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Die Vorahnung

Die Vorahnung
mystery-thriller , usa 2007
original
premonition
regie
mennan yapo
drehbuch
bill kelly
cast
sandra bullock,
julian mcmahon,
shyann mcclure,
nia long, u.a.
spielzeit
94 Minuten
kinostart
11. Oktober 2007
homepage
http://www.dievorahnung.kinowelt.de

Linda Hanson (Sandra Bullock) hat einen tollen Mann und zwei zauberhafte Kinder. Doch als die Hausfrau und Mutter an diesem Donnerstagmorgen erwacht, beginnt für sie eine unglaubliche und schreckliche Woche. Nachdem sie die beiden Kinder zur Schule gebracht hat, klingelt es an der Tür und ein Polizist überbringt ihr die traurige Nachricht vom Unfalltod ihres Mannes Jim (Julian McMahon). Nach einem Tag voller Tränen und Leid erwacht Linda am nächsten Morgen - neben ihrem höchst lebendigen Ehemann. Zuerst völlig verwirrt wird ihr bald klar, dass sie jetzt am Montag aufgewacht ist, also drei Tage vor dem angeblichen Unglück, welches sie nun nur noch für einen bösen Alptraum hält. Doch der geht weiter als sich der dann folgende Tag als Samstag entpuppt, der Tag an dem Jim beerdigt wird und ihre älteste Tochter plötzlich von schrecklichen Schnittwunden im Gesicht entstellt ist, die sich Linda nicht erklären kann. Langsam wird ihr aber klar, dass sie offensichtlich in der Zeit umher springt und eine komplette Woche in wild durcheinander gebrachter Reihenfolge erlebt. Verzweifelt sucht sie nach einem Weg mit ihrem Wissen zu verhindern, dass Jim tatsächlich am Mittwoch ums Leben kommt.

Die Chronistenpflicht würde es normalerweise gebieten, auch über diesen eigentlich sehr durchschnittlichen Film ein bis zwei Absätze zu füllen, in denen man auf die üblichen Punkte eingeht. Zum Beispiel, dass wir es mit einem grundsoliden Mystery-Thriller zu tun haben, der völlig auf Sandra Bullock zugeschnitten ist und in dem sie - nach einigen künstlerischen und kommerziellen Flops - auch wieder zu überzeugen weiß. Man könnte zudem feststellen, dass der deutsche Regisseur Mennan Yapo einen handwerklich sauberen Film vorlegt, der allerdings wenig eigenen Stil erkennen lässt und bei weitem nicht an die Dichte seines Vorgängers "Lautlos" heran reicht.
Und man könnte zusammenfassen, dass "Die Vorahnung" recht kurzweilige Unterhaltung bietet, wenn man, wie üblich, über das eine oder andere Logikloch hinweg sieht. Doch genau da sind wir beim Problem, denn was man dem Publikum hier vorsetzt geht leider ein ganzes Stück über das gewohnte Maß an künstlerischer Freiheit hinaus, die man einfach so zu schlucken bereit sein sollte. Und weil das so ist und weil es ja nie zu spät sein sollte auch mal "Stop!" zu rufen, wird nun an diesem Film ein Exempel statuiert und die Mogelpackung einfach mal seziert und auseinander genommen.

