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Der Kaufhaus-Cop

Der Kaufhaus-Cop
komödie , usa 2009
original
paul blart: mall cop
regie
steve carr
drehbuch
kevin james, nick bakay
cast
kevin james,
jayma mays,
keir o'donnell,
bobby cannavale, u.a.
spielzeit
91 Minuten
kinostart
26. März 2009
homepage
http://www.kaufhaus-cop.de
bewertung

7 von 10 Augen

Paul Blart (Kevin James) wünscht sich nichts sehnlicher als endlich ein echter Polizist zu werden. Doch das Hindernis "offizielle Aufnahmeprüfung" hat sich für ihn bisher noch jedes Mal als ein Unüberwindliches erwiesen. Also bleibt nur die Westentaschenvariante des Polizeidienstes übrig, sprich Wachmann im örtlichen Einkaufszentrum. Dort steht Paul allerdings mit seinem übertriebenen Autoritätsgehabe und seiner Verbissenheit im Widerspruch sowohl zu der Arbeitsauffassung seiner Kollegen als auch dem Respekt, den die Besucher ihm entgegenbringen. Denn der tendiert gegen Null und lässt den guten Paul des Öfteren in peinliche Situationen geraten. Besonders vor der den Augen der aparten Verkäuferin Amy blamiert er sich aber nur sehr ungern und hofft auf deren Gunst. Pauls große Chance naht, als plötzlich eine Truppe hochmodern ausgerüsteter Gangster das Einkaufszentrum überfällt und dabei einige Geiseln nimmt. Draußen versammeln sich die Einsatztruppen und drinnen schreitet die letzte Hoffnung der Gerechten zur Tat: Paul Blart, der Kaufhaus-Cop.

Was uns hier aufgetischt wird, ist natürlich die Spaß-Variante der klassischen "Stirb Langsam"-Szenarios: Ein Mann in einem abgeschlossenen Gebäude alleine gegen eine ganze Bande überlegener Bösewichte, nur das diese "letzte Patrone" hier eben in Form einer übergewichtigen und schusseligen Person mit albernem Schnäuzer daherkommt. Diese Ausgangsidee ist aber auch schon das einzig originelle an einer ansonsten formelhaft und überraschungsfrei zusammengeschusterten Story, deren Personal auch komplett einem Setzbaukasten für Komödien von der Stange entnommen scheint.
Gegriffen hat das Produzententeam um Adam Sandler dabei zum in erster Linie als hübsche Staffage dienenden weiblichen "Love Interest", dem fiesen Nebenbuhler, dem arroganten Einsatzleiter der Polizei usw. Also im Grunde zu all dem, was man von einem Film mit dem schönen Titel "Der Kaufhaus-Cop" auch erwarten darf. Doch halt - ist dieser Typ da auf dem Plakat nicht der lustige Dicke aus "King of Queens", den wir in letzter Zeit auch schon in der einen oder anderen Kinoproduktion gesehen haben? Der war doch bisher eigentlich immer ganz gut, also taugt der Film eventuell doch was?

Er taugt, und das ist in der Tat der alleinige Verdienst seines Hauptdarstellers. Nach zwei Filmen im Schatten der Stars Will Smith und Adam Sandler ("Hitch" sowie "Chuck und Larry") wird Kevin James hier zum ersten Mal komplett von der Leine gelassen und offenbart dabei ganz außerordentliche Qualitäten als "Leading Man", Top-Komiker und jawohl, sogar als Action-Held. Denn einige der besten und köstlichsten Szenen ergeben sich aus dem Zusammenspiel zwischen den auf Skateboards und BMX-Rädern dahin rasenden Banditen (was im Grunde natürlich ziemlich albern aussieht) und dem verzweifelt mit seinem Elektro-Roller mithaltenden Paul (der zwar eigentlich genauso lächerlich wirken sollte, stattdessen aber brüllend komisch rüberkommt und zudem einige atemberaubende Manöver hinlegt).
Bevor es dazu kommt, präsentiert man uns allerdings einen Loser und Ritter von der traurigen Gestalt, wie man ihn so auch noch nicht gesehen hat. Was der sanftmütige Paul in der ersten halben Stunde an Demütigungen und Misserfolgen zu erleiden hat, sprengt den Rahmen dessen was man nach allen klamottigen Trailern erwarten durfte, und zwar deutlich. Da wird es schon des Öfteren tragikomisch in dem Sinne, dass einem das Lachen fast im Halse stecken bleibt. Kevin James, der an der Entwicklung seiner Figur stark beteiligt war, geht hier in seinem Bemühen, Sympathien für Paul zu erzeugen, ungewöhnlich weit, aber es funktioniert. Denn trotz unvorteilhafter Klamotten und peinlicher Gesangsversuche wird Paul nie zu einer solchen Witzfigur, an der man irgendwann das Interesse verliert. Dieser Grat ist schmal, wird aber von James gekonnt ausbalanciert.

