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Der Tag an dem die Erde still stand

Der Tag an dem die Erde still stand
science fiction , usa 2008
original
the day the earth stood still
regie
scott derrickson
drehbuch
david scarpa
cast
keanu reeves,
jennifer connelly,
kathy bates,
jaden smith, u.a.
spielzeit
102 Minuten
kinostart
11. Dezember 2008
homepage
http://www.dtaddes.de
bewertung

7 von 10 Augen

Cooler Titel, oder? Allerdings auch einer, den man sich doch eher für einen typischen Science-Fiction-Film der 50er Jahre vorstellen kann als für eine Produktion im Jahr 2008. Und daher stammt er ja auch, wobei Robert Wises "Der Tag, an dem die Erde still stand" aus dem Jahre 1951 nicht nur als Klassiker sondern auch als einer der ersten "ernsthaften" Genrebeiträge gilt, welcher sich trotz außerirdischem Besucher und fliegender Untertasse durchaus seriös mit damals aktuellen Menschheitsfragen auseinander setzte. "Den muss man doch nun wahrlich nicht neu verfilmen" mag sich so mancher gedacht haben, als er zum ersten Mal von diesem Projekt hörte. Muss man sicher nicht, kann man aber sehr wohl. Denn ihre Existenzberechtigung bezieht die neue Version nicht nur aus der Erkenntnis, dass sie Vieles ganz anders macht als der Vorgänger. Sie aktualisiert zudem die Ausgangsgeschichte absolut zeitgemäß und passend und erweist sich ganz nebenbei auch noch als ein höchst spannendes Stück Action-Kino.

Die größte Skepsis verfliegt schon nach wenigen Minuten: Da führt man das Publikum zunächst geschickt auf eine falsche Fährte, indem man ein cleveres Untergangsszenario präsentiert. Als die Wissenschaftlerin Dr. Helen Benson (Jennifer Connelly) in der Nacht von ihrem Haus abgeholt und zu einer streng geheimen Versammlung gebracht wird, wandelt sich ihr Gemütszustand schnell von Ärger in nackte Angst und Panik. Denn ein unbekanntes Objekt rast in einem Tempo auf die Erde zu, das nicht einmal mehr Zeit für Evakuierungen lässt. Helen hat gerade noch Zeit sich von ihrem Sohn zu verabschieden und sieht dem sicheren Untergang ins Auge. Doch es kommt anders, denn der vermeintliche Asteroid entpuppt sich als eine Art Raumschiff aus dem ein Wesen steigt, das langsam menschliche Gestalt annimmt (und zwar die von Keanu Reeves). Von übereifrigen Militärs verletzt und einer besorgten Verteidigungsministerin (Kathy Bates) inhaftiert, wird dem Besucher, der sich "Klaatu" nennt, auch eine gewünschte Rede vor den Vereinten Nationen verweigert. Als es darum geht, den Fremden endgültig zu kontrollieren oder ihn seine Mission erfüllen zu lassen, trifft Helen eine riskante Entscheidung, die vielleicht das Ende der Welt bedeuten könnte.

Solch klassischen, reinen Science-Fiction-Stoff sieht man ja doch eher selten heutzutage und es macht schon Spaß, bei einer Bedrohung mal wieder eilfertig das Militär aufmarschieren und völlig vergeblich aktiv werden zu sehen, ganz so wie es in jedem Invasionsfilm Jahrzehnte lang gute Sitte war. Aber abgesehen von der Freude über die reinrassige Genrekost darf man den Machern auch zu einigen guten Ideen gratulieren. Der äußerst spannende Auftakt gehört dazu, genauso wie die "Menschwerdung" des Besuchers eine wesentlich plausiblere Erklärung für dessen Erscheinungsbild darstellt als es noch im Original der Fall war. Dort gab sich der von Michael Rennie verkörperte Klaatu auch insgesamt wesentlich umgänglicher und betätigte sich im etwas leichteren Mittelteil des Films sogar als Mitglied einer amerikanischen Durchschnittsfamilie. Nicht so hier, wo die angespannte und düstere Atmosphäre durchgehend beibehalten wird und der "Besucher" dabei stets distanziert und fremd bleibt.
Genau die richtige Rolle für Keanu Reeves also, mag da so mancher lästern, und das stimmt ja auch. Aber der manchmal als etwas steif und ausdruckslos verschriene Schauspieler ist nicht nur die absolut passende Wahl, er verleiht seinem Klaatu auch noch Einiges an Ausstrahlung und Faszination, wozu nicht zuletzt die Ambivalenz des Charakters beiträgt, der nun wirklich nicht in eine "gut" oder "böse" Kategorie einzuordnen ist.

