werden immer unlogischer.
Es liegt natürlich auf der Hand, dass man zu dem Grundgerüst des Kurzfilms noch was hinzudichten musste. Keine Ahnung, was ich erwartet habe, aber dass man sich aber so unoriginell, unintelligent und langweilig anstellt, hätte ich nicht gedacht. Von mir aus auch Moralpredigten über Rassentrennung und Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen - gerade weil Johannesburg als einziger brutaler und gewissenloser Mob dargestellt wird. Jedenfalls passt das alles nicht mehr zusammen und langweilt irgendwann nur noch, weil es keine Geschichte mehr gibt.

Schlimm ist nur, dass auch die Baller- und Splatterorgie - wenn man den Film auch als solches ansieht - was taugt und der Film somit nicht ganz scheiße ist.

8

ich fand den film großartig. die story hat mich in den bann gezogen und bis zur letzten minute nicht mehr losgelassen.

der film hatte alles was es braucht, und ich war überrascht von der guten action, den lachern, und der aussage des films.

warum aliens und menschen sich einfach so verstehn, und über andere dinge kann man einfach so hinweg sehen und stören keines wegs,
beim genuß des films.

warte schon auf "district 10"

2

Drömels Meinung entspricht ganz meinem Empfinden und ich muss eigentlich nichts mehr hinzufügen.

Ich weiß nur immer noch nicht, ob das eine ganz dicke Mogelpackung war oder einfach nur Unvermögen des Regisseurs. Man kann doch so eine Idee, die im Kurzfilm, im Trailer und zu Beginn des Films genialst präsentiert wird, nicht so gegen die Wand fahren?

8

Peter Jackson hat als Produzent wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden: Drastische Splattereinlagen, wo einem doch die 16er Freigabe verwundert.
Der Film selbst ist aus meiner Sicht gut gelungen und hat kaum Klischees. Die CGI-Effekte sind für das bescheidene Budget genial und gefallen durch dreckige Authenzität. Der Hauptdarsteller war ein Glücksgriff. Bitte demnächst mehr von solchen kleinen Filmen und unbekannten Regie-Genies.

4

Klasse Idee, klasse auch, so etwas eher "unhollywoodmäßig" zu verfilmen. Aber was dann im Ganzen daraus geworden ist, war eher ärgerlich. Ich hasse Wackelkameras und mich wundert immer wieder, dass anscheinend niemanden diese Wackelei verbunden mit extremer Unschärfe stört.
Spoiler:
Mutig auch, einen Hauptdarsteller über die gesamte Filmlänge derart fies und unsympathisch darzustellen (er wird gerade mal die letzten 5 min halbwegs akzeptabel).
Ich habe überhaupt nichts gegen preiswert gemacht Filme, aber Logiklöcher, Wackelkamera und letzlich die schwache Fortführung der Geschichte verdienen nicht mehr als 4 Punkte.

9

Das ist Sciencefiction so wie es ein soll, (fast)kein Technogebrabel sehr gute Story, viel Denkanstöße zu echten Gegebenheiten. Ich sage nur Zitat: "Wenn sie aus einem anderen Land kommen würden wäre es was Anderes". Die Action am Ende fand ich im Gegensatz zu anderen Meinungen nicht fehl am Platz, man fühlt gut die aufgestaute Wut vom Hauptdarsteller. Klar gibt es einige Plotholes:

############### Spoiler ###############
Warum haben die Flüssigkeit nicht zusammengesucht den 3 Monaten auf dem Schiff?
Warum hat nur ein Alien Ahnung wie alles funktioniert?
Wurden die Aliens in 20 Jahren nicht von ihren Artgenossen vermisst?
############### Ende Spoiler ###############

Aber darüber kann man hinwegsehen weil das auch nicht so wichtig ist für die Geschichte die erzählt werden sollte.
Von mir eine klare Empfehlung; Den Film sollte man sich anschauen.

7

wiedermal typische außerirdische im film. wie kann es sein, dass kreaturen die lichtjahre von dem planeten entfernt leben, westliche moralvorstellungen haben, wobei es allein auf userer erde in der hinsicht und kulturell schon riesige differenzen existieren?
wenigstens trägt das hier zum apartheid-thema bei...
der hauptdarsteller macht das im großen und ganzen gut aber die plötzliche umkehr vom rassistischen arschloch zum helden lässt eine überzeugende charakterzeichnung nicht zu und und verdirbt das erfrischend alternative bild.
ansonsten coole optik und auch was für popcornkino-fans wenn man über den unkonventionellen doku-anfang hinwegsieht. aber für mich bei weitem kein meilenstein.

5

Also sowas hab ich noch nicht erlebt!!