Dass es in der Tat sein Einfluss, Feingefühl und seine Gesamtleistung sind, die den "Kaufhaus-Cop" etwas unerwartet über den Durchschnitt heben, offenbart sich vor allem bei einem Blick auf das bisherige Werk von Regisseur Steve Carr. "Dr. Dolittle 2", "Der Kindergarten Daddy" oder das Ice Cube-Vehikel "Sind wir endlich da?" sind nun wirklich keine besonders eindrucksvollen Empfehlungsschreiben und weisen sehr deutlich darauf hin, was uns normalerweise hier erwartet hätte. So aber haben wir es mit kompakten 90 Minuten Spaß zu tun, nach denen eigentlich keiner enttäuscht das Kino verlassen dürfte. Kevin James startet damit sogar richtig durch und dies könnte dann durchaus der Beginn "seiner" Ära sein.

Volker Robrahn

1

Also es tut mir leid, der Film ist einfach nur schlecht. Alle Charaktere sind eindimensional und clichehaft. Die turnenden Gangster sind einfach nur peinlich. Das völlig vorhersehbare Happy End einfach nur wiederlich. Liebenswerter, dicker Trottel bekommt Traumfrau und alle haben sich lieb. Alle unsympatischen Charaktere sind am Ende Bösewichte und verlieren.

3

Auch hier leider mal wieder ein Film, in dem die besten Szenen fast alle bereits im Trailer zu sehen waren. Normalerweise sollte man ja zum Thema "Hollywood Filme und Logik" nichts sagen, aber die sog. Gangster sind einfach nur lächerlich. Für mich taugt Kevin James zwar zum guten Serienclown, aber nicht zum Träger eines Blockbusters. Über die Vorhersehbarkeit des Ganzen, sollte ebenfalls der Mantel des Schweigens gehüllt werden. "Brüllend komisch" konnte ich hier leider garnichts finden.

3

Autsch!! Mit Wohlwollen noch 3 Augen.

Um ganz ehrlich zu sein, ich hab vielleicht einmal gelacht. Total voraussehbar, typische amerikanische Massenware.

3

Ja, Filme in dem Stil in dem typsicher Versager übersich selbst hinauswächst und zum Helden wird und am Ende noch ne Liebelei abbekommt gabs schon in "Animal - Das Tier im Manne" oder "Police Academy" und etlichen anderen Komödien. Das selbe Konzept alle paar Jahre neu auflegen bloß weil wieder ein neuer "Star" am Firmanent auftaucht dem man mit einer Klischeerolle belegen kann spricht auch nicht für sich. Das ist wie einem Schrottauto den Zähler zurückdrehen und neu lackieren und es dann als Neuwagen zu verkaufen ^^

6

Die Tatsache, dass einem diverse Gags schon aus dem Trailer bekannt sind kann man wohl kaum als Qualitätsargument heranziehen. Die Vorhersehbarkeit wurde in der Kritik ja genannt.
Ich fand den trailer übrigens ziemlich schwach und hatte eine ziemliche Klamotte befürchtet. okay, das ist es auch, aber doch mit ein paar zwischentönen in der ersten Filmhälfte und eben schon ein paar wirklich witzigen Mommenten, die sämtlich auf das Konto von Kevin James gehen.

4

Das war wohl nix...mich zumindest hat der Film enttäuscht, irgenwie kam der typische Adam Sandler-Style rüber.
Einfach lächerliche Akrobatengangster, sterile Charaktere (besonders die Polizisten, Swattypen...) und eine unfassbare Unlogik. Nichtmal witzige Dialoge wie bei den Vorbildern gab es.
Einzig das Slapstick- und Schauspieltalent von Kevin James und die, in meinen Augen, gut gespielte Rolle der Amy von Jayma Mays reißen ein wenig was raus. Find ich echt schade nach dem mageren Chuck & Larry ein noch schlechterer Film mit Kevin James der bei King of Queens einfach unbeschreiblich genial war.
Naja meiner Meinung nach werden aber auch die zukünftigen Komödien ähnlich lahm, wenn James weiter mit Adam Sandler zusammenarbeitet, von dem nun wirklich jeder Film schlecht war(Nagut, Klick war ganz ok aber sonst...)