Dafür ist es zwangsläufig nötig, ungewohnt genau ins Detail der Handlung zu gehen, und wer sich die Spannung erhalten (oder einfach nur selbst auf Entdeckungsreise gehen möchte), dem sei hiermit ein fettes "SPOILER!"-Zeichen vorgesetzt, auch wenn in dieser Besprechung auf das Ende des Films gar nicht weiter eingegangen werden soll. Denn wir beschäftigen uns jetzt mit dem, was man uns in der Mitte und vor allem am Anfang so weiß machen will.
Also: Am Samstag sieht Linda zum ersten Mal das entstellte Gesicht Ihrer Tochter und hat keine Ahnung, woher diese Wunden kommen. In der nächsten Sequenz wacht sie am vorherigen Dienstag auf und erlebt dann, wie diese Schnittwunden am Dienstagabend bei einem Sturz in die Glasscheibe entstanden sind. Als nächstes erwacht Linda dann am Freitag, auch hier hat ihre Tochter - logischerweise - die entsprechenden Wunden. Doch wann beginnt der Film? Er beginnt am Donnerstagmorgen und auch hier hätten die bereits am Dienstag entstandenen Verletzungen also vorhanden sein müssen. Das sind sie aber erstaunlicherweise nicht.
Nun gut, ein kleiner bis mittelgroßer Fehler vielleicht, der den Verantwortlichen entgangen ist und der auch nur pedantischen Nerds unter den Zuschauern auffallen und stören dürfte. Wenn es denn so wäre. Nah liegt jedoch ein ganz anderer Schluss, nämlich der, dass den Machern diese Ungereimtheit durchaus bewusst ist und sie auch genauso bewusst inszeniert wurde. Denn hätte man sich an den korrekten Handlungsverlauf gehalten, wären die dramatischen Gesichtsverletzungen im Gesicht von Lindas Tochter folglich das Erste gewesen, was sowohl die Zuschauer als auch unsere Hauptfigur zu sehen bekommen hätten, wenn diese in der allerersten Szene ihre Kinder am Donnerstag weckt und zur Schule bringt. Und Nichts wäre es gewesen mit der noch harmlosen und völlig entspannten Atmosphäre der ersten Minuten. Stattdessen wäre also von Anfang an klar gewesen, dass hier etwas nicht stimmt und nicht erst dann, wenn Linda das erste Mal an einem chronologisch "falschen" Tag aufwacht.
Die ganze Geschichte könnte also gar nicht so erzählt werden, wie man es aus Gründen der Spannung und Überraschung gerne machen würde, das komplette Konstrukt würde zusammen brechen. Um es aber trotzdem wie gewünscht durchziehen und präsentieren zu können, hat man sich also offensichtlich entschieden mit voller Absicht das Publikum in den ersten Szenen zu täuschen und darauf zu spekulieren, dass es dann später wohl nicht mehr auffällt. Was sich aber spätestens dann erledigt haben dürfte, wenn sich irgendjemand den Film noch ein zweites Mal anschaut

Und ist das alles nun wirklich so schlimm, dass man daraus den Verantwortlichen einen Strick drehen und das ganze Werk grundsätzlich in Frage stellen muss? In diesem Fall eindeutig ja, denn es handelt sich eben nicht um eine kleine Ungenauigkeit oder Unaufmerksamkeit, sondern um eine vorsätzliche Täuschung des Zuschauers, mit der Absicht eine so überhaupt nicht funktionierende Geschichte auf genau die Art und Weise zu erzählen, die man gerne hätte. Da es aber bei "Die Vorahnung" um Nichts anderes als die so hübsch "verzwickte" Handlung geht, ist das völlig unakzeptabel. Und wer so eindeutig beim Schummeln erwischt wird, der wird dann eben auch einfach mal disqualifiziert.

Volker Robrahn

Und wieso vergibt V. Robrahn bei dieser Kritik keine Punkte auf der Skala?

Steht im letzten Satz der Kritik:
"Und wer so eindeutig beim Schummeln erwischt wird, der wird dann eben auch einfach mal disqualifiziert."

@sag ich nicht: kannst du lesen?

6

trotz der logiklöcher weiss der film spannend zu unterhalten...

Wieso Volker Robrahn keine Wertung vergibt, wird in der Rezension doch in bestem Deutsch erklärt. Die Frage ist, inwieweit man sich seiner Argumentation anschließen kann. Bei High Tension hat man auch aus Spannungsgründen die Logik der Geschichte vernachlässigt (freundlich ausgedrückt) und mich hat es nicht weiter gestört.

Also 0/10!?

Perfekte Kritik Herr Rohbrahn. Wird Zeit das wieder mehr Logik in diese möchtegern Matrix-Sequels kommt. Seit M. Night Shyamalan meinen viele B-Movie Regisseure diesen kopieren zu müssen. Meist mit mässigem Erfolg. Wobei Bullocks letzter Film *Das Haus am See* schon jegliche Logik vermissen ließ.

Die selbe Masche wurde doch bei minoriy report auch angewandt.
Wenn Tom Cruise einen Affektmord bzw. einen versehentlichen Mord begeht (was definitiv der Fall ist, als er den vermeintlichen Entführer seines Sohnes stellt), kann ja schlecht die Kugel zu Beginn des Films ausgeworfen werden, welche bereits eine Woche vorher von seiner angeblich geplanten Tat verkündet.
Das war den Machern absolut bewusst, und trotzdem wurde der Film gedreht und bekam überall hervorragende Kritiken.

Hätte der Rezensent dieser Kritik hier auch eine Wertung verweigert?

da hat jemand minority report nicht verstanden oder?