Das der Film nicht logisch ist...okay,
das der Film eine alte Idee anders verpackt...OKAY!,
das der Film keinen reizvollen Soundtrack bietet...auch noch okay,
Das der Film vieles versucht zu sein. eine: "Science Fiction-Drama-Dokumentationssatire"...ALLES OKAY!...
!Aber um Himmels willen! ...
...Wer hat nur diesen Grauenhaft schlechten Hauptdarsteller gecastet?!
Was dieser Typ durch den Film trottelt ist echt unpackbar!
Der macht den ganzen Film futsch! (und soweit ich weiss is das nicht einmal ein richtiger Schauspieler sondern nur irgendein Kumpel vom Regisseur...vermurtlich hätte ein Profi-Schauspieler das Budget gesprengt)
Mir ist es noch nie so deutlich aufgefallen, wie in District 9, wie wichtig ein halbwegs Professionell Darsteller in einem Film ist
Ein Schauspieler der zumindest im Ansatz in der Lage ist die ohnehin nicht tiefgründige Handlung zu tragen und die bestenfalls zweischichtige Persönlickeit glaubwürdig darzustellen.
Aber der Typ packt das nicht in einer der 112 Minuten!
Vielleicht hab ich ja den Humor nicht verstanden?...oder die Synchro im Deutschen ist einfach nur Mist! ...in jedem Fall ging mir dieser komische Kautz bis zu letzten Minute dermassen auf den Keks das ich echt kurz davor war die Kiste wegen dem auszumachen...

Und ja! Deswegen bewerte ich den ganzen Film als absoulut durchschnitlich obwohl er ja garnicht schlecht ist.
Wegen des Darstellers!
Man stelle sich bespielsweise einen Viggo Mortenson oder Eric Bana in der Rolle vor...und der Film wäre richtig gut!

Also was lerne ich daraus? Wo "Sharlto Copley" drauf steht, ist totsicher Müll drinne!

10

Freunde alternativer Modelle werden sich freuen. Die anderen dürfen sich an independence day ergötzen. Unglaublich toller Film!

2

vorweg @Filmzähne: "...das ich echt kurz davor war die Kiste wegen dem auszumachen..." Schon dreist, wenn du nicht mal mehr so tust, als würdest du die Filme im Kino anschauen... aber das ist ein anderes Thema.

zu District 9:
Der Film ist ein voller Flopp. Mal abgesehen davon, dass ständig jemand auf den Anspielungen zur Apartheid rumreitet (die tatsächlich ziemlich plump und oberflächlich sind) bietet der Film dem SciFi-Fan nichts neues. Meiner Meinung nach ist er in die Kategorie Splatter-Trasch einzuordnen. Der Film erzählt keine Geschichte, er nutzt Aliens lediglich für die nette Ausgangslage und reiht dann unmotiviert Szenen aneinander, die einfach kein stimmiges ganzes ergeben wollen. Der Mix aus Ernsthaftigkeit, oberflächlicher Sozialkritik, Splatter, Action und Heldenwandlung des Hauptcharakters ist genau so unvereinbar wie es den Anschein hat. Der Name Peter Jackson bürgt hier nicht im geringsten für Qualität.

7

Ich bin wahrscheinlich mit zu großen Erwartungen ins Kino gegangen, denn eigentlich hörten sich der Film und die Kritiken so an, als wäre es genau das Richtige für mich. Aber bei so hohen Erwartungen kann die Enttäuschung wohl nicht ausbleiben.

Die Idee und die Geschichte fand ich gut, die Umsetzung dann aber weniger. Streckenweise habe ich mich sogar richtig gehend gelangweilt. Trotzdem ein ganz netter Film mit einem gut agierenden Hauptdarsteller und einer erfrischend unverbrauchten Sichtweise auf die Aliens. Aber bloß nicht mit zu großen Erwartungen reingehen. "District 9" ist sicherlich kein Augenöffner wie der erste "Matrix"-Film, wie ich es doch vorher tatsächlich irgendwo in den Tiefen des Internets gelesen habe! Na ja, insgeheim hatte ich ja eh nicht damit gerechnet, aber die Hoffnung war da... ;-)

9

Zum Thema "typische Außerirdische":

Ich glaube, da gehst Du dem Filmemacher auf den Leim. Die Darstellung der Außerirdischen ist ja erstmal alles andere als "typisch".
Diesen chaotischen, katzenfutterabhängigen Abfallfressern ohne Ahnung von ihrer eigenen Technik nimmt man doch nicht ab, daß sie quer durchs Weltall fliegen konnten.
Die Menschen müssen sie ja bevormunden, um sie überhaupt am Leben halten zu können. Daher auch ihre abfällige Meinung über die auch noch völlig unästhetischen Aliens abseits aller E.T.-Vorstellungen.
Sie nutzen den Menschen nichts, daher sind sie auch nichts wert. DAS sind "westliche Moralvorstellungen".

Das Ding ist einfach, daß im Film nur angedeutet wird, wie die Hintergründe der Aliens aussehen. Sinngemäß wird gesagt, daß sie wohl ohne ihre Führung nicht alleine existieren können und vielleicht nur Arbeiterdrohnen sind. Was, wenn sie schon auf ihrer Heimatwelt unwillkommen waren? Politisch verfolgte, asylsuchende? Wikus' Alienkumpel könnte sowas wie einer anderen Kaste angehören, daher sein Technikverständnis. Unter Anderem haben sie ja auch keine Vorstellung von dem Begriff "Eigentum".

Das ist nun zum Einen nicht das, was man von einer Geschichte über überlegene Aliens erwartet, es bedient aber auch die Grundaussage des Films, also Fremdenhaß, etc. Darum glaube ich, sind das keine Logiklöcher, sondern beabsichtigt fehlende Informationen.