4

Schliess mich der mehrheit an, der Film ist einfach nur schwach und vorhersehbar. Kevin James mach weiter mit King of Queens, da gehörst du hin und nicht zu solch lahmen Kino-Versuchen.

@Arschlocheule

*Die Wutprobe* war aber auch ganz gut!!!

4

Lahme Gags, vorhersehbares Drehbuch, ein Fettsack in Uniform und albern mit BMX-Rädern herumfahrende bzw. herumhoppsende "Böse Buben". Wer will das bitteschön sehen? Ich frage mich, warum dieser langweilige Schnarch-Streifen solch ein Hit in den USA war und weshalb er hier sage und schreibe 7/10 Punkten abkassiert? Das kann doch nicht Euer Ernst sein :( !

7

Also ich fand den Film ganz unterhaltsam,verstehe die ganzen negativen Kommentare hier nicht,sicherlich war es eine typische amerikanische Komödie aber trotzdem nett gemacht,ich finde nicht das man im Trailer schon alle guten Szenen gesehen hat(Bar Szene!),aber was will man hier in Deutschland erwarten wo sich die Leute bei dem völlig unwitzigen Mario Barth totlachen.........

5

Mittelmaß.
Es is einfach unglaublich - klar eine Tatsache, dass man Filme schlecht bewerten kann - genau wie Musik, aber sie dienen Primär zur Unterhaltung.
Der Film funktioniert schon, aber halt übelst klischeehaft wie bereits erwähnt.
Am allerpeinlichsten sind die Extremsportler - haben ne wahnsinnige Menge drauf, aber der Dicke schafft se - NATÜRLICH.
Und vor allen Dingen ist aus unerklärlichen Gründen beim allerersten Ausschalten eines solchen (ich nenn ihn jetz mal: ) "Runner" die Begleitperson weg (das ist die Szene, wo Kevin James im Lüftungsschacht ist, der runterstürzt und genau auf die eine Frau rauf) - sie ist ausgeschaltet, aber wo ist der böse andere hin?
WUSCH - einfach weg. Is klaaaaaaaaaaaaaa.

Einmal angucken reicht.
Ganz ehrlich: die Seite "filmszene.de" hat einfach kaum Ahnung von guten Filmen.
Ich ziehe wieder mal "Darjeeling Limited" und "Der Krieg des Charlie Wilson" ran - beides langweilige Filme aus meiner Sicht. Aber hier natürlich wieder boooooooooombig.
Dazwischen aber wieder "Brügge sehen und...sterben?" als guten Tipp und das is auchn guter Film.
Man wird hin und hergerissen.
Aber scheint Geschmackssache zu sein.
Ich baue auf Meinung der User auf - die ist meistens viel besser als ein vermeintlich professioneller Ratgeber hier.

4

Ich kann der unter - bis durchschnittlichen Bewertung nur zustimmen.
Wie schon richig erkannt denke auch ich, das das schwache Drehbuch das größte Problem an dem Film ist.

Ein Kevin James, allein, ist eben kein Garant für eine gelungene Komödie. Entgegen der Meinung von einigen hier denke ich jedoch das James ein absolut Kinotauglicher Charakter ist der noch auf den richtigen Mentor und/oder Filmpartner wartet. Ich bin mir sicher das uns die bessere Komödie mit Kevin James noch erwartet.

Ich fand es jedenfalls ganz nett, eine wie aus den 80er Jahren stammende Klamotte zu sehen die aber leider unter einer eindimensionalen Handlung leidet.

7

schließe mich der rezension an.
der film ist nicht schlecht und kevin james ist wirklich lustig
auf dem ding.
ansonsten: schwamm drüber.
++

1

Die Frage, ob ich mal wieder Lust hätte, ins Kino zu gehen, hätte ich besser mit Nein beantworten sollen.

Bereits die in den ersten Szenen peinlich wirkenden Slapstickmomente animieren den Zuschauer Fremdschamgefühle zu entwickeln. Die Figuren sind nicht allein stereotyp, nein, sie leben in einer Parallelwelt, welche nur Stereotype zu dulden versteht.

Nebenbei erscheinen sämtliche Figuren wie geistig unterbelichtete Teenager, die versuchen, jeder für sich ihre Rolle noch infantiler anzulegen, als es das Drehbuch wohl für sie vorgesehen haben mag.

Vielleicht sollte die FSK nicht nur Altersbeschränkungen nach unten, sondern auch eine für über 18jährige erfinden, um klar herauszustellen, welche Filme wirklich nur etwas für Kinder sind, die sich nebenbei auch noch mies unterhalten lassen wollen.