Und da es halt einfach gar keinen Sinn machen würde, verzichtet man sogar auf das in einem großen Hollywwoodfilm doch quasi Unverzichtbare, nämlich die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren. Mit Jennifer Connelly hätte man dafür zwar den entsprechenden weiblichen Co-Star parat, aber der hat hier in der Tat anderes zu tun. Genau betrachtet bekommt Connelly sogar mehr Leinwandzeit eingeräumt als ihr Partner und auch das ist ja wohl eher ungewöhnlich. Da ihre Figur aber den Zuschauer an die Hand nimmt und das emotionale Zentrum der Geschichte bildet, macht diese Entscheidung genauso viel Sinn wie die nicht existente Lovestory.
Beides trägt zum Realismus bei, um den sich der Film redlich bemüht und ihn auch tatsächlich erreicht - jedenfalls in stärkerem Maße als sein Vorgänger und soweit es eben in diesen Gefilden überhaupt möglich ist. Dabei verweist man trotzdem gerne auf das eigene Vorbild, übernimmt einige Szenen (die Verletzung Klaatus, die von ihm fertig gestellte mathematische Formel) ziemlich getreu und erweist auch beim Design des den Fremden begleitenden Roboters dem Original seine Referenz.

Allerdings kann der besagte Roboter "Gort" dann diesmal doch etwas mehr als bedrohlich in der Gegend herum zu stehen, und mit einem übergroßen Schauspieler im Roboterkostüm kommt man heute auch nicht mehr aus. Stattdessen gibt dieses CGI-Wesen dann sogar den Startschuss für eine kleine Special Effects-Orgie, die allerdings recht überschaubar bleibt und somit nicht das Hauptverkaufsargument des Films darstellt.
Das bleiben Atmosphäre und Geschichte, wobei es letzterer aber leider nicht gelingt zu einem befriedigenden Abschluss zu kommen. Für die von Klaatu abverlangte Entscheidung zum Schicksal der Menschheit müssen schließlich ein verstörter Junge (leicht nervig gespielt von Will Smiths Sohn Jaden) und ein tragisches Einzelschicksal herhalten, ohne dabei wirklich schlüssig und überzeugend zu wirken, und dann geht's am Ende irgendwie auch ganz schnell. Zu schnell und mit einigen offenen Fragen jedenfalls, die den Zuschauer doch etwas unbefriedigt zurücklassen.

Aber trotz dieses, den Gesamteindruck etwas schmälernden Finals stellt sich die Frage nach der Existenzberechtigung des neuen "Tags" nach Betrachten des Films nicht mehr ernsthaft. Denn die aktuelle Situation um Klimakatastrophen und den Raubbau an unserem Planeten bildet allemal einen genauso passenden Hintergrund für die Handlung wie es damals die Entwicklung der Atomraketen tat. Und für ein insgesamt gelungenes Stück Science-Fiction-Kino darf man schließlich durchaus dankbar sein.

Volker Robrahn

5

Mich konnte der Film leider nicht überzeugen. War nicht wirklich schlecht, aber einfach auch nicht gut.

Der Anfang war noch ganz gut. Wobei die Drohung die Welt könnte nach 5 Minuten Film schon zerstört werden, nicht wirklich Spannung aufgebaut hat. Sonst wäre der Film ja schon nach max 10 Minuten zu Ende gewesen, eher unwahrscheinlich.
Die Phase um die "Menschwerdung" ist die stärkste im Film.
Danach verliert der Film stark an Tempo, bzw. an glaubwürdiger Storyentwicklung. Storyveränderungen werden kaum noch vorbereitet sondern passieren einfach.
Schauspielerisch fällt der distanzierte Stil von Reeves auf, der sicherlich so gewollt ist und auch zur Figur passt. Jedoch trotzdem etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Ganz schwach fand ich den kleinen Smith, wobei ein Teil an der deutschen Synchronstimme liegen kann.
Auffällig auch die häufigen Werbeeinblendungen. Auch hier wurde sich wenig angestrengt, dies in die Geschichte richtig einzubauen, so dass es nicht sofort als Werbung auffällt (I Robot war da um Längen besser). Eine Werbeszene war sogar mit einem Anschlußfehler versehen ;-) Auf einem Computer erscheint das Windowszeichen und kurz danach ist das Betriebssystem hochgefahren.

