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Dinosaurier

Dinosaurier
animations-abenteuer , usa 2000
original
dinosaur
regie
eric leighton, ralph zondag
drehbuch
walon green, thomm enriquez
cast
julianna margulies,
ossie davis,
d. b. sweeney,
joan plowright, u.a.
spielzeit
82 Minuten
kinostart
16. November 2000
homepage
bewertung

8 von 10 Augen

Sprechende Dinosaurier? Schon die Ankündigung des großen Disneyfilms für das Jahr 2000 rief bei vielen eine gehörige Portion Skepsis hervor. Die Urviecher sind dem Publikum in den letzten Jahren oft genug und mit viel Erfolg vorgesetzt worden, neben den beiden „Jurassic Park“-Filmen gab es beispielsweise auch noch eine sehr aufwendige BBC-Fernsehproduktion, deren Computeranimationen durchaus Kinoqualität aufweisen konnten. Vielleicht liegt es also an einer gewissen „Dinomüdigkeit“, daß „Dinosaurier“ in den USA bei Publikum und Kritik nur mäßigen Anklang fand und, gemessen an sonstigen Disney-Produktionen, ein eher durchschnittliches Einspielergebnis erreichte. Das ist schade und auch ein wenig ungerecht, denn bei Disney hat man sich nicht nur wieder einmal sehr viel Mühe gegeben, sondern auch ein in vielerlei Hinsicht beeindruckendes Werk geschaffen.

Zugegeben, die Handlung des Films ist eigentlich gar keine, sondern eher eine gefällige Nummernrevue. Ein Dinosaurier-Ei gelangt in der großartigen Eröffnungssequenz nach einer langen Odyssee irgendwie auf eine Insel, auf der gar keine Dinosaurier leben.

Das geschlüpfte Dinosaurier-Baby wird von einer Familie urzeitlicher Affen aufgezogen, bekommt von dieser den Namen „Aladar“ verpaßt und entwickelt sich zu einem gutmütigen, wenn auch etwas übergroßen Spielkameraden der Inselbewohner. Diese Idylle findet jedoch ein plötzliches Ende als ein Meteoritenhagel die Insel zerstört. Aladar kann sich und seine Wahlfamilie mit Mühe retten, und man macht sich auf, die weite Welt zu erkunden. Schon bald stoßen die Wanderer auf eine gewaltige Herde verschiedenster Dinosaurierarten („Guck mal, ganz viele Aladars!“), die sich alle gemeinsam auf einem langen Marsch durch ödes Wüstenland befinden, mit dem Ziel, ihren grünen Nistplatz und rettendes Wasser zu erreichen. Aladar beginnt sich um die Schwachen der Herde zu kümmern und wirft ein Auge auf die Schwester des rücksichtslosen und brutalen Anführers Kron. Schon bald kommt es zum offenen Streit um die Führung der Herde ...

Die Optik von „Dinosaurier“ ist atemberaubend. Die Animation der Figuren ist nahezu perfekt und übertrifft „Jurassic Park“ oder „Godzilla“ klar. Und während die Hauptattraktionen dort immer nur einige Minuten lang am Stück zu sehen sind, zeigt Disney uns gleich zu Beginn hunderte Dinosaurier in einer rasanten Kamerafahrt über Täler, Gebirge und Seen, nur um das Ganze dann noch einmal mit dem Aufmarsch der großen Saurierherde zu steigern. Dabei wirken die Figuren nicht nur aus der Ferne beeindruckend, sondern vor allem bei den Nahaufnahmen und der Interaktion untereinander. Nie zuvor hat man im Kino derart realistische Computeraufnahmen gesehen, wie beispielsweise bei den Gesichtern und vor allem den Augen der Affenfamilie. Man muß schon ein sehr abgebrühter Kinogänger sein, um sich der Meinung einiger Kritiker anzuschließen, die da behaupten: „Tolle Animation, aber nach 10 Minuten wird’s langweilig und den Rest kann man sich schenken“.

Das Problem des Films liegt woanders: Nach den ersten Minuten wird die um ultrarealistische Darstellung bemühte Atmosphäre gebrochen, als die Affen zu sprechen beginnen. Hier wird aus einer Dokumentation ganz offensichtlich ein Unterhaltungsfilm für Kinder und damit verlieren viele ältere Besucher schlagartig das Interesse.

Andererseits ist „Dinosaurier“ trotz seiner fragwürdigen Freigabe ab 6 Jahren eben nicht unbedingt ein Kinderfilm. Die vor Schwäche und Durst verendenden Tiere und der teils ziemlich brutale „Kampf ums Dasein“ machen ihn zu einem eher untypischen, aber dafür eben um mehr Realismus bemühten Disney-Film. Das „Gesetz des Stärkeren“ wird hier recht deutlich und hart geschildert. Das Dilemma von „Dinosaurier“ ist also, daß er einerseits durch die sprechenden Saurier als „zu kindisch“ eingestuft wird, den Kindern aber aufgrund der Gewalttätigkeit und Brutalität viel zu „erwachsen“ und realistisch vorkommt. Nur ist das Verfehlen der klaren Zielgruppe zwar ein Problem an der Kinokasse, aber kein Qualitätsmerkmal.

Das Einzige was man dem Film wirklich vorwerfen kann, ist die fehlende Charaktertiefe, die einem z.B. die Figuren in „Toy Story 2“ so sehr ans Herz wachsen ließ und die doch recht einfallslose Rahmenhandlung. In allen anderen Punkten kann „Dinosaurier“ jedoch überzeugen und muß als ein von Publikum und Kritik unterschätztes Werk angesehen werden.

Volker Robrahn

10

hy leute ich habe Dinos erst ennen gelernt ich finds toll aber schade das es sehr selten dinosaurier filme gib nur eins

welchen film meint ihr entfehlt mir mall einen guten dokoment film danke ^^

PS: ich bin auch erst 11!! jahre alt ^^

PS2:dank an alle lesser

9

Ich finde den Film einfach Super

10

total cooler Film.Wünsche ich mir zum 11. Geburtstag!!!

7

Recht unterhaltsam,ganz nett anzusehen,mehr aber auch nicht

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