Ich hatte jedenfalls im nachhinein den Eindruck, dass Walt Disney in den 60ern bessere Familienkomödien fabriziert hat.

Der Film ist einfach nur peinlich.

2

Keine Ahnung was das sollte. Ich muss catulus leider zu 100% recht geben.
Und das obwohl ich Happy Madison Produktionen und Doug Heffernan...äh Kevin James liebe.
Ich hab mitgezählt und sage und schreibe nur 2 Lacher konnten meiner Kehle entfliehen.
Mir waren diese ganzen Ausrutscher und Fettnäpfchen in die Paul Blart da getreten ist eigentlich nur peinlich und echt schrecklich mit anzusehen.
Ausserdem waren diese angeblichen "Einbrecher" ja wohl die schlechtesten Gangster der Welt. Mit Knallfröschen, Paintballpistolen und Skateboards bewaffnet...das findet doch sogar ein Kind von 10 Jahren total harmlos und lahm.
Die 2 Punkte geb ich für Kevin James.
Weil er nichts für das unterirdische Drehbuch kann und seine Tolpatsch-Rolle doch sehr überzeugend gespielt hat.

10

SUPERWITZIG!

3

Es gab noch nie einen schlechteren Film mit Kevin James

1

Seicht, vorhersehbar, unwitzig albern und spannungsarm, aber das alles ganz solide und kompromisslos. Da machen dann auch die permanente Abstinenz von Logik, die hanebüchene Geschichte und die gespenstisch schlechten schauspielerischen Leistungen nichts mehr kaputt, sondern ergänzen nur noch die Liste, was hier alles schiefgelaufen ist.

Kevin James ist wie immer grandios unkomisch, eigentlich bemitleidenswert, wie er seinen King of Queens-Kredit mehr und mehr verspielt, und das könnte nicht der Beginn "seiner" Ära sein, sondern sein Versinken in der Bedeutungslosigkeit - das ist die wahre Tragikomik dieser Komödie auf Grundschulniveau, die völlig als solche versagt.

Für diesen Film sollte man weder für die Kinokarte noch die Leihgebühr zahlen müssen, sondern vor dem Anschauen ein Recht auf Schmerzensgeld zugesprochen bekommen.

1 Punkt gebe ich für den Score.

Homer

7 von 10 Augen?!?
Keiner der das sagt kann diesen "Film" gesehen haben. Das ist wirklich eine Unverschähmtheit jemanden diesen Film zu empfehlen. So ein unlustiger, langweiliger Mist. Ich kanns echt nicht fassen was der Streifen hier für eine Bewertung bekommen hat. Das ist doch kein Humor. Kein einziges Mal konnte man hier lachen (und über King of Queens z.B. kann ich lachen) und die "Story" und Drehbuch gehören ins Pornogeschäft. Und selbst da wären sie noch schlecht.

6

Ich hab mir den Film mit einer recht kleinen Erwartungshaltung angesehen, und die erste halbe Stunde, die von bodenlosen Fremdschäm-Szenen gefüllt war, verhieß auch erst nichts gutes.

Aber ich hab durchaus des öfteren sehr laut lachen müssen, Kevin Jämes ist einfach genial als dicker Trottel, der sich für nix zu schade ist...

Alle Gags in dem Film gehen ausnahmslos auf sein Konto, und wenn der unbeholfene Dicke dann in Actionmanier aufs danebenfahrende Auto springen will - tut mir leid, aber ich konnte nicht mehr vor lachen, auch wenns sowas von offensichtlich war...

Der Film war ne nette Lala an einem Feierabend, nicht mehr und nicht weniger.

Aber definitiv kein Film den es zu zerreissen gilt.

Ich jedenfalls war exttem dankbar, dass der im Abspann genannte Adam Sandler sich dieses Mal nur hinter der Kamera aufgehalten hat...

7

Doch, ich fand den Film echt witzig. Aber ich hatte mich auch darauf eingestellt, dass es wesentlich lustigere und bessere Filme gibt. Auf dem etwas untererem Niveau ist der Film gut gelungen und man kann sich einen lustigen Abend damit machen. Aber ein zweitesmal mal würde man sich den VIELLEICHT NICHT ansehen.

Filme sind natürlich immer

10

Filme sind natürlich immer Geschmackssache, ich persönlich finde mall Cop von Kevin James einfach witzig und klasse gemacht. Sicher könnte es auch einige Verbesserungen geben aber warum? Es gibt keine filme die in allem perfekt sind und gleich jedem gefallen müssen. Ich kann diesen film nur jedem weiterempfehlen. Mall Cop ist eine super Komödie und auch schön in Szene gesetzt von Kevin James.

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