Naja und daß sich Wikus' Freund (Christopher?) Sorgen um sein Volk und sein Kind macht, ist auch alles andere als eine rein westliche Moralvorstellung - warum sollten wir ethische Werte gepachtet haben? Das interessante daran ist ja auch, daß er als Alien der einzige menschliche Charakter zu sein scheint. Man hält uns den Spiegel vor.

Eine utopische Vorstellung wird also zu einem dystopischen moralischen Dilemma und der Mensch versagt an sich selbt. Das macht unter anderem die klassische Science Fiction aus und daher finde ich, hat dieser Film durchaus verdient, etwas tiefergehender analysiert zu werden.

1

Wie kommen diese positiven Bewertungen zustande, der Film war der letzte Dreck, selten so ne Scheiße gesehen.

2

Zusammengeklaut aus vielen Filmen. Flache Story. Über die paar guten Effekte konnte man noch schmunzeln. Sozialkritik? Jaja, ist schon klar, dass ein Ghetto voller Aliens uns den Spiegel der Fremdenfeindlichkeit vorhält. Geht das eigentlich noch plumper? Als Satire wärs vielleicht noch was geworden.

5

Der Film nervt trotz sehr guter Ansätze mit einem dermaßen unerträglichen Overkill an Unlogik, daß man nur kontinuierlich mit dem Kopf schütteln kann. Ungefähr so wie Terminator 4, oder Basic, oder...

*SPOILER*

Eine Alienspezies kann zwar interstellar (!) oder gar intergalaktisch (!!!) reisen, ist unserer Zivilisation also um Jahrhunderte voraus, aber verhält sich plötzlich wie Warzenschweine?

Sie lassen sich von Nigerianern mit Katzenfutter verarschen, und geben dafür ihre hochpotenten Waffen, die nur sie selbst bedienen können?

Die Nigerianer würden gern die Waffen benutzen können, aber kommen nicht auf die Idee, ein paar Aliens anzuwerben, die sie dann bedienen?

Die Aliens sind in ihrem Rauschiff, in dem es jede erdenkliche Technologie gibt dem Hungertod nahe?

Als das Raumschiff erstmals über der Stadt erscheint, tut sich gar nix, aber wenn sie dann nach all den Jahren wieder ins Raumschiff gehen, geht alles ganz einfach?

Die Aliens können nicht auf ihren Heimatplaneten zurück, und dann plötzlich doch?

Die Regierung könnte durch Wissentransfer von den Aliens Jahrhunderte überspringen, aber läßt sie statt dessen im Slum dahinvegetieren?

Und die Aliens sind natürlich wieder dem antropomorphen Wahnvorstellungen ensprechend Menschen in schlechten Godzillakostümen?

Selten so einen verworrenen, verqueren Kram gesehen!

Ich hatte mir mehr erwartet von dem Projekt, über welchem in dicken Lettern "PRODUZENT PETER JACKSON" prangte. Regisseur Neill Blomkamp, u.a. verantwortlich für diese "Transformers"-Citroen-Werbung, konnte die Idee des Kurzfilms "Alive in Jo'burg" offenbar nicht weiterentwickeln und entschied sich zu einem Effekt- und Ballerfilm. Wackelkamera an, diverse TV-Sender-Einspielungen reinmischen und eine krude Story drumherum. Dazu ein wilder Mix aus Effekten, die er bei Peter Jacksons Effektfirma gelernt hat.

Wie einige Leute hier hätte ich nur zu gern eine Utopie, eine richtige Science-fiction-Geschichte gesehen, über die man tiefergehend reden kann. Aber ganz ehrlich, das war gar nichts. nach gutem Beginn kommt ein Bruch, der alles zunichte macht. Hätte man wenigstens den Dokumentarstil konsequent durchgehalten, wäre es vielleicht noch aus einer anderen Perspektive gelungen gewesen, aber auch hier ein Bruch und die gestellten Interviews werden zunehmend nervig und belanglos. Alles interessante Ansätze, jedoch immer mit losem Ende.
Man kann jetzt natürlich alles in den "ach so alternativen mit geringem Budget verfilmten" Quatsch hineininterpretieren, aber ich muss mir das nicht schönreden, wie einige andere hier - denn da ist nichts.

Noch ein paar Punkte:
Auffallend schlecht gemacht ist das Thema "Ausgrenzung" und "Fremdenhass", welches nicht gerade subtil behandelt wird, sondern eher mit der Holzhammermethode. Permanent wird ein Mob, bewaffnet mit Schaufeln, Macheten, etc. gezeigt. Aha, so sieht also Südafrika aus. Weiter geht die Entwicklung dieser Frage aber auch nicht.

"Eine utopische Vorstellung wird also zu einem dystopischen moralischen Dilemma und der Mensch versagt an sich selbt. Das macht unter anderem die klassische Science Fiction aus..." Aha, Dystopie gehört also zur klassischen SF. Das hätte ich gerne nochmal erklärt, vor allem im Hinblick auf das Wort Dystopie.

8

tja entweder man liebt den film, oder mann hasst ihn, da gibts wohl nix dazwischen.

hans im glück, hättest du mehr, oder wenig anspruch haben wollen in diesem film?

