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Der Zoowärter

Der Zoowärter
komödie , usa 2011
original
zookeeper
regie
frank coraci
drehbuch
david ronn, kevin james, jay sherick
cast
kevin james,
rosario dawson,
donnie wahlberg,
leslie bibb, u.a.
spielzeit
102 Minuten
kinostart
7. Juli 2011
homepage
http://www.zoowaerter.de
bewertung

5 von 10 Augen

Griffin Keyes ist ein vorbildlicher, warmherziger Tierpfleger im Franklin Park Zoo. Wie sehr ihn auch die dort lebenden Tiere lieben, ahnt er dabei gar nicht. Doch das wird zum Thema, als sowohl das Drängen wohlmeinender Freunde als auch die Hoffnung, mit einem ambitionierteren und etwas glamouröseren Job endlich die Frau seiner Träume zu finden dazu führen, dass Griffin beschließt den heimeligen Zoo zu verlassen. Die sofort einsetzende Panik unter den animalischen Bewohnern der Einrichtung sorgt dafür, dass sie sich ihrem Freund als sprechende Wesen offenbaren, die zudem gleich eine Menge an guten Tipps für die Eroberung der Traumfrau parat haben. Allerdings führen diese zunächst nicht zum gewünschten Ziel, sondern zu diversen kleinen Desastern.

Kevin James ist nun schon einige Jahre nicht mehr der "King of Queens" aus dem Fernsehen, sondern hat sich recht erfolgreich im Kino etabliert. Wobei es sogar ein wenig verwunderte, dass er nach seinem ersten großen Erfolg als alleinige Hauptfigur mit dem "Kaufhaus-Cop" erstmal wieder in die zweite Reihe zurück trat und den Co-Star an der Seite seiner Freunde Adam Sandler ("Kindsköpfe") und Vince Vaughn ("Dickste Freunde") gab. "Der Zoowärter" ist nun aber wieder komplett auf Kevin James zugeschnitten und dessen liebenswerte Erscheinung und Komik sind dann folgerichtig auch das, wovon der Film weitgehend lebt.
Zwar haben wir auch noch einen bunten Haufen sprechender Tiere im Angebot, aber das ist ja nun schon lange nichts mehr, was man als noch nie gesehene Attraktion anpreisen könnte, zudem kinder- und familienfreundlich für die einen und mit hoher Nervgefahr versehen für die anderen. Aber doch, die Tierchen sind soweit ganz lustig, vor allem wenn sie untereinander streiten. Und der nächtliche Ausflug von Griffin und einem sehr vermenschlichten Gorilla ist nicht nur amüsant, sondern geht sogar für ein paar Sekunden richtig zu Herzen (wobei man sich das in der deutschen Fassung kaum vorstellen kann, da man dort als Stimme des Gorillas statt Adam Sandler dann Mario Barth zu hören bekommt, was nur schwer irgendwie schönzureden ist). Apropos "deutsche Fassung": Sich selbst synchronisieren dürfte wohl ein gewisser Thomas Gottschalk, dereinst als "Supernase" zu eher zweifelhaftem teutonischen Kinoruhm gekommen und hier in einem Gastauftritt als affektierter Modedesigner "Jürgen" zu sehen, der irgendwo zwischen selbstironisch und äußerst bizarr einzuordnen ist.

Die Bekanntschaft dieses eitlen Gecken und diverser anderer Wichtigtuer macht der gute Griffin natürlich nur, weil er zunächst nicht die wahren Werte erkennt und meint, sich in schickeren Kreisen bewegen zu müssen. Und weil es die angebetete Stephanie (Leslie Bibb) ist, die ihn dort hinschleift, kann dieses oberflächliche Blondchen natürlich niemals die Richtige sein, vor allem wenn das Gute in Person der bodenständigen Kate (Rosario Dawson) doch als Kollegin im Zoo eigentlich schon so nah ist.
Der Verlauf der Geschichte ist also vorhersehbar und bleibt auch in der Tat zu einhundert Prozent überraschungsfrei. Beide Traumfrauen dürften dabei in der realen Welt eigentlich unerreichbar sein für den ungeschickten Griffin, nicht aber in der Märchenwelt von Hollywood. Das kann man sich durchaus immer wieder gefallen lassen und es gibt im Grunde nichts, was wirklich unsympathisch, nervig oder ärgerlich wäre an diesem Film. Es gibt aber eben auch genauso wenig, was ihn herausheben würde aus der langen Liste wenig origineller und eher uninspiriert daherkommender Hollywood-Dutzendware. In der Person Kevin James darf man nach wie vor einiges an Talent und Potential vermuten, auf den richtigen Knüller, den Signature-Film seiner Karriere gilt es aber weiterhin zu warten.

Volker Robrahn

1

In King of Queens war er ganz O.K.aber die Filme mit Kevin James sind das allerletzte!Aber mehr darf man nicht erwarten,man könnte auch Adam Sandler die Hauptrolle geben würde nicht auffallen.

Kleine Korrektur: nicht der Gorilla wurde von Mario Barth synchronisiert, sondern das Kapuzineräffchen.

Einen Film der den Eindruck erwecken könnte/möchte das die Gefangenschaft im Zoo für Tiere der allergrößte Spaß auf der ganzen weiten Welt ist, sollte man sich schon aus Prinzip nicht anschauen... Während der strapaziösen Dreharbeiten für die Wildtiere starb dann auch eine Giraffe...

Nach einem durchschnittlichen

1

Nach einem durchschnittlichen aber sympathischen "Kaufhaus-Cop" fiel die Hemmschwelle tiefer, sich Kevin James nochmal "anzutun". Man hatte das Gefühl "vielleicht kommt der langsam"... So war sogar etwas Neugier dabei.

ZU UNRECHT.
Mittlerweile gibt es eine Heerschar an völlig ausstrahlungslosen Schauspielern, in deren Mitte Kevin james Platz nimmt. Umgeben von "Größen" wie der bereits erwähnte Vince Vaughn, Ashton Kutcher und Konsorten...

Der gesamte Film ist disneyartig (aber völlig lieblos) zusammengeschustert. Selbst mit dem besten Wohlwollen: Was soll man dem Positives abgewinnen? Es gibt liebenserte Charaktere... und solche, die es unbedingt verkrampft sein wollen: Kevin James. Wenn einzig darauf dann "haha-animierte-sprechende Tiere" und eine an Dümmlichkeit schwer zu überbietende "Lovestory" aufbauen sollen, wird es nix.

ABSOLUTE STIMMUNGS-KILLER:
- Synchronisation mit Berliner Dialekt! Man muss auch zugeben, dass Mario Barth (so) dafür nicht geeignet ist.
- IN der Eröffnungs-Szene erkennt man bereits überdeutlich, dass es DIESE Frau absolut nicht Wert ist.
- Ausstrahlung des Hauptdarstellers wie ein Umzugskarton.
- wiedermal schauderhafter "Thomas-Gottschalk-Cameo".

Mir fällt auch bei intensivem Nachdenken wirklich KEINE Zielgruppe ein, die das zumindest "ein wenig" unterhalten könnte.
Den einen Punkt vergebe ich zähneknirschend für den unterstellten "Good-Will"...

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