Ich kenne leider das Original (noch) nicht. Aber für mich ist es doch etwas anderes ob ich 1951, als Abrüstung weltweit noch ein Fremdwort war, einen Film gegen Atomwaffen mache oder heute einen Film gegen Umweltverschmutzung, wenn fast alle Staaten die Notwendigkeit von Umweltschutz erkannt haben. Auch wenn mir die Aussage vom neuen Film gefällt, sie ist aber kein Stück innovativ oder revolutionär.

Somit insgesamt gute 5 Punkte, aber für 6 Punkte reichts bei mir nicht.

5

Na ja ein weiterer Belangloser Film!Ich bin echt Science Fiction Fan aber das war wieder nicht wirklich gut!Reeves ist Stocksteif und der kleine smith hat halt die Rolle wegen seinen Papi bekommen.Für einen DVD Abend taugt so was.....

8

Ich finde den Film ganz und gar nicht belanglos, obwohl ich ihn anhand des Trailers zunächst entsprechend eingeschätzt habe.
Er unterhält, wofür besonders die temporeiche Inszenierung und die Jagt auf das von Reeves gespielte Alien sorgen, bei der auch deswegen Spannung entsteht, weil seine wahren Absichten über längere Zeit nicht genau eingeschätzt werden können. Klar, ein Fan quängelnder Leinwand-Kinder bin ich nicht, weswegen es die Rolle von Smith' Sohn für mich nicht unbedingt hätte geben müssen, doch wirklich stören tut die Figur genauso wenig wie das zu schnell einsetzende Ende.
Nimmt man die handwerklich tadellos getricksten und gefilmten Actionszenen hinzu, bleibt unterm Strich ein guter Sci-Fi-Film, der durch seine wichtige Botschaft enorm an Bedeutung gewinnt. Zwar wird die geradezu mit dem Holzhammer vermittelt, was jedoch meiner Meinung nach aufgrund ihres Inhalts absolut gerechtfertigt ist.

1

Schon lange her, dass ich so einen Stuss gesehen habe. Die Erde schützen, indem man die Menschheit ausrottet? Also bitte.
Dass die Erde durch Umweltverschmutzung zu einem völlig toten Planeten wird, ist einfach nur eine lachhafte Idee. Und wenn die Außerirdischen uns eine technologisch überlegene, saubere Energiequelle geben würden, wer würde sie nicht benutzen?

3

Der Film fängt noch ganz gut an. Doch nach 10 Minuten nimmt das Grauen seinen Lauf...Die "Außerirdischen" kommen in einer riesigen Lichtkugel, die grottig animiert aussieht. Die Story zieht sich und ist nicht wirklich spannend. Keanue Reeves bleibt blass, Sohnemann Smith spielt schlecht und Connelly sieht aus wie ein wandelndes, lebloses Knochengerüst. Es wird überhaupt nicht klar, wie der Mensch die Welt denn nun zerstört. Warum wurde das Thema Klimakatstrophe, Umweltschutz denn gar nicht thematisiert, wenn es denn offensichtlich darum geht. Da fehlte das Quantum Mut oder vllt. sollte der Film dadurch auch einfach mysteriöser wirken.
Ich kann nicht verstehen, warum der Film in (fast) alles Kritiken gut weggekommen ist?! Da fand ich selbst "Krieg der Welten" unterhaltsamer.

4

Krude Handlung, die, da sie nicht mehr zeigemäß ist, mehr oder weniger unglaubwürdig auf neuzeitlich getrimmt wird. Die technischen Effekte: naja. Auch da wurde die Vorlage der fünfziger Jahre mehr oder weniger unzulänglich modernisiert.