9

Also, die oft unglaubwürdigen, eindimensionalen überzogenen Protagonisten gehören, finde ich auch etwas zum Stil der Geschichte die der Film erzählt, in der die Menschheit nicht sehr gut wegkommt. Außerdem - Star Treck Fans wissen: Wo man selbst einen Logik Fehler zu sehen meint, sehen andere oft keinen sondern haben manchmal sogar sinnvolle Erklärungen.

Uns hat der Film sehr gut gefallen, absolut ein Highlight der Saison und Topfilm des Genres

8

Trotz einiger logischer Patzer im Drehbuch ein extrem kurzweiliges schmutziges SciFi-Vergnügen. Erste Sahne !

2

Ja Mein name sagt alles, selten sone scheiße gesehen richtig schlechte handlung, richtig schlecht ausgeführt. Großer Mist !

6

Der Film ist im Wesentlichen eine Sequenz von Computerspiel Zwischenschnitten - desöfteren wartet man fast darauf endlich Kontrolle über den Joystick zu bekommen.
Auch von der Tiefe und Gestaltung der Story her, ja sogar der Gestaltung des Hauptprotagonisten her insgesamt ganz klar Telespielterritorium (in gewisser Weise ist der Film ja ohnehin ein Ersatz für Peter Jackson's entfallenem "Halo" Film).
Jackson hat halt irgendwie den Nimbus des hochfinanzierten Amateur-Idealisten, den er als Produzent auch diesem Film mitgibt: Eine Marketingstrategie durch die einige Mängel des Films scheinbar überdeckt werden.
Klar kann einem das wenig emotionsgeladene gesplättere auf den Keks gehen - immerhin ist das Szenario trotz der Storyanleihen bei "Die Fliege" und "E.T." noch ungewöhnlich genug, und die Special Effects sind halt mal ungewöhnlich dreckig.
Insgesamt muss man denn den Film dann aber doch nicht gesehen haben, dafür hat die Story mit ihren inhärenten Fragestellungen dann doch zu wenig Resonanz mit unserer eigenen Welt - für mich ein zentrales qualitätsmerkmal von "gutem Science Fiction".

10

Sehr interessant wie die Meinungen hier doch auseinandergehen, noch interessanter die Begründungen wie z.B.
"Wie kommen diese positiven Bewertungen zustande, der Film war der letzte Dreck, selten so ne Scheiße gesehen"

Hüstel..ich erspare mir an dieser Stelle jetzt den All Star Classicer: Über Geschmack streitet man nicht.
In Deutschland schafft es schliesslich auch Schnappi und Dieter Bohlen auf eins!

Meine Hochachtung für diesen sehr sehr empfehlenswerten Überraschungshit 2009.

Der geniale Kamera- Erzählstil ist zu keinem Zeitpunkt störend und gibt dem Streifen eine Tiefe wie in noch keinem Firm vorher gesehen. Die Story reisst einen förmlich von der ersten Minute mit, alle Schauspieler leisten grossartiges und die vielschichtige Handlung begeistert.

Was da auf die Leinwand gezaubert wurde, ist ganz ganz grosses Kino!!! Mutig, ja schon fast künstlerisch angehaucht, dicht und schmutzig, kommt nicht eine Sekunde langeweile auf.

Ein SciFi Hit der mal nicht in New York spielt, der abseits vom Popcornkino potential zum Kultfilm hat.

Unbedingt ins Kino gehen so lange er noch läuft!!!
Freut Euch auf das Highlight 2009!!!

9

Genialer Low Budget Film, ein echter Erwachsenen Film mit sehr viel Real Life Bezug und Sozialkritik. Dazu reichlich Action.

Zwar fehlt es manchmal an Logik..wie kommen die bei MNU einfach so rein und wieder raus und wie flieht er so einfach aus der MNU ???
Na ja, betrachte den Film mit 30 Millionen Dollar Produktionskosten als Low Budget B Movie....einer der besten Filme des Jahres.
Kein übliches Hollywood Gedöns. Highlight des Kinojahres 2009

Moin oh oh oh

SPOILER*

Eine Alienspezies kann zwar interstellar (!) oder gar intergalaktisch (!!!) reisen, ist unserer Zivilisation also um Jahrhunderte voraus, aber verhält sich plötzlich wie Warzenschweine?

~Im Film wird gesagt das es wahrscheinlich eine Arbeiterkaste ist - eine Art bessere Drohnen- die scheinbar ihrer Führung beraubt wurde, scheinbar durch einen Unfall weshalb das Schiff auch strandete. ~

Sie lassen sich von Nigerianern mit Katzenfutter verarschen, und geben dafür ihre hochpotenten Waffen, die nur sie selbst bedienen können?

~Wieso nicht? Das Katzenfutter scheint eine Art Droge zu sein, die Aliens sind Arbeiter, können also mit den Waffen kaum etwas anfangen. Also tauschen sie sie ein, die Nigerianer werden die Waffen mit Sicherheit verkaufen können - zu Forschungszwecken.~

Die Nigerianer würden gern die Waffen benutzen können, aber kommen nicht auf die Idee, ein paar Aliens anzuwerben, die sie dann bedienen?

