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Der Schatzplanet
animations-abenteuer ,
usa 2002 |
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original
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the treasure planet |
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regie
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ron clements, john musker |
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drehbuch
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barry johnson, kaan kalyon |
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cast
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robert stadlober, mirco nontschew, jochen striebeck, suzanne von borsody, u.a.
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spielzeit
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85 Minuten |
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kinostart
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5. Dezember 2002 |
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homepage
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http://www.treasureplanet.com
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bewertung
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6 von 10 Augen |
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Der Titel verbirgt es nur
minimal: Auch "Der Schatzplanet" reiht sich ein in
die lange Tradition von Disney-Adaptionen berühmter
Abenteuergeschichten,
in diesem Falle der weltberühmten Piraten-Schwarte
"Die
Schatzinsel"
von Robert Louis Stevenson. Mit dem ebenfalls für
Disney
typischen sehr freien Umgang mit den Vorlagen
(unübertroffen
dreist die Umdichtung des hochtragischen "Glöckner
von Notre-Dame" in ein fröhlich-buntes Singspiel mit
Happy End) wird auch hier ein wenig an den Details
gebastelt,
und in einem Anfall von besonderer Kreativität die
ganze
Story von der Karibik in den Weltraum verfrachtet. So
ist der
Held der Geschichte, Jim Hawkins, zwar immer noch ein
junger
Heißsporn, der im Gasthaus seiner geplagten Mutter
zufällig
von einem in stürmischer Nacht hereinplatzenden (und
kurz
darauf sterbenden) Seemann eine Schatzkarte erhält,
diese
führt jedoch nicht zu einer Insel, sondern zu einem
Schatzplaneten.
Jim heuert daraufhin mit dem Familienfreund Dr.
Doppler das
(Raum-)Schiff von Kapitän Amelia, um sie zu diesem
sagenumwobenen
Planeten zu bringen, nicht ahnend, dass sich in der
Crew einige
Meuterer verstecken, die es schon lange auf den Schatz
abgesehen
haben.
Sonderlich einfallsreich war man bei "Der
Schatzplanet"
nicht gerade, was die Übertragung der alten Geschichte
in den Weltraum betrifft: Aus dem holzbeinigen und
hakenhändigen
Schiffskoch Long John Silver, der zu Jim's väterlichem
Freund als auch Konkurrenten wird, formte man einen
mit multifunktionalen
Gliedmaßen (sein Arm ist so eine Art Schweizer
Taschenmesser)
ausgestatteten Halb-Cyborg, der in der
Romanvorlage
auf der Schatzinsel zurückgelassene Matrose Ben ist
hier
ein zurückgelassener Roboter namens B.E.N.
(binär-elektrischer
Navigator), statt in einen gefährlichen Sturm gerät
das Schiff in eine Supernova, und so weiter. In der
Tat fragt
man sich des Öfteren, was der Weltraum-Firlefanz
überhaupt
soll, dient er doch lediglich als Ausrede für ein paar
etwas rasantere Action-Einlagen und einige
exotisch-bunte Space-
und Planeten-Szenarien. Ernst ist es den Machern damit
jedenfalls
nicht, sonst würden sie ihre Helden nicht auf einem
Dreimaster
mit Sonnensegeln, auf dem nach wie vor das Deck
geschrubbt werden
muss, durchs All schweben lassen.
Tatsächlich nimmt sich "Der Schatzplanet" in
manchen Momenten aus wie ein kaum verstecktes Plagiat
von "Titan
A.E.", dem letzten (vergeblichen) Versuch der
Fox-Studios,
in die Animations-Domäne des Disney-
Konzerns
vorzudringen: Nicht nur das Space-Szenario, auch der
Zeichenstil
einiger Figuren sowie der mit fetziger Rockmusik (von
"Goo
Goo Dolls"-Leadsänger Johnny Rzeznik) angereicherte
Soundtrack erinnern beizeiten überdeutlich an das
Fox-Projekt.
Ob das nun eine schadenfrohe Demonstration sein soll,
wie Disney
mit den gescheiterten Ideen der Konkurrenz trotzdem
Geld macht,
oder einfach nur schlecht geklaut ist: Eine etwas
werkgetreuere
Adaption und ergo eine Umsetzung im richtigen
Karibik-Piraten-Stil
wäre wahrscheinlich schöner ausgefallen. Denn das
ist auch einfach näher an der dem Mäusekonzern so
am Herzen liegenden romantischen Verklärung.
Andere
Disney-Eigenarten sind allerdings wiederum fabelhaft
gelungen,
nämlich die Nebenfiguren: Dr. Doppler und Kapitän
Amidala liefern - zumindest in der Originalversion -
grandios-elegante
Sprachpurzelbäume ab, die auch nur Komödien-Künstler
wie David Hyde Pierce (bekannt als Niles Crane aus
"Frasier")
als die Stimme von Doppler und die britischste aller
Britinnen,
Emma Thompson als Amidala hinbekommen können. Allen
die
Schau stiehlt aber auch diesmal ein neuer Geniestreich
aus der
Disney-Schmiede für putzige Gesellen: Der etwa
faustgroße
Formwandler Morph ist eine Quelle fortlaufender
Gag-Volltreffer
und die sowohl beste als auch einfallsreichste Idee
des Entwickler-Teams,
dass sich ansonsten doch merklich vor allzu viel
Arbeit scheute.
Drum ist "Der Schatzplanet" auch nur eine
Disney-Produktion
von der Stange, kein großes Prestige-Objekt (die
kommen
in den letzten Jahren ja ohnehin nur noch aus der
Digital-Abteilung
Pixar), eine routiniert runter gedrehte
Standard-Nummer mit
den üblichen Einlagen und Höhepunkten. Was Disney
macht, macht Disney gut, es wäre nur schön, wenn
Disney
auch mal was Neues machen würde.
Bilder: Copyright Buena Vista International
der film ist sooo saugeil!!!!
5 jahre isses jetzt schon her und ich bin trotzdem noch DER FAN!!!!!
es ist so sauschade, dass die deutsche fangemeinde so klein ist...
wer intresse hat über den film zu quatschen, kann mir gern ne e-mail schicken!
Also, schlecht ist der Film auf keinen Fall, meiner Meinung nach auch sehr gelungen
aber auf keinen Fall ist er 8-9-10 Punkte wert. Für mich ist ein wahrer Disney Film, ein Film den man immer und immer wieder schauen kann, ohne seine "Disney Magie" zu verlieren. Ich konnte mir den Film nur einmal angucken und dann landete er in der Ecke.
hi leute
ich muss sagen "der schatzplanet" ist mit einer der besten filme von disney.ich könnte ihn mir immer und immer wieder anschauen.ich finde gerade weil er sich so von den anderen filmen unterscheidet ist er so WUNDERSCHÖN!un wenn man so ein mensch is der immer bei emotionalen szenen losweint.....unbedingt tempos einpacken....ich musste fast die hälfte des film durchheulen....also ich sag euch nur anschauen...drüber nachdenken ...un kommentar abgeben.
PS: jim is echt süß
morph is so sweet
silver is wie ein dad
un amelia is so eine wundervolle frau die hart an die sache rangeht^^
rießen kompliment an disney!!!!!
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