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Die Königin der Verdammten

Die Königin der Verdammten
horror , usa 2001
original
queen of the damned
regie
michael rymer
drehbuch
scott abbott, michael patroni
cast
aaliyah,
stuart townsend,
marguerite moreau, u.a.
spielzeit
95 Minuten
kinostart
4. April 2002
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Zum zweiten Mal und einige Jahre nach dem großartigen "Interview mit einem Vampir" dienen die "Vampir-Chroniken" von Anne Rice als Vorlage für einen Kinofilm. Und wieder begegnen wir dem legendären Vampir Lestat, der diesmal allerdings nicht von Tom Cruise verkörpert wird. Wie überhaupt das ganze Projekt diesmal ein bis zwei Nummern kleiner daherkommt als die erste Adaption. Und leider auch um einige Nummern schwächer.

Der gute Lestat (Stuart Townsend) hat nämlich beschlossen, nach Jahrhunderten seine Schattenexistenz zu beenden und sich im Lichte der Öffentlichkeit zu sonnen. Am einfachsten geht dies heutzutage in der Rolle eines Rockstars, bei dem niemand ahnt wie ernst es mit dessen Vampirgehabe tatsächlich steht. Und wenn die willigen Groupies letztendlich merken, auf wen sie sich da eingelassen haben, ist es auch schon zu spät. Trotzdem kann Lestat sein neues Leben nicht so recht genießen, denn er schafft sich damit auch zahlreiche Feinde: Die Vampirforscherin Jesse kommt ihm auf die Spur und kann sich der Faszination des Untoten nur schwer entziehen. Lestats Artgenossen finden seine öffentlichen Auftritte auch gar nicht so witzig und schließlich erwacht auch noch die uralte Vampirkönigin Akasha (Aaliyah) zum Leben, um gemeinsam mit Lestat ihre Herrschaft über die Welt anzutreten.

Diese "Königin der Verdammten" ist also die Titelfigur des Films und der darum aufgebaute Hype beruht auch zum größten Teil auf dem frühen Unfalltod von Aaliyah, die hier ihre letzte Filmrolle spielt. Nur taucht die böse Akasha in der kompletten ersten Hälfte des Films praktisch gar nicht auf und der Zuschauer fragt sich mit der Zeit, wann es denn nun eigentlich richtig los geht. Bis dahin dreht sich alles um die in Rückblenden erzählte "Entstehungsgeschichte" von Lestat und dessen Verhältnis zu Jesse, deren Herkunft ebenfalls äußerst umnebelt ist. Die Atmosphäre dieser Episoden ist durchaus stimmig und stilvoll inszeniert, wobei die Szenen um Lestat und seinen Mentor Marius doch sehr stark an das Verhältnis Brad Pitt/Tom Cruise in "Interview mit einem Vampir" erinnern - allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, denn hier ist Lestat der "Frischling".
Nach rund 40 Minuten allerdings verliert der Film ein wenig den Faden, um nach einer Phase des gemächlichen Dahinplätscherns schließlich die Vampirkönigin ins Spiel zu bringen. Dabei macht Aaliyah ihre Sache als grausam mordende und katzenhaft zischende Untote durchaus gut, nur ist ihre ganze Rolle eigentlich eher überflüssig, denn das Ganze hätte auch fast genauso gut ohne sie funktioniert. Da die bombastisch und mit zahlreichen Special-Effects inszenierten Szenen im letzten Drittel des Films zudem nicht wirklich überzeugen können sondern leider manchmal recht albern wirken, bildet der Handlungsstrang um die "Königin" daher auch den Schwachpunkt des Films. Letztendlich entsteht somit leider nur ein recht unausgegorener Mix: Für einen knallharten und coolen Horrorfilm zuwenig, für ein ernsthaftes, atmosphärisch dichtes Werk aber zuviel und eher schlechte Action. Die Fans von Aaliyah werden sicherlich trotzdem ins Kino pilgern um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Und da "Die Königin der Verdammten" ja auch nicht ganz misslungen ist, ist das wohl auch in Ordnung.

Volker Robrahn

9

Ich finde diesen Film genial! Allerdings würde ich ihn auch gar nicht erst als richtigen Horrorfillm bezeichnen, eher als "romatischen" Film, mit ein paar Horror- bzw. Gruselelementen. Auch die Grundlage des Films, Anne Rice' Bücher, sind für mich nichts horrorartiges, sondern gehen eher in Richtung "düstere Romantik" (wenn es sowas gibt^^) - also Gothik.
Schade finde ich allerdings, dass die Nebencharaktere nur kurz einmal gezeigt werden, man aber nicht mehr erfährt; es wirkt so, als ob die Filmemacher sie unbedingt mit reinbringen mussten, da sie ja zur Vampirchronik von Anne Rice gehören; daher also ein Punkt Abzug!