~Nun, die Alien scheinen nicht sehr kooperativ zu sein den Menschen gegenüber. Das wird doch nun mehr als Klar im Film...~

Die Aliens sind in ihrem Rauschiff, in dem es jede erdenkliche Technologie gibt dem Hungertod nahe?

~Wie gesagt, sie wurden ihrer Führung beraubt, das Schiff wahrscheinlich schwer beschädigt, scheinbar können die meisten nicht mit der Technick umgehen~

Als das Raumschiff erstmals über der Stadt erscheint, tut sich gar nix, aber wenn sie dann nach all den Jahren wieder ins Raumschiff gehen, geht alles ganz einfach?

~Robotik. Eventuell hat sich das Schiff in all den Jahren selber repariert. Eventuell hat auch nur ein Anfüher gefehlt der das Schiff bedient. Eventuell war Christopher der einzige (bzw sein Sohn hat ja auch mehr auf dem Kasten) der dies kann und vielleicht war er anfangs noch ein Kind mit einem genetischen Gedächtnis. Das Sci-Fi Genre bietet genung Möglichkeiten die schonmal gesehen wurden um sowas zu erklären. Wieso muss man alles immer ganz vorkauen?~

Die Aliens können nicht auf ihren Heimatplaneten zurück, und dann plötzlich doch?

~Siehe oben~

Die Regierung könnte durch Wissentransfer von den Aliens Jahrhunderte überspringen, aber läßt sie statt dessen im Slum dahinvegetieren?

~Auch schon oben erklärt. Das waren zum Großteil nur Arbeiter ohne Technisches Verständiss. Deswegen waren die Menschen ja so gefrustet, weil sie keinen Nutzen aus den Alien ziehen konnten. Sie haben sich seziert, ihre Technologie zerlegt, ohne Erfolg
~
Und die Aliens sind natürlich wieder dem antropomorphen Wahnvorstellungen ensprechend Menschen in schlechten Godzillakostümen?

~Die Alins fand ich unglaublich gut dargestellt. Außerdem waren das keine Menschen in Kostümen sondern CGI Aliens. Das du das nicht bemerkt hast spricht für die Qualität, nicht dagegen.~

Selten so einen verworrenen, verqueren Kram gesehen!

Eventuell nächstes Mal aufpassen oder sich mal selber Gedanken machen... Oder in Transformers gehen, da ist die Action Geiler!!!

8

Schon witzig, wie hier mancher die menschliche Denkweise als Begründung von Logiklöchern heranzieht...

Beispiel:
Die Aliens haben überlegene Waffen und sind zu doof, sie anzuwenden.

Derjenige, der das als Kritikpunkt am Film anführt, sollte mal sein Ethikgefühl übrdenken. Vielleicht sind die Aliens nicht so gewaltbereit wie die Menschen und scheuen den Waffeneinsatz?
Gandhi lässt grüßen...

9

"Aha, Dystopie gehört also zur klassischen SF. Das hätte ich gerne nochmal erklärt, vor allem im Hinblick auf das Wort Dystopie."

Schonmal was von Morlocken und Eloi gehört? Kommen in so einem Klassiker der SF vor. Das BUCH(obacht! BUCH!) StarshipTroopers ist auch so ein Vertreter und übrigens einer der Klassiker der SF schlechthin.
Achja von "Brave new World" "1984" und "Blade Runner" ganz zu schweigen!

Nach meinem Verständnis gehts bei einer Dystopie um eine Entwicklung zum Negativen, da passen die obigen Vertreter mehr als gut rein.

Bei _guter_ SF wird eigentlich immer ein kontroverses Thema in die Zukunft/ ein Paralleluniversum verfrachtet und dort durchgekaut.

Asmiov gibt bspw. in Nightfall nicht gerade subtil seine Ansichten über Religionen zum besten. Asimovs Roboter sind hauptsächlich als ErsatzMinderheit anzusehen, da es in den 50ern wahrscheinlich etwas blöd gewesen wäre die Rassentrennung/ Soziale Ausgrenzung / Sklaverei /Lobotomie usw. usw. offen anzusprechen.

In Fosters denkenden Wäldern gibts über Umwege dermaßen was mit der Ökokeule, dagegen sieht jede Peta-Kampange wie eine lockere Fingerübung aus.

.....

So und District 9 ist einer der besten SF-Streifen die ich bisher sehen durfte.

10

Eine Offenbarung! Unglaublicher Film!! Großartig und eine wunderbare Klarstellung im Hinblick auf diesen unsäglichen Schmarrn namens Independance Day!!!