6

Der Film steht auf der Kippe - einerseits sind die Ideen die verarbeitet werden ziemlich Klasse und voller Potential - aber irgendwie kommt der Film dann nicht ganz da raus, wo er am effektivsten rausgekommen wäre und wirkt deshalb leider im Herzen zusammengeklebt.
Es gibt im Film durchaus einige "Angst" Szenarien die im Gedächtnis bleiben - Teile der Auflösung lassen einen tatsächlich eine Weile nachdenken über das "was wäre wenn" und "hoffentlich arbeiten die Militärs nicht schon längst an genau solchen Waffen".
Das größte Fragezeichen des Films ist die Motivation der Außerirdischen - geht es ihnen nun darum, die Welt zu retten oder um einen pauschalen Hass auf die Menschheit im allgemeinen?
Und warum soll das auslöschen der Menschheit nun irgendeine Lösung bringen? (Diese Weltzerstörungstaktik paßt einfach nicht dazu, die Menschen als Psychodrama ernst zu nehmen - da stößt die aggressive Biowissenschaft des 21.Jhds auf 1950ies moralgeschwängertes..) Auch Gort, der Roboter, wirkt irgendwie vollkommen deplaziert im ganzen Szenario, und dabei hat man auf ihn doch einige der stärksten Angst-Szenen maßgeschneidert.
Teilweise fragt man sich auch wie und warum die Figuren nun wieder von A nach B gekommen sind - natürlich ist es gut daß sie da sind wo sie sind, der Bilder wegen (e.g. nebliger kahler Hain mit Sumpf), aber notwendig wäre das nun wohl garnicht gewesen!
Im großen und ganzen eben ein Flickwerk mit an sich interessanten Ideen, eine Art Bilderbogen der aus mehreren Romanen von Stanislaw Lem und Arthur C Clarke mit einem guten Schuß kalter und holer CGI-Actionbedrohung a la "Die Mumie" versehen.
Ich finde es auch etwas traurig, eine so tolle Darstellerin wie Jennifer Conelli neben dem eher unbeholfen wirkenden Sohn von Will Smith agieren zu sehen.
Und John Cleese muß so ernsthaft und pathetisch sein daß einem fast die tränen kommen!
Hätte man so viel mehr draus machen können - - - !

5

unterdurchschnittlicher ski fi film mit akte x artigen effekten..

sehr schwach

7

Im grossen und ganzen ist der Film gut gelungen. Die wichtigsten Aspekte stimmen: Story, Darsteller(auch Will Smith's Sohn), Look. Allerdings war der Soundtrack etwas zurückhaltend.

Meiner Ansicht nach hätte dem ganzen eine gehörige Portion Action und mehr Dramatik und damit verbunden eine längere Spielzeit gut getan. Aber leider mangelt es ja gewaltig an der Gewissenhaftigkeit mit denen US-Produktionen dieser Art in den letzten 9 Jahren fertigestellt wurden (kann man sich also getrost auch auf DVD ausleihen).
Die Frage ob dieser Film irgendeine Nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen hat kann ich aber mit ja beantworten, da der Plot unverrückbar ist und eine Ethische Grundfrage aufwirft. Ist der Mensch in der Lage sich zu verändern? Oder ist er nur ein selbstzerstörerisches Individuum?

Achja! Und ich möchte die Frage meines Vorgängers beantworten.
Den Ausserirdischen geht es darum den Planet Erde vor der Menschheit zu retten, bevor die ihn in ihrer grenzenlosen Ignoranz unbewohnbar machen, da es nur wenige Exemplare dieser Art im Universum gibt. Ich glaub nicht das Sie die Menschen deshalb "hassen".

4

Was auch immer der Film für eine Wirkung erzielen wollte, er hat sie nicht erzielt. Für einen actionreichen Sci-fi Blockbuster ist er nicht spannend genug. Für ein Mahnmal gegen die Zerstörung unseres Planeten nicht überzeugend und seriös genug. Ausserdem nimmt der Konflikt zwischen Helen und Jakob zu viel Raum ein. Was jetzt nicht so schlimm wäre, wenn Jaden Smith nicht das nervigste Filmkind seit Dakota Fanning wäre. Die Auflösung ist geradezu hanebüchen. -SPOILER- Die Menschheit wird also nicht ausgerottet, weil Klaatu erkennt, das die Menschen sich lieben und sich vergeben können. In wie fern steht das im Zusammenhang damit, das sie den Planeten zerstören? Das werden sie auch weiterhin tun, da können sie ihre Kinder so sehr lieben wie wollen.

1

Bestenfalls war das noch gut gemeinter Schwachsinn. Ansonsten darf man so eine Story aber auch durchaus als regelrechte Frechheit abstempeln. Denn das, was hier serviert wird, ist gewissermaßen fast schon eine Beleidigung für die ernsthafte Problematik. Derartigen Humbug bekommt man wahrlich selten zu sehen.