10

Das ist einer der tollsten Filme den ich je gesehen.Einfach super. Ich bin ja eh ein riesen Fan von Lestat und Co.Vorallem ist meiner meinung nach Stuart Townsend viel besser wie der Lestat aus Interview mit einem Vampir!^^ Es gibt nur eins was ich mehr mag wie die Filmeund das sind die Bücher zu den Vampirchroniken!

10

Kann mir mal jemand sagen wie das lied heißt das die "zigeuner"frau am strand spielt und wo lestat dann mitspielt.. thx a lot

9

Wer die leisen Töne, die Worte zwischen den Zeilen, die Musik und die melancholische Erotik dieses Filmes für sich zuläßt, der wird begeistert sein.
Schwächen hat das Werk, das möchte ich nicht abstreiten und ich wurde stark an "Interview mit einem Vampier" erinnert und als Horrorfilm taugt es garantiert nicht, vielmehr handelt es sich um ein Drama (ich stehe auf diese Art von Filmen - "Farinelli" ist ebenso ein Meisterwerk für mich!)

Die Besetzung des Lestat ist für mich aber phänomenal. Besser hätte diese Rolle nicht umgesetzt werden können.

10

Ich finde diesen Film mehr als genial..
die Schauspieler sind spitze, verkörpern für mich die Art der Welt von vampieren die ich sehr anziehen finde.
Ich würde mir mehr solcher Filme mit solchen tollen Schauspielern wünschen..

2

ich fand den film nicht gerade besonders.Es gab viel zu viele unterschiede zu den büchern.Eigentlich hatte der film kaum noch etwas mit den büchern zu tun. nehmen wir nur einmal lestat.natürlich sah er im film gut aus, doch sou wurde er im buch überhaupt nicht beschrieben.lestat hat blaue augen,blonde haare und ist 1,80m groß. in dem film hatte er dann plötzlich braune haare und eine andere augenfarbe. doch die größte enttäuschung war marius im film.Dieses Wesen was da im film rumlief hatte überhaupt nichts mit dem original zu tun.für mich und viele andere fans war der film ein großer reinfall.

7

Mal ganz ehrlich: In meinen Augen ist der Film schlecht gemacht, für jemanden, der die Originalvorlage nicht gelesen hat absolut unverständlich und unnachvollziehbar, teils befremdlich trashig und ganz offensichtlich Low-Budget. ABER: Der Film lebt von seinen Szenen und ob man bei denen gelangweilt den Kopf schüttelt oder ein Kribbeln unter der Haut spürt, wie bei wenigen anderen Filmen, liegt ganz am persönlichen Geschmack. Zudem muss ich zugeben, dass ich seit diesem Film eine nicht zu unterschätzende Schwäche für Stuart Townsend entwickelt habe, dessen Performance für mich göttlich ist, aber wie alles an diesem Film absolute Geschmackssache.
Einer meiner Lieblingsfilme und JA, es ist mir ein klein wenig peinlich :D das macht es ja gerade erst so besonders.

8

Ich finde zwar "Interviw mit einen Vampir" emetionaler, aber "Königin der Verdammten" gefält mir auch sehr gut, die Schauspieler sind einfach bei beiden Filmen klasse!!!!!!!!!!!!!

10

also der film is jetzt nit was
für richtige horrorliebhaber, aber
das hab ich mir von dem film auch nicht erwatret...
ich find ihn klasse! mus doch nicht gleich
ein blutbad sein damit ein film gut ist!
ich liebe dii musik, das düßtere...
eigentlich passt alles perfekt zusammen,meiner
meinung nach! ich versteh nicht,wie jemand nicht
der handlung folgen kan,hahha... eigentlich ist der film
doch eher simpel...aber nicht langweilig!
hab ihn schon ca. 4-5 mal geschaut und lieb ihn jedes mal immer mehr...

8

tjaa. der film selbst war zwar nicht besonders gut. bzw. nach der buchvorlage.. aber welcher film ist das schon??
trotzdem gebe ich 8 *, da die schauspieler. allen voran steward townsend und aaliyah ..
steward townsend ist DIE besetzung des lestat ..... *kleine schwäche ... hust*
die musik .ist natürlich auch klasse

"kommt.. ..."

8

Oh Mann hat den keiner eine Ahnung wie dieses Lied nun heißt???

Die Frau am Strand mit der Violine??????????

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