10

Nun ja,... ein wahrlich polarisierender Film wie man an den persönlichen Kritiken merkt.
Es ist nun schon eine weile her, dass ich den Film District 9 das erste mal gesehen habe, aber er ist einer der wenigen Science-Fiction-Filme der letzten Jahre, der mir (zu recht!) im Gedächtnis geblieben ist und ich hoffe auf District 10.
Allein der Umstand, dass der Hauptprotagonist ein Mensch ist den man schon aus Langeweile nicht Freund nennen will und der sich im Laufe des Streifens doch noch zum symphatischen Typen entwickelt macht den Film sehenswert. Aus den Shrimps genannten Aliens, welche man anfänglich mit Ungeziefer gleichsetzt, werden durch die Interaktion mit Wikus denkende, fühlende Wesen, denen man die Verzweiflung des gestrandet-seins anmerkt und auch für sie kann man nicht anders, als mitzufühlen und zu hoffen, dass ihr rostiges Mutterschiff wieder in Gang kommt.
Dafür, dass Neill Blomberg die Genehmigung zum Dreh des Halo-Streifens aufgrund mangelnder Erfahrung entzogen wurde, hat er mit District 9 gezeigt, dass er dafür auch zu schade gewesen wäre weill er einfach mehr draufhat als eine bestehende Geschichte zu verfilmen!

5

Eine Alienspezies kann zwar interstellar (!) oder gar intergalaktisch (!!!) reisen, ist unserer Zivilisation also um Jahrhunderte voraus, aber verhält sich plötzlich wie Warzenschweine?
~Im Film wird gesagt das es wahrscheinlich eine Arbeiterkaste ist - eine Art bessere Drohnen- die scheinbar ihrer Führung beraubt wurde, scheinbar durch einen Unfall weshalb das Schiff auch strandete. ~
-> Drohnen? Arbeiterkaste? Bei einer Zivilisation, die unserer um Jahrhunderte voraus ist?
Schon mal was von Robotik gehört?
Was machen die im Raumschiff - Kleider nähen? Kuchen backen?
Was sollen biologische Drohnen für Arbeiten ausführen, wenn ihnen ihre robotischen Gegenüber längst in allen Fähigkeiten voraus sind?
Warum soll sich die totale Wissensgesellschaft, die im Vergleich zu uns Götter sind verhalten wie Warzenschweine?
Also: Grunzen, Fressen, im Dreck wühlen?
Kommt man mit einer derartigen biologischen Ausrüstung durch den interstellaren Raum?

Sie lassen sich von Nigerianern mit Katzenfutter verarschen, und geben dafür ihre hochpotenten Waffen, die nur sie selbst bedienen können?
~Wieso nicht? Das Katzenfutter scheint eine Art Droge zu sein, die Aliens sind Arbeiter, können also mit den Waffen kaum etwas anfangen. Also tauschen sie sie ein, die Nigerianer werden die Waffen mit Sicherheit verkaufen können - zu Forschungszwecken.~
-> Wieso nicht? Wieso nicht? Weil sie sich alle Katzen und Nigerianer selber schießen können, darum.
Was ist denn das für eine Frage?
Wenn wir in ein paar Jahrhunderten auf anderen Planeten landen, würden wir auch nicht unsere holographischen Quantenphaser bei Hoppelgnomen gegen leckeren Nektar eintauschen, oder?
Alles zusammenschießen und zugreifen, wie alle Invasoren jemals und überall!

Die Nigerianer würden gern die Waffen benutzen können, aber kommen nicht auf die Idee, ein paar Aliens anzuwerben, die sie dann bedienen?
~Nun, die Alien scheinen nicht sehr kooperativ zu sein den Menschen gegenüber. Das wird doch nun mehr als Klar im Film...~
-> Nicht kooperativ? Häh? Welchen Film hast Du eigentlich gesehen?
Man kann doch mit ihnen Geschäfte machen, wieso also nur Drogenhandel, aber keine Hitjobs? Totaler Blödsinn!

Die Aliens sind in ihrem Rauschiff, in dem es jede erdenkliche Technologie gibt dem Hungertod nahe?
~Wie gesagt, sie wurden ihrer Führung beraubt, das Schiff wahrscheinlich schwer beschädigt, scheinbar können die meisten nicht mit der Technick umgehen~
-> Die müssten längst alle erdenklichen Tausendfach-Back-Up-Systeme haben, Neuroimplants, Hilfsroboter, Nahrungsmittelmaterialisierer, Unsterblichkeitskuren, eine gigantische Datenbank mit dem gesamten Wissen der Rasse in der Größe eines Schlüsselanhängers, die müssen sich mit automatisierten Genbaukästen ihre eigenen Bioroboterrasse im Handumdrehen klonen lassen können. Wir haben heutzutage Haustierklonen, Biohacker schaffen im Wohnzimmer neue Bakterien, wir lassen Organe wachsen und haben das Genom decodiert, aber auch nur zum Mars zu fliegen wird seit 50 Jahren aufgeschoben. Und da kommen welche ein paar tausend Lichtjahre durch's All geflogen und benehmen sich wie Warzenschweine. Das ist das unglaubwürdigste, was ich je in einem SciFi-Film gesehen habe.

Als das Raumschiff erstmals über der Stadt erscheint, tut sich gar nix, aber wenn sie dann nach all den Jahren wieder ins Raumschiff gehen, geht alles ganz einfach?
~Robotik. Eventuell hat sich das Schiff in all den Jahren selber repariert. Eventuell hat auch nur ein Anfüher gefehlt der das Schiff bedient. Eventuell war Christopher der einzige (bzw sein Sohn hat ja auch mehr auf dem Kasten) der dies kann und vielleicht war er anfangs noch ein Kind mit einem genetischen Gedächtnis. Das Sci-Fi Genre bietet geung Möglichkeiten die schonmal gesehen wurden um sowas zu erklären. Wieso muss man alles immer ganz vorkauen?~
-> Aha, auf einmal gibt es doch Roboter, als Deus ex Machina, wo sind denn die Roboter bei all den anderen Unglaubwürdigkeiten? Ein Schiff, das einen Anführer braucht ist 19. Jahrhundert, nicht 24. Jahrhundert. Das Schiff fällt die ganze Zeit mehr und mehr auseinander. Wo ist eine einzige plausible Erklärung?