Ich finde auch daß man hier einen Schlußstrich ziehen und laut "Stop!" rufen sollte. Allerdings nicht in Bezug auf den Film (den ich noch nicht gesehen habe) sondern in Bezug auf diese absolut absurde Argumentation von Herrn (?) Robrahn.
Der Film hat also ein paar Logiklöcher und hängt sich an einer vollkommen abstrusen Idee auf? Nein das ist ja was ganz Neues und noch nie Dagewesenes. Wenn einem der Film nicht gefällt weil man mit dieser Thematik (oder Mystery im Allgemeinen) nichts anfangen kann, dann kann ich das nachvollziehen. Wenn man aber in einen Film reingeht der offen als Mystery Thriller beworben wird, sollte man das Gehirn vieleicht einfach an der Kinokasse abgeben und sich von der Atmosphäre in ihren Bann ziehen lassen.
Muss denn alles immer zerredet werden? Muss jeder Film einem höheren Anspruch genügen? Ok der Film ist vieleicht kein "Memento" oder "Blade Runner" aber nach allem was ich in der Rezension gelesen habe weiß er doch zu unterhalten. Und danach sollte er auch bewertet werden. Wenn Filme jetzt nach der Anzahl und Schwere ihrer Logiklöcher bewertet werden, könnten wir jedem Actionfilm per se 0 Punkte geben (Ich sag nur Stirb Langsam IV und die Tunnel Szene...).

Was da oben steht ist kein objektiver Journalismus sondern die reine Wiedergabe einer ganz persönlichen Abneigung. Jetzt mag man mir entgegen halten dass Filmszene.de kein kommerzielles Magazin ist und sich nie offen dem objektiven Journalismus verschrieben hat, aber man kann sich auch selbst bescheissen.

Um meinem Beitrag etwas den negativen Beigeschmack zu nehmen, möchte ich noch hinzufügen dass ich sehr gerne Rezensionen des Filmszene Teams lese, auch wenn ich nicht immer der gleichen Meinung (Das ist es wieder das M-Wort) bin. Aber einem Film 0 Punkte zu geben weil der Rezensent sich um seinen Anspruch auf Logik in einem Mystery Thriller betrogen fühlt ist dann doch etwas zuviel des Guten.
Betrachtet mein Posting bitte als Anregung (Kritik) und nicht als Beleidigung eurer unentgeldlichen Arbeit.

Ein Filmfreak und Filmszene.de Leser

@Hohlfrucht:

Der Rezensent vergibt ja nicht 0/10 Punkten, sondern verweigert aus den -im letzten Absatz der Rezension erwähnten- Gründen die Wertung. Das ist ein wichtiger Unterschied.

An meiner Argumentation und deren Motivation ändert sich dadurch aber nichts. Ob nun 0 Punkte, -11 Punkte oder gar keine Punkte es läuft für mich auf das Gleiche hinaus.

das auf dieser seite in letzter zeit nur noch auf die meinungen der filmszene-crew eingegangen wird ist überflüssig und doof...wie wärs wenn mal wieder jemand ne zu den filmen hat..!!??!!

@Hohlfrucht: Ich glaube du hast die Argumentation von V. Robrahn nicht verstanden. Es geht nicht um den Logikfehler, sondern um die "Schummelei" des Films. Les dir die Rezension einfach nochmal durch, da wird alles gut erklärt.

Ahh, jetzt ist meine Meinung nicht nur anstössig ich bin auch noch unfähig zu lesen.

Ich bin durchaus imstande die Argumentation von Herrn Robrahn nachzuvollziehen, deswegen bin ich aber noch längst nicht seiner Meinung.

@ Gustav:
Wenn du mir empfiehlst den Beitrag noch einmal zu lesen (was offensichtlich impliziert dass du mich für zu dumm befindest einer simplen Argumentation zu folgen), sollte ich dir vieleicht empfehlen nicht alles einfach als Gegeben hinzunehmen sondern auch mal kritisch zu hinterfragen.

ich apelliere an die filmszene-crew, hier nur noch "echte" meinungen
zu den filmen reinzuposten, anstatt diesen ewigen kleinkrieg übersteigerter egos....

6

DIE MEINUNGEN DER MENSCHEN SIND UNANTASTBAR!