@trashseeker
Die Motivation der Außerirdischen wird zwar im Film so erklährt, aber warum sie deswegen die Menschheit ausrotten wollen ist eine offene Frage - ihre offensichtlich sehr ausgereifte bionische Nanotechnologie auch würde ja auch ganz andere und viel effizientere/weniger invasive Vorgehensweisen ermöglichen.
Weswegen die sich also überhaupt auf die "menschliche Ebene" begeben ist einfach nicht recht einzusehen - außer als in der Luft hängendes Überbleibsel des Originalfilms von 1950.

5

alles in allem sehr enttäuschend....lieber zum x-ten mal das orginal kucken...

3

An diesem Film stimmt wirklich garnichts.
Schwammige Effekte die eigendlich nichts zeigen, schauspielerische Leistungen unter aller Kanone, eine Story die vor unglaubwürdigen Gründen und Begründungen nur so strotzt, und eins der nervigsten Kinder der Filmgeschichte.

Alles an diesem Film ist schlecht.

Einsatz der Effekte, Schauspieler, Story, Tempo.

Dieser Film plätschert langsam, unrealistisch, schlecht gespielt und hahnebüchen vor sich hin und jede "Entwicklung" und jede "Handlung" wird mit immer schwachsinnigeren Gründen erklärt.

Das Original ist trotz Schwarzweiss und 57 Jahren alten Effekten in allen Bereichen überlegen.

1

Mann, war der armselig. Story langweilig. Ich sehe sonst gerne SF und auch Hr. Reaves, aber das war völlig fad. Wäre ich im Kino nicht eingeschlafen, wäre ich während der Vorstellung gegangen.

3

oh gott - was ein peinlicher film.
jetzt hat jennifer connely auch "ihren" film, für den sie sich ihr leben lang schämen wird. aber vielleicht auch nicht, denn die gage wird schon extraordinär gewesen sein.
für gesichtsmaske reeves ist dieser film ja der normalzustand seiner gesamten laufbahn.
zugegeben, sind die vielleicht ersten 30 minuten wirklich spannend, aber ab dann gehts so dermaßen bergab und man bekommt große lust sofort den kinosessel zu verlassen, um im nächsten wäldchen etwas giftmüll zu entsorgen. für kinder ist der film aber ok. da kann man was lernen :-)

4

Das für mich Wichtigste zuerst:
Das Entsetzen über die Botschaft, dass die Erde selbst wichtiger als der Mensch ist, hätte wesentlich mehr Intensität und auch Zeit beansprucht.
Hier vergeudet der Film jede Menge Potential. So geht der Film recht flach darüber hinweg, nach dem Motto: Ach so, die Erde muss vor uns geschützt werden, also muss ich jetzt mal Bitte-Bitte sagen. Das geht in der Szene alles viel zu schnell und bleibt oberflächlich.
Besonderen Hollywood-Stil konnte ich nicht erkennen; dafür sind die Farben zu trist (was sie angesichts der Thematik ruhig sein dürfen), Musik eher zurückhaltend und eine angehangene Liebesgeschichte gibt's auch nicht.
Es klingt vielleicht merkwürdig, aber irgendwie tut mir der Film leid, der versucht eine große sperrige, komplexe Botschaft zu vermitteln und an den wichtigen Stellen aber dann meist hilflos und schleppend daherkommt. Das Kind finde ich nicht nervig, aber mir ist nicht klar, ob das jetzt eine Schlüsselfigur sein soll oder nicht. Die Szenen zwischen Mutter und Kind sind teilweise recht unrealistisch. Keine liebende Mutter lässt in einer Gefahrensituation ihr Kind im Auto allein, es sei denn, sie wird dazu gezwungen!
Der Film kommt nicht wirklich mit dem raus, was er sagen will, obwohl er die Botschaft vermittelt, dass er eine Menge zu sagen hat.
Es gibt Filme, die gaukeln einem bewusst Tiefgründigkeit etc. vor, quasi als Köder und entpuppen sich dann als reines Action-Szenario. Hier aber habe ich den Eindruck, dass der Film durchaus diese Tiefgründigkeit vermitteln will, es aber einfach nicht richtig schafft. Ein seltsamer Film, schwer greifbar.

Punkte aber für die Sprecherin der Vereinigten Staaten, dann für Keanu Reeves, der es schafft, durch fast ausdruckslose Mimik einen Kontrast zu dem ganzen Drumherum zu schaffen und für den Roboter, der auf Gewalt reagiert. Ich weiß - überdimensionale Größe ist längst in Filmen nichts Neues mehr, aber hier fand ich es trotzdem beindruckend dargestellt.