Die Aliens können nicht auf ihren Heimatplaneten zurück, und dann plötzlich doch?
~Siehe oben~
-> Siehe oben

Die Regierung könnte durch Wissentransfer von den Aliens Jahrhunderte überspringen, aber läßt sie statt dessen im Slum dahinvegetieren?
~Auch schon oben erklärt. Das waren zum Großteil nur Arbeiter ohne Technisches Verständiss. Deswegen waren die Menschen ja so gefrustet, weil sie keinen Nutzen aus den Alien ziehen konnten. Sie haben sich seziert, ihre Technologie zerlegt, ohne Erfolg
~
-> Ohne Erfolg? Soll das ein Witz sein? Man muss das Zeug doch nur unter's Rasterelektronenmikroskop legen. Warum sollte man deren Technik und Biologie nicht genauso analysieren können wie jede andere Technik und Biologie? Wieso sollte es dabei keine bahnbrechenden Erfolge geben? Gibt es irgendein Beispiel dafür, wann so etwas je aufgetreten ist? Wenn wir auf dem Mars extraterristrische Bakterien finden sollten, wären wir dann unfähig, sie zu analysieren und würden aufgeben? Ist das plausibel? Wenn in Roswell ein UFO abgestürzt wäre, hätten es die Amis dann nicht geschafft, daraus anwendbare Waffen zu bauen? Wieviel Unsinn muss man einem Film verzeihen, bevor man rausgeht?

Und die Aliens sind natürlich wieder dem antropomorphen Wahnvorstellungen ensprechend Menschen in schlechten Godzillakostümen?
~Die Alins fand ich unglaublich gut dargestellt. Außerdem waren das keine Menschen in Kostümen sondern CGI Aliens. Das du das nicht bemerkt hast spricht für die Qualität, nicht dagegen.~
-> Ich wiederhole: Die Aliens sind antropomorph. Lern lesen! Sie haben zwei Beine, zwei Arme, einen Hals, einen Kopf, zwei Augen, sie haben Pupillen, sie laufen, sie sind ungefähr so groß wie wir, haben eine akustische Sprache, sie sprechen mit dem Mund, sie haben Finger, sie haben Gefühle, sie haben Süchte - was fehlt denn bitteschön? Ich kann gar nicht glauben, daß Du ernsthaft meinst, ich hätte die Dreharbeiten gemeint - oh Gott! Es sind "Menschen in Godzillakostümen", weil das vor 60 Jahren die einzige Möglichkeit war, Außeridische darzustellen. Sich nach der Überwindung dieser technischen Grenzen immer noch an diese kulturellen Beschränkungen zu halten und Außerirdische weiter schematisch antropomorph zu zeigen, wenn man sie längst am Computer entwirft ist einfach armselig. Glaubwürdige Aliens wären farbiger Nebel, Insektenschwärme oder riesige Tentakelhaufen.

Selten so einen verworrenen, verqueren Kram gesehen!
~Eventuell nächstes Mal aufpassen oder sich mal selber Gedanken machen... Oder in Transformers gehen, da ist die Action Geiler!!!
-> Eventuell das nächste Mal vor dem Ablassen von arrogantem, paternalistischem Gequatsche halbwegs haltbare Argumente zurechtlegen!

3

Ich fand den "Dokumentarstil" des Filmes ganz, ganz fürchterlich.
Man wird überhaupt gar nicht in die Geschichte "eingesogen". Das erwarte ich aber von einem Film!

Die sogenannte Sozialkritik, die Kritik an Menschenverbrechen, Ghettoisierung, Konzentrationslagern finde ich absolut lächerlich, weil sie so naiv und stumpf rüberkommt, daß es peinlich ist. Solche Banalitäten kann ich mir sparen. Die kann ich auch aus einer RTL2 Geschichtsstunde ziehen.

Ganz schlimm am Film auch: Der Hauptdarsteller kommentiert wirklich JEDE Bewegung, jeden Satz, einfach alles. Und das mit einem ungehäuer nervigen Tonfall. Grausam!

10

Super Film ,

9

Ja der Film war sehr gut! Die Moral schwingt im Subtext mit, witzig ist er auch noch alles in allem sehr zu empfehlen auch für "Sci-fi hater" geeignet!

4

im kino gesehen und geld verschwendet. hauptdarsteller top, story mega flop. langeweile ohne ende und was soll das gewackel mit der cam, das waren die 90er. ein schlechter und langweiliger abklatsch des kult-filmes "die fliege", der vor über 20jahren gemacht wurde und auch 20 mal besser war.