Meine Meinung zu diesem Film ist:
Wenn ich einen Kinofilm anschaue gehe ich nicht mit dem exzessiven Zwang hinein Logiklöcher und Goofs zu entdecken.
Ein Film muss mich auf eine kurzweilige Form unterhalten - wenn er das schafft ist er gut und wenn er das nicht hinbekommt gehört er in die Kategorie nicht sehenswert.
Bei VORAHNUNG ist ersteres der Fall.
Obwohl die Abhandlung der Geschichte etwas chaotisch ist,hat mich meine Neugier so sehr an den Kinosessel gefesselt,daß ich es nicht mal in Erwägung gezogen habe trotz überzogenem Getränkekonsums zwischendurch aufs Klo zu gehen :-)
Das überzeugendste und positivste bei Vorahnung ist seit langem wieder Sandra Bullock die eine gute Vorstellung abgibt.Es ist eben eins dieser Filme die man gucken kann aber die niemals in meiner DVD Sammlung landen würden....es sei denn -ich bekomme den Silberling geschenkt!

Bonusaugen gibt es von mir nur deshalb weil ich eine besondere Szene zum Ende des Films selbst so erlebt habe und in dieser Situation im Kino fast schon ein Dejavu hatte ,-)

5

Ich hab da mal eine Frage an alle die den Film vielleicht auf Englisch gesehen haben: ACHTUNG SPOILER!!!

Am Sonntag sagt Jim zu den Kindern dass er Linda über alles liebt. Am Mittwoch bevor er stirbt hinterlässt er eine Nachricht mit Text: "Das was ich gestern vor den Kindern gesagt habe...!
Handelt es sich hier um einen Übersetzungsfehler, einen Logikfehler oder hat er am Dienstag auch irgendwas wichtiges gesagt? Ich könnte mich nicht dran erinnern!

Hallo Herr Robrahn!
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ein Novum auf filmszene.de geschaffen und sind der erste, der einen Film hier wertungslos abhandelt! Dies tun Sie, weil Sie sich durch den Film verarscht fühlen. Dieses Argument ist für mich dennoch nicht nachvollziehbar und noch lange kein Grund keine Wertung zu geben. Eine Rezension ohne Wertung ist wertlos. Somit auch Ihre Rezension. Wozu also die Mühe, Herr Robrahn? Mir kommt es so vor, als wollten Sie sich lediglich einen Platz in den filmszene-Annalen sichern. Eitler Kindergarten!

Ich persönlich hoffe, dass sich niemand mehr bei filmszene.de für so einen albernen Quark zu schade ist.

4

Das Logikloch fällt deutlich und definitiv allen Zuschauern auf - aber würde nicht unbedingt stören (andere Filme haben sowas auch), wenn der Film *spannend* wäre.
Das ist er aber leider nicht. Ledglich in den letzten 15 Minuten dreht er ein klein wenig auf - aber da ist das Ende schon so offensichtlich, dass es auch nicht wirklich spannend wird. Eher so 'och nö - das ist aber fies - muss ich das jetzt echt noch sehen'.
Zurück bleibt man ein wenig verstört - der Film ist gefühlte 45 Minuten länger als er tatsächlich ist ....

4

4 P. für die Spannung und -3 für einen überflüssigen Film!

"Ich persönlich hoffe, dass sich niemand mehr bei filmszene.de für so einen albernen Quark zu schade ist"

@homer: Dann ist ja alles gut, denn genau so ist es ja : Es ist sich offensichtlich NIEMAND bei filmszene.de für so einen Quark zu schade.

Man sieht, unter "Logikfehlern" leiden nicht nur viele Filme, gell?

1

ich sehe den film aufgrund der absichtlich, wie ich finde, gemachten logikfehler - denn ohne diese fehler könnte überhaupt keine spannung aufgebaut werden bzw. der film so mit der handlung, welche er gehabt hatte, gar nicht gedreht werden - auch als verarschung an den zuschauer.
man kann einen film übertrieben drehen (welche werden schon realistisch gezeigt), aber ABSICHTLICH, nur um eine geschichte und somit einen film zu drehen, finde ich NICHT OK!!!!!!!!

3 offensichtliche fehler hat der film... zumindest nach nur einem mal anschauen!!!!!!!!!!!