Wave

1

Gnadenlos lächerlich. Habe gar keine Lust, zu diesem Schrott mehr zu schreiben.

1

ganz großer schund..

2

Ich und meine Freunde haben uns echt viel versprochen vom Kinobesuch. Wir waren dann mehr oder weniger erschrocken, was für lieblose und langweilige Filme heutzutage als "Blockbuster" ins Kino kommen. Das einzige was uns im Kinosessel gehalten hat war, dass wir wissen wollten ob der Schluss tatsächlich so vorhersehbar und gleichzeitig unlogisch ist, wie wir uns das nach der Hälfte des Films gedacht haben...wir wurden leider nicht enttäuscht..

2

grottenschlechter film... wenn ich sehe das righteous kill nur 4 augen hat, aber dieser hier 7 dann bekomme ich langsam zweifel an der qualität der rezensionen...

hier scheint nur noch nach persönlichem geschmack gewertet zu werden ^^

7

Naja dass die Story und die gesamte Idee zu diesem Film in irgendeinem Hippie-Hirn entstanden sind, darüber braucht man sich garnicht erst zu streiten.
Aber schlecht war er eben doch nicht. Die Qualität und die Umsetzung ist Top und die schauspielerische Besetzung auch. Wenn ich ihn mit ähnlichen Filmen dieser Zeit vergleiche (und davon gibts ja wirklich viele) dann kann ich nicht behaupten dass er totaler Mist wäre.
Sci-Fi ist eben Sci-Fi und wer das nicht mag sollte seine Bewertung auch nicht nur an einer übertriebenen Story abgeben.
Insgesamt stimme ich Herrn Robrahn zu. Ein Punkt hat mich aber dann doch gestört: Dass nämlich die ausserirdische Lebensform so mitleidig handelt hat mir nicht gefallen und ist mir viel zu kitschig.

7

Ich glaube, die meisten hier übertreiben und beurteilen das viel zu persönlich.
Ich bin kein Sci-Fi Fan, und auch keiner von Keanu Reeves (ich hatte Freikarten für den Film), aber beides war gut in diesem Film. Was erwarten denn Leute von einer Sci-Fi Story, wenn sie hier schreiben "lächerliche Story"? Wenns eine realere Story wär, dann wärs kein Sci-Fi Film geworden. Und wer das nicht mag, braucht doch nicht hingehen.
Und was Keanu Reeves angeht. Er wird wohl kein großer Charakterdarsteller, aber die Rolle des Klaatu hat er doch hervorragend gespielt. Was will man denn einen neutralen Außerirdischen auch für Emotionen spielen lassen? Also bitte, WENN, dann wäre GENAU DAS total lächerlich.

Und zur Rezension: Objektiv gesehen, trifft sie es doch sehr gut: normaler Film, solide Story mit ein paar Ecken und Kanten, meist glaubwürdige Schauspieler, unbefriedigende Auflösung.

1

Einfach nur verlogen. Nichtssagend, langweilig und unlogisch bis ins lachhafte. Babylon AD mit den zwei Mädels war schon lachhaft, dass es in 2008 noch eine Gurke schafft zu toppen, hätte ich nicht gedacht.

Ich hatte nicht erwartet, dass das Remake auch nur annähernd so gut wird wie das Original. Da wurden die schlimmsten Erwartungen übertroffen. Keanu Reeves in seiner Paraderolle "keine Minik für viel Geld" ist ja noch absolut erträglich, Keanu halt. Das Drehbuch mit seinen teils ungewollt urkomischen Dialogen und Szenen machen aus diesem Film leider kein Al-Gore-Wachrüttelstück, wäre doch der richtige Zeitpunkt gewesen. Das hier ist eher GZSZ für eine ordentliche Stange Geld.