3

Also ich verstehe nicht, warum sich alle vor Lob überschlagen.
Ich fand die Story selten doof. Mag auch daran liegen das ich etwas gänzlich anderes erwartet habe.

Zeitweilig war echt mit der Langeweile zu kämpfen. War echt verschwendete Zeit !!!

9

Genialer Film, habe mich köstlich unterhalten. Unkonventioneller Plot, spannende Umsetzung und die ironische Verwurstung vieler SciFi-Vorbilder von der Brundlefly bis Emmerichs Independance Day fand ich sehr gelungen. Allerdings ist dies auch mal wieder ein Beispiel dafür, wie man durch eine nahezu groteske deutsche Synchro einen Film fast ruinieren kann. Die Synchronisation des Hauptdarstellers hatte Nervfaktor 10. Wie es anders geht, zeigt die Synchronstimme des deutschen Trailers - warum man dies nicht beibehalten hat und statt dessen auf diesen Logorrhoekranken gesetzt hat, ist mir ein Rätsel.

2

hat für mich nicht funktioniert, gehe voll mit drömels meinung mit. ist irgendwie zu sehr auf sci-fi nerds zugeschnitten! die hohen bewertungen vielleicht wegen peter jackson?

ich fand den abartig schlecht! die 2 augen sollen nur objektiv sein...

1

Der Streifen sollte unter dem Genre Komödie laufen. Im Vergleich dazu fand ich ALF oder sogar Ion Tichy deutlich besse:)
OK, das war übertrieben. Trotzdem, reine Zeitverschwendung.

Sich diesen Scheiß bis zum Ende anzuschauen war schon Zeitverschwendung genug, auch noch ins Detail zu gehen wäre der Ehre zuviel.

10

Das war einfach mal ein geiler Film.
Wie Mars Attacks: Schräg, unkonventionell und kurzweilig.
"Hollywood leck mich am A.., wir machen jetzt mal was eigenes"
Ein guter Film ist nicht ein Film, den alle geil finden und genausoschnell wieder vergessen haben, sondern einer, der einen ein wenig fordert.
Das ist ein Film, den man immer wieder sehen kann.
Und die Fülle der Beiträge hier zeigt ja auch, wie gut er wirkt.
Hut ab und mehr davon!!

9

Toller Film!

Keine Stars aus Hollywood, dafür eine frische Alien-Story mit ganz vielen interessanten Ideen.

Hat mich etwas an "Starship Troopers" erinnert, den ich auch mag.

9

@oh oh oh:
"Eine Alienspezies kann zwar interstellar (!) oder gar intergalaktisch (!!!) reisen, ist unserer Zivilisation also um Jahrhunderte voraus, aber verhält sich plötzlich wie Warzenschweine?"

Meine Erklärung dafür: die Shrimps waren auf ihrem Heimatplaneten genauso unerwünscht wie im District 9 und wurden deshalb (von einer anderen Rasse oder so) zwangs-umgesiedelt, und zwar seeehhhr weit weg.
Das Raumschiff war programmiert, die Viecher zur Erde zu bringen und Schluß.

Was sagst du dazu?

9

@oh oh oh:

Du rechtfertigst, wie andere auch, Deine schlechte Kritik am Film mit Logiklöchern. Allerdings sind Deine Kritikpunkte keine Logiklöcher, sondern Du erklärst Dir Dinge im Film selbst, und wie Du sie gerne gelöst hättest, ohne Dich auf das zu beschränken, was der Film nun mal hergibt.

Deine Kritikpunkte sind genauso sinnlos wie die Rechtfertigungsversuche, sie zu widerlegen. Du musst Dich gezwungenermaßen darauf einlassen, wenn Du irgendeinen Film siehst, Dich den Annahmen des Films zu unterwerfen. Und hier werden genug plausible Antwortmöglichkeiten durch den Film selbst (z.B. die Wissenschaftler in den Doku-Stil Szenen) schon angedeutet, aber eben keine endgültigen Antworten gegeben - was ich weitaus interessanter und glaubhafter finde.

Nicht, daß Deine Gedankengänge falsch wären, aber sie sind im Kontext des Films bedeutungslos und es böten sich auch immer Möglichkeiten an, Deine Wunschvorstellungen an den Hintergrund (das Drehbuch) wieder zu widerlegen.

Mal davon abgesehen scheinst Du nicht ganz zu wissen, was man alles unter Robotik versteht und total darauf abzuheben, was eine fortgeschrittene Gesellschaft denn alles können muß.
Ich halte uns für sehr fortgeschritten, und was hat unsere moderne Gesellschaft alles schönes produziert? Eben Apartheit und Fremdenhaß. Da hast Du einen Punkt, warum dieser Film über das SciFi Genre hinaus interessant ist; indem er uns den Spiegel vorhält.
Oh und was glaubst Du, welche Spezies bei uns auf der Erde schon seit millionenn von Jahren eine der erfolgreichsten ist? Eine mit Kastenwesen und hirnlosen Arbeitern, die trotzdem technologische Meisterleistungen vollbringt.
Gar nicht mal so dumm der Film, oder?

Was für ein kranker B-Movie Mist! Hätt ich den Dreck im Kino gesehen, wär ich vorzeitig gegangen! Reinste Zeitverschwendung! Pfui!

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