Schade, dass sich alle hier immer nur an eine Rezension und Zahl (Wertung) klammern, um im Kino glücklich zu sein. Jedem seine Meinung und schön wäre eine sachliche Diskussion mit gute Argumenten auf beiden Seiten. Ich finde es toll, dass Herr Robrahn den Mut hat, einfach mal den Mund aufzumachen. Dass es nun diesen Film getroffen hat, ist wohl Zufall. Hätte auch einem Film früher oder später passieren können.
Seit Jahren wird man durch seltsam konstruierte Stories bei Laune gehalten, weil den Drehbuchschreibern (die jetzt auch noch streiken) nichts mehr einfällt. Ich ärgere mich immer wieder, nehme es aber genauso immer wieder hin. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

Wo ein Film kritisiert wird, wird er auch bewertet. Kritik ohne Wertung ist keine Kritik, die ist gar nix. Ich persönlich bin sicherlich nicht unglücklicher im Kino, wenn ein Herr Robrahn sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen weigert, eine Bewertung abzugeben, aber dennoch sich würdig genug sieht, eine solche Kritik zu schreiben! Wo liegt denn sein wahres Problem, dem Film aufgrund seines negativen Eindrucks 1 DE zu geben? Albernes Getue, und im Grunde auch eine alberne Diskussion über die Eitelkeit eines offensichtlich leicht überheblichen Kritikers. Geschenkt!

Sandra Bullock macht doch eigentlich nur scheiß Filme - mal ehrlich... hohle Action oder 0815 Liebeskomödien....

1

Also ich kann den Kritiker gut verstehen, denn mich hat diese unlogische Stelle auch tierisch genervt. Es geht ja nicht darum, dass mal ein Mikro ins Bild gerät, sondern dass in einem komplex angelegten Film, der besonders gut konstruiert sein sollte, der Zuschauer für dumm verkauft wird. Noch schlimmer finde ich das dilettantisch ausgeführte Ende. Lediglich für eine gewisse Grundspannung während des Films könnte man ein Auge vergeben.

3

Am Anfang ist der Film ganz gut und spannend, aber die Auflösung und die Moral ist schrottig. Dazu kommt, man darf halt nicht nach denken.

Gruß
Bernd

4

dieses eine gravierende Logikloch war der Grund, dass ich überhaupt auf diese Seite gestoßen bin. Ich hab mich gefragt, ob ich jetzt nicht mitgekommen bin in der zeitlichen Abfolge oder ob da doch etwas wesentliches über den Haufen geworfen wurde. Mal abgesehen davon, dass die Mutter in einer Szene noch fragt, wo denn das Kind die Schnittwunden her hat, so als ob die Mutter sie ihnen selbst beigebracht haben könnte...
Das ist engtäuschend weil offensichtlich.Schade...
grtz
sauss

wer hat hier was beigebracht? Es war nur eine Frage der Mutter von Linda...die Linda natürlich NICHT beantworten kann, weil sie den Dienstag noch nicht "erlebt" hat!
Der Fehlner, ob absichtlich oder nicht, am Anfang mit den Schnittwunden im Gesicht "stört" evtl schon, wenn man sich Gedanken macht bzw. den Film 2 mal ansieht. Beim ersten Mal anschauen sollte man sich zumindest einfach nicht mit beschäftigen und nachdenken, sonst gefällt einem der Film vllt aufgrund dessen nicht mehr...obwohl einem vorher vllt ohne weiteres Nachdenken der Film doch gefallen hätte.

Grüße

7

Der Film ist ja ganz ok, aber hat von euch jemand das Ende verstanden? Ist Jim nun tot oder nicht? Ich habe echt kein plassen Schimmer.
Ansonsten fand ich ihn eigentlich gut, wenn man auf jede kleine Macke schauen würde die ein Film hat, bräuchte man ihn sich gar nicht erst anzuschauen.

"Beim ersten Mal anschauen

"Beim ersten Mal anschauen sollte man sich zumindest einfach nicht mit beschäftigen und nachdenken, sonst gefällt einem der Film vllt aufgrund dessen nicht mehr"

Ich denke, dass man automatisch versucht, die Chronologie während des Schauens wieder zusammen zu puzzeln und nachzuvollziehen, um den Film zu verstehen. Da helfen solche Patzer nicht wirklich und ich werde nur ärgerlich. Wie beisp. wenn Sandra am Ende hinter ihrem Mann hinterher und an der Schule vorbei fährt, wo die Tochter wieder keine Narben hat... Aber am Gravierendsten ist es zu Beginn und als sie die Mädchen wieder abholt und ihnen vom Tod des Vaters erzählt.

Auch wenn es ein Mystery Thriller ist - die Handlung sollte auch dann zumindest konsistent sein.

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