3

SPOILER - - - Im Original mag es in der Zeit des aufbrechenden Kalten Krieges 1951 ja funktioniert haben, aber heute erscheint die Handlung des Films einfach nur lächerlich. Ein scheinbar nicht sehr bedeutender Gesandter einer außerirdischen Rasse lässt sich von der Liebe einer Biologin zum Kind ihres verstorbenen Mannes davon abbringen, die Menschheit auszurotten, weil diese den Planeten Erde zu Grunde richtet. Dabei wird die Begründung für die Notwendigkeit der Ausrottung ja gegeben - die Menschen sind nur eine Spezies auf der Erde, bedrohen durch ihr Handeln jedoch unzählige andere, die von den Außerirdischen nun in den "Archen" gerettet werden. Aber was zur Hölle hat Liebe mit der Ignoranz der Menschheit bezüglich der Erde zu tun? Warum sollen sich die Menschen nun plötlich ändern?
Abgesehen vom "Nichtfunktionieren" der Haupthandlung hat der Film auch jede Menge Logiklöcher, lästiges Product-Placement und einen der nervigsten Jungschauspieler Hollywoods. Sorry, verschwendete Zeit, man regt sich nachher nur sinnlos auf...

Langweilig, vorhersehbar und doof.

1

langweiliger gehts nicht mehr. zudem habe ich diese love story im kino gesehen und auch noch bezahlt. die werbung zum film im tv war spektakulärer als der ganze film..

1

Der Film war nur Schwachsinn. Peinlich!!

1

Dümmlich.

8

Gut gemachte Roman-Adaption eines SF-Klassikers. Der einzige Kritikpunkt ist, er ist zu kurz geraten. Man hätte mehr daraus machen können. Die Story gibt es her.

1

einfach schlecht! 2 Stunden verschenkte Lebenszeit!

9

"Schon lange her, dass ich so einen Stuss gesehen habe. Die Erde schützen, indem man die Menschheit ausrottet? Also bitte.
Dass die Erde durch Umweltverschmutzung zu einem völlig toten Planeten wird, ist einfach nur eine lachhafte Idee.?"

Die Grenzen des Wachstums sind schon lange überschritten, so bald der Peak der Umweltverschmutzung und des kontinuierlichen Bevölkerungswachstums überschritten sind gibt es kein zurück mehr. Es ist nur eine Frage der Zeit bis uns(Europa) China in einen Zustand eines 3. Welt Landes katapultiert. Die daraus folgende Rückkopplung erledigt dann den Rest. Man möge sich auf die Theorien aber nicht die Berechnungen der Meadows stützen.
Das alle Welt das "Umweltproblem" erkannt hat bringt uns genauso viel wie die Tatsache der Heucheleien die in dieser Richtung begannen werden. Kein Ökonom auf dieser Welt gibt einen Cent auf Umweltschutz und die staatliche Kontrolle selbigens ist genauso viel wert wie die Wirtschaft die den Staat kontrolliert.

Sonst Top Film, er zeigt an an was die Menschheit sterben wird. An sich selbst. Hoffentlich überleben mehr als ein paar Kackerlacken.

Frohe Ostern :-)

"Schon lange her, dass ich so einen Stuss gesehen habe. Die Erde schützen, indem man die Menschheit ausrottet? Also bitte"

nein. das universuum vor den erdmenschen schützen, indem man die menschheit ausrottet!!

so gibt der inhalt mehr zum nachdenken her was? und SO ist es ja auch gemeint...
wenn man keine ahnung hat einfach ma...

ansonsten schließe ich mich meinem vorredner an.

4

vorhersehbar, scheiss Dialoge

3

Mein erster Film in dem die Erde vorm Untergang steht und kein amerikanischer Präsident zu sehen war. Was immer "Klaatu" überzeugt haben soll, kommt zu kurz. Überhaupt alle Entscheidungen waren nicht nachvollziehbar. Zerstören und dann abhauen... Aliens sind wohl auch nur Menschen?! ;) Zahlen Aliens eigentlich Reparationen? Traurig, wenn Effekte wichtiger werden als die Story. Das Kind fand ich auch nervend.

6

Vom Grundprinzip her ist die Botschaft des Filmes aktueller denn je, auch ohne den kalten Krieg im Hintergrund.

Der Mensch in seiner Gesamtheit (nicht im einzelnen) schadet der Flora und Fauna nunmal mehr denn je. Natürlich sollte man ihn deshalb nicht verteufeln, aber die Tatsachen stehen trotzdem.

Problem ist, dass der Film viel zu schnell über das Thema "drüber" geht. So wirkt er oberflächlich, sowohl in der Darstellung des Problems, als auch in der Lösung des Problems (SPOILER ANFANG: Mutter umamrt Kind, sagt ganz oft "bitte bitte" und unser "Alien" lässt sich davon beeindrucken SPOILER ENDE). Ein Happy End schön und gut, aber schneller kann man das kaum abhandeln.

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